{"id":11134,"date":"2026-06-25T12:02:42","date_gmt":"2026-06-25T10:02:42","guid":{"rendered":"https:\/\/meiser-tv.de\/medienkritik\/mehr-zahlen-langer-arbeiten-weniger-bekommen-von-janine-beicht\/"},"modified":"2026-06-25T12:02:42","modified_gmt":"2026-06-25T10:02:42","slug":"mehr-zahlen-langer-arbeiten-weniger-bekommen-von-janine-beicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/medienkritik\/mehr-zahlen-langer-arbeiten-weniger-bekommen-von-janine-beicht\/","title":{"rendered":"Mehr zahlen, l\u00e4nger arbeiten, weniger bekommen | Von Janine Beicht"},"content":{"rendered":"<div><!--kg-card-begin: html--><br \/>\n<iframe title=\"tagesdosis-20260625-apolut\" width=\"560\" height=\"418\" src=\"https:\/\/tube4.apolut.net\/videos\/embed\/86ppvNqUK27gJikuoBFg8q\" allow=\"fullscreen\" sandbox=\"allow-same-origin allow-scripts allow-popups allow-forms\" style=\"border-radius: 8px\"><\/iframe><br \/>\n<!--kg-card-end: html--><\/p>\n<div class=\"kg-card kg-audio-card\">\n<div class=\"kg-audio-thumbnail placeholder kg-audio-hide\"><svg width=\"24\" height=\"24\" fill=\"none\"><path fill-rule=\"evenodd\" clip-rule=\"evenodd\" d=\"M7.5 15.33a.75.75 0 1 0 0 1.5.75.75 0 0 0 0-1.5Zm-2.25.75a2.25 2.25 0 1 1 4.5 0 2.25 2.25 0 0 1-4.5 0ZM15 13.83a.75.75 0 1 0 0 1.5.75.75 0 0 0 0-1.5Zm-2.25.75a2.25 2.25 0 1 1 4.5 0 2.25 2.25 0 0 1-4.5 0Z\"><\/path><path fill-rule=\"evenodd\" clip-rule=\"evenodd\" d=\"M14.486 6.81A2.25 2.25 0 0 1 17.25 9v5.579a.75.75 0 0 1-1.5 0v-5.58a.75.75 0 0 0-.932-.727.755.755 0 0 1-.059.013l-4.465.744a.75.75 0 0 0-.544.72v6.33a.75.75 0 0 1-1.5 0v-6.33a2.25 2.25 0 0 1 1.763-2.194l4.473-.746Z\"><\/path><path fill-rule=\"evenodd\" clip-rule=\"evenodd\" d=\"M3 1.5a.75.75 0 0 0-.75.75v19.5a.75.75 0 0 0 .75.75h18a.75.75 0 0 0 .75-.75V5.133a.75.75 0 0 0-.225-.535l-.002-.002-3-2.883A.75.75 0 0 0 18 1.5H3ZM1.409.659A2.25 2.25 0 0 1 3 0h15a2.25 2.25 0 0 1 1.568.637l.003.002 3 2.883a2.25 2.25 0 0 1 .679 1.61V21.75A2.25 2.25 0 0 1 21 24H3a2.25 2.25 0 0 1-2.25-2.25V2.25c0-.597.237-1.169.659-1.591Z\"><\/path><\/svg><\/div>\n<div class=\"kg-audio-player-container\"><audio src=\"https:\/\/apolut.net\/content\/media\/2026\/06\/tagesdosis-20260625-apolut.mp3\" preload=\"metadata\"><\/audio><\/p>\n<div class=\"kg-audio-title\">Tagesdosis 20260625 apolut<\/div>\n<div class=\"kg-audio-player\"><button class=\"kg-audio-play-icon\" aria-label=\"Play audio\"><svg viewbox=\"0 0 24 24\"><path d=\"M23.14 10.608 2.253.164A1.559 1.559 0 0 0 0 1.557v20.887a1.558 1.558 0 0 0 2.253 1.392L23.14 13.393a1.557 1.557 0 0 0 0-2.785Z\"><\/path><\/svg><\/button><button class=\"kg-audio-pause-icon kg-audio-hide\" aria-label=\"Pause audio\"><svg viewbox=\"0 0 24 24\"><rect x=\"3\" y=\"1\" width=\"7\" height=\"22\" rx=\"1.5\" ry=\"1.5\"><\/rect><rect x=\"14\" y=\"1\" width=\"7\" height=\"22\" rx=\"1.5\" ry=\"1.5\"><\/rect><\/svg><\/button><span class=\"kg-audio-current-time\">0:00<\/span><\/p>\n<div class=\"kg-audio-time\">\/<span class=\"kg-audio-duration\">1278.53925<\/span><\/div>\n<p><input type=\"range\" class=\"kg-audio-seek-slider\" max=\"100\" value=\"0\"><button class=\"kg-audio-playback-rate\" aria-label=\"Adjust playback speed\">1\u00d7<\/button><button class=\"kg-audio-unmute-icon\" aria-label=\"Unmute\"><svg viewbox=\"0 0 24 24\"><path d=\"M15.189 2.021a9.728 9.728 0 0 0-7.924 4.85.249.249 0 0 1-.221.133H5.25a3 3 0 0 0-3 3v2a3 3 0 0 0 3 3h1.794a.249.249 0 0 1 .221.133 9.73 9.73 0 0 0 7.924 4.85h.06a1 1 0 0 0 1-1V3.02a1 1 0 0 0-1.06-.998Z\"><\/path><\/svg><\/button><button class=\"kg-audio-mute-icon kg-audio-hide\" aria-label=\"Mute\"><svg viewbox=\"0 0 24 24\"><path d=\"M16.177 4.3a.248.248 0 0 0 .073-.176v-1.1a1 1 0 0 0-1.061-1 9.728 9.728 0 0 0-7.924 