{"id":14807,"date":"2026-07-23T16:02:20","date_gmt":"2026-07-23T14:02:20","guid":{"rendered":"https:\/\/meiser-tv.de\/medienkritik\/brzezinskis-schachbrett-deutschlands-milliardenrechnung-von-wolfgang-effenberger\/"},"modified":"2026-07-23T16:02:20","modified_gmt":"2026-07-23T14:02:20","slug":"brzezinskis-schachbrett-deutschlands-milliardenrechnung-von-wolfgang-effenberger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/medienkritik\/brzezinskis-schachbrett-deutschlands-milliardenrechnung-von-wolfgang-effenberger\/","title":{"rendered":"Brzezinskis Schachbrett \u2013 Deutschlands Milliardenrechnung | Von Wolfgang Effenberger"},"content":{"rendered":"<div>\n<p><strong>Die finanziellen Folgen der Ukrainepolitik von der Orangenen Revolution 2004 bis 2026<\/strong><\/p>\n<p><em>Ein Meinungsbeitrag von <strong>Wolfgang Effenberger<\/strong>.<\/em><\/p>\n<p><strong>Die strategische Bedeutung der Ukraine<\/strong><\/p>\n<p>In der Geopolitik der Briten bereits vor dem Ersten Weltkrieg ebenso wie in der der Amerikaner nach dem Zweiten Weltkrieg und vor allem nach dem Kalten Krieg spielte die Ukraine eine Schl\u00fcsselrolle. Nach Russland ist die Ukraine mit 603.000 Quadratkilometern das zweitgr\u00f6\u00dfte Land Europas; sie grenzt im Westen an Polen, Ungarn und die Slowakei, im Norden an Belarus (Wei\u00dfrussland), im S\u00fcden ans Schwarze Meer und im Osten an Russland. Die lange gemeinsame Grenze mit den russischen Nachbarn spielt im Krieg um die Ostukraine eine entscheidende Rolle.<\/p>\n<p>Das Land ist in vielf\u00e4ltiger Weise in West und Ost geteilt: Der Westen ist durch den Einfluss der Habsburger von Landwirtschaft und Katholizismus gepr\u00e4gt und Ukrainisch sprechend, im Osten (\u00f6stliches Donezkbecken) waren Zarentum und orthodoxe Kirche, die Schwerindustrie und die russische Sprache vorherrschend. Diese gewachsenen Unterschiede und \u2013 f\u00fcr den russischsprachigen Bev\u00f6lkerungsteil \u2013 die N\u00e4he Russlands, verst\u00e4rkt durch viele Familienbande, machte es f\u00fcr die Strategen im Wei\u00dfen Haus nicht leicht, die Ukraine einfach so in den Westen zu \u00fcberf\u00fchren.<\/p>\n<p>Der polnisch-st\u00e4mmige geopolitische Altmeister Zbigniew Brzezi\u0144ski war bis zu seinem Tod 2017 einflussreicher als manche US-Pr\u00e4sidenten. 1997 lie\u00df er in seinem schonungslos offenen Buch \u00bbDie einzige Weltmacht\u00ab an den Ambitionen der USA in Bezug auf Europa keinen Zweifel: <\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eTatsache ist schlicht und einfach, da\u00df Westeuropa und zunehmend auch Mitteleuropa weitgehend ein amerikanisches Protektorat bleiben, dessen alliierte Staaten an Vasallen und Tributpflichtige von einst erinnern.\u201c (1)<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Was ist das \u00fcbergeordnete Motiv? F\u00fcr England war das ab 1871 vereinte und wirtschaftlich aufstrebende Deutschland die Hauptgefahr. Und seit dem Ende des 19. Jahrhunderts ist einer Elite der angels\u00e4chsischen L\u00e4nder jedes Mittel recht, um eine starke Mittelmacht in Europa zu verhindern: Wirtschafts- und Handelskriege, Intrigen, gezielte Destabilisierungsma\u00dfnahmen. Das hatte Bismarck schon im April 1888 erkannt: <\/p>\n<blockquote><p><em>&#8222;Menschlichkeit, Friede und Freiheit ist immer ihr Vorwand, wenn es nicht Christentum und Ausbreitung der Segnungen der Gesittung unter Wilden und Halbbarbaren sein kann, zur Abwechslung. In Wahrheit aber schrieben die Times und die K\u00f6nigin [Viktoria, Anm. d. Verf.] im Interesse von England, das mit dem unsern nichts gemein hatte. Das Interesse Englands ist, da\u00df das Deutsche Reich mit Ru\u00dfland schlecht steht, unser Interesse, da\u00df wir mit ihm so gutstehen, als es der Sachlage nach m\u00f6glich ist\u201c.