{"id":10603,"date":"2026-06-21T14:09:05","date_gmt":"2026-06-21T12:09:05","guid":{"rendered":"https:\/\/meiser-tv.de\/politik\/ukraine-unterstuetzung-grossbritannien-testet-langstreckenraketen\/"},"modified":"2026-06-21T14:09:05","modified_gmt":"2026-06-21T12:09:05","slug":"ukraine-unterstuetzung-grossbritannien-testet-langstreckenraketen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/politik\/ukraine-unterstuetzung-grossbritannien-testet-langstreckenraketen\/","title":{"rendered":"Ukraine-Unterst\u00fctzung: Gro\u00dfbritannien testet Langstreckenraketen"},"content":{"rendered":"<div>\n<p>Bisher hatte London das Selenskij-Regime bereits mit Storm-Shadow-Marschflugk\u00f6rpern ausgestattet. Das Problem der britisch-ukrainischen Waffenpartner: Die Reichweite dieser Waffengattung ist nicht sehr gro\u00df \u2013 von 250 Kilometern ist die Rede \u2013 und mit Kosten von bis zu 2,2 Millionen Euro pro St\u00fcck relativ teuer. Kein Wunder, dass das britische Milit\u00e4r bei der Bek\u00e4mpfung Russlands Ausschau nach einer kosteng\u00fcnstigeren Variante h\u00e4lt, die auch in der Lage ist, die russische Hauptstadt Moskau zu erreichen.<\/p>\n<p>Wie die britische Tageszeitung <em>The Telegraph<\/em> dieses Wochenende vermeldet, konnten die Briten bei diesem Vorhaben Fortschritte erzielen. Auf der vor Schottland gelegenen Inselgruppe der Hebriden seien Distanzwaffen getestet worden, die mit ihrem 250 Kilogramm schweren Sprengkopf Ziele jenseits der 300-Kilometer-Marke erreichen k\u00f6nnten. Sie w\u00e4ren potenziell sogar in der Lage, von Kiew aus Moskau mit ihrer Sprengladung zu treffen. Weitere Erprobungen sollen in den kommenden Monaten stattfinden.<\/p>\n<p>Die Entwicklung der neuen Langstreckenwaffen erfolgte auf Initiative des britischen Verteidigungsministeriums. Es hatte im vorvergangenen Jahr Industrieunternehmen im Rahmen des Projekts &#8222;<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.hartpunkt.de\/project-brakestop-grossbritannien-plant-neue-boden-boden-abstandswaffe-grosser-reichweite\/\">Brakestop<\/a>&#8220;\u00a0dazu aufgefordert, eine bodengest\u00fctzte Fernwaffe zu entwickeln, die eine Geschwindigkeit von mehr als 370 britischen Meilen (also fast 600 Kilometern) pro Stunde erreichen und Ziele in mehr als 300 Meilen Entfernung (entspricht knapp 483 Kilometern) treffen kann. Auch durfte der St\u00fcckpreis der Neuentwicklung 400.000 britische Pfund (etwa 460.000 Euro) nicht \u00fcberschreiten. Pro Monat sollte die angefertigte St\u00fcckzahl 20 Raketen betragen.<\/p>\n<p>Von urspr\u00fcnglich 27 Industrieunternehmen, die Angebotsentw\u00fcrfe einbrachten, blieben sechs britische Firmen in der engeren Auswahl, die jeweils Auftr\u00e4ge im Rahmen von 5 Millionen Pfund (etwa 5.760.000 Millionen Euro) erhielten, um binnen einer Sieben-Monats-Frist Prototypen f\u00fcr die Erprobungen zu entwickeln.<\/p>\n<p>Es sch\u00e4lten sich schlie\u00dflich drei Favoriten heraus, die das Projekt weiterbetreiben durften: Der britische Zweig des R\u00fcstungsunternehmens MBDA (das auch bereits Storm Shadow produziert), das kleinere Unternehmen MGI Engineering, das sich eigentlich mit Technologie f\u00fcr die Formel-1 besch\u00e4ftigt, sowie Rotron Aerospace, ein R\u00fcstungs- und Luftfahrt-Unternehmen.<\/p>\n<p>Offensichtlich verliefen die Waffentests auf den Hebriden zur Zufriedenheit, trotz einiger kleinerer technischer Probleme. Dieses Testergebnis erm\u00f6glicht es dem Verteidigungsministerium, Folgeauftr\u00e4ge im Wert von 15 Millionen Pfund (\u00fcber 17 Millionen Euro) an die Unternehmen zu vergeben, um das Projekt fortzusetzen.<\/p>\n<p>Der <em>Telegraph <\/em>wei\u00df zu berichten, dass britischen Beamten die Auslieferung erster Exemplare der kosteng\u00fcnstigen Pr\u00e4zisionswaffen an die Ukraine binnen Jahresfrist vorschwebt. Die innovativen Langstreckenwaffen dienten dabei der Erg\u00e4nzung \u00e4lterer Waffen wie Storm Shadow, erkl\u00e4rte die britische Verteidigungsministerin Louise Sandher-Jones, um Kiew im Kampf gegen Russland zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p><strong>Mehr zum Thema<\/strong> &#8211; <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/de-rtnews.com\/europa\/260691-ukraine-erhaelt-neue-storm-shadow\/\">Ukraine erh\u00e4lt neue Storm-Shadow-Raketen und Patriot-Systeme<\/a><\/p>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-externalVideo EmbedBlock-rumble\">\n<div class=\"VkEmbed\"><iframe class=\"lazyload\" data-src=\"https:\/\/rumble.com\/embed\/v74173c\" frameborder=\"0\" width=\"853\" height=\"480\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bisher hatte London das Selenskij-Regime bereits mit Storm-Shadow-Marschflugk\u00f6rpern ausgestattet. 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