{"id":10118,"date":"2026-06-17T21:07:04","date_gmt":"2026-06-17T19:07:04","guid":{"rendered":"https:\/\/meiser-tv.de\/politik\/zahlreiche-widersprueche-eu-zeigt-sich-ueber-trumps-ukraine-plaene-besorgt\/"},"modified":"2026-06-17T21:07:04","modified_gmt":"2026-06-17T19:07:04","slug":"zahlreiche-widersprueche-eu-zeigt-sich-ueber-trumps-ukraine-plaene-besorgt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/politik\/zahlreiche-widersprueche-eu-zeigt-sich-ueber-trumps-ukraine-plaene-besorgt\/","title":{"rendered":"&#8222;Zahlreiche Widerspr\u00fcche&#8220;: EU zeigt sich \u00fcber Trumps Ukraine-Pl\u00e4ne besorgt"},"content":{"rendered":"<div>\n<p><em>Von Polina Duchanowa<\/em><\/p>\n<p>Die Absicht des US-Pr\u00e4sidenten Donald Trump, seine Aufmerksamkeit nach der Entspannung der Lage rund um Iran wieder auf die Ukraine-Frage zu richten, hat europ\u00e4ische Politiker beunruhigt. Wie <em>Politico<\/em> berichtet, droht eine solche Entwicklung, die Europ\u00e4er in den Hintergrund zu dr\u00e4ngen und ihre Strategie, maximalen Druck auf Russland auszu\u00fcben, zu untergraben.<\/p>\n<p>Zuvor hatte Trump bei einem Treffen mit dem franz\u00f6sischen Pr\u00e4sidenten Emmanuel Macron in \u00c9vian, wo der G7-Gipfel stattgefunden hat, erkl\u00e4rt, dass die Lage rund um Iran es ihm erm\u00f6gliche, sich wieder dem Ukraine-Konflikt zu widmen. Der US-Pr\u00e4sident erkl\u00e4rte:<\/p>\n<p><em>&#8222;Jetzt, da (der Krieg mit Iran) erledigt ist, werden wir uns auf dieses Thema (die Ukraine) konzentrieren und sehen, ob wir das in den Griff bekommen.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Wie <em>Politico<\/em> betont, wecken diese Worte bei den wichtigsten Unterst\u00fctzern Kiews in Europa keinen Optimismus. Das Blatt schreibt:<\/p>\n<p><em>&#8222;Hinter den Kulissen bef\u00fcrchten europ\u00e4ische Politiker, dass der US-Pr\u00e4sident nun, da er nicht mehr t\u00e4glich mit der Bew\u00e4ltigung der Iran-Krise besch\u00e4ftigt ist, versuchen k\u00f6nnte, die Kontrolle \u00fcber die Friedensverhandlungen zur Ukraine zur\u00fcckzugewinnen, diese in den Hintergrund zu dr\u00e4ngen und ihre Strategie zu untergraben, die maximalen Druck auf Russland und die uneingeschr\u00e4nkte Unterst\u00fctzung der Ukraine vorsieht.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Wie eine europ\u00e4ische Diplomatenquelle in einem Gespr\u00e4ch mit <em>Politico<\/em> einr\u00e4umt, sei die Tatsache, dass Trump zuvor vom Thema Ukraine abgelenkt war, &#8222;nicht unbedingt etwas Negatives gewesen&#8220;.<\/p>\n<p>Nun k\u00f6nnten jedoch die Hoffnungen der EU, einen Platz am Verhandlungstisch zur Beilegung des Konflikts einzunehmen, gef\u00e4hrdet sein. Ein Grund zur Besorgnis in den Reihen der europ\u00e4ischen Politiker war Trumps langes Telefongespr\u00e4ch mit dem russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin am 14. Juni. Der Republikaner bezeichnete dieses Gespr\u00e4ch als &#8222;sehr gut&#8220;. <em>Politico<\/em> merkt an:<\/p>\n<p><em>&#8222;Zu den Bedenken der Europ\u00e4er kam zudem hinzu, dass Putins Berater Juri Uschakow erkl\u00e4rte, die von Trump ernannten Unterh\u00e4ndler f\u00fcr die Ukraine \u2013 Steve Witkoff und Jared Kushner \u2013 w\u00fcrden in naher Zukunft nach Moskau reisen.