{"id":10724,"date":"2026-06-22T16:03:02","date_gmt":"2026-06-22T14:03:02","guid":{"rendered":"https:\/\/meiser-tv.de\/medienkritik\/trumps-inszenierung-einer-bruchigen-iran-einigung-von-wolfgang-effenberger\/"},"modified":"2026-06-22T16:03:02","modified_gmt":"2026-06-22T14:03:02","slug":"trumps-inszenierung-einer-bruchigen-iran-einigung-von-wolfgang-effenberger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/medienkritik\/trumps-inszenierung-einer-bruchigen-iran-einigung-von-wolfgang-effenberger\/","title":{"rendered":"Trumps Inszenierung einer br\u00fcchigen Iran-Einigung | Von Wolfgang Effenberger"},"content":{"rendered":"<div>\n<p><strong>Versailles als B\u00fchne: Symbolik statt Stabilit\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p><em>Ein Meinungsbeitrag von <strong>Wolfgang Effenberger<\/strong>.<\/em><\/p>\n<p>Versailles ist ein Ort, an dem sich die Weltordnung inszenieren l\u00e4sst \u2013 und an dem sie schon einmal grandios gescheitert ist. Dass Donald Trump ausgerechnet hier das neue Abkommen (Memorandum of Understanding) (1) mit dem Iran unterzeichnet hat, ist daher mehr als ein historischer Zufall: Versailles ist eine bewusst gew\u00e4hlte B\u00fchne f\u00fcr Bilder von Gr\u00f6\u00dfe, Sieg und \u201eFrieden\u201c, der vor allem nach innen verkauft werden soll. Hinter den Kameras aber bleibt ein Deal, der die Gewalt nur einfriert, zentrale Risiken vertagt und die strukturelle Instabilit\u00e4t im Nahen Osten unangetastet l\u00e4sst. W\u00e4hrend Trump im Spiegelsaal das Narrativ vom gro\u00dfen Dealmaker schreibt, bleibt die Frage offen, ob Versailles 2026 nicht erneut zum Symbol eines Friedens wird, der schon bei seiner Unterzeichnung auf br\u00fcchigem Fundament steht.<\/p>\n<p>Die Bilder vom 17. Juni 2026 aus dem Spiegelsaal sind gro\u00df \u2013 aber das Papier ist d\u00fcnn: Das 14-Punkte-Memorandum symbolisiert N\u00e4he zu Woodrow Wilsons 14 Punkte-Programm vom 8. Januar 1918 zur Beendigung des Ersten Weltkriegs, verspricht Waffenruhe, ge\u00f6ffnete Seewege und Hunderte Milliarden an Wirtschaftshilfen, ohne robuste Mechanismen f\u00fcr Kontrolle oder Durchsetzung. W\u00e4hrend die Hardliner in Washington und Teheran bereits mobil machen, droht Europa erneut zwischen symbolischer Friedensrhetorik und sehr realen Sicherheits- und Energierisiken eingeklemmt zu werden.<\/p>\n<p>Die USA haben in ihrem gescheiterten Krieg gegen den Iran vorerst kapituliert und einem Abkommen zugestimmt, dass der Islamischen Republik sehr entgegenkommt. Nach dem Abschluss des Abkommens soll der Iran auf einen 300 Milliarden Dollar schweren \u201eWiederaufbaufonds\u201c Anspruch haben. (2)<\/p>\n<p>Die USA erhalten als Zugest\u00e4ndnis nichts weiter als das Versprechen, dass \u201eder Iran keine Atomwaffen erlangen wird\u201c \u2013 eine Position, die der Iran bereits seit langem vertritt; mit der Ann\u00e4herung Katars an den Iran deutet sich zudem der Beginn einer tektonischen Verschiebung in der Golfregion an.<\/p>\n<p>Die israelische Nachrichtenagentur Hayom behauptete sogar, dass Trump heimlich ein Geldabkommen zwischen Katar und Iran genehmigt hatte, das es katarischen Schiffen erlaubte, \u00d6l heimlich durch die Stra\u00dfe von Hormus zu schmuggeln. (3)<\/p>\n<p>Auf den ersten Blick scheint es nun, dass der Iran den ultimativen Trumpf gewonnen hat, der wom\u00f6glich noch wichtiger ist als der Erwerb von Atomwaffen: die F\u00e4higkeit, die Stra\u00dfe von Hormus von nun an nach Belieben zu kontrollieren. (4)<\/p>\n<p>Im Endeffekt geht der Iran gest\u00e4rkt aus dieser Auseinandersetzung hervor, w\u00e4hrend die USA massiv geschw\u00e4cht sind. Nun hat der Iran sogar noch etwas anderes erreicht: die Kluft zwischen den USA und Israel wurde weiter vertieft. Trump sah sich schlie\u00dflich gezwungen, Netanjahu wegen der Libanon-Frage mehrfach zu r\u00fcgen, woraufhin Trumps Zustimmungswerte in Israel \u00fcber Nacht angeblich um 23 Prozentpunkte einbrachen. (5)\u00a0<\/p>\n<p>Wird dieses neue Memorandum of Understanding Bestand haben? Wohl kaum, wenn es nach der israelischen Regierung geht. Netanjahu und seine Vertrauten haben bereits angek\u00fcndigt, dass Israel sich nicht aus dem Libanon zur\u00fcckziehen wird, und durchblicken lassen, dass sie die Einbeziehung der Hisbollah und des Libanon in das Abkommen ablehnen werden.<\/p>\n<p>Passagen aus \u201eKhorasan\u201c, der konservativen, den Revolutionsgarden nahestehenden Regional\u2011 und Tageszeitung aus dem Nordosten Irans, spiegeln sehr gut die Sicht iranischer Hardliner: Das Abkommen ist f\u00fcr sie keine L\u00f6sung, sondern nur eine taktische Verschnaufpause vor einem gr\u00f6\u00dferen, unvermeidlichen Machtkampf \u2013 milit\u00e4risch und ideologisch. (6) Es sei nur eine Atempause, um die k\u00fcnftigen Kampf- und Verteidigungskapazit\u00e4ten wieder aufzubauen und sich auf eine umfassende oder gr\u00f6\u00dfere Schlacht vorzubereiten: das Abkommen verschiebe lediglich die bevorstehende apokalyptische \u201eEndschlacht\u201c.<\/p>\n<p>Solche Medien fungieren oft als \u201eSprachrohr\u201c f\u00fcr Teile des Sicherheitsapparats: Sie testen Narrative, die die F\u00fchrung dann je nach Lage \u00fcbernimmt oder sich davon distanziert.<\/p>\n<p>Das macht solche Kommentare wichtig: Sie zeigen, wie einflussreiche Kreise im System das Abkommen inneriranisch \u201eframen\u201c wollen. (7)<\/p>\n<p>F\u00fcr die USA, Israel und die Nachbarn ist das ein Warnsignal: Selbst bei formaler Einhaltung kann der Iran das Abkommen als Phase zur Reorganisation seiner Macht verstehen, nicht als Einstieg in eine Deeskalation.<\/p>\n<p>Politisch schw\u00e4cht diese Rhetorik das Vertrauen in die Nachhaltigkeit des Deals und st\u00e4rkt jene, die ihn als \u201eTrick\u201c Irans sehen \u2013 in Washington und Jerusalem.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich wird nicht jede Zeitungsaussage in eine Staatsdoktrin gegossen; &#8222;Khorasan&#8220; spricht vor allem f\u00fcr jene, die in Konflikt und Ideologie ihre Legitimit\u00e4t finden. (8)<\/p>\n<p>Aber auch jenseits des &#8222;Khorasan&#8220; gibt es eine umfangreiche Argumentationsliste f\u00fcr Kritiker an dem Abkommen:<\/p>\n<ol>\n<li>Keiner der f\u00fcr den Iran positiven Punkte im Memorandum of Understanding sieht eine feste Garantie mit pr\u00e4zisen Bedingungen und Fristen vor. Ohnehin hat niemand die Absicht, diese Dinge umzusetzen, sie bleiben leere Versprechungen.<\/li>\n<li>Die iranische F\u00fchrung wurde get\u00f6tet, dagegen leben Trump, Hegseth und Netanjahu.<\/li>\n<li>Die Revolutionsgarden haben keine US-Schiffe versenkt, und somit wurden weder die Massaker an Zivilisten wie in Minab noch die hinterh\u00e4ltige Versenkung eines iranischen Schiffs nahe Indien ger\u00e4cht.<\/li>\n<li>Die Revolutionsgarden im Iran \u201ereagieren\u201c nur, ohne deutlich abzuschrecken.<\/li>\n<li>Die USA haben nun sechs Monate Zeit zur Umstrukturierung und werden den Krieg nach den Zwischenwahlen wieder aufnehmen. In der Zwischenzeit perfektionieren sie bereits die Jagdtechniken auf russische Raketenabwehrsysteme mithilfe von Starlink und Kamikaze-Drohnen. Das bedeutet, dass sie beim n\u00e4chsten Mal nicht mehr auf teure MALE-Drohnen angewiesen sein werden und iranische Raketenstarts deutlich effektiver unterbinden k\u00f6nnen.\u00a0<\/li>\n<\/ol>\n<p>Gleichzeitig gibt es in Teheran jedoch auch Stimmen, die das Abkommen als Chance auf wirtschaftliche \u00d6ffnung und relative Stabilit\u00e4t sehen.