Arbeiten bis 70: Regierung hat gar keine validen Daten zur Lebenserwartung der Deutschen!

Die Bundesregierung will die 33 Vorschläge der Rentenkommission möglichst schnell als Gesamtpaket verabschieden. Der neue Unionsfraktionschef Thorsten Frei (CDU) hat Forderungen aus der Ost-CDU, das sogenannte Rentenpaket noch einmal aufzuschnüren, eine kategorische Absage erteilt. Aus Sicht der AfD steht zumindest ein zentraler Punkt der Reform auf einer völlig ungesicherten Datengrundlage. Vorgesehen ist ein neuer Indikator […]

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Die Bundesregierung will die 33 Vorschläge der Rentenkommission möglichst schnell als Gesamtpaket verabschieden. Der neue Unionsfraktionschef Thorsten Frei (CDU) hat Forderungen aus der Ost-CDU, das sogenannte Rentenpaket noch einmal aufzuschnüren, eine kategorische Absage erteilt. Aus Sicht der AfD steht zumindest ein zentraler Punkt der Reform auf einer völlig ungesicherten Datengrundlage.

Vorgesehen ist ein neuer Indikator für das Renteneintrittsalter. Es soll an die Lebenserwartung gekoppelt werden. Die Änderungen der Lebenserwartung sollen im Verhältnis 2:1 auf die Erwerbs- und auf die Rentenphase aufgeteilt werden.

Der Rentenexperte der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Thomas Stephan, wollte von der Bundesregierung genau wissen, wie sich dieses Verhältnis seit dem Jahr 2000 geändert hat und welche Änderungen bis 2050 zu erwarten sind. Die Regierung räumt in ihrer Antwort ein, keine Zahlen oder Informationen dazu zu haben, die über den Bericht der Rentenkommission hinausgehen.

Stephan erklärte dazu: „Wenn man das Renteneintrittsalter an die Lebenserwartung koppeln möchte, muss die Bundesregierung dies zumindest für die Vergangenheit berechnen können. Es ist unseriös, ohne valide Daten ein neues Modell einführen zu wollen.“

Hat mal jemand daran gedacht, ob die Menschen überhaupt noch arbeitsfähig sind?

Für die Zukunft nimmt die Bundesregierung an, dass die Lebenserwartung linear alle zehn Jahre um etwa sechs Monate steigen soll. „Diese Annahme ist unrealistisch“, so der AfD-Rentenexperte. „Das Sterbealter in Deutschland läuft zunehmend auf einen Grenzwert zu, der sich bei Frauen und Männern unterscheidet.“ Davon abgesehen müsste auch die Arbeitsfähigkeit im Alter mitsteigen.

Stephan fasst zusammen: „Die Anhebung des Renteneintrittsalters ist auf mehrere Weise fatal. Körperlich tätige Beschäftigte können ihren Beruf mit zunehmendem Alter oft nicht mehr richtig ausüben. Sie sind möglicherweise auf eine geringere Erwerbsminderungsrente angewiesen, falls sie diese bekommen. Ein noch größeres Problem ist die Arbeitslosigkeit in höherem Alter. Viele finden keine neue Beschäftigung mehr. Nach dem Auslaufen der Versicherungsleistungen muss das Vermögen verbraucht werden. Am Ende ist ein erheblicher Teil auf Sozialleistungen angewiesen.“

FAZIT: „Es darf nicht sein, dass man nach jahrzehntelanger Arbeit in den letzten Jahren vor der Rente einen erheblichen Teil seiner Altersvorsorge verliert, weil das Renteneintrittsalter immer weiter steigen soll. Das ist eine unsoziale Rentenkürzung für all die Menschen, die mit ihrer Arbeit Deutschland jahrzehntelang am Laufen gehalten haben.“

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Quelle: Deutschland-Kurier.

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