{"id":11373,"date":"2026-06-27T08:03:14","date_gmt":"2026-06-27T06:03:14","guid":{"rendered":"https:\/\/meiser-tv.de\/politik\/und-wenn-russland-staatsraeson-waere\/"},"modified":"2026-06-27T08:03:14","modified_gmt":"2026-06-27T06:03:14","slug":"und-wenn-russland-staatsraeson-waere","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/politik\/und-wenn-russland-staatsraeson-waere\/","title":{"rendered":"Und wenn Russland &#8222;Staatsr\u00e4son&#8220; w\u00e4re?"},"content":{"rendered":"<div>\n<p><em>Von Dagmar Henn<\/em><\/p>\n<p>Wie w\u00e4re es, was w\u00e4re heute anders, h\u00e4tte Deutschland alle Opfer des Nazismus gleich behandelt? Nein, ich will jetzt gar nicht anfangen von der Adenauer-Zeit und ihrer Kommunistenhatz. Vereinfachen wir den Gedanken etwas: alle Opfer eines Nazi-Genozids?<\/p>\n<p>Zugegeben, das ist nicht so ganz einfach zu denken, weil man sich da den Kalten Krieg wegdenken muss, samt Winston Churchills ber\u00fchmtem Satz vom &#8222;falschen Schwein&#8220;, das man geschlachtet habe. Aber nur so als Idee\u00a0\u2013 wenn das Verh\u00e4ltnis zur Sowjetunion und allen ihren Nachfolgestaaten ebenso Staatsr\u00e4son w\u00e4re, wie das jetzt vom Verh\u00e4ltnis zu Israel gepredigt wird?<\/p>\n<p>Immerhin, wenn man das reale Verh\u00e4ltnis zum heutigen Russland betrachtet, f\u00e4llt einem doch irgendwie auf, dass es im Kalten Krieg wom\u00f6glich gar nicht oder nur sehr oberfl\u00e4chlich um das politsche System ging. Klar, ein Ausbrechen aus einem halbkolonialen Status ist eine S\u00fcnde, die geahndet wird, so wie die kleine Insel Haiti seit zweihundert Jahren f\u00fcr ihren Sieg \u00fcber die Sklaverei bluten muss; aber wie man sehen kann, ist die Verlockung all der vielen Rohstoffe einfach zu gro\u00df, das politische System drum herum scheint nur so weit zu interessieren, ob es den Zugriff erlaubt oder behindert.<\/p>\n<p>Irgendwie ist es genau dieses Argument, das ganz verborgen hinter der extrem unterschiedlichen Behandlung steckt. Warum sechs Millionen ermordete Juden als Grund eines moralischen Imperativs dargestellt werden, 27\u00a0Millionen tote Sowjetb\u00fcrger jedoch nicht. Schlie\u00dflich ging es in beiden F\u00e4llen um Morde mit rassistischer Begr\u00fcndung, und kaum jemand, der sich mit den Verbrechen der Wehrmacht etwa in Wei\u00dfrussland auskennt, kann behaupten, da g\u00e4be es irgendeinen grundlegenden moralischen Unterschied, ob jemand ermordet wird, weil er Jude oder weil er Slawe ist. Der einzige Gedanke, der da im Hintergrund vielleicht auftauchen kann, ist genau jener\u00a0\u2013 dass es f\u00fcr den Mord an den Juden nicht den vermeintlich rationalen Antrieb der Rohstoffe gab.<\/p>\n<p>Wobei man dabei nat\u00fcrlich \u00fcbersieht, wie viele deutsche Konzerne hervorragend an der Arisierung ihrer Konkurrenz verdienten, beispielsweise. Und dass sich in der ideologischen Begr\u00fcndung, warum man gegen die Sowjetunion Krieg f\u00fchren m\u00fcsse, die beiden Motive ohnehin vermischten, in der bekannten Formulierung vom &#8222;j\u00fcdisch-bolschewistischen Untermenschen&#8220;. Aber irgendwie muss doch konstruiert werden, dass das eine Opfer unschuldiger und gleichsam reiner ist als das andere. Schlie\u00dflich bringt es die deutsche B\u00fcrokratie bis heute fertig, nur die j\u00fcdischen Opfer der Belagerung Leningrads zu entsch\u00e4digen, als h\u00e4tte man nicht alle Bewohner gleicherma\u00dfen zu Tode hungern wollen und als w\u00e4re es den Toten nicht letztlich gleich, ob sie nun als Juden, Slawen oder Bolschewiken ermordet wurden.