<\/p>\n<p>Die Realit\u00e4t wird wahrscheinlich zwischen beidem liegen: Teile des Systems wollen echte Entspannung, andere sehen nur eine operativ n\u00fctzliche Pause \u2013 und diese beiden Linien streiten sich aktuell im Inneren des Regimes. (9)<\/p>\n<p>Auf beiden Seiten \u2013 in Teilen des iranischen Establishments und in bestimmten religi\u00f6s\u2011ideologischen Milieus in Israel\/USA \u2013 gibt es Endzeit\u2011Narrative, die den Konflikt nicht als zu l\u00f6sende Krise sehen, sondern als Vorstufe zu einer \u201eEndschlacht\u201c. Diese Narrative verst\u00e4rken sich gegenseitig und machen Kompromisse politisch schwerer. (10)<\/p>\n<p><strong>Iran: Mahdi\u2011Erwartung und \u201eEndkampf\u201c<\/strong>\u00a0<\/p>\n<p>In Teilen der schiitisch\u2011revolution\u00e4ren Ideologie wird der Konflikt mit den USA (\u201egro\u00dfer Satan\u201c) und Israel (\u201ekleiner Satan\u201c) als Teil eines kosmischen Kampfes zwischen Gut und B\u00f6se gedeutet.<\/p>\n<p>Apokalyptische Str\u00f6mungen verkn\u00fcpfen das mit der Erwartung des verborgenen 12. Imam (Mahdi): Eine gro\u00dfe Krise oder Schlacht im Nahen Osten beschleunige seine R\u00fcckkehr. (11)<\/p>\n<p>Kommentare wie der von \u201eKhorasan\u201c (\u201eAtempause vor der Endschlacht\u201c) passen in dieses Muster: Das Abkommen ist keine L\u00f6sung, sondern eine taktische Pause, um f\u00fcr den gro\u00dfen, letztlich religi\u00f6s aufgeladenen Entscheidungskampf aufzur\u00fcsten. (12)<\/p>\n<p>Diese Sicht bildet nicht das ganze Iran\u2011Spektrum ab, ist aber im Umfeld der Revolutionsgarden und einiger Hardliner\u2011Medien deutlich pr\u00e4sent.\u00a0<\/p>\n<p><strong>USA: Evangelikale und christlich\u2011zionistische Endzeit\u2011Lesarten<\/strong><\/p>\n<p>Ein Teil der US\u2011Evangelikalen vertritt eine Endzeit\u2011Theologie (Dispensationalismus), in der Israel, der Nahost\u2011Konflikt und ein Krieg mit \u201ePersien\u201c (Iran) als Bausteine der biblischen Endzeitprophetie gelten. (13)<\/p>\n<p>Viele Christliche Zionisten glauben, dass die Sammlung der Juden im Land Israel, ein gro\u00dfer Krieg in der Region und eine Schlacht (Armageddon) Vorbedingungen f\u00fcr die Wiederkunft Jesu sind, und Recherchen zeigen, dass solche Vorstellungen in Teilen des Milit\u00e4rs und des politischen Umfelds der Republikaner durchaus eine Rolle spielen: Iran wird als \u201esatanische\u201c Macht, der Krieg als m\u00f6glicher Ausl\u00f6ser der Endzeit gesehen. (14)<\/p>\n<p>Politisch \u00fcbersetzt sich das in starke Unterst\u00fctzung f\u00fcr eine harte Linie gegen den Iran und f\u00fcr den maximalen Schulterschluss mit Israel \u2013 als religi\u00f6s aufgeladene Mission.\u00a0<\/p>\n<p><strong>Israel: Messianische Str\u00f6mungen und \u201eGreater Israel\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Im israelischen Diskurs sind apokalyptische Bilder nicht so zentral wie im US\u2011Evangelikalismus, aber es gibt messianische und national\u2011religi\u00f6se Str\u00f6mungen, die die aktuellen Konflikte mit biblischen Schlachten und Prophezeiungen verkn\u00fcpfen. (15)<\/p>\n<p>Einige Akteure berufen sich auf biblische Verhei\u00dfungen (\u201evom Nil bis zum Euphrat\u201c) oder auf die Vorstellung eines \u201eGreater Israel\u201c, in dem milit\u00e4rische Erfolge als Teil eines g\u00f6ttlichen Plans verstanden werden. (16)<\/p>\n<p>Diese Str\u00f6mungen sehen den Iran oft nicht nur als sicherheitspolitischen Gegner, sondern als existenziellen, ideologisch\u2011religi\u00f6sen Feind \u2013 was Kompromisse als \u201eVerrat\u201c erscheinen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Sie stellen nicht die Mehrheit in Israel, beeinflussen aber Rhetorik und Politik, vor allem in rechten und religi\u00f6sen Lagern.\u00a0<\/p>\n<p><strong>Wie sich die Narrative gegenseitig hochschaukeln<\/strong><\/p>\n<p>Iranische Hardliner sprechen von \u201eEndschlacht\u201c gegen USA\/Israel; das best\u00e4tigt auf US\u2011evangelikaler Seite das Bild vom b\u00f6sen, apokalyptischen Feind, gegen den man \u201ebis zum Ende\u201c k\u00e4mpfen m\u00fcsse. (17)<\/p>\n<p>Umgekehrt nehmen iranische Medien christlich\u2011zionistische Aussagen (Armageddon, \u201ebiblisches Recht\u201c auf Land, Trump als \u201eGesalbter\u201c) auf, um zu behaupten, der Westen wolle tats\u00e4chlich einen heiligen Krieg f\u00fchren. (18)<\/p>\n<p>Aus geopolitischen Konflikten wird so ein \u201eKrieg der Narrative\u201c, in dem jede Seite die extremsten Stimmen der anderen zitiert, um die eigene Bev\u00f6lkerung zu mobilisieren und Kompromissbereitschaft zu delegitimieren. (19)<\/p>\n<p>Die gegenseitige religi\u00f6s\u2011apokalyptische Aufladung erh\u00f6ht das Eskalationsrisiko: Ein Zwischenfall wird schnell als \u201eZeichen\u201c gedeutet und weniger als verhandelbares Problem.<\/p>\n<p>Solange solche \u201eEndschlacht\u201c-Narrative Einfluss haben, wird das Rahmenabkommen von Teilen aller Lager lediglich als taktischer Zwischenschritt betrachtet \u2013 eine Gelegenheit zur Aufr\u00fcstung auf dem Weg zur zwingenden Niederlage der anderen Seite. (20)<\/p>\n<p>Das erkl\u00e4rt, warum sowohl iranische Hardliner als auch bestimmte Kreise in Israel\/USA dem Deal misstrauen oder ihn offen sabotieren wollen: Er passt nicht zu einer Welt, in der man auf die gro\u00dfe Entscheidungsschlacht zusteuert. (21)<\/p>\n<p>Am 15. Juni 2026 fragte der US-Moderator Larry C. Johnson \u201eWas hat Trump dazu veranlasst, den Deal mit dem Iran zu machen?\u201c (22) F\u00fcr Johnson war die Antwort eindeutig:<\/p>\n<p>Trump habe den Deal prim\u00e4r aus Angst vor einem wirtschaftlichen Absturz wegen \u00d6lknappheit gemacht. Doch eine derartige monokausale Erkl\u00e4rung ist zu kurz gegriffen. Au\u00dfenpolitik dieser Gr\u00f6\u00dfenordnung hat fast immer mehrere Motive (Milit\u00e4rlage, Verb\u00fcndete, innenpolitischer Druck, M\u00e4rkte, Diplomatie).<\/p>\n<p>Johnsons Hinweis auf eine langwierige Normalisierung des Nadel\u00f6hrs Hormus ist jedenfalls realistisch: Verz\u00f6gerungen durch Transportzeiten (mehrere Wochen) und Minenr\u00e4umung sind plausibel und werden oft untersch\u00e4tzt. Hinzu kommen Versicherungsrisiken und Kriegszonen-Einstufungen, und so wird die \u00d6ffnung der Stra\u00dfe von Hormus keine sofortige Erleichterung f\u00fcr den Mangel auf dem globalen \u00d6lmarkt bedeuten. Die Wiederer\u00f6ffnung der Stra\u00dfe von Hormus ist eine notwendige, aber bei Weitem nicht ausreichende Voraussetzung f\u00fcr die Normalisierung der globalen \u00d6lversorgung. Mehrere Faktoren werden eine erhebliche Entlastung f\u00fcr die Weltm\u00e4rkte verz\u00f6gern, wahrscheinlich f\u00fcr Wochen bis Monate.<\/p>\n<p>Ende April berichtete die\u00a0<em>Washington Post<\/em>, das Pentagon habe dem Kongress mitgeteilt, dass es\u00a0sechs Monate\u00a0dauern k\u00f6nnte, bis die Stra\u00dfe von Hormus vollst\u00e4ndig von den Minen des iranischen Milit\u00e4rs ger\u00e4umt ist.<\/p>\n<p>Die \u00d6ffnung der Meerenge ist die Voraussetzung f\u00fcr die Normalisierung des \u00d6lmarkts, nicht die Normalisierung selbst. Die realistische Reihenfolge ist: eine vorsichtige anf\u00e4ngliche Wiederaufnahme des Verkehrs durch die risikotolerantesten Betreiber, gefolgt von einer schrittweisen Zertifizierung der Minenr\u00e4umung bestimmter Kan\u00e4le, dann eine langsame R\u00fcckkehr der kommerziellen Mainstream-Schifffahrt, da die Versicherer die Kriegsrisikopr\u00e4mien schrittweise senken, und erst Wochen sp\u00e4ter die tats\u00e4chliche Ankunft dieses \u00d6ls in den Raffinerien und seine Umwandlung in ein verwendbares Produkt.