{"id":12390,"date":"2026-07-06T13:10:18","date_gmt":"2026-07-06T11:10:18","guid":{"rendered":"https:\/\/meiser-tv.de\/politik\/ruestungsdrehscheibe-bayern-von-wolfgang-effenberger\/"},"modified":"2026-07-06T13:10:18","modified_gmt":"2026-07-06T11:10:18","slug":"ruestungsdrehscheibe-bayern-von-wolfgang-effenberger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/politik\/ruestungsdrehscheibe-bayern-von-wolfgang-effenberger\/","title":{"rendered":"R\u00fcstungsdrehscheibe Bayern | Von Wolfgang Effenberger"},"content":{"rendered":"<div>\n<p><strong>Drohnenproduktion als Eintrittskarte in die strategische Gefahrenzone\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><em>Ein Meinungsbeitrag von <strong>Wolfgang Effenberger<\/strong>.<\/em><\/p>\n<p>Im April 2026 traf Bundeskanzler Friedrich Merz den ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj zu deutsch\u2011ukrainischen Regierungskonsultationen in Berlin. (1)<\/p>\n<p>Dabei wurde eine Vereinbarung zur vertieften Verteidigungszusammenarbeit beschlossen, unter anderem zur gemeinsamen Produktion von Drohnen mittlerer und gro\u00dfer Reichweite. Selenskyj sprach von einem \u201eDrohnen\u2011Deal\u201c, der der gr\u00f6\u00dfte seiner Art in Europa werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Bei dem Besuch wurden im Kanzleramt verschiedene ukrainische Drohnen und unbemannte Systeme vorgef\u00fchrt; Deutschland will von den ukrainischen Kriegserfahrungen und Technologien lernen. (3)<\/p>\n<p>Bereits zwei Monate zuvor hatten bei Gauting nahe M\u00fcnchen Verteidigungsminister Boris Pistorius und der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj eine gemeinsame deutsch\u2011ukrainische Drohnenfabrik er\u00f6ffnet und dort die erste in Deutschland gefertigte Mehrzweck\u2011Kampfdrohne f\u00fcr die Ukraine entgegengenommen. (4)<\/p>\n<p>Im Umfeld dieser Politik kooperiert die bayerische Firma Quantum Systems mit einem ukrainischen Partner in einem Joint Venture namens Quantum Frontline Industries (QFI), das Drohnen (\u201eLinza\u201c) f\u00fcr die Ukraine entwickelt und in Deutschland produziert.<\/p>\n<p>Merz und Selenskyj lie\u00dfen sich Drohnen von QFI demonstrieren, was die politische Aufmerksamkeit f\u00fcr die bayerische Drohnen\u2011 und KI\u2011R\u00fcstungsindustrie unterstreicht.<\/p>\n<p>Das Joint Venture will laut Vereinbarungen im Rahmen \u201eBuild with Ukraine\u201c bis Jahresende mindestens 10.000 Drohnen an die ukrainischen Streitkr\u00e4fte liefern, die Mengen werden vom ukrainischen Verteidigungsministerium festgelegt. Quantum Systems stellt die Fabrik und Automatisierung, Frontline Robotics liefert Design, Know-how und Support.\u00a0<\/p>\n<p>QFI produziert prim\u00e4r die Mehrzweckdrohne \u201eLinza\u201c, entwickelt von Frontline Robotics und bereits an der Front erprobt; aktuell wird das Modell Linza 3.0 gefertigt.<\/p>\n<p>Linza 3.0 ist eine taktische Mehrzweckdrohne mit bis zu 60 Minuten Flugzeit, einsetzbar als Aufkl\u00e4rungsdrohne oder als \u201eLoitering Munition\u201c (Kamikaze\u2011Drohne).<\/p>\n<p>Die Drohne ist f\u00fcr Kampfeins\u00e4tze, Aufkl\u00e4rung und logistische Unterst\u00fctzung geeignet und wird in Lizenz in Deutschland produziert, um die durch russische Angriffe eingeschr\u00e4nkte ukrainische R\u00fcstungsproduktion zu kompensieren.<\/p>\n<p>Quantum Systems bringt industrielle Infrastruktur, Automatisierung und die Erfahrung aus der bisherigen Lieferung von \u00fcber 1.500 Aufkl\u00e4rungsdrohnen an die Ukraine ein.<\/p>\n<p>Das Unternehmen stellt die Produktionshallen, den automatisierten Fertigungsprozess und die Qualit\u00e4tskontrolle in einer sicheren Umgebung in Deutschland bereit.<\/p>\n<p>Quantum Systems sorgt zudem f\u00fcr Serien\u2011Skalierung und die Einhaltung technischer und sicherheitsrelevanter Standards (inklusive Schnittstellen zu NATO\u2011Normen).<\/p>\n<p>Frontline Robotics entwickelt das Drohnendesign, stellt die lizenzierten Konstruktionspl\u00e4ne und bringt das technische Konzept aus der Front\u2011Erfahrung in die Serienproduktion ein.<\/p>\n<p>Das Unternehmen schult das Personal, liefert Schulungsunterlagen und sorgt f\u00fcr Produkt\u2011 und Lifecycle\u2011Support (Betrieb, Wartung, Upgrades) nach NATO\u2011Standards.<\/p>\n<p>Strategisch legt die ukrainische Seite \u2013 konkret das Verteidigungsministerium \u2013 die ben\u00f6tigten St\u00fcckzahlen fest und bindet QFI in die operative Bedarfsplanung der ukrainischen Streitkr\u00e4fte ein.<\/p>\n<p>Die enge Verzahnung von Quantum Systems mit dem 2024 entstandenen Berliner Defense-Tech-Start-up STARK, das bewaffnete, autonome Drohnensysteme f\u00fcr europ\u00e4ische Streitkr\u00e4fte entwickelt, sowie mit sicherheitspolitischen Initiativen (Hightech\u2011Agenda, Drohnenkompetenz\u2011 und \u2011abwehrzentrum in Erding) schafft ein industriell-\u00adpolitisches R\u00fcckgrat, das Russland als bedrohlich empfinden muss.<\/p>\n<p>Der enge Bezug zu Quantum Systems ist personell und strategisch: STARK wurde aus dem Umfeld von Quantum Systems mitgepr\u00e4gt, insbesondere durch Florian Seibel, der Quantum Systems mitgegr\u00fcndet hat. (5)<\/p>\n<p>STARK tritt als europ\u00e4isches R\u00fcstungsunternehmen auf und fokussiert sich auf sogenannte \u201eKamikazedrohnen\u201c (Loitering Munitions), die wie kleine mit Sprengkopf ausger\u00fcstete Drohnen erst l\u00e4ngere Zeit \u00fcber einem Gebiet \u201ekreiseln\u201c und erst dann ein Ziel angreifen.