<\/p>\n<p>Aber stellen wir es uns einfach mal vor. Jedes Jahr w\u00e4ren die Jahrestage des Beginns wie des Endes der Blockade Leningrads Gedenktage, die mit \u00f6ffentlichen Zeremonien begangen w\u00fcrden, symbolisch f\u00fcr den gesamten Genozid. An diesen Tagen w\u00fcrde die gesamte politische Elite des Landes zu den vielen lokalen Gedenkst\u00e4tten pilgern, oft bei den Gr\u00e4bern sowjetischer Kriegsgefanger gelegen, um Kr\u00e4nze niederzulegen, und seit vielen Jahren w\u00fcrden rund um diese Tage Zeitzeugenberichte und Spielfilme die Ereignisse immer wieder ins Ged\u00e4chtnis rufen.<\/p>\n<p>Ja, allein die Vorstellung einer Annalena Baerbock, wie sie mit tr\u00e4nenschwangerer Stimme von den Verpflichtungen spricht, die Leningrad der deutschen Politik auferlegt h\u00e4tte, ist etwas, das die Vorstellungskraft fast \u00fcberfordert. Dasselbe von Friedrich Merz? Den Gedanken m\u00fcsste man lange \u00fcben. Doch das ist nur der zaghafte Anfang.<\/p>\n<p>Wie w\u00e4re dieses Deutschland mit den Nazikollaborateuren umgegangen? Die Bandera-Zentrale in der M\u00fcnchner Zeppelinstra\u00dfe h\u00e4tte es nie gegeben, ebenso wenig die ukrainische Freie Universit\u00e4t, die diese Truppen \u00fcber Jahrzehnte ideologisch bei der Stange hielt und die sich freundlicher Gaben aus dem Vatikan, dem Bund und dem Freistaat Bayern erfreuen durfte. Das h\u00e4tte dann \u00fcbrigens nicht nur die Ukrainer getroffen, sondern auch die Balten, die Kroaten, die Bosnier und eine ganze Reihe Weiterer. Aber gut, mit diesen Leuten hatten nur wenige zu tun, die machten sich erst nach 1992 wieder so richtig unangenehm bemerkbar.<\/p>\n<p>Das, was nach 1992 in der Ukraine passiert ist, h\u00e4tte sich so jedenfalls nicht ereignen k\u00f6nnen. Denn mal gesetzt den Fall, nach 1945 w\u00e4ren all diese Organisationen wie die OUN nicht protegiert, sondern zerschlagen worden\u00a0\u2013 ein Stepan Bandera, der irgendwann, vielleicht Ende der 1960er, vergessen in Bayern verstorben w\u00e4re, k\u00f6nnte auch keinen Nationalhelden hergeben. Ganz zu schweigen davon, wenn Deutschland, wie es eigentlich vor dem Kalten Krieg vorgesehen war, die Kriegsverbrecher der Hilfstruppen an die Sowjetunion ausgeliefert h\u00e4tte.<\/p>\n<p>(Gr\u00fcnde daf\u00fcr h\u00e4tte es \u00fcbrigens gerade bei den Bandera-Leuten genug gegeben; die hatten sich noch in den Fl\u00fcchtlingslagern in Bayern Dutzende Morde an ihrer politischen Konkurrenz geg\u00f6nnt, weshalb Andrei Melnyk, der ehemalige ukrainische Botschafter in Deutschland, durchaus eine komische Figur ist\u00a0\u2013 als w\u00e4re ihm nicht bewusst, dass die Anh\u00e4nger der OUN-B die Anh\u00e4nger der OUN-M in den Jahren nach dem Krieg mit Deckung der US-Beh\u00f6rden wie dann auch der deutschen sogar in einer eigenen Folterkammer verh\u00f6rten\u00a0und Melnyk also den M\u00f6rdern der Anh\u00e4nger seines Gro\u00dfvaters dient.)<\/p>\n<p>Aber das ist noch ganz der Anfang. Man stelle sich mal ein Gesetz gegen antirussischen Rassismus vor, das so gestaltet w\u00e4re wie die Antisemitismus-Definition des Bundestags\u00a0\u2013 also einschlie\u00dfen w\u00fcrde, dass jede Kritik an der russischen Regierung (oder der wei\u00dfrussischen; \u00fcber die Ukraine und die Balten k\u00f6nnte man ja nichts sagen, weil die Voraussetzungen der Entwicklung sich grundlegend ge\u00e4ndert h\u00e4tten) sofort unter Antirussismus fiele und wom\u00f6glich strafrechtlich verfolgt w\u00fcrde. Mehr noch, wenn die Haltung zur Sowjetunion und deren Nachfolgestaaten (h\u00e4tte es sie dann je gegeben?) Voraussetzung f\u00fcr Einb\u00fcrgerungen und Einstellungen w\u00e4re. Und sich auf allen m\u00f6glichen politischen Ebenen staatlich finanzierte Antirussismusbeauftragte bef\u00e4nden, die sofort mit Tadel zur Stelle w\u00e4ren, wenn irgendwo von der Linie abgewichen wird.