<\/p>\n<p>Eine vern\u00fcnftige Sch\u00e4tzung, wann die Weltm\u00e4rkte infolge der heutigen Vereinbarung eine wesentliche Erh\u00f6hung des Angebots sehen k\u00f6nnten, geht von einem Zeitraum von mindestens sechs bis zehn Wochen aus, und das setzt voraus, dass es keine Vorf\u00e4lle, keine Minenschl\u00e4ge, keine politischen Umkehrungen und kooperative iranische Minenentsch\u00e4rfungsbem\u00fchungen voraus. All das kann schiefgehen, und was schief geht, setzt die Uhr zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem gibt es wahrscheinlich Logistikprobleme, Versicherungsrisiken und Verz\u00f6gerungen nach der \u00d6ffnung von Hormus.<\/p>\n<p>Ein tragf\u00e4higer Waffenstillstand braucht zuerst minimale gemeinsame Interessen und glaubw\u00fcrdige Sicherungsmechanismen; das Schweigen der Waffen allein reicht nicht. Aus diesen Minimalbedingungen muss dann ein politischer Prozess entstehen, der Schritt f\u00fcr Schritt in eine belastbare Friedensordnung \u00fcbergeht. (23)\u00a0<\/p>\n<p><strong>Notwendige Bedingungen f\u00fcr einen Waffenstillstand<\/strong>\u00a0<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst m\u00fcssen beide Seiten \u2013 schon aus Eigeninteresse \u2013 akzeptieren, dass sie milit\u00e4risch kurzfristig keinen entscheidenden Sieg erreichen und dass ein Stopp der K\u00e4mpfe ihnen\u00a0relativ\u00a0n\u00fctzt (z.B. zur Stabilisierung oder Konsolidierung).<\/p>\n<p>Es geht nicht ohne neutrale oder zumindest von beiden akzeptierte Beobachter (z.B. UN, OSZE, Drittstaaten), die Verst\u00f6\u00dfe dokumentieren und Berichte ver\u00f6ffentlichen; ohne Transparenz wird jede Seite die andere sofort der L\u00fcge bezichtigen.<\/p>\n<p>Vorab m\u00fcssen Konsequenzen vereinbart werden (politisch, wirtschaftlich, milit\u00e4risch begrenzt), falls eine Seite systematisch den Waffenstillstand bricht, sonst bleibt der Text zahnlos.<\/p>\n<p>Der Waffenstillstand kann nur tragf\u00e4hig sein, wenn er nicht bei der ersten Krise zusammenbricht, also muss er klare, detaillierte Vereinbarungen enthalten: Je konkreter Zeiten, Orte, Kommunikationswege, Prozeduren bei Zwischenf\u00e4llen und Rollen von Beobachtern geregelt sind, desto geringer ist der zur T\u00e4uschung nutzbare Interpretationsspielraum. (24)<\/p>\n<p>Damit daraus dann ein \u201esolider Frieden\u201c entstehen kann, braucht es einen zweiten, politischen Strang neben der milit\u00e4rischen Deeskalation und ein klar definiertes Verhandlungsformat (z.B. Konferenz, Roadmap, \u201eFriedensprozess\u201c), das von allen relevanten Akteuren akzeptiert wird und nicht nur als Feigenblatt dient, ebenso langfristige Vereinbarungen \u00fcber Grenzen, Stationierung, B\u00fcndnisbindungen. (25)\u00a0<\/p>\n<p><strong>Notwendige und hinreichende Voraussetzungen f\u00fcr einen Frieden<\/strong><\/p>\n<p>Notwendig ist auf beiden Seiten der politische Wille, die K\u00e4mpfe zu stoppen und konkrete, kontrollierte milit\u00e4rische Arrangements (Linien, Entflechtung, \u00dcberwachung, Sanktionen) zu treffen, sowie ein politischer Prozess, der\u00a0zumindest\u00a0die Perspektive weitergehender Verhandlungen er\u00f6ffnet.<\/p>\n<p>Hinreichend\u00a0f\u00fcr einen Waffenstillstand, der mit nichttrivialer Wahrscheinlichkeit in einen soliden Frieden m\u00fcnden kann, w\u00e4re eine Konstellation, in der zus\u00e4tzlich die Kosten eines Bruchs f\u00fcr beide Seiten hoch genug sind (wegen externer Garantien sowie wirtschaftlicher und politischer Konsequenzen) und die zentralen Streitfragen im Rahmen eines klar strukturierten, international eingebetteten Prozesses verhandelbar und schrittweise bearbeitet werden (Territorium, Sicherheit, Recht). (26)<\/p>\n<p>Erst wenn all diese Bedingungen gleichzeitig erf\u00fcllt sind, sprechen Friedensforscher von einer realistischen Chance, dass aus einem Waffenstillstand nicht nur eine neue \u201eAtempause\u201c vor der n\u00e4chsten Offensive wird, sondern ein \u00dcbergang zu einem belastbaren Frieden. (27)<\/p>\n<p>\u201eKeine offene Gewalt\u201c bedeutet noch lang keinen wirklichen Frieden, notwendig sind \u201eGerechtigkeit und gewaltfreie Strukturen\u201c.<\/p>\n<p>Historische Friedensprozesse scheiterten auff\u00e4llig oft an denselben Mustern: Dem\u00fctigung der Verlierer, Ausklammern der Kernkonflikte, fehlende Durchsetzung und starke St\u00f6rakteure innen und au\u00dfen. (28)<\/p>\n<p><strong>Klassischer \u201eScheiterfall\u201c: Versailles und V\u00f6lkerbund<\/strong>\u00a0<\/p>\n<p>Der Versailler Vertrag war ein typischer Siegfrieden mit starker Dem\u00fctigung des Verlierers, aber ohne dessen dauerhafte Einbindung in eine akzeptierte Ordnung. (30)<\/p>\n<p>Deutschland und die ehemals verb\u00fcndeten Staaten empfanden die Pariser Vorortvertr\u00e4ge als oktroyierte, unfaire Ordnung.<\/p>\n<p>Der nach dem ersten Weltkrieg aus dem Geist der Sieger entstandene V\u00f6lkerbund musste diese \u201eUnfriedensordnung\u201c verwalten, war damit f\u00fcr viele von Anfang an diskreditiert und verlor an Autorit\u00e4t gerade bei den Staaten, die er einhegen sollte. (31)<\/p>\n<p>Ein Frieden, der als Siegfrieden ohne echte Verhandlung und ohne sp\u00e4tere Revisionserwartung erlebt wird, erzeugt starke Revisionskr\u00e4fte und langfristig Instabilit\u00e4t. (32)<\/p>\n<p><strong>Schrittweise Prozesse (NahOst): Beispiel Oslo<\/strong><\/p>\n<p>Das Oslo-Abkommen klammerte zentrale Endstatusfragen (Jerusalem, Siedlungen, Grenzen, Fl\u00fcchtlinge) bewusst aus und schob sie in die Zukunft \u2013 als \u201eKonstruktionsfehler\u201c gilt, dass genau die Kernkonflikte vertagt wurden. (33)<\/p>\n<p>Vertrauensbildende Ma\u00dfnahmen wurden von Hardlinern systematisch sabotiert: israelische Siedlungsausweitung auf der einen Seite, Anschl\u00e4ge etwa der Hamas auf der anderen.<\/p>\n<p>Es fehlten wirksame Sanktionsmechanismen bei Vertragsbruch; Belohnungen blieben vage und Strafen bei Nichteinhaltung praktisch aus, sodass die Anreize, Vereinbarungen ernst zu nehmen, schwach waren. (34)<\/p>\n<p>Politische Wendepunkte (Mord an Rabin, Regierungswechsel zu Netanjahu, Zweite Intifada) verschoben Mehrheiten weg von kompromissbereiten Lagern; der Prozess erstarrte und fiel faktisch auseinander.<\/p>\n<p>Werden Kernfragen vertagt, so lautet die Lehre daraus, k\u00f6nnen Extremisten ungebremst sabotieren. Existiert keine glaubw\u00fcrdige Durchsetzung, wird der Prozess fragil und kann schon durch einzelne Schocks kollabieren. (35)\u00a0<\/p>\n<p><strong>Was erfolgreiche Friedensschl\u00fcsse brauchen<\/strong><\/p>\n<p>Friedensordnungen, die auf beiderseitigem Ausgleich und begrenzter Bestrafung beruhen (Westfalen, Wien), halten tendenziell l\u00e4nger als solche, die vor allem dem\u00fctigen (Versailles). (36)<\/p>\n<p>Viele Friedensprozesse und -abkommen scheiterten, weil wichtige Kriegsparteien oder m\u00e4chtige Dritte (Milizen, Nachbarstaaten) nicht einbezogen wurden und weil sie weder milit\u00e4risch noch politisch oder wirtschaftlich abgesichert waren, Verst\u00f6\u00dfe also folgenlos blieben. (37)<\/p>\n<p>Friedensvertr\u00e4ge, die nur von Eliten unterschrieben werden, aber keine solide Basis in der Bev\u00f6lkerung oder den Machtapparaten haben, brechen leicht weg, wenn Regierungen wechseln oder Hardliner mobilisieren. (38)<\/p>\n<p>Langfristig erfolgreiche Friedensordnungen verbinden Machtbalance, akzeptable Kompromisse und Kontrollmechanismen, um Vereinbarungen tats\u00e4chlich durchzusetzen. (39)<\/p>\n<p><strong>Zentrale These von Nate Swanson (\u201eThe World After the Iran War\u201c)<\/strong>\u00a0<\/p>\n<p>Schon Ende M\u00e4rz 2026 argumentierte Nate Swanson in dem Foreign Affairs-Artikel &#8222;The World After the Iran War&#8220; (40), dass der Iran den Krieg gegen die USA und Israel nicht milit\u00e4risch, aber politisch gewonnen hat: Das Regime hat \u00fcberlebt, die iranische F\u00fchrung kann Bedingungen der Nachkriegsordnung mitbestimmen.