<sup> <\/sup>(2)<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Die Aussage Bismarcks wurde 127 Jahre sp\u00e4ter von George Friedman, Vorsitzender des US-amerikanischen Think Tanks Stratfor, noch weit \u00fcbertroffen, indem er deutlich machte, dass die USA keine \u00bbBeziehungen\u00ab mit Europa h\u00e4tten, es g\u00e4be nur bilaterale Beziehungen zu den einzelnen Staaten. Dann kam er zum Punkt: <\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eAlso, aus urzeitlichem, urweltlichem Interesse der USA, wof\u00fcr wir seit Jahrhunderten die Kriege f\u00fchren \u2013 Ersten und Zweiten Weltkrieg und Kalter Krieg \u2013 waren die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland. Weil vereint sind sie die einzige Macht, die uns bedrohen kann, und unser Interesse war es, sicherzustellen, dass das nicht geschieht\u201c.<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Die Idee eines G\u00fcrtels von Pufferstaaten zwischen Deutschland und Russland gibt es schon seit 1919. Der polnische Marschall J\u00f3sef Pi\u0142sudski nannte ihn \u00bbIntermarium\u00ab. Und bald trennte tats\u00e4chlich ein Staateng\u00fcrtel von Finnland \u00fcber die baltischen Staaten und Polen bis Rum\u00e4nien die Sowjetunion vom \u00fcbrigen Europa \u2013 zum Schutz vor der \u00bbbolschewistischen Weltrevolution\u00ab.<\/p>\n<p>Um heute den angloamerikanischen Albtraum einer deutsch-russischen Kombination zu verhindern, muss die Konfrontation mit Russland weiter bestehen bleiben, d. h. ein Keil zwischen Deutschland und Russland geschlagen werden. In seinem Vortrag Anfang 2015 ging Friedman auf die Motive der US-Politik ein: Rom als das gro\u00dfe Vorbild \u2013 diese Vorliebe ist ja f\u00fcr jeden sichtbar an den Repr\u00e4sentationsbauten in Washington wie etwa dem Capitol. Sp\u00e4testens seit der Unabh\u00e4ngigkeit sehen sich die USA als die rechtm\u00e4\u00dfigen Nachfahren der alten R\u00f6mer, die so klug waren, keine Truppen in entlegene Regionen au\u00dferhalb des R\u00f6mischen Imperiums zu entsenden. Stattdessen wurden dort pror\u00f6mische K\u00f6nige eingesetzt, die f\u00fcr die Erhaltung des Friedens verantwortlich waren. Die Imperien, welche versuchten, die okkupierten Gebiete direkt zu regieren, seien gescheitert, z. B. das Dritte Reich. Da m\u00fcsste man schon klug vorgehen, bekannte Friedman. Und das tun die USA in der Tat! Brillant, wie die farbigen Revolutionen angezettelt und die Schleusen f\u00fcr den Krieg ge\u00f6ffnet wurden. Alles nach Drehbuch.<\/p>\n<p>Seit 2015 erbl\u00fcht die Idee des Intermariums neu, nun nicht als Zwei- sondern als Drei-Meeres-Initiative: Ostsee \u2013 Schwarzes Meer \u2013 Adria.<\/p>\n<p>Im Strategiepapier \u00bbTradoc 525-5\u00ab aus dem Jahr 1994 sind die Eskalationsstufen klar beschrieben: Aufruhr (Turmoil), Krise (Crisis), Konflikt (Conflict), Krieg.<sup> <\/sup>(4)<sup> <\/sup>Erst vor diesem Hintergrund dieser Schablone werden die US-amerikanischen Aktivit\u00e4ten seit Ende des Kalten Krieges verst\u00e4ndlich. Im Fall der Ukraine sind die Stufen besonders offensichtlich: Aufruhr (Maidan), Krise (Slawjansk), Konflikt (Krim) und schlie\u00dflich Krieg.