{"id":15977,"date":"2026-08-01T07:02:17","date_gmt":"2026-08-01T05:02:17","guid":{"rendered":"https:\/\/meiser-tv.de\/medienkritik\/islamabad-als-drehkreuz-warum-die-neue-nahost-ordnung-keine-fussnote-mehr-ist-von-dirk-ellerbrock\/"},"modified":"2026-08-01T07:02:17","modified_gmt":"2026-08-01T05:02:17","slug":"islamabad-als-drehkreuz-warum-die-neue-nahost-ordnung-keine-fussnote-mehr-ist-von-dirk-ellerbrock","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/medienkritik\/islamabad-als-drehkreuz-warum-die-neue-nahost-ordnung-keine-fussnote-mehr-ist-von-dirk-ellerbrock\/","title":{"rendered":"Islamabad als Drehkreuz \u2013 Warum die neue Nahost-Ordnung keine Fu\u00dfnote mehr ist | Von Dirk Ellerbrock"},"content":{"rendered":"<div>\n<p>Als Pakistan 2015 die Beteiligung an der saudi-arabisch gef\u00fchrten Koalition im Jemen ablehnte, wurde offenkundig, wo die Grenzen defensiver Partnerschaften im Schatten einer unipolaren, US-dominierten Weltordnung lagen. Heute steht der Nahe Osten vor einer \u00e4hnlich gravierenden Z\u00e4sur: Das Zusammenspiel aus ver\u00e4nderten globalen Rahmenbedingungen, der nuklearen Abschreckung und neuen Beistandsformaten wirft die Frage auf, ob defensive Sicherheitsgarantien diesmal halten \u2013 oder erneut zur diplomatischen Fu\u00dfnote verkommen.<\/p>\n<p><em>Ein Meinungsbeitrag von\u00a0<strong>Dirk Ellerbrock.<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Ein Blick auf die aktuellen Geschehnisse und Expertenanalysen zeigt, dass wesentliche Faktoren daf\u00fcr sprechen, dass sich die Statik der Region strukturell und nachhaltig verschoben hat.<\/p>\n<ol>\n<li><strong>Das Ende der Unipolarit\u00e4t: Der Schutzschirm der Gro\u00dfm\u00e4chte<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Sowohl 1950 als auch 2015 operierte die Diplomatie in einem System, in dem die USA als unangefochtener Garant f\u00fcr Sicherheit am Golf auftraten, w\u00e4hrend regionale Partner von Washingtons Eskalationsbereitschaft abhingen.<\/p>\n<p>Die heutige Realit\u00e4t ist von einer manifesten Multipolarit\u00e4t gepr\u00e4gt. Wie geopolitische Beobachter wie Pravin Sawhney betonen, wird der Iran heute von zwei Gro\u00dfm\u00e4chten \u2013 China und Russland \u2013 nachhaltig gest\u00fctzt. Diese M\u00e4chte haben ein strategisches Interesse daran, eine unkontrollierte Hegemonie der USA abzuwenden. Ein US-Pr\u00e4sident, der heute begrenzte Milit\u00e4rschl\u00e4ge anordnet, st\u00f6\u00dft schnell an die Grenzen der Abschreckung:<\/p>\n<ul>\n<li>Begrenzte Wirksamkeit: Punktuelle Angriffe schaffen keine Abschreckung gegen\u00fcber einem Akteur, der sein Handeln als existenziellen \u00dcberlebenskampf begreift.<\/li>\n<li>Material- und Kapazit\u00e4tsgrenzen: Die USA stehen vor gravierenden Nachschubengp\u00e4ssen bei hochmodernen Abfangraketen (wie Patriot, THAAD oder SM-6), w\u00e4hrend die wirtschaftlichen Kriegskosten die eigene Handlungsf\u00e4higkeit belasten.<\/li>\n<li>Gef\u00e4hrdung des Petrodollars: Gro\u00dffl\u00e4chige Angriffe auf die iranische Energieinfrastruktur bergen das Risiko unmittelbarer Vergeltung gegen die kritische Infrastruktur und Entsalzungsanlagen der GCC-Staaten. Damit st\u00fcnde das Fundament des US-amerikanischen Petrodollars selbst auf dem Spiel.<\/li>\n<\/ul>\n<ol start=\"2\">\n<li><strong>Von der \u201eKollektiven Verteidigung\u201c zur \u201eKollektiven Sicherheit\u201c<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Der entscheidende Denkfehler fr\u00fcherer Dekaden lag in der Annahme, B\u00fcndnisse m\u00fcssten als exklusive, milit\u00e4risch vergemeinschaftete Schutzschilde (\u201eKollektive Verteidigung&#8220; nach NATO-Art) konzipiert sein, die andere Akteure automatisch als Bedrohung definieren. Die gegenw\u00e4rtige Entwicklung bewegt sich hingegen auf ein Modell kollektiver Sicherheit zu.