4.85.249.249 0 0 1-.221.133H5.25a3 3 0 0 0-3 3v2a3 3 0 0 0 3 3h.114a.251.251 0 0 0 .177-.073ZM23.707 1.706A1 1 0 0 0 22.293.292l-22 22a1 1 0 0 0 0 1.414l.009.009a1 1 0 0 0 1.405-.009l6.63-6.631A.251.251 0 0 1 8.515 17a.245.245 0 0 1 .177.075 10.081 10.081 0 0 0 6.5 2.92 1 1 0 0 0 1.061-1V9.266a.247.247 0 0 1 .073-.176Z\"><\/path><\/svg><\/button><input type=\"range\" class=\"kg-audio-volume-slider\" max=\"100\" value=\"100\"><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><img data-opt-id=1149968339  fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/GHOST_TD-2.jpg\" alt=\"Mehr zahlen, l\u00e4nger arbeiten, weniger bekommen | Von Janine Beicht\"><\/p>\n<p><strong>Rentenpakt oder T\u00e4uschungsman\u00f6ver \u2013 Das wahre Gesicht der neuen Reformpl\u00e4ne<\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Jahrzehntelange Vers\u00e4umnisse werden nicht aufgearbeitet, stattdessen wachsen die Forderungen an die Beitragszahler. Die Lasten sollen auf kommende Generationen verteilt werden.<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>Ein Kommentar von\u00a0<strong>Janine Beicht<\/strong>.<\/em><\/p>\n<p>Am 23. Juni 2026 \u00fcbergab die Rentenkommission unter Vorsitz von Frank-J\u00fcrgen Weise und Constanze Janda ihren Bericht mit exakt 33 Empfehlungen an Bundeskanzler Friedrich Merz und Bundesarbeitsministerin B\u00e4rbel Bas im Kanzleramt. Merz und Bas nahmen das Paket mit sichtbarer Zufriedenheit entgegen und k\u00fcndigten an, es z\u00fcgig und unzerpfl\u00fcckt umzusetzen (1). Die Kommission hatte ein halbes Jahr beraten. Das Ergebnis ist kein gro\u00dfer Wurf zur Stabilisierung der Rente f\u00fcr die heutigen Beitragszahler, sondern ein umfassendes Programm aus h\u00f6heren Abgaben, sp\u00e4terem Renteneintritt und neuen Zwangselementen, das die B\u00fcrger noch st\u00e4rker belastet und die Verantwortung f\u00fcr jahrzehntelange politische Fehlentscheidungen auf die n\u00e4chste Generation abw\u00e4lzt.<\/p>\n<p>Friedrich Merz erkl\u00e4rte auf der Pressekonferenz unumwunden (2):<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eDie Kommission hat ein ausgewogenes Paket mit insgesamt 33\u00a0Einzelma\u00dfnahmen vorgeschlagen.\u201c<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Diese Formulierung verschleiert, dass das sogenannte stimmige Paket vor allem aus Belastungen f\u00fcr Arbeitnehmer, Selbstst\u00e4ndige und Unternehmen besteht. Die aktuellen Probleme der Rente, zu wenige Beitragszahler durch wirtschaftlichen Niedergang, hohe Abwanderung qualifizierter Kr\u00e4fte und sinkende Lohnsummen, werden konsequent ignoriert. Stattdessen richtet sich der Blick auf mittel- und langfristige Entwicklungen, f\u00fcr die Merz und Bas sp\u00e4ter keine Verantwortung mehr tragen m\u00fcssen.<\/p>\n<p><strong>Das Kernst\u00fcck: H\u00f6here Beitr\u00e4ge und eine neue Zwangskapitals\u00e4ule<\/strong>\u00a0<\/p>\n<p>Die Kommission empfiehlt als politische Zielgr\u00f6\u00dfe eine Nettoersatzquote von mindestens 70 Prozent nach Steuern. (3) Derzeit liegt die tats\u00e4chliche Nettoersatzquote bei etwa 48 Prozent. Um das Ziel zu erreichen, soll eine verpflichtende kapitalmarktgedeckte Zusatzrente nach schwedischem Vorbild eingef\u00fchrt werden. Arbeitnehmer und Arbeitgeber sollen nach stufenweiser Einf\u00fchrung jeweils ein Prozent des Bruttolohns zus\u00e4tzlich einzahlen. Die Gelder flie\u00dfen in einen staatlich gelenkten Fonds. Bis Ertr\u00e4ge flie\u00dfen, soll ein staatlicher Steuerzuschuss das Rentenniveau k\u00fcnftiger Generationen \u00fcber dem heutigen Wert halten. Die Kommission legt damit ein Ma\u00dfnahmenpaket vor, das tief in das bestehende Rentensystem eingreift und neue finanzielle