{"id":18508,"date":"2026-08-19T10:02:15","date_gmt":"2026-08-19T08:02:15","guid":{"rendered":"https:\/\/meiser-tv.de\/medienkritik\/firmensterben-jede-stunde-geben-in-deutschland-21-betriebe-auf\/"},"modified":"2026-08-19T10:02:15","modified_gmt":"2026-08-19T08:02:15","slug":"firmensterben-jede-stunde-geben-in-deutschland-21-betriebe-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/medienkritik\/firmensterben-jede-stunde-geben-in-deutschland-21-betriebe-auf\/","title":{"rendered":"Firmensterben: Jede Stunde geben in Deutschland 21 Betriebe auf!"},"content":{"rendered":"<div>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch in der Wirtschaftspolitik \u201eist die Wende eingeleitet\u201c, t\u00f6nte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) vor einem Jahr im Deutschen Bundestag. Das Ergebnis dieser Politik kann aktuell besichtigt werden: 187.000 Unternehmen haben im vergangenen Jahr in Deutschland aufgegeben \u2013 so viele wie seit 20 Jahren nicht mehr. Besonders betroffen sind Industrie, Mittelstand und Gastronomie. Im Schnitt sterben jede Stunde 21 Betriebe.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die aktuellen Daten einer gemeinsamen Analyse der Wirtschaftsauskunftei Creditreform und des Leibniz-Zentrums f\u00fcr Europ\u00e4ische Wirtschaftsforschung (ZEW) sind alarmierend: Das Firmensterben in Deutschland hat Ausma\u00dfe angenommen wie zuletzt vor 20 Jahren. Die Krisendynamik rei\u00dft l\u00e4ngst auch an sich gesunde Betriebe mit mittlerer bis guter Kreditw\u00fcrdigkeit in den Abgrund.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Stilles Sterben<\/strong><\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist meist ein schleichender Tod: Der Analyse zufolge basieren nur 13 Prozent der Schlie\u00dfungen auf einer echten Unternehmenspleite. Die gro\u00dfe Mehrheit, 87 Prozent der Firmen, wickelt das Gesch\u00e4ft ger\u00e4uschlos und freiwillig ab.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zwar erfolgt fast ein Drittel aller freiwilligen Aufgaben aus Altersgr\u00fcnden, weil Inhaber im Ruhestand keinen Nachfolger finden \u2013 im Klartext: weil kein potentieller K\u00e4ufer im Unternehmen noch eine Zukunft sieht; aber die meisten Firmenschlie\u00dfungen haben ihre Ursachen in den horrenden Energiepreisen (Stichwort u.a. Russland-Sanktionen), in steigenden Personalkosten und in einer \u00fcberbordenden B\u00fcrokratie. Den Rest besorgen Steuern sowie geopolitische Krisen, internationale Handelskonflikte und Z\u00f6lle.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Diese Branchen hat es im vergangenen Jahr am h\u00e4rtesten getroffen:<\/strong><\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u25ba Bauwirtschaft: 24.000 geschlossene Betriebe (+12 Prozent)<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u25ba Industrie: Rund 11.000 Betriebsschlie\u00dfungen (+10 Prozent)<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u25ba Gastgewerbe: 15.000 geschlossene Betriebe (+15 Prozent)<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u25ba Gesundheitswesen: 11.000 Aufgaben \u2013 darunter 5.500 Arztpraxen (+23 Prozent).<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Runter mit den Steuern!<\/strong><\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die AfD macht vor allem die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung (Klima-Irrsinn, Russland-Sanktionen, Steuern) f\u00fcr das Firmensterben und die Deindustrialisierung in Deutschland verantwortlich. Die AfD fordert deshalb immer wieder mit Nachdruck Steuersenkungen, einen Stopp der Erneuerbaren Energien und einen Wiedereinstieg in die Kernkraft sowie ein Ende der Russland-Sanktionen (hier insbesondere des Gas-Boykotts). Schwarz-Rot treibe Deutschland vollends in den Ruin. Die neuen Zahlen seien \u201eAusdruck einer schweren strukturellen Krise\u201c, erkl\u00e4rte der mittelstandspolitische Sprecher der baden-w\u00fcrttembergischen AfD-Landtagsfraktion, Christian K\u00f6hler.