<\/p>\n<p>Die Drohnenbauszene ist stark vernetzt: dieselben Gr\u00fcnder, Investoren und Partner tauchen mehrfach auf, etwa Sequoia, Project A, der NATO Innovation Fund und teils auch Peter Thiel. Au\u00dferdem gibt es Kooperationen und \u00dcberschneidungen bei Technologie, Produktion und Beschaffung. (6) Allein dieses R\u00fcstungssegment l\u00e4sst den Schluss zu, dass der Krieg gegen Russland noch gar nicht richtig begonnen hat.<\/p>\n<p>Diese Vermutung wird zudem von der Aussage von Verteidigungsminister Pistorius unterst\u00fctzt, der betonte, dass diese 10.000 St\u00fcck zun\u00e4chst die \u201eanf\u00e4ngliche\u201c Kapazit\u00e4t markieren; nach oben gebe es l\u00e4ngerfristig keine feste Grenze au\u00dfer den industriellen M\u00f6glichkeiten der Firma.<\/p>\n<p>Die Staatsregierung und die CSU\u2011Landtagsfraktion sprechen von \u201eVerteidigungstechnologie made in Bavaria\u201c und wollen Bayern zum Zentrum f\u00fcr Drohnenabwehr und moderne Verteidigung in Deutschland machen.<\/p>\n<p>In der \u00f6ffentlichen Debatte wird explizit diskutiert, ob sich Deutschland mit der Drohnenfabrik zu einem milit\u00e4rischen Ziel Russlands macht; Bef\u00fcrworter sprechen von notwendiger Solidarit\u00e4t und Abschreckung, Kritiker warnen vor Eskalations\u2011 und Vergeltungsrisiken. (7)<\/p>\n<p>Gleichzeitig spaltet das Projekt die \u00f6ffentliche Meinung \u2013 zwischen Solidarit\u00e4t mit der Ukraine und der Sorge, Bayern st\u00e4rker in den Konflikt hineinzuziehen. Leser\u2011Debatten und Kommentare spiegeln diese Spannungen deutlich.<\/p>\n<p><strong>Neue Sicherheitslage f\u00fcr Bayern<\/strong><\/p>\n<p>Bayern beherbergt mit QFI in Gauting und weiteren Standorten im Gro\u00dfraum M\u00fcnchen sichtbare Elemente der europ\u00e4ischen Drohnenproduktion; damit wird der Freistaat objektiv zu einem \u201estrategischen Unterst\u00fctzungsstandort\u201c f\u00fcr die Ukraine, wie es der russische Generalstab formuliert. (8)<\/p>\n<p>Im April 2026 bezeichnete Dmitri Medwedew, stellvertretender Vorsitzender des russischen Sicherheitsrates und hochrangiger Funktion\u00e4r der Regierungspartei \u201eEiniges Russland\u201c, tats\u00e4chlich ver\u00f6ffentlichte Listen von europ\u00e4ischen Standorten an denen Drohnen oder Komponenten f\u00fcr die Ukraine hergestellt w\u00fcrden, ausdr\u00fccklich als \u201eListe potenzieller Ziele f\u00fcr die russischen Streitkr\u00e4fte\u201c. (9)<\/p>\n<p>Auf diesen Listen stehen auch Standorte im Raum M\u00fcnchen; Medwedew und andere russische Vertreter verbinden dies mit Warnungen vor \u201eunvorhergesehenen Folgen\u201c und einer \u201eEskalation der Situation\u201c. (10)<\/p>\n<p>Nach humanit\u00e4rem V\u00f6lkerrecht gelten Waffenfabriken, die effektiv zur Kriegsf\u00fchrung beitragen, grunds\u00e4tzlich als milit\u00e4rische Ziele, sofern ein Angriff einen klaren milit\u00e4rischen Vorteil bringt und der Grundsatz der Verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigkeit gewahrt bleibt. (11)<\/p>\n<p>Die symbolische Einstufung solcher Standorte als \u201epotenzielle legitime Ziele\u201c durch Medwedew erh\u00f6ht die sicherheitspolitische Verwundbarkeit: Bayern wird in russischer Rhetorik von einem fernen Beobachter zu einem m\u00f6glichen Kriegsschauplatz f\u00fcr Fernwaffen oder Sabotageoperationen. <\/p>\n<p>Die Verlagerung ukrainischer Drohnenproduktion nach Europa kommt einem Ritt auf der Rasierklinge gleich. W\u00e4hrend die Bef\u00fcrworter die ukrainische Drohnenproduktion in Bayern nicht automatisch gleichbedeutend mit \u201eaktiver Kriegsf\u00fchrung\u201c und dem Verlust jedes Neutralit\u00e4tsstatus sehen, sind Deutschland und viele EU\u2011Staaten politisch l\u00e4ngst Partei im Sinne der aktiven Unterst\u00fctzung. Nachdem sich die USA seit ihrem v\u00f6lkerrechtswidrigen Angriff vom 24. M\u00e4rz 1999 gegen Restjugoslawien nicht mehr um Rechtfertigungen scheren, verzichten sie seither auf Kriegserkl\u00e4rungen.<\/p>\n<p>Formal befindet sich Russland derzeit nicht in einem erkl\u00e4rten Krieg mit Deutschland oder den USA; es spricht selbst von \u201emilit\u00e4rischer Spezialoperation\u201c gegen die Ukraine und von \u201eKonfrontation\u201c oder \u201ehybridem Krieg\u201c mit dem Westen. (13)<\/p>\n<p>V\u00f6lkerrechtlich ist eine Kriegserkl\u00e4rung ein formeller Akt, mit dem ein Staat einen Kriegszustand gegen\u00fcber einem anderen erkl\u00e4rt; diese Praxis ist seit 1945 selten geworden, weil Staaten aus politischen und rechtlichen Gr\u00fcnden lieber von \u201eOperationen\u201c, \u201eInterventionen\u201c oder \u201eSpezialoperationen\u201c sprechen. Die USA haben seit dem Zweiten Weltkrieg viele Milit\u00e4reins\u00e4tze gef\u00fchrt (Vietnam, Irak, Afghanistan usw.), meist ohne klassische Kriegserkl\u00e4rung, eher auf Basis von Kongressbeschl\u00fcssen, Resolutionen oder B\u00fcndnisverpflichtungen. (14)<\/p>\n<p>In der offiziellen Darstellung wirft Russland NATO\u2011Staaten vor, \u00fcber Waffenlieferungen, Ausbildung, Aufkl\u00e4rung und Sanktionen \u201eeinen Stellvertreterkrieg\u201c gegen Russland zu f\u00fchren, vermeidet aber bewusst die formale Feststellung eines direkten Kriegs mit Deutschland oder den USA. (15) In der russischen \u00d6ffentlichkeit werden Deutschland und andere europ\u00e4ische Staaten zunehmend als \u201eFeinde\u201c wahrgenommen; eine Umfrage des Lewada\u2011Instituts zeigt Deutschland als viertwichtigsten \u201eFeindstaat\u201c, aber eben auf der Ebene politischer Feindbilder, nicht als erkl\u00e4rten Kriegsgegner. (16)<\/p>\n<p>Russische F\u00fchrung und Medien reagieren sehr scharf auf die geplante Stationierung neuer US\u2011Langstrecken\u2011Raketen und das potenziell nuklearf\u00e4hige hypersonische Dark Eagle-RaketenSystem in Deutschland ab 2026, sprechen von \u201eRoten