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Autogramm: Neuwagen im Check: Mercedes CLA 350 4M EQ

Nur mal kurz einsteigen oder gleich umsteigen? Wir unterziehen Neuwagen einem kurzen Check – vor allem aktuelle E-Modelle. Diesmal: der Mercedes CLA 350 4M EQ

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Nur mal kurz einsteigen oder gleich umsteigen? Wir unterziehen Neuwagen einem kurzen Check – vor allem aktuelle E-Modelle. Diesmal: der Mercedes CLA 350 4M EQ

Einsteigen

Der CLA ist mehr viertüriges Coupé als Limousine; schmale Türen und eine flache Dachlinie erschweren den Einstieg. Innen ist dafür auch im Fond üppig Platz. Auffällig: das riesige, dreiteilige Monitorbrett, das sich vor Fahrer und Beifahrer ausbreitet.

Staunen

Der Wagen kalkuliert rasant: Sein Zentralcomputer, der Antrieb, Fahrwerk und Infotainment steuert, führt bis zu 450 Millionen Rechenoperationen pro Sekunde aus. Künstliche Intelligenz ist auch an Bord, und die Sprachsteuerung hat Humor.

Fahren

Der flache Mercedes geht sehr sparsam mit dem kostbaren Strom um: Unter 15 kWh pro 100 km sind es in der Stadt, unter 20 kWh auf der Autobahn, wenn man den Bleifuß zähmt. Nicht leicht, wenn zwei E-Motoren mit 260 kW (354 PS) locken.

Laden

Mercedes verspricht 350 kW an Ladeleistung, und immerhin 300 kW konnten wir auch live erleben. Damit fließt in nur zehn Minuten genug Strom für 300 Kilometer in die 800-Volt-Batterie. Das reicht kaum für eine entspannte Kaffeepause.

Fazit

Der CLA markiert das Ende der Ausreden: Reichweite, Ladetempo und Preis sind jetzt nah am Benziner. Wer mehr Kofferraum braucht, muss auf den „Shooting Brake“ warten. Für das Coupé sollten mindestens 46 950 Euro bereitliegen.

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