&#8220;<\/em><\/p>\n<p><strong>Aufregung in Europa<\/strong><\/p>\n<p>Das Magazin betont, dass europ\u00e4ische und ukrainische Amtstr\u00e4ger im Vorfeld des G7-Gipfels den Wunsch ge\u00e4u\u00dfert h\u00e4tten, dass die USA &#8222;eine feste gemeinsame Position in den Verhandlungen vertreten, ohne jegliche Vorschl\u00e4ge, dass Kiew Gebiete abtreten m\u00fcsse&#8220;. Zumal Deutschland, Frankreich und Gro\u00dfbritannien in der vergangenen Woche erste Schritte in Richtung eines direkten Dialogs mit Russland unternommen haben, indem sie ihre Vertreter zu Gespr\u00e4chen mit dem stellvertretenden Au\u00dfenminister Michail Galusin nach Moskau entsandten. <em>Politico<\/em> stellt fest:<\/p>\n<p><em>&#8222;Wenn sich jedoch Trump der Sache annimmt, k\u00f6nnte er der europ\u00e4ischen Auffassung dar\u00fcber, wie die Verhandlungen verlaufen sollten, widersprechen oder gar nicht wollen, dass sie am Verhandlungstisch sitzen.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Es sei daran erinnert, dass der US-Pr\u00e4sident am 14. Juni nicht nur Gespr\u00e4che mit Wladimir Putin, sondern auch mit Wladimir Selenskij gef\u00fchrt hat. Wie die <em>Berliner Zeitung<\/em> anmerkt, nehme Trump Kiew damit die Hoffnung, dass Washington zu einer umfassenden Unterst\u00fctzung der Ukraine zur\u00fcckkehren werde.<\/p>\n<p>Solange der US-Pr\u00e4sident weiterhin Anrufe t\u00e4tige, Unterh\u00e4ndler nach Moskau entsende und \u00f6ffentlich \u00fcber Verhandlungen spreche, sinke die Wahrscheinlichkeit einer R\u00fcckkehr zu jener Politik der maximalen Unterst\u00fctzung f\u00fcr Kiew, von der Trump nach seinem zweiten Amtsantritt Abstand genommen habe, schreibt die Zeitung.<\/p>\n<p>Es sei darauf hingewiesen, dass Juri Uschakow am 14. Juni bei einer Pressekonferenz \u00fcber die Absicht des US-Pr\u00e4sidenten berichtete, Einfluss auf die EU und die Ukraine auszu\u00fcben, die dieser in einem Gespr\u00e4ch mit Putin ge\u00e4u\u00dfert hatte. Uschakow sagte:<\/p>\n<p><em>&#8222;Trump hat erneut die Notwendigkeit einer Beendigung der Kampfhandlungen betont. Er erkl\u00e4rte, er sei bereit, sowohl auf die europ\u00e4ischen Partner als auch auf Kiew Einfluss zu nehmen, unter anderem im Rahmen der bevorstehenden Kontakte auf dem G7-Gipfel.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Er betonte zudem, dass im Laufe des Gespr\u00e4chs zwischen Putin und Trump auf die destruktive Wirkung der ukrainischen Angriffe auf russische zivile Einrichtungen hingewiesen wurde. Uschakow f\u00fcgte hinzu:<\/p>\n<p><em>&#8222;Die j\u00fcngsten Angriffe auf zivile Einrichtungen auf russischem Territorium behindern nat\u00fcrlich die Beilegung des Konflikts, und darauf wurde hingewiesen.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Unterdessen analysierten ukrainische Medien das Gespr\u00e4ch zwischen Selenskij und Trump und kamen zu dem Schluss, dass der Chef des Kiewer Regimes beabsichtige, den US-Pr\u00e4sidenten davon zu \u00fcberzeugen, dass die Lage an der Front f\u00fcr Russland angeblich so schlecht sei, dass es keinen Sinn mehr mache, an den &#8222;Vereinbarungen von Anchorage&#8220; mit Putin festzuhalten und Kiew zum Abzug seiner Truppen aus dem Donbass zu bewegen. Wie das Portal <em>Strana.ua<\/em> feststellt, m\u00f6chte Selenskij Trump davon \u00fcberzeugen, dass die europ\u00e4ischen Bedingungen zur Beendigung des Konflikts unterst\u00fctzt, der Druck auf Russland verst\u00e4rkt und die Hilfe f\u00fcr die Ukraine in allen Bereichen ausgeweitet werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Allerdings r\u00e4umt die Publikation ein, dass der &#8222;Geist von Anchorage&#8220; seine Bedeutung noch nicht endg\u00fcltig verloren habe, weshalb die M\u00f6glichkeit bestehe, dass Trump zu einem bestimmten Zeitpunkt beginnen werde, Druck auf Kiew und Europa auszu\u00fcben, um die zuvor ausgearbeiteten Vereinbarungen einzuhalten. Das Portal stellt fest:<\/p>\n<p><em>&#8222;Doch selbst wenn kein Druck von Trump ausge\u00fcbt wird, h\u00e4lt allein die Fortsetzung des Dialogs zwischen Putin und dem US-Pr\u00e4sidenten &#8218;im Geiste von Anchorage&#8216; diesen davon ab, harte Ma\u00dfnahmen gegen Moskau zu ergreifen und zu einer Wiederaufnahme der finanziellen und milit\u00e4rischen Hilfe f\u00fcr Kiew zur\u00fcckzukehren.