Verpflichtungen f\u00fcr Arbeitnehmer, Arbeitgeber und Steuerzahler schafft. F\u00fcr B\u00e4rbel Bas steht hingegen weniger die Diskussion einzelner Ma\u00dfnahmen als die Zustimmung zum Gesamtpaket im Vordergrund (2):<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eAber es ist so: Es gibt jetzt kein Rosinenpicken, sondern das ist ein Gesamtkunstwerk, wie ich bereits gesagt habe. Ich betrachte das auch so, weil alles ineinandergreift und man jetzt nicht das eine oder andere weglassen kann, sondern es ist schon so, dass man jetzt den Mut aufbringen muss, das in der Gesamtheit auch umsetzen zu wollen oder es nicht zu wollen. Das ist jetzt unsere Verantwortung. Ich will hier deutlich sagen: Ich m\u00f6chte dieses Paket umsetzen.\u201c<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Was wie eine sinnvolle Erg\u00e4nzung klingt, entpuppt sich bei genauer Betrachtung als zus\u00e4tzliche Belastung. Der regul\u00e4re Rentenbeitrag von derzeit rund 18,6 Prozent bleibt bestehen oder steigt weiter. Die neue S\u00e4ule kommt oben drauf. Eine Senkung des bestehenden Beitrags um die zwei Prozentpunkte, um Spielraum f\u00fcr die Kapitalrente zu schaffen, schl\u00e4gt die Kommission nicht vor. Unternehmen tragen h\u00f6here Lohnnebenkosten, was die Wettbewerbsf\u00e4higkeit weiter verschlechtert. Mittelst\u00e4ndische Betriebe, die bereits unter hohen Energiekosten und B\u00fcrokratie leiden, werden zus\u00e4tzlich bedr\u00fcckt. Insolvenzen drohen zu steigen.<\/p>\n<p>Die Kommission empfiehlt zudem (3), die betriebliche Altersversorgung fl\u00e4chendeckend auszubauen. Auch hier entstehen zus\u00e4tzliche Kosten f\u00fcr Arbeitgeber, ohne dass die gesetzliche Rente entlastet wird. Die Lebensarbeitszeit soll auf 67 bis 67,5 Jahre steigen. Ab 2031 gilt die Rente mit 67, sp\u00e4ter koppelt die Kommission das Eintrittsalter an die Lebenserwartung. Zwischen 2031 und 2041 soll die Regelaltersgrenze schrittweise um etwa sechs Monate auf 67,5 Jahre angehoben werden. Danach folgen weitere Schritte bis hin zur Rente mit 70 in den 2090er-Jahren (4).<\/p>\n<p><strong>Der Angriff auf die Fr\u00fchrente und die Aushebelung des Umlageversprechens<\/strong><\/p>\n<p>Besonders brisant ist die geplante Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren (3). Wer jahrzehntelang gearbeitet und eingezahlt hat, soll k\u00fcnftig trotzdem l\u00e4nger durchhalten. Die Altersgrenze f\u00fcr langj\u00e4hrig Versicherte soll zun\u00e4chst von 63 auf 64 Jahre steigen und anschlie\u00dfend Schritt f\u00fcr Schritt der regul\u00e4ren Altersgrenze folgen. Die Botschaft ist eindeutig: Mehr Arbeitsjahre, weniger Verl\u00e4sslichkeit.<\/p>\n<p>Dabei enth\u00e4lt der Bericht durchaus einige l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4llige Ans\u00e4tze (3). So wird eine Nettoersatzquote von mindestens 70 Prozent als Ma\u00dfstab f\u00fcr eine lebensstandardsichernde Rente genannt. Auch die Finanzierung versicherungsfremder Leistungen aus dem Bundeshaushalt, die Einbeziehung von Abgeordneten in die gesetzliche Rentenversicherung sowie ein Freibetrag f\u00fcr selbst erarbeitete Rentenanspr\u00fcche in der Grundsicherung stehen auf der Liste. Doch diese Korrekturen werden mit Ma\u00dfnahmen verkn\u00fcpft, die Millionen Besch\u00e4ftigte direkt belasten.<\/p>\n<p>Besonders bitter wirkt das vor dem Hintergrund der vergangenen Jahrzehnte. Die Babyboomer-Generation hat \u00fcber ihr gesamtes Erwerbsleben hinweg enorme Summen in die Rentenkasse eingezahlt. Gleichzeitig wurden Milliarden aus dem System f\u00fcr politische Projekte und versicherungsfremde Leistungen verwendet, anstatt die langfristige Stabilit\u00e4t der Altersvorsorge zu sichern. Nun sollen die J\u00fcngeren h\u00f6here Beitr\u00e4ge zahlen und l\u00e4nger arbeiten, w\u00e4hrend ihnen gleichzeitig ein Modell verkauft wird, dessen Erfolg auf optimistischen Renditeannahmen beruht.