{"id":18109,"date":"2026-08-16T23:03:29","date_gmt":"2026-08-16T21:03:29","guid":{"rendered":"https:\/\/meiser-tv.de\/politik\/der-russe-muss-sterben-martens-als-sprachrohr-deutscher-ausloeschungswuensche\/"},"modified":"2026-08-16T23:03:29","modified_gmt":"2026-08-16T21:03:29","slug":"der-russe-muss-sterben-martens-als-sprachrohr-deutscher-ausloeschungswuensche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/politik\/der-russe-muss-sterben-martens-als-sprachrohr-deutscher-ausloeschungswuensche\/","title":{"rendered":"&#8222;Der Russe muss sterben&#8220; \u2013 Martens als Sprachrohr deutscher Ausl\u00f6schungsw\u00fcnsche"},"content":{"rendered":"<div>\n<p><em>Von Wladislaw Sankin<\/em><\/p>\n<p>9. August 2026. Merken wir uns dieses Datum. An diesem Tag wurde das wichtigste <a href=\"https:\/\/de-rtnews.com\/international\/288154-faz-journalist-will-moeglichst-viele-toeten-und-ist-noch-stolz-darauf\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">mediale Tabu gebrochen<\/a>. Vor den Augen der ganzen Welt beging ein deutscher B\u00fcrger journalistischen Amoklauf. In eine Frage verpackt, brachte er seine verr\u00fcckten Ausl\u00f6schungsw\u00fcnsche zum Ausdruck. Er w\u00fcnsche einer unbestimmten Anzahl von Menschen einer bestimmten Nation den Tod. Indirekt forderte er sogar zu weiteren Taten auf, indem er sagte, dass etwas getan werden m\u00fcsste, damit viele von diesen Menschen sterben. Der Journalist hei\u00dft Michael Martens und er sprach nicht nur im Namen seiner Zeitung, der angesehenen <em>Frankfurter Allgemeinen Zeitung<\/em>, sondern &#8222;aller Europ\u00e4er&#8220;.<\/p>\n<p>Da er etwa nicht Israelis oder sonst irgendwem den Tod w\u00fcnschte, sondern &#8222;nur&#8220; Russen, blieb eine \u00f6ffentliche, von Politik getragene Emp\u00f6rung aus. Eingetreten war sogar das Gegenteil. Der Journalist verteidigte sein Anliegen mehrfach in noch sch\u00e4rferen Formulierungen. Sein gesamter X-Kanal erwies sich bei genauerer Betrachtung als andauernder virtueller Mordrausch. Und\u00a0sein Arbeitgeber, die angesehene<em>\u00a0FAZ,<\/em> lie\u00df ihn gew\u00e4hren. Sie stellte sich grunds\u00e4tzlich hinter den Amok-Journalisten und sagte, dass Russland selbst an allem schuld sei. Den Russen wurde nur ein Knochen hingeworfen \u2013 die Ansicht, dass so viele russische Soldaten wie m\u00f6glich get\u00f6tet werden m\u00fcssten, teile sie nicht. Danke!<\/p>\n<p>Und das war das Unfassbarste an der ganzen Geschichte. In jedem Land, das sich f\u00fcr zivilisiert und gesittet h\u00e4lt, w\u00fcrde eine solche Person sofort ihren Job los. Da Michael Martens durch seinen Status als Journalist ein Massenpublikum erreicht und damit die Gesellschaft unmittelbar beeinflusst, w\u00e4re das sogar ein ultimatives Szenario. Es m\u00fcsste eine Diskussion stattfinden, um zu zeigen, dass man als Gesellschaft solche \u00c4u\u00dferungen nicht duldet. Stellungnahmen m\u00fcssten dann personalisiert von ganz oberen Etagen kommen und nicht in Form einer erzwungenen und gesichtslosen Pressemitteilung. Und vor allem: Die \u00c4u\u00dferung sollte juristische Konsequenzen haben. Die Gesellschaft w\u00fcrde damit zeigen, dass sie zur Selbstreinigung f\u00e4hig ist.<\/p>\n<p>In Deutschland 2026 fand das nicht statt. Weil es um Russen ging. Was f\u00fcr alle anderen Nationen gilt, gilt f\u00fcr sie nicht. Mehr noch, ihre Existenz ist eine Bedrohung. Ich habe mich im Fall Martens sofort an den bekannten Spruch aus dem Ostfeldzug der deutschen Wehrmacht erinnert: &#8222;Der Russe muss sterben, damit wir leben&#8220; \u2013 entstanden am 2. Oktober 1941 w\u00e4hrend der Hinrichtung der sowjetischen Kriegsgefangenen in Brjansk. Unterschrieben vom Hauptmann und Kompaniechef Karsten.