{"id":12797,"date":"2026-07-09T13:02:18","date_gmt":"2026-07-09T11:02:18","guid":{"rendered":"https:\/\/meiser-tv.de\/medienkritik\/waffen-statt-wohlstand-von-janine-beicht\/"},"modified":"2026-07-09T13:02:18","modified_gmt":"2026-07-09T11:02:18","slug":"waffen-statt-wohlstand-von-janine-beicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/medienkritik\/waffen-statt-wohlstand-von-janine-beicht\/","title":{"rendered":"Waffen statt Wohlstand! | Von Janine Beicht"},"content":{"rendered":"<div><!--kg-card-begin: html--><br \/>\n<iframe title=\"Waffen statt Wohlstand! | Von Janine Beicht\" width=\"560\" height=\"418\" src=\"https:\/\/tube4.apolut.net\/videos\/embed\/uGkbQgdwK3vW8qTssEe2A8\" allow=\"fullscreen\" sandbox=\"allow-same-origin allow-scripts allow-popups allow-forms\" style=\"border-radius: 8px\"><\/iframe><br \/>\n<!--kg-card-end: html--><\/p>\n<div class=\"kg-card kg-audio-card\">\n<div class=\"kg-audio-thumbnail placeholder kg-audio-hide\"><svg width=\"24\" height=\"24\" fill=\"none\"><path fill-rule=\"evenodd\" clip-rule=\"evenodd\" d=\"M7.5 15.33a.75.75 0 1 0 0 1.5.75.75 0 0 0 0-1.5Zm-2.25.75a2.25 2.25 0 1 1 4.5 0 2.25 2.25 0 0 1-4.5 0ZM15 13.83a.75.75 0 1 0 0 1.5.75.75 0 0 0 0-1.5Zm-2.25.75a2.25 2.25 0 1 1 4.5 0 2.25 2.25 0 0 1-4.5 0Z\"><\/path><path fill-rule=\"evenodd\" clip-rule=\"evenodd\" d=\"M14.486 6.81A2.25 2.25 0 0 1 17.25 9v5.579a.75.75 0 0 1-1.5 0v-5.58a.75.75 0 0 0-.932-.727.755.755 0 0 1-.059.013l-4.465.744a.75.75 0 0 0-.544.72v6.33a.75.75 0 0 1-1.5 0v-6.33a2.25 2.25 0 0 1 1.763-2.194l4.473-.746Z\"><\/path><path fill-rule=\"evenodd\" clip-rule=\"evenodd\" d=\"M3 1.5a.75.75 0 0 0-.75.75v19.5a.75.75 0 0 0 .75.75h18a.75.75 0 0 0 .75-.75V5.133a.75.75 0 0 0-.225-.535l-.002-.002-3-2.883A.75.75 0 0 0 18 1.5H3ZM1.409.659A2.25 2.25 0 0 1 3 0h15a2.25 2.25 0 0 1 1.568.637l.003.002 3 2.883a2.25 2.25 0 0 1 .679 1.61V21.75A2.25 2.25 0 0 1 21 24H3a2.25 2.25 0 0 1-2.25-2.25V2.25c0-.597.237-1.169.659-1.591Z\"><\/path><\/svg><\/div>\n<div class=\"kg-audio-player-container\"><audio src=\"https:\/\/apolut.net\/content\/media\/2026\/07\/tagesdosis-20260709-apolut_KORR.mp3\" preload=\"metadata\"><\/audio><\/p>\n<div class=\"kg-audio-title\">Tagesdosis 20260709 apolut KORR<\/div>\n<div class=\"kg-audio-player\"><button class=\"kg-audio-play-icon\" aria-label=\"Play audio\"><svg viewbox=\"0 0 24 24\"><path d=\"M23.14 10.608 2.253.164A1.559 1.559 0 0 0 0 1.557v20.887a1.558 1.558 0 0 0 2.253 1.392L23.14 13.393a1.557 1.557 0 0 0 0-2.785Z\"><\/path><\/svg><\/button><button class=\"kg-audio-pause-icon kg-audio-hide\" aria-label=\"Pause audio\"><svg viewbox=\"0 0 24 24\"><rect x=\"3\" y=\"1\" width=\"7\" height=\"22\" rx=\"1.5\" ry=\"1.5\"><\/rect><rect x=\"14\" y=\"1\" width=\"7\" height=\"22\" rx=\"1.5\" ry=\"1.5\"><\/rect><\/svg><\/button><span class=\"kg-audio-current-time\">0:00<\/span><\/p>\n<div class=\"kg-audio-time\">\/<span class=\"kg-audio-duration\">1468.779104<\/span><\/div>\n<p><input type=\"range\" class=\"kg-audio-seek-slider\" max=\"100\" value=\"0\"><button class=\"kg-audio-playback-rate\" aria-label=\"Adjust playback speed\">1\u00d7<\/button><button class=\"kg-audio-unmute-icon\" aria-label=\"Unmute\"><svg viewbox=\"0 0 24 24\"><path d=\"M15.189 2.021a9.728 9.728 0 0 0-7.924 4.85.249.249 0 0 1-.221.133H5.25a3 3 0 0 0-3 3v2a3 3 0 0 0 3 3h1.794a.249.249 0 0 1 .221.133 9.73 9.73 0 0 0 7.924 4.85h.06a1 1 0 0 0 1-1V3.02a1 1 0 0 0-1.06-.998Z\"><\/path><\/svg><\/button><button class=\"kg-audio-mute-icon kg-audio-hide\" aria-label=\"Mute\"><svg viewbox=\"0 0 24 24\"><path d=\"M16.177 4.3a.248.248 0 0 0 .073-.176v-1.1a1 1 0 0 0-1.061-1 9.728 9.728 0 0 0-7.924 4.85.249.249 0 0 1-.221.133H5.25a3 3 0 0 0-3 3v2a3 3 0 0 0 3 3h.114a.251.251 0 0 0 .177-.073ZM23.707 1.706A1 1 0 0 0 22.293.292l-22 22a1 1 0 0 0 0 1.414l.009.009a1 1 0 0 0 1.405-.009l6.63-6.631A.251.251 0 0 1 8.515 17a.245.245 0 0 1 .177.075 10.081 10.081 0 0 0 6.5 2.92 1 1 0 0 0 1.061-1V9.266a.247.247 0 0 1 .073-.176Z\"><\/path><\/svg><\/button><input type=\"range\" class=\"kg-audio-volume-slider\" max=\"100\" value=\"100\"><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><img data-opt-id=2085717577  fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/GHOST_TD_1.jpg\" alt=\"Waffen statt Wohlstand! | Von Janine Beicht\"><\/p>\n<p><strong>Bundeshaushalt 2027: Die schamlose B\u00fcrger-Pl\u00fcnderung f\u00fcr den R\u00fcstungswahn<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Milliarden in Verteidigung flie\u00dfen, geraten soziale Leistungen, Infrastruktur und Zukunftsinvestitionen zunehmend ins Hintertreffen. Der neue Etat zeigt eine deutliche Verschiebung politischer Priorit\u00e4ten.<\/strong><\/p>\n<p><em>Ein Kommentar von\u00a0<strong>Janine Beicht<\/strong>.