<\/p>\n<p>Die Kommission rechnet dabei auff\u00e4llig geradlinig mit der Zukunft: Vergangene Entwicklungen werden einfach fortgeschrieben, als w\u00e4ren Wirtschaftskrisen, Unternehmenspleiten oder steigende Arbeitslosigkeit blo\u00dfe Randnotizen. Doch wenn die Wirtschaft schw\u00e4chelt, sinken auch die Beitragseinnahmen. Weniger Besch\u00e4ftigte, weniger Lohnsumme, weniger Geld im System. Dann geraten die sch\u00f6nen Rechenmodelle schnell ins Wanken. Am Ende droht genau das Szenario, \u00fcber das man heute m\u00f6glichst wenig sprechen m\u00f6chte: immer l\u00e4ngere Arbeitszeiten bei gleichzeitig sinkendem Rentenniveau.<\/p>\n<p><strong>Die Erweiterung des Beitragszahlerkreises: Neue Melkk\u00fche f\u00fcr die Kasse<\/strong><\/p>\n<p>Nach Vorstellung der Kommission soll die Erwerbst\u00e4tigenversicherung zum neuen Standard der Altersvorsorge werden. (3) Neben abh\u00e4ngig Besch\u00e4ftigten sollen k\u00fcnftig Selbstst\u00e4ndige ohne berufsst\u00e4ndische Absicherung, Abgeordnete und Vorst\u00e4nde von Aktiengesellschaften verpflichtend in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. F\u00fcr Beamte wird langfristig eine Integration vorgeschlagen, akut soll die Verbeamtung auf hoheitliche Aufgaben begrenzt und reduziert werden.<\/p>\n<p>F\u00fcr Selbstst\u00e4ndige sieht Empfehlung 22 vor: K\u00fcnftige Selbstst\u00e4ndige, die ihre T\u00e4tigkeit ab einem noch festzulegenden Stichtag neu aufnehmen und nicht in einem berufsst\u00e4ndischen Versorgungswerk oder der Landwirtschaftlichen Alterskasse pflichtversichert sind, werden verpflichtend und ohne Opt-out in die gesetzliche Rentenversicherung einbezogen. Bereits bestehende Selbstst\u00e4ndige sollen ebenfalls einbezogen werden, erhalten aber ein voraussetzungsloses Herausoptieren durch einfache Willenserkl\u00e4rung.<\/p>\n<p>Die Verbeitragung soll sich am Regelbeitrag f\u00fcr Handwerker orientieren, derzeit 735,63 Euro monatlich. Wahlweise ist eine einkommensabh\u00e4ngige Bemessung m\u00f6glich. F\u00fcr Neugr\u00fcndungen gilt eine dreij\u00e4hrige Karenzzeit mit halbem Regelbeitrag. Eine Verkettung von Neugr\u00fcndungen erlaubt keine weitere Karenzzeit. Die Kommission verspricht sich kurzfristig Einf\u00fchrungsgewinne, die den Beitragssatz mittelfristig um 0,5 Prozentpunkte senken k\u00f6nnten. Langfristig relativieren sich diese Gewinne, weil neue Anwartschaften entstehen.<\/p>\n<p>Friedrich Merz versuchte auf der Pressekonferenz, genau diese Ausweitung des Beitragszahlerkreises als Akt der Gerechtigkeit und fairen Lastenverteilung zu verkaufen. Er behauptete:<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eDie Lasten werden gerecht verteilt, \u00fcber alle gesellschaftlichen Gruppen, \u00fcber alle Generationen hinweg.\u201c<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Diese Regelung belastet vor allem Gr\u00fcnder in den ersten Jahren nach der Karenzzeit massiv (5). Wer unter der Bezugsgr\u00f6\u00dfe verdient, muss bei einkommensabh\u00e4ngiger Bemessung den Steuerbescheid vorlegen und riskiert Nachforderungen. Die B\u00fcrokratie steigt. Viele Selbstst\u00e4ndige werden nach drei Jahren aufgeben oder in Schwarzarbeit ausweichen. Gleichzeitig wird die Abgrenzung zwischen Selbstst\u00e4ndigkeit und Scheinselbstst\u00e4ndigkeit weiter versch\u00e4rft, ohne dass die Kommission eine parallele Reform der Statusfeststellung fordert. Dass die Kommission trotz dieser Risiken an der verpflichtenden Einbeziehung neuer Selbstst\u00e4ndiger festh\u00e4lt, hat einen einfachen