{"id":13243,"date":"2026-07-13T16:10:46","date_gmt":"2026-07-13T14:10:46","guid":{"rendered":"https:\/\/meiser-tv.de\/politik\/solidaritaet-mit-compact-von-andrea-drescher\/"},"modified":"2026-07-13T16:10:46","modified_gmt":"2026-07-13T14:10:46","slug":"solidaritaet-mit-compact-von-andrea-drescher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/politik\/solidaritaet-mit-compact-von-andrea-drescher\/","title":{"rendered":"Solidarit\u00e4t mit Compact | Von Andrea Drescher"},"content":{"rendered":"<div>\n<p><em>Ein Meinungsbeitrag von <strong>Andrea Drescher.<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Presse- und Meinungsfreiheit sind Werte, die im Wertewesten zunehmend an Bedeutung verlieren. Immer h\u00e4ufiger werden freie Medien angegriffen, De-Banking geh\u00f6rt inzwischen in Deutschland fast schon zur Normalit\u00e4t. Eine aktuelle Aktion gegen das patriotische Magazin Compact ist nur ein weiterer H\u00f6hepunkt im Rahmen des rasanten Abbaus an Freiheitsrechten. 100.000 Euro muss Compact m\u00f6glicherweise an Strafe zahlen &#8230; f\u00fcr unerlaubte Parteienwerbung &#8211; eine Ordnungswidrigkeit &#8211; im Rahmen einer Veranstaltungsreihe mit dem Titel &#8222;Die blaue Welle&#8220;.<\/p>\n<p>Wer mich kennt, wei\u00df, wie nahe ich dem patriotischen Lager stehe. Positiv ausgedr\u00fcckt kann man sagen: sehr distanziert. Das Compact-Magazin von J\u00fcrgen Els\u00e4sser verfolge ich daher nur unregelm\u00e4\u00dfig und eher unter dem Aspekt der &#8222;Feindbeobachtung&#8220;, auch wenn ich bei den Themen Russland, Gaza und Frieden sehr viel \u00dcbereinstimmung feststelle.<\/p>\n<p>Der Voltaire zugeschriebene Satz: \u201eIch missbillige, was Sie sagen, aber ich werde bis zum Tod Ihr Recht verteidigen, es zu sagen.\u201c und \u201eFreiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden.\u201c von Rosa Luxemburg haben aber immer mein Denken gepr\u00e4gt. Bereits der Versuch des Verbots von Compact durch Nancy Faser war mir ein Dorn im Auge und ich freute mich, dass das vom Gericht abgewiesen wurde.<\/p>\n<p>Als ich vom erneuten \u00dcbergriff des deutschen Rechtsstaats erfuhr, nahm ich Kontakt zur Redaktion auf, um die n\u00e4heren Hintergr\u00fcnde zu erfahren und durch ein Interview auch meine bzw. unsere Solidarit\u00e4t seitens TKP auszudr\u00fccken.<\/p>\n<p>Dr. Stephanie Els\u00e4sser, die Frau des Herausgebers und Chefredakteurs sowie Miteigent\u00fcmerin, war gerne bereit dazu. Ihr Mann J\u00fcrgen Els\u00e4sser kam dazu, als es um die offizielle Blattlinie ging.<\/p>\n<p><strong>Was war das Ziel der &#8222;Blauen Welle&#8220;-Veranstaltungen, die ja von Compact veranstaltet wurde? Es macht f\u00fcr mich als Au\u00dfenstehende den Eindruck einer &#8222;Guten -Laune-Veranstaltung&#8220;. Was wollten Sie damit erreichen?<\/strong><\/p>\n<p>Ja, das war ein Open-Air-Programm mit Liveband und Reden von Ende M\u00e4rz bis Mitte Juli 2024, zu dem wir nat\u00fcrlich unsere Leser eingeladen haben. Wir haben gedacht, wir machen einfach mal den Menschen eine Freude und machen Konzerte und so weiter. Und nat\u00fcrlich auch ein bisschen eine PR-Tour f\u00fcr Compact, denn alles, was wir au\u00dfen tragen, auch wenn mein Mann mal eine Rede h\u00e4lt, hat mit Compact zu tun, da wir nach wie vor das reichweitenst\u00e4rkste Oppositionsmedium sind. Wir bringen uns immer wieder mal in Veranstaltungen anderer ein oder machen eigene. Die letzte war bei uns am Firmensitz zu Katharina der Gro\u00dfen, da haben wir nat\u00fcrlich auch unsere Leser eingeladen. So war es auch mit der blauen Welle.