{"id":13229,"date":"2026-07-13T16:07:24","date_gmt":"2026-07-13T14:07:24","guid":{"rendered":"https:\/\/meiser-tv.de\/medienkritik\/deutschland-finanziert-seinen-eigenen-untergang-von-wolfgang-effenberger\/"},"modified":"2026-07-13T16:07:24","modified_gmt":"2026-07-13T14:07:24","slug":"deutschland-finanziert-seinen-eigenen-untergang-von-wolfgang-effenberger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/medienkritik\/deutschland-finanziert-seinen-eigenen-untergang-von-wolfgang-effenberger\/","title":{"rendered":"Deutschland finanziert seinen eigenen Untergang | Von Wolfgang Effenberger"},"content":{"rendered":"<div>\n<p><strong>Im Schraubstock von &#8222;Welt-Sicherheits&#8220;- und NATO-Gipfel<\/strong><\/p>\n<p><em>Ein Meinungsbeitrag von <strong>Wolfgang Effenberger<\/strong>.<\/em><\/p>\n<p>Lord Ismays ber\u00fchmtes Zitat \u00fcber den Zweck der NATO lautete: \u201eto keep the Soviet Union out, the Americans in, and the Germans down&#8220; \u2014 die Sowjetunion drau\u00dfen, die Amerikaner drinnen und Deutschland unten zu halten. Sie legen dar, dass sich diese Dynamik inzwischen paradox gewandelt hat: Deutschland finanziert selbst die gigantische Aufr\u00fcstung, die einst zu seiner Eind\u00e4mmung gedacht war. Die Ereignisse rund um den NATO-Gipfel in Ankara und die gescheiterte UN-Sicherheitsratskandidatur geben diesem Befund ein konkretes Gesicht.<\/p>\n<p><strong>Der urspr\u00fcngliche Zweck: Deutschland \u201eeind\u00e4mmen&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Bislang geheime US-Dokumente aus den 1960er Jahren belegen, dass Ismays Bonmot durchaus ernst gemeint war. In internen Vermerken des US-Au\u00dfenministeriums wurde 1965\/66 offen benannt, dass die Allianz \u201eWestdeutschlands St\u00e4rke und Vorherrschaft auf dem Kontinent eind\u00e4mmen&#8220; solle. Die milit\u00e4rische US-Pr\u00e4senz diente auch der \u201eAbschreckung jeder bilateralen Sicherheitsabsprache&#8220; zwischen Bonn und Moskau. Der Begriff\u00a0&#8222;containment&#8220;\u00a0\u2014 sonst nur gegen\u00fcber der Sowjetunion verwendet \u2014 wurde explizit auch auf Deutschland angewandt. (1)<\/p>\n<p>Im Axel-Springer-Hochhaus in Berlin trafen sich Anfang Juli 2026 hochrangige Politiker, Minister und R\u00fcstungs-CEOs zum hinter Marketingfloskeln versteckten WELT-Sicherheitsgipfel. (2)<\/p>\n<p><strong>Zweiter <\/strong><a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/sicherheitsgipfel\/?ref=apolut.net\"><strong>WELT-Sicherheitsgipfel<\/strong><\/a><strong>: Exklusivkonvent f\u00fcr Krieg und Frieden ohne Mandat<\/strong><\/p>\n<p>Von der Axel Springer Event- und Werbeabteilung (Media Impact) (3) als seri\u00f6se Sicherheitsdebatte verkauft, entpuppte sich dieser Sicherheitsgipfel in Wirklichkeit als ein ethikfernes kommerzielles Produkt, f\u00fcr das mit \u201eexklusivem G\u00e4stekreis\u201c, \u201eTop-Level # NETZWERK\u201c und \u201egesch\u00fctztem Raum f\u00fcr offene und vertrauliche Debatten\u201c geworben wurde.\u00a0<\/p>\n<p>Unternehmen zahlen daf\u00fcr, dass sie Minister und Entscheidungstr\u00e4ger in geschlossener Runde treffen, ihre Marke in WELT-Artikeln und Videos platziert bekommen und am Ende als seri\u00f6ser Teilnehmer einer \u201eSicherheitsdebatte\u201c dastehen.\u00a0<\/p>\n<p>An der Spitze des Netzwerks bei Springer steht die Eigent\u00fcmerfamilie. Mathias D\u00f6pfner, Vorstandsvorsitzender und Mit-Eigent\u00fcmer von Axel Springer, dessen Sohn Moritz den Doepfner Capital-Fonds f\u00fchrt. Peter Thiel investierte dort massiv. Der Fonds wiederum stieg bei STARK Defence ein \u2013 genau dem Berliner Drohnen-Start-up, dessen CEO Uwe Horstmann auf dem WELT-Sicherheitsgipfel sprach! (4)<\/p>\n<p>Ein Medienkonzern verkauft Politik-Zugang an die R\u00fcstungsbranche, und die Eigent\u00fcmerfamilie investiert gleichzeitig selbst in diese Branche.<\/p>\n<p>Das ist kein Zufall. Das ist ein funktionierendes System aus Medienmacht, Politik-N\u00e4he und R\u00fcstungsgesch\u00e4ft. Die Eigent\u00fcmerfamilie profitiert vom Aufstieg der Firmen, die auf dem eigenen Gipfel auftreten. Da \u00fcberrascht es nicht, dass die D\u00f6pfner-Familie in STARK investiert. Das Netzwerk ist l\u00fcckenlos.<\/p>\n<p>Mit unabh\u00e4ngiger Berichterstattung hat das nichts mehr zu tun, das ist kommerzielle Einflussnahme mit redaktionellem Deckmantel. Obwohl alle Fakten offen liegen, halten sich die staatstragenden Medien weitgehend zur\u00fcck. Das ist wenig verwunderlich, ziehen sich die Verflechtungen von Kapital, Politik und Medien doch durch das gesamte Netzwerk. So war Ministerin Katherina Reiche jahrelang Stammgast und Rednerin beim Ludwig-Erhard-Gipfel am Tegernsee \u2013 dort erhielten Unternehmen gegen sehr hohe Geb\u00fchren exklusiven Zugang zu Bundesministern, inklusive der Aussicht auf \u201eEinfluss auf politische Entscheidungstr\u00e4ger\u201c. Jetzt ist sie fester Bestandteil des WELT-Sicherheitsgipfels. Das alte Tegernsee-Netzwerk aus Politik, konservativer Wirtschaft und Medien hat einfach den Ort gewechselt. Noch direkter wird es bei der Familie Weimer: Valentin Weimer, Sohn von Wolfram Weimer, ist Chief of Staff der WELT-Gruppe. Der Skandal um den Vater f\u00fchrt direkt in die F\u00fchrungsetage des Hauses, das genau dieses Gesch\u00e4ft professionalisiert!\u00a0<\/p>\n<p><strong>Der Skandal um Kulturstaatsminister Wolfram Weimer<\/strong><\/p>\n<p>Der Journalist und Verleger Wolfram Weimer gr\u00fcndete 2012 mit seiner Ehefrau die Weimer Media Group (WMG) , zu der unter anderem das Online\u2011Magazin \u201eThe European\u201c sowie Veranstaltungsformate wie der Ludwig\u2011Erhard\u2011Gipfel am Tegernsee geh\u00f6ren.<\/p>\n<p>2025 wurde Weimer parteiloser Kulturstaatsminister im Kabinett, zust\u00e4ndig auch f\u00fcr Medienpolitik, w\u00e4hrend er weiterhin 50 Prozent der Unternehmensanteile an der WMG hielt und seine Frau die \u00fcbrigen 50 Prozent besa\u00df.<\/p>\n<p>Damit bestand von Beginn seiner Amtszeit an ein Interessenkonflikt: Ein Medien\u2011 und Eventunternehmer wird Regierungsmitglied mit Zust\u00e4ndigkeit f\u00fcr Kultur und Medien, w\u00e4hrend sein Unternehmen weiterhin mit politischen Formaten arbeitet, bei denen Minister und Spitzenpolitiker auftreten.<\/p>\n<p>Der konkrete Skandal entz\u00fcndete sich an Einladungs\u2011 und Pr\u00e4sentationsunterlagen der WMG zum j\u00e4hrlichen Ludwig\u2011Erhard\u2011Gipfel am Tegernsee, die ein junges Portal (Apollo News) zugespielt bekam und ver\u00f6ffentlichte. In diesen Unterlagen wurden zahlenden Unternehmen Paketpreise von bis zu 80.000 Euro in Aussicht gestellt, verbunden mit Formulierungen wie der M\u00f6glichkeit, \u201eEinfluss auf die politischen Entscheidungstr\u00e4ger\u201c zu gewinnen und in \u201eentspannter Atmosph\u00e4re\u201c Kontakte zu Regierungsmitgliedern zu kn\u00fcpfen.