{"id":18115,"date":"2026-08-17T07:03:06","date_gmt":"2026-08-17T05:03:06","guid":{"rendered":"https:\/\/meiser-tv.de\/politik\/keine-alternative-zum-kompletten-us-rueckzug-aus-mittlerem-osten-teil-iii\/"},"modified":"2026-08-17T07:03:06","modified_gmt":"2026-08-17T05:03:06","slug":"keine-alternative-zum-kompletten-us-rueckzug-aus-mittlerem-osten-teil-iii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/politik\/keine-alternative-zum-kompletten-us-rueckzug-aus-mittlerem-osten-teil-iii\/","title":{"rendered":"Keine Alternative zum kompletten US-R\u00fcckzug aus Mittlerem Osten \u2013 Teil III"},"content":{"rendered":"<div>\n<p><em>Von Rainer Rupp<\/em><\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/de-rtnews.com\/international\/288505-keine-alternative-zum-kompletten-us-r%C3%BCckzug\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Teil I<\/a>\u00a0<a href=\"https:\/\/de-rtnews.com\/international\/288508-keine-alternative-zu-komplettem-us\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Teil\u00a0II<\/a><\/em><\/p>\n<p>In der September\/Oktober-Ausgabe 2026 von <em>Foreign Affairs<\/em> analysiert Kori Schake, Senior Fellow und Direktorin f\u00fcr Au\u00dfen- und Verteidigungspolitik am American Enterprise Institute, die amerikanische Entscheidungspraxis f\u00fcr den Kriegseinsatz. Ihr Essay &#8222;Why We Should Fight \u2013 And Where Trump Went Wrong&#8220; zeichnet die Geschichte der sogenannten Powell-Doktrin nach und wendet deren Kriterien auf den von Pr\u00e4sident Donald Trump im Februar 2026 begonnenen Krieg gegen Iran an.<\/p>\n<p>Schake kommt dabei zu einem klaren Urteil: Trump hat nahezu alle Grunds\u00e4tze missachtet, die Generationen von US-Milit\u00e4rs und Politikern als Mindestanforderungen f\u00fcr den Einsatz amerikanischer Streitkr\u00e4fte betrachtet hatten, auch wenn sie sich im Anschluss oft nicht an ihre eigenen Ma\u00dfst\u00e4be gehalten haben. Im Ergebnis hat Trumps Iran-Krieg die Vereinigten Staaten politisch und milit\u00e4risch in einem Ma\u00dfe geschw\u00e4cht, wie kein anderer Krieg mit einer fremden Macht zuvor.<\/p>\n<p><strong>Die Urspr\u00fcnge der Colin-Powell-Doktrin<\/strong><\/p>\n<p>Die hat ihren Anfang laut Schake im US-Libanon-Debakel von 1982\/83. Nach der israelischen Invasion Libanons setzten sich im Reagan-Kabinett die Falken durch und entsandten US-Truppen zur Unterst\u00fctzung der Zionisten im Rahmen einer positiv geframten, sogenannten &#8222;multinationalen Stabilisierungsmission&#8220;. Der damalige Verteidigungsminister Caspar Weinberger und die Joint Chiefs of Staff waren dagegen und hatten gewarnt: Die Mission sei unklar definiert und drohe, die USA in eine Eskalationsspirale wie in Vietnam zu ziehen. Im Oktober 1983 jagten hisbollahnahe K\u00e4mpfer die Unterk\u00fcnfte der US-Marines in Beirut in die Luft, wobei 241 amerikanische Soldaten starben. Pr\u00e4sident Reagan zog daraufhin alle US-Truppen aus dem Libanon ab.<\/p>\n<p>Verteidigungsminister Weinberger zog daraus Konsequenzen. In einer Rede vom November 1984 formulierte er sechs Bedingungen beziehungsweise Tests, die vor jedem Einsatz von amerikanischen Streitkr\u00e4ften erf\u00fcllt sein m\u00fcssen:<\/p>\n<p><em>1.\u00a0Es m\u00fcssen vitale nationale Interessen auf dem Spiel stehen.\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>2. Washington muss bereit sein, die notwendigen Ressourcen f\u00fcr einen Sieg bereitzustellen.\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>3. Politische und milit\u00e4rische Ziele m\u00fcssen klar definiert sein.\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>4. Die Einsatzplanung und die Mittel m\u00fcssen laufend an ver\u00e4nderte Bedingungen angepasst werden.\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>5. Die Unterst\u00fctzung des amerikanischen Volkes und des Kongresses muss durch Offenheit und Konsultation gewonnen werden.