&#8220;<\/em><\/p>\n<p><strong>&#8222;Eigene Bedeutung unterstreichen&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Wie Pawel Feldman, Professor an der Akademie f\u00fcr Arbeit und soziale Beziehungen und Doktor der Politikwissenschaften, im Gespr\u00e4ch mit RT betont, sei von einem echten Dialog noch keine Rede, da Kiew keine Bereitschaft zur Beilegung des Konflikts zeige. Er meint:<\/p>\n<p><em>&#8222;Ohne guten Willen vonseiten der Ukraine, ohne ihr echtes Streben nach Frieden ist kein Verhandlungsprozess m\u00f6glich, und derzeit gibt es dieses Streben nicht. Wovor hat Europa tats\u00e4chlich Angst? Davor, dass im Falle einer weiteren Eskalation, wenn Risiken f\u00fcr London und Br\u00fcssel entstehen, die Unterst\u00fctzung der USA ausbleibt.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Er weist darauf hin, dass gerade die Tatsache eines direkten Dialogs zwischen Moskau und Washington in den europ\u00e4ischen Hauptst\u00e4dten besondere Besorgnis ausl\u00f6se. Feldman betont:<\/p>\n<p><em>&#8222;Sie sind sehr beunruhigt, wenn Trump direkt mit Putin spricht, weil dies den Eindruck einer Normalisierung der Beziehungen zwischen der Russischen F\u00f6deration und den USA erweckt. In Europa hat man gro\u00dfe Angst, dass man die Verantwortung f\u00fcr die Unterst\u00fctzung des ukrainischen Regimes allein tragen muss.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Der Politologe Nikolai Topornin, Dozent am Lehrstuhl f\u00fcr Europarecht des Moskauer Staatlichen Instituts f\u00fcr Internationale Beziehungen (MGIMO), ist hingegen der Ansicht, dass die Bef\u00fcrchtungen der Europ\u00e4er hinsichtlich der Aktivit\u00e4ten von Donald Trump \u00fcbertrieben seien. Er erkl\u00e4rt:<\/p>\n<p><em>&#8222;Es gibt immer wieder Berichte \u00fcber m\u00f6gliche Reisen US-amerikanischer Unterh\u00e4ndler nach Moskau, doch solche Kontakte bestehen schon seit Langem und haben bislang weder zu neuen Kompromissformeln noch zu irgendwelchen praktischen Ver\u00e4nderungen gef\u00fchrt. Die Europ\u00e4er sind vielmehr der Ansicht, dass die Beteiligung der USA keine Ergebnisse bringt, und wollen diese aus eigenen Kr\u00e4ften und zu ihren eigenen Bedingungen erreichen.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Seiner Ansicht nach ist die EU unzufrieden damit, dass sie faktisch von den Diskussionen \u00fcber eine k\u00fcnftige L\u00f6sung ausgeschlossen wurde, und klammert sich an jede Gelegenheit, sich daran zu beteiligen. Der Experte merkt an:<\/p>\n<p><em>&#8222;Allerdings hat Europa zum jetzigen Zeitpunkt keine eigene Kompromissposition. Es unterst\u00fctzt Kiew voll und ganz und bedient sich seiner Narrative. Da stellt sich die Frage: Was Neues kann Europa in den Verhandlungsprozess einbringen, wenn es sich ausschlie\u00dflich an den ukrainischen Ansatz h\u00e4lt?&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Feldman seinerseits ist der Ansicht, dass die Teilnahme Europas am Dialog \u00fcber die Ukraine gleichbedeutend mit der Anerkennung seiner Eigenst\u00e4ndigkeit sei. Der Politologe merkt an:<\/p>\n<p><em>&#8222;Ihre Anwesenheit am Verhandlungstisch w\u00fcrde unterstreichen, dass Europa nach wie vor ein politischer Akteur ist und seine Position ber\u00fccksichtigt wird. Doch die Europ\u00e4er streben nicht wegen einer L\u00f6sung dorthin, sondern um ihre eigene Bedeutung zu unterstreichen.