<\/p>\n<p>Man kann aber sagen: Es waren ja die b\u00f6sen Nazis, die diesen Spruch\u00a0mit Kreide auf die Schultafel\u00a0geschrieben haben, wir haben damit nichts zu tun. Leider doch, und die ganze Figur Martens eignet sich als Erkl\u00e4rung, warum. Wir wollen heute nicht von Rheinmetall und ThyssenKrupp reden, von Nazi-Kapitalen oder gar dem Kalten Krieg, der auf westlicher Seite die Nazi-Feindbilder reaktivierte und Gehlen-Kader unter NATO-Banner wieder ins Feld schickte.<\/p>\n<p>Martens hatte einen Nazi-Opa, den er sehr liebte. Und dieser, obwohl er hitlernah war und als Richter Todesurteile gegen Deserteure f\u00e4llte, konnte sein privates und berufliches Leben unbehelligt fortf\u00fchren.\u00a0Sein Gro\u00dfvater schrieb juristische Fachb\u00fccher und war hoch angesehen, wie die meisten wie er. Aber den Krieg trug er tief in sich. Und es war f\u00fcr ihn inakzeptabel, dass Willy Brandt nach Warschau f\u00e4hrt und sich f\u00fcr Verbrechen entschuldigt. Das alles teilte Martens selbstreflektierend in einem Artikel mit, als er seinen Israel-Komplex zu erkl\u00e4ren suchte.\u00a0<\/p>\n<p>Doch bei aller Individualit\u00e4t jedes einzelnen Schicksals: Hinter diesem Komplex steht das Psychogramm ganzer Generationen von Deutschen. Dieses\u00a0<a href=\"https:\/\/youtu.be\/HpFQxQlOneU?si=TtBeO1X_6aV37Nt2&amp;t=1195\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">zeichnete<\/a>\u00a0der Publizist und Schriftsteller Michael Schneider im Gespr\u00e4ch mit dem Journalisten Patrik Baab nach. Noch in den 1980er Jahren schrieb er das Buch &#8222;Das &#8218;Unternehmen Barbarossa&#8216;. Die verdr\u00e4ngte Erblast von 1941 und die Folgen f\u00fcr das deutsch-sowjetische Verh\u00e4ltnis&#8220;. Der 83-J\u00e4hrige stammt aus einer Vertriebenenfamilie und wuchs in Oberbayern auf. Er kann sich an die Nachkriegszeit und die rassistische Propaganda \u00fcber die grausamen Russen sehr gut erinnern. Heute ist Schneider einer der wenigen, die erkl\u00e4ren k\u00f6nnen, was mit so vielen Deutschen nach 2022 passierte und warum sie jetzt ihre ganze Energie in den Krieg gegen Russland stecken.\u00a0<\/p>\n<p>Eine Schl\u00fcsselrolle kommt der langen Adenauerzeit zu, die sich den gleichen Feindbildern bediente wie zu Zeiten des Nationalsozialismus. Es fand eine Opfer-T\u00e4ter-Umkehr statt, denn die Deutschen haben sich vor allem als Opfer gesehen. Es war ein echtes Gef\u00fchl, denn viele Millionen Menschen, als Kriegsversehrte, Hinterbliebene oder Vertriebene haben tats\u00e4chlich gelitten. Die grausamen Massenverbrechen, die vor allem an der Ostfront, aber auch in Polen oder auf dem Balkan begangen wurden, wurden verdr\u00e4ngt. Die Kinder und Enkel der Veteranen mussten dabei oft zusehen, wie ihre Verwandten an Alptr\u00e4umen leiden. An der Oberfl\u00e4che kam aber au\u00dfer besch\u00f6nigten Bildern oder \u00fcbertriebenen Helden- und Kameradengeschichten kaum etwas an. Die Traumata, die nicht verarbeitet wurden, erwiesen sich als deutsche schwerste Hypothek.\u00a0<\/p>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-youtube\">\n<div class=\"YouTubeEmbed\">\n                        <iframe class=\"lazyload\" width=\"560\" height=\"315\" data-src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/HpFQxQlOneU?si=TtBeO1X_6aV37Nt2&amp;start=1195\" title=\"YouTube video player\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n                                            <\/div>\n<\/p><\/div>\n<p>Journalist Ulrich Heyden <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=9VTaZjL0hNo\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">beschrieb<\/a>, wie er f\u00fcr die Gef\u00fchlslosigkeit seines Vaters sch\u00e4men musste, als er ihn in das von seiner Einheit besetzte Dorf in Russland brachte. Heyden, der noch Anfang der 1990er nach Russland kam und die Menschen und ihre Sprache kennenlernte, ist die Ausnahme. Die Empathielosigkeit der Ur- und Gro\u00dfv\u00e4ter gegen\u00fcber den V\u00f6lkern der Sowjet Union oder verallgemeinert, &#8222;den Russen&#8220;, wurde an die meisten Enkel und Urenkel \u00fcbertragen.