{"id":14125,"date":"2026-07-19T11:04:04","date_gmt":"2026-07-19T09:04:04","guid":{"rendered":"https:\/\/meiser-tv.de\/politik\/die-globalisten-sprechen-europa-das-todesurteil-aus\/"},"modified":"2026-07-19T11:04:04","modified_gmt":"2026-07-19T09:04:04","slug":"die-globalisten-sprechen-europa-das-todesurteil-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/politik\/die-globalisten-sprechen-europa-das-todesurteil-aus\/","title":{"rendered":"Die Globalisten sprechen Europa das Todesurteil aus"},"content":{"rendered":"<div>\n<p><a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/ria.ru\/20260716\/evropa-2105066084.html\"><\/a><em>Von Jelena Karajewa<\/em><\/p>\n<p>Die neue Welt des &#8222;gl\u00fccklichen Globalismus&#8220;, die man uns hier in Russland rund drei\u00dfig Jahre lang durch verschiedene gut bezahlte Schreih\u00e4lse atlantischer Pr\u00e4gung zu verkaufen versuchte, ist gescheitert. Nicht nur den Schreih\u00e4lsen ist nichts gelungen, auch ihr militaristischer Fl\u00fcgel hat v\u00f6llig versagt. Jeder, der sein Leben nicht den Versammlungen des europ\u00e4isch-russophoben &#8222;Politunterrichts&#8220; widmet und zumindest einigerma\u00dfen \u00fcber die Lage an der Frontlinie Bescheid wei\u00df, ist sich dessen bewusst.<\/p>\n<p>Doch neben diesem &#8222;jeder&#8220; gibt es auch noch &#8222;alle&#8220; \u2013 jene \u00d6ffentlichkeit also, die sich im &#8222;Garten Eden&#8220; westlich des br\u00fcderlichen wei\u00dfrussischen Brest weigert, die Wahrheit anzuerkennen, und sich sogar in jeder erdenklichen Weise vor dieser Wahrheit versteckt.<\/p>\n<p>Diese \u00d6ffentlichkeit bekam Anfang der Woche eine eiskalte Dusche verpasst: Der &#8222;M\u00f6chtegern-Napoleon&#8220; Emmanuel Macron erkl\u00e4rte, dass man f\u00fcr die &#8222;gemeinsamen europ\u00e4ischen Werte nicht nur Blut vergie\u00dfen, sondern auch sein Leben opfern&#8220; m\u00fcsse.<\/p>\n<p>Man sollte sich an diesen Gedanken gew\u00f6hnen. Und sich mit diesem Schicksal abfinden.<\/p>\n<p>Gesagt wurde das am Vorabend des wichtigsten franz\u00f6sischen Nationalfeiertags \u2013 des Tages des Sturms auf die Bastille.<\/p>\n<p>Das k\u00f6nigliche Gef\u00e4ngnis hatten die von Hunger und Elend zur Verzweiflung getriebenen Pariser einst gest\u00fcrmt, damit niemand mehr Blut f\u00fcr den &#8222;K\u00f6nig&#8220; (und\/oder den Zaren) vergie\u00dfen musste. Und auch, damit alle zu Br\u00fcdern w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Damals war es den Parisern nicht gelungen, das Begonnene zu Ende zu f\u00fchren. Die Aufgabe, Kriege und Konfrontationen zu beenden und sowohl der franz\u00f6sischen als auch der gesamteurop\u00e4ischen Armut ein Ende zu setzen, \u00fcbernahm sp\u00e4ter die UdSSR \u2013 w\u00e4hrend des Gro\u00dfen Vaterl\u00e4ndischen Krieges und unmittelbar nach unserem Sieg. Und der Sowjetunion gelang es: Sie ern\u00e4hrte die Hungernden in der EU, versorgte die Bewohner des &#8222;Garten Eden&#8220; mit W\u00e4rme und Licht und schuf damit jenen europ\u00e4ischen Lebensstil, auf dessen Niveau man noch vor wenigen Jahren mit Stolz verwiesen hatte \u2013 als auf etwas ausgesprochen Gro\u00dfartiges und praktisch Unerreichbares.