<\/p>\n<p>Entscheidend sei nun, ob Teheran in den kommenden Verhandlungen \u201eden Frieden gewinnt\u201c oder sich durch Maximalforderungen isoliert.<\/p>\n<p>Kernpunkt ist die Stra\u00dfe von Hormus: Rund ein F\u00fcnftel des global gehandelten \u00d6ls l\u00e4uft durch diese Engstelle; w\u00e4hrend des Krieges hat sich gezeigt, dass Iran die Schifffahrt empfindlich st\u00f6ren kann und damit enorme \u00f6konomische Hebel besitzt. (41)<\/p>\n<p>Swanson formuliert ein Dilemma: Der Iran kann Hormus entweder als\u00a0Gesch\u00e4ftsmodell\u00a0(Transit, Geb\u00fchren, indirekter Einfluss) oder als\u00a0Sicherheitshebel\u00a0(Drohung mit Blockaden, asymmetrische Abschreckung) nutzen \u2013 beides gleichzeitig ist kaum glaubw\u00fcrdig, weil eine dauernde Krisendrohung Investitionen und Handel abschreckt.<\/p>\n<p>Aus iranischer Sicht bedeutet \u201eSieg\u201c: keine Regime\u00e4nderung, kein Zusammenbruch, Fortbestand der F\u00e4higkeit, die USA und Verb\u00fcndete zu sch\u00e4digen. (42)<\/p>\n<p>Aus globaler Sicht bedeutet dieser Sieg: Die alte Annahme, dass amerikanische \u00dcbermacht jeden Gegner politisch brechen kann, stimmt nicht mehr \u2013 Widerstand und blo\u00dfes Durchhalten k\u00f6nnen reichen, um Machtverh\u00e4ltnisse zu verschieben.<\/p>\n<p>Swanson verweist auf Ian Bremmer und Firas Maksad, die den Krieg als \u201egr\u00f6\u00dftes au\u00dfenpolitisches Versagen\u201c beider Trump\u2011Amtszeiten bezeichnen. (43)<\/p>\n<p>Gemeint sind mehrere Ebenen des Scheiterns:<\/p>\n<p>Die USA wollten den Iran milit\u00e4risch schw\u00e4chen, abschrecken oder das Regime ver\u00e4ndern; stattdessen \u00fcberlebte Teheran, passte seine Strategie an und inszeniert das Ganze als Triumph gegen eine Supermacht.<\/p>\n<p>Verb\u00fcndete erleben, dass Washington zwar massiven Schaden anrichten, aber nicht zuverl\u00e4ssig stabile politische Ergebnisse durchsetzen kann; Gegner sehen, dass Durchhalten und asymmetrische Gegenwehr den politischen Ausgang beeinflussen.<\/p>\n<p>Die Wahrnehmung einer Machtverschiebung zugunsten eines \u201epost\u2011amerikanischen\u201c oder multipolaren Systems verst\u00e4rkt sich \u2013 vor allem, weil der Krieg unterstreicht, dass US\u2011Milit\u00e4r\u00fcberlegenheit nicht automatisch politische Kontrolle in der Region bringt. (44)<\/p>\n<p>Die USA konnten dem Iran zwar schwere milit\u00e4rische Verluste zuf\u00fcgen, inklusive der Ausschaltung von F\u00fchrungspersonal und Zielen in Luft\u2011 und Seeraum, aber sie erreichten weder einen Regimekollaps noch eine dauerhafte Ausschaltung iranischer Schlagkraft. (45)<\/p>\n<p>Der Iran zeigte, dass er trotz milit\u00e4rischer Unterlegenheit gen\u00fcgend F\u00e4higkeiten beh\u00e4lt, um US\u2011Streitkr\u00e4fte und Verb\u00fcndete an mehreren Fronten zu bedrohen (Raketen, Drohnen, Proxies, Cyber, Hormus). (46)<\/p>\n<p>F\u00fcr Washington offenbarte sich eine klassische \u201edenial\u201c-Problematik: Man kann viel zerst\u00f6ren, aber nicht verhindern, dass der Gegner politisch \u00fcberlebt und weiter st\u00f6ren kann. (47)<\/p>\n<p>F\u00fcr den Iran gilt: Das Land ist milit\u00e4risch geschw\u00e4cht und teilweise institutionell ausgeh\u00f6hlt, aber sein Regime hat sich innenpolitisch um einen noch h\u00e4rteren Kern verfestigt und bleibt international gef\u00e4hrlich, gerade weil es auf \u00f6konomische Hebel (Energie, Schifffahrt) setzt. (48)<\/p>\n<p>Swanson verweist auf Beitr\u00e4ge und Podcasts, die die weiteren Konsequenzen ausleuchten.\u00a0<\/p>\n<p><strong>Wesentliche Punkte der westlichen Verwundbarkeit<\/strong><\/p>\n<p>Energiem\u00e4rkte und Hormus\u2011Risiko: Die (teilweise) Schlie\u00dfung bzw. Gef\u00e4hrdung der Stra\u00dfe von Hormus hat einen massiven Energiepreisschock ausgel\u00f6st; viele Staaten weltweit (Chile, S\u00fcdkorea, afrikanische L\u00e4nder) mussten Notma\u00dfnahmen ergreifen, was die globale Verwundbarkeit gegen\u00fcber regionalen Konflikten sichtbar macht. (49)<\/p>\n<p>Erosion des US\u2011Einflusses: Beobachter sehen im Iran\u2011Krieg die Beschleunigung eines Trends der nachlassenden normativen und realen Dominanz der USA; andere M\u00e4chte wie China nutzen dies, um wirtschaftlich und politisch Raum zu gewinnen.<\/p>\n<p>Die Golfstaaten beginnen, ihre Sicherheitsstrategien zu diversifizieren, statt sich allein auf US\u2011Schutz zu verlassen.<\/p>\n<p>Israels Sicherheitspolitik erscheint vielen Partnern immer mehr als Quelle von Eskalation.<\/p>\n<p>Der Iran versucht, sich st\u00e4rker in eine \u201e\u00f6stliche\u201c, nicht westlich dominierte Ordnung (z.B. SCO, Kooperation mit China und Russland) einzubetten, um seine Regimestabilit\u00e4t und Sanktionsresilienz zu erh\u00f6hen. (50)\u00a0<\/p>\n<p><strong>Ergebnis und Folgen<\/strong>\u00a0<\/p>\n<p>Als Ergebnis sehen wir einen unscharfen Zustand, \u201eweder Krieg noch Frieden\u201c: formale Waffenstillst\u00e4nde, aber fortlaufende niederintensive Gewalt, z\u00e4he Verhandlungen, insbesondere \u00fcber das Nuklearprogramm und Sicherheitsgarantien. (51)<\/p>\n<p>Swanson verweist im Newsletter auf einen Podcast mit Narges Bajoghli und Vali Nasr, der neue F\u00fchrungskonstellationen und die Anpassung iranischer Innen\u2011 und Au\u00dfenpolitik thematisiert.<\/p>\n<p>Trotz der T\u00f6tung f\u00fchrender Figuren hat das iranische System seinen Kern bewahrt, etwa durch dynastische Nachfolge und Mobilisierung nationalistischer Narrative; moderate Kr\u00e4fte wurden weiter marginalisiert.<\/p>\n<p>Der Iran verlegt seine \u00dcberlebensstrategie st\u00e4rker auf wirtschaftliche Konfliktinstrumente (Energie, Transit, Umgehung von Sanktionen), flankiert durch asymmetrische Sicherheitsmittel statt klassischer konventioneller Aufr\u00fcstung. (52)<\/p>\n<p>Kriegsfolgen, wirtschaftliche Not und Repressionsapparat versch\u00e4rfen die Kluft zwischen Bev\u00f6lkerung und Regime; gleichwohl zeigt der Krieg, dass dies nicht automatisch in einen Aufstand m\u00fcndet, solange die Sicherheitsorgane funktionsf\u00e4hig bleiben und das Regime den Diskurs kontrolliert. (53)<\/p>\n<p>Diese Gemengelage erkl\u00e4rt, warum Swanson von einem \u201efragilen Sieg\u201c spricht: Iran hat \u00fcberlebt und gewonnen \u2013 aber auf Kosten tiefer struktureller Schw\u00e4chen, die das Regime k\u00fcnftig anf\u00e4llig f\u00fcr innere Krisen und \u00e4u\u00dferen Druck machen.