<\/p>\n<ul>\n<li>Islamabad als diplomatisch-milit\u00e4risches Drehkreuz: Das bilaterale Abkommen zwischen Pakistan und Saudi-Arabien sowie Initiativen wie das Islamabad Memorandum of Understanding zielen nicht darauf ab, Pakistan als Milit\u00e4rmacht in Nahost-Kriege hineinzuziehen. Stattdessen nutzt Islamabad seine Sonderrolle \u2013 als atomar bewaffneter muslimischer Staat mit guten Beziehungen zu Washington, Peking, Moskau und Riad \u2013 zur Konsolidierung eines eigenst\u00e4ndigen regionalen Sicherheitsrahmens.<\/li>\n<li>Einbindung statt Isolation des Iran: Ein tragf\u00e4higer Frieden erfordert die Einbindung Teherans. Die von Akteuren wie Au\u00dfenminister Abbas Araghchi skizzierte Nachkriegsordnung sieht vor, den bisherigen US-Sicherheitsrahmen Schritt f\u00fcr Schritt durch eine regionale, islamisch gepr\u00e4gte Architektur zu ersetzen, die externe Einmischung minimiert.<\/li>\n<\/ul>\n<ol start=\"3\">\n<li><strong>Der nukleare Schatten und das Dilemma der Diplomatie<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Sowohl die iranische F\u00fchrung als auch Akteure in Riad erkennen zunehmend, dass der milit\u00e4rische Druck der USA nicht mehr die gewohnte Hebelwirkung entfaltet. Der Iran beh\u00e4lt die strategische Kontrolle \u00fcber Schl\u00fcsselstrecken wie die Stra\u00dfe von Hormus. Er fordert nicht nur die Beseitigung der Seeblockaden und die Freigabe eingefrorenen Verm\u00f6gens, sondern strebt langfristig den Abzug der US-Truppen aus der unmittelbaren Nachbarschaft an.<\/p>\n<p>Gleichzeitig dient die milit\u00e4rische und diplomatische Vermittlung Pakistans (unter F\u00fchrung der Armee und der F\u00fchrungsebene in Islamabad) als entscheidender Puffer. Islamabad fungiert als Br\u00fccke zwischen den verfeindeten Parteien und stellt sicher, dass Verhandlungen nicht im Vakuum stattfinden, sondern von Gro\u00dfm\u00e4chten wie China und Russland im Hintergrund begleitet werden.<\/p>\n<ol start=\"4\">\n<li><strong>Das Janusgesicht der Z\u00e4sur: Zwischen kollektiver Sicherheit und neuer Unberechenbarkeit<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Die Entstehung dieser neuen Regionalarchitektur offenbart jedoch eine tiefe Ambiguit\u00e4t. Das Ende der unipolaren US-Hegemonie f\u00fchrt nicht automatisch in ein friedliches Gleichgewicht, sondern st\u00f6\u00dft das Tor zu einer un\u00fcbersichtlichen, hochgradig fragilen Phase auf.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Golfmonarchien bedeutet dieser Wandel den \u00dcbergang von einer Abh\u00e4ngigkeit in die n\u00e4chste Unw\u00e4gbarkeit: Sie m\u00fcssen zwischen einer unberechenbar gewordenen Schutzmacht in Washington und einem gest\u00e4rkten, von Gro\u00dfm\u00e4chten gedeckten Rivalen in Teheran man\u00f6vrieren. B\u00fcndnisse mit Akteuren wie Pakistan bieten zwar diplomatisches Gewicht und den Schatten nuklearer Abschreckung, schaffen aber gleichzeitig neue Reibungsfl\u00e4chen und strategische Zielkonflikte.<\/p>\n<p>Die eigentliche Dramatik dieser Z\u00e4sur liegt somit nicht nur in der Frage, ob Sicherheitsversprechen diesmal halten, sondern ob die neu entstehenden B\u00fcndnisstrukturen die Region stabilisieren \u2013 oder vielmehr den N\u00e4hrboden f\u00fcr die unberechenbaren Konflikte der n\u00e4chsten Dekade legen.<\/p>\n<p><strong>Fazit: Keine blo\u00dfe Fu\u00dfnote \u2013 aber ein B\u00fcndnis auf schwankendem Boden<\/strong><\/p>\n<p>Anders als 1950 oder 2015 sind die heutigen Sicherheits- und Vermittlungsversprechen keine fl\u00fcchtigen Erkl\u00e4rungen mehr, die im ersten Sturm der Geopolitik verwehen. Die tiefgreifenden Verschiebungen \u2013 das Ende des US-Machtmonopols, die strategische R\u00fcckendeckung Irans durch China und Russland sowie die pragmatische Neuorientierung der Golfstaaten \u2013 haben eine neue Realit\u00e4t geschaffen.