<\/p>\n<p>Der Gipfel wurde \u00f6ffentlich als eine Art \u201edeutsches Davos\u201c beschrieben, bei dem hochrangige Politiker, Manager und Medienvertreter zusammentreffen; Schirmherr war wiederholt Bayerns Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der. Die Kombination aus exklusiven Ticketpaketen, der expliziten \u201eEinfluss\u201c-Rhetorik und der Tatsache, dass der Organisator nun Kulturstaatsminister und Medienpolitiker ist, lie\u00df den Vorwurf entstehen, hier werde Zugang zu Regierungsmitgliedern und politische Einflussnahme als Gesch\u00e4ftsmodell angeboten.<\/p>\n<p>Nach wachsender Kritik, Berichterstattung und \u00f6ffentlichem Druck k\u00fcndigte Weimer an, seine 50\u2011Prozent\u2011Anteile an der WMG f\u00fcr die Dauer seiner Amtszeit einem Treuh\u00e4nder zu \u00fcbertragen, um \u201ejeden Anschein eines Interessenkonflikts\u201c zu vermeiden. Kritiker argumentieren allerdings, dass damit das wirtschaftliche Eigentum bei Weimer bleibt, die Gruppe weiterhin faktisch im Familienbesitz ist und der strukturelle Interessenkonflikt damit nicht wirklich verschwindet. (5)<\/p>\n<p>Die Bundesregierung verwies darauf, dass entscheidend sei, dass Weimer keine Gesch\u00e4ftsf\u00fchrungsfunktionen mehr wahrnehme; gleichzeitig wurde in Bayern eine Compliance\u2011Pr\u00fcfung zu den an die WMG geflossenen F\u00f6rdermitteln angeordnet.<\/p>\n<p>Oppositionsparteien forderten teils den R\u00fccktritt Weimers und sahen in der Causa ein Beispiel f\u00fcr mangelnde Distanz zwischen politischen \u00c4mtern und privatwirtschaftlicher Einfluss\u2011Industrie.<\/p>\n<p>In der \u00f6ffentlichen Debatte gilt der \u201eWeimer\u2011Skandal\u201c daher als Beispiel daf\u00fcr, wie Medien\u2011Events, Lobbyismus und Regierungsamt ineinandergreifen k\u00f6nnen \u2013 und wie unzureichend bestehende Regelwerke solche Konstellationen bisher verhindern oder transparent machen. (6)<\/p>\n<p>Der Weimer-Skandal hat anscheinend das kritische Bewusstsein in Medien und Bev\u00f6lkerung kaum gest\u00e4rkt. Die Korruptionsspirale dreht sich munter weiter.<\/p>\n<p>Ulf Poschardt, lange Chefredakteur und Herausgeber der WELT-Gruppe, hat das Weltgipfel-Format aktiv unterst\u00fctzt und nach vorn gebracht. Poschardts Kandidat f\u00fcr den Wirtschaftsminister w\u00e4re Alex Karp. 2022 hatte Poschardt selbst den\u00a0ukrainischen Verdienstorden dritter Klasse<u>\u00a0<\/u>erhalten, weil seine Berichterstattung die deutsche Regierung zu Waffenlieferungen bewegt hatte. Der Mann, der den\u00a0Gipfel\u00a0mittr\u00e4gt und Kritiker auf X abkanzelt, wurde f\u00fcr genau die Linie ausgezeichnet, die der R\u00fcstungsindustrie n\u00fctzt. Eine R\u00fcstungsindustrie, die ordentlich Umsatz bei Springer generiert.<\/p>\n<p>Julian R\u00f6pcke, jahrelang BILDs Milit\u00e4r- und Ukraine-Experte,\u00a0<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/de.linkedin.com\/posts\/julian-r%C3%B6pcke-20a990a8_elf-jahre-lang-war-ich-journalist-bei-bild-activity-7470749875362734080-rBtC?ref=apolut.net\">wechselte 2026 als Chief Marketing Officer zu United Unmanned Systems<\/a>, einem deutsch-ukrainischen Drohnenhersteller, der seit 2023 Tausende Drohnen an die Ukraine geliefert hat. (7) Vom Berichterstatter zum Vermarkter der Waffen, \u00fcber die er zuvor schrieb. Auch R\u00f6pcke hatte vorher den ukrainischen Verdienstorden bekommen. Und er schrieb dar\u00fcber voller Stolz:<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eF\u00fcr diese Arbeit wurde ich k\u00fcrzlich vom ukrainischen Pr\u00e4sidenten ausgezeichnet und bekam den ukrainischen Verdienstorden von Oleksii Makeiev \u00fcberreicht. Eine Ehrung, die ich nicht als Abschluss betrachte, sondern als Auftrag f\u00fcr die Zukunft.\u201c (8)<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Das Netzwerk reicht also von Poschardts Ukraine-Orden \u00fcber R\u00f6pckes Wechsel in die Drohnenindustrie bis hin zu den Investments der D\u00f6pfner-Familie in genau jene Firmen, die auf dem eigenen Gipfel auftreten. Ein System, das den Weimer-Skandal in den Schatten stellt \u2013 nur professioneller und auf Konzernebene.<\/p>\n<p>Der Sicherheitsgipfel ist kein nettes Nebenprojekt, sondern ein Baustein, der Reichweite, redaktionelle Platzierung und vor allem den verkauften Zugang zu Politik und Wirtschaft liefert. Partner wie Mercedes-Benz, Rolls-Royce Power Systems, SAP oder Vodafone Business zahlen daf\u00fcr.\u00a0<\/p>\n<p>Der erhellende Artikel von Alexander Wallasch mit dem Titel \u201eKriegsgewinnler \u201aWelt\u2018\u2011Sicherheitsgipfel \u2013 Springer vermarktet Geheimtreffen zwischen Regierung und R\u00fcstungsindustrie\u201c (9) war Anfang Juli 2026 erschienen und kritisiert den WELT\u2011Sicherheitsgipfel im Axel\u2011Springer\u2011Hochhaus als vermarktetes, abgeschottetes Netzwerktreffen zwischen Politik, Sicherheitsapparat und R\u00fcstungsindustrie. Der Artikel beschreibt auf einer eindeutiger Faktenlage, dass der WELT\u2011Sicherheitsgipfel im Axel\u2011Springer\u2011Hochhaus mit einem exklusiven Kreis aus Politik, Milit\u00e4r, Sicherheitsbeh\u00f6rden und R\u00fcstungsindustrie unter Chatham\u2011House\u2011Regeln vertraulich und abgeschirmt tagte. Dass Media Impact den Gipfel als Event\u2011 und Vermarktungsprodukt positioniert (\u201eexklusiver G\u00e4stekreis\u201c, \u201eTop\u2011Level Netzwerk\u201c, \u201egesch\u00fctzter Raum\u201c) entspricht dem \u00fcblichen Sprachgebrauch von Corporate\u2011Events und Sponsoring\u2011Formaten. (10)<\/p>\n<p>In diesem geschlossenen Raum durfte Deutschlands m\u00e4chtigster R\u00fcstungsmanager, Rheinmetall-Chef Papperger, \u00f6ffentlich die mangelnde Verl\u00e4sslichkeit der Bundesregierung bei R\u00fcstungsauftr\u00e4gen kritisieren und mehr Planungssicherheit fordern \u2014 ein direkter Lobbyismus-Zugang, der normalerweise parlamentarischer Kontrolle unterl\u00e4ge. Die deutsche R\u00fcstungs- und Medienelite durfte beim Welt-Geheimtreffen ihre W\u00fcnsche direkt an die Minister richten \u2013 auf einer Veranstaltung, die von einem Medienhaus organisiert wird, das selbst Krieg und R\u00fcstungspolitik lenkt und dabei die Interessen von M\u00e4chten unterst\u00fctzt, die letztlich Deutschland zerst\u00f6ren wollen.<\/p>\n<p><strong>Der NATO-Gipfel in Ankara (7.\u20138. Juli 2026) stellte Weichen f\u00fcr weitere Eskalation<\/strong><\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Trump hat beim j\u00fcngsten NATO-Gipfel in Ankara einer sehr deutlichen Ukraine- und B\u00fcndnissolidarit\u00e4t zugestimmt \u2013 zugleich hat er den Gipfel rhetorisch mit Anti\u2011Europa\u2011 und Anti\u2011EU\u2011Ausf\u00e4llen, Gr\u00f6nland-Forderungen und einer faktischen Aufk\u00fcndigung der Waffenruhe mit Iran \u00fcberlagert.<\/p>\n<p>Beim Gipfel wurde eine Abschlusserkl\u00e4rung verabschiedet, in der alle Alliierten \u2013 ausdr\u00fccklich auch die USA \u2013 die \u201eunersch\u00fctterliche\u201c Beistandsverpflichtung der NATO und die Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ukraine bekr\u00e4ftigen. Trump stimmte nicht nur zu, sondern lie\u00df zu Protokoll geben, dass die USA weiter hinter der Ukraine stehen und zus\u00e4tzliche Luftverteidigungssysteme (\u201ePatriots\u201c u.a.) zusagen, was deutlich \u00fcber die sehr viel zur\u00fcckhaltenderen Formulierungen fr\u00fcherer Treffen \u2013 etwa in Den Haag \u2013 hinausgeht.