{"id":11974,"date":"2026-07-02T12:07:57","date_gmt":"2026-07-02T10:07:57","guid":{"rendered":"https:\/\/meiser-tv.de\/politik\/steuerreform-so-wuergt-der-staat-deutschland-ab-von-janine-beicht\/"},"modified":"2026-07-02T12:07:57","modified_gmt":"2026-07-02T10:07:57","slug":"steuerreform-so-wuergt-der-staat-deutschland-ab-von-janine-beicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/politik\/steuerreform-so-wuergt-der-staat-deutschland-ab-von-janine-beicht\/","title":{"rendered":"Steuerreform: So w\u00fcrgt der Staat Deutschland ab | Von Janine Beicht"},"content":{"rendered":"<div><!--kg-card-begin: html--><br \/>\n<iframe title=\"Steuerreform: So w\u00fcrgt der Staat Deutschland ab | Von Janine Beicht\" width=\"560\" height=\"418\" src=\"https:\/\/tube4.apolut.net\/videos\/embed\/pEHYUtWedRnqJYLwZz1pV2\" allow=\"fullscreen\" sandbox=\"allow-same-origin allow-scripts allow-popups allow-forms\" style=\"border-radius: 8px\"><\/iframe><br \/>\n<!--kg-card-end: html--><\/p>\n<div class=\"kg-card kg-audio-card\">\n<div class=\"kg-audio-thumbnail placeholder kg-audio-hide\"><svg width=\"24\" height=\"24\" fill=\"none\"><path fill-rule=\"evenodd\" clip-rule=\"evenodd\" d=\"M7.5 15.33a.75.75 0 1 0 0 1.5.75.75 0 0 0 0-1.5Zm-2.25.75a2.25 2.25 0 1 1 4.5 0 2.25 2.25 0 0 1-4.5 0ZM15 13.83a.75.75 0 1 0 0 1.5.75.75 0 0 0 0-1.5Zm-2.25.75a2.25 2.25 0 1 1 4.5 0 2.25 2.25 0 0 1-4.5 0Z\"><\/path><path fill-rule=\"evenodd\" clip-rule=\"evenodd\" d=\"M14.486 6.81A2.25 2.25 0 0 1 17.25 9v5.579a.75.75 0 0 1-1.5 0v-5.58a.75.75 0 0 0-.932-.727.755.755 0 0 1-.059.013l-4.465.744a.75.75 0 0 0-.544.72v6.33a.75.75 0 0 1-1.5 0v-6.33a2.25 2.25 0 0 1 1.763-2.194l4.473-.746Z\"><\/path><path fill-rule=\"evenodd\" clip-rule=\"evenodd\" d=\"M3 1.5a.75.75 0 0 0-.75.75v19.5a.75.75 0 0 0 .75.75h18a.75.75 0 0 0 .75-.75V5.133a.75.75 0 0 0-.225-.535l-.002-.002-3-2.883A.75.75 0 0 0 18 1.5H3ZM1.409.659A2.25 2.25 0 0 1 3 0h15a2.25 2.25 0 0 1 1.568.637l.003.002 3 2.883a2.25 2.25 0 0 1 .679 1.61V21.75A2.25 2.25 0 0 1 21 24H3a2.25 2.25 0 0 1-2.25-2.25V2.25c0-.597.237-1.169.659-1.591Z\"><\/path><\/svg><\/div>\n<div class=\"kg-audio-player-container\"><audio src=\"https:\/\/apolut.net\/content\/media\/2026\/07\/tagesdosis-20260702-apolut.mp3\" preload=\"metadata\"><\/audio><\/p>\n<div class=\"kg-audio-title\">Tagesdosis 20260702 apolut<\/div>\n<div class=\"kg-audio-player\"><button class=\"kg-audio-play-icon\" aria-label=\"Play audio\"><svg viewbox=\"0 0 24 24\"><path d=\"M23.14 10.608 2.253.164A1.559 1.559 0 0 0 0 1.557v20.887a1.558 1.558 0 0 0 2.253 1.392L23.14 13.393a1.557 1.557 0 0 0 0-2.785Z\"><\/path><\/svg><\/button><button class=\"kg-audio-pause-icon kg-audio-hide\" aria-label=\"Pause audio\"><svg viewbox=\"0 0 24 24\"><rect x=\"3\" y=\"1\" width=\"7\" height=\"22\" rx=\"1.5\" ry=\"1.5\"><\/rect><rect x=\"14\" y=\"1\" width=\"7\" height=\"22\" rx=\"1.5\" ry=\"1.5\"><\/rect><\/svg><\/button><span class=\"kg-audio-current-time\">0:00<\/span><\/p>\n<div class=\"kg-audio-time\">\/<span class=\"kg-audio-duration\">1191.439729<\/span><\/div>\n<p><input type=\"range\" class=\"kg-audio-seek-slider\" max=\"100\" value=\"0\"><button class=\"kg-audio-playback-rate\" aria-label=\"Adjust playback speed\">1\u00d7<\/button><button class=\"kg-audio-unmute-icon\" aria-label=\"Unmute\"><svg viewbox=\"0 0 24 24\"><path d=\"M15.189 2.021a9.728 9.728 0 0 0-7.924 4.85.249.249 0 0 1-.221.133H5.25a3 3 0 0 0-3 3v2a3 3 0 0 0 3 3h1.794a.249.249 0 0 1 .221.133 9.73 9.73 0 0 0 7.924 4.85h.06a1 1 0 0 0 1-1V3.02a1 1 0 0 0-1.06-.998Z\"><\/path><\/svg><\/button><button class=\"kg-audio-mute-icon kg-audio-hide\" aria-label=\"Mute\"><svg viewbox=\"0 0 24 24\"><path d=\"M16.177 4.3a.248.248 0 0 0 .073-.176v-1.1a1 1 0 0 0-1.061-1 9.728 9.728 0 0 0-7.924 4.85.249.249 0 0 1-.221.133H5.25a3 3 0 0 0-3 3v2a3 3 0 0 0 3 