<\/p>\n<p><strong>\u00bbOrangenen Revolution\u00ab 2004<\/strong><\/p>\n<p>Ausl\u00f6ser der sogenannten \u00bbOrangenen Revolution\u00ab waren die ukrainischen Pr\u00e4sidentschaftswahlen 2004: auf der einen Seite der russlandfreundliche Wiktor Janukowytsch, auf der anderen der vom Westen favorisierte Wiktor A. Juschtschenko. Er hatte versprochen, im Fall des Sieges den Plan f\u00fcr einen euro- asiatischen Wirtschaftsraum zu zerrei\u00dfen. Trotz westlicher Unterst\u00fctzung unterlag Juschtschenko. Da jedoch beide die 50-Prozent-Marke verfehlten, wurde eine Stichwahl durchgef\u00fchrt. Wieder siegte, wenn auch knapp, Wiktor Janukowytsch. Die Anh\u00e4nger Juschtschenkos sowie die Wahlbeobachter der OSZE reklamierten auf Wahlbetrug, und mehr als 100.000 Menschen str\u00f6mten auf den Maidan und protestierten dagegen. Rasch erreichten die massiven Proteste auch die westlichen St\u00e4dte der Ukraine, und nachdem Janukowytsch offiziell als Wahlsieger best\u00e4tigt worden war, beschloss die Juschtschenko-Fraktion, die Regierung mit Generalstreiks und Sitzblockaden zu behindern.<\/p>\n<p>Im Ablauf der Orangenen Revolution erkannte der langj\u00e4hrige Moskau- und Osteuropakorrespondent des <em>Guardian, <\/em>Ian Traynors, ein Muster, das in Jugoslawien entwickelt wurde, um die Regierung von Slobodan Milo\u0161evi\u0107 zu st\u00fcrzen, und das in Form der \u00bbRosenrevolution\u00ab auch in Georgien angewendet wurde.<sup> <\/sup>An der Protestbewegung war ma\u00dfgeblich die ukrainische Studentenbewegung Pora beteiligt \u2013 \u00e4hnlich der serbischen Umsturzbewegung Optor, die den pro-westlichen Vojislav Kostunica in Serbien an die Macht brachte. Die analoge Bewegung in Georgien 2003 nannte sich Kmara, in Wei\u00dfrussland Subr. (5)<\/p>\n<p>In allen F\u00e4llen wurden diese Bewegungen von professionellen \u00bbBeratern\u00ab ausgebildet, finanziert und gef\u00fchrt, hinter denen westliche Regierungen, Agenturen und Organisationen standen, z. B. die Konrad Adenauer Stiftung, das US-Au\u00dfenministerium sowie USAID in Zusammenarbeit mit dem National Democratic Institute, dem International Republican Institute, der Organisation Freedom House sowie dem Open Society Institute von George Soros.<sup> <\/sup>Die konzertierten Aktionen hatten zun\u00e4chst Erfolg. Aufgrund der wochenlangen Proteste wurde die erste Stichwahl f\u00fcr ung\u00fcltig befunden. Bei der Wiederholung am 26. Dezember 2004 erhielt dann Juschtschenko die meisten Stimmen und wurde als Nachfolger von Leonid Kutschma im Januar 2005 in Kiew vereidigt. In der Au\u00dfenpolitik setzten die Orangenen vollkommen neue Akzente. Im April 2005 unterschrieben Pr\u00e4sident Juschtschenko und NATO-Generalsekret\u00e4r Jaap de Hoop Scheffer eine Vereinbarung zur Vorbereitung der Aufnahme der Ukraine in die NATO. Von der oft beschworenen Neutralit\u00e4t des Landes war keine Rede mehr <em>\u201eDieses Treffen hatte revolution\u00e4ren Charakter \u2026 Zum ersten Mal hat man anerkannt, [dass] die Ukraine atlantisch werden will und werden kann\u201c, (6) <\/em>erkl\u00e4rte Oleksandr Schnirkow, ein \u00bborangener\u00ab Mitarbeiter beim Institut f\u00fcr internationale Beziehungen in Kiew.<\/p>\n<p>Bei ihrer aufgeschlossenen Haltung dem atlantischen Milit\u00e4rb\u00fcndnis gegen\u00fcber konnten sich die Orangenen der Mehrheit in der Bev\u00f6lkerung allerdings nicht sicher sein. Ihre Schwerpunkte lagen in der westlichen Einbindung und damit der T\u00fcr\u00f6ffnung f\u00fcr westliches Kapital bei gleichzeitiger eigener Bereicherung. Weiter forcierten sie den Beitritt zur WTO \u2013 ohne \u00dcbergangsfristen oder irgendwelche besonderen Vorbedingungen. Kredite des IWF brachten die Ukraine bereits 2014 in Abh\u00e4ngigkeit von westlichem Kapital. Die Kreditbedingungen beinhalteten die Forderung nach Privatisierung von Wohnraum, der Erh\u00f6hung von Massensteuern sowie der Streichung s\u00e4mtlicher Subventionen im Sozialbereich: die \u00fcbliche wirtschaftsliberale Schocktherapie. Das westliche Traumpaar Wiktor Juschtschenko und seine attraktive Ministerpr\u00e4sidentin Timoschenko fuhr einen russlandfeindlichen Kurs und revidierte die russischen Vorzugsbedingungen beim Gaseinkauf. Ab Januar 2009 galt ein neuer Liefervertrag mit einem an den Weltmarkt gekoppelten Gaspreis. Nun musste die EU der nationalistischen und neoliberalen Regierung unter die Arme greifen.