\u00a0<\/p>\n<blockquote>\n<p><em>&#8222;Das wird weiter vererbt, weil es nicht wirklich aufgearbeitet wird. Diese Schuldumkehr hat vielleicht dazu gef\u00fchrt, dass es einen beeindruckenden Gleichklang der Herzen gab nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine am 24. Februar 2022&#8220;, sagte Schneider.\u00a0<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Er beschreibt dieses Ereignis als den deutschen Befreiungsschlag. Der Einmarsch war mit Unterst\u00fctzung des blutigen Maidan-Putsches in Kiew, mit EU- und NATO-Versprechen und mit dem Wegsehen bei den faschistischen Entwicklungen in der Ukraine auch von Deutschland aktiv provoziert worden. Man k\u00f6nnte sagen, in der Ukraine haben Washington, London, Berlin, Paris, Warschau und Stockholm Russland eine Falle gestellt. Mit Ausnahme der USA waren diese L\u00e4nder mit Russland fr\u00fcher schon im Krieg, manche mehrfach. Und nun, nach der gro\u00dfangalegten Invasion konnte man wieder die Russen hassen! Das durfte man. Das war kollektive Entalstung, denn die Russen hatten sich nach westlicher Lesart als Angreifer erwiesen. &#8222;Russland muss endlich verlieren lernen!&#8220;, sagte der Fachmann auf diesem Gebiet Roderich Kiesewetter noch im Jahre 2023.\u00a0<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich, wir reden an dieser Stelle von BRD-Establishment.\u00a0Bis zu 15 Prozent der gesamtdeutschen Bev\u00f6lkerung hat eine ostdeutsche oder DDR-Pr\u00e4gung und tendieren viel eher dazu, russlandfreundlich zu sein. Sie wissen aus eigener Erfahrung, was es bedeutet, von selbtgerechnten Westlern \u00fcberrant zu sein. Aber sie sind in den Medien kaum vertreten oder m\u00fcssen ihre Identit\u00e4t f\u00fcr ihre Karrieren versteckt halten.<\/p>\n<p>Was viele \u00d6stler aber vereint \u2013 unabh\u00e4ngig von politischen Ansichten, ist ein besonderer Riecher f\u00fcr Propaganda und Russlandhass. So berichtete der AfD-Politiker und Cellist aus Leipzig Prof. Mathias Moosdorf auf X in November von einem beachtenswerten Gespr\u00e4ch mit einem reichen und prominenten &#8222;BRD-Urgestein&#8220;. Hochdekoriert sei er, Professor Dr. h.c. mult. und nach eigenen Aussagen mit einem neunstelligen Verm\u00f6gen, au\u00dferdem Tr\u00e4ger des Bundesverdienstkreuzes h\u00f6chster Klasse, Ehrenmitglied im Bundeswehrverband und Duzfreund aller h\u00f6chsten Representanten des Staates. Mit geradezu &#8222;ritterlicher Attit\u00fcde&#8220; sagte er im Namen aller &#8222;B\u00fcrgerlichen&#8220; im Land, dass das russische Gesindel s\u00e4mtlich erschossen werden m\u00fcsse, &#8222;alle, ohne Ausnahme&#8220;. Dass die Briten einen besonders &#8222;hervorragenden Job&#8220; in der Ukraine machten, weil &#8222;die\u00a0so viele Russen umgebracht wie sonst niemand umgebracht haben&#8220;, und das sei ihnen hoch anzurechnen. Und dass die Aufgabe aller B\u00fcrgerlichen die Niederringung Russlands sei und sie keine Angst vor einem Atomkrieg h\u00e4tten, weil Putin feige sei. Mehr dazu kann der verehrte Leser in\u00a0<a href=\"https:\/\/x.com\/moosdorfmdb\/status\/1992132993163374647\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">diesem Post<\/a>\u00a0nachlesen, in dem noch viele weitere interessante Dinge stehen.