{"id":14912,"date":"2026-07-24T11:02:32","date_gmt":"2026-07-24T09:02:32","guid":{"rendered":"https:\/\/meiser-tv.de\/medienkritik\/geheimtreffen-in-baku-kanzler-in-erklarungsnot-von-rainer-rupp\/"},"modified":"2026-07-24T11:02:32","modified_gmt":"2026-07-24T09:02:32","slug":"geheimtreffen-in-baku-kanzler-in-erklarungsnot-von-rainer-rupp","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/medienkritik\/geheimtreffen-in-baku-kanzler-in-erklarungsnot-von-rainer-rupp\/","title":{"rendered":"Geheimtreffen in Baku: Kanzler in Erkl\u00e4rungsnot | Von Rainer Rupp"},"content":{"rendered":"<div><!--kg-card-begin: html--><br \/>\n<iframe title=\"Geheimtreffen in Baku: Kanzler in Erkl\u00e4rungsnot | Von Rainer Rupp\" width=\"560\" height=\"418\" src=\"https:\/\/tube4.apolut.net\/videos\/embed\/pCjqDyxhh2Au9ELn25UepZ\" allow=\"fullscreen\" sandbox=\"allow-same-origin allow-scripts allow-popups allow-forms\" style=\"border-radius: 8px\"><\/iframe><br \/>\n<!--kg-card-end: html--><\/p>\n<div class=\"kg-card kg-audio-card\"><audio src=\"https:\/\/apolut.net\/content\/media\/2026\/07\/tagesdosis-20260724-apolut.mp3\" preload=\"metadata\" controls><\/audio><\/div>\n<p><strong>Glaubw\u00fcrdigkeits-Hara Kiri von Kanzler Merz bei Pressekonferenz<\/strong><\/p>\n<p><em>Ein Kommentar von\u00a0<strong>Rainer Rupp.<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundeskanzler Friedrich Merz am 21. Juli 2026 in Berlin lie\u00df der autokratische Pr\u00e4sident Aserbaidschans, Ilham Alijew, eine Bombe platzen: In seiner eigenen Hauptstadt Baku habe es geheime Gespr\u00e4che zwischen deutschen und russischen Politikern gegeben \u2013 und das komplett hinter dem R\u00fccken der aserbaidschanischen Beh\u00f6rden. Zur \u00dcberraschung der anwesenden Journalisten zerlegte Aliyev damit komplett die \u00f6ffentliche Leugnung von Kanzler Merz, der nur Minuten zuvor vor den versammelten Medienvertretern ohne rot zu werden behauptet hatte, er wisse nichts von einem geheimen deutsch-russischen Treffen, das tats\u00e4chlich in Baku vom 12.\u201314. Juli stattgefunden hat.<\/p>\n<p>Dieser Widerspruch ist offensichtlich und h\u00f6chst peinlich f\u00fcr den CDU-Kanzler, der angeblich daf\u00fcr bekannt ist, <em>\u201estets penibel bei der Wahrheit\u201c<\/em> zu bleiben, selbst wenn er mit ihr h\u00e4ufig recht \u00f6konomisch umgeht, wie b\u00f6se Zungen behaupten. Der Link zum Video der Pressekonferenz ist <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/twitter.com\/i\/status\/2079917404633620990?ref=apolut.net\">hier<\/a>.(1)<\/p>\n<p>Nun, wir leben in schwierigen Zeiten und der ehemalige TOP-EU-Politiker, der EU-Kommissionspr\u00e4sident und fr\u00fchere Vorsitzende der Eurogruppe, Jean-Claude Juncker hatte schon im Jahr 2011 bei einem Interview im Deutschen Fernsehen gesagt: <\/p>\n<blockquote><p>\u201eWenn es ernst wird, muss man l\u00fcgen\u201c.<\/p><\/blockquote>\n<p>Mit diesem Satz versuchte Junker seine L\u00fcgen w\u00e4hrend seiner Amtsgesch\u00e4fte als harmlose kleine S\u00fcnden zu rechtfertigen. Konkret ging es damals um Junckers Dementis gegen\u00fcber der Presse bez\u00fcglich geheimer Treffen der Euro-Finanzminister zur angeblichen \u201eRettung Griechenlands\u201c. Tats\u00e4chlich ging es damals aber dabei um die Rettung der Gro\u00dfbanken Frankreichs, Deutschlands und anderer EU-L\u00e4nder auf Kosten der griechischen Bev\u00f6lkerung, von der gro\u00dfe Teile in Armut getrieben wurden.