{"id":18021,"date":"2026-08-16T08:03:40","date_gmt":"2026-08-16T06:03:40","guid":{"rendered":"https:\/\/meiser-tv.de\/uncategorized\/ueberraschungsangriff-uss-lincoln-ausser-gefecht-gesetzt-iran-stellt-trump-bloss-seyed-m-marandi\/"},"modified":"2026-08-16T08:03:40","modified_gmt":"2026-08-16T06:03:40","slug":"ueberraschungsangriff-uss-lincoln-ausser-gefecht-gesetzt-iran-stellt-trump-bloss-seyed-m-marandi","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/uncategorized\/ueberraschungsangriff-uss-lincoln-ausser-gefecht-gesetzt-iran-stellt-trump-bloss-seyed-m-marandi\/","title":{"rendered":"\u00dcBERRASCHUNGSANGRIFF? USS Lincoln AUSSER GEFECHT GESETZT \u2013 Iran stellt Trump blo\u00df | Seyed M. Marandi"},"content":{"rendered":"<div>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einem aktuellen Interview analysiert der iranische Professor Seyed Mohammad Marandi die j\u00fcngsten Entwicklungen im Konflikt zwischen den USA und dem Iran. Er beleuchtet die Krise an Bord des Flugzeugtr\u00e4gers USS Abraham Lincoln, widerspr\u00fcchliche Signale aus Washington und die wachsende strategische Position Teherans. Marandi argumentiert, dass der Westen die iranischen F\u00e4higkeiten systematisch untersch\u00e4tzt habe und dass die aktuelle Situation die Grenzen der amerikanischen Macht offenbare.<\/p>\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\">\n<div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe title=\"SURPRISE ATTACK? USS Lincoln TAKEN OUT, Iran EXPOSES Trump | Seyed M. Marandi\" width=\"800\" height=\"450\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/jl6Bdb0pJ7o?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div>\n<\/figure>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die US-Navy steckt in einer tiefen internen Krise, w\u00e4hrend der Konflikt mit dem Iran andauert. Der Flugzeugtr\u00e4ger USS Abraham Lincoln soll in K\u00fcrze durch die USS George Washington ersetzt werden. Grund daf\u00fcr sind nicht operative Verluste im Kampf, sondern eine ernsthafte moralische und personelle Krise an Bord: Mehrere Seeleute haben sich das Leben genommen, die Bedingungen auf See nach monatelangem Einsatz im Indischen Ozean werden als extrem belastend beschrieben. Gleichzeitig droht US-Finanzminister Scott Bessent dem Iran mit \u201ewirtschaftlichen Ma\u00dfnahmen, wie sie noch nie dagewesen sind\u201c. Parallel dazu erkl\u00e4rt Vizepr\u00e4sident JD Vance, die Benzinpreise in den USA seien die absolute Priorit\u00e4t der Regierung. Diese Widerspr\u00fcche sind laut Marandi kein Zufall.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Marandi betont, dass Aussagen aus Washington grunds\u00e4tzlich mit gr\u00f6\u00dfter Skepsis zu betrachten seien: \u201eAlles, was aus Washington kommt, ist wahrscheinlich eine L\u00fcge oder T\u00e4uschung.\u201c W\u00e4hrend Trump und seine Administration behaupten, die Stra\u00dfe von Hormus sei vollst\u00e4ndig offen und unter amerikanischer Kontrolle, steigen die \u00d6lpreise und wachsen globale Versorgungsengp\u00e4sse. Die Realit\u00e4t sei anders: Die Zahl der Schiffe, die die Stra\u00dfe t\u00e4glich passieren, sei dramatisch gesunken \u2013 von fr\u00fcher 30 bis 180 auf inzwischen nur noch 7 bis 17. Iran lasse selektiv Schiffe durch, etwa solche aus China, dem Irak oder den Vereinigten Arabischen Emiraten, die sich diplomatisch distanziert h\u00e4tten. Besonders betroffen seien nicht nur Roh\u00f6l, sondern vor allem Helium, Schwefel, D\u00fcngemittel, Raffinerieprodukte, Petrochemikalien und LNG. Die parallele Versch\u00e4rfung des Konflikts am Roten Meer zwischen Jemen und Saudi-Arabien verst\u00e4rke den Druck zus\u00e4tzlich.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die USA h\u00e4tten dem Iran in den vergangenen Tagen \u00fcber Drittparteien drohende Botschaften \u00fcbermittelt und ihre milit\u00e4rische Pr\u00e4senz in der Region erh\u00f6ht. Teheran bereite sich entsprechend vor: Die Produktion von Raketen und Drohnen laufe auf Hochtouren, unterirdische Basen und F\u00fchrungsstrukturen w\u00fcrden ausgebaut. Sollte Washington erneut zivile Infrastruktur angreifen, drohe Iran mit \u201eunerbittlicher Vergeltung\u201c gegen alle Staaten, die den USA und Israel logistische Unterst\u00fctzung leisten \u2013 darunter Saudi-Arabien, die Emirate, Kuwait, Bahrain, Katar und m\u00f6glicherweise Oman sowie Jordanien. Diese L\u00e4nder h\u00e4tten bereits im zw\u00f6lft\u00e4gigen Krieg US- und israelische Flugzeuge betankt und seien damit kompromittiert.