3h.114a.251.251 0 0 0 .177-.073ZM23.707 1.706A1 1 0 0 0 22.293.292l-22 22a1 1 0 0 0 0 1.414l.009.009a1 1 0 0 0 1.405-.009l6.63-6.631A.251.251 0 0 1 8.515 17a.245.245 0 0 1 .177.075 10.081 10.081 0 0 0 6.5 2.92 1 1 0 0 0 1.061-1V9.266a.247.247 0 0 1 .073-.176Z\"><\/path><\/svg><\/button><input type=\"range\" class=\"kg-audio-volume-slider\" max=\"100\" value=\"100\"><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><img data-opt-id=240430606  fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:Ey3h.965\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/GHOST_TD-1.jpg\" alt=\"Steuerreform: So w\u00fcrgt der Staat Deutschland ab | Von Janine Beicht\"><\/p>\n<p><strong>Ab in die Tonne: Warum diese Steuerreform den wirtschaftlichen Ruin bedeutet\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Dieser Entwurf hat keine Nachbesserung verdient und geh\u00f6rt sofort komplett gestrichen. Anstatt die kollabierende Wirtschaft mit immer neuen b\u00fcrokratischen Daumenschrauben zu qu\u00e4len, muss endlich die Axt an die gesamte Abgabenlast gelegt werden. Nur ein radikaler Kurswechsel verhindert, dass in diesem Land endg\u00fcltig die wirtschaftlichen Lichter ausgehen.<\/strong><\/p>\n<p><em>Ein Kommentar von\u00a0<strong>Janine Beicht<\/strong>.<\/em><\/p>\n<p>Der Koalitionsausschuss am Mittwoch im Kanzleramt sollte eigentlich der gro\u00dfe Befreiungsschlag werden (1). Stattdessen steht eine Steuerreform (2) auf dem Tisch, die kleine und mittlere Einkommen mit minimalen Betr\u00e4gen k\u00f6dert, w\u00e4hrend gleichzeitig die Abgabenlast durch explodierende Sozialversicherungsbeitr\u00e4ge und verschobene Bemessungsgrenzen massiv steigt.<\/p>\n<p>Lars Klingbeil serviert der Union zwei vermeintliche Optionen, die am Ende exakt dieselbe Mogelpackung enthalten: Dem Stimmvieh sollen Steuer-Almosen zugeworfen werden, w\u00e4hrend man Spitzenverdienern und Erben das Geld aus der Tasche zieht.<\/p>\n<p>Die Union l\u00e4sst sich hier willf\u00e4hrig in die Defensive dr\u00e4ngen, w\u00e4hrend die SPD ihr linkes Umverteilungsprogramm eiskalt durchpeitscht. Die SPD versp\u00fcrt \u00fcberhaupt keine Lust, die Union aus dieser Umklammerung zu entlassen. Dieses Ding soll ins Reformpaket, koste es, was es wolle. Wie die Genossen sich das rechtfertigen, steht schwarz auf wei\u00df im Abschnitt \u201eEinkommensteuer\u201c des Koalitionsvertrags (3):<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eWir werden die Einkommensteuer f\u00fcr kleine und mittlere Einkommen zur Mitte der Legislatur senken.\u201c<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Was hier dreist als \u201eEntlastung\u201c deklariert wird, ist jedoch nichts weiter als planm\u00e4\u00dfige Substanzvernichtung. Am Ende wird nicht investiert, sondern blo\u00df umgeschichtet, zu Lasten aller und der wirtschaftlichen Zukunftsf\u00e4higkeit dieses Landes.<\/p>\n<p><strong>Zwei Modelle, ein Muster: Entlastung der Mitte auf Kosten der oberen Einkommen und der Substanz<\/strong><\/p>\n<p>Klingbeil legte der Union zwei Varianten vor, die beide m\u00f6glichst ohne neue Schulden auskommen sollen. (4)<\/p>\n<p>Das erste Modell umfasst ein Entlastungsvolumen von 28 Milliarden Euro. Bezieher kleiner und mittlerer Einkommen zwischen 40.000 und 60.000 Euro brutto im Jahr w\u00fcrden rund 800 bis 900 Euro weniger Einkommensteuer zahlen. Mehr als 35 Millionen Steuerpflichtige profitierten insgesamt. Singles k\u00e4men bis etwa 140.000 Euro brutto noch in den Genuss einer Entlastung, verheiratete Paare bis rund 280.000 Euro. Der Grundfreibetrag stiege von 12.348 auf 12.900 Euro. Der Eingangssteuersatz bliebe bei 14 Prozent. Der Spitzensteuersatz w\u00fcrde erst ab 76.508 Euro zu versteuerndem Einkommen greifen, daf\u00fcr aber von 42 auf 44 Prozent steigen. Die Reichensteuer setzte bereits ab 200.000 Euro ein statt wie bisher bei knapp 278.000 Euro und w\u00fcrde auf 49 Prozent angehoben. Zur Gegenfinanzierung plant Klingbeil neben den h\u00f6heren Steuern f\u00fcr Spitzenverdiener einen Subventionsabbau und das Schlie\u00dfen von Verg\u00fcnstigungen und Schlupfl\u00f6chern bei der Erbschaftsteuer.