Linien\u201c, \u201espiegelgerechter Reaktion\u201c und der Gefahr einer Krise wie im Kalten Krieg. (17) Gleichzeitig r\u00fcstet Deutschland massiv auf und verschiebt seine Milit\u00e4rstrategie klar in Richtung Abschreckung gegen\u00fcber Russland, was in Moskau als Vorbereitung auf einen m\u00f6glichen zuk\u00fcnftigen Gro\u00dfkonflikt gelesen werden kann. (18)<\/p>\n<p>Ob und wann Russland offiziell erkl\u00e4rt, sich im Krieg mit Deutschland oder den USA zu befinden, h\u00e4ngt politisch von Schwellen ab, die es selbst definiert \u2013 etwa Stationierung bestimmter Waffensysteme, direkte Beteiligung westlicher Truppen in der Ukraine oder Angriffe auf russisches Territorium durch westliche Kr\u00e4fte. (19) Aus strategischer Sicht vermeidet der Kreml eine solche Feststellung, weil sie die Eskalationsspirale weiterdrehen, eigene Handlungsspielr\u00e4ume einschr\u00e4nken und die Schwelle f\u00fcr direkte Konfrontation mit der NATO senken w\u00fcrde; solange er diese Risiken scheut, bleibt es bei der Formel \u201eKonfrontation mit dem Westen\u201c ohne formales Kriegsverh\u00e4ltnis. (20)<\/p>\n<p>Einige sicherheitspolitische Institute und Nachrichtendienste warnen: Russland k\u00f6nnte ab 2027 wieder milit\u00e4risch stark genug sein, um NATO\u2011Staaten, vor allem die baltischen, \u201eerheblich herauszufordern\u201c; im Extremfall wird sogar von einer m\u00f6glichen Konfrontation \u201ein wenigen Jahren\u201c gesprochen.<\/p>\n<p>Andere Experten halten solche Zeitangaben f\u00fcr zu fr\u00fch oder zu spekulativ und betonen, dass Russland durch den Ukrainekrieg zun\u00e4chst ausgelaugt ist und mehrere Jahre braucht, um seine milit\u00e4rische St\u00e4rke zu regenerieren \u2013 realistisch sei eher ein schleichender Aufbau von Druck statt eines klaren \u201eAngriffstermins\u201c. (21)<\/p>\n<p>Der BND warnt, dass Europa sich bestenfalls in einem \u201eeisigen Frieden\u201c mit Russland befindet, der jederzeit punktuell \u201ein hei\u00dfe Konfrontation umschlagen\u201c kann, ohne dass man sich auf eine bestimmte Jahreszahl verlassen sollte. (22)\u00a0<\/p>\n<p>V\u00f6lkerrechtlich w\u00e4ren konventionelle Angriffe auf Drohnenfabriken zwar in einer gro\u00dfen Eskalationslage nicht ausgeschlossen, politisch w\u00e4ren sie aber ein Tabubruch gegen\u00fcber einem NATO\u2011Staat und w\u00fcrden eine qualitativ neue Stufe des Konflikts markieren \u2013 genau deshalb nutzen russische Akteure die Drohung vorerst vor allem als Druckmittel. (23)<\/p>\n<p>F\u00fcr die Bev\u00f6lkerung in Bayern bedeutet das eine h\u00f6here abstrakte Gef\u00e4hrdungslage als vor dem Ukrainekrieg, aber keine unmittelbare, akute Kriegsfront<\/p>\n<p>Deutschland und Bayern sind durch ihre Rolle im Ukrainekrieg sicherheitspolitisch exponiert und v\u00f6lkerrechtlich wie faktisch nicht mehr neutral, aber das bedeutet nicht automatisch, dass Russland \u201ev\u00f6llig abseits des V\u00f6lkerrechts\u201c handeln w\u00fcrde \u2013 auch Moskau ist an humanit\u00e4res V\u00f6lkerrecht gebunden, selbst wenn es dieses politisch anders interpretiert.\u00a0<\/p>\n<p><strong>Die Rolle von USA\/EU\/NATO als \u201eKorsettstangen\u201c im Ukraine-Russlandkrieg<\/strong><\/p>\n<p>Ohne gro\u00df zu spekulieren, kann behauptet werden, dass der Krieg ohne westliche Waffenlieferungen und Finanzhilfen wahrscheinlich milit\u00e4risch bereits zugunsten Russlands entschieden worden w\u00e4re. Damit sind USA, EU und NATO faktisch tragende S\u00e4ulen (\u201eKorsettstangen\u201c) der ukrainischen Kriegsf\u00e4higkeit: sie liefern Waffen, Munition, Ausbildung, Zielkoordinaten, Geheimdienstinformationen und finanzielle Stabilisierung.<\/p>\n<p>Politisch wird das von westlichen Regierungen als \u201eUnterst\u00fctzung eines angegriffenen Staates\u201c und als Verteidigung der europ\u00e4ischen Sicherheitsordnung begr\u00fcndet; aus russischer Sicht ist es aktive Kriegsbeteiligung ohne formale Kriegserkl\u00e4rung.<\/p>\n<p>Gleichzeitig \u00fcberschreitet Deutschland mit schweren Waffenlieferungen, Ausbildung ukrainischer Soldaten, Aufkl\u00e4rungsdaten und gemeinsamer R\u00fcstungsproduktion (Drohnen, Munition, Panzer) die Schwelle einer \u201eblo\u00dfen Neutralit\u00e4t\u201c. Viele V\u00f6lkerrechtler sprechen deshalb von \u201eMitwirkung an einem internationalen bewaffneten Konflikt\u201c oder de facto Mit\u2011Kriegsf\u00fchrung.<\/p>\n<p>Im humanit\u00e4ren V\u00f6lkerrecht wird nicht alles bin\u00e4r \u201eneutral\u201c oder \u201eKriegspartei\u201c: Staaten k\u00f6nnen den Konflikt \u201ekonkret beeinflussen\u201c, ohne formale Kriegserkl\u00e4rung, und werden trotzdem als legitime Ziele f\u00fcr bestimmte milit\u00e4rische Ma\u00dfnahmen angesehen, wenn sie substantiell zur Kriegsf\u00fchrung beitragen. Das ist genau die Linie, auf die russische Drohungen gegen\u00fcber europ\u00e4ischen R\u00fcstungsfirmen abzielen.<\/p>\n<p>Deutschland gilt seit Beginn der Sanktionen und Waffenlieferungen als \u201eunfreundlicher Staat\u201c; das ist eine politische Einstufung, die im russischen Diskurs genutzt wird, um harte Ma\u00dfnahmen (wirtschaftlich, hybrid, im Extremfall milit\u00e4risch) innenpolitisch zu legitimieren.<\/p>\n<p>Moskau k\u00f6nnte \u2013 gegen das heutige V\u00f6lkerrechtsverst\u00e4ndnis \u2013 argumentieren, dass deutsche R\u00fcstungsproduktion f\u00fcr die Ukraine (Drohnen, Panzer, Munition) Deutschland zu einem legitimen Ziel mache, ohne dass eine formale Kriegserkl\u00e4rung n\u00f6tig w\u00e4re. Juristisch w\u00e4re das h\u00f6chst umstritten, politisch aber nicht ausgeschlossen, dass Russland solche Argumentationslinien benutzt, um Angriffe oder Sabotage zu rechtfertigen.