<\/p>\n<p><strong>Es war also nicht die Absicht, Wahlwerbung f\u00fcr die AfD zu machen?<\/strong><\/p>\n<p>Nein, es war nicht die Absicht und wir haben sogar noch vorher dem Bundesvorstand der AfD eine Unterlassungserkl\u00e4rung unterschrieben, dass das keine Werbeveranstaltung f\u00fcr die Partei ist. Es ist durchaus so, dass da auch in den Reihen der AfD einige Probleme mit uns haben, vor allen Dingen mit unserem Friedenskurs. Mit der Unterlassungserkl\u00e4rung wollten wir deutlich machen, <strong>dass es nicht in die N\u00e4he einer AfD-Wahlwerbung kommt.<\/strong><\/p>\n<p>Es war als \u00fcberparteilicher Ansatz konzipiert, was z.B. auch durch unsere Werbung f\u00fcr die Blaue Welle Anfang Juli in Dresden deutlich wurde. Da stand einfach drauf: &#8222;Wende gut, alles gut \u2013 F\u00fcr eine Regierung ohne Altparteien&#8220;.<\/p>\n<p>J\u00fcrgen hat das dann auch in der Er\u00f6ffnungsrede der blauen Welle, die war in Sonneberg am 15. April 2024 klar benannt. Aber das zitiere ich lieber w\u00f6rtlich.<\/p>\n<p><strong>Gerne!<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Die blaue Welle ist die Werbung f\u00fcr eine politische Wende im Land. Wir machen keinen Wahlkampf f\u00fcr eine politische Partei, sondern wir sagen, die Wende ist ein Herzensanliegen f\u00fcr Leute unseres Volkes jenseits aller Parteigrenzen.<\/p>\n<p>Wir brauchen eine Regierung aus dem Volk, durch das Volk und f\u00fcr das Volk. Und wie sich diese Regierung dann sortiert im Einzelnen, wer dann mit wem Koalitionen bildet, das muss ich weisen.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich ist die AfD ein wichtiger Faktor. Nat\u00fcrlich hoffen wir auch, dass die Werteunion aus dem Knick kommt. Und ich habe auch die Hoffnung nicht verloren, dass sich Frau Wagenknecht noch einmal f\u00e4ngt und aufh\u00f6rt mit dem Rumgeschmuse mit der CDU. Und vielleicht, vielleicht wird auch die CDU sich noch mal fangen in Th\u00fcringen und aufh\u00f6ren mit ihrer Brandmauer-Politik.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Das h\u00f6rt sich definitiv nicht nach AfD-Werbung an. Warum der Name &#8222;Blau&#8220; in Blaue Welle &#8211; wie kam es zur Namenswahl?<\/strong><\/p>\n<p>Das ist das Ergebnis des Brainstormings in der Redaktionsrunde. Wir haben gedacht, blau ist die Farbe des Himmels, positiv konnotiert da verbunden mit Wasser, mit Meer, mit dem Himmel und Himmelsblau. Es ging ja in den Sommer rein, da haben wir uns dann einfach im Team auf diesen Namen geeinigt.<\/p>\n<p><strong>Was sind die konkreten Vorw\u00fcrfe der Bundestagsverwaltung?<\/strong><\/p>\n<p>Ende Juni hat die Bundestagsverwaltung uns einen Bescheid geschickt, der zu einer Strafzahlung bis zu 100.000 Euro f\u00fchren kann. Wir hatten aber sofort den Eindruck, dass hier eine Revanche versucht wird, da das Compactverbot am 24. Juni 2025 vom Bundesverwaltungsgericht in letzter Instanz zur\u00fcckgewiesen worden ist.<\/p>\n<p>Vorgeworfen wird uns, dass Compact illegale Parteienfinanzierung f\u00fcr die AfD betrieben h\u00e4tte . Diese Ordnungswidrigkeit, es ist keine Strafanzeige, hat eine H\u00f6chststrafe von 100.000 Euro. Die Bundestagsverwaltung begr\u00fcndet ihre Anzeige damit, dass- ich zitiere jetzt, &#8222;eine Kooperation zwischen der AfD und der Compaktmagazin GmbH unter Verwendung der Begrifflichkeit Blaue Welle stattfand.