<\/p>\n<p>Das zweite Modell f\u00e4llt mit rund 17 Milliarden Euro Entlastungsvolumen deutlich kleiner aus und verzichtet jedoch auf eine Gegenfinanzierung \u00fcber die Erbschaftsteuer. Die Entlastung f\u00fcr kleine und mittlere Einkommen l\u00e4ge etwa bei der H\u00e4lfte. Knapp 35 Millionen Steuerpflichtige w\u00fcrden profitieren. Die Grenze l\u00e4ge f\u00fcr Singles bei etwa 115.000 Euro brutto, f\u00fcr Verheiratete bei rund 230.000 Euro. Der Grundfreibetrag stiege etwas st\u00e4rker auf 13.084 Euro. Der Spitzensteuersatz w\u00fcrde ebenfalls auf 44 Prozent angehoben, aber bereits ab 75.657 Euro greifen. Die Reichensteuer setzte ebenfalls ab 200.000 Euro ein, allerdings bei 48 Prozent. In beiden Modellen bliebe die Erh\u00f6hung des Grundfreibetrags deutlich hinter urspr\u00fcnglichen Erwartungen zur\u00fcck und der Spitzensteuersatz setzte fr\u00fcher ein als teilweise angek\u00fcndigt.<\/p>\n<p>Kleine Handwerksunternehmen sollen in beiden Varianten entlastet werden. Nach Berechnungen des Finanzministeriums l\u00e4gen rund 85 Prozent der Handwerksunternehmer unter der bisherigen Spitzensteuerzone, knapp jeder f\u00fcnfte unter dem Grundfreibetrag. Bis zu 90 Prozent der Handwerksunternehmen k\u00f6nnten unabh\u00e4ngig von der gew\u00e4hlten Variante profitieren.<\/p>\n<p><strong>Die politische Zwickm\u00fchle der Union und der Druck aus der SPD<\/strong><\/p>\n<p>Die Union muss sich entscheiden: Will sie die st\u00e4rkere Entlastung von 28 Milliarden Euro durchsetzen, muss sie Klingbeils Forderung nach \u00c4nderungen bei der Erbschaftsteuer akzeptieren. Die CSU lehnt solche Eingriffe kategorisch ab, in der CDU ist die Frage umstritten. Auch die Erh\u00f6hung des Spitzensteuersatzes auf 44 Prozent st\u00f6\u00dft in der Union auf Widerstand (5), w\u00e4hrend bei der Ausweitung der Reichensteuer zuletzt mehr Offenheit herrschte.<\/p>\n<p>Im ersten Modell w\u00e4ren knapp eine Million Topverdiener betroffen, im zweiten rund 1,5 Millionen. Die SPD pocht darauf, die im Koalitionsvertrag vereinbarte Senkung der Einkommensteuer f\u00fcr kleine und mittlere Einkommen zur Mitte der Legislaturperiode umzusetzen. Linke Kr\u00e4fte in der SPD erh\u00f6hen den Druck zus\u00e4tzlich und fordern eine einmalige Abgabe auf Verm\u00f6gen \u00fcber 100 Millionen Euro sowie eine Verm\u00f6gensteuer (6) und st\u00e4rkere Besteuerung gr\u00f6\u00dferer Erbschaften.<\/p>\n<p>In der Union sieht man jedoch keinen Zeitdruck f\u00fcr eine vollst\u00e4ndige Einkommensteuerreform. Der finanzpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Fritz G\u00fcntzler, sagte dazu (7):<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eWir m\u00fcssen die Steuers\u00e4tze ohnehin im Herbst anpassen, dazu hat das Bundesverfassungsgericht den Gesetzgeber verpflichtet. Das betrifft die Anhebung der Grund- und Kinderfreibetr\u00e4ge, um das Existenzminimum abzusichern. Das ist verfassungsrechtlich zwingend umzusetzen.\u201c<\/em>\u00a0<\/p><\/blockquote>\n<p>Alles dar\u00fcber hinaus k\u00f6nne nur erfolgen, wenn es haushaltsm\u00e4\u00dfig machbar sei, ohne die Belastung von Spitzenverdienern und Erben massiv zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<p><strong>Die brutale Gegenrechnung der Sozialversicherungen: Das Steuerplus wird sofort wieder aufgefressen<\/strong><\/p>\n<p>Die angek\u00fcndigte \u201eMinimal-Entlastung\u201c von bis zu 900 Euro j\u00e4hrlich im ersten oder rund 450 Euro j\u00e4hrlich im zweiten Modell f\u00fcr kleine und mittlere Einkommen erweist sich bei genauer Pr\u00fcfung als Nullsummenspiel oder sogar als verdeckte Mehrbelastung.