\u00a0<\/p>\n<p>Gro\u00dfm\u00e4chte haben in der Geschichte immer wieder milit\u00e4rische Aktionen durchgef\u00fchrt, die sie selbst als legal darstellen, die aber von der Gegenseite und vielen Juristen als v\u00f6lkerrechtswidrig betrachtet werden. Das gilt f\u00fcr Russland, die USA, Israel, NATO \u2013 niemand ist davor gefeit, das Recht politisch zu dehnen oder zu ignorieren.<\/p>\n<p>Deutschland und insbesondere Bayern sind durch R\u00fcstungsproduktion und direkte milit\u00e4rische Unterst\u00fctzung der Ukraine objektiv in die Konfliktlogik hineingezogen. R\u00fcstungsstandorte, Drohnenfabriken, Kommunikations\u2011 und Energieinfrastruktur werden f\u00fcr Russland zu potentiellen Zielen \u2013 mindestens rhetorisch, im Extremfall auch faktisch.<\/p>\n<p>Ob Russland diese Ziele tats\u00e4chlich angreift, h\u00e4ngt weniger von juristischen Feinheiten als von politischer und milit\u00e4rischer Kalkulation ab: Kosten\u2011Nutzen, Risiko einer NATO\u2011Reaktion, innenpolitischer Druck, milit\u00e4rische Lage in der Ukraine. V\u00f6lkerrecht ist hier eher Argumentationsrahmen als tats\u00e4chliche Schranke.\u00a0<\/p>\n<p><strong>Politische Forderungen: \u201eKrieg nach Russland tragen\u201c<\/strong>\u00a0<\/p>\n<p>Mehrere prominente deutsche Politiker und Milit\u00e4rs reden inzwischen offen dar\u00fcber, den Krieg \u201etief nach Russland zu tragen\u201c \u2013 also russisches Territorium mit westlichen Waffen und F\u00e4higkeiten direkt zum Schauplatz zu machen, nicht nur die Ukraine zu st\u00e4rken.<\/p>\n<p>Der CDU-Au\u00dfenpolitiker und fr\u00fchere Bundeswehr\u2011Offizier Roderich Kiesewetter hat mehrfach \u00f6ffentlich erkl\u00e4rt: \u201eDer Krieg muss nach Russland getragen werden\u201c, konkret durch Angriffe der Ukraine auf russische Milit\u00e4reinrichtungen, Hauptquartiere, Ministerien, Kommandoposten und Gefechtsst\u00e4nde.<\/p>\n<p>Er fordert, Deutschland m\u00fcsse die Ukraine in die Lage versetzen, solche tiefen Schl\u00e4ge ins russische Hinterland auszuf\u00fchren \u2013 mit Langstreckenwaffen wie Taurus, umfassender Zielaufkl\u00e4rung und technischer Unterst\u00fctzung.<\/p>\n<p>Kritiker wie Amira Mohamed Ali und andere warnen explizit: Wer mit deutschen Waffen Angriffe tief nach Russland erm\u00f6glicht, \u201etr\u00e4gt den Krieg nach Deutschland\u201c, weil Russland solche Angriffe als direkte Beteiligung und m\u00f6gliche Rechtfertigung f\u00fcr Gegenschl\u00e4ge gegen deutsche Ziele sehen w\u00fcrde. (24)<\/p>\n<p>Hier zeigt sich, wie weit Teile der politischen Elite bereit sind, die Grenze vom \u201eUnterst\u00fctzen der Ukraine\u201c zur aktiven Mitgestaltung eines Krieges auf russischem Territorium zu verschieben.<\/p>\n<p>Die eigentliche Sicherheitslage f\u00fcr Bayern ergibt sich aus dieser Macht\u2011 und Risikopolitik: erh\u00f6hte Gefahr hybrider Angriffe (Cyber, Sabotage, Desinformation), ein theoretisches Risiko konventioneller Fernschl\u00e4ge, und im \u00e4u\u00dfersten Eskalationsfall die Einbeziehung in nukleare Abschreckungslogik. Aber all das bleibt bisher Szenario, keine unmittelbare Realit\u00e4t.<\/p>\n<p>Festzuhalten ist:<\/p>\n<ul>\n<li>der Westen h\u00e4lt den Ukrainekrieg milit\u00e4risch am Laufen und verhindert eine russische Entscheidung des Konflikts.<\/li>\n<li>Deutschland und andere EU\u2011Staaten haben damit ihre klassische Rolle als \u201eZuschauer\u201c verlassen und sind faktisch Teil der Kriegs\u00f6konomie und \u2011strategie geworden.<\/li>\n<li>dadurch steigt das Risiko, selbst Ziel von Gegenma\u00dfnahmen zu werden \u2013 rechtlich, wirtschaftlich, im Extremfall milit\u00e4risch.<\/li>\n<li>die Feindstaatenklauseln stehen noch im Text der UN\u2011Charta, wurden nie gestrichen und ihre Obsoletit\u00e4t wird von Gro\u00dfm\u00e4chten behauptet, die selbst wiederholt Normen verletzt haben.<\/li>\n<li>der Kosovo\u2011Krieg 1999 und sp\u00e4tere Interventionen der USA\/NATO haben die Glaubw\u00fcrdigkeit des Gewaltverbots stark besch\u00e4digt und liefern Russland heute rhetorische Munition, eigene Gewaltakte relativ zu rechtfertigen. (25)\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Gewaltgeschichte der USA und ds offizielle Narrativ von Freiheit und Gerechtigkeit klaffen massiv auseinander, und die offizielle Sprache wirkt f\u00fcr viele wie orwellsches Doppelsprech. (26)<\/p>\n<p>Die US\u2011gef\u00fchrte \u201eWar on Terror\u201c-Politik seit 2001 hat nach unabh\u00e4ngigen Untersuchungen zu Hunderttausenden Toten und massiven Zerst\u00f6rungen in Afghanistan, Irak, Syrien, Jemen, Pakistan, Libyen u.a. gef\u00fchrt. (27)<\/p>\n<p>Eine Studie des \u201eCosts of War\u201c-Projekts der Brown University sch\u00e4tzt, dass diese Kriege mindestens 37 Millionen Menschen zur Flucht gezwungen haben, mit einer m\u00f6glichen Obergrenze bei 59 Millionen \u2013 ein Ausma\u00df, das nahezu einer kompletten \u201eVerlagerung\u201c der Bev\u00f6lkerung eines Landes wie Kanada entspricht. (28)<\/p>\n<p>Kritische Analysen betonen, dass viele dieser Interventionen unter konstruierten oder hochselektiven Begr\u00fcndungen (Massenvernichtungswaffen im Irak, Regimewechsel, Terrorbek\u00e4mpfung) stattfanden und oft neue Konflikte und Migrationswellen erst hervorgebracht haben. (29)<\/p>\n<p>Ob die USA diesen \u201ekomplexen Krieg\u201c gem\u00e4\u00df der Vorgabe \u201eWin in a Complex World 2020-2040\u201c im weiteren Sinne \u201everlieren\u201c, ist heute offen; klar ist aber, dass ihre milit\u00e4rische Dominanz politisch, wirtschaftlich und moralisch stark erodiert.