{"id":16070,"date":"2026-08-02T09:02:09","date_gmt":"2026-08-02T07:02:09","guid":{"rendered":"https:\/\/meiser-tv.de\/wirtschaft\/hotel-maximilian-s-in-augsburg-das-beste-luxus-businesshotel-deutschlands-37999468-html\/"},"modified":"2026-08-02T09:02:09","modified_gmt":"2026-08-02T07:02:09","slug":"hotel-maximilian-s-in-augsburg-das-beste-luxus-businesshotel-deutschlands-37999468-html","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wirtschaft\/hotel-maximilian-s-in-augsburg-das-beste-luxus-businesshotel-deutschlands-37999468-html\/","title":{"rendered":"Rath checkt ein: Maximilian&#8217;s in Augsburg \u2013 Das beste Luxus-Businesshotel Deutschlands"},"content":{"rendered":"<div>\n<div>\n<div class=\"rtf-content-wrapper\">\n<p>Diesmal ist unser Kolumnist Carsten K. Rath in Augsburg zu Gast und erlebt, wie ein luxuri\u00f6ses Businesshotel zum Botschafter einer Stadt wurde, die zu Unrecht im Schatten der gro\u00dfen Metropolen steht<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"rtf-content-wrapper\">\n<p>Wer an deutsche Grandhotels denkt, landet zun\u00e4chst in D\u00fcsseldorf, in Hamburg oder in M\u00fcnchen. Augsburg taucht selten in den Top 5 dieser assoziativen Liste auf. Dabei verbindet kaum eine andere deutsche Stadt spannende Wirtschaftsgeschichte(n), die Architektur der Renaissance sowie eine Atmosph\u00e4re entspannter Eleganz wie die einstige Fuggerstadt. Und direkt an Augsburgs historischer Prachtmeile, der Maximilianstra\u00dfe, liegt das Hotel Maximilian\u2019s. Wer hier \u00fcbernachtet, wohnt quasi mitten in europ\u00e4ischer Geschichte.<\/p>\n<p>Doch, ich schreibe es oft und mit Nachdruck: Selbst die l\u00e4ngste und faszinierendste Historie allein reicht heute nicht mehr aus, um ein Grandhotel erfolgreich zu f\u00fchren. Entscheidender ist, wie ein Haus mit dieser Vergangenheit umgeht und in die Zukunft strebt. Bis Ende 2019 firmierte das Maximilian&#8217;s unter der Steigenberger-Flagge, seit Januar 2020 geht es eigene Wege: als Privathotel, das \u00fcber die \u201eL.V.X. Collection\u201c von Preferred Hotels &amp; Resorts weltweit sichtbar ist \u2013 und sich dennoch treu bleibt. Hier erwartet die G\u00e4ste kein Luxuskonzept vom Rei\u00dfbrett, sondern ein Hotel mit eigener Handschrift und starkem Bezug zur es umgebenden Stadt.<\/p>\n<\/p>\n<h2><strong>Das Team ist die Vision<\/strong><\/h2>\n<p>F\u00fcr mich entscheidet sich bereits an der Rezeption, ob ein Hotel lediglich professionell und effizient oder auch gastfreundlich gef\u00fchrt wird. Im Maximilian&#8217;s f\u00e4llt mir sofort die positive Ausstrahlung der Mitarbeitenden auf \u2013 eher harmonisches Team, denn gedrilltes Empfangskomitee. Jeder Handgriff sitzt und es bleibt Raum f\u00fcr Pers\u00f6nliches. So werde ich zweimal auf fr\u00fchere Aufenthalte im Stanglwirt und auf Schloss Elmau angesprochen. Die Welt der Hotellerie ist klein, und Talente entwickeln sich weiter, nehmen ihre Erfahrungen von einem herausragenden Haus zum n\u00e4chsten mit. Diese Kultur nahbarer Gastlichkeit auf hohem Niveau pr\u00e4gt hier Managing Director Theodor Gandenheimer, der ein Klima schafft, in dem Menschen gern Verantwortung \u00fcbernehmen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Als Gandenheimer die schwere Holzt\u00fcr zum Ballsaal \u00f6ffnet, steigt meine Vorfreude. Am 22. November findet in dieser \u201eTeehalle\u201c die Preisverleihung der \u201e101 besten Hotels Deutschlands 2027\u201c statt \u00a0\u2013 in Kooperation mit Capital. Bis zu 310 G\u00e4ste finden an Tischen Platz, dazu kommen zw\u00f6lf weitere Konferenz- und Tagungsr\u00e4ume auf mehr als 1200 Quadratmetern. Kein Zweifel, das Maximilian\u2019s ist ein Gesch\u00e4ftshotel, wie man es sich w\u00fcnscht.