<\/p>\n<p>Doch die Z\u00e4sur ist ein zweischneidiges Schwert:<\/p>\n<ol>\n<li>Systemischer Wandel statt historischer Wiederholung: Die multipolare \u00dcberbauung und die Einbindung einer nuklearen Regionalmacht wie Pakistan verhindern, dass B\u00fcndniszusagen schlicht ignoriert werden k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>Fragilit\u00e4t statt Stabilit\u00e4t: An die Stelle der unipolaren Disziplinierung durch Washington tritt kein verl\u00e4sslicher Frieden, sondern ein prek\u00e4res Geflecht aus Absicherungsstrategien, gegenseitigem Misstrauen und doppelter Erpressbarkeit.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Die entscheidende Frage f\u00fcr die Zukunft lautet daher nicht mehr, ob die Akteure ihre Versprechen schlicht vergessen werden. Sie lautet, ob das neu entstehende Sicherheitsnetz stark genug ist, um den enormen Spannungen standzuhalten \u2013 oder ob es im Ernstfall als Beschleuniger f\u00fcr noch komplexere, unberechenbarere Gro\u00dfmachtkonflikte wirkt.<\/p>\n<p><strong>+++<\/strong><\/p>\n<p>Bildquelle: <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.shutterstock.com\/g\/Claudio+Borquez+Arias?ref=apolut.net\">Claudio Borquez Arias<\/a> \/ shutterstock<\/p>\n<p><strong>+++<\/strong><\/p>\n<p><strong>Prim\u00e4rquelle (Analyse &amp; Zitate)<\/strong><\/p>\n<p>Quelle: Transkript des Video-Podcasts \u201eTransition Protocol\u201c (Folge Ende Juli 2026).<\/p>\n<p>Gast \/ Experte: Pravin Sawhney (Geopolitik-Experte und Asien-Spezialist).<\/p>\n<p>Kerninhalte &amp; Referenzen:<\/p>\n<ul>\n<li>Multipolarit\u00e4t &amp; US-Engp\u00e4sse: Analyse der Unterst\u00fctzung Irans durch China und Russland sowie der physischen und finanziellen Grenzen der US-Milit\u00e4rmacht (z. B. Knappheit bei Patriot-, THAAD- und SM-6-Abfangraketen, Anstieg der Verteidigungsausgaben \u00fcber 100 Mrd. USD f\u00fcr den Nahost-Konflikt).<\/li>\n<li>Petrodollar &amp; Geostrategie: Bedeutung der Stra\u00dfe von Hormus zur Stabilisierung der US-W\u00e4hrung und Vermeidung einer Wirtschaftskrise.<\/li>\n<li>Islamabad Memorandum of Understanding (17. Juni 2026): Verhandelt unter Vermittlung des pakistanischen Premierministers Shehbaz Sharif zwischen US-Pr\u00e4sident Donald Trump und der iranischen F\u00fchrung. Festlegung von Deeskalations- und Abzugsbedingungen (u. a. Fristen f\u00fcr Truppenabz\u00fcge in den Artikeln 1, 4, 5, 10 und 11).<\/li>\n<li>Die Rolle Pakistans: Vermittlung durch Feldmarschall Asim Munir als Kommunikationskanal zwischen Donald Trump, dem iranischen Revolutionsf\u00fchrer sowie Peking und Moskau.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Historische &amp; Vertragliche Quellen (Referenzrahmen 2015 &amp; 1982)<\/strong><\/p>\n<p>Resolution des pakistanischen Parlaments (10. April 2015):<\/p>\n<ul>\n<li>Inhalt: Einstimmiger Beschluss zur strikten Neutralit\u00e4t im Jemen-Krieg und Ablehnung des saudi-arabischen Ersuchens nach Bodentruppen und Kampfjets. Festlegung, dass Milit\u00e4rhilfe auf die Verteidigung des saudi-arabischen Territoriums und der heiligen St\u00e4tten beschr\u00e4nkt bleibt.<\/li>\n<li>Publizierte Belege: Al Jazeera English (\u201ePakistan parliament backs neutrality in Yemen conflict\u201c), Dawn News Pakistan (\u201eParliament calls for neutrality in Yemen conflict\u201c).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bilateral Security Cooperation Agreement (1982):<\/p>\n<ul>\n<li>Inhalt: Bilaterales Abkommen zwischen Islamabad und Riad \u00fcber die Stationierung pakistanischer Berater- und Ausbildungstruppen in Saudi-Arabien ohne automatische Beistandspflicht f\u00fcr Auslandseins\u00e4tze.