<\/em><\/p>\n<p>Vorbei das Versteckspiel: Das organisierte Verbrechen von heute maskiert sich nicht mehr. Statt mit dem Brecheisen in der Hand kommen die modernen R\u00e4uber mit Paragrafen unter dem Arm. Ihr Tatort ist kein n\u00e4chtlicher Banktresor, sondern der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages \u2013 wo das Geld der B\u00fcrger ganz ungeniert im Scheinwerferlicht umverteilt wird.<\/p>\n<p>Wenn das Geld nicht reicht, wird in dieser politischen Klasse niemals gefragt, was wegkann, sondern ausschlie\u00dflich, wo noch etwas zu holen ist. Der B\u00fcrger erlebt derzeit eine Verwaltung, die bei Ausweisen, Baugenehmigungen, B\u00fcrgergeld, Schulen, Bahnen und Gerichten schleicht wie eine Schnecke, doch beim Kassieren wird der Staat pl\u00f6tzlich zum Rennpferd. Unter dem Deckmantel von Beschw\u00f6rungsformeln wie \u201eGerechtigkeitsl\u00fccke\u201c, \u201eLenkungswirkung\u201c, \u201eSolidarit\u00e4t\u201c, \u201eKlimaschutz\u201c oder \u201eSt\u00e4rkung der Einnahmenbasis\u201c vollzieht sich ein beispielloser Staatsraub im reinsten Amtsdeutsch. Es ist das totale Versagen einer Politikerkaste, die unf\u00e4hig zum Sparen ist und das Land geradewegs auf eine Schuldensandbank steuert, w\u00e4hrend das b\u00f6sartige Framing der Mainstreammedien versucht, diesen Offenbarungseid als alternativlose Staatskunst zu verkaufen.\u00a0<\/p>\n<p><strong>Die Unf\u00e4higkeit des Lars Klingbeil: Ein Haushalt auf Pump<\/strong><\/p>\n<p>Die fiskalische Wirklichkeit l\u00e4sst sich nicht l\u00e4nger durch hohle Phrasen kaschieren. Was Finanzminister Lars Klingbeil als Bundeshaushalt pr\u00e4sentiert hat, ist ein hochgradig unseri\u00f6ses Konstrukt, das an Dreistigkeit kaum zu \u00fcberbieten ist. Der bekannte \u00d6konom Bernd Raffelh\u00fcschen erkl\u00e4rte im Mai gegen\u00fcber ThePioneer (1), in Berlin w\u00fcrde der Bundeshaushalt gef\u00fchrt werden wie in einer Pommesschmiede.<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eDer Staat bilanziert wie eine Frittenbude.\u201c<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Doch dieser Vergleich hinkt gewaltig, denn in einer Frittenbude stimmt wenigstens das Produkt, dort gibt es ehrliche Pommes Rot-Wei\u00df f\u00fcr einen fairen Preis, w\u00e4hrend an Klingbeils Zahlenwerk absolut nichts ehrlich ist. F\u00fcr das Jahr 2027 veranschlagt der Finanzminister (2) astronomische Ausgaben in H\u00f6he von 555,4 Milliarden Euro, was einen drastischen Sprung gegen\u00fcber den ohnehin schon aufgebl\u00e4hten 524,5 Milliarden Euro des laufenden Jahres darstellt. Gedeckt werden soll dieser kolossale Hunger nach Liquidit\u00e4t durch eine Nettokreditaufnahme von 118,7 Milliarden Euro im Jahr 2027, nachdem bereits f\u00fcr 2026 geplante 98 Milliarden Euro zu Buche stehen.<\/p>\n<p>Rechnet man die neuen Schulden hinzu, die der Bev\u00f6lkerung unter dem kackfrechen Tarnbegriff \u201eSonderverm\u00f6gen\u201c f\u00fcr Infrastruktur, Klimaneutralit\u00e4t und die Bundeswehr untergejubelt werden, liegt die tats\u00e4chliche Neuverschuldung bei weit \u00fcber 200 Milliarden Euro. (3)<\/p>\n<p><strong>Die Zinsfalle schnappt zu: Nach uns die Sintflut\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Dieses gigantische Kartenhaus aus Krediten frisst sich nun rasant in die Zukunft des Landes. Bis zum Jahr 2030 soll die j\u00e4hrliche Neuverschuldung (4) auf 219,5 Milliarden Euro ansteigen, wodurch ab 2028 mehr als ein Viertel des gesamten Bundeshaushalts rein kreditfinanziert sein wird. Die Quittung f\u00fcr dieses wahnwitzige Pump-Modell folgt auf dem Fu\u00dfe und pulverisiert jegliche Handlungsf\u00e4higkeit des Staates. Die Zinsausgaben des Bundes verdoppeln sich bis 2030 beinahe und schnellen von 41,9 Milliarden Euro im Jahr 2027 auf atemberaubende 80,7 Milliarden Euro hoch. Im Finanzplan bis 2030 ist gar von absehbarer Zeit und 80 Milliarden Euro im Jahr die Rede. (4)<\/p>\n<p>Im selben Zeitraum von vier Jahren werden insgesamt 610,27 Milliarden Euro verpulvert, w\u00e4hrend der Schuldendienst von 33,6 Milliarden in diesem Jahr (5) auf 82,2 Milliarden im Jahr 2030 (6) explodiert. Deutschland gibt dann also dreimal so viel f\u00fcr Zinsen aus wie f\u00fcr die beiden existenziellen Ressorts Bildung und Gesundheit zusammen. Das Institut der Deutschen Wirtschaft rechnet vor (7):<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eIW-Berechnungen zeigen, wie eng dieser Spielraum wird: Die Zins-Steuer-Quote steigt von 7,7 Prozent im Jahr 2025 auf 18,1 Prozent im Jahr 2030. Knapp jeder f\u00fcnfte Euro aus den Steuereinnahmen ist dann f\u00fcr Zinsen gebunden und steht f\u00fcr politische Gestaltung nicht mehr zur Verf\u00fcgung. Auch der gesamtstaatliche Schuldenstand w\u00e4chst kr\u00e4ftig: Die Schuldenstandsquote d\u00fcrfte allein durch die Planung des Bundes 2030 rund zehn Prozentpunkte h\u00f6her liegen als heute.