<\/p>\n<p>Die gesetzlichen Krankenkassen (8) haben den durchschnittlichen Zusatzbeitrag f\u00fcr 2026 auf 2,9 Prozent festgesetzt, nach 2,5 Prozent 2025 und 1,7 Prozent 2024. Noch gravierender wirken die massiven Anhebungen der Beitragsbemessungsgrenzen. In der Kranken- und Pflegeversicherung stieg die Grenze f\u00fcr 2026 auf 69.750 Euro j\u00e4hrlich, nach 62.100 Euro 2024. In der Renten- und Arbeitslosenversicherung kletterte sie auf 101.400 Euro, nach 90.600 Euro 2024 (9). Wer ein Einkommen zwischen 65.000 und 100.000 Euro erzielt, also klassische qualifizierte Fachkr\u00e4fte, Ingenieure oder Abteilungsleiter, zahlt durch diese Verschiebungen monatlich massive Summen mehr an die Sozialkassen.<\/p>\n<p>Die zus\u00e4tzlichen Abgaben belaufen sich nach eigenen Sch\u00e4tzungen schnell auf weit \u00fcber 1.000 Euro im Jahr allein beim Arbeitnehmeranteil. Ein steuerliches Plus von maximal rund 75 Euro im Monat verpufft vollst\u00e4ndig im System der Sozialabgaben. Die Struktur der Pl\u00e4ne deutet darauf hin, dass es prim\u00e4r um eine Kernklientel-Politik und ein taktisches Man\u00f6ver gegen die Union geht, weniger um einen echten \u00f6konomischen Impuls.<\/p>\n<p><strong>Die verschwommene Grenze und das Entt\u00e4uschungspotenzial<\/strong><\/p>\n<p>Um dieses Spiel mathematisch zu legitimieren, klammert man sich im Finanzministerium ganz fest an das sogenannte Medianeinkommen. Das ist dieser theoretische Idealwert, der die Erwerbst\u00e4tigen statistisch exakt in zwei H\u00e4lften teilt: Die eine verdient mehr, die andere weniger. Als Datenlieferant f\u00fcr dieses Kunstst\u00fcck muss meist das Sozio\u00f6konomische Panel (SOEP) (11) herhalten, die perfekte wissenschaftliche Kulisse, um dem W\u00e4hler vorzurechnen, ab wann er gef\u00e4lligst als \u201ereich\u201c zu gelten hat und abkassiert werden darf.\u00a0<\/p>\n<p>Viele Steuerzahler ordnen sich selbst der Mittelschicht zu, auch wenn sie objektiv zu den oberen Einkommensgruppen geh\u00f6ren. \u00d6konomen ziehen unterschiedliche Linien. Nach Berechnungen des DIW (12) beginnt die Gruppe der Besserverdiener demnach bei den oberen 25 Prozent, Hochverdiener bei den oberen zehn Prozent. Das entspricht 2027 etwa monatlich 5.310 Euro brutto f\u00fcr die oberen 25 Prozent und 7.454 Euro f\u00fcr die oberen zehn Prozent, also\u00a0 rund 90.000 Euro im Jahr.\u00a0<\/p>\n<p>Andere Forscher sehen die Mittelschicht bis 200 Prozent des Medianeinkommens, das bei etwa 3.660 Euro monatlich liegt. Das DIW definiert kleine Einkommen bis etwa 36.000 Euro brutto im Jahr f\u00fcr Singles und mittlere bis etwa 80.000 Euro.<\/p>\n<p>In Klingbeils Modellen reicht die Entlastungszone bis 115.000 Euro f\u00fcr Singles. Wer dar\u00fcber liegt, zahlt in der neuen Struktur mehr. Das Entt\u00e4uschungspotenzial ist hoch: Viele, die sich selbst als mittlere Einkommen sehen, k\u00f6nnten am Ende leer ausgehen oder sogar belastet werden, wenn nur der verfassungsrechtlich gebotene Inflationsausgleich kommt.<\/p>\n<p><strong>Der Kahlschlag im Mittelstand: Subventionsabbau als Existenzbedrohung<\/strong><\/p>\n<p>Beim Thema Subventionsabbau (13) fliegen in der Koalition endg\u00fcltig die Fetzen. Um seine vermeintlichen Steuergeschenke irgendwie gegenfinanzieren zu k\u00f6nnen, plant Klingbeil einen beispiellosen Kahlschlag, der die B\u00fcrger eiskalt erwischt: Der beliebte Handwerker-Bonus, also die M\u00f6glichkeit, die Arbeitskosten von Tischler, Maurer oder Dachdecker von der Steuer abzusetzen, soll ersatzlos gestrichen werden. Auch die steuerliche Absetzbarkeit der Putzfrau und anderer Haushalshilfen steht auf der Abschussliste der SPD. Und weil man gerade so sch\u00f6n im Rausch ist, soll auch das Dienstwagenprivileg geschleift werden.