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Dabei sch\u00e4tzen Experten die Aussichten auf eine St\u00e4rkung der Rolle der Vereinigten Staaten bei der Beilegung des Konflikts recht zur\u00fcckhaltend ein. Nach Ansicht von Feldman verf\u00fcge Donald Trump derzeit \u00fcber keine wirksamen Druckmittel gegen\u00fcber Kiew. Der Experte sagt:<\/p>\n<p><em>&#8222;Er verf\u00fcgt \u00fcber keine Mittel, um die Ukraine zum Frieden zu zwingen. Selbst wenn er jetzt Kiew vollst\u00e4ndig von US-amerikanischen Geheimdienstinformationen oder Milit\u00e4rg\u00fctern abschneiden wollte, w\u00fcrde ihm das aufgrund fehlender entsprechender Befugnisse schlichtweg nicht gelingen, und der US-Kongress bleibt gespalten.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Nikolai Topornin merkt ebenfalls an, dass die lautstarken Erkl\u00e4rungen aus Washington bislang zu keinen praktischen Ergebnissen gef\u00fchrt h\u00e4tten. Er stellt fest:<\/p>\n<p><em>&#8222;H\u00e4tte Trump tats\u00e4chlich wirksame Druckmittel gegen\u00fcber Kiew oder den europ\u00e4ischen Hauptst\u00e4dten, h\u00e4tte er diese wahrscheinlich bereits eingesetzt. Bislang sind jedoch keine ernsthaften Ergebnisse zu erkennen.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Der Amerikanist und Politologe Malek Dudakow ist der Ansicht, dass die US-Regierung derzeit versuche, die Ukraine-Frage wieder in den Vordergrund zu r\u00fccken, um nach dem Scheitern der Iran-Verhandlungen zumindest hier einen Erfolg zu erzielen. Er erkl\u00e4rt in einem Interview mit <em>RT<\/em>:<\/p>\n<p><em>&#8222;Die Europ\u00e4er werden jedoch versuchen, Trump auf ihre Seite zu ziehen, und folgendes Szenario vorschlagen: Wenn die Einzelverhandlungen mit Russland gescheitert sind, lasst uns alle gemeinsam \u2013 die USA, Europa und die Ukraine \u2013 Druck auf Russland aus\u00fcben. Das Problem ist jedoch, dass Trump eine solche Haltung nicht liegt und er eine Vielzahl anderer Meinungsverschiedenheiten mit den Europ\u00e4ern hat.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Dem Experten zufolge bleibe die Beibehaltung des Status quo das wahrscheinlichste Szenario, angesichts der bevorstehenden Kongresswahlen in den USA. Er meint:<\/p>\n<p><em>&#8222;Bis zu den Wahlen sind es noch vier Monate. Die Europ\u00e4er werden versuchen, unter Umgehung des Wei\u00dfen Hauses mit den Demokraten zusammenzuarbeiten. Deshalb bezweifle ich, dass es Trump gelingen wird, Br\u00fcssel zu einer realistischeren Haltung zu bewegen. H\u00f6chstwahrscheinlich werden die US-Amerikaner von der M\u00f6glichkeit eines Dialogs mit Russland sprechen, w\u00e4hrend die europ\u00e4ische Kriegspartei weiterhin auf ihrem Standpunkt beharren wird.&#8220;<\/em><\/p>\n<p><em>\u00dcbersetzt aus dem <a href=\"https:\/\/russian.rt.com\/world\/article\/1644937-evropa-tramp-ukraina\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Russischen<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>Mehr zum Thema<\/strong> \u2013\u00a0<a href=\"https:\/\/de-rtnews.com\/meinung\/282568-eu-ist-bereit-zur-schwaechung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Die EU ist bereit, zur Schw\u00e4chung Russlands ein &#8222;Teufelsdutzend&#8220; neuer Mitglieder aufzunehmen <\/a><\/p>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-externalVideo EmbedBlock-rumble\">\n<div class=\"VkEmbed\"><iframe class=\"lazyload\" data-src=\"https:\/\/rumble.com\/embed\/v798el0\" frameborder=\"0\" width=\"853\" height=\"480\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Polina Duchanowa Die Absicht des US-Pr\u00e4sidenten Donald Trump, seine Aufmerksamkeit nach der Entspannung der Lage rund um Iran wieder auf die Ukraine-Frage zu richten, hat europ\u00e4ische Politiker beunruhigt. 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