<\/p>\n<p>Gleichzeitig dazu attackierte Trump mehrfach europ\u00e4ische Partner und die EU generell, etwa indem er L\u00e4nder wie Spanien als \u201everlorene Sache\u201c bezeichnete und die Europ\u00e4er als Trittbrettfahrer der amerikanischen Sicherheitsgarantie schilderte. (11) Weiter wetterte er gegen \u201eB\u00fcrokraten in Br\u00fcssel\u201c und stellte das politische Projekt eines geeinten Europas als Last f\u00fcr die USA dar, womit er den Gipfel immer wieder von der eigentlich geplanten Botschaft der Geschlossenheit weg hin zu einem Anti\u2011Europa\u2011Ressentment verschob. (12)<\/p>\n<p>Wie schon vor einem Jahr griff Trump die alte Idee eines US\u2011Kaufs von Gr\u00f6nland wieder auf und brachte sie am Rand des Gipfels als quasi geopolitische Forderung gegen\u00fcber D\u00e4nemark ins Spiel. D\u00e4nemark und andere europ\u00e4ische Partner machten daraufhin \u00f6ffentlich klar, dass Gr\u00f6nland \u201enicht zum Verkauf steht\u201c und wiesen diese Forderungen als inakzeptabel zur\u00fcck, was zu zus\u00e4tzlicher Verstimmung im B\u00fcndnis f\u00fchrte. (13)<\/p>\n<p>Beim Thema Iran erkl\u00e4rte Trump in Ankara, der bisherige Kurs gegen\u00fcber Teheran \u2013 inklusive Elementen des nachfolgenden De\u2011Eskalationskurses nach dem Ausstieg aus dem Atomabkommen \u2013 sei aus seiner Sicht beendet. Er sprach von einer massiven Bedrohung durch Iran, stellte eine h\u00e4rtere Gangart bis hin zu milit\u00e4rischen Optionen in Aussicht und inszenierte dies vor den Verb\u00fcndeten als \u201eAufk\u00fcndigung\u201c eines zu laschen, faktisch einer Waffenruhe gleichkommenden Status quo. (14)<\/p>\n<p>Obwohl Trump betonte, dass die USA weiter hinter der Ukraine stehen w\u00fcrde, ist der faktische R\u00fcckzug der USA aus der Ukraine-Finanzierung Realit\u00e4t. Washington hat die Finanzierung von Ukraine-Hilfen weitestgehend gestoppt. Die Hauptlast liegt nun bei den Europ\u00e4ern, allen voran Deutschland. Bundeskanzler Merz feierte dies als deutschen Kraftakt: \u201eWir leisten diesen Kraftakt nicht, um irgendjemandem einen Gefallen zu tun. Wir leisten diesen Kraftakt, weil es notwendig ist f\u00fcr unsere Verteidigung, f\u00fcr unsere Sicherheit&#8220;. (15)<\/p>\n<p>Weiter k\u00fcndigte Merz an, die Ausgaben binnen vier Jahren zu verdoppeln und die 3,5%-Quote bereits 2029 zu erreichen \u2014 sechs Jahre vor dem NATO-Ziel.<\/p>\n<p><strong>Deutschlands fiskalische Strangulierung<\/strong><\/p>\n<p>Bereits auf dem NATO-Gipfel in Den Haag (Juni 2025) wurde auf Initiative von US-Pr\u00e4sident Trump ein neues Ziel f\u00fcr 2035 beschlossen: 5% des BIP f\u00fcr Verteidigung und sicherheitsrelevante Infrastruktur. (16)<\/p>\n<p>Die prozentuale Angabe der Verteidigungsausgaben in Abh\u00e4ngigkeit vom Bruttoinlandsprodukt verharmlost die dramatische Entwicklung. Der Bundeshalt von 2024 entsprach ca. 10,9 % des BIP! Die 5% Forderung h\u00e4tte f\u00fcr 2024 ca. der H\u00e4lfte des Haushalts entsprochen! Wer ehrlich die Bedeutung der Verteidigungsausgaben einordnen will, m\u00fcsste die Relation immer im Verh\u00e4ltnis zum Bundeshaushalt angeben. Angesichts der immer katastrophaler werdenden Wirtschaftslage steigt das BIP nicht mehr, sondern wird eher fallen.<\/p>\n<p>F\u00fcr 2026 wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Deutschlands auf rund 4,47 Billionen Euro in jeweiligen Preisen gesch\u00e4tzt bzw. ausgewiesen. (17) Der Bundeshaushalt 2026 sieht Ausgaben von rund 524\u2013525 Milliarden Euro im Kernhaushalt vor, bei einer Nettokreditaufnahme von knapp 98 Milliarden Euro.<\/p>\n<p>Einen Tag vor dem NATO-Gipfel wurde vom Kabinett der Entwurfshaushalt 2027 mit einer Rekordneuverschuldung von \u00fcber 200 Milliarden Euro beschlossen. (18) Dadurch werden sich die Zinsausgaben des Bundes von 30 Milliarden Euro (2024) auf\u00a061,9 Milliarden Euro (2029)\u00a0mehr als verdoppeln. Dann werden Zinszahlungen fast\u00a011% des gesamten Bundeshaushalts\u00a0ausmachen. Der Bundesrechnungshof warnt in seiner Stellungnahme vom April 2026 unmissverst\u00e4ndlich: \u201eDie aktuell hohe Verschuldungsdynamik kann langfristig die Tragf\u00e4higkeit der Bundesfinanzen gef\u00e4hrden&#8220;. (19)<\/p>\n<p>Die Bundesbank prognostiziert, dass die reformierten Fiskalregeln die Schuldenquote bis 2040 auf\u00a0fast 90%\u00a0und l\u00e4ngerfristig sogar\u00a0\u00fcber 100%\u00a0des BIP steigen lassen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Finanzminister Klingbeil verteidigte die vor allem durch die kriegsvorbereitenden Ma\u00dfnahmen notwendige Erh\u00f6hung der Schuldenlast mit Verweis auf die Bedrohung durch Russland, w\u00e4hrend Kritiker aus dem gesamten politischen Spektrum den Plan als fiskalisch unverantwortlich bezeichnen. (20)<\/p>\n<p>Nach der aktuellen Finanzplanung nimmt der Bund im Zeitraum 2025 bis 2029\u00a0mehr als 800 Milliarden Euro\u00a0an neuen Schulden auf. Allein f\u00fcr Verteidigung sind im selben Zeitraum\u00a0378,1 Milliarden Euro\u00a0an Krediten vorgesehen. Der Schuldenstand des Bundes soll bis 2029 auf\u00a02,7 Billionen Euro\u00a0(heute 1,84) steigen. Der deutsche Staatsschuldenstand von Bund, L\u00e4nder, Gemeinden und Sozialversicherungen betr\u00e4gt heute rund 2,84 Billionen Euro. Im Haushalt 2027 wird fast jeder dritte Euro kreditfinanziert.<\/p>\n<p>Der Bundesrechnungshof identifiziert drei Ausgabenbereiche, die den Bundeshaushalt dominieren:\u00a0Rente, Verteidigung und Zinszahlungen\u00a0machen zusammen fast die H\u00e4lfte der Gesamtausgaben des Bundeshaushalts 2026 aus. Der Haushaltsentwurf 2027 ordnet sich entsprechend an: Mehr Geld f\u00fcr Milit\u00e4risches, weniger f\u00fcr alles andere. Von Sozialausgaben \u00fcber Bildung bis hin zu Klimaschutz und Digitalisierung \u2014 \u00fcberall muss der Rotstift angesetzt werden.<\/p>\n<p>Die Analyse der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Ausw\u00e4rtige Politik (DGAP) spricht in diesem Zusammenhang von einem \u00dcbergang vom \u201eburden-sharing&#8220; zum \u201eburden-shifting&#8220;: Die USA verkleinern ihren Anteil an der Verteidigung Europas, stellen weniger Soldaten und F\u00e4higkeiten im B\u00fcndnis. In die Bresche springt Deutschland: Es \u00fcbernimmt zudem das zweitgr\u00f6\u00dfte F\u00e4higkeitspaket im B\u00fcndnis. (21) Diese Entwicklung passe nach der DGAP zu Trumps America-First-Ansatz, reiche aber weiter zur\u00fcck und werde auch nach Trump relevant bleiben.