{"id":18022,"date":"2026-08-16T08:03:40","date_gmt":"2026-08-16T06:03:40","guid":{"rendered":"https:\/\/meiser-tv.de\/uncategorized\/us-medien-offenbaren-den-bruch-vertrauen-verspielt-saudi-arabien-und-die-golfstaaten-zweifeln-am-amerikanischen-schutzschild\/"},"modified":"2026-08-16T08:03:40","modified_gmt":"2026-08-16T06:03:40","slug":"us-medien-offenbaren-den-bruch-vertrauen-verspielt-saudi-arabien-und-die-golfstaaten-zweifeln-am-amerikanischen-schutzschild","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/uncategorized\/us-medien-offenbaren-den-bruch-vertrauen-verspielt-saudi-arabien-und-die-golfstaaten-zweifeln-am-amerikanischen-schutzschild\/","title":{"rendered":"US-Medien offenbaren den Bruch: Vertrauen verspielt \u2013 Saudi-Arabien und die Golfstaaten zweifeln am amerikanischen Schutzschild"},"content":{"rendered":"<div>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein bemerkenswerter <a href=\"https:\/\/www.washingtonpost.com\/world\/2026\/08\/15\/frustration-with-trump-grows-among-us-persian-gulf-allies-officials-say\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.washingtonpost.com\/world\/2026\/08\/15\/frustration-with-trump-grows-among-us-persian-gulf-allies-officials-say\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bericht<\/a> der <em>Washington Post<\/em> vom 15. August zeigt, wie tief der Bruch zwischen Washington und seinen wichtigsten Verb\u00fcndeten am Persischen Golf inzwischen reicht. Unter Berufung auf arabische und westliche Regierungsvertreter berichtet die Zeitung, dass Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar, Kuwait und Bahrain mittlerweile in ihrer wachsenden Ver\u00e4rgerung \u00fcber die Trump-Regierung vereint seien. Einige dieser Staaten diskutieren demnach sogar dar\u00fcber, welchen Nutzen es noch hat, gro\u00dfe amerikanische Milit\u00e4rst\u00fctzpunkte auf ihrem Territorium zu beherbergen. <\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Aussage eines Golf-Beamten bringt die Stimmung auf den Punkt:<\/p>\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eTrump hat diesen Krieg begonnen, und wir zahlen den Preis.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach Angaben des Beamten befindet sich die Wut auf Washington mittlerweile auf dem h\u00f6chsten Stand seit Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe auf Iran im Februar.  Was sich hier abzeichnet, k\u00f6nnte weit mehr sein als eine vor\u00fcbergehende diplomatische Verstimmung. Jahrzehntelang beruhte die amerikanische Ordnung am Persischen Golf auf einem einfachen Versprechen: Die Golfmonarchien stellen Territorium, Milit\u00e4rbasen, politische Unterst\u00fctzung und wirtschaftliche Verbindungen bereit \u2013 Washington garantiert im Gegenzug ihre Sicherheit.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch genau dieses Versprechen wird nun infrage gestellt.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Vom Schutzschild zum Sicherheitsrisiko?<\/h2>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die zentrale Frage in Riad, Abu Dhabi, Doha, Kuwait und Manama lautet offenbar zunehmend: <strong>Machen die USA uns noch sicherer \u2013 oder ziehen sie uns in einen Krieg hinein, dessen Folgen wir tragen m\u00fcssen?<\/strong><\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anna Jacobs vom Arab Gulf States Institute beschreibt gegen\u00fcber der <em>Washington Post<\/em> einen deutlichen Vertrauensverlust. Die amerikanischen Verb\u00fcndeten h\u00e4tten zunehmend den Eindruck, dass das Verhalten der USA in der Region sie \u201eweniger sicher, nicht sicherer\u201c mache. Der Nahost-Experte Firas Maksad spricht davon, dass sich die Golfstaaten \u201eunn\u00f6tig\u201c in einen Krieg hineingezogen f\u00fchlten, den Trump nun nur schwer wieder beenden k\u00f6nne. Seine Iran-Politik werde in der Region als \u201eerratisch\u201c und \u201eunvorhersehbar\u201c wahrgenommen.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das ist eine bemerkenswerte Entwicklung.