&#8220;<\/p>\n<p>Diese Kooperation habe schon vor dem Start der Blauen Welle begonnen, n\u00e4mlich im Sommer 2023. W\u00f6rtlich hei\u00dft es, ich zitiere, &#8222;so haben Alex Weidel und Johann H\u00f6cke der Kompaktmagazin GmbH im Sommer 2023 Interviews gegeben. Die Interviews sind gek\u00fcrzt im Magazin und in voller L\u00e4nge im Videoformat auf YouTube erschienen. Eine Fotomontage mit Frau Weidel in Strandbekleidung steckte das Cover der Magazinausgabe August 2023. Daneben das Titelthema der AfD Sommer. Auf der Blauen Welle ins Kanzleramt. Das war der Untertitel.&#8220;<\/p>\n<p>Damit war f\u00fcr uns klar, worauf diese Ordnungswidrigkeiten abzielt. Es geht nicht wirklich um illegale Finanzierung der AfD, sondern es geht offenbar um unseren fairen Umgang mit der AfD, der jetzt abgestraft werden soll.<\/p>\n<p>Im deutsche Parteiengesetz (PartG) meinen, regelt \u00a7 27a PartG (&#8222;Werbema\u00dfnahmen anderer&#8220;) den Umgang mit Werbema\u00dfnahmen Dritter zugunsten einer Partei. Die Vorschrift wurde zum 5. M\u00e4rz 2024 eingef\u00fchrt. Zu den wesentlichen Regelungen geh\u00f6rt die Anzeigepflicht f\u00fcr Dritte. Diese besagt, dass wer beabsichtigt, auf eigene Kosten Werbung zugunsten einer Partei durchzuf\u00fchren, die Partei vorher informieren muss. Man will verhindern, dass Dritte durch Wahlwerbung eine Partei unterst\u00fctzen, ohne dass dies nach den Regeln \u00fcber Parteispenden transparent wird.<\/p>\n<p><strong>Gibt es da irgendeine Kooperationsvereinbarung?<\/strong><\/p>\n<p>Nein, \u00fcberhaupt nichts. Es gibt ja einige Mitglieder im Bundesvorstand der AfD, die uns nicht sch\u00e4tzen. Es gibt kein &#8222;Kuscheln mit Compact&#8220; &#8211; im Gegenteil. Einige geben uns nicht mal Interviews.<\/p>\n<p>Kennen Sie einen Paragraphen, der es verbietet, Politiker im Vorfeld von Wahlen zu interviewen? Ich kenne keinen. Sonst m\u00fcsste man ja den Spiegel und \u00e4hnliche Medien auch wegen Wahlkampfhilfe der Altparteien abstrafen. Im Mainstream werden immer die Altparteien und deren Politiker hochgejubelt, sie werden in Talkshows eingeladen und auf Titelbildern abgebildet. Und bei uns soll so was strafw\u00fcrdig sein, wenn wir mal Alice Weidel aufs Titelbild bringen.<\/p>\n<p><strong>Wie stehen Sie pers\u00f6nlich zur AfD?<\/strong><\/p>\n<p>Ich bin eigentlich der typische Wechselw\u00e4hler, habe auch mal Gr\u00fcn gew\u00e4hlt. Es kommt immer auf die Pers\u00f6nlichkeiten an, die Politik machen. Und es kommt, sagen wir mal, auf das an, was einem vielleicht auch selbst ein Herzensanliegen ist. Ich sch\u00e4tze Alice Weidel, habe die AfD aber immer wieder kritisiert. Ich stehe zur AfD dahingehend, dass sie die gr\u00f6\u00dfte Oppositionskraft in der Bundesrepublik Deutschland ist, die es geschafft hat, Mehrheiten zu generieren. Und in der Politik kommt es ja auf Mehrheiten an.<\/p>\n<p>F\u00fcr mich hat aber das Friedensthema den allerh\u00f6chsten Wert, auch wenn ich in den letzten Jahren schon die Liebe zu meinem Land entdeckt habe. Es ist ein reiner Zufall, in welches Land man hineingeboren wird, aber diese Angriffe und jetzt sogar das Verbot von Deutschlandfahnen, das tut mir dann auch weh. Vielleicht ist auch meinem Sternzeichen Waage geschuldet, aber bei Angriffen ergreife ich eigentlich immer sofort Partei f\u00fcr die andere Seite.<\/p>\n<p>Aber das hei\u00dft nicht, wenn man Patriot ist, was immer unterstellt wird, dass andere Menschen ausgegrenzt werden. Das ist Quatsch.<\/p>\n<p><strong>Wie steht Compact zur AfD?