<\/p>\n<p>Mitten im totalen wirtschaftlichen Desaster als Folge der neoliberalen Politik begann der Wahlkampf 2010. Viktor Janukowytsch machte sich f\u00fcr eine blockfreie Ukraine stark und setzte damit auf die R\u00fcckkehr zur au\u00dfenpolitischen Linie unter Kutschma, die zusammen mit der Wirtschaftspolitik und den g\u00fcnstigen Kreditbedingungen in den 1990er Jahren \u2013 der Ukraine die bislang l\u00e4ngste Phase wirtschaftlichen Aufschwungs beschert hatte. Zudem setzte der Kandidat der \u00bbPartei der Regionen\u00ab auf eine gem\u00e4\u00dfigte wirtschaftsfreundliche Politik. Angesichts der anhaltenden St\u00e4rke des orangenen Lagers vor allem in der Westukraine lie\u00dfen Vertreter der Kommunistischen Partei verk\u00fcnden, die Pr\u00e4sidentschaftswahl sei eine zwischen zwei \u00dcbeln, und rief dazu auf, dem Vertreter des \u00bbnationalen Kapitals\u00ab Janukowytsch den Vorzug vor der Repr\u00e4sentantin der \u00bbKompradorenbourgeoisie\u00ab (die mit den Kolonialherren Gesch\u00e4fte machende einheimische Kaufleute) (7)<sup> <\/sup>Timoschenko zu geben.<sup> <\/sup>Die Wahl gewann Janukowytsch (49 Prozent, Timoschenko 45 Prozent), Pr\u00e4sident Juschtschenko erhielt lediglich 5,45 Prozent der Stimmen.<\/p>\n<p>2010 erhielt die Ukraine den noch von Juschtschenko\/Timoschenko ausgehandelten IWF-Kredit. Eine zentrale Bedingung stellte die \u00bbReform\u00ab des Rentensystems dar. Solch eine Reform h\u00e4tte massive Rentenk\u00fcrzungen durch Privatisierungen sowie das Eindringen ausl\u00e4ndischen Kapitals bedeutet. Au\u00dferdem diktierten die IWF-Bedingungen das Einfrieren der L\u00f6hne und Renten sowie die K\u00fcrzung der Subventionen f\u00fcr Treibstoff und Heizung. Die neue Regierung unter Ministerpr\u00e4sident Mykola Asarow stellte jedoch im Fr\u00fchjahr 2011 die Kooperation mit dem IWF ein, und die dritte Tranche des 15-Milliarden- Dollar-Kredits kam nicht mehr zur Auszahlung. Die einseitige Bindung an den Westen wurde immer mehr gelockert. Im September 2010 erhielt die Ukraine von der Volksrepublik China einen 4-Milliarden-Dollar-Kredit f\u00fcr Infrastrukturprojekte. Im Juli 2012 folgte ein Kredit von insgesamt \u00fcber 4,5 Milliarden Dollar zur Entwicklung der ukrainischen Landwirtschaft, zus\u00e4tzlich konnte die Ukraine die Exporte in das Reich der Mitte massiv ausbauen. 2013 umfasste das j\u00e4hrliche Getreideexportvolumen bereits \u00fcber vier Millionen Tonnen. Zur wirtschaftlichen Komponente kam noch eine milit\u00e4rische hinzu. Schon 1999 hatte China der Ukraine einen Flugzeugtr\u00e4ger abgekauft, der nach der \u00dcberholung 2011 unter dem Namen <em>Liaoning <\/em>zur ersten Probefahrt auslief, ebenso Kampfjets. Und die Gasturbinen an Chinas modernsten Zerst\u00f6rern wurden bereits 1990 aus der Ukraine importiert.