<\/p>\n<p>Die sozialdemokratische Neid-Argumentation dahinter ist so simpel wie durchschaubar: Das alles nutze ja ohnehin nur Top-Verdienern, um ihre Steuerlast zu dr\u00fccken. In Wahrheit ist das nichts anderes als eine massive Steuererh\u00f6hung durch die Hintert\u00fcr.<\/p>\n<p>Um den Protest im Keim zu ersticken, fl\u00fcchtet sich Klingbeils Haus in ein billiges Ablenkungsman\u00f6ver. Die hauseigene B\u00fcrokratie zieht folgendes ern\u00fcchterndes Res\u00fcmee (14):<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eEine Reform werde bis zu 90 Prozent der Handwerksunternehmen entlasten &#8211; egal, auf welche Variante man sich in der Koalition einigt.\u201c<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Das ist eine bewusste Nebelkerze, die den fatalen Systemfehler dieser Pl\u00e4ne verschleiert: <\/p>\n<ul>\n<li><strong>Die Motoren der Wirtschaft bluten:<\/strong> Die gro\u00dfen industriellen Arbeitgeber und die innovativsten Unternehmen des Landes firmieren extrem oft als klassische Personengesellschaften. Die fallen nicht unter die K\u00f6rperschaftsteuer, sondern schlagen voll in der Einkommensteuer auf. <\/li>\n<li><strong>Erbschafts-Falle f\u00fcr Nachfolger:<\/strong> F\u00fcr genau diesen industriellen Mittelstand bedeuten die h\u00f6heren Spitzen- und Reichensteuers\u00e4tze sowie die drohende Versch\u00e4rfung der Erbschaftsteuer den wirtschaftlichen Genickschlag. Wenn ein Familienunternehmen \u00fcbergeben wird, drohen brutale Liquidit\u00e4tsprobleme. Geld, das eigentlich in Maschinen, Forschung oder Jobs flie\u00dfen m\u00fcsste, wandert direkt aufs Staatskonto. <\/li>\n<li><strong>Bestrafung von Leistung:<\/strong> H\u00f6here Grenzbelastungen sorgen daf\u00fcr, dass sich Mehrarbeit, \u00dcberstunden oder Wachstum f\u00fcr Betriebe und Angestellte schlicht nicht mehr lohnen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Klingbeils Pl\u00e4ne treffen eben keine fiktiven Million\u00e4re auf ihren Yachten. Sie rasieren mit voller Wucht genau die Leistungstr\u00e4ger und Familienunternehmer, die das Fundament unseres Wohlstands bilden, Arbeitspl\u00e4tze sichern und den Laden \u00fcberhaupt noch am Laufen halten.\u00a0<\/p>\n<p><strong>Ideologische Pr\u00e4gung statt \u00f6konomischer Kompetenz<\/strong><\/p>\n<p>Lars Klingbeil hat in seiner Jugend in Niedersachsen seine N\u00e4he zur Antifa nicht verhehlt und kokettierte mit seiner Zeit bei der \u201eAntifa M\u00fcnster\u201c (15). Er studierte Politik, Soziologie und Geschichte, eine Ausbildung, die erkl\u00e4rt, warum die Welt ungerecht ist, aber wenig taugt, um zu verstehen, wie Wohlstand entsteht. (16)<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eIch habe angefangen mit Politik weil ich mich gegen Rechts eingesetzt habe und in der Antifa mit aktiv gewesen bin.\u201c<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Wer nie eine Bilanz eigenverantwortlich unterschrieben hat und nie nachts wach lag, weil L\u00f6hne gezahlt werden m\u00fcssen, steuert nun das Bundesbudget. In dieser Denke ist Geld eine abstrakte Masse, die der Staat nur \u201egerechter verteilen\u201c muss. Die Senkung der Reichensteuer-Grenze auf 200.000 Euro (17) zu versteuerndes Einkommen zeigt, dass nicht nur abstrakte Superreiche, sondern die erfolgreiche obere Mittelschicht als Melkkuh betrachtet wird. Der Klassenkampf im Zweireiher tarnt sich als soziale Gerechtigkeit.<\/p>\n<p><strong>Warnungen aus allen Richtungen: Wirtschaft, Steuerzahler und Opposition schlagen Alarm<\/strong><\/p>\n<p>Die gr\u00fcne Finanzexpertin Katharina Beck verliert die Geduld und bezichtigt Klingbeil \u00f6ffentlich, Millionen Geringverdienern dreist einen B\u00e4ren aufzubinden. Sie stellt klar, was sie von seinen Pl\u00e4nen h\u00e4lt (18):<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eKlingbeil erz\u00e4hlt Millionen Menschen mit geringen Einkommen Unfug. Seine Milliardenpakete werden immer nur die Mitte entlasten, was gut ist, aber eben sehr viele untere Einkommen gar nicht bis kaum.