\u00a0<\/p>\n<p><strong>Was in den US-Doktrinen tats\u00e4chlich steht\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Das Army Operating Concept \u201eWin in a Complex World 2020\u20132040\u201c ist eine Doktrin zur langfristigen Ausrichtung der US\u2011Landstreitkr\u00e4fte; es beschreibt, wie die Armee weltweit Konflikte verhindern, Sicherheitsr\u00e4ume \u201eformen\u201c und Kriege gewinnen soll \u2013 ausdr\u00fccklich als global agierende Macht. (30)<\/p>\n<p>In den Begleitpapieren und strategischen Analysen werden Russland, China, Nordkorea und Iran regelm\u00e4\u00dfig als zentrale \u201eRevisionist Powers\u201c bzw. Bedrohungen genannt, deren F\u00e4higkeiten begrenzt, unterlaufen oder im Ernstfall ausgeschaltet werden sollen; damit geht es nicht nur um unbekannte Gegner, sondern klar um diese vier Kernakteure. (31)<\/p>\n<p>Dass unter dem Punkt 2.4 (K\u00fcnftige Konflikte) in einem TRADOC\u2011Dokument explizit steht, dass die US\u2011Streitkr\u00e4fte im Zeitraum 2020\u20132040 genau diese Bedrohungen adressieren und \u201ebeseitigen\u201c sollen, f\u00fcgt sich in dieses strategische Bild: Es ist ein langfristiger Rahmenplan f\u00fcr einen strukturellen Konflikt mit Russland, China, Nordkorea und Iran, nicht eine neutrale Friedensdoktrin. (32)<\/p>\n<p><strong>Russische und chinesische Einordnung von \u201eWin in a Complex World 2020-2040\u201c<\/strong>\u00a0<\/p>\n<p>Russische und chinesische Strategiepapiere lesen den US\u2011Ansatz \u201eWin in a Complex World\u201c im Kern als langfristige Hegemonialdoktrin \u2013 und antworten mit eigenen Konzepten, die den US\u2011Einfluss begrenzen, regionale Machtzonen st\u00e4rken und die bestehende Ordnung schrittweise in Richtung Multipolarit\u00e4t verschieben. (33)<\/p>\n<p>Die russischen Milit\u00e4rdoktrinen seit 2014 benennen die USA und die NATO ausdr\u00fccklich als Hauptbedrohung, inklusive \u201eglobaler Raketenabwehr\u201c, NATO\u2011Osterweiterung und \u201efarbigen Revolutionen\u201c als Instrumenten westlicher Einflussnahme. (34)<\/p>\n<p>Die sogenannte \u201ePutin\u2011Doktrin\u201c in der Au\u00dfen\u2011 und Sicherheitspolitik zielt darauf, russische Souver\u00e4nit\u00e4t und Einflussr\u00e4ume (Eurasien, postsowjetischer Raum, Naher Osten) gegen US\u2011Dominanz zu sichern und notfalls auch milit\u00e4risch zu verteidigen \u2013 einschlie\u00dflich hybrider Mittel, Informationskrieg und begrenzter Interventionen. (35)<\/p>\n<p>Im Kern versteht Russland die US\u2011Doktrin als Versuch, Russland auf allen Ebenen (milit\u00e4risch, \u00f6konomisch, politisch) zu schw\u00e4chen; die Antwort ist:<\/p>\n<p>Aufbau eigener Abschreckungsf\u00e4higkeit (inkl. Atomarsenal und Hyperschallwaffen). (36)<\/p>\n<p>Nutzung regionaler Konflikte und Energiepolitik, um Druck auf NATO\/EU auszu\u00fcben.<\/p>\n<p>Enge Kooperation mit anderen \u201eUnruhepolen\u201c aus US\u2011Sicht (China, Iran), zumindest taktisch.<\/p>\n<p>Russische Strategen sehen sich dabei weniger als Aggressor, sondern als Akteur, der eine aus ihrer Sicht aggressive US\u2011Strategie \u201ekontert\u201c und die Aufl\u00f6sung US\u2011Dominanz beschleunigt.<\/p>\n<p>Chinas zentrale Linie ist, den US\u2011Einfluss strukturell zu verringern, ohne in eine direkte milit\u00e4rische Konfrontation zu geraten: Belt and Road Initiative, neue Finanzinstitutionen, gezielte Partnerschaften im Globalen S\u00fcden und selektives Engagement in UN\u2011Organisationen, aus denen sich die USA teilweise zur\u00fcckziehen. (37)<\/p>\n<p>Pekings Strategic Messaging betont \u201egemeinsame Sicherheit\u201c, \u201ewin\u2011win\u201c und \u201eStabilit\u00e4t\u201c, stellt die USA aber gleichzeitig als \u201ehegemoniale Macht\u201c dar, deren Einfluss in wichtigen Regionen (Asien\u2011Pazifik, Afrika, Lateinamerika) zur\u00fcckgedr\u00e4ngt werden soll. (38)<\/p>\n<p>F\u00fcr China ist \u201eWin in a Complex World\u201c im Grunde der Versuch der USA, eine schwindende Hegemonie milit\u00e4risch abzusichern; die Antwort ist eine Mischung aus \u00f6konomischer Verflechtung, institutioneller Machtverschiebung und gezielter milit\u00e4rischer Abschreckung.<\/p>\n<p>Die US\u2011Doktrin ist f\u00fcr Russland und China jedenfalls keine neutrale Friedensstrategie, sondern ein Rahmen, um sie und andere \u201eProblemm\u00e4chte\u201c \u00fcber Jahrzehnte hinweg in Schach zu halten oder zu schw\u00e4chen \u2013 und im Zweifel auch milit\u00e4risch zu \u201ebeseitigen\u201c. (39)<\/p>\n<p>Beide Staaten reagieren mit Gegen\u2011Doktrinen, die zwar rhetorisch \u201eStabilit\u00e4t\u201c und \u201eFrieden\u201c betonen, faktisch aber darauf zielen, die US\u2011Handlungsfreiheit einzuhegen und eigene Spielr\u00e4ume auszuweiten.<\/p>\n<p>Zugleich ist das Verh\u00e4ltnis zwischen Russland und China selbst von Misstrauen gepr\u00e4gt; ihre Gegenstrategien sind eher parallele Projekte zur Schw\u00e4chung der US\u2011Dominanz als ein geschlossenes \u201eantiwestliches B\u00fcndnis\u201c mit gemeinsamer Friedensordnung. (40)\u00a0<\/p>\n<p><strong>Multipolare Ordnung als Gegenentwurf<\/strong><\/p>\n<p>Analysen zur globalen Entwicklung sehen seit Jahren eine Verschiebung hin zu einer multipolaren Ordnung: aufstrebende M\u00e4chte wie China, Indien, Russland, Brasilien, regionale Zusammenschl\u00fcsse im globalen S\u00fcden und neue sicherheitspolitische Netzwerke schw\u00e4chen die einstige US\u2011Hegemonie. (41)<\/p>\n<p>Viele Stimmen im globalen S\u00fcden betrachten die US\u2011gef\u00fchrte Kriegs- und Interventionspolitik als Kernursache f\u00fcr Destabilisierung, Fluchtbewegungen und wirtschaftliches Chaos \u2013 und verbinden multipolare Projekte explizit mit dem