<\/p>\n<p>Dennoch geh\u00f6rt Junkers Satz: \u201eWenn es ernst wird, muss man l\u00fcgen\u201c, heute nicht nur zum Allgemeinwissen der politischen Eliten in den EU-L\u00e4ndern, sondern auch zu deren Handlungsmaxime. Das trifft nat\u00fcrlich auf die grundehrlichen Politiker der deutschen Koalitionsregierung absolut nicht zu, auch wenn es f\u00fcr Kanzler Merz bei dieser Pressekonferenz ziemlich \u201eernst\u201c zuging.<\/p>\n<p>Denn das deutsch-russische Geheimtreffen in Baku war zum Zeitpunkt der besagten Pressekonferenz am 21. Juli l\u00e4ngst nicht mehr geheim, sondern es war am 16. Juli bereits Thema einer Kontraste TV-Doku um 21:45 mit dem Titel: <em><strong>\u201e<\/strong>Geheimtreffen in Baku\u201c.<\/em> Die Sendung wurde mit diesem Text angek\u00fcndigt:<\/p>\n<p><strong><em>\u201eWas besprechen Platzeck und Pofalla mit Putin-Getreuen?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>\u201eDer deutsch-russische \u201ePetersburger Dialog\u201c wurde 2001 von Schr\u00f6der und Putin ins Leben gerufen. Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine wurde er von deutscher Seite offiziell eingestellt. Recherchen von \u201eKontraste\u201c und der Wochenzeitung DIE ZEIT legten im Herbst 2024 offen, dass die russische Seite das Gespr\u00e4chsformat im Verborgenen weiterleben l\u00e4sst \u2013 zumeist in Baku, der Hauptstadt Aserbaidschans. Dass vergangenes Jahr mit Ralf Stegner ein aktiver SPD-Politiker dabei war, machte Schlagzeilen. Mittlerweile hat es in Baku ein weiteres Treffen gegeben. Diesmal wieder mit dabei: Der ehemalige SPD-Ministerpr\u00e4sident Matthias Platzeck und Ex-Kanzleramtsminister Ronald Pofalla von der Union. Wir haben die Ex-Politiker vor Ort gefragt, was sie mit den Russen zu besprechen hatten und ob die Bundesregierung davon wei\u00df. (Beitrag von Chris Humbs und Markus Pohl)\u201c<\/em><\/p>\n<p>An dem \u201eGeheimtreffen\u201c hatte also auch ein Kollege von Kanzler Merz, n\u00e4mlich der Ex-Kanzleramtsminister der CDU, Ronald Pofalla, teilgenommen. Aber deshalb kann man nicht zwingend davon ausgehen, dass Merz &#8211; trotz des gegenteiligen Anscheins \u2013 nicht die Wahrheit gesagt hat, wenn er bei der Pressekonferenz behauptete, von dem Treffen seines CDU-Kollegen mit b\u00f6sen Russen in Baku nicht gewusst zu haben. Man kann schlie\u00dflich nicht von einem Bundeskanzler verlangen, \u00fcber solche Nebens\u00e4chlichkeiten, wie dem Versuch eines CDU-Kollegen zum Kreml-Chef Kontakt aufzunehmen, informiert zu sein.<\/p>\n<p>Allerdings gibt es in den alternativen Medien b\u00f6se Zungen, die behaupten,<\/p>\n<ul>\n<li> a) dass Friedrich Merz als Bundeskanzler vor dem Hintergrund der gef\u00e4hrlichen Ukraine-Krise alle Versuche \u00fcber eine diplomatische Hintert\u00fcr Kontakt zum Kreml aufzunehmen, mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgen sollte, denn dies k\u00f6nnte f\u00fcr die wirtschaftliche und politisch-milit\u00e4rische Zukunft Deutschlands von h\u00f6chster Bedeutung sein.