Grund: Kurzfristig verbessert die Ma\u00dfnahme die Finanzlage der Rentenkasse. Neue Beitragszahler liefern frisches Geld, ohne zun\u00e4chst selbst Rentenanspr\u00fcche geltend zu machen. Genau auf diesen Effekt verweist auch der Verband der Gr\u00fcnder und Selbstst\u00e4ndigen Deutschland (VGSD) und offenbart damit den eigentlichen Zweck der Ma\u00dfnahme (5):\u00a0<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eDurch die Aufnahme k\u00fcnftiger Selbstst\u00e4ndiger kommt zus\u00e4tzliches Geld in die Rentenkasse, ohne dass dem gleichzeitig Ausgaben gegen\u00fcberstehen. Dieses Geld wird nicht angelegt, sondern entsprechend der Umlage-Logik direkt an die Bestandsrentner\/innen ausgesch\u00fcttet oder zur Senkung bzw. nicht so starken Erh\u00f6hung der Beitr\u00e4ge genutzt.\u201c<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Die Minijob-Abschaffung: Ein weiterer Schlag gegen Flexibilit\u00e4t und Realit\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p>Der Minijob in seiner bisherigen Form steht vor dem Aus. K\u00fcnftig sollen nur noch Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler von der Sozialabgabenfreiheit profitieren. Alle anderen Minijobber m\u00fcssten Beitr\u00e4ge zur Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung zahlen. Damit ger\u00e4t ein Besch\u00e4ftigungsmodell unter Druck, das von Millionen Menschen genutzt wird, um Arbeit und private Verpflichtungen miteinander zu vereinbaren. Besonders betroffen w\u00e4ren Frauen, die den Minijob h\u00e4ufig als pragmatische L\u00f6sung zwischen Familie, Pflege und Beruf nutzen.\u00a0Stefan Genth, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Handelsverbands HDE, erinnert (6):<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eEs war eine der erfolgreichsten Aktionen. Die Schwarzarbeit sank 2003 zwischen 20 und 23 Milliarden Euro! Es war de facto eine Teillegalisierung von Schwarzarbeit in Deutschland.\u201c<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>\u00d6konom Friedrich Schneider prognostizierte gegen\u00fcber BILD (7) einen massiven Anstieg der Schwarzarbeit um mindestens 25 Milliarden Euro im Jahr 2027. Minijobs hatten Anfang der 2000er-Jahre die Schwarzarbeit erfolgreich einged\u00e4mmt. Die Kommission ignoriert diese Realit\u00e4t und die betriebliche Notwendigkeit flexibler Aushilfen in Handel und Gastronomie. Minijobs bieten f\u00fcr Besch\u00e4ftigte den Vorteil, dass der Lohn weitgehend brutto wie netto ankommt und sie sich gut mit Studium, Familie oder Rente kombinieren lassen. F\u00fcr Arbeitgeber erm\u00f6glichen sie eine flexible Reaktion auf saisonale Schwankungen oder kurzfristige Ausf\u00e4lle, ohne dass sie das ganze Jahr \u00fcber Personal vorhalten m\u00fcssen. Gerade im Einzelhandel und in der Gastronomie sind solche flexiblen Kr\u00e4fte unverzichtbar. Wer diese Form der Besch\u00e4ftigung nun f\u00fcr Erwachsene abschafft, nimmt den Betrieben eine wichtige Steuerungsm\u00f6glichkeit und den Arbeitnehmern eine praktikable Einkommensquelle. Schneider warnt (6):<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eDas vernichtet hunderttausende Jobs im Einzelhandel. Denn viele Minijobber k\u00f6nnen beispielsweise wegen fehlender M\u00f6glichkeiten zur Kinderbetreuung gar nicht Vollzeit arbeiten. Und auch f\u00fcr viele Rentner und Studenten w\u00fcrde das ein wichtiges Standbein ihrer Alltagsfinanzierung wegschlagen.