<\/p>\n<p>Generell bem\u00fchte sich die neue Regierung um eine ausgleichende Au\u00dfenpolitik mit der \u00d6ffnung zu L\u00e4ndern des globalen S\u00fcdens \u2013 von S\u00fcdamerika \u00fcber Afrika bis nach China. Noch im ersten Amtsjahr unterzeichnete Janukowytsch mit Pr\u00e4sident Hugo Ch\u00e1vez ein Abkommen, das die venezolanischen \u00d6lfelder f\u00fcr ukrainische Unternehmen \u00f6ffnete. (8)<sup> <\/sup>Dar\u00fcber hinaus einigten sich Ch\u00e1vez und Janukowytsch auf den Transit venezolanischen \u00d6ls nach Belarus und den Kauf von Antonow-Flugzeugen durch Venezuela. Beim Staatsbesuch Janukowytschs in Indien im Dezember 2012 baute die Ukraine auch dort ihre wirtschaftlichen Beziehungen durch eine Reihe von Vertr\u00e4gen aus. Im Fokus der indischen Interessen steht dabei \u2013 wie bei China \u2013 die Kooperation mit den R\u00fcstungsbetrieben im Osten der Ukraine.<\/p>\n<p><strong>Orchestrierter Umsturz 2013\/14<\/strong><\/p>\n<p>In der Innen- und Wirtschaftspolitik priorisierte die Regierung unter Janukowytsch die St\u00e4rkung der Mittelschicht und die Verbesserung der sozialen Lage der Arbeiter. Insgesamt unterschied sich diese Politik fundamental vom neoliberalen und einseitig auf Washington, Br\u00fcssel und Berlin zugeschnittenen Kurs der Vorg\u00e4ngerregierung, denn Janukowytsch hatte weder eine einseitige Anbindung an die EU und die NATO noch einen einseitig prorussischen Kurs angestrebt. Im November 2013 unterzeichneten offizielle Vertreter ein Abkommen zur F\u00f6rderung von Schiefergas mit dem US-Energiekonzern Chevron. Die Methode des Frackings sollte daf\u00fcr genutzt werden, die Ukraine bis 2020 von russischem Gas unabh\u00e4ngig machen.<\/p>\n<p>Das Gespann Janukowytsch\/Asarow favorisierte eine Ann\u00e4herung an die Eurasische Union, zu der bis Anfang 2014 die Staaten Armenien, Belarus, Kasachstan und Russland geh\u00f6rten. Das bedeutete f\u00fcr die NATO-\/EU-Strategen einen herben R\u00fcckschlag, obwohl die Regierung Asarow auch die Assoziierung mit der EU betrieb. Auf dem Br\u00fcsseler Gipfel machte Kommissionspr\u00e4sident Barroso 2013 unmissverst\u00e4ndlich klar, dass ein Beitritt in die von Russland gef\u00fchrte Zollunion nicht mit einer Ann\u00e4herung an die EU oder einem Beitritt vereinbar sei, die Ukraine m\u00fcsse sich entscheiden.<sup> <\/sup>Nur wenige erkannten die Gefahr, dass diese kompromisslose Haltung die Ukraine in die Arme Russlands treiben k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Am 21. November 2013 stoppte Pr\u00e4sident Janukowytsch jedoch alle Aktivit\u00e4ten bez\u00fcglich der Assoziierung. Da er sich durch die Vertr\u00e4ge mit Chevron unabh\u00e4ngiger von Russland und in einer gest\u00e4rkten Position f\u00fchlte, glaubte er anscheinend, die EU-Assoziierung aufgrund der nachhaltigen Eingriffe in Staat und Gesellschaft vorerst unterbrechen zu k\u00f6nnen. Au\u00dferdem stand vom zweiteiligen Assoziierungsabkommen nicht Teil 1 (Wirtschaft), sondern nur Teil 2 (Politik) zur Unterschrift. Die EU hatte sie an Kredite des IWF gekoppelt, verbunden mit der Forderung einer massiven Abwertung der nationalen W\u00e4hrung der Ukraine sowie des Einfrierens von L\u00f6hnen, Pensionen und Sozialabgaben. Weiter sah man eine einseitige Ausrichtung auf den Markt der Europ\u00e4ischen Union vor. Der fr\u00fchere EU-Erweiterungskommissar G\u00fcnter Verheugen erkannte in den Verhandlungen zwei Fehler: Einerseits habe die EU der Ukraine keine langfristige Perspektive gegeben, andererseits habe man untersch\u00e4tzt, welchem Druck die Ukraine von au\u00dfen ausgesetzt war, und den Eindruck entstehen lassen, dass die Ukraine Gegenstand eines Tauziehens zwischen der EU und Russland sei.