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Nur mal kurz einsteigen oder gleich umsteigen? Wir unterziehen Neuwagen einem kurzen Check – vor allem aktuelle E-Modelle. Diesmal: der BMW iX3 50 xDrive
Der BMW iX3, das erste Modell einer „Neuen Klasse“, leistet sich Extravaganzen. Das Zwei-Speichen-Lenkrad ist gewöhnungsbedürftig, das breite Display unter der Windschutzscheibe gefällt. Auch der Beifahrer sieht wichtige Informationen.
Das SUV mit 469 PS fährt auf Runflat-Reifen mit harten Flanken, und auch die Stahlfederung ist sportlich abgestimmt. Dafür ist die Lenkung direkt und präzise. Auf der Autobahn wechselt der iX3 bei Bedarf selbstständig – und tadellos – die Spur.
Noch sanfter als dieser 2,3-Tonner bremst auch ein guter Chauffeur nicht ab. Kurz vor dem Stillstand verhindert die Elektronik das bei schweren Autos übliche ruckartige Anhalten. Außerdem meldet das Cockpit, wenn die Ampel auf Grün springt.
Der iX3 ist ein Zeitsparer: Mit bis zu 400 kW wird die 109 kWh große Batterie in Tankstopp-Kürze geladen. Möglich macht das die 800-Volt-Batterie eines chinesischen Herstellers, und bei voller Ladung sind zudem 500 bis 690 Kilometer Reichweite drin.
Es gibt viele Gründe, warum dieser BMW (ab 70.900 Euro) für Monate ausverkauft ist. Er gehört schlicht zu den besten E-Autos auf dem Markt: dynamisch, reise- und familientauglich, technisch aktuell. Zu kantig? Aufs iX4-Coupé warten!