{"id":12459,"date":"2026-07-06T20:07:28","date_gmt":"2026-07-06T18:07:28","guid":{"rendered":"https:\/\/meiser-tv.de\/politik\/ex-rada-abgeordneter-lager-mit-munition-aus-abgereichertem-uran-in-kiewer-vorort-getroffen\/"},"modified":"2026-07-06T20:07:28","modified_gmt":"2026-07-06T18:07:28","slug":"ex-rada-abgeordneter-lager-mit-munition-aus-abgereichertem-uran-in-kiewer-vorort-getroffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/politik\/ex-rada-abgeordneter-lager-mit-munition-aus-abgereichertem-uran-in-kiewer-vorort-getroffen\/","title":{"rendered":"Ex-Rada-Abgeordneter: Lager mit Munition aus abgereichertem Uran in Kiewer Vorort getroffen"},"content":{"rendered":"<div>\n<p>Russlands Streitkr\u00e4fte haben bei ihrem j\u00fcngsten Lenkwaffenangriff auf Ziele im tiefen ukrainischen Hinterland das Raketenmontage- und Komponentenwerk &#8222;Schuljanyer Maschinenbauwerk Wisar&#8220; in Wischnjowoje, Gebiet Kiew, getroffen. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium am 6. Juli 2026 mit.<\/p>\n<p>Russlands Milit\u00e4rbeh\u00f6rde zufolge produzierte und wartete das Werk Flugabwehrraketensysteme, Flugzeug- und Raketenkomponenten und Luftverteidigungssysteme. Zudem wurden dort Starrfl\u00fcgler-Kamikazedrohnen montiert, die das Kiewer Regime f\u00fcr Langstreckenangriffe auf Ziele in Russlands Landesinnerem verwendete.<\/p>\n<p>&#8222;Der Angriff f\u00fchrte zu einer wiederholten, gro\u00dffl\u00e4chigen Detonation&#8220;, pr\u00e4zisierte das Ministerium und f\u00fcgte hinzu, dass die Anlage besch\u00e4digt worden sei. Von den Sekund\u00e4rdetonationen liegt auch reichlich Videomaterial vor, das zudem ein Umherschleudern von nichtexplodierter Munition und deren Verteilung in der Umgebung durch besagte Detonationen zeigt: Die nichtexplodierten Kampfmittel sind leicht als gelb bis rot leuchtende Punkte am Himmel\u00a0<a href=\"https:\/\/vkvideo.ru\/video-134310637_456292370\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">zu identifizieren<\/a>, die sich vom Brand- und Detonationskern\u00a0<a href=\"https:\/\/odysee.com\/@RTDE:e\/Kiew_Angriffswelle:170b66e024\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">hinfortbewegen<\/a>.<\/p>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-externalVideo EmbedBlock-rumble\">\n<div class=\"VkEmbed\"><iframe class=\"lazyload\" data-src=\"https:\/\/rumble.com\/embed\/v7a57w6\" frameborder=\"0\" width=\"853\" height=\"480\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n<\/p><\/div>\n<p>Am Morgen desselben Tages gab es aus der Ukraine Berichte, dass auf dem Werksgel\u00e4nde auch Munition mit abgereichertem Uran eingelagert war \u2013 Igor Mossijtschuk, ein ehemaliger Abgeordneter der Werchownaja Rada und ein radikaler ukrainischer Nationalist, der sich nach wie vor im Lande aufh\u00e4lt, gab dies auf seinem Telegram-Kanal\u00a0<a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20260706094657\/https:\/\/t.me\/mosiychuk72\/51924\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">bekannt<\/a>:<\/p>\n<p><em>&#8222;In Wischnjowoje brennt momentan schlicht die H\u00f6lle! Eine russische Rakete hat das Munitionsdepot getroffen! Unter den Munitionssorten befanden sich Streumunition und Munition mit abgereichertem Uran.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Der ehemalige Abgeordnete erkl\u00e4rte, gerade das Letztgenannte sei Grund f\u00fcr das Verbot der \u00f6rtlichen Verwaltung an die Anwohner, ihre H\u00e4user zu verlassen \u2013 und vor allem auch, ihre Fenster zu \u00f6ffnen.<\/p>\n<p>Zur Erinnerung: Beim Ziehaufschlag, aber auch im Fall sowohl von Explosionen als auch von Brand in unmittelbarer N\u00e4he von Munition mit abgereichertem Uran kann dieses, zuvor in solider Form vorliegend und daher bei angemessenen Schutzvorkehrungen weitestgehend ungef\u00e4hrlich, nun in Feinstaubform in die Umgebungsluft gelangen \u2013 und wird dann zu einem Umweltgift und zu einer enormen Gesundheitsgefahr.