\u201c\u00a0<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Die frisch aufgenommenen 500 Milliarden Euro an getarnten Sonderschulden sind hier noch gar nicht eingerechnet, sie werden ab 2037 einfach dem Bundesbudget zugeschlagen. Wie eine Schlange, die ihren eigenen Schwanz frisst, man\u00f6vriert sich das System ins Abseits. Gelenkt von zwei Kapit\u00e4nen, die den Kurswechsel in der Ausgabenpolitik zwar laut ausrufen, aber das Ruder doch nicht herumrei\u00dfen wollen, strandet das Staatsschiff. W\u00e4hrend das mathematische Fundament der Republik unter dieser Zinslast wegbricht, fl\u00fcchten sich die Verantwortlichen in eine Realit\u00e4tsverweigerung, die an Dreistigkeit kaum zu \u00fcberbieten ist. Wie tief die Kluft zwischen \u00f6konomischer Apokalypse und politischer Rhetorik tats\u00e4chlich ist, beweist Lars Klingbeil, der das Desaster mit beinahe surrealer Gelassenheit sch\u00f6nredet (2):\u00a0<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eGleichzeitig bringen wir den Haushalt in Ordnung. Das ist meine Pflicht als Finanzminister. Dazu geh\u00f6ren harte Entscheidungen. Wir k\u00f6nnen nicht so weitermachen wie in den letzten 20 Jahren. Die Haushaltskonsolidierung heute sichert uns die Freiheit von morgen. Wir schaffen uns damit wieder Handlungsspielr\u00e4ume.\u201c\u00a0<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Wenn das die Haushaltskonsolidierung der Zukunft ist, dann sichert uns das morgen vor allem eines: die absolute Freiheit, vor den Tr\u00fcmmern unserer Existenz zu stehen.<\/p>\n<p><strong>Der R\u00fcstungswahn: Volksverm\u00f6gen f\u00fcr die Bombe im Keller<\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4hrend das Land infrastrukturell verrottet, kennt die Priorit\u00e4tensetzung der Herrschenden nur eine Richtung: die totale Aufr\u00fcstung. Die Ausgaben f\u00fcr Verteidigung sollen in den n\u00e4chsten Jahren kontinuierlich und r\u00fccksichtslos steigen, von <em>\u201e<\/em>82,7 Milliarden Euro&#8220; im Jahr 2026 auf unvorstellbare 183,7 Milliarden Euro im Jahr 2030 (4). Allein im Kernhaushalt 2027 sind 109,7 Milliarden Euro f\u00fcr den Milit\u00e4retat (2) eingeplant, was einem Sprung um ein Drittel entspricht, zu dem sich noch einmal rund 30 Milliarden Euro aus dem Bundeswehr-Sonderverm\u00f6gen (8) gesellen. Um diesen Wahnsinn an der Schuldenbremse vorbeizumogeln, gilt der Trick, dass Milit\u00e4rausgaben nur bis zu einer Grenze von einem Prozent des Bruttoinlandsprodukts unter die Restriktionen fallen. Hinzu kommt die j\u00e4hrliche Dauersubventionierung des Ukraine-Krieges mit 11,6 Milliarden Euro im Jahr 2027 und danach fixen 8,5 Milliarden Euro j\u00e4hrlich (9). Es ist ein offenes Geheimnis, dass die politische F\u00fchrung Deutschlands im Verbund mit der EU-Kommission hier vor allem den Auftrag erf\u00fcllt, alles was noch da ist an deutschem Volksverm\u00f6gen, in die Kassen der R\u00fcstungs- und Finanzkonzerne umzuleiten. Volkswirtschaftlich sind Investitionen ins Milit\u00e4r jedoch ein reiner Minusposten, denn Jets, Panzer, Drohnen und Raketen bringen keinen Mehrwert. Sie schie\u00dfen, explodieren oder sie verrosten, und das Geld ist weg. W\u00e4hrend die B\u00fcrger also f\u00fcr Schulen, Stra\u00dfen und Krankenh\u00e4user den G\u00fcrtel enger schnallen m\u00fcssen, verabschiedet sich die Politik komplett von jeglicher haushaltspolitischen Vernunft. Es wird nicht einmal mehr versucht, das Milliarden-Verschleudern rational zu begr\u00fcnden, man fl\u00fcchtet sich lieber in reine Panikrhetorik. Im ARD-Sommerinterview rechtfertigte Lars Klingbeil diesen r\u00fcstungspolitischen Amoklauf mit bemerkenswerter Offenheit (10):\u00a0<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eIch meine, man kann sich gegen\u00fcber Putin nicht mit der schwarzen Null verteidigen&#8220;, sagte Klingbeil. &#8222;Wir wollen, dass unser Land 20 Jahre lang wenig Ausgaben in R\u00fcstung aufholt, und das tun wir und daf\u00fcr nehmen wir Geld in die Hand.&#8220;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Als Vorwand f\u00fcr diesen finanziellen Amoklauf dient also die Schim\u00e4re einer angeblichen Bedrohung durch ein Land, das seit vier Jahren im Ukraine-Debakel feststeckt und heuer, bei enormen Verlusten an Menschenleben und gigantischen Kosten, gerade mal ein paar hundert Quadratkilometer erobert hat. Ein Land, das derart die Schnauze voll hat von Krieg, dass es nach der Eroberung des Donbass wohl sofort einen Friedensvertrag unterzeichnen w\u00fcrde. Um diesen Irrsinn zu rechtfertigen, schiebt der SPD-Chef die Verantwortung feige von sich.