\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>6. Der Kampfeinsatz darf nur als letztes Mittel erfolgen, wenn alle diplomatischen, wirtschaftlichen und anderen Bem\u00fchungen ohne Erfolg gewesen sind. Pr\u00e4sident Reagan machte diese Grunds\u00e4tze zu einem Pfeiler seiner Au\u00dfenpolitik.<\/em><\/p>\n<p>Als der Irak im Jahr 1990 Kuwait \u00fcberfiel, war General Colin Powell bereits Chairman of the Joint Chiefs of Staff. Er erg\u00e4nzte Weinbergers Liste um zwei weitere zentrale Punkte:<\/p>\n<p><em>7. Eine klare Exit-Strategie (idealerweise der Sieg, also die Erreichung der politischen Ziele) und<\/em><\/p>\n<p><em>8. internationale Unterst\u00fctzung.<\/em><\/p>\n<p>Au\u00dferdem verlangte er &#8222;decisive force&#8220; \u2013 also \u00fcberw\u00e4ltigende milit\u00e4rische Mittel, die den Erfolg garantieren, selbst wenn man Fehler macht. Die erfolgreiche Durchf\u00fchrung des Golfkriegs 1991 machte die &#8222;Weinberger-Doktrin&#8220; zur &#8222;Powell-Doktrin&#8220;.<\/p>\n<p>Powell selbst betonte sp\u00e4ter in einem <em>Foreign-Affairs<\/em>-Artikel, dass die US-Regierung ihren Soldaten schuldig ist, deren Leben nicht f\u00fcr unklare Zwecke zu riskieren. Damit wollte die Powell-Doktrin verhindern, dass zivile Entscheidungstr\u00e4ger, zum Beispiel Pentagon-Beamte oder kriegsgeile Politiker, US-Truppen lediglich deshalb einsetzen, &#8222;um irgendetwas zu tun&#8220;.<\/p>\n<p><strong>Trumps Iran-Krieg und der Bruch mit der Doktrin<\/strong><\/p>\n<p>Genau an diesem Ma\u00dfstab misst Kori Schake in ihrem Aufsatz in <em>Foreign Affairs<\/em> den unprovozierten Angriffskrieg, den Trump Ende Februar 2026 gegen Iran begonnen hat. Nach dem zw\u00f6lft\u00e4gigen Krieg vom Juni 2025, bei dem US-Kr\u00e4fte bereits zivile iranische Nuklearanlagen bombardiert hatten und der mit einem prek\u00e4ren Waffenstillstand endete, nahm die Trump-Administration die Feindseligkeiten wieder auf \u2013 ohne klare Ziele, ohne Mandat des US\u2011Kongresses, ohne Konsultation mit den regionalen Verb\u00fcndeten (au\u00dfer mit Israel) und ohne auch nur einen Bruchteil der m\u00f6glichen diplomatischen und wirtschaftlichen M\u00f6glichkeiten mit Iran ausgesch\u00f6pft zu haben.<\/p>\n<p>Trumps voraufgezeichnete Ansprache vom 28. Februar um drei Uhr morgens listete eine F\u00fclle von Zielen auf: Zerst\u00f6rung der iranischen Raketenindustrie, Vernichtung der Marine, Ausschaltung der Terror-Verb\u00fcndeten, Verhinderung einer iranischen Atombombe und \u2013 beinahe beil\u00e4ufig \u2013 die Aufforderung an das iranische Volk, die Regierung zu st\u00fcrzen. Die schiere Menge der Ziele verwischte jede Klarheit. Viele davon waren mit den bereitgestellten Mitteln \u2013 ausdr\u00fccklich ohne Bodentruppen \u2013 ohnehin unerreichbar. Der Vorsitzende der Joint Chiefs, Dan Caine, hatte vor dem Missverh\u00e4ltnis zwischen Ambitionen und Ressourcen gewarnt und lediglich die Verhinderung iranischer Machtprojektion vorgeschlagen. Das war weit entfernt von Trumps irrealen maximalistischen Forderungen.<\/p>\n<p>Die nationalen Interessen waren allenfalls marginal. Die angebliche Verhinderung einer fiktiven iranischen Nuklearwaffe geh\u00f6rte nicht zu diesen vitalen US-Interessen, sondern Trumps Freund und Verb\u00fcndeter Netanjahu warnt seit Jahrzehnten immer wieder dringend davor, so auch wieder letztes Jahr, dass Iran nur wenige Monate vor der Vollendung einer eigenen Atombombe stehe. Trump hatte jedoch nach dem Sommer 2025 behauptet, das Programm sei &#8222;completely obliterated&#8220;, vollkommen zerschmettert! Warum also der neue Angriff? Die konventionellen Streitkr\u00e4fte Irans und die bereits dezimierten Verb\u00fcndeten Irans (Hamas in Gaza und Hisbollah im Libanon) stellten keine ernste Bedrohung dar. Und ein Deal mit den Huthi hatte die Angriffe auf Schiffe im Roten Meer beendet. Und ein Regimewechsel in Iran mag im Interesse der USA liegen, aber Trump hat diesen nie schl\u00fcssig begr\u00fcndet.