\u201c<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Rund 20 bis 30 Prozent der Besch\u00e4ftigten zahlen gar keine Einkommensteuer und profitierten nicht. Laut Beck seien Senkungen der Sozialabgaben, die sowohl Geringverdiener als auch die Wirtschaft entlasteten, wesentlich besser.<\/p>\n<p>FDP-Urgestein Wolfgang Kubicki sieht den wirtschaftlichen Untergang des Landes auf Raten herannahen. Er richtet einen flammenden Appell an die Union, beim anstehenden Koalitionsgipfel standhaft zu bleiben und den sozialdemokratischen Pl\u00e4nen die rote Karte zu zeigen. Auf \ud835\udd4f kommentierte er (19):<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eIch warne CDU\/CSU dringend davor, im heutigen Koalitionsausschuss Steuererh\u00f6hungen zuzustimmen und dem Standort Deutschland weiteren Schaden zuzuf\u00fcgen. Wir brauchen insgesamt eine Absenkung des Belastungsniveaus. In die gesamte Reformdebatte wurde nicht ein einziger ernsthafter Wachstumsimpuls eingebracht. Die Bundesregierung sollte endlich damit anfangen, weniger Geld auszugeben.\u201c<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Der BDI und die DIHK warnen ebenfalls vor h\u00f6heren Spitzen- oder Reichensteuern als Gift f\u00fcr Investitionen und Wachstum. Sie treffen vor allem Familienunternehmen, H\u00e4ndler und industrielle Zulieferer. Reiner Holznagel, Pr\u00e4sident des Bundes der Steuerzahler, stellt in einem Podcast klar (20), dass der Staat so viel Geld einnimmt wie nie zuvor, fast eine Billion Euro Steuern plus Sonderverm\u00f6gen mit weiteren Schulden bis 2030. Die Einkommensbelastungsquote habe permanent zugenommen. \u00dcber 50 Prozent eines Einkommens gingen bei einem kinderlosen Single bereits an \u00f6ffentliche Kassen. Holznagel kritisiert, dass neue Ausgaben leicht beschlossen werden, w\u00e4hrend Entlastungen immer die Finanzierungsfrage stellen. W\u00f6rtlich erkl\u00e4rt er (20):\u00a0<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eDas ist eigentlich eine Standardklage in der Politik: Es ist immer zu wenig Geld da! Die Zahlen sagen eindeutig etwas anderes.Wir haben in diesem Jahr einen der H\u00f6chstst\u00e4nde, was Subventionen angeht. Wir f\u00f6rdern W\u00e4rmepumpen, energetische Geb\u00e4udesanierung, wir machen die E-Mobilit\u00e4t \u2013 insgesamt \u00fcber 40 Milliarden Euro Subventionen! Deswegen braucht mir keiner erz\u00e4hlen, dass das Geld nicht da ist!\u201c<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Er warnt vor faulen Kompromissen: Eine Reform, bei der auf der einen Seite Steuern gesenkt und auf der anderen massiv erh\u00f6ht werden, sei ein Brandbeschleuniger f\u00fcr die Rezession. Besser sei es, keinen schlechten Kompromiss zu schlie\u00dfen und einen erneuten Anlauf zu nehmen.\u00a0<\/p>\n<p>Neben der Steuerreform stehen Arbeitsmarktreformen, Rente, Gesundheit und Pflege auf der Agenda des Koalitionsausschusses.<\/p>\n<p><strong>Eine politische Mogelpackung, die die wirtschaftliche Substanz weiter zerst\u00f6rt<\/strong><\/p>\n<p>Wenn die Grenzbelastung f\u00fcr jeden zus\u00e4tzlich verdienten Euro bei 44 bis 49 Prozent plus steigenden Sozialabgaben liegt, sinkt der Anreiz f\u00fcr \u00dcberstunden, Bef\u00f6rderungen oder Vollzeitarbeit. Qualifizierte K\u00f6pfe reduzieren ihre Arbeitszeit oder wandern in L\u00e4nder mit wettbewerbsf\u00e4higeren Systemen ab. Familienunternehmen und innovative Firmen verlieren Liquidit\u00e4t durch sch\u00e4rfere Erbschaftsteuer oder ziehen Investitionen zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Wenn die obersten zehn Prozent der Steuerzahler, die den L\u00f6wenanteil des Einkommensteueraufkommens tragen, ihre Leistung reduzieren oder abwandern, bricht die Finanzierungsbasis der Sozialsysteme weg. Das Defizit in Renten-, Pflege- und Krankenkassen m\u00fcsste dann durch noch h\u00f6here Abgaben f\u00fcr die verbleibende Mittelschicht ausgeglichen werden. Deutschland leidet bereits unter Stagnation, hohen Energiekosten und B\u00fcrokratie. Die Pl\u00e4ne beschleunigen die Deindustrialisierung und die Flucht der Leistungstr\u00e4ger, statt echte Wachstumsimpulse zu setzen.