\u00a0<\/p>\n<p><strong>Inkompetenz im Beschaffungsamt und der industrielle Kahlschlag\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Das Argument der Wehrhaftigkeit ist ohnehin eine Nebelkerze, denn eine schlagkr\u00e4ftige Armee entsteht nicht allein durch immer h\u00f6here Ausgaben. Der Bundesrechnungshof weist ausdr\u00fccklich darauf hin, dass die strukturellen Defizite der Bundeswehr nicht durch zus\u00e4tzliche finanzielle Mittel behoben werden k\u00f6nnen, sondern grundlegende Reformen des Systems erforderlich sind. Seit Jahren dokumentieren\u00a0der Bundesrechnungshof (11), der Bundestag (12) und selbst das Verteidigungsministerium (13) erhebliche Kostensteigerungen, Terminverz\u00f6gerungen und organisatorische Defizite im Beschaffungswesen. Im Zentrum der Kritik steht immer wieder das Koblenzer Bundesamt f\u00fcr Ausr\u00fcstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) (14), dessen Verfahren und Strukturen seit Jahren Gegenstand offizieller Beanstandungen sind. Dieses Amt betreibt keinen Einkauf, es betreibt die systematische Verbrennung von Steuergeldern. Gro\u00dfe Konzerne lachen sich ins F\u00e4ustchen, streichen die fettesten Auftr\u00e4ge der Konzerngeschichte ein und zeigen der Politik beim Liefertermin den Mittelfinger. Wer so dreist abkassiert, ohne zu liefern, hat in einer funktionierenden Wirtschaft eigentlich ausgesorgt, hier wird er daf\u00fcr hofiert.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend dieses milit\u00e4rische Fass ohne Boden gef\u00fcttert wird, kollabiert die deutsche Realwirtschaft im Rekordtempo. Der Stellenabbau in der Automobil- und Zulieferindustrie, im Maschinenbau und der chemischen Industrie gleicht einem industriellen Kahlschlag. Nach 70.000 verlorenen Arbeitspl\u00e4tzen im Jahr 2024 (15) und weiteren 124.000 im Jahr 2025 (16) dr\u00e4ngt sich der zynische Eindruck auf, man wolle das Heer der Arbeitslosen k\u00fcnftig direkt ins Milit\u00e4r umleiten. Ein absurdes Wirtschaftsmodell, das sich, wie das US-Vorbild mit seinen 1000 Milliarden Dollar Milit\u00e4rausgaben, nur amortisiert, wenn man fremde L\u00e4nder \u00fcberf\u00e4llt und ausraubt.\u00a0<\/p>\n<p>Eine weitere tickende Zeitbombe im Keller des Haushalts sind die an die Ukraine vergebenen Milliardenkredite der EU, bei denen Deutschland ein Viertel des Ausfallrisikos tr\u00e4gt, welches realiter bei glatten 100 Prozent liegt. Anstatt jedoch den b\u00fcrokratischen Wasserkopf zu beschneiden oder eine echte Sparkommission aus unbestechlichen Experten einzusetzen, verweigert die Koalition jeden echten Sparwillen, da die Beamten bei der Selbstbewertung naturgem\u00e4\u00df feststellen, dass sie alle unentbehrlich sind. Laut Kabinettsvorlage explodieren die Finanzl\u00fccken bis 2030 auf 47 Milliarden Euro (17) was fast ein Zehntel des Haushaltsvolumens ausmacht. Solche Megal\u00f6cher lie\u00dfen sich nur durch einen radikalen Kahlschlag, den Abriss ganzer Beh\u00f6rden und einen echten Kulturwandel hin zu weniger Staat l\u00f6sen. Es ist an Perversit\u00e4t kaum zu \u00fcberbieten: Der Staat schwimmt im Geld, aber die herrschende Elite hat nichts Besseres zu tun, als die eigenen B\u00fcrger weiter auszupl\u00fcndern. Wir erleben die h\u00f6chsten Steuereinnahmen aller Zeiten, doch statt Wohlstand f\u00fcr alle gibt es den systematischen Staatsraub von oben. Ein System, das sich am Flei\u00df der Masse m\u00e4stet.<\/p>\n<p><strong>Kahlschlag im Sozialen: Der Raubzug im Gesundheitssystem<\/strong><\/p>\n<p>Um das Geld f\u00fcr R\u00fcstungskonzerne und Zinszahlungen zusammenzukratzen, wird der Rotstift gnadenlos bei den Schw\u00e4chsten angesetzt. Trotz geplanter Einsparungen und neuer Schulden klafft im Finanzplan bis 2030 eine gewaltige L\u00fccke von \u00fcber 100 Milliarden Euro. Der Regierungsentwurf, der im November vom Bundestag verabschiedet werden soll, sieht radikale Streichungen im sozialen Gef\u00fcge vor.\u00a0<\/p>\n<p>Die Ausgaben f\u00fcr Gesundheit (18) werden von 21,8 Milliarden Euro <strong> <\/strong>im Rekordtempo auf magere 14,5 Milliarden Euro zusammengestrichen. Die Budgets f\u00fcr Bildung und Familie fallen von 16,7 Milliarden auf 13,8 Milliarden Euro. Konkret bedeutet das f\u00fcr das Jahr 2027 harte K\u00fcrzungen bei der Rentenversicherung um 3,0 Milliarden Euro sowie bei der Krankenversicherung um 1,8 Milliarden Euro (4). Auch beim Wohn- und Elterngeld (19) wird \u00fcber sogenannte Reformen fast eine Milliarde Euro weggespart. Wenn es nach dem Deutschen Frauenrat geht, verfeuern diese Pl\u00e4ne die Rechte der Frauen auf dem Scheiterhaufen der Politik. In einer Stellungnahme hei\u00dft es (20):<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eF\u00fcr Frauen steht jetzt alles auf dem Spiel. Im Zusammenwirken drohen Reformpl\u00e4ne und Haushaltsk\u00fcrzungen f\u00fcr Frauen einen gleichstellungspolitischen Erdrutsch auszul\u00f6sen.