<\/strong><\/p>\n<p>Auch wenn ich Miteigent\u00fcmerin bin- die Linie bestimmt der Chefredakteur. Fragen wir ihn direkt.<\/p>\n<blockquote><p>J\u00fcrgen Elss\u00e4sser: Wir sind journalistisch freundlich und offen und parteilos. Wir legen Wert auf die Feststellung, dass wir kein AfD-Parteiorgan sind und die AfD auch immer wieder kritisieren.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Warum wird Compact dann mit der AfD in Verbindung gebracht?<\/strong><\/p>\n<p>Ich vermute, dass es daran liegt, dass wir ihnen im Magazin und auch in den TV-Sendungen hin und wieder eine faire B\u00fchne gegeben haben. Sie wurden ja in der Vergangenheit zumindest vom Mainstream unterdr\u00fcckt, wurden nicht eingeladen, kamen nicht zu Wort. Es gab dann immer nur irgendwelche Unterstellungen und damit wollten wir aufr\u00e4umen. Deswegen haben wir ab und zu Interviews gef\u00fchrt und uns um einen offenen und fairen Umgang mit der AfD bem\u00fcht.<\/p>\n<p><strong>Von welchen Parteien erwarten Sie eine \u00c4nderung im Sinne einer patriotischeren Wende?<\/strong><\/p>\n<p>Letzten Endes denken wir an eine Regierung ohne Altparteien, also einen \u00fcberparteilichen &#8211; mehrparteilichen Ansatz &#8211; wie mein Mann es in der Er\u00f6ffnungsrede gesagt hat. Dazu geh\u00f6ren AfD, BSW, Dissidenten der CDU, dieBasis, Freie Sachsen, Freie W\u00e4hler und die Werteunion.<\/p>\n<p><strong>Und welche Parteien waren bei den Blauen-Welle-Veranstaltungen vor Ort dabei?<\/strong><\/p>\n<p>Das waren Redner von AfD, dieBasis, Freie Sachsen und Freie W\u00e4hler.<\/p>\n<p><strong>Von den anderen Parteien kam niemand?<\/strong><\/p>\n<p>BSW, CDU und Werteunion waren oft eingeladen, kamen aber nicht. Das erleben wir leider immer wieder. Wir laden Politiker verschiedenen Parteien ein, sie kommen aber aus den unterschiedlichsten Gr\u00fcnden nicht zu uns. Sogar Politiker von den Gr\u00fcnen haben wir angefragt, wurden aber einfach ignoriert. So ist ein parteien\u00fcbergreifender Dialog gar nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<p><strong>Welche Ma\u00dfnahmen gab bzw. gibt es gegen die journalistische Arbeit von Compact?<\/strong><\/p>\n<p>Das Compact-Verbot haben wir ja erfolgreich zur\u00fcckgeschlagen &#8211; keine Behauptung in Bezug auf Faschismus, Rassismus oder Antisemitismus konnte nachgewiesen werden &#8211; wir konnten alles entkr\u00e4ften .<\/p>\n<p>Vor dem Bundesverwaltungsgericht sollte die Gegenseite, also die Bundesregierung in Vertretung des Innenministeriums und des Verfassungsschutzes vier bis f\u00fcnf Beispiele vorlegen, also die schlimmsten Artikel mit denen man die Vorw\u00fcrfe gegen uns belegen k\u00f6nne. Zwei stammten von meinem Mann, zwei von mir und einer von einem freien Autor, eine Satire \u00fcber eine Tchibo Brosch\u00fcre. Das war so absurd.<\/p>\n<p><strong>Wieso?<\/strong><\/p>\n<p>Ein Artikel meines Mannes war ein Editorial mit der \u00dcberschrift &#8222;Lob des Gastarbeiters&#8220;. Er hat ja fr\u00fcher mit einem t\u00fcrkischen Freund in einer WG zusammengewohnt und hat aus dieser Zeit noch t\u00fcrkische Freunde. Diese hat er gelobt, da er in der Corona-Zeit bei denen ein- und ausgehen konnte, ohne Maske, ohne Impf- oder Testnachweis. Um Wortwiederholungen zu vermeiden, hat er dann geschrieben, &#8222;dann lobe ich mir doch meinen osmanischen WG-Freund&#8220;. Der Begriff &#8222;Osmanisch&#8220; wurde ihm als faschistisch unterstellt.