<\/p>\n<p>Klingbeils j\u00fcngster Geniestreich ist nichts weiter als ein dreistes H\u00fctchenspiel: Anstatt der kollabierenden Wirtschaft endlich die n\u00f6tige Sauerstoffzufuhr f\u00fcr Investitionen und Wachstum zu g\u00f6nnen, setzt diese Politik der Sabotage auf pure Zerst\u00f6rung: Anstatt das Land mit immer neuen, ideologischen Umverteilungsexperimenten kollektiv \u00e4rmer zu rechnen, muss endlich die Axt an die astronomische Gesamtabgabenlast gelegt werden. Die Koalition sollte diesen brandgef\u00e4hrlichen, faulen Kompromiss sofort in der Tonne versenken und den Weg freimachen f\u00fcr eine echte wirtschaftspolitische Kehrtwende \u2013 bevor der angerichtete Schaden endg\u00fcltig irreversibel wird und hierzulande endg\u00fcltig die Lichter ausgehen.<\/p>\n<h3 id=\"quellen-und-anmerkungen\">Quellen und Anmerkungen<\/h3>\n<\/p>\n<p>(1) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/koalitionsausschuss-reformen-100.html?ref=apolut.net\">https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/koalitionsausschuss-reformen-100.html<\/a><\/p>\n<p>(2) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/steuerentlastung-von-bis-zu-900-euro--lars-klingbeil-legt-konzepte-vor-37624150.html?ref=apolut.net\">https:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/steuerentlastung-von-bis-zu-900-euro&#8211;lars-klingbeil-legt-konzepte-vor-37624150.html<\/a><\/p>\n<p>(3) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.bild.de\/ig\/4b1b4091-97b1-4d1a-9cda-4657f68e6ee8\/index\/KoaV-2025.pdf?ref=apolut.net\">https:\/\/www.bild.de\/ig\/4b1b4091-97b1-4d1a-9cda-4657f68e6ee8\/index\/KoaV-2025.pdf<\/a><\/p>\n<p>(4) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/klingbeils-steuerplan-bis-zu-900-euro-weniger-steuern-pro-jahr_260049b7-371f-4d25-b9c3-5de5a73b9b54.html?ref=apolut.net\">https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/klingbeils-steuerplan-bis-zu-900-euro-weniger-steuern-pro-jahr_260049b7-371f-4d25-b9c3-5de5a73b9b54.html<\/a><\/p>\n<p>(5) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/rp-online.de\/politik\/deutschland\/koalitionsausschuss-wirtschaft-warnt-vor-hoeherem-spitzensteuersatz-von-44-prozent_aid-150784377?ref=apolut.net\">https:\/\/rp-online.de\/politik\/deutschland\/koalitionsausschuss-wirtschaft-warnt-vor-hoeherem-spitzensteuersatz-von-44-prozent_aid-150784377<\/a><\/p>\n<p>(6) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2026-06\/reichensteuer-cdu-carsten-linnemann-spd-steuerreform?ref=apolut.net\">https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2026-06\/reichensteuer-cdu-carsten-linnemann-spd-steuerreform<\/a><\/p>\n<p>(7) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/plus6a43b663c6ebf6ddb5b5eb49\/merz-und-co-ausgerechnet-vor-dem-reform-showdown-bricht-schwarz-roter-streit-aus.html?ref=apolut.net\">https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/plus6a43b663c6ebf6ddb5b5eb49\/merz-und-co-ausgerechnet-vor-dem-reform-showdown-bricht-schwarz-roter-streit-aus.html<\/a>\u00a0<\/p>\n<p>(8) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.bundesgesundheitsministerium.de\/beitraege?ref=apolut.net\">https:\/\/www.bundesgesundheitsministerium.de\/beitraege<\/a><\/p>\n<p>(9) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