\u201c<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Um die L\u00f6cher im Kernhaushalt zu stopfen, pl\u00fcndert die Regierung zudem die eisernen Reserven und greift tief in die R\u00fccklage von 6,8 Milliarden Euro ein, die in den guten Jahren bis 2019 m\u00fchsam angespart wurde. Sogar Gelder aus dem europ\u00e4ischen Emissionshandel in H\u00f6he von 2,7 Milliarden Euro werden zweckentfremdet aus dem Klima- und Transformationsfonds abgezogen, obwohl dieses Geld den B\u00fcrgern als Entlastung versprochen war. Und um das finanzielle Desaster vollends zu vertuschen, wird die Tilgung der alten Corona-Kredite einfach frech auf die Jahre 2033 bis 2060 verschoben. (4)\u00a0<\/p>\n<p><strong>Die fiskalische Streckbank: Verm\u00f6genssteuern und der Lastenausgleich<\/strong><\/p>\n<p>Der Hunger des nimmersatten Staates kennt selbstverst\u00e4ndlich keine Grenzen, und die Pl\u00e4ne f\u00fcr den ultimativen Zugriff auf das Privatverm\u00f6gen liegen l\u00e4ngst fertig in den Schubladen. Ganz oben auf der Agenda der Enteigner steht die Wiedereinf\u00fchrung der Verm\u00f6genssteuer. Die Linkspartei fordert diese Zusatzsteuer bereits ab einem Nettoverm\u00f6gen von einer Million Euro mit progressiven S\u00e4tzen von bis zu zw\u00f6lf Prozent f\u00fcr Milliard\u00e4re. (21) Dass es sich hierbei um eine verfassungswidrige Doppelbesteuerung von bereits m\u00fchsam versteuertem Einkommen handelt, st\u00f6rt im Berliner Elfenbeinturm niemanden. Das Deutsche Institut f\u00fcr Wirtschaftsforschung (DIW) unter der Leitung seines systemkonformen Chefs Marcel Fratzscher (22) liefert dazu bereitwillig die pseudo-wissenschaftliche Begleitmusik und rechnet die Modelle im Auftrag der ex-SED passend. (23)<strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Direkt danach folgt der Zugriff auf den letzten Akt famili\u00e4rer Vorsorge: die Erbschaftsteuer. Die Gr\u00fcnen und die SPD planen, Freibetr\u00e4ge neu zu ordnen und gro\u00dfe Betriebsverm\u00f6gen sowie Immobilienbest\u00e4nde ohne R\u00fccksicht auf Verluste steuerlich heranzuziehen. (24) Was Familien \u00fcber Generationen durch Verzicht, Risiko und harte Arbeit aufgebaut haben, wird vom Staat als reine Verf\u00fcgungsmasse deklariert. Wie dieser staatliche Zugriff auf das Lebenswerk ganzer Generationen konkret aussehen soll, enth\u00fcllt die SPD ganz ungeniert in ihrem Papier \u201aFairErben\u2018 \u2013 einem Manifest, das Gerechtigkeit predigt, aber die pure Enteignung meint. Dort hei\u00dft es dazu (24):<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eDie Ausgestaltung der Erbschaft- und Schenkungsteuer ber\u00fchrt zentrale Fragen der Steuergerechtigkeit und der Chancengleichheit \u2013 und damit die Grundfrage, ob Lebenschancen in unserer Gesellschaft st\u00e4rker von eigener Leistung oder von Herkunft gepr\u00e4gt werden. Erben an sich ist nichts Unrechtes. Familien sollen weiterhin Verm\u00f6gen weitergeben k\u00f6nnen, ohne Angst um das Zuhause oder den Familienbetrieb. Ungerecht ist aber, dass unser heutiges Erbschaftsteuerrecht gro\u00dfe Verm\u00f6gen oft besonders schont und damit Chancen ungleich verteilt. Das wollen wir \u00e4ndern und zeitgleich Erbschaften entlasten, die im allt\u00e4glichen Lebenszusammenhang der meisten Menschen relevant sind.\u201c<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>\u00dcber allen Haus- und Wohnungseigent\u00fcmern schwebt zudem das Damoklesschwert eines neuen \u201eLastenausgleichs\u201c (25). Nach dem historischen Vorbild der 1950er-Anfangskosten, als Eigent\u00fcmer 50 Prozent des Immobilienwertes als Zwangshypothek \u00fcber 30 Jahre an den Staat abdr\u00fccken mussten, soll dieses Raubprinzip nun auf alle Verm\u00f6genswerte ausgeweitet werden. Dank des geplanten EU-Verm\u00f6gensregisters (26) wei\u00dft der Staat ohnehin bald \u00fcber jeden geerbten Siegelring von Opa Bescheid. Wer flei\u00dfig genug war, sich ein eigenes Dach \u00fcber dem Kopf aufzubauen, wird nun durch die Abschaffung der Zehn-Jahres-Steuerfreiheit (27) bei Ver\u00e4u\u00dferungsgewinnen und Sonderabgaben auf sogenannte Luxusvillen systematisch ausgepresst.\u00a0<\/p>\n<p><strong>Die Mehrwertsteuer-Explosion an der Ladenkasse<\/strong><\/p>\n<p>Wer glaubt, dass dieser Raubzug nur die Wohlhabenden trifft, untersch\u00e4tzt die grenzenlose Gier des fiskalischen Staubsaugers. Das prim\u00e4re Instrument f\u00fcr den Massendiebstahl ist die Mehrwertsteuer, die Allzweckwaffe f\u00fcr feige Regierungen, die viel Geld brauchen und keinen Mut zum Sparen besitzen.\u00a0<\/p>\n<p>Wegen der XXL-Schulden droht den Bundesb\u00fcrgern eine XL-Steuererh\u00f6hung, denn in der schwarz-roten Koalition wird hinter verschlossenen T\u00fcren intensiv dar\u00fcber diskutiert, die Mehrwertsteuer im Jahr 2028 von 19 auf brutale 22 Prozent anzuheben. Finanzminister Lars Klingbeil taxiert den Finanzbedarf f\u00fcr 2028 auf \u00fcber 30 Milliarden Euro, exakt die Summe, die eine solche Erh\u00f6hung bei gleichzeitiger zynischer Streichung des erm\u00e4\u00dfigten Satzes auf Lebensmittel einbringen w\u00fcrde. In der Sitzung des Haushaltsausschusses weigerte sich Klingbeil konsequent, eine Erh\u00f6hung bis 2029 auszuschlie\u00dfen, und fl\u00fcchtete sich in die butterweiche Formulierung, eine Erh\u00f6hung sei <em>\u201enicht mein Ziel\u201c<\/em>. F\u00fcr Oppositionspolitiker wie den Linken-Haush\u00e4lter Dietmar Bartsch ist die Sache damit glasklar. Er machte deutlich (28):<em>\u00a0<\/em><\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eEine Mehrwertsteuererh\u00f6hung ist f\u00fcr die Regierung nicht vom Tisch. Im Gegenteil: Sie ist eine Option.