{"id":15551,"date":"2026-07-29T10:08:39","date_gmt":"2026-07-29T08:08:39","guid":{"rendered":"https:\/\/meiser-tv.de\/politik\/franzoesischsprachige-banden-stehlen-in-der-schweiz-luxusautos-tauchen-ploetzlich-in-marokko-auf\/"},"modified":"2026-07-29T10:08:39","modified_gmt":"2026-07-29T08:08:39","slug":"franzoesischsprachige-banden-stehlen-in-der-schweiz-luxusautos-tauchen-ploetzlich-in-marokko-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/politik\/franzoesischsprachige-banden-stehlen-in-der-schweiz-luxusautos-tauchen-ploetzlich-in-marokko-auf\/","title":{"rendered":"Franz\u00f6sischsprachige Banden stehlen in der Schweiz: Luxusautos tauchen pl\u00f6tzlich in Marokko auf"},"content":{"rendered":"<div>\n<p data-pm-slice=\"1 1 []\">Die Autodiebst\u00e4hle nehmen in der Schweiz seit Monaten stark zu. Besonders begehrt sind teure SUVs und Sportwagen aus Autoh\u00e4usern und Tiefgaragen. In den allermeisten F\u00e4llen sprechen die T\u00e4ter Franz\u00f6sisch und die Fahrzeuge tauchen auff\u00e4llig oft in Marokko wieder auf.<\/p>\n<p data-pm-slice=\"1 1 []\">Letztes Jahr wurden schweizweit 1.443 Fahrzeuge gestohlen, ein Plus von 6,5 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahr. Allein in 360 F\u00e4llen brachen Diebe in Garagen und Autoh\u00e4user ein, und zwar in allen Kantonen. Besonders stark betroffen sind die an Frankreich grenzenden Kantone Genf, Waadt und Basel-Stadt. Zu den bevorzugten Zielen der T\u00e4ter z\u00e4hlen Fahrzeuge der Marken Range Rover, Porsche Cayenne, Alfa Romeo und andere hochpreisige Modelle.<\/p>\n<p>Die T\u00e4ter sind meist junge M\u00e4nner aus franz\u00f6sischen Vorst\u00e4dten. Viele haben einen maghrebinischen Hintergrund. Sie werden den Ermittlungen zufolge \u00fcber Social-Media-Plattformen wie Snapchat oder TikTok rekrutiert, reisen in die Schweiz, brechen nachts in Autoh\u00e4user ein, stehlen die Schl\u00fcssel und fahren mit den gestohlenen Wagen \u00fcber die Grenze nach Frankreich.<\/p>\n<p data-pm-slice=\"0 0 []\">Ein aktueller Fall ereignete sich in der Nacht auf den 28. Juli 2026 in Wetzikon ZH. Vier franz\u00f6sischsprachige T\u00e4ter verschafften sich Zugang zu einem Autohaus und entwendeten vier hochpreisige Fahrzeuge, darunter einen Audi, einen Porsche und einen Mercedes. Die Polizei leitete umgehend eine Grossfahndung ein. Alle vier Fahrzeuge konnten sichergestellt werden, nachdem sie auf der Flucht verunfallt waren. Zwei M\u00e4nner wurden festgenommen.<\/p>\n<p>Derartige\u00a0F\u00e4lle h\u00e4ufen sich seit Monaten. Immer wieder kommt es zu spektakul\u00e4ren Verfolgungsjagden\u00a0mit\u00a0hohen Geschwindigkeiten, schweren Unf\u00e4llen und mutma\u00dflich oft minderj\u00e4hrigen T\u00e4tern.<\/p>\n<p data-pm-slice=\"1 1 []\">Was mit den gestohlenen Fahrzeugen passiert, zeichnet sich immer deutlicher ab: Viele der Autos landen in Marokko. Dort tauchen pl\u00f6tzlich zahlreiche neue Range Rover und Porsche Cayenne auf, die zuvor in der Schweiz gestohlen wurden. An langen Wochenenden sind auch die Stra\u00dfen des spanischen Badeorts Marbella voller Luxus-SUVs mit marokkanischen Kennzeichen.<\/p>\n<p data-pm-slice=\"0 0 []\">Auch die Transportwege sind inzwischen bekannt. Die Fahrzeuge gelangen h\u00e4ufig \u00fcber Frankreich nach Spanien und von dort per F\u00e4hre oder in Containern weiter zum Hafen Tanger-Med in Marokko.<\/p>\n<p>Besonders im Sommer, wenn die marokkanische Diaspora aus Nordeuropa f\u00fcr die Ferien in die Heimat reist, werden Tausende Fahrzeuge per F\u00e4hre nach Marokko gebracht. Darunter befinden sich laut Ermittlern auch gestohlene Autos, die mit gef\u00e4lschten franz\u00f6sischen oder belgischen Kennzeichen versehen wurden.