<\/p>\n<p>Das Land, das urspr\u00fcnglich durch das B\u00fcndnis \u201eklein gehalten&#8220; werden sollte, finanziert nunmehr die gigantische Aufr\u00fcstung desselben B\u00fcndnisses freiwillig und selbst \u2014 und dies mit massiver Verschuldung. Die drei Elemente von Ismays Formel haben sich verschoben:<\/p>\n<p><strong>Die Amerikaner drinnen<\/strong>: Die USA bleiben pr\u00e4sent, doch Trump hat die Lastenverteilung erzwungen \u2014 Deutschland zahlt<\/p>\n<p><strong>Russland drau\u00dfen<\/strong>: Dieses Motiv bleibt unver\u00e4ndert aktuell<\/p>\n<p><strong>Deutschland \u201eunten&#8220;:<\/strong> Anstatt \u201edown&#8220; gehalten zu werden, h\u00e4lt Deutschland sich freiwillig milit\u00e4risch oben \u2014 mit fiskalischen Folgen, die die Wirtschaft nach unten ziehen<\/p>\n<p>Trotz der historisch hohen Verteidigungsausgaben erfuhr Deutschland wenige Wochen vor dem NATO-Gipfel bei den Vereinten Nationen eine diplomatische Abstimmungsniederlage gegen die eigenen Nachbarn \u00d6sterreich und Portugal. Bei der Wahl in der UN-Generalversammlung Anfang Juni 2026 verpasste die Bundesrepublik den Einzug in den UN-Sicherheitsrat. Deutschland erhielt nur 104 Stimmen und blieb damit deutlich unter der erforderlichen Zweidrittelmehrheit; die beiden verf\u00fcgbaren Sitze gingen an \u00d6sterreich (131 Stimmen) und Portugal (134 Stimmen). Es war das erste Scheitern einer deutschen Kandidatur f\u00fcr dieses Gremium seit Jahrzehnten. Bundesau\u00dfenminister Wadephul hatte bis zuletzt um Unterst\u00fctzung geworben, konnte sich aber nicht durchsetzen. (22)<\/p>\n<p>Die milit\u00e4rische Aufr\u00fcstung korreliert also nicht mit gestiegenem diplomatischem Einfluss \u2014 im Gegenteil. Trotzdem macht Deutschland unbeirrt weiter. Der Haushalt 2027 ordnet sich so an, dass f\u00fcr fast alle Bereiche au\u00dfer Verteidigung weniger Geld zur Verf\u00fcgung steht, dieser Trend wird sich angesichts der Zinssteigerung weiter fortschreiben. Deutschlands wirtschaftliche Substanz kann auf Dauer dieser Belastung nicht standhalten. (23)<\/p>\n<p>Deutschland hat sich seit dem NATO-Gipfel von Den Haag (Juni 2025) und dem nachfolgenden Gipfel in Ankara (Juli 2026) zur milit\u00e4rischen F\u00fchrungsmacht des europ\u00e4ischen NATO-Pfeilers entwickelt \u2014 mit massiv erweiterten Kommandostrukturen, der gr\u00f6\u00dften Truppenstellung im neuen NATO Force Model und Ausgaben, die das B\u00fcndnisziel sechs Jahre vorzeitig erf\u00fcllen.<\/p>\n<p>Deutschland stellt rund\u00a035.000 Soldaten sowie mehr als 200 Flugzeuge und Schiffe, die innerhalb von 30 Tagen nach der Aktivierung einsatzbereit sein m\u00fcssen. Der Schwerpunkt liegt auf\u00a0Zentral- und Nordosteuropa\u00a0\u2014 insbesondere Polen und Litauen. Bei Bedarf stehen weitere Folgekr\u00e4fte zur Verf\u00fcgung, sodass das Force Model nahezu die gesamten deutschen Streitkr\u00e4fte umfasst. Zus\u00e4tzlich wird eine\u00a0dauerhafte Brigade der Bundeswehr in Litauen\u00a0mit rund 5.000 Soldaten stationiert, die 2027 einsatzbereit sein soll. (24)<\/p>\n<p>Deutschlands schon immer problematische geografische Mittellage hat sich seit 1871 nicht gewandelt: Heute liegt es\u00a0in der Mitte\u00a0eines erweiterten NATO-Gebiets. Daraus ergibt sich die neue Rolle als logistische Drehscheibe: Ein gro\u00dfer Teil der Nachschubstr\u00f6me aus den USA und S\u00fcdeuropa trifft auf deutschem Gebiet zusammen und wird von dort an die Frontabschnitte verteilt.<\/p>\n<p>Der\u00a0\u201eOperationsplan Deutschland&#8220;\u00a0\u2014 ein Strategieplan f\u00fcr den Ernstfall \u2014 regelt die Aufnahme, Unterbringung und Umladung von Soldaten, Waffen und Munition. Im Ernstfall m\u00fcssen alle B\u00fcrger mithelfen, wie es der Plan vorsieht. (25)<\/p>\n<p>NATO-Generalsekret\u00e4r Rutte bescheinigte Deutschland bei seinem Besuch in Berlin am 30. Juni 2026: \u201eDeutschland f\u00fchrt und Deutschland liefert ab&#8220;. (26)<\/p>\n<p>Die NATO hat ihre Kommandostruktur dieser Situation angepasst, um Deutschland und Europa \u201ein die Position versetzen, die Hauptverantwortung f\u00fcr die konventionelle Verteidigung Europas zu \u00fcbernehmen&#8220;, w\u00e4hrend die USA eine \u201eeingeschr\u00e4nkte Rolle&#8220; spielen werden. Alle drei operativen Vier-Sterne-Kommandos werden damit k\u00fcnftig von Europ\u00e4ern geleitet. Deutschland \u00fcbernimmt im JFC Brunssum \u2014 zust\u00e4ndig f\u00fcr die Ostflanke von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer \u2014 die F\u00fchrung im Wechsel mit Polen. (27)<\/p>\n<p>Das Deutsch-Niederl\u00e4ndische Korps \u00fcbernimmt die F\u00fchrung aller NATO-Landstreitkr\u00e4fte im Baltikum \u2014 mit einem neuen Hauptquartier in\u00a0Valga, direkt an der Grenze zwischen Estland und Lettland, nur wenige Hundert Kilometer von Russland entfernt. Diese Entscheidung fiel Ende Juni 2026, eine Woche vor dem NATO-Gipfel in Ankara. (28)<\/p>\n<p><strong>Deutschland verteidigt nun die Drei-Meere-Initiative (3SI)<\/strong><\/p>\n<p>Die Drei-Meere-Initiative wurde im Gipfeldiskurs nicht als eigener Tagesordnungspunkt gef\u00fchrt, ist aber als regionales Format der mittelosteurop\u00e4ischen EU\u2011Staaten eng mit den Themen des Gipfels verkn\u00fcpft. Die Ostflanke der NATO \u2013 also viele 3SI\u2011Staaten \u2013 ist das Terrain, auf dem die verst\u00e4rkte Abschreckung gegen\u00fcber Russland, die Hochr\u00fcstung und die Unterst\u00fctzung der Ukraine praktisch umgesetzt werden; ihre Infrastruktur, Energieprojekte und milit\u00e4rischen Kapazit\u00e4ten sind Teil der Gesamtstrategie. (29)<\/p>\n<p>Die Drei-Meere-Initiative (Ostsee, Schwarzes Meer und Adria) wurde 2016 von Polen und Kroatien angesto\u00dfen, um nicht zuletzt die Abh\u00e4ngigkeiten von Russland und China zu reduzieren und andererseits die transatlantischen Beziehungen zu st\u00e4rken.<\/p>\n<p>Weitere Ziele sind der Ausbau der Nord\u2011S\u00fcd\u2011Verbindungen im Verkehr, sowie im Energie\u2011 und Digitalbereich, die Diversifizierung von Energiequellen und die St\u00e4rkung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Region, ausdr\u00fccklich im Rahmen und zur St\u00e4rkung der EU.<\/p>\n<p>Kritiker weisen jedoch darauf hin, dass geopolitische Motive (Trennung Deutschland von Russland) und das starke US\u2011Engagement eine Parallele zu Pi\u0142sudskis \u201eZweimeeresinitiative\u201c (Intermarium) von 1919 erkennen lassen. Es war unmittelbar nach dem ersten Weltkrieg ein machtpolitisches Projekt zur Bildung eines von Polen gef\u00fchrten Blocks zwischen Ostsee und Schwarzem Meer als Puffer zwischen Deutschland und Russland. Da unaufgearbeitete Geschichte immer wieder aufbricht, ist es nicht auszuschlie\u00dfen, dass diese \u201eIntermarium\u2011Kontinuit\u00e4t\u201c potenziell neue Bruchlinien innerhalb der EU erzeugen k\u00f6nnte. (30)<\/p>\n<p>Pi\u0142sudskis Konzept war stark von polnischem Nationalinteresse und Sicherheitsdenken gepr\u00e4gt und neigte zu hegemonialen Anspr\u00fcchen gegen\u00fcber Nachbarv\u00f6lkern, was Konflikte mit litauischen, ukrainischen oder belarussischen Nationalbewegungen versch\u00e4rfte und die Realisierbarkeit unterminierte. Kritisch gesehen wirkt das Intermarium wie ein klassisches Zwischenkriegsprojekt: wenig institutionell ausgebaut, stark personenbezogen (Pi\u0142sudski), und eingebettet in eine Konkurrenzlogik der Nationalstaaten. (31)<\/p>\n<p>Damals wie heute steht die Region zwischen Ostsee und Schwarzem Meer im Mittelpunkt und dient als strategischer Raum, in dem Polen besonders aktiv ist. Kontinuit\u00e4t besteht im Ziel, die Abh\u00e4ngigkeit von den \u00f6stlichen Gro\u00dfm\u00e4chten zu reduzieren und die eigene Handlungsf\u00e4higkeit zu st\u00e4rken. Noch ist die Drei-Meere-Initiative heutigen Zuschnitts eher technokratisch\u2011\u00f6konomisch sowie multilateraler und weniger offen hegemonial angelegt als Pi\u0142sudskis Intermarium. (32) Das kann sich aber im Verlauf des Ukraine-Kriegs noch \u00e4ndern.