<\/p>\n<p>Eine \u00fcbrigens wohlverdiente Gastgeberrolle, schlie\u00dflich wurde das Haus im 2026er-Ranking als \u201e101 Luxury Business Hotel of the Year\u201c ausgezeichnet und belegte Platz eins in der Kategorie \u201eLuxury Business Hotels\u201c. Der Direktor ist stolz auf die Auszeichnung, sieht in ihr einen \u201eImagegewinn f\u00fcr die ganze Stadt\u201c. Ein Satz, der vielleicht auch die verkannte Rolle Augsburgs unterstreicht. Diese Stadt muss sich nicht zu neuen H\u00f6hen aufschwingen, sie sollte lediglich deutlicher zeigen, was sie hat: viel Geschichte, viel Kultur und eine ganz eigene Identit\u00e4t.<\/p>\n<\/p>\n<h2><strong>Sieben neue Suiten hoch \u00fcber Augsburg<\/strong><\/h2>\n<p>Im Fr\u00fchjahr hat das Maximilian\u2019s hinter dem historischen Stammhaus sieben neue Suiten eingeweiht. In der Katharinengasse entstand f\u00fcr 8 Mio. Euro ein Neubau, der eine eigene, moderne Handschrift tr\u00e4gt. Helle R\u00e4ume, Holzb\u00f6den, ma\u00dfgefertigte M\u00f6bel und ein bewusst reduzierter Luxus schaffen eine elegante, dennoch warme Atmosph\u00e4re.<\/p>\n<p>Besonders gelungen finde ich die f\u00fcnf Duplex-Suiten im Dachgeschoss. Zwei verf\u00fcgen \u00fcber eine private Sauna, andere \u00fcber direkten Zugang zur Dachterrasse. Und zum neuen Infinity-Pool, der 14 Meter lang ist und ganzj\u00e4hrig mit der Abw\u00e4rme des Hauses beheizt wird. So zeitgem\u00e4\u00df kann Luxus eben auch in einem Traditionshaus aussehen.<\/p>\n<\/p>\n<p>\u00dcberhaupt wirkt das \u201eMaximilian\u2019s\u201c weniger wie ein klassisches Nobelhotel, eher wie ein pers\u00f6nliches Zuhause. \u00dcberall stehen B\u00fccher: auf den Zimmern, am Kamin, in den R\u00fcckzugssecken der Lobby. Keine repr\u00e4sentativen Coffee-Table-B\u00e4nde, die nie jemand aufschl\u00e4gt, sondern sorgf\u00e4ltig ausgew\u00e4hlte Titel, die zum tats\u00e4chlichen Lesen animieren. Auch das passt famos zu Augsburg. Immerhin war die Stadt im 15. und 16. Jahrhundert einer der bedeutendsten Handels- und Finanzpl\u00e4tze in Europa. Die Fugger-Dynastie pr\u00e4gte diesen Aufstieg mit internationalem Denken, Mut \u2013 und einem Netzwerk, das bis nach Rom, Antwerpen und Venedig reichte.<\/p>\n<\/p>\n<h2><strong>Die Stadt sitzt immer mit am Tisch<\/strong><\/h2>\n<p>Dieser Geist zeigt sich auch in der Gastronomie des Hotels. Das Maximilian\u2019s hat mit dem \u201eSartory\u201c ein kulinarisches Aush\u00e4ngeschild geschaffen, das Augsburg weit \u00fcber die Stadtgrenzen hinaus sichtbar macht. Das Restaurant tr\u00e4gt den Namen von Johann Georg Sartory, der im 19. Jahrhundert K\u00fcchenchef des Vorg\u00e4ngerhauses war und steht mit einem Michelin-Stern seit 2019 f\u00fcr ein neues kulinarisches Selbstbewusstsein der Stadt.<\/p>\n<p>K\u00fcchenchef Simon Lang setzt im \u201eSartory\u201c auf eine pr\u00e4zise, moderne K\u00fcche. Mit 24 Pl\u00e4tzen ist der Raum bewusst intim gehalten. Eine andere Atmosph\u00e4re herrscht im zweiten Restaurant, dem \u201emaximilian\u00b0s\u201c. Dessen Terrasse \u00f6ffnet sich direkt zur verkehrsberuhigten Maximilianstra\u00dfe, historische Fassaden, etwa der Fuggerh\u00e4user, bilden die Kulisse. Auf der Karte steht, was die Saison gerade bietet: Spargel und Morcheln im Fr\u00fchjahr, Tr\u00fcffel im Herbst. Hochwertig, aber ohne \u00fcbertrieben gro\u00dfe Gesten. Wie Augsburg.<\/p>\n<\/p>\n<h2><strong>Ein Hotel als Botschafter<\/strong><\/h2>\n<p>Wenn Sie nach Augsburg reisen, nehmen Sie sich Zeit f\u00fcr die Altstadt rund um die Maximilianstra\u00dfe, f\u00fcr das Schaezlerpalais und nat\u00fcrlich f\u00fcr die Fuggerei, die \u00e4lteste Sozialsiedlung der Welt. Diese Stadt erz\u00e4hlt ihre Geschichte in Museen \u2013 und an jeder Stra\u00dfenecke. Genau deshalb passt das \u201eMaximilian\u2019s\u201c so gut hierher. Es verbindet die Geschichte mit herausragender Gastlichkeit und dem Esprit einer modernen europ\u00e4ischen Stadt.\u00a0Ich freue mich schon jetzt auf den November.<\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div>Diesmal ist unser Kolumnist Carsten K. 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