<\/li>\n<li>b) wenn Friedrich Merz aber von dem Geheimtreffen in Baku wusste, er es aber vor der \u00d6ffentlichkeit vertuschen, bzw. als irrelevante Nebensache abtun wollte, dann war sein Auftritt bei der Pressekonferenz ziemlich j\u00e4mmerlich. Und die Hauptstadtmedien haben wieder ihren Ruf als brave Hofberichterstatter best\u00e4tigt, von denen niemand erwarten kann, dass sie bei noch so offensichtlichen Widerspr\u00fcchen des Kanzlers mit ein paar Fragen nachgehakt h\u00e4tten!<\/li>\n<li>c) andere wiederum erinnert das Verhalten von Merz an die EU-Kontroverse, bei der die EU-Au\u00dfenbeauftragte Kaja Kallas, <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/lostineu.eu\/fuer-kallas-ist-diplomatie-mit-russland-eine-falle\/?ref=apolut.net\">Gespr\u00e4che mit Kremlchef Putin als \u201cFalle\u201d bezeichnet hat<\/a>, w\u00e4hrend EU-Ratspr\u00e4sident Costa genau diese Gespr\u00e4che einzuf\u00e4deln suchte und daf\u00fcr von Frankreich, Deutschland und anderen Kriegstreibern heftig kritisiert wurde. Am Ende wurde die EU-Kontaktaufnahme mit Moskau komplett gestoppt \u2013 von Kanzler Merz!<\/li>\n<\/ul>\n<p>EU-Ratspr\u00e4sident Ant\u00f3nio Costa hat im Juni 2026 tats\u00e4chlich versucht, einen direkten Kommunikationskanal nach Moskau aufzubauen. Sein Kabinettschef Pedro Lourtie f\u00fchrte in den Wochen vor dem EU-Gipfel zwei kurze Telefongespr\u00e4che mit Kreml-Vertretern. Costa verteidigte dies \u00f6ffentlich und argumentierte, die EU m\u00fcsse eigene diplomatische Kan\u00e4le haben und d\u00fcrfe sich nicht nur auf andere (z. B. die USA) verlassen.<\/p>\n<p>Glaubw\u00fcrdigen Berichten zufolge war es Merz, der den Vorsto\u00df erst gebremst und dann komplett gestoppt hat. Bei dem geschlossenen EU-Gipfel in Br\u00fcssel (18.\/19. Juni 2026) kam es zu einem offenen Konflikt. Bundeskanzler Friedrich Merz und der franz\u00f6sische Pr\u00e4sident Emmanuel Macron kritisierten Costas Alleingang scharf. Laut \u00fcbereinstimmenden Berichten (Politico, Reuters, Kyiv Post, NZZ u. a.)<\/p>\n<blockquote><p>haben Merz und Macron die Versuche Costas, im Namen der 27 Mitgliedstaaten Kontakt zum Kreml aufzunehmen, scharf verurteilt und zur\u00fcckgewiesen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Sie argumentierten, der Zeitpunkt sei falsch und \u2013 falls es sp\u00e4ter doch zu Gespr\u00e4chen komme \u2013 sollten die gro\u00dfen Mitgliedstaaten (insbesondere das E3-Format Frankreich-Deutschland-Gro\u00dfbritannien) die F\u00fchrung \u00fcbernehmen, nicht der EU-Ratspr\u00e4sident. Ein deutscher Diplomat nannte Costas Vorgehen <em>\u201eh\u00f6chst unprofessionell\u201c,<\/em> weil er das Ausma\u00df der Kontakte zun\u00e4chst verschwiegen habe.<\/p>\n<p>Deutsche Medien formulieren es teils noch deutlicher: Merz habe Costa <em>\u201eger\u00fcgt\u201c <\/em>bzw. den Vorsto\u00df de facto gestoppt bzw. sabotiert. Die bereits hergestellten Kontakte blieben auf zwei kurze, inhaltsarme Gespr\u00e4che beschr\u00e4nkt; eine Ausweitung oder Institutionalisierung des Kanals durch Costa wurde durch den Widerstand von Merz und Macron verhindert.