<\/p>\n<p><strong>NATO-Gipfel 2026: Eskalation statt Diplomatie<\/strong><\/p>\n<p>Der NATO-Gipfel vom 7.\u20138. Juli 2026 in Ankara wird offiziell als Erfolg gefeiert: 140 Milliarden Euro Milit\u00e4rhilfe f\u00fcr die Ukraine, ein starkes Bekenntnis zu Artikel 5 und Russland als Bedrohung benannt.<\/p>\n<p>Gastgeber T\u00fcrkei fordert eine\u00a0\u201e360-Grad-Perspektive&#8220;, die auch die s\u00fcdlichen Nachbarregionen (Naher Osten, Nordafrika, Sahel), den Iran-Krieg und die Sicherung zentraler Seewege wie der Stra\u00dfe von Hormus einbezieht. Deutschland hat sich bereit erkl\u00e4rt, sich aktiv an internationalen Bem\u00fchungen zur Sicherung der Stra\u00dfe von Hormus zu beteiligen.<\/p>\n<p>Bei genauerer Betrachtung offenbaren die Ergebnisse jedoch tiefe Br\u00fcche, Leerstellen und Widerspr\u00fcche.<\/p>\n<p>Formal verst\u00e4rkte Trump NATO\u2011Einigkeit und Ukraine\u2011Unterst\u00fctzung, politisch dominiert er das Treffen mit konfrontativer Rhetorik gegen\u00fcber Europa und mit Forderungen, die das Vertrauen in ihn als B\u00fcndnispartner unterminierten. (33)<\/p>\n<p>Die taz kritisierte, dass NATO-Generalsekret\u00e4r Rutte die letzten 24 Stunden \u201ein einer Parallelwelt&#8220; verbracht habe, als er den Gipfel als Erfolg und Trump als Probleml\u00f6ser lobte, (34) w\u00e4hrend ihn die taz als \u201ePoltergeist\u201c beschrieb, der das B\u00fcndnis immer wieder \u00f6ffentlich herabsetzt und dessen Wert in Frage stellt (35)<\/p>\n<p>Die Kritik am Gipfel konzentriert sich auf den fundamentalen Widerspruch zwischen erkl\u00e4rter Friedensbereitschaft und faktischer Eskalationslogik:<\/p>\n<p>In der NATO\u2011Rubrik der taz wird in dem Artikel \u201eNato\u2011Gipfel in Ankara: Alles auf Eskalation\u201c, (36) kritisiert, dass der Gipfel von Aufr\u00fcstung, 5\u2011Prozent\u2011Ziel und Milliardenprogrammen dominiert ist, w\u00e4hrend konkrete diplomatische Friedensinitiativen und Deeskalationsstrategien praktisch fehlen.<\/p>\n<p>So deuten<strong> <\/strong>die Ergebnisse von Ankara auf eine Fortsetzung des Krieges unter prek\u00e4ren Bedingungen hin: Fachleute beschreiben, dass die europ\u00e4ische R\u00fcstungsindustrie \u00fcber Jahre hochgefahren werden muss, um die Ukraine verl\u00e4sslich und in gro\u00dfem Umfang mit Munition, Flugabwehr und schwerem Ger\u00e4t zu versorgen; es wird von einem langfristigen Prozess gesprochen, der bis zum Ende dieses Jahrzehnts dauern kann. (37) W\u00e4hrend Bundeskanzler Merz nach dem Gipfel von einem positiven Signal, einer starken und geeinten NATO und einem \u201eGeist von Ankara\u201c sprach, der die Allianz festige, (38) kann der Autor hinter dem \u201eGeist von Ankara\u201c nur drei Trends erkennen: strategischer Teilr\u00fcckzug der USA, Europ\u00e4isierung des Ukraine-Krieges ohne klare Friedensperspektive und ein B\u00fcndnis, das sich auf R\u00fcstung konzentriert, w\u00e4hrend Diplomatie unterbelichtet bleibt.<\/p>\n<p>US\u2011Positionen zu m\u00f6glichen Waffenstillstands\u2011 oder Friedensszenarien werden in Kommentaren als Druck auf Kyjiw interpretiert, weil sie die Akzeptanz russischer Gebietsgewinne nicht klar ausschlie\u00dfen. (39) Warum k\u00f6nnen die Menschen im Donbass nicht selbst dar\u00fcber entscheiden, unter welchem Dach sie leben wollen? Doch welche Gro\u00dfmacht fragt schon nach den Interessen der Menschen \u2013 sie waren und sind nur Verf\u00fcgungsmasse. V\u00f6lkerrechtliche Begriffe wie \u201eSeparation\u201c oder \u201eAnnexion\u201c werden in der Praxis oft entlang geopolitischer Interessen der Gro\u00dfm\u00e4chte ausgelegt. Vor allem imperiale M\u00e4chte sehen im Selbstbestimmungsrecht einen \u201eStachel im Fleisch der Staatengemeinschaft\u201c.<\/p>\n<p>Sie unterst\u00fctzen Selbstbestimmungsforderungen nur dann, wenn es ihnen geopolitisch n\u00fctzt (z.B. bei manchen Unabh\u00e4ngigkeitsbewegungen).<\/p>\n<p>Sie betonen dagegen die \u201eUnverletzlichkeit der Grenzen\u201c, wenn eine Sezession ihren Interessen schadet oder gef\u00e4hrliche Pr\u00e4zedenzf\u00e4lle schaffen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Kosovo plus Camp Bondsteel ist ein besonders sichtbares Beispiel daf\u00fcr: Die v\u00f6lkerrechtliche Debatte (Selbstbestimmung vs. territoriale Integrit\u00e4t) lief parallel zu einer realen US\u2011Milit\u00e4rpr\u00e4senz, die geostrategisch schwer zu ignorieren ist.<\/p>\n<p><strong>Russlands offizielle Reaktion auf den Ankara-Gipfel<\/strong><\/p>\n<p>Russlands Botschafter in der T\u00fcrkei, Sergej W. Werschinin, erkl\u00e4rte Ende Juni, Moskau erwarte, dass der NATO-Gipfel die \u201eneuen Realit\u00e4ten&#8220; der Welt ber\u00fccksichtige. Auf die Frage, was er damit meine, sagte Werschinin: \u201eEs sollte nun verstanden werden, dass milit\u00e4rische Interventionen keine L\u00f6sung sind. Es gibt keinen Raum f\u00fcr milit\u00e4rische L\u00f6sungen&#8220;. Gleichzeitig betonte er, Russland respektiere die T\u00fcrkei als NATO-Mitglied und verfolge die Entwicklungen \u201eaufmerksam&#8220;. (40)<\/p>\n<p>In russischen Medienberichten wurde der NATO-Gipfel in Ankara als eine weitere Best\u00e4tigung gesehen, dass die NATO den Krieg gegen Russland verl\u00e4ngert und die Kosten f\u00fcr Russland erh\u00f6hen will. (41) Russische Kommentare nahmen die Milliardenhilfen und R\u00fcstungszusagen des Gipfels als Beleg daf\u00fcr, dass die NATO \u201eden Krieg gegen Russland\u201c eskaliert und die Ukraine als Stellvertreter nutzt. (42)<br \/>Gleichzeitig versucht Moskau, die innenpolitische Linie zu halten: Man betont die F\u00e4higkeit Russlands, auf langfristige NATO\u2011Aufr\u00fcstung zu reagieren, verweist auf die Kooperation mit China und andere Partner und stellt die Ankara\u2011Beschl\u00fcsse als weitere Best\u00e4tigung eines ohnehin erwarteten feindlichen Kurses dar.<\/p>\n<p><strong>R\u00fcstung, Medien und Politik am Beispiel WELT-Sicherheitsgipfel und NATO-Gipfel Ankara 2026<\/strong><\/p>\n<p>Insgesamt verbinden sich drei Ebenen zu einem Gesamtbild:<\/p>\n<p>(1) die historische NATO-Doktrin nach Lord Ismay,<\/p>\n<p>(2) die Institutionalisierung des R\u00fcstungs-Medien-Politik-Komplexes durch den WELT-Sicherheitsgipfel, und<\/p>\n<p>(3) die au\u00dfenpolitische Rahmung durch den NATO-Gipfel in Ankara.<\/p>\n<p>Die Leitthese: W\u00e4hrend Deutschland laut Ismay urspr\u00fcnglich \u201eunten&#8220; gehalten werden sollte, finanziert es heute freiwillig seine eigene Aufr\u00fcstung \u2014 und ein Medienkonzern vermarktet dabei den Kontakt zwischen den Politikern, die das Steuergeld freisetzen, und der Industrie, die die Waffen liefert.<\/p>\n<p>Zusammengefasst ergibt sich folgende Kette:<\/p>\n<p>NATO beschlie\u00dft\u00a0massiv h\u00f6here Verteidigungsausgaben (Den Haag 2025, Ankara 2026). (43)<\/p>\n<p>Deutschland finanziert\u00a0dies durch Rekordverschuldung (\u00fcber 200 Mrd. \u20ac Neuverschuldung im Haushalt 2027).