Schwere Impfschäden bei Kindern anerkannt: Dänemark zahlt Entschädigungen in Millionenhöhe

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Während viele deutschsprachige Medien das Thema Impfschäden bei Kindern weiterhin kaum aufgreifen, sorgt ausgerechnet der dänische öffentlich-rechtliche Rundfunk DR (Danmarks Radio) für eine Debatte. Ein Kinderarzt, der selbst Kinder gegen COVID-19 geimpft hatte, zieht dort ein bemerkenswertes Fazit: Rückblickend sei die Impfempfehlung für gesunde Kinder „es nicht wert gewesen“.

War es eine gute Idee, dass die Gesundheitsbehörde im Jahr 2021 empfohlen hat, Kinder bereits ab fünf Jahren gegen Covid-19 zu impfen?

Nein, meint Chefarzt Klaus Birkelund Johansen, nachdem heute klar ist, dass neun Kinder, die zum Zeitpunkt der Verabreichung des Covid-19-Impfstoffs unter 18 Jahre alt waren, so schwere Schäden davongetragen haben, dass ihnen eine Entschädigung in Millionenhöhe zugesprochen wurde.

Hintergrund sind anerkannte Impfschäden in Dänemark. Nach Angaben der dänischen Patientenentschädigungsbehörde wurden mehreren Kindern Entschädigungen in Millionenhöhe zugesprochen. Anerkannt wurden unter anderem Fälle von Herzbeutelentzzündungen, chronischer Nesselsucht und Entzündungen des zentralen Nervensystems.

Bemerkenswert ist dabei weniger die Existenz eines Entschädigungssystems – solche Systeme gibt es in mehreren Ländern –, sondern dass ein öffentlich-rechtliches Leitmedium diese Diskussion offen führt. Während in Dänemark Nutzen, Risiken und Entschädigungen inzwischen öffentlich diskutiert werden, bleibt das Thema in vielen deutschsprachigen Leitmedien vergleichsweise selten präsent.

Die dänischen Entschädigungen beziehen sich auf einzelne anerkannte Fälle, und aus ihnen lässt sich keine Aussage über die Gesamthäufigkeit ableiten. Dennoch zeigt die Berichterstattung, dass selbst etablierte Mainstream-Medien inzwischen Raum für eine kritische Rückschau auf einzelne Aspekte der Pandemiepolitik schaffen.

Warum wird eine solche Debatte in Dänemark öffentlich geführt, während sie im deutschsprachigen Raum bislang deutlich weniger sichtbar ist? Diese unterschiedliche mediale Gewichtung dürfte mindestens ebenso diskussionswürdig sein wie die Entschädigungsfälle selbst.

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