\u201c<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Diese Einsch\u00e4tzung teilt auch der AfD-Haushaltspolitiker Julian Schmidt, der in seiner Analyse der Ministerworte feststellte, dass das bewusste Vagebleiben des Ressortchefs System hat: Anstatt den B\u00fcrgern durch ein klares, unmissverst\u00e4ndliches Dementi Planungssicherheit zu geben, hielt sich der Minister die Option einer Erh\u00f6hung taktisch offen, obwohl eine explizite Absage rechtlich und politisch problemlos m\u00f6glich gewesen w\u00e4re (28).<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eDer Minister h\u00e4tte die Erh\u00f6hung ausschlie\u00dfen k\u00f6nnen. Er hat es aber offensichtlich bewusst offengelassen.\u201c\u00a0<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Unterst\u00fctzung erh\u00e4lt dieser Raubzug von regierungsnahen \u00d6konomen. Die Wirtschaftsweise Prof. Veronika Grimm verteidigt die Pl\u00e4ne und h\u00e4lt eine h\u00f6here Mehrwertsteuer ebenfalls f\u00fcr eine relevante Option, da sich schon durch eine moderate Erh\u00f6hung signifikante Einnahmen erzielen lie\u00dfen. Dass dies Geringverdiener, Rentner und alleinerziehende M\u00fctter \u00fcberm\u00e4\u00dfig belastet, wird als Kollateralschaden hingenommen.<\/p>\n<p>Wer demn\u00e4chst an der Supermarktkasse steht und f\u00fcr Brot und Milch tiefer in die Tasche greifen muss, wei\u00df also genau, wer im Hintergrund mitserviert: Ein gefr\u00e4\u00dfiger Staat, der lieber den B\u00fcrgern das Schnitzel vom Teller klaut, als auch nur einen einzigen Cent bei sich selbst einzusparen.\u00a0<\/p>\n<p><strong>Die Melkk\u00fche<\/strong><\/p>\n<p>Die Liste des Staatsraubs ist eine endlose Horrorchronik, die jeden Lebensbereich stranguliert. Der Autofahrer wird als Melkkuh der Nation endg\u00fcltig totgemolken. Der Bundesrechnungshof forderte unl\u00e4ngst die Streichung des Dieselprivilegs f\u00fcr sieben Milliarden Euro und die Bauindustrie w\u00e4rmt bereits die Pkw-Maut auf (30). Der B\u00fcrger zahlt somit dreimal f\u00fcr dieselbe kaputte Infrastruktur: erst \u00fcber Steuern, dann \u00fcber Sonderverm\u00f6gen und am Ende \u00fcber die Maut f\u00fcr den maroden Stra\u00dfentunnel. Beim Fliegen geht es nahtlos weiter mit Kerosinsteuern, Luxusflugsteuern und Abgaben auf \u201ePremium-Mobilit\u00e4t\u201c. Der CO\u2082-Preis fungiert als hocheffizienter Einnahmegenerator, den das DIW am liebsten auf 200 Euro pro Tonne treiben will (31). Hinzu kommen utopische Digitalsteuern von zehn Prozent auf Tech-Konzerne (32), Finanztransaktionssteuern von 0,1 Prozent, die in Wahrheit die private Altersvorsorge und Kleinanleger treffen, sowie die Umwandlung der Gewerbesteuer in eine Gemeindewirtschaftsteuer, um Selbstst\u00e4ndige, Pachten und Mieten noch st\u00e4rker auszupressen.<\/p>\n<p>Abgerundet wird das Enteilungsprogramm ab 2027 durch eine neue Plastiksteuer f\u00fcr eine Milliarde Euro, die Erh\u00f6hung der Alkohol- und Tabaksteuer f\u00fcr 1,2 Milliarden Euro sowie eine geplante Zuckersteuer. Es sind tausend H\u00e4nde eines gierigen, unf\u00e4higen Staatsapparates, die dem B\u00fcrger \u00fcberall und schamlos tief in die Tasche greifen. (33)<strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Das Endspiel des Wohlfahrtsstaates<\/strong><\/p>\n<p>Der Haushalt dokumentiert die Kapitulation vor einer zivilen Zukunft. Er besiegelt den schleichenden Abschied vom klassischen Wohlfahrtsstaat und ersetzt ihn durch ein System, das die wirtschaftliche Substanz der eigenen Bev\u00f6lkerung verzehrt, um einen ineffizienten R\u00fcstungs- und Zinsdienst-Apparat zu f\u00fcttern.<\/p>\n<p>Hinter den nackten Budgetzahlen verbirgt sich die systemische Transformation des Staatsgef\u00fcges selbst. Was hier exekutiert wird, ist die Abkehr vom synallgamatischen Gesellschaftsvertrag der Nachkriegsordnung, dem impliziten Versprechen, dass hohe steuerliche Abgaben im Gegenzug eine funktionierende Infrastruktur, soziale Aufstiegsmobilit\u00e4t und verl\u00e4ssliche Daseinsvorsorge garantieren. An die Stelle dieses Modells tritt ein rein extraktiver Staatscharakter, dessen prim\u00e4rer Zweck in der Absicherung von R\u00fcstungskonzepten und der Bedienung von Gl\u00e4ubigeranspr\u00fcchen besteht.