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Strategisches Abkommen \/ Beistandspakt (September 2025):<\/p>\n<ul>\n<li>Inhalt: Abkommen zwischen Kronprinz Mohammed bin Salman und Premierminister Shehbaz Sharif \u00fcber erweiterte gegenseitige Sicherheitsgarantien.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Erg\u00e4nzende Berichte &amp; Institutionelle Referenzen<\/strong><\/p>\n<p>National Defense Authorization Act (NDAA 2027) &amp; Pentagon-Budget:<\/p>\n<ul>\n<li>Bezieht sich auf die Antr\u00e4ge des Pentagon unter US-Verteidigungsminister Pete Hegseth zur beschleunigten Beschaffung von Munition sowie Diskussionen zur engeren operativen Verzahnung zwischen CENTCOM und der IDF.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Kord-Initiative (Plattform f\u00fcr Kollektive Sicherheit):<\/p>\n<ul>\n<li>Formeller\/Informeller Sicherheitsdialog und diplomatischer Rahmen zwischen Pakistan, \u00c4gypten, der T\u00fcrkei und Saudi-Arabien zur Koordination regionaler Stabilit\u00e4t ohne milit\u00e4rischen B\u00fcndniszwang.<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div>Als Pakistan 2015 die Beteiligung an der saudi-arabisch gef\u00fchrten Koalition im Jemen ablehnte, wurde offenkundig, wo die Grenzen defensiver Partnerschaften im Schatten einer unipolaren, US-dominierten Weltordnung lagen.<\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":15978,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_gspb_post_css":"","_uag_custom_page_level_css":"","fifu_image_url":"","fifu_image_alt":"","footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-15977","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-medienkritik"],"blocksy_meta":[],"uagb_featured_image_src":{"full":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/pakis.jpg",1920,1080,false],"thumbnail":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:150\/h:150\/q:mauto\/rt:fill\/g:ce\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/pakis.jpg",150,150,true],"medium":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:300\/h:169\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/pakis.jpg",300,169,true],"medium_large":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:768\/h:432\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/pakis.jpg",768,432,true],"large":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:1024\/h:576\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/pakis.jpg",1024,576,true],"1536x1536":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:1536\/h:864\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/pakis.jpg",1536,864,true],"2048x2048":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/pakis.jpg",1920,1080,false],"trp-custom-language-flag":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:18\/h:10\/q:mauto\/f:best\/dpr:2\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/pakis.jpg",18,10,true]},"uagb_author_info":{"display_name":"admin","author_link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/author\/admin\/"},"uagb_comment_info":0,"uagb_excerpt":"Als Pakistan 2015 die Beteiligung an der saudi-arabisch gef\u00fchrten Koalition im Jemen ablehnte, wurde offenkundig, wo die Grenzen defensiver Partnerschaften im Schatten einer unipolaren, US-dominierten Weltordnung lagen.","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15977","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=15977"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15977\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/15978"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15977"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=15977"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=15977"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}