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Denn die massive amerikanische Milit\u00e4rpr\u00e4senz am Golf wurde jahrzehntelang genau mit dem gegenteiligen Argument gerechtfertigt: Sie sollte Stabilit\u00e4t garantieren, Gegner abschrecken und die Golfmonarchien sch\u00fctzen. Jetzt beginnen ausgerechnet diese Staaten zu fragen, ob die US-Pr\u00e4senz sie nicht selbst zum Ziel macht.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein westlicher Diplomat formulierte gegen\u00fcber der Zeitung bemerkenswert offen, dass amerikanische Truppen schon vor dem Krieg keineswegs begeistert aufgenommen worden seien. Man habe sie eher als \u201enotwendiges \u00dcbel\u201c betrachtet.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nun werde sogar die <strong>Notwendigkeit dieses \u00dcbels infrage gestellt<\/strong>.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Trump droht \u2013 und zieht sich wieder zur\u00fcck<\/h2>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein wesentlicher Grund f\u00fcr die wachsende Nervosit\u00e4t ist nach Darstellung der <em>Washington Post<\/em> Trumps wechselhafte Iran-Politik.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der US-Pr\u00e4sident drohte Teheran in den vergangenen Wochen wiederholt mit neuen Angriffen, zog diese Drohungen anschlie\u00dfend jedoch wieder zur\u00fcck und verwies auf Fortschritte bei Verhandlungen. F\u00fcr die Golfstaaten bedeutet dieses Hin und Her ein enormes Risiko. Sie liegen nicht Tausende Kilometer vom Kriegsschauplatz entfernt. Sie befinden sich unmittelbar daneben.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Iranische Raketen und Drohnen k\u00f6nnen ihre Energieanlagen, H\u00e4fen, Milit\u00e4rbasen und kritische Infrastruktur erreichen. Gleichzeitig befinden sich auf ihrem Territorium zentrale Einrichtungen der amerikanischen Streitkr\u00e4fte.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Damit k\u00f6nnten gerade jene US-St\u00fctzpunkte, die jahrzehntelang als Lebensversicherung der Golfmonarchien galten, in einem eskalierenden Krieg zu Magneten f\u00fcr iranische Angriffe werden.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der amerikanische Sicherheitsgarant zeigt seine Grenzen<\/h2>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hinzu kommt ein Problem, das sich nicht mit diplomatischen Erkl\u00e4rungen l\u00f6sen l\u00e4sst: Die milit\u00e4rischen Ressourcen der USA sind nicht unbegrenzt.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die <em>Washington Post<\/em> berichtete Anfang August separat \u00fcber Engp\u00e4sse bei amerikanischen Marinezerst\u00f6rern, die f\u00fcr die Abwehr iranischer ballistischer Raketen ben\u00f6tigt werden. Ein US-General warnte demnach das Pentagon, dass nicht gen\u00fcgend Kr\u00e4fte zur Verf\u00fcgung st\u00fcnden, um s\u00e4mtliche Schutzaufgaben gleichzeitig erf\u00fcllen zu k\u00f6nnen. F\u00fcr die Golfstaaten ist das eine strategisch unangenehme Erkenntnis.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was geschieht, wenn Iran gleichzeitig amerikanische Einrichtungen, Israel und Infrastruktur am Golf angreift? Wer wird zuerst gesch\u00fctzt? Israel? Amerikanische Truppen? Saudi-Arabien? Katar? Kuwait?<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Sicherheitsversprechen ist nur so viel wert wie die milit\u00e4rischen Mittel, mit denen es im Ernstfall eingel\u00f6st werden kann.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Iran-Krieg hat die Rechnung ver\u00e4ndert<\/h2>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Besonders Saudi-Arabien steht inzwischen unter enormem Druck. Das K\u00f6nigreich sieht sich laut <em>Washington Post<\/em> nicht nur Angriffen aus Iran und von mit Teheran verbundenen Kr\u00e4ften im Irak ausgesetzt, sondern gleichzeitig auch den Houthis im Jemen.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hinzu kommt die strategische Lage der Seewege.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit Iran die Stra\u00dfe von Hormus geschlossen hat, ist Saudi-Arabien verst\u00e4rkt auf seine H\u00e4fen am Roten Meer angewiesen, um \u00d6l auf den Weltmarkt zu bringen. Gleichzeitig greifen die Houthis saudische Energieinfrastruktur an und versuchen, saudischen Schiffsverkehr am Bab al-Mandab unter Druck zu setzen.