<\/p>\n<p>Spanische Beh\u00f6rden gehen davon aus, dass in den vergangenen f\u00fcnf Jahren bis zu 70.000 gestohlene Luxusfahrzeuge aus Europa \u00fcber Spanien nach Nord- und Westafrika gelangt sein k\u00f6nnten. Der j\u00e4hrliche Schaden wird auf mehr als zwei Milliarden Euro gesch\u00e4tzt.<\/p>\n<p>Die Franz\u00f6sische Polizei hat bereits Netzwerke zerschlagen, die gestohlene Hochpreiswagen gezielt nach Marokko verschifften. Die Schweizer Beh\u00f6rden haben ihrerseits Taskforces eingerichtet und die Zusammenarbeit mit Frankreich intensiviert.<\/p>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-all\">\n<div class=\"AllEmbed\">\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-media-max-width=\"560\">\n<p lang=\"fr\" dir=\"ltr\">\ud83c\uddf2\ud83c\udde6\ud83d\udea8 Une voiture aux plaques suisses a sem\u00e9 la terreur \u00e0 Marrakech ce jeudi soir. Le chauffard, un Marocain <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/x.com\/hashtag\/MRE?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#MRE<\/a> r\u00e9sidant en <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/x.com\/hashtag\/Suisse?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#Suisse<\/a>, a roul\u00e9 \u00e0 pleine vitesse sur la principale avenue de la ville. Plusieurs motocyclistes bless\u00e9s ont fini \u00e0 l\u2019h\u00f4pital. Malgr\u00e9 une tentative de\u2026 <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/t.co\/S5EA4C4IMD\">pic.twitter.com\/S5EA4C4IMD<\/a><\/p>\n<p>\u2014 MD\ud83c\uddf2\ud83c\udde6 (@GeoCherifien) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/x.com\/GeoCherifien\/status\/1824426814955028545?ref_src=twsrc%5Etfw\">August 16, 2024<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p> <script async src=\"https:\/\/platform.x.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script>\n                    <\/div>\n<\/p><\/div>\n<p data-pm-slice=\"1 1 []\">Zahlreiche in der Schweiz gestohlene Fahrzeuge tauchen sp\u00e4ter in Marokko auf. Dort sorgen Autos mit Schweizer Kontrollschildern immer wieder f\u00fcr Schlagzeilen. Es kommt wiederholt zu schweren Verkehrsunf\u00e4llen, bei denen junge Fahrer die Kontrolle \u00fcber leistungsstarke Fahrzeuge verlieren.<\/p>\n<p data-pm-slice=\"1 1 []\">Erst k\u00fcrzlich raste ein Wagen mit Schweizer Kennzeichen mit hoher Geschwindigkeit durch Marrakesch, verletzte mehrere Motorradfahrer und l\u00f6ste eine Verfolgungsjagd aus. Fahrer und Beifahrer wurden sp\u00e4ter festgenommen.<\/p>\n<p data-pm-slice=\"1 1 []\">Was fr\u00fcher als Einzelf\u00e4lle galt, entwickelt sich zu einem klar erkennbaren Trend. Franz\u00f6sischsprachige T\u00e4tergruppen stehlen in der Schweiz systematisch hochwertige Fahrzeuge. Die Autos verschwinden \u00fcber die Grenze und tauchen sp\u00e4ter in Marokko wieder auf, wo sie als Statussymbole auf den Stra\u00dfen von Tanger und anderen St\u00e4dten zu sehen sind.<\/p>\n<p>Die Polizei spricht von organisierter, grenz\u00fcberschreitender Kriminalit\u00e4t. F\u00fcr Schweizer Autoh\u00e4ndler und Besitzer teurer Fahrzeuge bleibt die Situation angespannt. Die Spur der gestohlenen Luxusautos f\u00fchrt weiterhin h\u00e4ufig Richtung S\u00fcden.<\/p>\n<p><strong>Mehr zum Thema\u00a0<\/strong>\u2013<strong> <\/strong><a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/freedert.online\/meinung\/265531-fall-jacques-baud-bundesregierung-verteidigt\/\">Fall Jacques Baud: Bundesregierung verteidigt EU-Sanktionen und warnt vor abweichenden Meinungen<\/a><\/p>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-externalVideo EmbedBlock-rumble\">\n<div class=\"VkEmbed\"><iframe class=\"lazyload\" data-src=\"https:\/\/rumble.com\/embed\/v7b5mk0\" frameborder=\"0\" width=\"853\" height=\"480\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Autodiebst\u00e4hle nehmen in der Schweiz seit Monaten stark zu. 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