\u201c<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Die Folgen treffen vor allem Frauen, die Minijobs h\u00e4ufig nutzen, um trotz Kinderbetreuung oder Pflegeverpflichtungen am Arbeitsmarkt teilzuhaben. Viele k\u00f6nnen ihre Stunden nicht einfach verdoppeln oder verdreifachen. Gleichzeitig entstehen f\u00fcr die Unternehmen h\u00f6here Lohnnebenkosten, die in ohnehin schwierigen Zeiten zu Personalabbau oder Preiserh\u00f6hungen f\u00fchren k\u00f6nnen. Die Prognose von Friedrich Schneider zu einem deutlichen Anstieg der Schwarzarbeit zeigt, dass die Ma\u00dfnahme nicht nur Jobs vernichtet, sondern auch legale Besch\u00e4ftigung in illegale Kan\u00e4le dr\u00e4ngt.<\/p>\n<p>Die Kommission und die Regierung stellen die Abschaffung als notwendigen Schritt gegen Altersarmut dar. In der Praxis belastet sie jedoch genau die Gruppen, die auf diese flexible Form der Arbeit angewiesen sind, w\u00e4hrend die betrieblichen Realit\u00e4ten in Handel und Gastronomie weitgehend ausgeblendet bleiben.<\/p>\n<p><strong>Das schwedische Vorbild \u2013 ein Vergleich, der hinkt<\/strong><\/p>\n<p>Die Kommission verweist auf Schweden als Vorbild f\u00fcr eine nachhaltige Altersvorsorge. Dort betr\u00e4gt der Gesamtbeitrag 18,5 Prozent des Bruttogehalts: 16 Prozent umlagefinanziert und 2,5 Prozent kapitalgedeckt in der sogenannten Pr\u00e4mienrente. Arbeitnehmer k\u00f6nnen zwischen rund 454 Fonds w\u00e4hlen oder den staatlichen AP7-Fonds nutzen. Dieser Fonds investiert in Aktien von rund 2.500 Unternehmen, erzielte im vergangenen Jahr eine Rendite von 18,4 Prozent und verwaltet umgerechnet knapp 85 Milliarden Euro. Die durchschnittliche Rente liegt bei etwa 1.853 Euro vor Steuern.<\/p>\n<p>In Deutschland fehlt jedoch die zentrale Voraussetzung f\u00fcr ein solches System: eine starke, wachsende Wirtschaft mit ausreichend Beitragszahlern und stabilen Lohnsummen (8).<\/p>\n<p>Die deutsche Regierung \u00fcberweist stattdessen Milliarden nach Kiew, in den Gazastreifen, nach Damaskus und in den Jemen, statt diese Mittel in die eigene Rentenkasse, in Wachstum oder in die Entlastung der Beitragszahler zu lenken. Frankreich hat das Renteneintrittsalter trotz hoher Staatsverschuldung wieder auf 62 Jahre gesenkt, weil franz\u00f6sische Regierungen, gleich welcher Couleur, ihre eigenen B\u00fcrger und Rentner h\u00f6her priorisieren als ausl\u00e4ndische Empf\u00e4nger (9). In Deutschland soll das Gegenteil gelten.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Friedrich Merz und B\u00e4rbel Bas von h\u00f6heren Renten und einer gerechten Lastenverteilung sprechen, bleibt die entscheidende Frage unbeantwortet: Wie soll ein kapitalgedecktes System in einem Land funktionieren, das seit Jahren wirtschaftlich schrumpft und Beitragszahler verliert? Die schwedische Rendite von 18,4 Prozent im letzten Jahr ist beeindruckend, doch sie basiert auf einer v\u00f6llig anderen wirtschaftlichen Ausgangslage. In Deutschland droht die neue Kapitals\u00e4ule vor allem zu einem weiteren Abzugsmechanismus zu werden, der die Beitr\u00e4ge nach oben treibt, ohne dass die versprochenen h\u00f6heren Renten f\u00fcr die meisten B\u00fcrger tats\u00e4chlich realistisch werden. Die Regierung verkauft das schwedische Modell als L\u00f6sung, ignoriert aber bewusst, dass die Grundlage daf\u00fcr, eine leistungsstarke und wachsende Volkswirtschaft, hierzulande systematisch zerst\u00f6rt wird.<\/p>\n<p><strong>Die Reaktionen und die wahre Absicht der Regierung<\/strong><\/p>\n<p>Merz bem\u00fchte sich derweil um Beruhigung. Denn selbst innerhalb der politischen Klasse ist l\u00e4ngst klar, dass jede Rentendebatte sofort Nervosit\u00e4t ausl\u00f6st, sobald B\u00fcrger den Verdacht sch\u00f6pfen. Entsprechend betonte der Kanzler mehrfach, dass es keinen radikalen Umbau des Systems geben werde und die Menschen keine Einschnitte bef\u00fcrchten m\u00fcssten. Die Botschaft lautete (2):<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eIhre Reformvorschl\u00e4ge enthalten einige zentrale Aussagen, die uns Mut machen. Die gesetzliche Rente bleibt die wichtigste S\u00e4ule in unserem System. Es muss sich keine B\u00fcrgerin, kein B\u00fcrger Sorgen machen. Der soziale Ausgleich bleibt bestehen, das aktuelle Rentenniveau bleibt erhalten, einen fundamentalen Systembruch wird es nicht geben.