Ziel, diese Form der Dominanz zu \u00fcberwinden. (42)<\/p>\n<p>Ob eine \u201emultipolare Friedensordnung\u201c tats\u00e4chlich friedlicher wird, h\u00e4ngt allerdings davon ab, ob neue Machtzentren ihre eigenen Interessen weniger brutal durchsetzen als die bisherigen Hegemonen. (43)<\/p>\n<p>Die UN\u2011Charta und das formale Vokabular bleiben zwar bestehen, werden aber von Gro\u00dfm\u00e4chten selektiv angewandt: Rechtsverst\u00f6\u00dfe (Kosovo 1999, Irak 2003, diverse Interventionen) werden politisch rationalisiert, w\u00e4hrend man sich gleichzeitig auf das V\u00f6lkerrecht beruft, wenn es eigenen Zielen dient. (44) Diese Diskrepanz zwischen normativer Fassade und realer Machtpraxis wird von Vielen in der nichtwestlichen Welt und in kritischen westlichen Kreisen klar gesehen. (45)\u00a0<\/p>\n<p>Seit dem 1. Juli 2026 hat sich die gesamte Lage dramatisch verschlechtert: Die Angriffe zwischen den USA und dem Iran wurden wieder aufgenommen; die Gespr\u00e4che in Doha befinden sich in einer Sackgasse. Der Sprecher des iranischen Au\u00dfenministeriums, Baghaei, best\u00e4tigte an diesem Tag, dass Teheran und Washington \u00fcber politische Kan\u00e4le kommunizieren, doch die Unterst\u00fctzung der Trump-Regierung f\u00fcr die \u201eGro\u00df-Israel\u201c-Politik im Libanon bedeutet letztlich das Scheitern einer L\u00f6sung.<\/p>\n<p>Parallel dazu geht der selbstm\u00f6rderische Milit\u00e4raufbau in Europa gegen Russland weiter. Der scheidende britische Premierminister Keir Starmer pr\u00e4sentierte den neuen, 300 Milliarden Pfund schweren Verteidigungsinvestitionsplan\u00a0als Besch\u00e4ftigungsprogramm. Dar\u00fcber hinaus fordert die NATO\u00a0Unternehmen des privaten Sektors\u00a0auf, Technologien f\u00fcr Fernangriffe auf Flugpl\u00e4tze in Russland zu entwickeln. (46)\u00a0<\/p>\n<p>Der 250. Jahrestag der amerikanischen Unabh\u00e4ngigkeitserkl\u00e4rung am 4. Juli w\u00e4re ein Anlass, einmal innezuhalten und sich an die universell g\u00fcltigen Prinzipien zu erinnern, die der Gr\u00fcndung der amerikanischen Republik und ihrem Sieg \u00fcber das Britische Empire zugrunde lagen.<\/p>\n<p><strong>+++<\/strong><\/p>\n<h3 id=\"anmerkungen-und-quellen\">Anmerkungen und Quellen<\/h3>\n<p>Wolfgang Effenberger, Jahrgang 1946, erhielt als Pionierhauptmann bei\u00a0der Bundeswehr tiefere Einblicke in das von den USA vorbereitete\u00a0&#8222;atomare Gefechtsfeld&#8220; in Europa. Nach zw\u00f6lfj\u00e4hriger Dienstzeit\u00a0studierte er in M\u00fcnchen Politikwissenschaft sowie H\u00f6heres Lehramt\u00a0(Bauwesen\/Mathematik) und unterrichtete bis 2000 an der Fachschule f\u00fcr\u00a0Bautechnik. Seitdem publiziert er zur j\u00fcngeren deutschen Geschichte und\u00a0zur US-Geopolitik. Zuletzt erschienen vom ihm: \u201eSchwarzbuch EU &amp; NATO\u201c\u00a0(2020), &#8222;Die untersch\u00e4tzte Macht&#8220; (2022), &#8222;Vom Krieg zur Weltordnung&#8220; (2026)<\/p>\n<p><strong>+++<\/strong><\/p>\n<p>1) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/deutsch-ukrainische-konsultationen-102.html?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/deutsch-ukrainische-konsultationen-102.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>3) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/wirtschaft\/zeitenwende-bayerns-ruestungsindustrie-lernt-von-der-ukraine,VIq0FpI?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/wirtschaft\/zeitenwende-bayerns-ruestungsindustrie-lernt-von-der-ukraine,VIq0FpI<\/u><\/a><\/p>\n<p>4)<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.zdfheute.de\/video\/heute-nachrichten\/videos\/selenskyj-pistorius-treffen-kynast-100.html?ref=apolut.net\"> <u>https:\/\/www.zdfheute.de\/video\/heute-nachrichten\/videos\/selenskyj-pistorius-treffen-kynast-100.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>5) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/start-ups\/stark-defence-das-berliner-start-up-waechst-mit-militaerischer-technologie\/100149288.html?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/start-ups\/stark-defence-das-berliner-start-up-waechst-mit-militaerischer-technologie\/100149288.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>6) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.vestbee.com\/insights\/articles\/stark-secures-500-m?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.vestbee.com\/insights\/articles\/stark-secures-500-m<\/u><\/a><\/p>\n<p>7) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.focus.de\/die-debatte\/leser-debatte-macht-sich-deutschland-mit-drohnenfabrik-zum-militaerischen-ziel-russlands_a2265d55-0086-4e73-b8da-ed0721703c4d.html?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.focus.de\/die-debatte\/leser-debatte-macht-sich-deutschland-mit-drohnenfabrik-zum-militaerischen-ziel-russlands_a2265d55-0086-4e73-b8da-ed0721703c4d.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>8) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.merkur.de\/lokales\/starnberg\/gauting-ort69895\/in-gauting-produzieren-deutsche-und-ukrainer-gemeinsam-10-000-drohnen-94176472.html?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.merkur.de\/lokales\/starnberg\/gauting-ort69895\/in-gauting-produzieren-deutsche-und-ukrainer-gemeinsam-10-000-drohnen-94176472.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>9) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/de.euronews.com\/my-europe\/2026\/04\/16\/deutschland-moskau-medwedew-drohnen?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/de.euronews.com\/my-europe\/2026\/04\/16\/deutschland-moskau-medwedew-drohnen<\/u><\/a><\/p>\n<p>10) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ukraine\/ukrainekrieg-russland-droht-europa-mit-angriffen-auf-drohnenunternehmen-accg-200737609.html?