<\/p>\n<p>Der milit\u00e4rische Einsatz war auch &#8222;kein letztes Mittel&#8220;. Denn die Verhandlungen liefen noch, und US-Schatzminister Scott Bessent drohte erst Wochen nach Kriegsbeginn Iran mit dem Einsatz von &#8222;Finanz-Ma\u00dfnahmen&#8220; mit der Konsequenz einer realen Bombardierungsoffensive. Auch dieses nichtmilit\u00e4rische Instrument h\u00e4tte vorher eingesetzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Fehlende Exit-Strategie und strategisches Chaos<\/strong><\/p>\n<p>Die Powell-Doktrin verlangte eine klare Exit-Strategie und die Bereitschaft zum Sieg. Im Jahr 2025 hatte die Administration die vollst\u00e4ndige Zerst\u00f6rung des iranischen Nuklearprogramms als Ziel ausgegeben, die Angriffe jedoch vor einer befriedigenden Schadensanalyse beendet und nicht wieder aufgenommen. Anschlie\u00dfend hie\u00df es, dass Teheran nur um ein bis zwei Jahre in der Entwicklung zur\u00fcckgeworfen worden sei. 2026 ruderte Trump noch schneller zur\u00fcck: Statt Regimewechsel lobte er iranische F\u00fchrer als &#8222;sehr kluge Leute&#8220;, um sie dann wieder mit allen m\u00f6glichen Unfl\u00e4tigkeiten zu beschimpfen. An anderer Stelle verteidigte Trump das Recht Irans, ballistische Raketen zu besitzen, um anschlie\u00dfend wieder ihre Zerst\u00f6rung zu fordern. Im Juni dieses Jahres unterzeichnete er ein Memorandum of Understanding, und akzeptierte praktisch alle iranischen Forderungen. Nur um einen Tag sp\u00e4ter wieder alles in Frage zu stellen. Der 60-t\u00e4gige Waffenstillstand brach nach wenigen Wochen zusammen, weil sich die Trump-Administration nicht daran hielt.<\/p>\n<p>Trumps Leute in der Administration wechselten fast t\u00e4glich die Rhetorik und die Ma\u00dfnahmen. Ein 20-Prozent-Zuschlag auf Schiffe durch die Stra\u00dfe von Hormus wurde am selben Tag wieder aufgehoben \u2013 ein Affront gegen 250 Jahre amerikanischen Einsatzes f\u00fcr die Freiheit der Meere. Die Schlie\u00dfung der Stra\u00dfe durch Iran hatte Washington nicht eingeplant; Treibstoffvorr\u00e4te wurden nicht angelegt. Iranische Vergeltungsangriffe auf Israel und auf US-Basen in den Golfstaaten und im Irak waren nicht eingeplant und konnten entsprechend schlecht abgewehrt werden. Unzureichende Vorr\u00e4te an Munition und Raketen waren schnell aufgebracht und es wird Jahre brauchen, bevor die Einsatzbereitschaft wieder voll hergestellt ist, so die Autorin Kori Schake.<\/p>\n<p>\u00d6ffentliche und parlamentarische Unterst\u00fctzung fehlten von Anfang an. Nate Silvers Poll-Tracker zeigte bei Kriegsbeginn 35 Prozent Zustimmung und 47 Prozent Ablehnung; bis Mitte Juli stieg die Ablehnung auf 58 Prozent. Der republikanisch dominierte Kongress hielt zwar keine Anh\u00f6rungen ab, die die Administration h\u00e4tte st\u00fctzen k\u00f6nnen, stattdessen verabschiedeten aber beide Kammern des Kongresses im Juni Resolutionen, die ein Ende des Krieges gegen Iran forderten \u2013 das erste Mal seit Inkrafttreten des War Powers Act 1973. Erst nach Trumps Wutausbruch blockierte der republikanisch dominierte Senat eine nahezu identische Vorlage.<\/p>\n<p>Internationale Unterst\u00fctzung suchte Trump erst gar nicht. Verb\u00fcndete, die den Hauptteil iranischer Vergeltungsschl\u00e4ge zu tragen hatten, wurden nicht konsultiert. Als einige Basen sich weigerten, bei der Wiederer\u00f6ffnung der Stra\u00dfe von Hormus zu helfen, drohte Trump mit Handelsstrafen und dem Abzug amerikanischer Truppen. Die Golfstaaten, deren Territorien angegriffen wurden, ohne dass Washington dies verhindern konnte, haben zu Recht das Vertrauen in den Sicherheitsgaranten USA verloren.