\u00a0<\/p>\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Das &#8222;Memorandum of Understanding&#8220; zwischen den USA und Iran ist also kein Endpunkt, sondern ein fragiler Einstieg in eine l\u00e4ngere Phase von Machtprobe und Nachverhandlungen: Es er\u00f6ffnet Waffenstillstand, Entlastung bei Sanktionen und einen Rahmen f\u00fcr Atom- und Hormus-Regelungen \u2013 doch seine Zukunft h\u00e4ngt davon ab, ob beide Seiten diesen Rahmen als Chance f\u00fcr eine belastbare Ordnung nutzen oder ihn lediglich als taktische Atempause vor der n\u00e4chsten Eskalation betrachten. (54)<\/p>\n<p>In den kommenden Monaten wird sich entscheiden, ob aus dem Memorandum ein verankerter Friedens- und Atomvertrag wird oder ob es als symbolischer Moment in Versailles in Erinnerung bleibt \u2013 beeindruckend inszeniert, aber politisch unterminiert durch Misstrauen, innenpolitische Zw\u00e4nge und den Versuch beider Seiten, den kurzfristigen Machtgewinn zu maximieren. (55)\u00a0<\/p>\n<p><strong>+++<\/strong>\u00a0<\/p>\n<h3 id=\"anmerkungen-und-quellen\">Anmerkungen und Quellen<\/h3>\n<p>Wolfgang Effenberger, Jahrgang 1946, erhielt als Pionierhauptmann bei\u00a0der Bundeswehr tiefere Einblicke in das von den USA vorbereitete\u00a0&#8222;atomare Gefechtsfeld&#8220; in Europa. Nach zw\u00f6lfj\u00e4hriger Dienstzeit\u00a0studierte er in M\u00fcnchen Politikwissenschaft sowie H\u00f6heres Lehramt\u00a0(Bauwesen\/Mathematik) und unterrichtete bis 2000 an der Fachschule f\u00fcr\u00a0Bautechnik. Seitdem publiziert er zur j\u00fcngeren deutschen Geschichte und\u00a0zur US-Geopolitik. Zuletzt erschienen vom ihm: \u201eSchwarzbuch EU &amp; NATO\u201c\u00a0(2020), &#8222;Die untersch\u00e4tzte Macht&#8220; (2022), &#8222;Vom Krieg zur Weltordnung&#8220; (2026)<\/p>\n<p><strong>+++<\/strong><\/p>\n<p>1) Text des Islamabad-Vereinbarungsmemorandums zwischen der Islamischen Republik Iran und den Vereinigten Staaten von Amerika.<\/p>\n<p><em>Die Islamische Republik Iran und die Vereinigten Staaten von Amerika (gestraffter <\/em>Text des Islamabad-Vereinbarungsmemorandums) <em>haben sich am 18. Juni 2026 gemeinsam und in gutem Glauben auf Folgendes geeinigt:<\/em><\/p>\n<p><em>1.\u00a0\u2026 dieser Absichtserkl\u00e4rung eine sofortige und dauerhafte Einstellung der milit\u00e4rischen Operationen an allen Fronten,\u00a0einschlie\u00dflich des Libanon, und verpflichten sich, von nun an keinen Krieg oder milit\u00e4rischen Operationen gegeneinander zu initiieren, von Drohungen oder Gewalt gegeneinander zu unterlassen und die territoriale Integrit\u00e4t und Souver\u00e4nit\u00e4t des Libanon zu garantieren. Die endg\u00fcltige Vereinbarung wird das dauerhafte Ende des Krieges an allen Fronten, einschlie\u00dflich des Libanon, und die anderen Bestimmungen dieser Klausel best\u00e4tigen.<\/em><\/p>\n<p><em>2.\u00a0\u2026 verpflichten sich, die Souver\u00e4nit\u00e4t und territoriale Integrit\u00e4t des anderen zu respektieren und sich nicht in die inneren Angelegenheiten des anderen einzumischen.<\/em><\/p>\n<p><em>3.\u00a0\u2026 verpflichten sich, Verhandlungen zu f\u00fchren und innerhalb von maximal 60 Tagen, die im gegenseitigen Einvernehmen verl\u00e4ngert werden kann, eine endg\u00fcltige Einigung zu erzielen.<\/em><\/p>\n<p><em>4.\u00a0Unmittelbar nach Unterzeichnung dieser Absichtserkl\u00e4rung werden die Vereinigten Staaten von Amerika damit beginnen, ihre Seeblockade und jede Bel\u00e4stigung oder Behinderung der Islamischen Republik Iran aufzuheben und die Seeblockade innerhalb von 30 Tagen vollst\u00e4ndig zu beenden. W\u00e4hrend dieses Zeitraums wird der Schiffsverkehr proportional zum von der Islamischen Republik Iran festgelegten Vorkriegsverkehrsvolumen sein.\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Die Vereinigten Staaten von Amerika verpflichten sich Streitkr\u00e4fte\u00a0innerhalb von 30 Tagen\u00a0nach der endg\u00fcltigen Vereinbarung aus dem Randgebiet der Islamischen Republik Iran\u00a0abzuziehen.<\/em><\/p>\n<p><em>5.\u00a0Nach Unterzeichnung dieser Absichtserkl\u00e4rung wird die Islamische Republik Iran mit ihren gr\u00f6\u00dften Anstrengungen Vorkehrungen treffen, um die sichere Durchfahrt von Handelsschiffen, die nur 60 Tage lang kostenlos sind, vom Persischen Golf in die Omansee und umgekehrt. Der Verkehr von Handelsschiffen wird sofort beginnen und innerhalb von 30 Tagen unter Ber\u00fccksichtigung der Notwendigkeit, technische und milit\u00e4rische Hindernisse zu beseitigen und die Minenr\u00e4umung durch die Islamische Republik Iran zu beseitigen, zu erreichen.\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Die Islamische Republik Iran wird mit dem Sultanat Oman verhandeln, um die zuk\u00fcnftige Verwaltung und die maritimen Dienste in der Stra\u00dfe von Hormus\u00a0in \u00dcbereinstimmung mit dem geltenden V\u00f6lkerrecht und den\u00a0souver\u00e4nen Rechten der K\u00fcstenl\u00e4nder der Stra\u00dfe von Hormus\u00a0zu bestimmen,\u00a0und wird sich auch mit anderen K\u00fcstenl\u00e4ndern des Persischen Golfs beraten.<\/em><\/p>\n<p><em>6.\u00a0Die Vereinigten Staaten von Amerika verpflichten sich\u00a0zusammen mit ihren regionalen Partnern, ein endg\u00fcltiges Programm zu erstellen, das von beiden Parteien f\u00fcr den Wiederaufbau und die wirtschaftliche Entwicklung der Islamischen Republik Iran vereinbart wurde und\u00a0mindestens 300 Milliarden Dollar zur Verf\u00fcgung\u00a0stellt.\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Der Implementierungsmechanismus dieses Programms wird als Teil der endg\u00fcltigen Vereinbarung innerhalb von 60 Tagen abgeschlossen.\u00a0Alle\u00a0erforderlichen Genehmigungen, Verzichtserkl\u00e4rungen und Lizenzen f\u00fcr die damit verbundenen Finanztransaktionen werden von den Vereinigten Staaten von Amerika bereitgestellt.<\/em><\/p>\n<p><em>7.\u00a0Die Vereinigten Staaten von Amerika verpflichten sich,\u00a0alle Arten von Sanktionen gegen die Islamische Republik Iran zu beenden,\u00a0einschlie\u00dflich\u00a0der Resolutionen des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen, der Resolutionen des Board of Governors International Atomic Energy Agency und\u00a0aller einseitigen US-Sanktionen, sowohl prim\u00e4r als auch sekund\u00e4r, gem\u00e4\u00df einem Zeitplan, der als Teil des endg\u00fcltigen Abkommens vereinbart wurde.\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Die Islamische Republik Iran und die Vereinigten Staaten von Amerika erkennen die grundlegende Bedeutung der oben genannten Frage der Aufhebung der Sanktionen an und bekunden ihre Absicht, diese Fragen unverz\u00fcglich in Verhandlungen anzusprechen, um eine gegenseitige Einigung zu erzielen.<\/em><\/p>\n<p><em>8.\u00a0Die Islamische Republik Iran bekr\u00e4ftigt, dass sie keine Atomwaffen produzieren oder erwerben wird. Die Islamische Republik Iran und die Vereinigten Staaten von Amerika haben vereinbart, dass der Status der gelagerten angereicherten Materialien durch einen von beiden Parteien vereinbarten Mechanismus und gem\u00e4\u00df dem in Klausel 7 festgelegten Zeitplan, zumindest durch Verw\u00e4sserung vor Ort, unter der Aufsicht der Internationalen Atomenergiebeh\u00f6rde, gel\u00f6st wird.\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Beide Parteien vereinbaren auch, die Frage der Bereicherung und andere gemeinsam vereinbarte Themen im Zusammenhang mit den nuklearen Bed\u00fcrfnissen der Islamischen Republik Iran auf der Grundlage eines zufriedenstellenden Rahmens zu diskutieren, der in der endg\u00fcltigen Vereinbarung vereinbart werden soll. Die endg\u00fcltige Vereinbarung wird die Bestimmungen dieser Klausel best\u00e4tigen. Die Islamische Republik Iran und die Vereinigten Staaten von Amerika erkennen die grundlegende Bedeutung der oben genannten nuklearen Fragen an und \u00e4u\u00dfern ihre Absicht, diese Angelegenheiten unverz\u00fcglich in Verhandlungen anzugehen, um eine gegenseitige Einigung dar\u00fcber zu erzielen.<\/em><\/p>\n<p><em>9.\u00a0Die Islamische Republik Iran und die Vereinigten Staaten von Amerika vereinbaren, den Status quo aufrechtzuerhalten, bis eine endg\u00fcltige Einigung erzielt wird; die Islamische Republik Iran wird den Status quo in ihrem Atomprogramm beibehalten, und die Vereinigten Staaten von Amerika werden keine neuen Sanktionen gegen den Iran verh\u00e4ngen oder zus\u00e4tzliche Streitkr\u00e4fte in der Region einsetzen.