<\/p>\n<p>Axel Springer\u00a0organisiert \u2014 \u00fcber Media Impact \u2014 einen \u201eSicherheitsgipfel&#8220;, der zahlenden Unternehmen exklusiven Zugang zu den Ministern verschafft, die \u00fcber diese Steuergelder entscheiden. (44)<\/p>\n<p>R\u00fcstungs-CEOs\u00a0(Rheinmetall, Airbus, Palantir) treffen direkt mit Ministern zusammen und fordern mehr Planungssicherheit f\u00fcr Auftr\u00e4ge. (45)<\/p>\n<p>Die WELT\u00a0berichtet \u00fcber die Verteidigungspolitik, deren Akteure sie selbst als zahlende Gipfel-Teilnehmer beeinflusst.<\/p>\n<p>Hatten sich 1914 England und Frankreich der Hilfe eines autorit\u00e4ren Russlands bedient, um Deutschland nachhaltig zu schw\u00e4chen, so darf Deutschland, zumindest was von ihm \u00fcbrig blieb, heute England und Frankreich helfen, Russland zu zerst\u00f6ren. Die Geschichte scheint vergessen und m\u00f6gliche Folgen des Krieges scheinen nicht in das Bewusstsein zu dringen. An dieser Stelle sei an zwei wichtige Zitate erinnert:<\/p>\n<p>Berthold Brecht schrieb 1951 im \u201eOffenen Brief an die deutschen K\u00fcnstler und Schriftsteller\u201c die ber\u00fchmten Zeilen:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eDas gro\u00dfe Karthago f\u00fchrte drei Kriege. Es war noch m\u00e4chtig nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.\u201c (46)<\/p><\/blockquote>\n<p>Thomas Mann hatte im amerikanischen Exil die Neigung der USA erkannt, \u201eEuropa, als \u00f6konomische Kolonie, milit\u00e4rische Basis, Glacis [Vorfeld, W.E.] im zuk\u00fcnftigen Atom-Kreuzzug gegen Russland zu behandeln, als ein zwar antiquarisch interessantes und bereisenswertes St\u00fcck Erde, um dessen vollst\u00e4ndigen Ruin man sich aber den Teufel scheren wird, wenn es den Kampf um die Weltherrschaft gilt\u201c. (47)<\/p>\n<p>Sollten die Strategen der Unausweichlichkeit tats\u00e4chlich ihr menschenverachtendes Ziel erreichen, wird sich niemand damit herausreden k\u00f6nnen, er habe nichts gewusst.<\/p>\n<p><strong>+++<\/strong><\/p>\n<h3 id=\"anmerkungen-und-quellen\">Anmerkungen und Quellen<\/h3>\n<p>Wolfgang Effenberger, Jahrgang 1946, erhielt als Pionierhauptmann bei\u00a0der Bundeswehr tiefere Einblicke in das von den USA vorbereitete\u00a0&#8222;atomare Gefechtsfeld&#8220; in Europa. Nach zw\u00f6lfj\u00e4hriger Dienstzeit\u00a0studierte er in M\u00fcnchen Politikwissenschaft sowie H\u00f6heres Lehramt\u00a0(Bauwesen\/Mathematik) und unterrichtete bis 2000 an der Fachschule f\u00fcr\u00a0Bautechnik. Seitdem publiziert er zur j\u00fcngeren deutschen Geschichte und\u00a0zur US-Geopolitik. Zuletzt erschienen vom ihm: \u201eSchwarzbuch EU &amp; NATO\u201c\u00a0(2020), &#8222;Die untersch\u00e4tzte Macht&#8220; (2022), &#8222;Vom Krieg zur Weltordnung&#8220; (2026)<\/p>\n<p><strong>+++<\/strong><\/p>\n<p>1) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/geschichte\/die-nato-in-den-sechzigerjahren-angst-vor-den-deutschen-a-1246455.html?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.spiegel.de\/geschichte\/die-nato-in-den-sechzigerjahren-angst-vor-den-deutschen-a-1246455.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>2) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.axelspringer.com\/de\/ax-press-release\/welt-sicherheitsgipfel-2026-sicherheitssektor-diskutiert-rahmenbedingungen-fuer-europaeische-verteidigungsfaehigkeit?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.axelspringer.com\/de\/ax-press-release\/welt-sicherheitsgipfel-2026-sicherheitssektor-diskutiert-rahmenbedingungen-fuer-europaeische-verteidigungsfaehigkeit<\/u><\/a><\/p>\n<p>3) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.mediaimpact.de\/wp-content\/uploads\/2026_WELT-Sicherheitsgipfel_VKU_MI.pdf?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.mediaimpact.de\/wp-content\/uploads\/2026_WELT-Sicherheitsgipfel_VKU_MI.pdf<\/u><\/a><\/p>\n<p>4) Ebda.<\/p>\n<p>5) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/weimer-kulturstaatsminister-weimer-media-group-kritik-100.html?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/weimer-kulturstaatsminister-weimer-media-group-kritik-100.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>6) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.newsroom.de\/news\/aktuelle-meldungen\/vermischtes-3\/weimer-trennt-sich-treuhaenderisch-vom-eigenen-verlag-skandal-um-einflussnahme-976254\/?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.newsroom.de\/news\/aktuelle-meldungen\/vermischtes-3\/weimer-trennt-sich-treuhaenderisch-vom-eigenen-verlag-skandal-um-einflussnahme-976254\/<\/u><\/a><\/p>\n<p>7) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/de.linkedin.com\/posts\/julian-r%C3%B6pcke-20a990a8_elf-jahre-lang-war-ich-journalist-bei-bild-activity-7470749875362734080-rBtC?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/de.linkedin.com\/posts\/julian-r%C3%B6pcke-20a990a8_elf-jahre-lang-war-ich-journalist-bei-bild-activity-7470749875362734080-rBtC<\/u><\/a><\/p>\n<p>8) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.alexander-wallasch.de\/gesellschaft\/bild-presstituierte-roepcke-schafft-jetzt-beim-ukrainischen-drohnenhersteller-an?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.alexander-wallasch.de\/gesellschaft\/bild-presstituierte-roepcke-schafft-jetzt-beim-ukrainischen-drohnenhersteller-an<\/u><\/a><\/p>\n<p>9) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.alexander-wallasch.de\/gesellschaft\/springer-plant-den-krieg-der-welt-sicherheitsgipfel-2026-laeuft-seit-gestern?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.alexander-wallasch.de\/gesellschaft\/springer-plant-den-krieg-der-welt-sicherheitsgipfel-2026-laeuft-seit-gestern<\/u><\/a><\/p>\n<p>10) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.axelspringer.com\/de\/ax-press-release\/welt-sicherheitsgipfel-2026-sicherheitssektor-diskutiert-rahmenbedingungen-fuer-europaeische-verteidigungsfaehigkeit?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.axelspringer.com\/de\/ax-press-release\/welt-sicherheitsgipfel-2026-sicherheitssektor-diskutiert-rahmenbedingungen-fuer-europaeische-verteidigungsfaehigkeit<\/u><\/a><\/p>\n<p>11) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/trumps-turbulentes-spiel-mit-der-nato-patriot-versprechen-und-groenland-forderungen-zr-94389702.html?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.fr.de\/politik\/trumps-turbulentes-spiel-mit-der-nato-patriot-versprechen-und-groenland-forderungen-zr-94389702.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>12) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/nato-gipfel-mit-trump-und-erdogan-so-haben-sich-die-europaeer-vorbereitet-um-einen-eklat-zu-verhindern-ld.10013728?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.nzz.ch\/international\/nato-gipfel-mit-trump-und-erdogan-so-haben-sich-die-europaeer-vorbereitet-um-einen-eklat-zu-verhindern-ld.10013728<\/u><\/a><\/p>\n<p>13) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/nato-gipfel-daenemark-an-trumpgroenland-steht-nicht-zum-verkauf\/100238692.html?