.bundesregierung.de\/breg-de\/aktuelles\/beitragsgemessungsgrenzen-2386514?ref=apolut.net\">https:\/\/www.bundesregierung.de\/breg-de\/aktuelles\/beitragsgemessungsgrenzen-2386514<\/a><\/p>\n<p>(10) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/plus6a4367a39490396aa38abd23\/die-regierung-verspricht-entlastung-rechnen-sie-hier-aus-ob-sie-dazugehoeren.html?ref=apolut.net\">https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/plus6a4367a39490396aa38abd23\/die-regierung-verspricht-entlastung-rechnen-sie-hier-aus-ob-sie-dazugehoeren.html<\/a><\/p>\n<p>(11) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.diw.de\/de\/diw_01.c.412809.de\/sozio-oekonomisches_panel__soep.html?ref=apolut.net\">https:\/\/www.diw.de\/de\/diw_01.c.412809.de\/sozio-oekonomisches_panel__soep.html<\/a><\/p>\n<p>(12) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.diw.de\/de\/diw_01.c.413351.de\/medianeinkommen.html?ref=apolut.net\">https:\/\/www.diw.de\/de\/diw_01.c.413351.de\/medianeinkommen.html<\/a><\/p>\n<p>(13) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/showdown-um-die-grosse-steuerreform-klingbeils-milliardenplan-ist-da-6a438cf4c6ebf6ddb5b5e6f6?ref=apolut.net\">https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/showdown-um-die-grosse-steuerreform-klingbeils-milliardenplan-ist-da-6a438cf4c6ebf6ddb5b5e6f6<\/a><\/p>\n<p>(14) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Bis-zu-900-Euro-im-Jahr-Klingbeil-will-35-Millionen-Steuerzahler-entlasten-id31030345.html?ref=apolut.net\">https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Bis-zu-900-Euro-im-Jahr-Klingbeil-will-35-Millionen-Steuerzahler-entlasten-id31030345.html<\/a><\/p>\n<p>(15) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Hmv65KjwX4M&amp;ref=apolut.net\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Hmv65KjwX4M<\/a><\/p>\n<p>(16) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Hmv65KjwX4M&amp;ref=apolut.net\">https:\/\/www.bundestag.de\/webarchiv\/abgeordnete\/biografien19\/K\/klingbeil_lars-521076<\/a><\/p>\n<p>(17) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/deutschland-welt\/berliner-koalition-will-ueber-breite-steuerentlastung-entscheiden,VO3NIUT?ref=apolut.net\">https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/deutschland-welt\/berliner-koalition-will-ueber-breite-steuerentlastung-entscheiden,VO3NIUT<\/a><\/p>\n<p>(18) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/attacke-auf-lars-klingbeil-vor-koalitionsgipfel-erzaehlt-millionen-menschen-unfug-6a44b8e32847437fc50efd1e?ref=apolut.net\">https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/attacke-auf-lars-klingbeil-vor-koalitionsgipfel-erzaehlt-millionen-menschen-unfug-6a44b8e32847437fc50efd1e<\/a><\/p>\n<p>(19) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/x.com\/KubickiWo\/status\/2072247124511580619?s=20&amp;ref=apolut.net\">https:\/\/x.com\/KubickiWo\/status\/2072247124511580619?s=20<\/a><\/p>\n<p>(20) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/podcasts.apple.com\/at\/podcast\/stoppt-diesen-plan-der-regierung-mit-reiner-holznagel\/id1700432142?i=1000774936693&amp;l=en-GB&amp;ref=apolut.net\">https:\/\/podcasts.apple.com\/at\/podcast\/stoppt-diesen-plan-der-regierung-mit-reiner-holznagel\/id1700432142?i=1000774936693&amp;l=en-GB<\/a><\/p>\n<p><strong>+++<\/strong><\/p>\n<p>Dank an die Autorin f\u00fcr das Recht zur Ver\u00f6ffentlichung dieses Beitrags.<\/p>\n<p><strong>+++<\/strong><\/p>\n<p>Bild: 100 Euro-Scheine verschwinden in der Luft<\/p>\n<p>Bildquelle: <u>photoschmidt<\/u> \/ shutterstock<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tagesdosis 20260702 apolut 0:00 \/1191.439729 1\u00d7 Ab in die Tonne: Warum diese Steuerreform den wirtschaftlichen Ruin bedeutet\u00a0 Dieser 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