<\/em><\/p>\n<p><em>10.\u00a0Die Vereinigten Staaten von Amerika verpflichten sich, nach Unterzeichnung dieser Absichtserkl\u00e4rung und bis zur Aufhebung der Sanktionen unverz\u00fcglich Verzichtserkl\u00e4rungen des Finanzministeriums f\u00fcr den Export von iranischem Roh\u00f6l, petrochemischen Produkten und deren Derivaten sowie allen damit verbundenen Dienstleistungen wie Bankgesch\u00e4ften, Versicherungen, Transport usw. zu erteilen.<\/em><\/p>\n<p><em>11.\u00a0Die Vereinigten Staaten von Amerika verpflichten sich, die begrenzten oder gesperrten Gelder und Verm\u00f6genswerte der Islamischen Republik Iran nach Umsetzung dieser Absichtserkl\u00e4rung\u00a0vollst\u00e4ndig\u00a0zur Verf\u00fcgung zu stellen.\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Die Vereinigten Staaten von Amerika und die Islamische Republik Iran werden sich auf das Verfahren zur Freigabe dieser Gelder w\u00e4hrend der Verhandlungen einigen. Diese Gelder, unabh\u00e4ngig davon, ob sie auf dem Hauptkonto gehalten oder \u00fcbertragen werden, m\u00fcssen vollst\u00e4ndig f\u00fcr die Zahlung an jeden von der Zentralbank der Islamischen Republik Iran benannten Endbeg\u00fcnstigten verwendet werden k\u00f6nnen.\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Die Vereinigten Staaten von Amerika verpflichten sich,\u00a0in dieser Hinsicht alle erforderlichen Genehmigungen und Lizenzen zu erteilen.<\/em><\/p>\n<p><em>12.\u00a0Die Islamische Republik Iran und die Vereinigten Staaten von Amerika vereinbaren, einen Exekutivmechanismus einzurichten, um die erfolgreiche Umsetzung dieser Absichtserkl\u00e4rung und die k\u00fcnftige Einhaltung des endg\u00fcltigen Abkommens zu \u00fcberwachen.<\/em><\/p>\n<p><em>13.\u00a0Nach Unterzeichnung dieser Absichtserkl\u00e4rung und vorbehaltlich des Beginns der Umsetzung der Klauseln 1, 4, 5, 10 und 11 dieses Memorandums und der Fortsetzung dieser Ma\u00dfnahmen werden die Islamische Republik Iran und die Vereinigten Staaten von Amerika ausschlie\u00dflich Verhandlungen \u00fcber die verbleibenden Klauseln der endg\u00fcltigen Vereinbarung aufnehmen.<\/em><\/p>\n<p><em>14.\u00a0Die endg\u00fcltige Vereinbarung wird durch einen verbindlichen Beschluss des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen best\u00e4tigt.<\/em><\/p>\n<p><a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/sonar21.com\/what-triggered-trump-to-make-the-deal-with-iran\/?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/sonar21.com\/what-triggered-trump-to-make-the-deal-with-iran\/<\/u><\/a><\/p>\n<p>2) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.reuters.com\/business\/finance\/iran-deal-includes-300-billion-fund-more-than-half-which-already-committed-2026-06-16\/?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.reuters.com\/business\/finance\/iran-deal-includes-300-billion-fund-more-than-half-which-already-committed-2026-06-16\/<\/u><\/a><\/p>\n<p>3) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.israelhayom.com\/2026\/06\/15\/trump-secretly-approved-qatar-iran-cash-deal\/?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.israelhayom.com\/2026\/06\/15\/trump-secretly-approved-qatar-iran-cash-deal\/<\/u><\/a><\/p>\n<p>4) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/edition.cnn.com\/2026\/06\/16\/politics\/us-intel-assessment-iran-shut-strait-hormuz?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/edition.cnn.com\/2026\/06\/16\/politics\/us-intel-assessment-iran-shut-strait-hormuz<\/u><\/a><\/p>\n<p>5) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2026\/01\/11\/us\/politics\/trump-interview-transcript.html?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.nytimes.com\/2026\/01\/11\/us\/politics\/trump-interview-transcript.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>6) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/iran-usa-abkommen-vorw%C3%BCrfe-israel-beirut-pakistan\/a-77546211?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.dw.com\/de\/iran-usa-abkommen-vorw%C3%BCrfe-israel-beirut-pakistan\/a-77546211<\/u><\/a><\/p>\n<p>7) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/de.euronews.com\/2026\/06\/17\/vom-regimewechsel-zum-regime-deal-wie-teheran-auf-das-geleakte-usa-iran-abkommen-reagiert?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/de.euronews.com\/2026\/06\/17\/vom-regimewechsel-zum-regime-deal-wie-teheran-auf-das-geleakte-usa-iran-abkommen-reagiert<\/u><\/a><\/p>\n<p>8) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/iran-usa-abkommen-vorw%C3%BCrfe-israel-beirut-pakistan\/a-77546211?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.dw.com\/de\/iran-usa-abkommen-vorw%C3%BCrfe-israel-beirut-pakistan\/a-77546211<\/u><\/a><\/p>\n<p>9) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/de.euronews.com\/2026\/06\/17\/vom-regimewechsel-zum-regime-deal-wie-teheran-auf-das-geleakte-usa-iran-abkommen-reagiert?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/de.euronews.com\/2026\/06\/17\/vom-regimewechsel-zum-regime-deal-wie-teheran-auf-das-geleakte-usa-iran-abkommen-reagiert<\/u><\/a><\/p>\n<p>10) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.independent.co.uk\/news\/world\/middle-east\/iran-israel-religion-trump-b2775107.html?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.independent.co.uk\/news\/world\/middle-east\/iran-israel-religion-trump-b2775107.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>11) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.independent.co.uk\/news\/world\/middle-east\/iran-israel-religion-trump-b2775107.html?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.independent.co.uk\/news\/world\/middle-east\/iran-israel-religion-trump-b2775107.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>12) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/magazin.zenith.me\/de\/kultur\/religioese-narrative-im-usa-israel-iran-konflikt?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/magazin.zenith.me\/de\/kultur\/religioese-narrative-im-usa-israel-iran-konflikt<\/u><\/a><\/p>\n<p>13) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.counterpunch.org\/2026\/03\/06\/biblical-bloodlust-huckabee-cyrus-and-the-zionist-greater-israel-fantasy-fueling-the-iran-war\/?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.counterpunch.org\/2026\/03\/06\/biblical-bloodlust-huckabee-cyrus-and-the-zionist-greater-israel-fantasy-fueling-the-iran-war\/<\/u><\/a><\/p>\n<p>14) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.motherjones.com\/politics\/2026\/01\/the-evangelicals-who-think-irans-protests-mean-jesus-is-returning\/?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.motherjones.com\/politics\/2026\/01\/the-evangelicals-who-think-irans-protests-mean-jesus-is-returning\/<\/u><\/a><\/p>\n<p>15) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/magazin.zenith.me\/de\/kultur\/religioese-narrative-im-usa-israel-iran-konflikt?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/magazin.zenith.me\/de\/kultur\/religioese-narrative-im-usa-israel-iran-konflikt<\/u><\/a><\/p>\n<p>16) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.counterpunch.org\/2026\/03\/06\/biblical-bloodlust-huckabee-cyrus-and-the-zionist-greater-israel-fantasy-fueling-the-iran-war\/?