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/nato-gipfel-daenemark-an-trumpgroenland-steht-nicht-zum-verkauf\/100238692.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>14) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article6a4ca0c41cbe5f3a786a9520\/nato-gipfel-im-liveticker-ich-stehe-ganz-oben-auf-ihrer-liste-trump-spricht-ueber-bedrohung-aus-dem-iran.html?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article6a4ca0c41cbe5f3a786a9520\/nato-gipfel-im-liveticker-ich-stehe-ganz-oben-auf-ihrer-liste-trump-spricht-ueber-bedrohung-aus-dem-iran.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>15) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/nato-gipfel-206.html?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/nato-gipfel-206.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>16) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.bpb.de\/system\/files\/dokument_pdf\/bpb_Druckgrafiken_Finanzierung.pdf?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.bpb.de\/system\/files\/dokument_pdf\/bpb_Druckgrafiken_Finanzierung.pdf<\/u><\/a><\/p>\n<p>17) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Themen\/Wirtschaft\/Volkswirtschaftliche-Gesamtrechnungen-Inlandsprodukt\/Tabellen\/bip-bubbles.html?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Themen\/Wirtschaft\/Volkswirtschaftliche-Gesamtrechnungen-Inlandsprodukt\/Tabellen\/bip-bubbles.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>18) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/article\/Deutschland-ruestet-auf-Pump-und-baut-Rekordschulden-auf-10458027.html?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.telepolis.de\/article\/Deutschland-ruestet-auf-Pump-und-baut-Rekordschulden-auf-10458027.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>19) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.bundesrechnungshof.de\/SharedDocs\/Kurzmeldungen\/DE\/2026\/bwv_eckwerte\/eckwerte-2027.html?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.bundesrechnungshof.de\/SharedDocs\/Kurzmeldungen\/DE\/2026\/bwv_eckwerte\/eckwerte-2027.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>20) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/europe\/german-government-approve-2026-budget-with-record-investment-borrowing-surge-2025-07-28\/?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.reuters.com\/world\/europe\/german-government-approve-2026-budget-with-record-investment-borrowing-surge-2025-07-28\/<\/u><\/a><\/p>\n<p>21) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.bundesregierung.de\/breg-de\/aktuelles\/nato-gipfel-den-haag-2025-2355974?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.bundesregierung.de\/breg-de\/aktuelles\/nato-gipfel-den-haag-2025-2355974<\/u><\/a><\/p>\n<p>22) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/de.euronews.com\/my-europe\/2026\/06\/03\/deutschland-un-sicherheitsrat?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/de.euronews.com\/my-europe\/2026\/06\/03\/deutschland-un-sicherheitsrat<\/u><\/a><\/p>\n<p>23) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/en\/germany-record-debt-and-a-seismic-policy-shift\/a-77861879?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.dw.com\/en\/germany-record-debt-and-a-seismic-policy-shift\/a-77861879<\/u><\/a><\/p>\n<p>24) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.bundeswehr.de\/de\/organisation\/heer\/aktuelles\/brigade-litauen-start-up-baltikum-5817948?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.bundeswehr.de\/de\/organisation\/heer\/aktuelles\/brigade-litauen-start-up-baltikum-5817948<\/u><\/a><\/p>\n<p>25) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/nato-operationsplan-deutschland-100.html?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/nato-operationsplan-deutschland-100.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>26) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/de.euronews.com\/my-europe\/2026\/07\/01\/rutte-berlin-europa-nato-merz?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/de.euronews.com\/my-europe\/2026\/07\/01\/rutte-berlin-europa-nato-merz<\/u><\/a><\/p>\n<p>27) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/sicherheitskonferenz\/neue-kommandostruktur-deutschland-soll-mehr-verantwortung-in-der-nato-uebernehmen-110834749.html?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/sicherheitskonferenz\/neue-kommandostruktur-deutschland-soll-mehr-verantwortung-in-der-nato-uebernehmen-110834749.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>28) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.bundeswehr.de\/de\/meldungen\/deutschland-niederlande-verantwortung-baltikum-6118112?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.bundeswehr.de\/de\/meldungen\/deutschland-niederlande-verantwortung-baltikum-6118112<\/u><\/a><\/p>\n<p>29) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/de.euronews.com\/my-europe\/2026\/07\/03\/nato-gipfel-ankara-zusage-artikel-5-usa?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/de.euronews.com\/my-europe\/2026\/07\/03\/nato-gipfel-ankara-zusage-artikel-5-usa<\/u><\/a><\/p>\n<p>30) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.freiheit.org\/de\/mitteleuropa-und-baltische-staaten\/focus\/drei-meere-initiative?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.freiheit.org\/de\/mitteleuropa-und-baltische-staaten\/focus\/drei-meere-initiative<\/u><\/a><\/p>\n<p>31) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/eeo.uni-klu.ac.at\/wwwg.uni-klu.ac.at\/eeo\/Pilsudski_Polen.pdf?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/eeo.uni-klu.ac.at\/wwwg.uni-klu.ac.at\/eeo\/Pilsudski_Polen.pdf<\/u><\/a><\/p>\n<p>32) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/zahlenbilder.de\/europa\/europaeische-union\/wirtschaft-und-finanzen\/42591\/die-drei-meere-initiative?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/zahlenbilder.de\/europa\/europaeische-union\/wirtschaft-und-finanzen\/42591\/die-drei-meere-initiative<\/u><\/a><\/p>\n<p>33) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/trumps-turbulentes-spiel-mit-der-nato-patriot-versprechen-und-groenland-forderungen-zr-94389702.html?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.fr.de\/politik\/trumps-turbulentes-spiel-mit-der-nato-patriot-versprechen-und-groenland-forderungen-zr-94389702.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>34) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/taz.de\/Nato-Gipfel\/!6093070\/?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/taz.de\/Nato-Gipfel\/!6093070\/<\/u><\/a><\/p>\n<p>35) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/taz.de\/Nato\/!t5008005\/?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/taz.de\/Nato\/!t5008005\/<\/u><\/a><\/p>\n<p>36) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/taz.de\/Nato-Gipfel-in-Ankara\/!6194377\/?