\u201c<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Der soziale Ausgleich bleibt tats\u00e4chlich bestehen, auf Kosten derjenigen, die arbeiten und einzahlen. Genau darin liegt das zentrale Problem des deutschen Rentensystems. Die Politik versucht seit Jahren, die wachsende Finanzierungsl\u00fccke mit immer neuen Zusch\u00fcssen, Umverteilungen und kosmetischen Korrekturen zu \u00fcberdecken, ohne die strukturellen Ursachen anzugehen. Die Rechnung wird dabei regelm\u00e4\u00dfig an jene weitergereicht, die das System finanzieren m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Auf dem Ma\u00dfnahmenkatalog (3) stehen zudem Gesundheitschecks ab 45 Jahren, ein Reha-Budget, ein vereinfachter Zugang zur Erwerbsminderungsrente f\u00fcr bestimmte Gruppen sowie die Wiedereinf\u00fchrung des Nachhaltigkeitsfaktors. All diese Ma\u00dfnahmen dienen der D\u00e4mpfung von Rentensteigerungen und der Verschiebung von Kosten. Die Regierung betreibt keine echte Reform, sondern Flickschusterei, w\u00e4hrend die Grundprobleme, demografischer Wandel ohne ausreichende R\u00fccklagen, wirtschaftlicher Niedergang durch falsche Energie- und Steuerpolitik, Pl\u00fcnderung der Sozialkassen \u00fcber Jahre und eine teure Migrationspolitik ungel\u00f6st bleiben.\u00a0<\/p>\n<p><strong>Warum dieses Paket scheitern muss und was wirklich n\u00f6tig w\u00e4re<\/strong><\/p>\n<p>Deutschland braucht kein isoliertes Rentenpaket, sondern ein abgestimmtes B\u00fcndel an Reformen in zentralen Handlungsfeldern. Sozialstaatsreform mit B\u00fcrgergeld-, Gesundheits- und Rentenreform; Wirtschaftsreform mit Arbeitsmarkt- und vernunftbasierter Energiepolitik; umfassende Steuerreform und Entlastung; Bildungsreform mit Leistungsorientierung statt Ideologie; und radikaler B\u00fcrokratieabbau.<\/p>\n<p>Gleichzeitig muss der Staat seine Ausgabenpriorit\u00e4ten grundlegend neu ordnen. Milliarden d\u00fcrfen nicht l\u00e4nger in ideologisch motivierten Prestigeprojekten, fragw\u00fcrdigen F\u00f6rderprogrammen, einer ausufernden NGO-Landschaft oder kostspieligen internationalen Engagements versickern, w\u00e4hrend die Finanzierung der eigenen sozialen Sicherungssysteme zunehmend an ihre Grenzen st\u00f6\u00dft.<\/p>\n<p>Solange Merz und Bas diese Mammutaufgabe nicht angehen, bleibt es beim Verschiebebahnhof und der weiteren Auspl\u00fcnderung der B\u00fcrger. Die Kommission begeht bewusst den methodischen Fehler, vergangene Daten in eine Zukunft zu verl\u00e4ngern, in der die Regierungspolitik weiter Arbeitspl\u00e4tze vernichtet und Beitragszahler vertreibt. Wer ein Leben lang arbeitet und einzahlt, verdient eine sichere Rente, ohne bis 70 schuften zu m\u00fcssen und ohne neue Zwangsbeitr\u00e4ge. Die aktuelle Regierung liefert genau das Gegenteil. Sie pr\u00e4sentiert eine Mogelpackung mit gro\u00dfen Buchstaben \u201eRENTENREFORM\u201c, w\u00e4hrend die Realit\u00e4t f\u00fcr die meisten B\u00fcrger schlicht lautet:<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eZahlen Sie heute mehr, damit Sie morgen weniger haben.\u201c<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Die Bundesregierung hat damit bewiesen, dass sie nicht die Interessen der B\u00fcrger vertritt, sondern vor allem den Fortbestand eines Systems verwaltet, das die arbeitende Bev\u00f6lkerung immer st\u00e4rker belastet, um politische Altlasten und staatliche Priorit\u00e4ten zu finanzieren. Die Zeit der leeren Versprechen ist vorbei. Die B\u00fcrger merken es l\u00e4ngst.