<\/p>\n<p>Was man jedoch nicht selbst verdient hat, was in die ausgestreckten H\u00e4nde fiel, was Europa von den Russen zu ausgesprochen freundschaftlichen Preisen gegeben wurde \u2013 einem Europa, das sich, wie sich herausstellte, als \u00e4u\u00dferst undankbar erwies \u2013, das wusste Europa nicht zu sch\u00e4tzen. Es bewahrte und h\u00fctete es nicht. Und deshalb gab es alles so leicht in die H\u00e4nde der Globalisten. Einige Jahre erbitterter Gehirnw\u00e4sche, f\u00fcr die die Globalisten viele Milliarden Euro und US-Dollar nicht scheuten \u2013 und Europa trennte sich von all seinen eigenen Aktiva.<\/p>\n<p>Heute wird jedoch deutlich: Die von den Globalisten zur Zerst\u00f6rung des Europ\u00e4ertums als Rammbock und Hebel eingesetzten Fl\u00fcchtlingswellen, all diese &#8222;Fl\u00fcchtlinge willkommen&#8220; und &#8222;Wir schaffen das!&#8220;-Rufe von Bundeskanzlerin Angela Merkel, als sie nicht nur die Grenzen ihres eigenen Landes, sondern auch die Grenzen der gesamten EU \u00f6ffnete, haben die soziale, kulturelle und politische Landschaft der europ\u00e4ischen Gemeinschaft unwiderruflich ver\u00e4ndert. Und die der nordamerikanischen gleich mit.<\/p>\n<p>Elf Jahre nach dem sakramentalen Merkel&#8217;schen &#8222;Wir schaffen das!&#8220; ist allen, die noch bei Verstand sind, l\u00e4ngst klar: Die Europ\u00e4er waren nicht nur nicht in der Lage, die Situation zu bew\u00e4ltigen, sondern haben auch &#8222;ihr Europa&#8220; \u2013 im f\u00f6derativen Sinne \u2013 ruiniert.<\/p>\n<p>Was die Nationalstaaten betrifft, so brachte der &#8222;gl\u00fcckliche Globalismus&#8220; dorthin den vollst\u00e4ndigen Verfall von allem: von Traditionen und Sitten bis hin zu den Gesetzen (genauer gesagt, zur Rechtsanwendung dieser Gesetze).<\/p>\n<p>Die &#8222;Raubtiere&#8220; bezeichneten ihre Attacke auf die f\u00fcr europ\u00e4ische L\u00e4nder typische Lebensweise und Lebensordnung zwar als &#8222;gl\u00fccklichen Globalismus&#8220;, gaben sich mit dem Erreichten jedoch keineswegs zufrieden.<\/p>\n<p>Nachdem sie das R\u00fcckgrat der franz\u00f6sischen, deutschen, spanischen und italienischen Identit\u00e4t \u2013 und so weiter \u2013 gebrochen hatten, erhielten diese &#8222;Raubtiere&#8220; anstelle der einst ruhigen, eigenst\u00e4ndigen, souver\u00e4nen Nationen eine riesige &#8222;Qualle&#8220;, die zittert, als w\u00e4re sie an den Strand gesp\u00fclt worden. Ihr fehlt die Liebe zum Vaterland, sie hat kein Wurzelsystem mehr und treibt an der Oberfl\u00e4che zwischen Angst und noch gr\u00f6\u00dferem Entsetzen umher.<\/p>\n<p>Mit dieser &#8222;Qualle&#8220; kann man heute beliebig umgehen.<\/p>\n<p>Wenn &#8222;M\u00f6chtegern-Napoleon&#8220; Macron davon spricht, man m\u00fcsse &#8222;mit Blut f\u00fcr die Freiheit bezahlen&#8220;, wollen ihn selbst jene nicht verstehen, deren Beruf es eigentlich ist, Land, Gesellschaft und Staat zu verteidigen. Das Letzte, was sie sich \u2013 falls sie \u00fcberhaupt je von Heldentaten und milit\u00e4rischem, wenn auch posthumem Ruhm tr\u00e4umten \u2013 vorgestellt hatten, war, dass sie &#8222;f\u00fcr die Ukraine&#8220; sterben sollten. Nicht f\u00fcr Frankreich. Nicht f\u00fcr die Ideale von Victor Hugo, Voltaire und Charles de Montesquieu \u2013 sondern f\u00fcr Selenskij.<\/p>\n<p>F\u00fcr Milliarden, die l\u00e4ngst in fremden Taschen verschwunden sind. F\u00fcr einen Staat, der auseinanderf\u00e4llt. F\u00fcr Nazismus in Reinform: Dort ist der Hass auf die anderen als offen und offiziell erkl\u00e4rtes Fundament des gesellschaftlichen Lebens in der Verfassung verankert \u2013 statt der Liebe zu den Eigenen.