{"id":12487,"date":"2026-07-07T08:03:13","date_gmt":"2026-07-07T06:03:13","guid":{"rendered":"https:\/\/meiser-tv.de\/politik\/aggressiver-elefant-er-verfolgt-schon-14-jahre-lang-eine-familie-in-nepal\/"},"modified":"2026-07-07T08:03:13","modified_gmt":"2026-07-07T06:03:13","slug":"aggressiver-elefant-er-verfolgt-schon-14-jahre-lang-eine-familie-in-nepal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/politik\/aggressiver-elefant-er-verfolgt-schon-14-jahre-lang-eine-familie-in-nepal\/","title":{"rendered":"Aggressiver Elefant: Er verfolgt schon 14 Jahre lang eine Familie in Nepal"},"content":{"rendered":"<div>\n<p>Wie die <em>Kathmandu Post<\/em> in ihrer heutigen Ausgabe berichtete, hat der aggressive Elefantenbulle Dhurbe zum zweiten Mal innerhalb von 14 Jahren dieselbe nepalesische Familie angegriffen. Wie schon im Jahr 2012 hatte die Familie Bote erneut Tote zu beklagen. Die jeweiligen Vorf\u00e4lle ereigneten sich in den Randgebieten des Chitwan-Nationalparks im S\u00fcden Nepals.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst \u2013 im Jahr 2012 \u2013 hatte Dhurbe das Ehepaar Budhiram und Jharali Bote zu Tode getrampelt. Der Vorfall ereignete sich in der Gegend der mehrere 10.000 Einwohner gro\u00dfen Stadt Madi. Der Sohn der Get\u00f6teten, Shanichara Bote, entschloss sich daraufhin zu einem Ortswechsel. Er zog in die N\u00e4he der rund 30 Kilometer entfernten Kleinstadt Jagatpur \u2013 um 14 Jahre sp\u00e4ter erneut einen schmerzlichen Verlust durch denselben Elefanten zu erleiden.<\/p>\n<p>Dhurbe war am vergangenen Wochenende in die H\u00fctte der Botes eingebrochen und hatte wieder nahe Verwandte von Shanichara Bote get\u00f6tet. Diesmal traf es seine Schwiegertochter, die 25-j\u00e4hrige Ashika Bote, sowie den vierj\u00e4hrigen Enkelsohn Bharat.<\/p>\n<p>Die Botes sind kein Einzelfall, auch wenn es au\u00dfergew\u00f6hnlich ist, dass dasselbe Ungl\u00fcck eine Familie zum zweiten Mal trifft. Der Elefantenbulle Dhurbe soll seit 2010 den Tod von mindestens 25 Menschen zu verantworten haben.<\/p>\n<p>Anhand eines Satellitenhalsbandes k\u00f6nnen die Naturschutzbeamten den Elefanten orten \u2013 das Tier hielt sich demnach am vergangenen Wochenende, an dem sich das Ungl\u00fcck ereignete, im Gebiet um die H\u00fctte der Botes herum auf.<\/p>\n<p>Die nepalesischen Beh\u00f6rden blieben nicht unt\u00e4tig. Bereits nach dem Vorfall im Jahr 2012 gaben sie Dhurbe zur T\u00f6tung frei. Parkw\u00e4chter und Milit\u00e4rangeh\u00f6rige verletzten das Tier damals schwer, es konnte jedoch in den Dschungel fliehen. Sp\u00e4ter tauchte der tot geglaubte Bulle wieder auf, seine Sto\u00dfz\u00e4hne wurden entfernt.<\/p>\n<p>Seitdem hat man dem Elefanten mehrmals Satellitenhalsb\u00e4nder umgelegt, um ihn orten zu k\u00f6nnen. Eine Ma\u00dfnahme, die Ashika und Bharat Bote jedoch nicht davor bewahrte, von dem Elefanten zertrampelt zu werden. Bisher ist unklar, warum trotz der gespeicherten Ortungsdaten keine Patrouille auftauchte, um das Tier in den Dschungel zu vertreiben.<\/p>\n<p>Die Anwohner kritisieren, dass der Elefant regelm\u00e4\u00dfig vorbeischaue, um ihre Vorr\u00e4te zu pl\u00fcndern. Als Gegenma\u00dfnahme wollen die nepalesischen Beh\u00f6rden die \u00dcberwachung des Bullen durch den Satelliten nun auf Echtzeit umstellen.<\/p>\n<p><strong>Mehr zum Thema<\/strong> &#8211; <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/de-rtnews.com\/international\/201324-botswana-will-deutschland-20000-elefanten\/\">Botswana will 20.000 Elefanten nach Deutschland abschieben<\/a><\/p>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-externalVideo EmbedBlock-rumble\">\n<div class=\"VkEmbed\"><iframe class=\"lazyload\" data-src=\"https:\/\/rumble.com\/embed\/v4l1iqx\" frameborder=\"0\" width=\"853\" height=\"480\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie die Kathmandu Post in ihrer heutigen Ausgabe berichtete, hat der aggressive Elefantenbulle Dhurbe zum zweiten Mal innerhalb von 14 Jahren dieselbe nepalesische Familie angegriffen. Wie schon im Jahr 2012 hatte die Familie Bote erneut Tote zu beklagen. 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