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/taz.de\/Nato-Gipfel-in-Ankara\/!6194377\/<\/u><\/a><\/p>\n<p>37) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.bmvg.de\/de\/aktuelles\/beschaffung-patriot-systemen-lenkflugkoerpern-5811004?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.bmvg.de\/de\/aktuelles\/beschaffung-patriot-systemen-lenkflugkoerpern-5811004<\/u><\/a><\/p>\n<p>38) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.bundeskanzler.de\/bk-de\/aktuelles\/pressekonferenz-kanzler-ankara-nato-2446296?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.bundeskanzler.de\/bk-de\/aktuelles\/pressekonferenz-kanzler-ankara-nato-2446296<\/u><\/a><\/p>\n<p>39) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/news\/2026-07\/05\/nato-gipfel-mit-trump-unterwerfung-oder-klare-kante?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.zeit.de\/news\/2026-07\/05\/nato-gipfel-mit-trump-unterwerfung-oder-klare-kante<\/u><\/a><\/p>\n<p>40) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.turkiyetoday.com\/world\/russia-says-nato-summit-in-ankara-should-reflect-new-realities-3222245?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.turkiyetoday.com\/world\/russia-says-nato-summit-in-ankara-should-reflect-new-realities-3222245<\/u><\/a><\/p>\n<p>41) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.manager-magazin.de\/politik\/europa\/nato-gipfel-so-viel-investieren-nato-staaten-im-vergleich-zu-russland-und-china-ins-militaer-a-7e3ce553-6205-4c20-aa30-9701dfbf7f90?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.manager-magazin.de\/politik\/europa\/nato-gipfel-so-viel-investieren-nato-staaten-im-vergleich-zu-russland-und-china-ins-militaer-a-7e3ce553-6205-4c20-aa30-9701dfbf7f90<\/u><\/a><\/p>\n<p>42) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.manager-magazin.de\/politik\/europa\/nato-gipfel-so-viel-investieren-nato-staaten-im-vergleich-zu-russland-und-china-ins-militaer-a-7e3ce553-6205-4c20-aa30-9701dfbf7f90?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.manager-magazin.de\/politik\/europa\/nato-gipfel-so-viel-investieren-nato-staaten-im-vergleich-zu-russland-und-china-ins-militaer-a-7e3ce553-6205-4c20-aa30-9701dfbf7f90<\/u><\/a><\/p>\n<p>43) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.bundesregierung.de\/breg-de\/aktuelles\/nato-gipfel-den-haag-2025-2355974?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.bundesregierung.de\/breg-de\/aktuelles\/nato-gipfel-den-haag-2025-2355974<\/u><\/a><\/p>\n<p>44) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.mediaimpact.de\/wp-content\/uploads\/2026_WELT-Sicherheitsgipfel_VKU_MI.pdf?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.mediaimpact.de\/wp-content\/uploads\/2026_WELT-Sicherheitsgipfel_VKU_MI.pdf<\/u><\/a><\/p>\n<p>45) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.axelspringer.com\/de\/ax-press-release\/welt-sicherheitsgipfel-2026-sicherheitssektor-diskutiert-rahmenbedingungen-fuer-europaeische-verteidigungsfaehigkeit?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.axelspringer.com\/de\/ax-press-release\/welt-sicherheitsgipfel-2026-sicherheitssektor-diskutiert-rahmenbedingungen-fuer-europaeische-verteidigungsfaehigkeit<\/u><\/a><\/p>\n<p>46) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/vor-70-jahren-als-bertolt-brecht-den-offenen-brief-an-die-100.html?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/vor-70-jahren-als-bertolt-brecht-den-offenen-brief-an-die-100.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>47) Wolfgang Effenberger: Schwarzbuch EU &amp; NATO. H\u00f6rh-Grenzhausen 2020, S. 137<\/p>\n<p><strong>+++<\/strong><\/p>\n<p>Wir danken dem Autor f\u00fcr das Recht zur Ver\u00f6ffentlichung dieses Beitrags.<\/p>\n<p><strong>+++<\/strong><\/p>\n<p>Bild: NATO-Gipfel in Ankara 2026<br \/>Bildquelle: Cristi Dangeorge \/ shutterstock<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div>\n<p><strong>Im Schraubstock von &#8222;Welt-Sicherheits&#8220;- und NATO-Gipfel<\/strong><\/p>\n<p><em>Ein Meinungsbeitrag von <strong>Wolfgang Effenberger<\/strong>.<\/em><\/p>\n<p>Lord Ismays ber\u00fchmtes Zitat \u00fcber den Zweck der NATO lautete: \u201eto keep the Soviet Union out, the Americans in, and the Germans down&#8220; \u2014 die Sowjetunion drau\u00dfen, die<\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":13230,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_gspb_post_css":"","_uag_custom_page_level_css":"","fifu_image_url":"","fifu_image_alt":"","footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-13229","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-medienkritik"],"blocksy_meta":[],"uagb_featured_image_src":{"full":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:rQMr.9f5\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Artikel_20260713_Ankara_apolut.jpg",1920,1080,false],"thumbnail":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:rQMr.9f5\/w:150\/h:150\/q:mauto\/rt:fill\/g:ce\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Artikel_20260713_Ankara_apolut.jpg",150,150,true],"medium":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:rQMr.9f5\/w:300\/h:169\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Artikel_20260713_Ankara_apolut.jpg",300,169,true],"medium_large":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:rQMr.9f5\/w:768\/h:432\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Artikel_20260713_Ankara_apolut.jpg",768,432,true],"large":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:rQMr.9f5\/w:1024\/h:576\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Artikel_20260713_Ankara_apolut.jpg",1024,576,true],"1536x1536":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:rQMr.9f5\/w:1536\/h:864\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Artikel_20260713_Ankara_apolut.jpg",1536,864,true],"2048x2048":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:rQMr.9f5\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Artikel_20260713_Ankara_apolut.jpg",1920,1080,false],"trp-custom-language-flag":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:rQMr.9f5\/w:18\/h:10\/q:mauto\/f:best\/dpr:2\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Artikel_20260713_Ankara_apolut.jpg",18,10,true]},"uagb_author_info":{"display_name":"admin","author_link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/author\/admin\/"},"uagb_comment_info":0,"uagb_excerpt":"Im Schraubstock von \"Welt-Sicherheits\"- und NATO-GipfelEin Meinungsbeitrag von Wolfgang Effenberger.Lord Ismays ber\u00fchmtes Zitat \u00fcber den Zweck der NATO lautete: \u201eto keep the Soviet Union out, the Americans in, and the Germans down\" \u2014 die Sowjetunion drau\u00dfen, die","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13229","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13229"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13229\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/13230"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13229"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13229"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13229"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}