<\/p>\n<p>Ja, nichts w\u00e4re es mit den Aufteilungspl\u00e4nen, dieser &#8222;Dekolonisierung Russlands&#8220;, weil jeder, wirklich jeder, dank der gr\u00fcndlichen Unterrichtung \u00fcber den Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion, in solchen Vorstellungen den Schatten des Amts Rosenberg erkennen w\u00fcrde. Dessen Treiben im Zusammenhang der vielen Gedenktage (am 22.\u00a0Juni braucht es nat\u00fcrlich auch noch einen) immer wieder dargestellt wird. Selbstverst\u00e4ndlich auch immer anl\u00e4sslich der vielen Reisen deutscher Politiker nach Moskau, bei denen stets beteuert wird, wie unverbr\u00fcchlich die Freundschaft sei.<\/p>\n<p>Aber mal angenommen, es w\u00e4re zu einer Aufspaltung der Sowjetunion in einer \u00e4hnlichen Weise gekommen, und ganz ohne deutsche Einmischung h\u00e4tten sich nach einem Maidan die Bandera-Anh\u00e4nger des Staates bem\u00e4chtigt. Dieses fiktive Deutschland, f\u00fcr das der in der Sowjetunion an Sowjetb\u00fcrgern ver\u00fcbte Genozid Grundlage einer Staatsr\u00e4son w\u00e4re, h\u00e4tte sich ohne Z\u00f6gern gegen diese Macht in Kiew gestellt. Es h\u00e4tte nicht nur Sanktionen gegen Kiew verh\u00e4ngt, es h\u00e4tte nicht nur vom Selbstverteidigungsrecht des Donbass gesprochen, es h\u00e4tte dorthin Waffen geliefert. Oder etwa nicht?<\/p>\n<p>Da h\u00e4tte das metergro\u00dfe Bildnis Banderas neben der Maidan-B\u00fchne gen\u00fcgt, um den ganzen Gedenkapparat in Bewegung zu versetzen. Dann h\u00e4tte es Meldestellen f\u00fcr ukrainischen Nazismus gegeben, und statt Aufm\u00e4rschen mit blaugelben Fahnen h\u00e4tte es den Kampf gegen Rechts gegen Blaugelb gegeben.<\/p>\n<p>Auf jeden Fall h\u00e4tte es keine Aufforderung an den ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wiktor Janukowitsch gegeben, die &#8222;friedlichen Demonstranten&#8220; nicht anzur\u00fchren. Im Gegenteil. Man h\u00e4tte ihn offiziell bejubelt, h\u00e4tte er diese Demonstranten mit ihren zweifelhaften Vorlieben scharf angegangen.<\/p>\n<p>Alles w\u00e4re anders. Kein deutscher General w\u00fcrde vom Krieg gegen Russland tr\u00e4umen, das w\u00e4re ja fast schlimmer als ein Krieg gegen sich selbst, das w\u00e4re Verrat an allen Werten, die der staatlichen Ordnung zugrunde l\u00e4gen. Man w\u00fcrde auch\u00a0\u2013 sofern es sie geben w\u00fcrde\u00a0\u2013 in den Beziehungen zu den Balten sehr darauf achten, nicht Anh\u00e4nger von SS-Einheiten zu hofieren oder \u00dcberzeugungen zu f\u00f6rdern, die selbst an jene Ansichten erinnern, die die Nazis vertreten haben.<\/p>\n<p>Ja, man w\u00fcrde noch offiziell jubeln, wenn dieses russische Gegen\u00fcber all das w\u00e4re, was ihm aktuell unterstellt wird; dazu muss man sich nur daran erinnern, wie deutsche Politiker in ihrer \u00fcberwiegenden Mehrheit zu reagieren pflegen, wenn Israel mal wieder irgendeinen Nachbarn \u00fcberf\u00e4llt und dabei Journalisten und Sanit\u00e4ter jagt und historische Denkm\u00e4ler in Schutt und Asche legt oder Kinder einf\u00e4ngt und ohne Prozess \u00fcber Jahre in Lagern gefangen h\u00e4lt.<\/p>\n<p>Es ist schwer, sich das vorzustellen. Aber so sehr der wirkliche Zustand jeder Logik zu spotten scheint und die Auswahl zwischen den guten und den b\u00f6sen Opfern desselben Genozids derselben T\u00e4ter jeder Logik Hohn spricht, das Ergebnis dieser Fantasie ist nicht notwendigerweise ein Wunschtraum.