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ukraine\/ukrainekrieg-russland-droht-europa-mit-angriffen-auf-drohnenunternehmen-accg-200737609.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>11) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.drk.de\/fileadmin\/user_upload\/PDFs\/Das_DRK\/Materialien\/Allgemein\/Das_Humanitaere_Voelkerrecht__Antworten_auf_Ihre_Fragen.pdf?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.drk.de\/fileadmin\/user_upload\/PDFs\/Das_DRK\/Materialien\/Allgemein\/Das_Humanitaere_Voelkerrecht__Antworten_auf_Ihre_Fragen.pdf<\/u><\/a><\/p>\n<p>13) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-02\/usa-russland-militaer-dialog-ukraine-krieg?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-02\/usa-russland-militaer-dialog-ukraine-krieg<\/u><\/a><\/p>\n<p>14) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/faktenfinder\/trump-syrien-105.html?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.tagesschau.de\/faktenfinder\/trump-syrien-105.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>15) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.merkur.de\/politik\/usa-raketen-deutschland-russland-ukraine-europa-wladimir-putin-krieg-nato-gipfel-washington-zr-93184029.html?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.merkur.de\/politik\/usa-raketen-deutschland-russland-ukraine-europa-wladimir-putin-krieg-nato-gipfel-washington-zr-93184029.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>16) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/de.euronews.com\/2026\/01\/29\/russen-sehen-deutschland-als-feind?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/de.euronews.com\/2026\/01\/29\/russen-sehen-deutschland-als-feind<\/u><\/a><\/p>\n<p>17) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.news.de\/politik\/858836666\/wladimir-putin-russland-ruestet-sich-weiter-massiv-auf-deutschland-koennte-bald-zu-zielscheibe-werden\/1\/?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.news.de\/politik\/858836666\/wladimir-putin-russland-ruestet-sich-weiter-massiv-auf-deutschland-koennte-bald-zu-zielscheibe-werden\/1\/<\/u><\/a><\/p>\n<p>18) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2026\/04\/22\/28bb-a22.html?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2026\/04\/22\/28bb-a22.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>19) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/putin-warnt-vor-raketenkrise-wie-im-kalten-krieg\/a-69790852?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.dw.com\/de\/putin-warnt-vor-raketenkrise-wie-im-kalten-krieg\/a-69790852<\/u><\/a><\/p>\n<p>20) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-02\/usa-russland-militaer-dialog-ukraine-krieg?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-02\/usa-russland-militaer-dialog-ukraine-krieg<\/u><\/a><\/p>\n<p>21) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/ausland\/ukraine-krise\/greift-putin-2026-die-nato-an-ja-russland-bereitet-sich-auf-einen-krieg-gegen-den-westen-vor-aber_id_259763684.html?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.focus.de\/politik\/ausland\/ukraine-krise\/greift-putin-2026-die-nato-an-ja-russland-bereitet-sich-auf-einen-krieg-gegen-den-westen-vor-aber_id_259763684.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>22) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/news\/2025-10\/13\/bnd-zu-russland-heisse-konfrontation-jederzeit-moeglich?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.zeit.de\/news\/2025-10\/13\/bnd-zu-russland-heisse-konfrontation-jederzeit-moeglich<\/u><\/a><\/p>\n<p>23) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ukraine\/ukrainekrieg-russland-droht-europa-mit-angriffen-auf-drohnenunternehmen-accg-200737609.html?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ukraine\/ukrainekrieg-russland-droht-europa-mit-angriffen-auf-drohnenunternehmen-accg-200737609.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>24) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110943&amp;ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110943<\/u><\/a><\/p>\n<p>25) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.zaoerv.de\/59_1999\/59_1999_3_b_863_876.pdf?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.zaoerv.de\/59_1999\/59_1999_3_b_863_876.pdf<\/u><\/a><\/p>\n<p>26) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.swp-berlin.org\/en\/publication\/the-united-states-and-the-war-on-terrorism?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.swp-berlin.org\/en\/publication\/the-united-states-and-the-war-on-terrorism<\/u><\/a><\/p>\n<p>27) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/fee.org\/articles\/new-report-finds-war-on-terror-has-forced-37-million-people-to-flee-their-homes\/?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/fee.org\/articles\/new-report-finds-war-on-terror-has-forced-37-million-people-to-flee-their-homes\/<\/u><\/a><\/p>\n<p>28) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.transcend.org\/tms\/2020\/12\/the-u-s-war-on-terror-has-displaced-37-million-people\/?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.transcend.org\/tms\/2020\/12\/the-u-s-war-on-terror-has-displaced-37-million-people\/<\/u><\/a><\/p>\n<p>29) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.fcnl.org\/sites\/default\/files\/2022-08\/FailuresOfTheWarOnTerror.14.pdf?