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">FAZIT: Aus dem \u201eWirtschaftsstandort Deutschland\u201c wird immer mehr ein \u201eHier stand mal Deutschland\u201c. Das machen auch Zahlen des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall deutlich: Seit 2019 gingen in der Metall- und Elektroindustrie rund 340.000 Arbeitspl\u00e4tze verloren. Allein dieser Besch\u00e4ftigungsr\u00fcckgang bedeutet einen Verlust von etwa 40 Milliarden Euro an Wertsch\u00f6pfung f\u00fcr die deutsche Volkswirtschaft. Gleichzeitig w\u00e4chst die Arbeitsproduktivit\u00e4t deutlich schw\u00e4cher als in fr\u00fcheren Jahrzehnten.<\/p>\n<p><strong>Beitrag:<\/strong> <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/deutschlandkurier.de\/2026\/08\/firmensterben-jede-stunde-geben-in-deutschland-21-betriebe-auf\/\">Firmensterben: Jede Stunde geben in Deutschland 21 Betriebe auf!<\/a> <br><strong>Quelle:<\/strong> Deutschland-Kurier.<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div>\n<p>Auch in der Wirtschaftspolitik \u201eist die Wende eingeleitet\u201c, t\u00f6nte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) vor einem Jahr im Deutschen Bundestag. Das Ergebnis dieser Politik kann aktuell besichtigt werden: 187.000 Unternehmen haben im vergangenen Jahr in Deutschland aufgegeben \u2013 so viele wie seit 20 Jahren nicht mehr. Besonders betroffen sind Industrie, Mittelstand und Gastronomie. Im Schnitt sterben [\u2026]<\/p>\n<p>The post <a href=\"https:\/\/deutschlandkurier.de\/2026\/08\/firmensterben-jede-stunde-geben-in-deutschland-21-betriebe-auf\/\">Firmensterben: Jede Stunde geben in Deutschland 21 Betriebe auf!<\/a> appeared first on <a href=\"https:\/\/deutschlandkurier.de\/\">Deutschland-Kurier<\/a>.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":4846,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_gspb_post_css":"","_uag_custom_page_level_css":"","fifu_image_url":"","fifu_image_alt":"","footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-18508","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-medienkritik"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":7}},"uagb_featured_image_src":{"full":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/i2.wp.com\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/RSS-Hintergrund.jpg?w=1920&fit=1920,1080&ssl=1",1920,1080,true],"thumbnail":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/i2.wp.com\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/RSS-Hintergrund.jpg?w=150&resize=150,150&ssl=1",150,150,true],"medium":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/i2.wp.com\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/RSS-Hintergrund.jpg?w=300&fit=300,300&ssl=1",300,300,true],"medium_large":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/i2.wp.com\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/RSS-Hintergrund.jpg?w=768&resize=768,0&ssl=1",768,0,true],"large":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/i2.wp.com\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/RSS-Hintergrund.jpg?w=1024&fit=1024,1024&ssl=1",1024,1024,true],"1536x1536":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/i2.wp.com\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/RSS-Hintergrund.jpg?w=1536&fit=1536,1536&ssl=1",1536,1536,true],"2048x2048":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/i2.wp.com\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/RSS-Hintergrund.jpg?w=2048&fit=2048,2048&ssl=1",2048,2048,true],"trp-custom-language-flag":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/i2.wp.com\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/RSS-Hintergrund.jpg?w=18&fit=18,12&ssl=1",18,12,true]},"uagb_author_info":{"display_name":"admin","author_link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/author\/admin\/"},"uagb_comment_info":0,"uagb_excerpt":"Auch in der Wirtschaftspolitik \u201eist die Wende eingeleitet\u201c, t\u00f6nte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) vor einem Jahr im Deutschen Bundestag. 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