<\/p>\n<p>Weil man am konkreten Fall Israel sehen kann, dass ein Zustand der Straflosigkeit \u00fcber Jahrzehnte hinweg weder dem Staat noch dessen Bev\u00f6lkerung guttut. Er ist zwar nicht der einzige, aber durchaus ein wichtiger Bestandteil der Entwicklung, die es m\u00f6glich gemacht hat, dass heute eine genozidale Politik, die abscheulichste Barbarei sogar v\u00f6llig offen bef\u00fcrwortet, beschlossen und durchgef\u00fchrt wird, w\u00e4hrend in Deutschland die &#8222;Staatsr\u00e4son&#8220; zelebriert wird. Die Straflosigkeit beg\u00fcnstigt einen Verlust jeder Moral und Mitmenschlichkeit, und nicht nur auf offizieller Ebene. W\u00fcrde man das jemandem w\u00fcnschen, den man wertsch\u00e4tzt? Genauso wenig, wie man ihm w\u00fcnschen w\u00fcrde, sich einer irren Sekte anzuschlie\u00dfen oder zum Junkie zu werden.<\/p>\n<p>Es ist, als m\u00fcsse die &#8222;Staatsr\u00e4son&#8220; gegen\u00fcber Israel gerade deshalb weit \u00fcber die Grenzen der Menschlichkeit hinaus exekutiert werden, um damit die H\u00e4nde frei zu bekommen, die selbe Straflosigkeit auch den ukrainischen Anh\u00e4ngern der T\u00e4ter zukommen zu lassen. Es darf nicht auffallen, dass das eine Opfer \u00fcberh\u00f6ht und das andere ignoriert wird. Erst recht nicht, wenn ansonsten in den letzten zwei Jahrzehnten noch jede kleine Opfergruppe (au\u00dfer den Kommunisten) mit einem eigenen Denkmal versehen wurde, aber nicht die 27\u00a0Millionen Sowjetb\u00fcrger. Ja, es ist geradezu n\u00fctzlich, wenn das Geschrei um die &#8222;Solidarit\u00e4t mit Israel&#8220; so absurd und absto\u00dfend wird\u00a0\u2013 das verhindert gleichzeitig, dass tats\u00e4chlich eine Anerkennung der sowjetischen Opfer eingefordert wird, weil jeder Mensch, der begriffen hat, dass Menschlichkeit eben nicht zwischen Kategorien von Mensch unterscheidet, so etwas nicht wollen kann.<\/p>\n<p>Dem Kiewer Regime wird unterdessen dieselbe Straflosigkeit gew\u00e4hrt wie Israel; auch das begann bereits 2014 mit dem Schweigen nicht nur \u00fcber Odessa, sondern auch \u00fcber den Einsatz schwerer Waffen gegen den Donbass. Mit Verve wurden die T\u00e4ter, die geistige Nachfolger von T\u00e4tern sind, deren Taten sie verherrlichen, zu Opfern deklariert, und das gen\u00fcgte, eben weil die Erinnerung an diesen anderen Genozid nicht etabliert ist. Jedenfalls nicht im Westen und nicht bei der j\u00fcngeren Generation.<\/p>\n<p>Am Ende ist beides Heuchelei, aus Zweckm\u00e4\u00dfigkeit geboren und in eine moralische So\u00dfe getunkt, damit der gr\u00f6\u00dfere der damaligen V\u00f6lkermorde nicht im Weg steht, wenn man jene f\u00fcttert, die den Versuch gerne wiederholen w\u00fcrden. Oder eben selbst davon tr\u00e4umt, ihn zu wiederholen. Denn auch wenn die Variante &#8222;Staatsr\u00e4son&#8220; eine verwerfliche ist\u00a0\u2013 manchmal hilft es, die Welt wieder etwas normaler wahrzunehmen, wenn man sich nur vorstellt, was der staatliche Beauftragte f\u00fcr Antirussismus mal wieder zu den neuesten S\u00e4tzen von Merz sagen w\u00fcrde.<\/p>\n<p><strong>Mehr zum Thema<\/strong>\u00a0\u2013 <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/de-rtnews.com\/meinung\/279195-remilitarisierung-deutschlands-renaissance-geistes-oder-revanchismus\/\">Remilitarisierung Deutschlands: Renaissance des Geistes oder Revanchismus?<\/a><\/p>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-externalVideo EmbedBlock-rumble\">\n<div class=\"VkEmbed\"><iframe class=\"lazyload\" data-src=\"https:\/\/rumble.com\/embed\/v6zvi44\" frameborder=\"0\" width=\"853\" height=\"480\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Dagmar Henn Wie w\u00e4re es, was w\u00e4re heute anders, h\u00e4tte Deutschland alle Opfer des Nazismus gleich behandelt? 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