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.fcnl.org\/sites\/default\/files\/2022-08\/FailuresOfTheWarOnTerror.14.pdf<\/u><\/a><\/p>\n<p>30) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/archive.org\/details\/DTIC_ADA611359\"><u>https:\/\/archive.org\/details\/DTIC_ADA611359<\/u><\/a><\/p>\n<p>31) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.armyupress.army.mil\/Portals\/7\/military-review\/Archives\/English\/MilitaryReview_20160430_art009.pdf?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.armyupress.army.mil\/Portals\/7\/military-review\/Archives\/English\/MilitaryReview_20160430_art009.pdf<\/u><\/a><\/p>\n<p>32) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.ausa.org\/sites\/default\/files\/DR-15-1-The-Army-Operating-Concept-2020-2040-Winning-in-a-Complex-World.pdf?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.ausa.org\/sites\/default\/files\/DR-15-1-The-Army-Operating-Concept-2020-2040-Winning-in-a-Complex-World.pdf<\/u><\/a><\/p>\n<p>33) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/china-usa-machtkampf-weltordnung-v2\/a-75783642?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.dw.com\/de\/china-usa-machtkampf-weltordnung-v2\/a-75783642<\/u><\/a><\/p>\n<p>34) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/resource\/blob\/412840\/2d4ad1e108ccf499692bad325c8c6d48\/wd-2-052-15-pdf-data.pdf?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.bundestag.de\/resource\/blob\/412840\/2d4ad1e108ccf499692bad325c8c6d48\/wd-2-052-15-pdf-data.pdf<\/u><\/a><\/p>\n<p>35) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.kas.de\/c\/document_library\/get_file?uuid=3c77da65-db15-2840-2ff5-3927400b956a&amp;groupId=252038&amp;ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.kas.de\/c\/document_library\/get_file?uuid=3c77da65-db15-2840-2ff5-3927400b956a&amp;groupId=252038<\/u><\/a><\/p>\n<p>36) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.swp-berlin.org\/publications\/products\/aktuell\/2015A12_kle.pdf?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.swp-berlin.org\/publications\/products\/aktuell\/2015A12_kle.pdf<\/u><\/a><\/p>\n<p>37) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wissen\/auf-dem-sprung-zur-globalen-gestaltungsmacht-6614695.html?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wissen\/auf-dem-sprung-zur-globalen-gestaltungsmacht-6614695.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>38) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.swp-berlin.org\/publications\/products\/studien\/2020S01_lpt_prt_WEB.pdf?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.swp-berlin.org\/publications\/products\/studien\/2020S01_lpt_prt_WEB.pdf<\/u><\/a><\/p>\n<p>39) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=29857&amp;ref=apolut.net\"><u>http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=29857<\/u><\/a><\/p>\n<p>40) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/china-usa-machtkampf-weltordnung-v2\/a-75783642?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.dw.com\/de\/china-usa-machtkampf-weltordnung-v2\/a-75783642<\/u><\/a><\/p>\n<p>41) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.swp-berlin.org\/en\/publication\/the-united-states-and-the-war-on-terrorism?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.swp-berlin.org\/en\/publication\/the-united-states-and-the-war-on-terrorism<\/u><\/a><\/p>\n<p>42) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.independent.co.uk\/voices\/911-anniversary-war-terror-al-qaeda-iraq-syria-refugees-us-europe-b421989.html?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.independent.co.uk\/voices\/911-anniversary-war-terror-al-qaeda-iraq-syria-refugees-us-europe-b421989.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>43) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.bpb.de\/shop\/zeitschriften\/apuz\/archiv\/535121\/friedensvoelkerrecht-und-internationale-beziehungen-zum-verhaeltnis-von-voelkerrecht-und-internationaler-politik\/?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.bpb.de\/shop\/zeitschriften\/apuz\/archiv\/535121\/friedensvoelkerrecht-und-internationale-beziehungen-zum-verhaeltnis-von-voelkerrecht-und-internationaler-politik\/<\/u><\/a><\/p>\n<p>44) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/zeitschrift-vereinte-nationen.de\/publications\/PDFs\/Zeitschrift_VN\/VN_1999\/Heft_4_1999\/01_Beitrag_Bothe_Martenczuk_VN_4-99.pdf?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/zeitschrift-vereinte-nationen.de\/publications\/PDFs\/Zeitschrift_VN\/VN_1999\/Heft_4_1999\/01_Beitrag_Bothe_Martenczuk_VN_4-99.pdf<\/u><\/a><\/p>\n<p>45) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.bpb.de\/shop\/zeitschriften\/apuz\/archiv\/535121\/friedensvoelkerrecht-und-internationale-beziehungen-zum-verhaeltnis-von-voelkerrecht-und-internationaler-politik\/?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.bpb.de\/shop\/zeitschriften\/apuz\/archiv\/535121\/friedensvoelkerrecht-und-internationale-beziehungen-zum-verhaeltnis-von-voelkerrecht-und-internationaler-politik\/<\/u><\/a><\/p>\n<p>46) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/6faai.r.a.d.sendibm1.com\/mk\/cl\/f\/sh\/SMK1E8tHeGSV37UvZnGQEzkuaphT\/wvTzuvgMoNTe?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/6faai.r.a.d.sendibm1.com\/mk\/cl\/f\/sh\/SMK1E8tHeGSV37UvZnGQEzkuaphT\/wvTzuvgMoNTe<\/u><\/a><\/p>\n<p><strong>+++<\/strong><\/p>\n<p>Wir danken dem Autor f\u00fcr das Recht zur Ver\u00f6ffentlichung dieses Beitrags.<\/p>\n<p><strong>+++<\/strong><\/p>\n<p>Bild: Bundeskanzler Friedrich Merz und bayerischer Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der<\/p>\n<p>Bildquelle: Mahmoud Mahdi Photo \/ 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