<\/p>\n<p>Bei der Pressekonferenz behauptet Merz wiederum das genaue Gegenteil, dass er und die EU es sind, die alles versuchen und st\u00e4ndig an den Kreml appellierten, endlich an den Verhandlungstisch zu kommen, dies aber vom Kreml immer abgelehnt w\u00fcrde. Hier folgt die <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.bundesregierung.de\/breg-de\/aktuelles\/bundeskanzler-merz-empfing-aserbaidschans-praesident-alijew-2447940?ref=apolut.net\">offizielle Mitschrift<\/a> (2) der Bundesregierung der diesbez\u00fcglichen Aussage von Kanzler Merz. Die Aussage beginnt mit einer Verneinung der Frage eines Journalisten, ob er von dem angeblichen Geheimtreffen in Baku gewusst habe. O-Ton Merz:<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eIch kann darauf eine ganz einfache Antwort geben: Mir ist von einem solchen Treffen nichts bekannt.<\/em><\/p><\/blockquote>\n<blockquote><p><em>Wir machen ja seit Monaten den Versuch, Pr\u00e4sident Putin zu einem Gespr\u00e4ch zu bewegen. Wir haben zusammen mit der Ukraine mehrfach auch auf der europ\u00e4ischen Ebene Gespr\u00e4chsangebote vorgelegt. Pr\u00e4sident Putin weigert sich, zu solchen Gespr\u00e4chen zu kommen. Insofern wiederhole ich, was ich auch in den letzten 14\u00a0Monaten von dieser Stelle aus leider immer wieder sagen musste: Es liegt allein an der russischen Regierung und am russischen Pr\u00e4sidenten, diesen Krieg zu beenden, und es liegt allein an ihm, in Gespr\u00e4che und gegebenenfalls in Friedensverhandlungen einzutreten.<\/em><\/p><\/blockquote>\n<blockquote><p>\u201eEr weigert sich beharrlich, das zu tun, und solange er das tut, gibt es keine andere M\u00f6glichkeit, als der Ukraine in ihrem \u00dcberlebenskampf gegen die russische Aggression weiter zu helfen. Wir werden das tun. Wir werden das europ\u00e4isch abgestimmt tun. Ich bin Pr\u00e4sident Alijew sehr herzlich dankbar, dass er diesen Krieg, die Ursache, den Verlauf und ein m\u00f6gliches Ende dieses Krieges genauso einsch\u00e4tzt, wie ich es gerade hier gesagt habe.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Mit einer Erinnerung an eine Rede von Julian Assange 2011 auf einer Antikriegsdemonstration in London versucht das Mitglied des EU-Parlaments Martin Sonneborn und mit einigen eigenen Kommentaren die Ursache des Ukraine Kriegs und die Reaktion von Merz und Companie verst\u00e4ndlich zu machen. Am 23.07. 2026 ver\u00f6ffentlichte Sonneborn auf <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/x.com\/MartinSonneborn\/status\/2069881484261879860?ref=apolut.net\">seinem X-Kanal<\/a> (3) folgenden Text, der mit der kurzen Rede von Assange beginnt:\u00a0<\/p>\n<blockquote><p>\u201eEs gibt keine Gesellschaft mehr. Was es gibt, ist eine transnationale Sicherheitselite, die damit besch\u00e4ftigt ist, die Welt mit Ihren Steuergeldern unter sich (und ihresgleichen) aufzuteilen. Die Kriegstreiber in diesem Land und anderen L\u00e4ndern haben ein B\u00fcndnis geschlossen, um Geld aus den USA, der EU, aus jedem NATO-Staat heraus zu den eigenen (Finanz-)Eliten zu schleusen, indem sie es im Blut der Menschen waschen, das in den Kriegen in Afghanistan, dem Irak, Somalia, dem Jemen, Pakistan vergossen wird.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Weiter mit dem Text von Sonneborn:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eJ\u00fcngere werden vielleicht erschrecken, und vielleicht auch Vergessliche unter den \u00c4lteren, weil die S\u00e4tze, die Julian Assange 2011 auf der Antikriegsdemonstration in London gesagt hat, S\u00e4tze sind, die er gestern gesagt haben k\u00f6nnte. Sie beschreiben n\u00e4mlich ein Muster: das Muster westlicher Wertekriege und ihrer drei wiederkehrenden