<\/p>\n<p><strong>Die strategischen Folgen<\/strong><\/p>\n<p>Autorin Schake betont, dass Iran selbst die schwersten amerikanisch-israelischen Schl\u00e4ge \u00fcberstanden hat. Die Nachfolge des get\u00f6teten Ajatollah Ali Chamenei hat die Hardliner in den Revolutionsgarden gest\u00e4rkt. Teheran hat bewiesen, dass es die Stra\u00dfe von Hormus kontrollieren kann. F\u00fcr Rivalen der USA lautet die Lektion: Die technische \u00dcberlegenheit der amerikanischen Streitkr\u00e4fte ist weitgehend irrelevant, wenn die politische F\u00fchrung keinen koh\u00e4renten Plan verfolgt.<\/p>\n<p>Die Administration zeigt keine Anzeichen von Lernf\u00e4higkeit, so Schake. Trump leugnet objektive Fakten und konstruiert Erfolgsfantasien. CIA und Milit\u00e4r k\u00f6nnen als beratende Institutionen den Prozess nicht retten, wenn der Pr\u00e4sident ihren Rat ignoriert. F\u00fcr die absehbare Zukunft drohen sporadische Schl\u00e4ge gegen Iran aus der Distanz, ohne strategischen Effekt und ohne Verhandlungen, w\u00e4hrend Washington weiter auf den unwahrscheinlichen Zusammenbruch des Regimes hofft.<\/p>\n<p><strong>Ein Ausweg nach Powell<\/strong><\/p>\n<p>Schake sieht in der Powell-Doktrin nicht nur die Diagnose, sondern auch eine m\u00f6gliche Therapie. Trump k\u00f6nnte die Niederlage kaschieren, indem er die praktische Zerst\u00f6rung des Nuklearprogramms und die Schw\u00e4chung der konventionellen Kr\u00e4fte als erreichte Kernziele darstellt.<\/p>\n<p>Besser w\u00e4re ein Neustart: Kongressmandat zur Wiederherstellung der Navigationsfreiheit in der Stra\u00dfe von Hormus, klare Priorisierung dieses Ziels, Angebot der Sanktionserleichterung und Verzicht auf weitere Angriffe au\u00dfer im Nuklearbereich, Aufbau einer internationalen Flottille und parallele, aber getrennte Nuklearverhandlungen.<\/p>\n<p>Da die Administration dazu kaum bereit ist, bleibt der Kongress der letzte Hebel. Er k\u00f6nnte alternative Strategien beschlie\u00dfen, Kabinettsmitglieder regelm\u00e4\u00dfig vorladen, Truppenverlegungen nach Asien oder Europa blockieren und vor allem den Geldhahn zudrehen. Verteidigungsminister Pete Hegseth bezifferte die bisherigen Kosten auf 37,5 Milliarden Dollar; Experten sch\u00e4tzen \u00fcber 50 Milliarden. Ein Nachtragshaushalt von 88 Milliarden steht an. Der Kongress sollte jede weitere Finanzierung an einen Plan kn\u00fcpfen, der die Powell-Kriterien erf\u00fcllt.<\/p>\n<p>Powell schrieb 1995 in seinen Memoiren, seine Generation habe geschworen, nie wieder halbherzige Kriege f\u00fcr halbgare Gr\u00fcnde zu f\u00fchren, die das amerikanische Volk nicht verstehe. Genau einen solchen Krieg f\u00fchrt Trump, so Schake. Der Kongress k\u00f6nnte den Kurs noch \u00e4ndern. Ein wahrer Sieg in Iran ist unwahrscheinlich. Eine katastrophale Niederlage f\u00fcr die USA ist es auch noch (!) nicht. Aber dazu kann es mit ziemlicher Sicherheit kommen, wenn Trump und sein Kabinett weiterhin die Realit\u00e4t ignorieren und Zuflucht in ihren Wunschtr\u00e4umen suchen.<\/p>\n<p><strong>Mehr zum Thema\u00a0<\/strong>\u2013\u00a0<a href=\"https:\/\/de-rtnews.com\/meinung\/288710-strasse-von-hormus-kurz-vor\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Stra\u00dfe von Hormus kurz vor der \u00d6ffnung: Pyrrhussieg der USA<\/a><\/p>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-externalVideo EmbedBlock-rumble\">\n<div class=\"VkEmbed\"><iframe class=\"lazyload\" data-src=\"https:\/\/rumble.com\/embed\/v7bz95o\" frameborder=\"0\" width=\"853\" height=\"480\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Rainer Rupp Teil I\u00a0Teil\u00a0II In der September\/Oktober-Ausgabe 2026 von Foreign Affairs analysiert Kori Schake, Senior Fellow und Direktorin f\u00fcr Au\u00dfen- und Verteidigungspolitik am American Enterprise Institute, die amerikanische Entscheidungspraxis f\u00fcr den Kriegseinsatz. 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