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.counterpunch.org\/2026\/03\/06\/biblical-bloodlust-huckabee-cyrus-and-the-zionist-greater-israel-fantasy-fueling-the-iran-war\/<\/u><\/a><\/p>\n<p>17) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.independent.co.uk\/news\/world\/middle-east\/iran-israel-religion-trump-b2775107.html?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.independent.co.uk\/news\/world\/middle-east\/iran-israel-religion-trump-b2775107.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>18) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.sonntagsblatt.de\/artikel\/glaube\/apokalyptische-politik-wenn-religion-den-krieg-deutet?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.sonntagsblatt.de\/artikel\/glaube\/apokalyptische-politik-wenn-religion-den-krieg-deutet<\/u><\/a><\/p>\n<p>19) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.independent.co.uk\/news\/world\/middle-east\/iran-israel-religion-trump-b2775107.html?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.independent.co.uk\/news\/world\/middle-east\/iran-israel-religion-trump-b2775107.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>20) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/iran-krieg-experten-sagen-wie-es-in-nahost-weitergehen-koennte-a-7289cb04-fa96-409d-96bd-85bf9ec1c0a6?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/iran-krieg-experten-sagen-wie-es-in-nahost-weitergehen-koennte-a-7289cb04-fa96-409d-96bd-85bf9ec1c0a6<\/u><\/a><\/p>\n<p>21) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.independent.co.uk\/news\/world\/middle-east\/iran-israel-religion-trump-b2775107.html?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.independent.co.uk\/news\/world\/middle-east\/iran-israel-religion-trump-b2775107.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>22) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/sonar21.com\/what-triggered-trump-to-make-the-deal-with-iran\/?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/sonar21.com\/what-triggered-trump-to-make-the-deal-with-iran\/<\/u><\/a><\/p>\n<p>23) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.srf.ch\/news\/international\/ukraine\/krieg-in-der-ukraine-was-es-braucht-damit-die-waffen-schweigen?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.srf.ch\/news\/international\/ukraine\/krieg-in-der-ukraine-was-es-braucht-damit-die-waffen-schweigen<\/u><\/a><\/p>\n<p>24) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/waffenruhe-oder-waffenstillstand-was-ist-der-unterschied\/a-67244943?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.dw.com\/de\/waffenruhe-oder-waffenstillstand-was-ist-der-unterschied\/a-67244943<\/u><\/a><\/p>\n<p>25) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.smarter-service.com\/2025\/08\/19\/friedensvertrag-oder-waffenstillstand-die-sicherheitspolitische-quadratur-des-kreises-im-ukraine-krieg\/?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.smarter-service.com\/2025\/08\/19\/friedensvertrag-oder-waffenstillstand-die-sicherheitspolitische-quadratur-des-kreises-im-ukraine-krieg\/<\/u><\/a><\/p>\n<p>26) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.watson.ch\/international\/deutschland\/603979337-ukraine-und-europaeer-stellen-fuenf-bedingungen-fuer-frieden-mit-russland?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.watson.ch\/international\/deutschland\/603979337-ukraine-und-europaeer-stellen-fuenf-bedingungen-fuer-frieden-mit-russland<\/u><\/a><\/p>\n<p>27) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/css.ethz.ch\/content\/dam\/ethz\/special-interest\/gess\/cis\/center-for-securities-studies\/pdfs\/CSSAnalyse252-DE.pdf?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/css.ethz.ch\/content\/dam\/ethz\/special-interest\/gess\/cis\/center-for-securities-studies\/pdfs\/CSSAnalyse252-DE.pdf<\/u><\/a><\/p>\n<p>28) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/geschichte\/article204875518\/Voelkerbund-Deshalb-scheiterte-die-Idee-des-ewigen-Friedens.html?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.welt.de\/geschichte\/article204875518\/Voelkerbund-Deshalb-scheiterte-die-Idee-des-ewigen-Friedens.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>30) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.geschichte-abitur.de\/friedensschluesse-im-vergleich?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.geschichte-abitur.de\/friedensschluesse-im-vergleich<\/u><\/a><\/p>\n<p>31) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/geschichte\/article204875518\/Voelkerbund-Deshalb-scheiterte-die-Idee-des-ewigen-Friedens.html?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.welt.de\/geschichte\/article204875518\/Voelkerbund-Deshalb-scheiterte-die-Idee-des-ewigen-Friedens.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>32) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/imperia\/md\/content\/religion_und_politik\/aktuelles\/2018\/04_2018\/pm_wie_sind_friedensschluesse_in_der_geschichte_gelungen.pdf?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.uni-muenster.de\/imperia\/md\/content\/religion_und_politik\/aktuelles\/2018\/04_2018\/pm_wie_sind_friedensschluesse_in_der_geschichte_gelungen.pdf<\/u><\/a><\/p>\n<p>33) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/warum-das-nahost-abkommen-von-oslo-gescheitert-ist-5531551.html?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/warum-das-nahost-abkommen-von-oslo-gescheitert-ist-5531551.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>34) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.kas.de\/de\/laenderberichte\/detail\/-\/content\/30-jahre-oslo-abkommen?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.kas.de\/de\/laenderberichte\/detail\/-\/content\/30-jahre-oslo-abkommen<\/u><\/a><\/p>\n<p>35) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/lernen-aus-der-geschichte.de\/beitrag\/15577\/?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/lernen-aus-der-geschichte.de\/beitrag\/15577\/<\/u><\/a><\/p>\n<p>36) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"http:\/\/popp-sport.de\/02%20Geschichtsunterricht\/12%20Pruefung\/14%20Projekte\/Frieden\/Internationale%20Friedensvertraege%20im%20Vergleich.pdf?ref=apolut.net\"><u>http:\/\/popp-sport.de\/02%20Geschichtsunterricht\/12%20Pruefung\/14%20Projekte\/Frieden\/Internationale%20Friedensvertraege%20im%20Vergleich.pdf<\/u><\/a><\/p>\n<p>37) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.ssoar.info\/ssoar\/bitstream\/handle\/document\/69824\/69824_1.pdf?sequence=1&amp;ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.ssoar.info\/ssoar\/bitstream\/handle\/document\/69824\/69824_1.pdf?sequence=1<\/u><\/a><\/p>\n<p>38) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/warum-das-nahost-abkommen-von-oslo-gescheitert-ist-5531551.html?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/warum-das-nahost-abkommen-von-oslo-gescheitert-ist-5531551.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>39)<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/imperia\/md\/content\/religion_und_politik\/aktuelles\/2018\/04_2018\/pm_wie_sind_friedensschluesse_in_der_geschichte_gelungen.pdf?ref=apolut.net\"> <u>https:\/\/www.uni-muenster.de\/imperia\/md\/content\/religion_und_politik\/aktuelles\/2018\/04_2018\/pm_wie_sind_friedensschluesse_in_der_geschichte_gelungen.pdf<\/u><\/a><\/p>\n<p>40) Nate Swanson, \u201eThe World After the Iran War\u201c,\u00a0<em>Foreign Affairs<\/em>, 21 March 2026.