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Das Bündnis „Wir sind viele“ setzt sich für Diplomatie statt Waffenlieferungen, für Abrüstung sowie für den gesellschaftlichen Frieden ein und ruft für den 1. August zur Großdemonstration nach Berlin auf.
„Schon Corona diente der Kriegsvorbereitung. Doch wir alle wollen und brauchen Frieden. Deswegen gehen wir auch an diesem 1. August auf die Straße, um zu zeigen, dass diese Kriegsmaschinerie aufhören und eine tatsächliche Corona-Aufarbeitung stattfinden muss“, erklärt eine Sprecherin von „Wir sind Viele“, der Initiative, die seit Jahren die August-Demonstration in Berlin organisiert.
Ein großer Demonstrationszug wird am Samstag, den 1. August, vom Brandenburger Tor über den Alexanderplatz und wieder zurückführen. Das Motto der Großdemonstration lautet „Frieden, Freiheit und Grundrechte“. Im Zentrum steht die Forderung nach einem sofortigen Kurswechsel in der Außen- und Sicherheitspolitik sowie der Wiederherstellung des gesellschaftlichen Friedens.
Äußerer und innerer Frieden
„Wir sind Viele“ setzt sich für einen bedingungslosen Stopp aller Rüstungsexporte ein, unter dem Grundsatz: „Frieden schafft man niemals mit Waffen“. Darüber hinaus positioniert sich die Initiative gegen die weitere Unterstützung der ukrainischen Regierung und fordert stattdessen den konsequenten Einsatz von Diplomatie statt endloser Waffenlieferungen.
Für den inneren gesellschaftlichen Frieden braucht es laut „Wir sind Viele“ eine tiefgreifende Aufarbeitung der Maßnahmen und Entscheidungen während der sogenannten Pandemie, dazu gehört genauso das Ende der Verfolgung von Ärzten, Richtern, Polizisten, Soldaten, Politikern und all jener, die trotz Corona-Panikmache einen kühlen Kopf bewahrten und mutig unter Einhaltung der Grund- und Menschenrechte handelten.
Friedensfahrt, Umzug und Friedens-Lager
Der 1. August 2026 startet bereits um 10:30 Uhr mit der Friedensfahrt, einem Fahrradkorso, der am Brandenburger Tor beginnt und dort um 12 Uhr endet. Die Hauptveranstaltung mit anschließendem Demonstrationszug durch die Berliner Innenstadt beginnt um 13 Uhr. Mit Redebeiträgen vom Publizisten und ehemaligen Bundestagsabgeordneten Jürgen Todenhöfer, der Schauspielerin und Autorin Gabriele Gysi, dem BSW-Abgeordneten Alexander King, und Barbara Majd Amin von der Friedenskoordination Berlin. Für musikalische Unterhaltung sorgen The Kant, Caro Kunde, Bijan und Captain Future.
Flankiert wird der Protest von einem mehrtägigen Friedenslager, das vom 30. Juli, ab 18 Uhr, bis zum 3. August auf dem Parkplatz beim Tipi am Kanzleramt stattfindet. Dieses Camp dient als Dauerkundgebung, als Übernachtungsmöglichkeit für weit angereiste Teilnehmer sowie als Ort des geselligen Austauschs vor und nach der Demonstration.
Die Bedeutung der August-Demonstration
Am 1. August 2020 demonstrierten im Zentrum der deutschen Hauptstadt laut erster Einschätzung der Polizei rund 1,3 Millionen Menschen aus allen Gesellschaftsschichten: oben-unten, links-rechts, Rad- und Autofahrer, Akademiker und Arbeiter, Ossis und Wessis. Dazu die Sprecherin von „Wir sind Viele“: „Gegensätze wurden aufgehoben und Vorurteile abgebaut. An diesem Tag haben Menschen einander wieder als Menschen erkannt, und genau daran müssen wir anknüpfen. Im Krieg stirbt die Menschlichkeit zuerst. Deswegen setzen wir uns intensiv auf allen Ebenen für Frieden ein. Wir sehen uns am 1. August 2026 in Berlin!“
Ablaufübersicht für den 1. August 2026
10:30 Uhr: Sammeln zur Friedensfahrt, dem Fahrradkorso, ab Brandenburger Tor
13:00 Uhr: Auftaktkundgebung
14:30 Uhr: Demonstrationszug durch Berlin. Die Route führt vom Brandenburger Tor, zum Alexanderplatz und wieder zurück zum Brandenburger Tor
16:30 Uhr: Abschlusskundgebung
Alle Termine und aktuelle Informationen finden sich auf der Website wirsindviele.berlin
Über „Wir sind Viele”:
„Wir sind Viele” ist ein Bündnis aus mehreren Initiativen, die sich für die Einhaltung und Beachtung der Grund- und Menschenrechte selbst in Krisenzeiten einsetzen.
Rückfragen an:
presse@wirsindviele.berlin
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Bildquelle: „Wir sind Viele”