\u00a0<\/p>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-all\">\n<div class=\"AllEmbed\">\n<blockquote class=\"twitter-tweet\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Leider kein Scherz: Er ist ein bundesdeutsches Urgestein, hochdekoriert, Professor Dr. h.c. mult. und nach eigenen Aussagen 9-stellig im Verm\u00f6gen. Er besch\u00e4ftigt \u00fcber 5000 Mitarbeiter und erfreut sich des Bundesverdienstkreuzes in der h\u00f6chsten Klasse als auch der\u2026 <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/t.co\/lB4gYOYLFF\">pic.twitter.com\/lB4gYOYLFF<\/a><\/p>\n<p>\u2014 Prof. Matthias Moosdorf MdB (@moosdorfmdb) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/x.com\/moosdorfmdb\/status\/1992132993163374647?ref_src=twsrc%5Etfw\">November 22, 2025<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p> <script async src=\"https:\/\/platform.x.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script>\n                    <\/div>\n<\/p><\/div>\n<p>Die Tatsache, dass die besagten B\u00fcrgerlichen in der Regel auch <em>FAZ<\/em>-Leser sind, rundet das Bild ab. F\u00fcr sie schreibt Martens und deren Interesse vertritt die Redaktion, die mit ihrer Stellungnahme die Sache nur noch schlimmer machte. Es ist ein Kartell, eine dicke, unverr\u00fcckbare und extrem einflussreiche Schicht mitten im deutschen Establishment, mit einem z\u00e4hen, eisernen Willen ausgestattet, der immer da war, aber im Zuge der Ukraine-Krise nun immer deutlicher zum Vorschein kommt.\u00a0<\/p>\n<p>Und das hat wiederum mit den Nazis oder besser gesagt, mit den besiegten Teilnehmern des Ostfeldzugs etwas zu tun. Sie haben sich im heutigen Deutschland\u00a0f\u00fcr ihre Niederlage ger\u00e4cht. Summa summarum wurde das Jahrhundertverbrechen der T\u00e4ter weder verarbeitet noch entschuldigt. Es gab nicht einmal richtige Reparationszahlungen vonseiten der BRD. Was geblieben ist, sind die Traumata. Da sie nicht verarbeitet wurde, steckt sie immer noch tief und sucht nach Ableitung. Das vernebelt die Gehirne und treibt sie in den Hass und den militaristischen Wahnsinn.<\/p>\n<p>Die Russen hingegen haben die Deutschen verziehen, das ist hier Allgemeinplatz, und der beste Beweis daf\u00fcr ist die Friedfertigkeit seines Botschafters, der bis heute bedauert, dass die deutsch-russischen Beziehungen zerst\u00f6rt wurden. Dabei wird er nicht m\u00fcde zu betonen, dass dies &#8222;nicht von unserer Initiative&#8220; geschah. Nun\u00a0bl\u00fchen die Ausl\u00f6schungsw\u00fcnsche wieder auf und in den Medien <a href=\"https:\/\/de-rtnews.com\/meinung\/249766-240-euro-pro-getoetetem-russen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">rechnet man vor,<\/a> was es denn kostet, im Ukraine-Krieg einen Russen zu t\u00f6ten.<\/p>\n<p>Dennoch, es ist gut, dass Martens seine Frage am 9. August 2026 so prominent stellte. Damit hat er alle Zweifel, vor allem in Russland, ausger\u00e4umt, mit wem man es in der Bundesrepublik Deutschland zu tun hat: Was f\u00fchren diese Menschen im Schilde und wozu sind sie noch f\u00e4hig? Illusionen, Fehleinsch\u00e4tzungen und Wunschdenken kosten oft Menschenleben. Nun wird gegen den Journalisten Martens in Russland wegen Volksverhetzung <a href=\"https:\/\/de-rtnews.com\/russland\/288804-russland-ermittelt-gegen-russophoben-faz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">ermittelt<\/a>.