Der Impfstoff-Skandal weitet sich aus: Fauci kannte die Warnsignale bereits 2021

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Jahrelang wurde Kritikern entgegengehalten, die Sicherheit der COVID-Impfstoffe werde streng überwacht und ernsthafte Probleme würden von den zuständigen Behörden erkannt und untersucht. Neu veröffentlichte interne E-Mails und Nachrichten aus dem Umfeld von Anthony Fauci zeichnen nun ein erheblich unbequemeres Bild.

Die Dokumente zeigen: Bereits wenige Monate nach Beginn der Impfkampagne lagen auf höchster Ebene konkrete Berichte über schwere gesundheitliche Beschwerden nach COVID-Impfungen vor.

Besonders brisant ist eine E-Mail vom 27. Mai 2021. Janet Woodcock, damals amtierende Chefin der US-Arzneimittelbehörde FDA, schrieb direkt an Anthony Fauci und NIH-Chef Francis Collins über Menschen, die nach der Impfung gesundheitliche Probleme entwickelt hatten. Darunter befanden sich nach ihren Angaben sogar medizinische Fachkräfte, die sie persönlich kannte.

Woodcock schilderte ein alarmierendes Problem: Die Beschwerden seien teilweise mit gewöhnlichen Untersuchungsmethoden schwer messbar, die Betroffenen würden von Ärzten nicht ernst genommen und niemand wisse, wie man sie behandeln solle. Noch schwerer wiegt ihre Feststellung, dass es praktisch keine Bemühungen gebe, diese Fälle systematisch zu untersuchen.

Und Woodcock ging noch weiter.

Sie warnte, die bestehenden Überwachungssysteme könnten solche Probleme möglicherweise überhaupt nicht erkennen. Ausgerechnet die Instrumente, mit denen Behörden der Öffentlichkeit versicherten, die Impfstoffsicherheit laufend zu kontrollieren, könnten bestimmte Schäden also übersehen haben.

Dann folgt ein Satz, der für Big Pharma besonders unangenehm ist: Woodcock schlug eine wissenschaftliche Untersuchung vor – fügte jedoch hinzu, sie bezweifle, dass „die Industrie“ eine solche Studie unterstützen würde, „aus offensichtlichen Gründen“.

Welche offensichtlichen Gründe? Diese Frage verdient eine Antwort.

Denn gleichzeitig verdienten Pfizer, Moderna und andere Hersteller Milliarden mit einer beispiellosen weltweiten Impfkampagne. Regierungen kauften gigantische Mengen Impfstoff, führten Zertifikate ein und erhöhten den gesellschaftlichen Druck auf Ungeimpfte.

Währenddessen wusste Fauci von Woodcocks Warnung.

Seine Reaktion ist dokumentiert. Er leitete die Nachricht an Collins weiter und schrieb sinngemäß, man könne Woodcock nicht ignorieren und müsse vermutlich die CDC einbeziehen.

Damit lässt sich nicht mehr behaupten, die Spitze des amerikanischen Gesundheitsapparates habe von diesen Warnsignalen nichts gewusst.

Noch problematischer wird das Bild durch weitere Dokumente aus Johnsons Untersuchung.

Bereits im März 2021 soll die FDA-Mitarbeiterin Ana Szarfman intern darauf hingewiesen haben, dass der von der Behörde verwendete Algorithmus zur Auswertung des Meldesystems VAERS Sicherheitssignale verdecken könne. Nach Darstellung des Senatsausschusses zeigten alternative Auswertungen zahlreiche Signale, darunter plötzlichen Herztod, Gefäßverschlüsse, Schlaganfälle und Bell-Lähmung.

Statt diese Warnung offensiv öffentlich untersuchen zu lassen, seien ihre Auswertungen gestoppt worden, während die bisherige Methode weiterverwendet wurde.

Parallel behandelte ein Team um den NIH-Forscher Avindra Nath bereits Menschen mit schweren gesundheitlichen Problemen nach COVID-Impfungen.

Hinzu kommen die inzwischen veröffentlichten Nachrichten von Faucis Diensthandy. Schon im Januar 2021 wurde Fauci darüber informiert, dass frühe Studien Impfungen im ersten Schwangerschaftsdrittel vermieden hätten. Fauci selbst diskutierte anschließend mit CDC-Direktorin Rochelle Walensky und Surgeon General Vivek Murthy, ob starke Immunreaktionen und Fieber nach der zweiten Dosis theoretisch mit Fehlgeburten im ersten Trimester zusammenhängen könnten.

All dies geschah zu einem Zeitpunkt, als die Impfkampagne gerade massiv ausgeweitet wurde.

Warum wurden Menschen gleichzeitig mit enormem politischen, beruflichen und gesellschaftlichen Druck zur Impfung bewegt, während Spitzenbeamte hinter verschlossenen Türen über Risiken, schwer erkennbare Nebenwirkungen und unzureichende Überwachung diskutierten?

Und warum sollte ausgerechnet die Pharmaindustrie laut FDA-Chefin Woodcock möglicherweise kein Interesse daran gehabt haben, diese Fälle genauer untersuchen zu lassen?

Hier liegt der eigentliche Skandal.

Ein Pharmakonzern darf niemals darüber bestimmen, welche möglichen Schäden seines milliardenschweren Produkts untersucht werden. Und staatliche Gesundheitsbehörden dürfen niemals zu Schutzschildern einer Industrie werden, deren Produkte sie gleichzeitig genehmigen, kaufen, empfehlen und öffentlich verteidigen.

Gerade deshalb sind diese Dokumente so bedeutend. Sie zeigen eine erhebliche Diskrepanz zwischen dem, was intern diskutiert wurde, und der Sicherheit, mit der Politik und Behörden nach außen auftraten.

Senator Ron Johnson formuliert den Vorwurf noch drastischer. Für ihn zeigen die Unterlagen, dass die Verantwortlichen Menschen gefährdet hätten, weil sie keine „Impfzögerlichkeit“ erzeugen wollten.

Aber eines lässt sich nach Veröffentlichung dieser Dokumente kaum noch wegdiskutieren:

Fauci und andere Spitzenbeamte wussten bereits 2021 von konkreten Berichten über schwere gesundheitliche Probleme nach COVID-Impfungen – und die Öffentlichkeit hat ein Recht darauf zu erfahren, was anschließend mit diesen Warnungen geschah.

Quellen:

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