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Damit befindet sich Riad pl\u00f6tzlich zwischen zwei strategischen Nadel\u00f6hren. Im Osten Hormus. Im Westen Bab al-Mandab.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was jahrzehntelang als amerikanisch abgesicherte Energiearchitektur erschien, ist innerhalb weniger Monate zu einer strategischen Verwundbarkeit geworden.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Anfangs hoffte man offenbar noch auf einen schnellen Sieg<\/h2>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Besonders aufschlussreich ist ein weiteres Detail des Berichts.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain standen dem Krieg anfangs keineswegs geschlossen ablehnend gegen\u00fcber. Nach Angaben eines hochrangigen europ\u00e4ischen Beamten hofften Riad und Abu Dhabi offenbar darauf, dass ein schneller und entscheidender Sieg \u00fcber Iran f\u00fcr sie von Vorteil sein k\u00f6nnte. <\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch genau dieser Sieg blieb aus. Das iranische System brach nicht zusammen. Und Teheran \u00f6ffnete die Stra\u00dfe von Hormus nicht wieder. Damit \u00e4nderte sich die Kalkulation.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aus einem vermeintlich kurzen Krieg mit m\u00f6glichem strategischem Gewinn wurde ein langwieriger Konflikt, dessen wirtschaftliche und milit\u00e4rische Kosten zunehmend bei den unmittelbaren Nachbarn Irans landen.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u201eDas MoU war ein Witz\u201c<\/h2>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch Trumps diplomatischer Ausweg \u00fcberzeugt offenbar nicht.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bader Al-Saif von der Kuwait University bezeichnete das im Juni zwischen Washington und Teheran vereinbarte Memorandum of Understanding gegen\u00fcber der <em>Washington Post<\/em> unverbl\u00fcmt als:<\/p>\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eeinen Witz\u201c.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aus Sicht der Golfstaaten habe die Vereinbarung entscheidende Sicherheitsfragen nicht ausreichend ber\u00fccksichtigt \u2013 darunter Irans ballistisches Raketenarsenal und Teherans Unterst\u00fctzung verb\u00fcndeter bewaffneter Gruppen in der Region. <\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Damit steckt Washington in einem Dilemma. Der Krieg bringt keinen klaren Sieg. Eine weitere Eskalation erh\u00f6ht die Risiken f\u00fcr die amerikanischen Verb\u00fcndeten. Und die Diplomatie liefert bislang keine Vereinbarung, der diese Verb\u00fcndeten vertrauen.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Mekka war m\u00f6glicherweise die Warnung an Washington<\/h2>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vor diesem Hintergrund bekommt das neue Verteidigungsabkommen zwischen Saudi-Arabien, der T\u00fcrkei und Pakistan eine v\u00f6llig andere Bedeutung.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein hochrangiger europ\u00e4ischer Beamter bezeichnete den Pakt gegen\u00fcber der <em>Washington Post<\/em> ausdr\u00fccklich als <strong>\u201eSignal an die USA\u201c<\/strong>.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die drei m\u00e4chtigen sunnitischen Staaten versuchten, ihre Sicherheits- und Verteidigungspartnerschaften zu diversifizieren.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die entscheidende Aussage des Beamten:<\/p>\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eIn ihren Augen reichen die USA nicht aus.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das ist m\u00f6glicherweise der wichtigste Satz des gesamten Berichts.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Denn seit Jahrzehnten basiert die amerikanische Vormachtstellung am Golf gerade darauf, dass f\u00fcr die dortigen Monarchien <strong>keine realistische Alternative zu Washington existiert<\/strong>.