<\/p>\n<h3 id=\"quellen-und-anmerkungen\">Quellen und Anmerkungen<\/h3>\n<p>(1) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/rentenreform-merz-bas-100.html?ref=apolut.net\">https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/rentenreform-merz-bas-100.html<\/a><\/p>\n<p>(2) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.bundesregierung.de\/breg-de\/aktuelles\/pressekonferenz-mit-kanzler-merz-bericht-rentenkommission-2444532?ref=apolut.net\">https:\/\/www.bundesregierung.de\/breg-de\/aktuelles\/pressekonferenz-mit-kanzler-merz-bericht-rentenkommission-2444532<\/a><\/p>\n<p>(3) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/plaene-der-rentenkommission-durchgesickert-alle-33-empfehlungen-im-wortlaut-vorab-zum-lesen_81050757-99e6-49dc-b0bd-1ba92323b81a.html?ref=apolut.net\">https:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/plaene-der-rentenkommission-durchgesickert-alle-33-empfehlungen-im-wortlaut-vorab-zum-lesen_81050757-99e6-49dc-b0bd-1ba92323b81a.html<\/a>\u00a0<\/p>\n<p>(4) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.fr.de\/verbraucher\/bringt-bisheriges-system-ins-wanken-rente-mit-70-kommt-aber-nicht-sofort-babyboomer-welle-zr-94361119.html?ref=apolut.net\">https:\/\/www.fr.de\/verbraucher\/bringt-bisheriges-system-ins-wanken-rente-mit-70-kommt-aber-nicht-sofort-babyboomer-welle-zr-94361119.html<\/a><\/p>\n<p>(5) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.vgsd.de\/vorab-bekannt-geworden-was-die-33-empfehlungen-der-rentenkommission-fuer-selbststaendige-bedeuten\/?ref=apolut.net\">https:\/\/www.vgsd.de\/vorab-bekannt-geworden-was-die-33-empfehlungen-der-rentenkommission-fuer-selbststaendige-bedeuten\/<\/a><\/p>\n<p>(6) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/einzelhandel.de\/presse\/aktuellemeldungen\/15229-abschaffung-der-minijobs-ist-ein-gefaehrlicher-irrweg-hde-warnt-vor-aktuellen-rentenreformplaenen?ref=apolut.net\">https:\/\/einzelhandel.de\/presse\/aktuellemeldungen\/15229-abschaffung-der-minijobs-ist-ein-gefaehrlicher-irrweg-hde-warnt-vor-aktuellen-rentenreformplaenen<\/a>\u00a0<\/p>\n<p>(7) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/vorstoss-der-rentenkommission-minijob-ade-wirtschaft-warnt-vor-94362832.html?ref=apolut.net\">https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/top-experte-warnt-ohne-minijobs-explodiert-die-schwarzarbeit-6a37c2f9af14c0b5289619b8<\/a><\/p>\n<p>(8) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.das-parlament.de\/aussen\/europa\/schweden-setzt-bei-der-rente-auf-eine-eigene-mischung?ref=apolut.net\">https:\/\/www.das-parlament.de\/aussen\/europa\/schweden-setzt-bei-der-rente-auf-eine-eigene-mischung<\/a><\/p>\n<p>(9) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/frankreich-rentenreform-nationalversammlung-100.html?ref=apolut.net\">https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/frankreich-rentenreform-nationalversammlung-100.html<\/a><\/p>\n<p><strong>+++<\/strong><\/p>\n<p>Dank an die Autorin f\u00fcr das Recht zur Ver\u00f6ffentlichung dieses Beitrags.<\/p>\n<p><strong>+++<\/strong><\/p>\n<p>Bild: Oberingenieur Arbeiter m\u00fcde ersch\u00f6pften Schlaf bei der Arbeit in der Schwerindustrie Fabrik<\/p>\n<p>Bildquelle: <u>Quality Stock Arts<\/u> \/ shutterstock<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div>Rentenpakt oder T\u00e4uschungsman\u00f6ver \u2013 Das wahre Gesicht der neuen Reformpl\u00e4ne<br \/>\nJahrzehntelange Vers\u00e4umnisse werden nicht aufgearbeitet, stattdessen wachsen die Forderungen an die Beitragszahler. 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