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Das 1972 entwickelte Kampfflugzeug vom Typ F-15 soll für die US-Luftwaffe bis in die 2030er Jahre fliegen. Wie die US-amerikanische Air & Space Forces Magazine berichtet, habe das Pentagon am 24. August einen entsprechenden Rahmenvertrag mit dem Flugzeughersteller Boeing abgeschlossen.
Der als „F-15 Eagle Crest“ bezeichnete Vertrag sieht für Washington Möglichkeiten vor, einzelne Aufträge zum Neubau, Modernisierung, Nachrüstung und Wartung der entsprechenden Flugzeuge an Boeing in einem Gesamtwert bis zu einer Obergrenze von 131,21 Milliarden US-Dollar zu vergeben. Die Luftwaffe betonte dabei gegenüber dem Air & Space Forces Magazine, dass der Betrag für eine Obergrenze für künftigen Bedarf stehe und noch keine Zahlungszusage bedeute.
Bestellungen im Rahmen des Vertrags sind bis zum 24. August 2031 mit einer Verlängerungsoption bis 2036 möglich. Im laufenden Fiskaljahr wurden allerdings noch keine Maschinen bestellt und nur 343.740 US-Dollar gebunden.
Der Grund für den weiteren Betrieb der F-15 ist die höhere Zuladung im Vergleich zu den moderneren F-35-Jets. Letztere müssen ihre Waffen innen tragen, um die Stealth-Funktion zu bewahren, während die jüngste Modifikation der F-15, die F-15EX Eagle II bis zu zwölf Luft-Luft-Raketen außen tragen kann und dabei zusätzlich über eine höhere Reichweite und niedrigere Betriebskosten verfügt.
Als mögliche Importeure der F-15EX werden listet die Mitteilung Japan, Israel, Saudi-Arabien, Südkorea, Singapur, Indonesien und Polen auf. Konkrete Aufträge liegen nach Angaben der Berliner Zeitung bisher allerdings nur aus Israel und den USA vor. Demnach plane Tel Aviv die Beschaffung von 25 F-15 im Wert von 8,58 Milliarden US-Dollar, während Washington die ursprüngliche Bestellung von 98 auf 268 Maschinen bis 2031 erhöht hat. Das polnische Verteidigungsministerium meldete dagegen, bisher keine Käufe der F-15EX zu planen.
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