<\/p>\n<h3 id=\"quellen-und-anmerkungen\">Quellen und Anmerkungen<\/h3>\n<\/p>\n<p>(1) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.thepioneer.de\/originals\/thepioneer-briefing-business-class-edition\/podcasts\/der-staat-bilanziert-wie-eine-frittenbude?ref=apolut.net\">https:\/\/www.thepioneer.de\/originals\/thepioneer-briefing-business-class-edition\/podcasts\/der-staat-bilanziert-wie-eine-frittenbude<\/a><\/p>\n<p>(2) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.bundesfinanzministerium.de\/Content\/DE\/Pressemitteilungen\/Finanzpolitik\/2026\/07\/2026-07-06-regierungsentwurf-bundeshaushalt-2027.html?ref=apolut.net\">https:\/\/www.bundesfinanzministerium.de\/Content\/DE\/Pressemitteilungen\/Finanzpolitik\/2026\/07\/2026-07-06-regierungsentwurf-bundeshaushalt-2027.html<\/a><\/p>\n<p>(3) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/kommentar\/haushalt-entwurf-2027-100.html?ref=apolut.net\">https:\/\/www.tagesschau.de\/kommentar\/haushalt-entwurf-2027-100.html<\/a><\/p>\n<p>(4) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/haushalt-2027-ueberblick-100.html?ref=apolut.net\">https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/haushalt-2027-ueberblick-100.html<\/a><\/p>\n<p>(5) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article68f9eff3884e16ac997a49d3\/33-6-milliarden-euro-mehr-steuerschaetzer-rechnen-mit-hoeheren-einnahmen-aber-keine-entlastung-fuer-klingbeils-haushalt.html?ref=apolut.net\">https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article68f9eff3884e16ac997a49d3\/33-6-milliarden-euro-mehr-steuerschaetzer-rechnen-mit-hoeheren-einnahmen-aber-keine-entlastung-fuer-klingbeils-haushalt.html<\/a><\/p>\n<p>(6) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/mehr-wirtschaft\/haushaltsentwurf-klingbeil-plant-mit-839-milliarden-euro-neuen-schulden-bis-2030-200996859.html?ref=apolut.net\">https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/mehr-wirtschaft\/haushaltsentwurf-klingbeil-plant-mit-839-milliarden-euro-neuen-schulden-bis-2030-200996859.html<\/a><\/p>\n<p>(7) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.iwkoeln.de\/presse\/iw-nachrichten\/tobias-hentze-bundeshaushalt-2030-fliesst-fast-jeder-fuenfte-steuereuro-in-zinszahlungen.html?ref=apolut.net\">https:\/\/www.iwkoeln.de\/presse\/iw-nachrichten\/tobias-hentze-bundeshaushalt-2030-fliesst-fast-jeder-fuenfte-steuereuro-in-zinszahlungen.html<\/a><\/p>\n<p>(8) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.dbwv.de\/aktuelle-themen\/newsbeitrag\/30-milliarden-euro-aus-dem-sondervermoegen-vertraglich-gebunden?ref=apolut.net\">https:\/\/www.dbwv.de\/aktuelle-themen\/newsbeitrag\/30-milliarden-euro-aus-dem-sondervermoegen-vertraglich-gebunden<\/a><\/p>\n<p>(9) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.boerse.de\/nachrichten\/ROUNDUP-Kabinett-bringt-Haushalt-auf-Weg-11-6-Milliarden-Euro-fuer-Ukraine\/38435329?ref=apolut.net\">https:\/\/www.boerse.de\/nachrichten\/ROUNDUP-Kabinett-bringt-Haushalt-auf-Weg-11-6-Milliarden-Euro-fuer-Ukraine\/38435329<\/a><\/p>\n<p>(10) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/sommerinterview-klingbeil-100.html?ref=apolut.net\">https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/sommerinterview-klingbeil-100.html<\/a><\/p>\n<p>(11) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.bundesrechnungshof.de\/SharedDocs\/Downloads\/DE\/Berichte\/2025\/bundeswehr-volltext.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=3&amp;&amp;ref=apolut.net\">https:\/\/www.bundesrechnungshof.de\/SharedDocs\/Downloads\/DE\/Berichte\/2025\/bundeswehr-volltext.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=3&amp;<\/a><\/p>\n<p>(12) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/dserver.bundestag.de\/btd\/20\/129\/2012910.pdf??ref=apolut.net\">https:\/\/dserver.bundestag.de\/btd\/20\/129\/2012910.pdf?<\/a><\/p>\n<p>(13) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.bmvg.de\/resource\/blob\/5820310\/c30ac0f6b6437838720d9d7e1298f6a8\/19-ruestungsbericht-teil-1-data.pdf?ref=apolut.net\">https:\/\/www.bmvg.de\/resource\/blob\/5820310\/c30ac0f6b6437838720d9d7e1298f6a8\/19-ruestungsbericht-teil-1-data.pdf<\/a><\/p>\n<p>(14) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.bundeswehr.de\/de\/organisation\/ausruestung-baainbw\/struktur\/baainbw?ref=apolut.net\">https:\/\/www.bundeswehr.de\/de\/organisation\/ausruestung-baainbw\/struktur\/baainbw<\/a><\/p>\n<p>(15) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.marktundmittelstand.de\/ratgeber\/industriekrise-in-deutschland-70000-jobs-schon-weg?ref=apolut.net\">https:\/\/www.marktundmittelstand.de\/ratgeber\/industriekrise-in-deutschland-70000-jobs-schon-weg<\/a><\/p>\n<p>(16) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/industrie-baut-2025-mehr-als-120000-stellen-ab-100.html?ref=apolut.net\">https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/industrie-baut-2025-mehr-als-120000-stellen-ab-100.html<\/a><\/p>\n<p>(17) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/finanzen-kabinett-bringt-haushalt-auf-den-weg-warum-es-kritik-gibt\/100238067.html?ref=apolut.net\">https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/finanzen-kabinett-bringt-haushalt-auf-den-weg-warum-es-kritik-gibt\/100238067.html<\/a><\/p>\n<p>(18) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/gesundheitsreform-warken-aenderungen-100.html?ref=apolut.net\">https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/gesundheitsreform-warken-aenderungen-100.html<\/a><\/p>\n<p>(19) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.fr.de\/verbraucher\/neues-elterngeld-reform-der-merz-regierung-heftige-kritik-frauenrat-zr-94387337.html?ref=apolut.net\">https:\/\/www.fr.de\/verbraucher\/neues-elterngeld-reform-der-merz-regierung-heftige-kritik-frauenrat-zr-94387337.html<\/a><\/p>\n<p>(20) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.frauenrat.de\/reformen-fuer-frauen-steht-jetzt-alles-auf-dem-spiel\/?ref=apolut.net\">https:\/\/www.frauenrat.de\/reformen-fuer-frauen-steht-jetzt-alles-auf-dem-spiel\/<\/a><\/p>\n<p>(21) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/dielinke.berlin\/presse\/detail\/news\/links-wirkt-wegner-jetzt-auch-fuer-vermoegensteuer\/?ref=apolut.net\">https:\/\/www.die-linke.de\/start\/presse\/detail\/news\/die-vermoegensteuer-muss-jetzt-kommen\/<\/a><\/p>\n<p>(22) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.diw.de\/de\/diw_01.c.414852.de\/personen\/fratzscher__marcel.html?ref=apolut.net\">https:\/\/www.diw.de\/de\/diw_01.c.414852.de\/personen\/fratzscher__marcel.html<\/a><\/p>\n<p>(23) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.diw.de\/de\/diw_01.c.954409.de\/vermoegensteuer_die_linke..html?ref=apolut.net\">https:\/\/www.diw.de\/de\/diw_01.c.954409.de\/vermoegensteuer_die_linke..html<\/a><\/p>\n<p>(24) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/christos-pantazis.spd.de\/fileadmin\/kandidaten\/Christos_Pantazis\/PMs\/2025\/26-01-13_FairErben_-_Konzept_zur_Reform_der_Erbschaftsteuer.pdf?ref=apolut.net\">https:\/\/christos-pantazis.spd.de\/fileadmin\/kandidaten\/Christos_Pantazis\/PMs\/2025\/26-01-13_FairErben_-_Konzept_zur_Reform_der_Erbschaftsteuer.pdf<\/a><\/p>\n<p>(25) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/benu-vermoegensschutz.de\/blog\/lastenausgleich\/?ref=apolut.net\">https:\/\/benu-vermoegensschutz.de\/blog\/lastenausgleich\/<\/a><\/p>\n<p>(26) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/meine-renditeimmobilie.de\/kommt-das-zentrale-vermoegensregister-eu\/?ref=apolut.net\">https:\/\/meine-renditeimmobilie.de\/kommt-das-zentrale-vermoegensregister-eu\/<\/a><\/p>\n<p>(27( <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.haufe.de\/id\/beitrag\/erbschaftsteuerreform-folgen-fuer-immobilieneigentuemer-HI17205989.html?ref=apolut.net\">https:\/\/www.haufe.de\/id\/beitrag\/erbschaftsteuerreform-folgen-fuer-immobilieneigentuemer-HI17205989.html<\/a><\/p>\n<p>(28) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/jetzt-diskutiert-schwarz-rot-wieder-ueber-hoehere-steuern-6a4d1641bb0cf80de56a139c?ref=apolut.net\">https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/jetzt-diskutiert-schwarz-rot-wieder-ueber-hoehere-steuern-6a4d1641bb0cf80de56a139c<\/a><\/p>\n<p>(29)<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/jetzt-diskutiert-schwarz-rot-wieder-ueber-hoehere-steuern-6a4d1641bb0cf80de56a139c?ref=apolut.net\"> https:\/\/www.elektroauto-news.net\/news\/bundesrechnungshof-abschaffung-dieselprivileg<\/a><\/p>\n<p>(30) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/jetzt-diskutiert-schwarz-rot-wieder-ueber-hoehere-steuern-6a4d1641bb0cf80de56a139c?ref=apolut.net\">https:\/\/live.deutsche-boerse.com\/nachrichten\/Fuer-dauerhafte-Investitionen-Bauindustrie-bringt-Pkw-Maut-ins-Spiel-7bc4e600-3485-4f8f-a980-8c306d493c34<\/a><\/p>\n<p>(31) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/jetzt-diskutiert-schwarz-rot-wieder-ueber-hoehere-steuern-6a4d1641bb0cf80de56a139c?ref=apolut.net\">\u00a0https:\/\/www.diw.de\/de\/diw_01.c.935832.de\/angemessen_hohes_klimageld_fuehrt_zu_akzeptanz_von_co2-bepreisung.html<\/a><\/p>\n<p>(32)<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/jetzt-diskutiert-schwarz-rot-wieder-ueber-hoehere-steuern-6a4d1641bb0cf80de56a139c?ref=apolut.net\"> https:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/kulturstaatsminister-weimer-steuer-online-werbung-li.3261434?reduced=true<\/a><\/p>\n<p>(33)<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/jetzt-diskutiert-schwarz-rot-wieder-ueber-hoehere-steuern-6a4d1641bb0cf80de56a139c?ref=apolut.net\"> https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/alkohol-plastik-tabak-hier-dreht-merz-am-steuerrad_22dbcfca-9b8f-4cad-942b-a3a4df2a6f41.html<\/a>\u00a0<\/p>\n<p><strong>+++<\/strong><\/p>\n<p>Dank an die Autorin f\u00fcr das Recht zur Ver\u00f6ffentlichung dieses Beitrags.<\/p>\n<p><strong>+++<\/strong><\/p>\n<p>Bild: Vilnius Litauen 2022-06-03 Boxer gepanzerte Kampffahrzeuge, hergestellt f\u00fcr Litauen und benannt nach Vilkas (Wolf)<\/p>\n<p>Bildquelle: <u>Karolis Kavolelis<\/u> \/ shutterstock<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div>W\u00e4hrend Milliarden in Verteidigung flie\u00dfen, geraten soziale Leistungen, Infrastruktur und Zukunftsinvestitionen zunehmend ins Hintertreffen. 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