Wesensmerkmale:<\/p><\/blockquote>\n<blockquote><p>Die Werte, mit denen sie legitimiert werden, gibt es n\u00e4mlich nicht &#8211; jedenfalls nicht bei denen, die vorgeben, sie mit vorgehaltener Waffe zu vertreten. Und diese Kriege sind ausnahmslos Angriffs- &amp; Profitkriege &#8211; werden von der als \u201eVerteidigungsb\u00fcndnis\u201c vermarkteten NATO \u201eantizipiert\u201c, orchestriert &amp; exekutiert. Sie ziehen die weitere Verm\u00f6genskonzentration in den H\u00e4nden Weniger nach sich, womit sie &#8211; ausnahmslos, aber nicht ausschlie\u00dflich &#8211; der Profitmehrung professioneller Kriegsprofiteure dienen.<\/p><\/blockquote>\n<blockquote><p>Immer dasselbe &#8211; in zeitlichen Schleifen, auratischen Wellen, historischen Episoden. Dasselbe Muster, wieder und wieder: dieselben knarzenden Argumentationsschemata &amp; Narrationsabsolutismen. Dieselben Behauptungen, Tatsachenverdrehungen, Selbstvergewisserungen. Dazu der immer gleiche Raub an der Gesellschaft und den Menschen, die sie tragen. Dieselbe soziale Verarmung, dieselbe geistige Leere und dieselbe ethische Verelendung. Und immer dasselbe Elitenbereicherungs-, \u201eSicherheits\u201c-, \u201eFeindes\u201c- &amp; T\u00f6tungsmuster. Wieder und wieder und wieder. Wir, die wir alt genug sind, uns (mit Assange) an die letzte Welle westlicher Wertekriege zu erinnern, k\u00f6nnen den erinnerungslosen J\u00fcngeren heute nur eines sagen, n\u00e4mlich: dass sie sich einmal erinnern werden. Wenn sie, nachdem (in 15 Jahren) die n\u00e4chste Welle westlicher Wertekriege losgebrochen sein wird, ihrerseits auf erinnerungslose Junge treffen.<\/p><\/blockquote>\n<blockquote><p>Assange hatte schon damals und hat noch heute recht. Wir m\u00fcssen eigene Netzwerke und B\u00fcndnisse schlie\u00dfen, um unsere Werte gegen den eigenn\u00fctzigen Zynismus der Kriegstreiber zu behaupten. In diesem Land und anderen L\u00e4ndern. Heute vor 2 Jahren war Julian Assange nach 14j\u00e4hriger politischer Verfolgung &amp; Haft endlich wieder frei.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<h3 id=\"quellen-und-anmerkungen\">Quellen und Anmerkungen<\/h3>\n<\/p>\n<p>(1) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/twitter.com\/i\/status\/2079917404633620990?ref=apolut.net\">https:\/\/twitter.com\/i\/status\/2079917404633620990<\/a><\/p>\n<p>(2) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.bundesregierung.de\/breg-de\/aktuelles\/bundeskanzler-merz-empfing-aserbaidschans-praesident-alijew-2447940?ref=apolut.net\">https:\/\/www.bundesregierung.de\/breg-de\/aktuelles\/bundeskanzler-merz-empfing-aserbaidschans-praesident-alijew-2447940<\/a><\/p>\n<p>(3) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/x.com\/MartinSonneborn\/status\/2069881484261879860?ref=apolut.net\">https:\/\/x.com\/MartinSonneborn\/status\/2069881484261879860<\/a><\/p>\n<p>+++<\/p>\n<p>Dank an den Autor f\u00fcr das Recht zur Ver\u00f6ffentlichung dieses Beitrags.<\/p>\n<p><strong>+++<\/strong><\/p>\n<p>Bild: Berlin, 27. November 2025. Bundeskanzler Friedrich Merz im Bundeskanzleramt in Berlin<\/p>\n<p>Bildquelle: <u>Juergen Nowak<\/u>\u00a0\/ Shutterstock.com<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div>Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundeskanzler Friedrich Merz am 21. 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