„Kipp-Punkt“ ist da: CDU und CSU stürzen auf 20 Prozent!

Es gibt eine schlechte und eine noch schlechtere Nachricht für Friedrich Merz (CDU) und die Unionsparteien: Die schlechte Nachricht ist, dass die CDU/CSU bei INSA mit 20 Prozent auf dem tiefsten Wert seit fünf Jahren angekommen ist. Die noch schlechtere Nachricht ist: Es geht absehbar weiter bergab! Unions-Insider sehen den „Kipp-Punkt“ erreicht – der Kanzler […]

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Es gibt eine schlechte und eine noch schlechtere Nachricht für Friedrich Merz (CDU) und die Unionsparteien: Die schlechte Nachricht ist, dass die CDU/CSU bei INSA mit 20 Prozent auf dem tiefsten Wert seit fünf Jahren angekommen ist. Die noch schlechtere Nachricht ist: Es geht absehbar weiter bergab! Unions-Insider sehen den „Kipp-Punkt“ erreicht – der Kanzler sei nicht länger haltbar!

Umfrage-Vorbeben für die Union (das ganz große Beben folgt am 6. September in Sachsen-Anhalt): CDU und CSU verlieren im aktuellen INSA-Sonntagstrend abermals einen Prozentpunkt und rutschen auf die kritische Marke von 20 Prozent ab – der schlechteste Wert seit fünf Jahren!

Die AfD behauptet sich mit stabilen 28 Prozent und liegt bundesweit jetzt acht Punkte vor CDU und CSU zusammen. Rechnet man den CSU-Anteil am Gesamtwert der Union heraus, dürfte die AfD inzwischen gut 12 Punkte vor der CDU liegen. Das Meinungsforschungsinstitut INSA hatte zuletzt die Ergebnisse der Unionsparteien in einigen bundesweiten Erhebungen getrennt ausgewiesen und für die CSU einen bundesweiten Einzelwert von 4,4 Prozent ermittelt. 20 Prozent für CDU und CSU zusammen (!) galten in der Union bislang als unterste Schmerzgrenze.

„So kann es nicht weitergehen“

Die neuen INSA-Daten für „Bild am Sonntag“ dürften in der Union die Debatte um einen Kanzler-Wechsel weiter anheizen. Aus den Landesverbänden wächst vor den wichtigen Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin der Druck auf Friedrich Merz – Tenor: „So kann es nicht weitergehen!“.

Forsa-Chef Manfred Güllner registriert an der Unions-Basis eine wachsende Entfremdung zum Kanzler und seiner schwarz-roten Regierung. Er hat CDU und CSU öffentlich zum Kanzlerwechsel geraten: „Die Union sollte ernsthaft darüber nachdenken, den Kanzler auszutauschen.“ Merz verfüge über so wenig Vertrauen in der Bevölkerung wie kein Kanzler vor ihm. In seiner langen Forschertätigkeit habe er „ein solch anhaltend geringes Vertrauen“ noch nicht beobachtet, sagte der als SPD-nah geltende Meinungsforscher dem Portal „Pioneer“.

In seinem eigenen Newsletter machte Güllner folgende Rechnung auf: Würde man alle Wahlberechtigten in die Berechnungen einbeziehen, also auch jene rund 30 Prozent potentielle Nichtwähler, käme die Union nur noch auf einen Stimmenanteil von 15 Prozent unter allen Wahlberechtigten.

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Quelle: Deutschland-Kurier.

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