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nun beginnen sie zumindest, nach einer zu suchen. Pakistan bringt milit\u00e4rische Tiefe und nukleare Abschreckung mit. Die T\u00fcrkei verf\u00fcgt \u00fcber eine gro\u00dfe konventionelle Armee und eine bedeutende R\u00fcstungsindustrie. Saudi-Arabien verf\u00fcgt \u00fcber Kapital, Energie und politischen Einfluss.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Noch ersetzt diese Konstellation keineswegs den amerikanischen Sicherheitsschirm. Aber sie zeigt, dass Riad offenbar nicht mehr bereit ist, seine gesamte strategische Zukunft ausschlie\u00dflich auf Washington zu setzen.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das eigentliche amerikanische Dilemma<\/h2>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Trotz aller Wut k\u00f6nnen sich die Golfstaaten kurzfristig nicht einfach von den Vereinigten Staaten l\u00f6sen.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ihre Streitkr\u00e4fte sind teilweise tief in amerikanische Waffensysteme, Munition, Aufkl\u00e4rung und milit\u00e4rische Infrastruktur eingebunden.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Golf-Beamter r\u00e4umte gegen\u00fcber der <em>Washington Post<\/em> genau dieses Problem ein:<\/p>\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eWas immer wir tun, wir k\u00f6nnen nicht Nein zu den Vereinigten Staaten sagen.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Genau darin liegt jedoch die Ironie der gegenw\u00e4rtigen Situation.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Golfstaaten sind w\u00fctend auf Washington, weil sie sich durch amerikanische Entscheidungen in einen Krieg hineingezogen f\u00fchlen \u2013 und gleichzeitig ben\u00f6tigen sie Washington, um sich gegen die Folgen dieses Krieges zu sch\u00fctzen. Der fr\u00fchere US-Botschafter Douglas Silliman beschreibt diese Lage als merkw\u00fcrdigen Widerspruch: Man sei w\u00fctend auf die Vereinigten Staaten, weil sie den Krieg begonnen h\u00e4tten, und gleichzeitig von ihnen abh\u00e4ngig, wenn es um Ausr\u00fcstung, Munition und Geheimdienstinformationen gehe.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Washington k\u00f6nnte gerade das zerst\u00f6ren, was es jahrzehntelang aufgebaut hat<\/h2>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Noch w\u00e4re es \u00fcbertrieben, vom Zusammenbruch der amerikanischen Ordnung am Persischen Golf zu sprechen.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die <em>Washington Post<\/em> betont selbst, dass kurzfristig keine grundlegende Neuordnung der Region zu erwarten ist. Die Abh\u00e4ngigkeit von den USA bleibt erheblich. Auch die Golfstaaten sind keineswegs geschlossen auf der Seite Teherans \u2013 im Gegenteil, der anhaltende iranische Beschuss sorgt ebenfalls f\u00fcr wachsenden Zorn.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber strategische Verschiebungen beginnen selten mit einem spektakul\u00e4ren Bruch.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sie beginnen mit Zweifeln. Mit der Suche nach Alternativen. Mit neuen Verteidigungsabkommen.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und schlie\u00dflich mit der Frage, ob amerikanische Milit\u00e4rbasen tats\u00e4chlich noch Schutz bieten \u2013 oder inzwischen selbst zum Sicherheitsrisiko geworden sind.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Genau diese Frage wird laut <em>Washington Post<\/em> inzwischen am Persischen Golf gestellt.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sollte sich dieser Zweifel verfestigen, k\u00f6nnte der Iran-Krieg f\u00fcr Washington eine Konsequenz haben, die weit \u00fcber Iran hinausgeht: <strong>Die USA k\u00f6nnten im Versuch, ihre Vorherrschaft in der Region milit\u00e4risch zu verteidigen, ausgerechnet das Vertrauen jener Staaten verlieren, auf denen diese Vorherrschaft seit Jahrzehnten beruht.<\/strong><\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein bemerkenswerter Bericht der Washington Post vom 15. 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