<\/p>\n<p>41) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.newindianexpress.com\/world\/2026\/Feb\/26\/weakened-by-war-and-protests-iran-could-still-inflict-pain-in-response-to-a-us-attack?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.newindianexpress.com\/world\/2026\/Feb\/26\/weakened-by-war-and-protests-iran-could-still-inflict-pain-in-response-to-a-us-attack<\/u><\/a><\/p>\n<p>42) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/professorrobertpape.substack.com\/p\/the-world-after-iran?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/professorrobertpape.substack.com\/p\/the-world-after-iran<\/u><\/a><\/p>\n<p>43) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.prospectmagazine.co.uk\/world\/middle-east\/72854\/beyond-the-iran-war?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.prospectmagazine.co.uk\/world\/middle-east\/72854\/beyond-the-iran-war<\/u><\/a><\/p>\n<p>44) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/professorrobertpape.substack.com\/p\/the-world-after-iran?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/professorrobertpape.substack.com\/p\/the-world-after-iran<\/u><\/a><\/p>\n<p>45) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.brookings.edu\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20260311_TheCurrent_Aydintasbas-Karlin-Maloney_Iran-War.pdf?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.brookings.edu\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20260311_TheCurrent_Aydintasbas-Karlin-Maloney_Iran-War.pdf<\/u><\/a><\/p>\n<p>46) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/professorrobertpape.substack.com\/p\/the-world-after-iran?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/professorrobertpape.substack.com\/p\/the-world-after-iran<\/u><\/a><\/p>\n<p>47) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.brookings.edu\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20260311_TheCurrent_Aydintasbas-Karlin-Maloney_Iran-War.pdf?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.brookings.edu\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20260311_TheCurrent_Aydintasbas-Karlin-Maloney_Iran-War.pdf<\/u><\/a><\/p>\n<p>48) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/foreignaffairsinfo.substack.com\/p\/the-uncalculated-war?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/foreignaffairsinfo.substack.com\/p\/the-uncalculated-war<\/u><\/a><\/p>\n<p>49) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.newindianexpress.com\/world\/2026\/Feb\/26\/weakened-by-war-and-protests-iran-could-still-inflict-pain-in-response-to-a-us-attack?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.newindianexpress.com\/world\/2026\/Feb\/26\/weakened-by-war-and-protests-iran-could-still-inflict-pain-in-response-to-a-us-attack<\/u><\/a><\/p>\n<p>50) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/mepc.org\/commentaries\/the-iran-war-goes-global-free-to-read\/?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/mepc.org\/commentaries\/the-iran-war-goes-global-free-to-read\/<\/u><\/a><\/p>\n<p>51) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2026\/06\/12\/world\/middleeast\/iran-war-limbo.html?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.nytimes.com\/2026\/06\/12\/world\/middleeast\/iran-war-limbo.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>52) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/foreignaffairsinfo.substack.com\/p\/the-uncalculated-war?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/foreignaffairsinfo.substack.com\/p\/the-uncalculated-war<\/u><\/a><\/p>\n<p>53) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.brookings.edu\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20260311_TheCurrent_Aydintasbas-Karlin-Maloney_Iran-War.pdf?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.brookings.edu\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20260311_TheCurrent_Aydintasbas-Karlin-Maloney_Iran-War.pdf<\/u><\/a><\/p>\n<p>54) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/switzerland.news-pravda.com\/world\/2026\/06\/14\/17191.html?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/switzerland.news-pravda.com\/world\/2026\/06\/14\/17191.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>55) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/de.abna24.com\/news\/1826136\/Ver%C3%B6ffentlichung-neuer-Details-zum-Entwurf-eines-Memorandum-of?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/de.abna24.com\/news\/1826136\/Ver%C3%B6ffentlichung-neuer-Details-zum-Entwurf-eines-Memorandum-of<\/u><\/a>\u00a0<\/p>\n<p><strong>+++<\/strong><\/p>\n<p>Wir danken dem Autor f\u00fcr das Recht zur Ver\u00f6ffentlichung dieses Beitrags.<\/p>\n<p><strong>+++<\/strong><\/p>\n<p>Bild: US-Pr\u00e4sident Donald Trump in Versailles am 17.06.2026<br \/>Bildquelle: Ninotnan \/ shutterstock<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div>\n<p><strong>Versailles als B\u00fchne: Symbolik statt Stabilit\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p><em>Ein Meinungsbeitrag von <strong>Wolfgang Effenberger<\/strong>.<\/em><\/p>\n<p>Versailles ist ein Ort, an dem sich die Weltordnung inszenieren l\u00e4sst \u2013 und an dem sie schon einmal grandios gescheitert ist. Dass Donald Trump ausgerechnet hier das neue Abkommen (Memorandum of Understanding) (1)<\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":10725,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_gspb_post_css":"","_uag_custom_page_level_css":"","fifu_image_url":"","fifu_image_alt":"","footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-10724","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-medienkritik"],"blocksy_meta":[],"uagb_featured_image_src":{"full":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Artikel_20260622_Trump_apolut.jpg",1920,1080,false],"thumbnail":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:150\/h:150\/q:mauto\/rt:fill\/g:ce\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Artikel_20260622_Trump_apolut.jpg",150,150,true],"medium":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:300\/h:169\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Artikel_20260622_Trump_apolut.jpg",300,169,true],"medium_large":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:768\/h:432\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Artikel_20260622_Trump_apolut.jpg",768,432,true],"large":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:1024\/h:576\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Artikel_20260622_Trump_apolut.jpg",1024,576,true],"1536x1536":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:1536\/h:864\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Artikel_20260622_Trump_apolut.jpg",1536,864,true],"2048x2048":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Artikel_20260622_Trump_apolut.jpg",1920,1080,false],"trp-custom-language-flag":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:18\/h:10\/q:mauto\/f:best\/dpr:2\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Artikel_20260622_Trump_apolut.jpg",18,10,true]},"uagb_author_info":{"display_name":"admin","author_link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/author\/admin\/"},"uagb_comment_info":0,"uagb_excerpt":"Versailles als B\u00fchne: Symbolik statt Stabilit\u00e4tEin Meinungsbeitrag von Wolfgang Effenberger.Versailles ist ein Ort, an dem sich die Weltordnung inszenieren l\u00e4sst \u2013 und an dem sie schon einmal grandios gescheitert ist. 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