\u00a0<\/p>\n<p>Apropos: Der Deutsche Journalistenverband, der die Sanktionen gegen <em>RT<\/em> mit geh\u00e4ssigten Kommentaren unterst\u00fctzte und zu den ukrainischen Morden an russischen Journalisten und Medienmachern\u00a0<a href=\"https:\/\/de-rtnews.com\/inland\/288480-causa-martens-ihre-anfrage-koennen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">schwieg<\/a>, mit der Begr\u00fcndung, die Opfer seien &#8222;Propagandisten&#8220;, also eigentlich keine wirklichen Menschen, spricht B\u00e4nde. Auch die Petition f\u00fcr die Entlassung des Journalisten wurde von der Plattform change.org <a href=\"https:\/\/www.change.org\/p\/michael-martens-faz-sollte-entlassen-werden?source_location=search\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">gestoppt<\/a>. Mutma\u00dflicher Grund daf\u00fcr ist ein Kurzkommentar, den Petitionssteller <em>RT<\/em>\u00a0gab. Das sind nur wenige Beispiele f\u00fcr antirussischen Alltagsrassismus, der sich in alle politischen Poren des Landes eingenistet hat und an den man fast zu gew\u00f6hnt zu sein schien.\u00a0<\/p>\n<p>Aber nur fast. Denn zur Ehre der Deutschen, hat hierzulande der Fall\u00a0Martens doch Wellen geschlagen \u2013 bei denjenigen, die ihren Medienkonsum nicht auf die \u00d6ffentlich-Rechtlichen, FAZ oder Springer einschr\u00e4nken, rief Person Martens die tiefste Abneigung und Ekel hervor. Manche teilten auf sozialen Medien mit, dass sie die Anzeige gegen Martens bei der Polizei gestellt haben. So hat die\u00a0Meldung\u00a0einer Facebook-Nutzerin dazu beachtliche Reichweite bekommen. Sie wirft Marten die Aufforderung zu Mord und Totschlag vor. Ihre <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/andrea.y.mueller\/posts\/pfbid0Lad589GdvD4WmSJoiHjWUnwdS1RQdwRshx6bYgUypxCBHdu9Hea3yjTQukCEL1wkl\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Mitteilung mit einem Beweis-Screenshot<\/a> wurde \u00fcber 12.000 Mal geliked, 3.700 Mal kommentiert und fast 900 Mal geteilt.<\/p>\n<p>Wie ein Kind in Andersons M\u00e4rchen am Ende dem K\u00f6nig eine offensichtliche, aber nicht ausgesprochene Wahrheit sagte, hat sie in einem Satz das gesagt, was\u00a0sofort gesagt werden musste: Die \u00c4u\u00dferungen des Journalisten sind nicht einfach nur hetzerisch, sie sind hochgradig kriminell.\u00a0Und eine solche Verrohung der Sprache darf nicht ohne Widerstand hingenommen werden.\u00a0<\/p>\n<figure class=\"RTImage-root\">\n<div class=\"RTImage-image RTImage-original\"><picture class=\"Picture-root Picture-original\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" \nhttps:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/6a81f20d48fbef54435a235e.png 850w,\n                https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:pqpL.c1c\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/6a81f20d48fbef54435a235e.png 1960w,            \" srcset=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\"><source data-srcset=\" \nhttps:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/6a81f20d48fbef54435a235e.png 460w,\n              https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:pqpL.c1c\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/6a81f20d48fbef54435a235e.png 980w,\n            \" srcset=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\"><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><\/noscript><\/div>\n<\/figure>\n<p><strong>Mehr zum Thema<\/strong> &#8211; <a href=\"https:\/\/de-rtnews.com\/inland\/277895-russe-ist-freund-rt-praesentiert-mit-erinnerungen-kriegskinder-sowjetsoldaten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">&#8222;Der Russe ist ein Freund&#8220; \u2012 RT pr\u00e4sentiert Buch \u00fcber deutsche Erinnerungen an Sowjetsoldaten<\/a><\/p>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-externalVideo EmbedBlock-rumble\">\n<div class=\"VkEmbed\"><iframe class=\"lazyload\" data-src=\"https:\/\/rumble.com\/embed\/v7bugfg\" frameborder=\"0\" width=\"853\" height=\"480\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Wladislaw Sankin 9. 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