<sup> <\/sup>Au\u00dferdem werde in diesem Assoziierungsvertrag erstmalig eine milit\u00e4rische Komponente fixiert. (9)<\/p>\n<p>Mit dem vorl\u00e4ufigen Stopp verband Janukowytsch die Bitte um finanzielle Hilfe der EU und des IWF f\u00fcr den maroden Staatshaushalt der Ukraine. Als sie ihm ausgeschlagen wurde, wandte er sich an Russland. Mit der Erkl\u00e4rung, dass er auf das Abkommen mit der Europ\u00e4ischen Union verzichten werde, senkte Russland den Preis f\u00fcr seine Erdgaslieferungen um etwa ein Drittel und stellte K\u00e4ufe ukrainischer Staatsanleihen in H\u00f6he von 15 Milliarden Dollar in Aussicht. (10)<sup> <\/sup>Bis zum Sturz Janukowytschs flossen drei Milliarden an die Ukraine.<\/p>\n<p>Am 21.\/22. Februar 2014 wurde unter F\u00fchrung des Rechten Sektors das Parlament besetzt. Pr\u00e4sident Janukowytsch verlie\u00df das Land in Richtung Russland. F\u00fcr seine Abwahl wurde zwar eine Mehrheit, nicht aber die laut Verfassung notwendige Dreiviertelmehrheit erreicht, dennoch \u00fcbernahm der Oligarch Poroschenko wie geplant das Amt, und US-Pr\u00e4sident Obama erkl\u00e4rte zufrieden: <em>\u00bbWir, die USA, haben einen Deal zum Macht\u00fcbergang vermittelt.\u00ab (11)<\/em><\/p>\n<p>Im September 2014 wurde dann von der Administration Obama das Dokument TRADOC 525-3-1 \u201eWin in a Complex World 2020-2040\u201c in Kraft gesetzt.<\/p>\n<p><strong>Die finanziellen Folgen der Ukrainepolitik f\u00fcr Deutschland:<\/strong><br \/>Von der Orangenen Revolution 2004 bis heute (2026)<\/p>\n<ul>\n<li>Orangene Revolution (2004)<\/li>\n<li>EU-Nachbarschaftspolitik<\/li>\n<li>deutsche F\u00f6rderprogramme<\/li>\n<li>Entwicklungszusammenarbeit<\/li>\n<li>politische Stiftungen<\/li>\n<li>KfW<\/li>\n<li>GIZ<\/li>\n<li>Hermes-B\u00fcrgschaften<\/li>\n<li>Wahlbeobachtung<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Ukrainehilfen bis 2013: <\/strong>ca. 1 bis 2 Milliarden<br \/><strong>Ukrainehilfen 2014\u20132021: <\/strong>ca. 1,83 Milliarden (12)<br \/>(Ausw\u00e4rtiges Amt)<\/p>\n<figure class=\"kg-card kg-image-card\"><img data-opt-id=755525732  fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:pFZf.a9e\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Screenshot-2026-07-23-112039.png\" class=\"kg-image\" alt=\"Brzezinskis Schachbrett \u2013 Deutschlands Milliardenrechnung | Von Wolfgang Effenberger\" loading=\"lazy\" width=\"1104\" height=\"696\" srcset=\"https:\/\/apolut.net\/content\/images\/size\/w600\/2026\/07\/Screenshot-2026-07-23-112039.png 600w, https:\/\/apolut.net\/content\/images\/size\/w1000\/2026\/07\/Screenshot-2026-07-23-112039.png 1000w, https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:pFZf.a9e\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Screenshot-2026-07-23-112039.png 1104w\" sizes=\"auto, (min-width: 720px) 720px\"><\/figure>\n<p>Die Regelbedarfe sowie die \u00dcbernahme von Unterkunft und Heizung und die Krankenversicherung ergeben sich aus den Regelungen zum B\u00fcrgergeld und den Informationen des Bundesministeriums f\u00fcr Arbeit und Soziales.<\/p>\n<figure class=\"kg-card kg-image-card\"><img data-opt-id=1263951118  fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:pFZf.a9e\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Screenshot-2026-07-23-115854.png\" class=\"kg-image\" alt=\"Brzezinskis Schachbrett \u2013 Deutschlands Milliardenrechnung | Von Wolfgang Effenberger\" loading=\"lazy\" width=\"1100\" height=\"460\" srcset=\"https:\/\/apolut.net\/content\/images\/size\/w600\/2026\/07\/Screenshot-2026-07-23-115854.png 600w, https:\/\/apolut.net\/content\/images\/size\/w1000\/2026\/07\/Screenshot-2026-07-23-115854.png 1000w, 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Die tats\u00e4chlichen Kosten unterscheiden sich je nach Haushaltsgr\u00f6\u00dfe, Wohnort, Erwerbst\u00e4tigkeit