{"id":11705,"date":"2026-06-30T11:05:10","date_gmt":"2026-06-30T09:05:10","guid":{"rendered":"https:\/\/meiser-tv.de\/politik\/osze-botschafter-poljanski-eu-koennte-noch-vor-2030-konflikt-mit-russland-provozieren\/"},"modified":"2026-06-30T11:05:10","modified_gmt":"2026-06-30T09:05:10","slug":"osze-botschafter-poljanski-eu-koennte-noch-vor-2030-konflikt-mit-russland-provozieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/politik\/osze-botschafter-poljanski-eu-koennte-noch-vor-2030-konflikt-mit-russland-provozieren\/","title":{"rendered":"OSZE-Botschafter Poljanski: EU k\u00f6nnte noch vor 2030 Konflikt mit Russland provozieren"},"content":{"rendered":"<div>\n<p>Im Gespr\u00e4ch mit der Nachrichtenagentur <em>RIA Nowosti<\/em> hat der St\u00e4ndige Vertreter der Russischen F\u00f6deration bei der Organisation f\u00fcr Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), Dmitri Poljanski, einen bewaffneten Konflikt zwischen der EU und Russland nicht ausgeschlossen. Das Risiko eines solchen Szenarios k\u00f6nnte noch vor dem Jahr 2030 entstehen, warnte der hochrangige Diplomat. Dabei machte er auf zwei Probleme aufmerksam. Einerseits liefen in den EU-Mitgliedsstaaten &#8222;eine gezielte Kriegsvorbereitung und eine aktive Militarisierung&#8220;.<\/p>\n<blockquote>\n<p><em>&#8222;Ein anderes Problem besteht darin, dass die Schwelle f\u00fcr m\u00f6gliche Provokationen, die Europa unabh\u00e4ngig davon, ob es jemand w\u00fcnscht oder nicht, noch fr\u00fcher in einen Krieg hineinziehen k\u00f6nnten, konsequent gesenkt wird.&#8220;<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Poljanski warf der EU in diesem Zusammenhang vor, die Angst vor einem angeblich aggressiven Russland zu sch\u00fcren und Russland zu unterstellen, seine Nachbarl\u00e4nder angreifen zu wollen.<\/p>\n<p>Erst in der vergangenen Woche hatte der russische Vize-Au\u00dfenminister Alexander Gruschko erkl\u00e4rt, dass sich der Westen bis zum Jahr 2030 auf einen bewaffneten Konflikt mit Russland vorbereite. Die Hauptaufgabe der EU und der NATO sei ihm zufolge, der F\u00fchrung in Moskau eine strategische Niederlage zuzuf\u00fcgen.<\/p>\n<p>Schon im Juni 2024 hatte Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius bei einer Regierungsbefragung im Bundestag erkl\u00e4rt, Deutschland d\u00fcrfe nicht glauben, dass Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin an den Grenzen der Ukraine haltmachen werde. Daher m\u00fcsse Deutschland bis zum Jahr 2029 kriegst\u00fcchtig sein und &#8222;Abschreckung leisten&#8220;. Es war das erste Mal, dass ein Regierungsvertreter so eindringlich vor einem m\u00f6glichen Krieg zwischen Russland und der NATO warnte und dabei einen konkreten Zeitrahmen nannte. Seitdem wurde die Warnung mehrfach von Bundeswehrvertretern wie dem Generalinspekteur Carsten Breuer wiederholt. Ende November 2024 warnte der damalige BND-Pr\u00e4sident Bruno Kahl, man verf\u00fcge \u00fcber nachrichtendienstliche Erkenntnisse, wonach ranghohe Milit\u00e4rs in Moskau mit dem Gedanken spielten, den Artikel 5 der NATO zu testen.<\/p>\n<p><strong>Mehr zum Thema<\/strong>\u00a0\u2013 <a href=\"https:\/\/de-rtnews.com\/international\/284484-ruecktritt-in-london-ambitionen-in\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">R\u00fccktritt in London, Ambitionen in Br\u00fcssel: Keir Starmer soll NATO-Chef werden wollen<\/a><\/p>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-externalVideo EmbedBlock-rumble\">\n<div class=\"VkEmbed\"><iframe class=\"lazyload\" data-src=\"https:\/\/rumble.com\/embed\/v79o1ea\" frameborder=\"0\" width=\"853\" height=\"480\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Gespr\u00e4ch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti hat der St\u00e4ndige Vertreter der Russischen F\u00f6deration bei der Organisation f\u00fcr Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), Dmitri Poljanski, einen bewaffneten Konflikt zwischen der EU und Russland nicht ausgeschlossen. 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