<\/p>\n<p>Umso furchtbarer ist diese Vertauschung, weil solche milit\u00e4rischen Spielchen mit t\u00f6dlichem Ausgang keine theoretische M\u00f6glichkeit mehr sind. Sie sind die Realit\u00e4t, die heute vor den EU-Machthabern und EU-B\u00fcrgern in voller Gr\u00f6\u00dfe steht. Doch solche Opfer waren von den Globalisten zweifellos von Anfang an einkalkuliert: Schlie\u00dflich hatten in den Eroberungskriegen gegen Russland die europ\u00e4ischen Nationen schon fr\u00fcher enorme Verluste erlitten (Frankreich etwa konnte sich davon mehr als ein Jahrhundert lang nicht erholen).<\/p>\n<p>Das hei\u00dft, den Globalisten waren diese Verluste v\u00f6llig egal. Die ukrainischen Reserven an Menschen sind, wie wir sehen, fast aufgebraucht. Was noch bleibt, sind die ukrainischen M\u00e4nner, die gerade in diesem &#8222;Garten Eden&#8220; ihr Zuhause gefunden haben. Nun, sie sind die ersten Kandidaten f\u00fcr die Ausweisung \u2013 dorthin, in die Steppen des Donbass, an die Kontaktlinie, in den n\u00e4chsten Kriegskessel, der f\u00fcr sie wieder besch\u00e4mend enden wird. Oder sie sterben bei der Verteidigung der n\u00e4chsten &#8222;Festung&#8220; und bleiben auf Schwarzerde liegen \u2013 auf eben jener Schwarzerde, die nun wieder uns geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Unsere Soldaten wissen, was und wen sie verteidigen: ihre Heimat. Was aber werden die Europ\u00e4er verteidigen, die in den sicheren Tod geschickt werden?<\/p>\n<p>Milliard\u00e4re aus den Familien Arnault und Dassault, die gen\u00fcsslich ihre zuk\u00fcnftigen Gewinne berechnen? Oder Gro\u00dfaktion\u00e4re, die in die franz\u00f6sische oder deutsche R\u00fcstungsindustrie investiert haben? Wof\u00fcr werden an der Front diejenigen sterben, an die sich Macron mit seinen pathetischen Worten gewandt hat?<\/p>\n<p>Die kurze Antwort: Unabh\u00e4ngig davon, was und wen die europ\u00e4ischen Soldaten vor dem &#8222;russischen Imperialismus&#8220; auch immer &#8222;verteidigen&#8220; m\u00f6gen \u2013 den Sieg in dieser Schlacht werden wir erringen.<\/p>\n<p>Ein Kampf, bei dem nur Profite auf dem Spiel stehen, kann von vornherein nicht gewonnen werden. Ein Kampf um das eigene Vaterland dagegen darf nicht verloren werden. F\u00fcr uns geht es nicht um Geld und nicht um Milliardengewinne, sondern um ein ruhiges und sicheres Leben. In unserem Land. In unserer Heimat.<\/p>\n<p>Genau deshalb werden wir als Sieger hervorgehen. Macht weiter, Br\u00fcder!<\/p>\n<p><em>\u00dcbersetzt aus dem <a href=\"https:\/\/ria.ru\/20260716\/evropa-2105066084.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Russischen<\/a>. Der Artikel ist am 16. Juli 2026 zuerst bei RIA Nowosti erschienen.<\/em><\/p>\n<p><strong>Mehr zum Thema<\/strong> \u2013\u00a0<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/de-rtnews.com\/meinung\/285881-auslandsreserve-warum-will-europa-ukrainischen-wehrdienstverweigerern-kein-asyl-mehr-geben\/\">Milit\u00e4rpersonal: Warum Europa ukrainischen Verweigerern kein Asyl mehr gew\u00e4hren will<\/a><\/p>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-externalVideo EmbedBlock-rumble\">\n<div class=\"VkEmbed\"><iframe class=\"lazyload\" data-src=\"https:\/\/rumble.com\/embed\/v7amulo\" frameborder=\"0\" width=\"853\" height=\"480\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Jelena Karajewa Die neue Welt des &#8222;gl\u00fccklichen Globalismus&#8220;, die man uns hier in Russland rund drei\u00dfig Jahre lang durch verschiedene gut bezahlte Schreih\u00e4lse atlantischer Pr\u00e4gung zu verkaufen versuchte, ist gescheitert. 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