<\/p>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-all\">\n<div class=\"AllEmbed\">\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-all\">\n<div class=\"AllEmbed\"><iframe title=\"Die NATO auf der Anklagebank: Abgereichertes Uran fordert seinen Tribut\" style=\"border: none;\" scrolling=\"no\" data-name=\"pb-iframe-player\" src=\"https:\/\/www.podbean.com\/player-v2\/?i=p7w4q-14e1d66-pb&amp;from=pb6admin&amp;share=1&amp;download=1&amp;rtl=0&amp;fonts=Arial&amp;skin=1&amp;font-color=&amp;logo_link=episode_page&amp;btn-skin=7\" allowfullscreen=\"\" width=\"100%\" height=\"150\"><\/iframe><\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/p><\/div>\n<p>Und in der Tat ist neben Sekund\u00e4rdetonationen auch von heftiger Rauchentwicklung die Rede \u2013 so vermelde die von Mossijtschuk\u00a0<a href=\"https:\/\/t.me\/mosiychuk72\/51931\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">zitierte<\/a>\u00a0Kiewer zivil-milit\u00e4rische Gebietsverwaltung eine Verschlechterung der Atemluftqualit\u00e4t um das F\u00fcnffache.<\/p>\n<p>Von alldem f\u00fchlte sich der ehemalige Abgeordnete zu heftiger Kritik an der Wahl eines dicht besiedelten Gebietes als Standort f\u00fcr ein Munitionsdepot bewogen, zumal auch noch zum Lagern von Munition mit abgereichertem Uran:<\/p>\n<p><em>&#8222;Frage des Tages: Wer \u2013 welche dreckige Kreatur \u2013 beschloss, Munitionsdepots in einem Kiewer Vorort anzulegen?!&#8220;<\/em><\/p>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-all\">\n<div class=\"AllEmbed\">\n                                                <script async src=\"https:\/\/telegram.org\/js\/telegram-widget.js?24\" data-telegram-post=\"ua_tribunal\/9063\" data-width=\"100%\"><\/script>\n                    <\/div>\n<\/p><\/div>\n<p>Einem sp\u00e4teren Beitrag von Mossijtschuk <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20260706094944\/https:\/\/t.me\/mosiychuk72\/51926\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">zufolge<\/a> habe die \u00f6rtliche Verwaltung erst nach seiner oben zitierten Meldung und wahrscheinlich auch nur in Reaktion auf sie eine Evakuierung in Wischnjowoje angeordnet.<\/p>\n<p>Bedenklich ist die Standortwahl f\u00fcr ein Munitionsdepot in einem dicht besiedelten Gebiet durch das Kiewer Regime selbst dann, wenn auf dem Wisar-Gel\u00e4nde <em>keine<\/em> Munition mit abgereichertem Uran gelagert wurde. Denn die Zerst\u00f6rung in umgebenden Wohngebieten, die dort infolge des Angriffs eintrat, h\u00e4tte genausogut durch einen durch anderweitige Ursachen ausgel\u00f6sten Brand oder Explosionsunfall geschehen k\u00f6nnen \u2013 und sie scheint erheblich zu sein. Bilder zeigen tr\u00fcmmer\u00fcbers\u00e4te Stra\u00dfen und heftige Sch\u00e4den an Wohngeb\u00e4uden. Drei Personen sollen bislang ums Leben gekommen sein. Weitere 26 seien verletzt worden, hei\u00dft es.<\/p>\n<p>Den zust\u00e4ndigen ukrainischen Organen zufolge sollen f\u00fcnf Stra\u00dfenz\u00fcge irreparabel zerst\u00f6rt und Dutzende Wohnh\u00e4user besch\u00e4digt worden sein. Aufgrund der Gefahr weiterer Detonationen seien etwa 600 Anwohner aus der Gefahrenzone evakuiert worden. Offen auf der Hand liegt hier der Missbrauch der \u00f6rtlichen Zivilbev\u00f6lkerung als menschliche Schutzschilde sowohl f\u00fcr das Munitionsdepot auf dem Werksgel\u00e4nde als auch f\u00fcr das waffenproduzierende Werk selbst.