<\/p>\n<p>Mein Artikel &#8222;Bella Italia, triste Germania \u2013 Wie man in Rom Deutschland wiederfindet&#8220; <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.compact-online.de\/verbotswuerdig-bella-italia-triste-germania\/?ref=apolut.net\">https:\/\/www.compact-online.de\/verbotswuerdig-bella-italia-triste-germania\/<\/a> w\u00e4re rassistisch, war aber nur ein Kulturvergleich zwischen Rom und Berlin. Ich habe vor vielen Jahren ein Semester in Rom studiert und war seitdem nie wieder in der Stadt. Nach so vielen Jahrzehnten fuhr ich mit J\u00fcrgen zusammen nach Rom, wo sich seitdem irgendwie nichts ver\u00e4ndert hat. Es war noch genauso wie fr\u00fcher, als ich Studentin war. Ich esse gern mal einen D\u00f6ner und hatte an einem Abend Lust darauf &#8211; wir konnten aber keine D\u00f6nerbude finden. Es gab auch keinen Asiaten, es gab ausschlie\u00dflich Pizzerien und Ristorantes. Es war noch alles sehr autochthon.<\/p>\n<p>Ich liebe Berlin und auch die Vielfalt in Berlin. Da ist der Unterschied schon sehr deutlich. Aber ich habe auch die Zugverbindungen in Italien erw\u00e4hnt, die nicht nur preiswert, sehr regelm\u00e4Ssig sondern auch super-p\u00fcnktlich sind. Das habe ich dann verglichen mit unserer R\u00fcckreise, die sehr beschwerlich war mit Versp\u00e4tungen. Da blieb der Zug einfach mal eine Stunde irgendwo in der Pampa stehen. Der Vergleich mit der Deutschen Bahn gefiel wohl nicht.<\/p>\n<p>Den Rassismusvorwurf konnten wir also ebenfalls entkr\u00e4ften. Ich habe ein belegbar christliches Menschenbild &#8211; kulturelle Unterschiede zu benennen hat mit Rassismus nichts zu tun. Mit diesen Beispielen konnte das Gericht nicht \u00fcberzeugt werden, so dass das Verbot letztinstanzlich abgewiesen wurde.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr gehen sie jetzt auf anderen Wegen gegen uns vor. So darf unser Mitarbeiter Paul Klemm den Bundestag nicht mehr betreten. Er bekommt einfach keine Akkreditierung mehr. Man pr\u00fcfe &#8211; hei\u00dft es. Aber diese Pr\u00fcfung dauert schon l\u00e4nger. Es ist einfach Schikane, gegen die wir uns immer wieder auch juristisch wehren m\u00fcssen.<\/p>\n<p><strong>Kann man Compact unterst\u00fctzen?<\/strong><\/p>\n<p>Ja, Spenden w\u00e4ren toll. Die Kosten f\u00fcr Anw\u00e4lte und Gerichtskosten summieren sich schon sehr. Das m\u00fcssen wir alles aus den Einnahmen, Spenden bzw. privat finanzieren. Jeder Euro hilft.<\/p>\n<p>Danke f\u00fcr das Gespr\u00e4ch.<\/p>\n<p>An dieser Stelle bitte ich ausnahmsweise einmal explizit um Spenden. Nicht f\u00fcr meine Arbeit sondern f\u00fcr Compact. Durch Unterst\u00fctzung f\u00fcr Klage- bzw. Anwaltskosten kann jeder Leser dieses Artikels seine Solidarit\u00e4t im Kampf um Presse- und Meinungsfreiheit deutlich machen.<\/p>\n<p><strong>+++<\/strong><\/p>\n<p>Bankverbindung<br \/>COMPACT-Magazin GmbH<br \/>DE92 8005 3000 1131 0713 40<br \/>oder per Paypal\u00a0@Compact2010<\/p>\n<p><strong>+++<\/strong><\/p>\n<p>Der Artikel erschien am 13.07.2026 zuerst bei <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/tkp.at\/2026\/07\/13\/solidaritaet-mit-compact\/?ref=apolut.net\">TKP.at<\/a><\/p>\n<p><strong>+++<\/strong><\/p>\n<p>Bildquelle: Compact \/ YouTube<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Meinungsbeitrag von Andrea Drescher. Presse- und Meinungsfreiheit sind Werte, die im Wertewesten zunehmend an Bedeutung verlieren. Immer h\u00e4ufiger werden freie Medien angegriffen, De-Banking geh\u00f6rt inzwischen in Deutschland fast schon zur Normalit\u00e4t. 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