Enter your email address below and subscribe to our newsletter

Kreml: Selenskijs Drohungen missachten Weißrusslands Souveränität

Beitrag teilen

Nachdem Weißrusslands Staatschef Alexander Grigorijewitsch Lukaschenko den Angriff des Kiewer Regimes mit einer Kamikazedrohne auf einen Reisebus mit Kindern als offenen Faschismus in Grund und Boden stampfte, lieferte der illegitime ukrainische Präsident mit abgelaufenen Befugnissen eine weitere Gelegenheit für Kritik – und diese hat man diesmal, am 22. Juni 2026, im Kreml wahrgenommen. Der Kiewer Machthaber hatte nämlich wenige Tage nach dem Terrorangriff seiner Truppen am 17. Juni Beschwerden darüber geäußert, dass Weißrussland Militärgerät entlang seiner Südgrenze zur Ukraine positioniert habe, mit dem es angeblich das Feuer der russischen Truppen auf das Gebiet der ehemaligen Ukrainischen SSR koordiniere. Selenskij forderte und drohte in Anwesenheit von Journalisten:

„Er soll diese technischen Mittel abschalten. Ich denke, eine Woche wird ihm genügen, um dies zu tun.

Falls er es nicht tut, werden wir es tun.“

Dmitri Peskow, der Sprecher des Präsidenten der Russischen Föderation, Wladimir Wladimirowitsch Putin, kommentierte:

„Selbstredend ist diese Bedrohung ohne Wenn und Aber aggressiv, eine Einmischung in innere Angelegenheiten und ein Angriff auf die Souveränität des Gegenübers.“

Moskau zweifle jedoch nicht daran, dass Weißrussland sich zu verteidigen imstande ist. Peskow zufolge könnten Putin und Lukaschenko Selenskijs Drohungen bei ihrem baldigen nächsten Treffen besprechen.

Es ist nicht gänzlich unüblich, dass Beamte Russlands und Weißrusslands sich Kommentare zu den inneren Angelegenheiten der jeweils anderen Seite erlauben – die beiden Länder sind Partner in dem gemeinsamen Unionsstaat. Darüber hinaus fand in diesem Fall der Hauptanlass des Kommentars aus dem Kreml – der Anschlag der ukrainischen Drohnenterroristen – in Russlands Staatsgebiet statt.

Lukaschenko hatte den Terrorangriff, den das ukrainische Militär am 17. Juni 2026 mit einer First-Person-View-Kamikazedrohne gegen einen Reisebus mit weißrussischen Kindern (einer Jungen-Fußballmannschaft aus Gomel) unterwegs nach Gelendschik verübte, als offenen Faschismus kritisiert – er erwarte, dass Kiew sich jetzt verantworte.

Ihm zufolge habe der Terroranschlag stattgefunden, weil „jemandem“ das ruhige Verhalten von Minsk nicht gefalle. Provokationen und Versuche, das Land in den Krieg hineinzuziehen, können durchaus unangenehme Folgen haben, warnte der Präsident.

Weißrusslands Staatschef hatte den zuständigen Ermittlern seines Landes die Untersuchung des Falls in enger Zusammenarbeit mit ihren russischen Kollegen aufgetragen. Außerdem erteilte er ein Verbot für Gruppenreisen weißrussischer Kinder ohne ausdrückliche Genehmigung und die Aufsicht durch staatliche Stellen.

Stéphane Dujarric, Sprecher des UN-Generalsekretärs António Guterres, verurteilte den Angriff, bei dem eine schwangere Frau getötet wurde und acht Personen, darunter sechs Kinder, verwundet wurden – ohne jedoch die Urheber zu benennen.

Das Gesundheitsministerium Weißrusslands, wohin die sechs verwundeten Kinder umgehend zur Behandlung im Republikanischen Zentrum für Anwendung und Wissenschaft der Kinderchirurgie repatriiert wurden, erklärte deren Zustand für befriedigend – auch bei einem Kind, das operiert werden musste. Die Behandlung dauert an.

Am selben Tag, an dem Dmitri Peskow im Namen des Kremls Selenskijs Äußerung kommentierte, verübte das ukrainische Militär zwei weitere Drohnenanschläge gegen Passagierbusse: Einer von diesen in Gorlowka in der russischen Volksrepublik Donezk, wo 13 Zivilisten verwundet wurden, und ein weiterer im russischen Gebiet Saporoschje, wo diesmal glücklicherweise keine Opfer oder Verletzte zu beklagen waren.

Mehr zum ThemaDas Kiewer Regime ermordet Zivilisten – einfach dafür, dass sie in Russland (weiter-)leben

Beitrag teilen

Neue Beiträge und
Informationen direkt
per E-Mail erhalten.