und individuellen Leistungen. Gesamtrechnung 2004\u20132026 (14)<\/p>\n<figure class=\"kg-card kg-image-card\"><img data-opt-id=506180638  data-opt-src=\"https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:pFZf.a9e\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Screenshot-2026-07-23-111313.png\"  decoding=\"async\" src=\"data:image/svg+xml,%3Csvg%20viewBox%3D%220%200%20100%%20100%%22%20width%3D%22100%%22%20height%3D%22100%%22%20xmlns%3D%22http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%22%3E%3Crect%20width%3D%22100%%22%20height%3D%22100%%22%20fill%3D%22transparent%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" class=\"kg-image\" alt=\"Brzezinskis Schachbrett \u2013 Deutschlands Milliardenrechnung | Von Wolfgang Effenberger\" loading=\"lazy\" width=\"832\" height=\"326\" old-srcset=\"https:\/\/apolut.net\/content\/images\/size\/w600\/2026\/07\/Screenshot-2026-07-23-111313.png 600w, https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:pFZf.a9e\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Screenshot-2026-07-23-111313.png 832w\"><\/figure>\n<p><em>(Nach Bundesfinanzministerium\/Monatsberichte\/Ausgabe\/2025\/01\/)<\/em><\/p>\n<p>Die Gesamtkosten sind aufgrund der verschiedenen Sektoren und Tr\u00e4ger schwer zu ermitteln und aufzuschl\u00fcsseln, sie verzweigen und verstecken sich in den unterschiedlichsten T\u00f6pfen.<\/p>\n<p>Deutschlands Kommunen sind bereits nahezu pleite, und die Bundesregierung nimmt laufend neue Milliarden-Kredite auf, um die Waffen und die Kriegskosten der Ukraine zu finanzieren. Wir bezahlen also f\u00fcr die geopolitischen Interessen der USA, die unseren eigenen Sicherheitsinteressen diametral entgegenstehen, da wir uns damit zur milit\u00e4rischen Zielscheibe Russlands machen.<\/p>\n<p><strong>+++<\/strong><\/p>\n<h3 id=\"anmerkungen-und-quellen\">Anmerkungen und Quellen<\/h3>\n<p>Wolfgang Effenberger, Jahrgang 1946, erhielt als Pionierhauptmann bei\u00a0der Bundeswehr tiefere Einblicke in das von den USA vorbereitete\u00a0&#8222;atomare Gefechtsfeld&#8220; in Europa. Nach zw\u00f6lfj\u00e4hriger Dienstzeit\u00a0studierte er in M\u00fcnchen Politikwissenschaft sowie H\u00f6heres Lehramt\u00a0(Bauwesen\/Mathematik) und unterrichtete bis 2000 an der Fachschule f\u00fcr\u00a0Bautechnik. Seitdem publiziert er zur j\u00fcngeren deutschen Geschichte und\u00a0zur US-Geopolitik. Zuletzt erschienen vom ihm: \u201eSchwarzbuch EU &amp; NATO\u201c\u00a0(2020), &#8222;Die untersch\u00e4tzte Macht&#8220; (2022), &#8222;Vom Krieg zur Weltordnung&#8220; (2026)<\/p>\n<p><strong>+++<\/strong>\u00a0<\/p>\n<p>1) Brzezi\u0144ski 1997, Grand Chessboard, S. 192<\/p>\n<p>2) Lenz\/Marcks 1915, Berlin, S. 190<\/p>\n<p>4) Wolfgang Effenberger: Schwarzbuch EU &amp; NATO Warum die Welt keine Frieden findet. H\u00f6hr-Grenzhausen 2020, S. 318<\/p>\n<p>5) Wolfgang Effenberger: Schwarzbuch EU &amp; NATO Warum die Welt keine Frieden findet. H\u00f6hr-Grenzhausen 2020, S. 318 f.<\/p>\n<p>6) Zit.wie <em>junge welt <\/em>vom31. Mai 2005<\/p>\n<p>7) Effenberger, S. 322<\/p>\n<p>8) Ebda., S. 323<\/p>\n<p>9) Ebda, S. 324<\/p>\n<p>10) Ebda.