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Frage, wie Iran den weit \u00fcberlegenen amerikanischen Streitkr\u00e4ften standhalten konnte, beantwortet Marandi mit einer Mischung aus Geschichte, Ideologie und langfristiger Vorbereitung. Iran sei ein Zivilisationsstaat mit Jahrtausenden Erfahrung und einer schiitischen Tradition, die Widerstand gegen Unterdr\u00fcckung und Solidarit\u00e4t mit den Unterdr\u00fcckten betone. Seit den US-Invasionen in Afghanistan und Irak \u2013 und besonders angesichts der NATO-Osterweiterung \u2013 habe Teheran systematisch unterirdische Raketen- und Drohnenbasen aufgebaut. Die iranische Drohnentechnologie sei erst durch den Einsatz in der Ukraine weltweit bekannt geworden, nachdem westliche Medien sie jahrelang bel\u00e4chelt h\u00e4tten. Die USA h\u00e4tten ihre eigene Propaganda geglaubt: Iran sei ein kollabierendes, unpopul\u00e4res Regime, dessen Waffen unbedeutend seien. Doch nach 40 Tagen Bombardements sei keine einzige unterirdische Raketenbasis zerst\u00f6rt worden. Marandi h\u00e4lt es daher f\u00fcr unwahrscheinlich, dass die iranischen Nuklearanlagen \u2013 ebenfalls tief unter der Erde und unter IAEA-Aufsicht \u2013 wirklich vernichtet wurden.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Image der amerikanischen Unbesiegbarkeit sei damit nachhaltig besch\u00e4digt. Marandi verweist auf weitere Zeichen der Schw\u00e4che: US-Seals, die in Nordkorea angeblich von Fischern entdeckt und get\u00f6tet wurden; Angriffe auf Fischerboote in der Karibik, die als Drogenboote ausgegeben worden seien; und die Behandlung der eigenen Soldaten auf den Tr\u00e4gern. Hollywood-Mythen wie \u201eTop Gun\u201c st\u00fcnden im krassen Gegensatz zur Realit\u00e4t. Auch die Geschichte, Trump habe sich in Ankara in einem Catering-Wagen versteckt, weil israelische Geheimdienste vor einem iranischen Anschlag gewarnt h\u00e4tten, sei f\u00fcr Marandi ein Symbol der Abh\u00e4ngigkeit Washingtons von Tel Aviv. Er zweifelt inzwischen sogar an der offiziellen Darstellung des Attentatsversuchs auf Trump und an der 9\/11-Erz\u00e4hlung \u2013 eine Haltung, die er selbst fr\u00fcher abgelehnt habe.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Iran werde durch den Konflikt regional und global gest\u00e4rkt. Marandi sieht das Land bereits als mit Abstand m\u00e4chtigste Kraft in Westasien und Nordafrika. Der Beitritt Irans zur New Development Bank der BRICS in Shanghai sei Teil eines gr\u00f6\u00dferen Trends: Nicht-westliche Institutionen und Kooperationen \u2013 BRICS, Shanghai Cooperation Organization \u2013 w\u00fcrden an Bedeutung gewinnen, weil der Westen den Iran offen als Feind behandle. Selbst iranische Liberale, die fr\u00fcher auf den Westen gesetzt h\u00e4tten, h\u00e4tten ihre Sichtweise nach dem Krieg ver\u00e4ndert. Die massiven Trauerfeiern f\u00fcr die Opfer \u2013 mit zig Millionen Teilnehmern \u2013 h\u00e4tten selbst westliche Medien nicht mehr ignorieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Regional warnt Teheran Syrien vor einem Eingreifen gegen die Hisbollah im Libanon und droht mit Hunderten vorbereiteten Zielen. Gleichzeitig fordert Iran explizit ein Ende der K\u00e4mpfe in Libanon, Pal\u00e4stina (einschlie\u00dflich Gaza), Jemen und Irak als Voraussetzung f\u00fcr jede Vereinbarung. Das urspr\u00fcngliche Memorandum of Understanding habe bereits \u201ealle Fronten, einschlie\u00dflich Libanon\u201c genannt; inzwischen sei das pr\u00e4zisiert worden. Saudi-Arabien stecke in seinem Konflikt mit dem Jemen in Schwierigkeiten. Die Achse des Widerstands \u2013 Iran, Hisbollah, Jemen \u2013 sei die einzige Kraft, die den Pal\u00e4stinensern konkret beistehe.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Marandi betont, der Krieg sei noch nicht vorbei. Die USA w\u00fcrden weiter versuchen, dem iranischen Volk Schaden zuzuf\u00fcgen. Doch die Motivation sei ungleich: Iraner k\u00e4mpften um das \u00dcberleben ihrer Zivilisation, w\u00e4hrend viele Amerikaner den Konflikt als Opfergabe f\u00fcr ein \u201egenozidales zionistisches Regime\u201c empf\u00e4nden und ihn ablehnten. Die iranische Standhaftigkeit resultiere aus dem Wissen, Opfer zu sein. Die Schuld der Iraner, so Marandi sarkastisch, bestehe darin, den V\u00f6lkermord in Gaza nicht zu tolerieren \u2013 und genau das mache sie f\u00fcr westliche Eliten unertr\u00e4glich.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am Ende des Interviews fordert Marandi, den Blick weiterhin auf Gaza zu richten: auf die Kinder, Frauen und M\u00e4nner, die dort leiden. Hisbollah, der Jemen und Iran st\u00fcnden f\u00fcr die Menschen in Gaza ein \u2013 und das sei eine Verantwortung, die alle teilen m\u00fcssten.<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einem aktuellen Interview analysiert der iranische Professor Seyed Mohammad Marandi die j\u00fcngsten Entwicklungen im Konflikt zwischen den USA und dem Iran. Er beleuchtet die Krise an Bord des Flugzeugtr\u00e4gers USS Abraham Lincoln, widerspr\u00fcchliche Signale aus Washington und die wachsende strategische Position Teherans. 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