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Bei dieser Umfrage-Sensation klingeln in den schwarz-roten Parteizentralen alle Alarmglocken. Würde jetzt gewählt, könnte die AfD 144 Wahlkreise gewinnen, fast die Hälfte aller 299 Direktmandate und mehr als dreimal so viele wie bei der Bundestagswahl 2025. Beim vorgezogenen Wahlgang hatte die AfD mit 46 direkt gewählten Abgeordneten fast den gesamten Osten geholt. Nach den Wahlkreis-Berechnungen […]
The post Blauer Umfrage-Erdrutsch: Jeder zweite Bundestags-Wahlkreis könnte an die AfD gehen! appeared first on Deutschland-Kurier.
Bei dieser Umfrage-Sensation klingeln in den schwarz-roten Parteizentralen alle Alarmglocken. Würde jetzt gewählt, könnte die AfD 144 Wahlkreise gewinnen, fast die Hälfte aller 299 Direktmandate und mehr als dreimal so viele wie bei der Bundestagswahl 2025.
Beim vorgezogenen Wahlgang hatte die AfD mit 46 direkt gewählten Abgeordneten fast den gesamten Osten geholt. Nach den Wahlkreis-Berechnungen des Meinungsforschungsinstituts Insa könnte die Partei von Alice Weidel und Tino Chrupalla diesmal auch tief in die einstigen Hochburgen von CDU, CSU und SPD im Westen und Süden Deutschlands vordringen.
Die Ex-Arbeiterpartei SPD könnte ihre ehemalige „Herzkammer“ weitgehend abschreiben: Auf der Wahlkreiskarte würde sich das Ruhrgebiet weitgehend blau färben, die SPD wäre auf einige wenige rote Flecke im Norden und Nordwesten reduziert.
Aber auch für die Union wird es eng: In Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg könnte die AfD bei der nächsten Bundestagswahl zahlreiche Direktmandate erobern, selbst Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) müsste um ihre Wiederwahl im Kreis Kreuznach zittern.
Ein regelrechtes Desaster droht der CSU von Markus Söder: Der Osten des Freistaats könnte sich durchgehend blau färben. In zahlreichen Wahlkreisen Niederbayerns und der Oberpfalz hätte die AfD die Mehrheit, selbst Regierungsmitglieder wie Landwirtschaftsminister Alois Rainer – Wahlkreis Straubing – müssten um ihr Mandat fürchten.
Bundespolitisch wäre die CSU damit stark geschwächt: Bleibt sie bundesweit unter der Fünf-Prozent-Marke – was bei diesem Umfragestand wahrscheinlich wäre – dann blieben ihr faktisch nur noch die restlichen behaupteten Direktmandate.
Was die Zweitstimmenergebnisse angeht, verfestigt sich in der Insa-Sonntagsfrage, für die zwischen dem 15. und 19. Juni 1204 repräsentativ ausgesuchte Bürger befragt worden waren, der Trend der vergangenen Wochen: Die AfD kratzt mit 29 Prozent an der Dreißiger-Marke und führt mit weitem Abstand vor der Union, die sich mit 22 Prozent auf die Zwanziger-Marke zubewegt.
SPD und „Grüne“ kämen lediglich auf jeweils 13 Prozent. Die schwarz-rote Koalition hätte somit keine eigene Mehrheit mehr und müsste mit den „Grünen“ ein „Kenia“-Bündnis eingehen, um das „Brandmauer“-Dogma weiter aufrechtzuerhalten.
Geht es für die Etablierten noch weiter nach unten, müsste auch die SED-„Linke“ noch stärker in die Altparteien-Einheitsfront hereingenommen werden. Zwar hat der frischgewählte neue Kommunistenchef Luigi Pantisano die CDU gleich zu Amtsantritt als „Faschisten“ denunziert.
In die aktuelle Insa-Umfrage ist diese Kampfansage noch gar nicht eingegangen. Die Bereitschaft der Unionsparteien, von dem Kakao auch noch zu trinken, durch den man sie soeben gezogen hat, kennt allerdings, wie jeder weiß, keine Grenzen.
Beitrag: Blauer Umfrage-Erdrutsch: Jeder zweite Bundestags-Wahlkreis könnte an die AfD gehen!
Quelle: Deutschland-Kurier.