Drohungen gegen Melania Trump – Iranisches KI-Video sorgt im Netz für Aufsehen

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Mit einem neuen Video, das sich gegen hochrangige US-Vertreter richtet, sorgen Medienaktivisten in Iran erneut für das Aufsehen. Darin nehmen sie nicht nur US-Präsident Donald Trump, sondern erstmals auch seine Ehefrau Melania ins Visier. Der Clip enthält Szenen, die als Aufruf zu einem Anschlag auf die First Lady interpretiert werden können.

Das rund zweieinhalb Minuten lange Video ist professionell inszeniert und mit dramatischer Musik sowie einem Sprecher unterlegt. Das Video beschäftigt sich mit der Frage, an welchen Orten Melania angegriffen werden könnte – durch „Operationen“ von sogenannten „globalen Freiheitskämpfern“.

Das Video zeigt verschiedene Szenarien für mögliche „Operationen“ gegen Melania Trump. Am Ende werden zudem Trumps Sohn Barron und weitere Mitglieder der Präsidentenfamilie in einer Drohbotschaft erwähnt.

Mithilfe KI-generierter Bilder zeigt es Melania unter anderem beim Einkaufen und in Fahrzeugkolonnen. Dabei wird erklärt, ihre Vorliebe für exklusive Mode sei ihre „größte Schwäche“. Im weiteren Verlauf werden angebliche Sicherheitsdetails und Gewohnheiten der First Lady beschrieben. Gegen Ende des Clips erklärt eine Stimme, wie Melanias Kleidung vergiftet werden könnte, wenn die First Lady das nächste Mal bei Dior oder Dolce & Gabbana online bestelle: „Um Kleidung zu kontaminieren, kann man den Nervenkampfstoff VX verwenden, eine ölige, geruchlose und geschmacklose Flüssigkeit, die durch Hautkontakt in den Körper gelangt und das Opfer nach zwei bis 18 Stunden tötet“, so die „Empfehlung“.

Der Clip reiht sich in eine Serie von Propagandavideos aus dem Umfeld der iranischen Regierung ein. Seit der Verschärfung der militärischen Spannungen zwischen Washington und Teheran haben regierungsnahe Medien und Kanäle ihre Rhetorik gegenüber Donald Trump deutlich verschärft. Bereits in den vergangenen Monaten waren Plakate und Videos aufgetaucht, in denen offen zu Gewalt gegen den US-Präsidenten aufgerufen oder dessen potenzieller Tod verherrlicht wurde – da Trump in den ersten Tagen des Iran-Krieges die Ermordung des iranischen Oberhaupts Ali Chamenei befehligt hatte.

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