<\/p>\n<p>11) Zitat wie <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"http:\/\/cnnpressroom.blogs.cnn.com\/2015\/02\/01\/pres-obama-on-fareed-zakaria-gps-cnn-exclusive\/?ref=apolut.net\"><u>http:\/\/cnnpressroom.blogs.cnn.com\/2015\/02\/01\/pres-obama-on-fareed-zakaria-gps-cnn-exclusive\/<\/u><\/a>, abgerufen am 9. Nov. 2019<\/p>\n<p>12) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.auswaertiges-amt.de\/en\/aussenpolitik\/laenderinformationen\/ukraine-node\/ukraine-support-2510752?utm_source=chatgpt.com\"><u>https:\/\/www.auswaertiges-amt.de\/en\/aussenpolitik\/laenderinformationen\/ukraine-node\/ukraine-support-2510752?utm_source=chatgpt.com<\/u><\/a><\/p>\n<p>14) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.bundesfinanzministerium.de\/Monatsberichte\/Ausgabe\/2025\/01\/Inhalte\/Kapitel-3-Analysen\/3-1-vorlaeufiger-abschluss-bundeshaushalt-2024.html?utm_source=chatgpt.com\"><u>https:\/\/www.bundesfinanzministerium.de\/Monatsberichte\/Ausgabe\/2025\/01\/Inhalte\/Kapitel-3-Analysen\/3-1-vorlaeufiger-abschluss-bundeshaushalt-2024.html?utm_source=chatgpt.com<\/u><\/a><\/p>\n<p><strong>+++<\/strong><\/p>\n<p>Wir danken dem Autor f\u00fcr das Recht zur Ver\u00f6ffentlichung dieses Beitrags.<\/p>\n<p><strong>+++<\/strong><\/p>\n<p>Bild: Taschenrechner, Banknoten und M\u00fcnzen vor Deutschlandflagge<br \/>Bildquelle: FOTOGRIN \/ shutterstock<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div>\n<p><strong>Die finanziellen Folgen der Ukrainepolitik von der Orangenen Revolution 2004 bis 2026<\/strong><\/p>\n<p><em>Ein Meinungsbeitrag von <strong>Wolfgang Effenberger<\/strong>.<\/em><\/p>\n<p><strong>Die strategische Bedeutung der Ukraine<\/strong><\/p>\n<p>In der Geopolitik der Briten bereits vor dem Ersten Weltkrieg ebenso wie in der der Amerikaner nach dem Zweiten Weltkrieg und vor allem nach dem Kalten Krieg spielte<\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":14808,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_gspb_post_css":"","_uag_custom_page_level_css":"","fifu_image_url":"","fifu_image_alt":"","footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-14807","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-medienkritik"],"blocksy_meta":[],"uagb_featured_image_src":{"full":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:pFZf.a9e\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Artikel_20260723_Brzezinski_apolut.jpg",1920,1080,false],"thumbnail":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:pFZf.a9e\/w:150\/h:150\/q:mauto\/rt:fill\/g:ce\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Artikel_20260723_Brzezinski_apolut.jpg",150,150,true],"medium":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:pFZf.a9e\/w:300\/h:169\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Artikel_20260723_Brzezinski_apolut.jpg",300,169,true],"medium_large":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:pFZf.a9e\/w:768\/h:432\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Artikel_20260723_Brzezinski_apolut.jpg",768,432,true],"large":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:pFZf.a9e\/w:1024\/h:576\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Artikel_20260723_Brzezinski_apolut.jpg",1024,576,true],"1536x1536":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:pFZf.a9e\/w:1536\/h:864\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Artikel_20260723_Brzezinski_apolut.jpg",1536,864,true],"2048x2048":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:pFZf.a9e\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Artikel_20260723_Brzezinski_apolut.jpg",1920,1080,false],"trp-custom-language-flag":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:pFZf.a9e\/w:18\/h:10\/q:mauto\/f:best\/dpr:2\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Artikel_20260723_Brzezinski_apolut.jpg",18,10,true]},"uagb_author_info":{"display_name":"admin","author_link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/author\/admin\/"},"uagb_comment_info":0,"uagb_excerpt":"Die 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