<\/p>\n<p>Abgereichertes Uran \u2013 U-238 \u2013 ist ein schwach radioaktives Uran-Isotop, das den Gro\u00dfteil allen nat\u00fcrlichen Urans in der Erdkruste bildet; seine Spaltung zum Gewinnen von Energie ist mit enormem Aufwand verbunden. Das bei der Urananreicherung anfallende Restmaterial wurde noch nicht im Reaktor bestrahlt und ist frei von Transmutationsprodukten. Wegen dieser Eigenschaften eignet sich das Metall f\u00fcr Panzerschutzlegierungen, wie sie die USA in bestimmten Modellen des Kampfpanzers M1 Abrams einsetzen. Aufgrund seiner extremen Dichte, H\u00e4rte und der Selbstsch\u00e4rfung beim Aufschlag wird der Werkstoff zudem f\u00fcr panzerbrechende Wuchtgeschosse sowie f\u00fcr Hohlladungsmunition genutzt.<\/p>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-all\">\n<div class=\"AllEmbed\">\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-all\">\n<div class=\"AllEmbed\"><iframe title=\"Uranmunition und andere Liebesbeweise der ukrainischen Regierung f\u00fcr ihr Volk\" allowtransparency=\"true\" height=\"150\" width=\"100%\" style=\"border: none; min-width: min(100%, 430px);\" scrolling=\"no\" data-name=\"pb-iframe-player\" src=\"https:\/\/www.podbean.com\/player-v2\/?i=bge5p-140efec-pb&amp;from=pb6admin&amp;share=1&amp;download=1&amp;rtl=0&amp;fonts=Arial&amp;skin=1&amp;font-color=&amp;logo_link=episode_page&amp;btn-skin=7\"><\/iframe><\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/p><\/div>\n<p>Die Lieferung derartiger Munition an das Kiewer Regime im Rahmen westlicher Kriegshilfen wurde im Jahre 2023 angek\u00fcndigt: zuerst vom offiziellen London f\u00fcr britische Challenger-2-Panzer, dann von Washington f\u00fcr US-amerikanische M1 Abrams \u2013 beides in Form von panzerbrechenden Treibspiegel-Wuchtgeschossen. Seitdem gab es mehrere Vorf\u00e4lle, bei denen der Verdacht besteht, dass Depots mit Munition aus Legierungen mit abgereichertem Uran bei Russlands Langstrecken-Pr\u00e4zisionsangriffen getroffen wurden. Infolge eines solchen Vorfalls, in Chmelnizki, soll eine vom Wind getriebene Uranstaubwolke Polen\u00a0<a href=\"https:\/\/de-rtnews.com\/kurzclips\/video\/170393-nach-zerstoerung-munitionslagers-in-ukraine\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">erreicht haben<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Mehr zum Thema<\/strong> \u2013 <a href=\"https:\/\/de-rtnews.com\/europa\/280926-ukraine-und-weg-ins-verderben\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Die Ukraine und der Weg ins Verderben<\/a><\/p>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-all\">\n<div class=\"AllEmbed\">\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-all\">\n<div class=\"AllEmbed\"><iframe title='Opferrolle: Kiew kann es kaum erwarten, ein \"nukleares Butscha\" zu inszenieren' allowtransparency=\"true\" height=\"150\" width=\"100%\" style=\"border: none; min-width: min(100%, 430px);height:150px;\" scrolling=\"no\" data-name=\"pb-iframe-player\" src=\"https:\/\/www.podbean.com\/player-v2\/?i=kdsqv-1ad9f88-pb&amp;from=pb6admin&amp;share=1&amp;download=1&amp;rtl=0&amp;fonts=Arial&amp;skin=f6f6f6&amp;font-color=&amp;logo_link=episode_page&amp;btn-skin=7\" loading=\"lazy\"><\/iframe><\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-externalVideo EmbedBlock-vk\">\n<div class=\"VkEmbed\"><iframe class=\"lazyload\" data-src=\"https:\/\/vk.com\/video_ext.php?oid=-134310637&amp;id=456267031\" frameborder=\"0\" width=\"853\" height=\"480\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n<\/p><\/div>\n<p>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Russlands Streitkr\u00e4fte haben bei ihrem j\u00fcngsten Lenkwaffenangriff auf Ziele im tiefen ukrainischen Hinterland das Raketenmontage- und Komponentenwerk &#8222;Schuljanyer Maschinenbauwerk Wisar&#8220; in Wischnjowoje, Gebiet Kiew, getroffen. 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