{"id":19258,"date":"2026-08-24T15:02:19","date_gmt":"2026-08-24T13:02:19","guid":{"rendered":"https:\/\/meiser-tv.de\/medienkritik\/kreationen-der-cia-apple-co-von-thomas-roper\/"},"modified":"2026-08-24T15:02:19","modified_gmt":"2026-08-24T13:02:19","slug":"kreationen-der-cia-apple-co-von-thomas-roper","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/medienkritik\/kreationen-der-cia-apple-co-von-thomas-roper\/","title":{"rendered":"Kreationen der CIA: Apple &amp; Co | Von Thomas R\u00f6per"},"content":{"rendered":"<div><!--kg-card-begin: html--><br \/>\n<iframe title=\"Kreationen der CIA: Apple &amp; Co | Von Thomas R\u00f6per\" width=\"560\" height=\"418\" src=\"https:\/\/tube4.apolut.net\/videos\/embed\/1CZjkoBz94eXeFKkPxTqFF\" allow=\"fullscreen\" sandbox=\"allow-same-origin allow-scripts allow-popups allow-forms\" style=\"border-radius: 8px\"><\/iframe><br \/>\n<!--kg-card-end: html--><\/p>\n<div class=\"kg-card kg-audio-card\"><em>\u201c<\/em> geschrieben, das im September erscheinen soll und in dem die Verbindungen zwischen Apple und der CIA gel\u00fcftet werden.<\/p>\n<p>Als Journalistin des Wall Street Journal hat sie das Privileg, dass sie in der Zeitung Artikel \u00fcber ihr Buch schreiben und es so bewerben kann. Ein solcher\u00a0<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.wsj.com\/tech\/steve-jobs-apple-next-cia-161b65f9?ref=apolut.net\">Artikel<\/a>\u00a0ist nun erschienen und ich habe ihn \u00fcbersetzt. Im Anschluss an die \u00dcbersetzung wiederhole ich noch einmal, was ich fr\u00fcher bereits \u00fcber der Verbindungen der CIA zu Facebook und Google geschrieben habe.<\/p>\n<p><strong><em>Beginn der \u00dcbersetzung:<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>Apples versteckte Schuld bei der CIA<\/strong><\/p>\n<blockquote><p>Ohne Finanzierung der CIA, die NeXT in den 80er-Jahren \u00fcber Wasser hielt, h\u00e4tte Steve Jobs m\u00f6glicherweise nicht sein triumphales Comeback bei Apple gefeiert \u2013 und das iPhone h\u00e4tte vielleicht nicht seinen grundlegenden Betriebssystemcode.<\/p><\/blockquote>\n<p>Als die CIA unangek\u00fcndigt im Hauptquartier von Steve Jobs\u2019 neuem Computerunternehmen NeXT auftauchte, war der Kalte Krieg in vollem Gange.<\/p>\n<p>Es war das Jahr 1986, und Pr\u00e4sident Ronald Reagan schickte Milliarden von Dollar an das Pentagon, viele davon zur Finanzierung neuer Technologien, darunter Raketenabwehr und Spionagesatelliten. Innerhalb der nationalen Sicherheitsgemeinschaft erkannten einige die Bedeutung der Computerrevolution im Silicon Valley \u2013 und warum sie dort einsteigen mussten.<\/p>\n<p>Joe Romello und Jeff Harris waren zwei von ihnen. Sie arbeiteten f\u00fcr das sogenannte \u201eProgramm B\u201c der CIA, eine geheime Initiative zur Entwicklung von Satellitenaufkl\u00e4rung, und sie glaubten, Jobs, der 1985 nach seinem Ausscheiden bei Apple sein neues Unternehmen gegr\u00fcndet hatte, k\u00f6nne der Geheimdienstgemeinschaft entscheidende Technologie liefern.<\/p>\n<p>Romello und Harris sagten, sie wollten direkt mit ihm \u00fcber <em>\u201everteidigungsrelevante Fragen, insbesondere Aufkl\u00e4rung\u201c,<\/em> sprechen. Da das geheim sei, k\u00f6nnten sie keine Details nennen, wollten aber wissen, ob Jobs Zeit f\u00fcr ein Treffen h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Doch warum sollte Jobs, ein Kind der Gegenkultur, der unter einem Zen-Meister Buddhismus praktiziert und den Konsum von LSD als pr\u00e4gende Erfahrung bezeichnet hatte, die Zukunft seines Unternehmens an Spione kn\u00fcpfen?<\/p>\n<p><strong>Hinter verschlossenen T\u00fcren<\/strong><\/p>\n<p>Heute, da Silicon Valley und Pentagon ihre Beziehungen wiederbeleben und Milliarden von Risikokapital in Hunderte neuer Verteidigungs-Startups flie\u00dfen, berufen sich viele Tech-Manager auf Patriotismus und nationale Erneuerung, um Milit\u00e4rauftr\u00e4ge zu ergattern, doch in der Vergangenheit war es gegenseitiges Eigeninteresse, das die Zusammenarbeit antrieb. Diese wenig bekannte Episode von Jobs\u2019 Verbindungen zur amerikanischen Spionage ist gerade deshalb erw\u00e4hnenswert, weil sie die tiefen Wurzeln dieser Beziehung offenbart \u2013 und ihre Rolle dabei, Apples Betriebssystem m\u00f6glich zu machen.<\/p>\n<p>Jobs d\u00fcrfte nicht v\u00f6llig \u00fcberrascht gewesen sein, als er erfuhr, dass die CIA mit ihm sprechen wollte.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich zur Gr\u00fcndung von NeXT hatte er im Februar 1986 die Computergrafikabteilung von George Lucas\u2019 Lucasfilm \u00fcbernommen, die den Pixar Image Computer herstellte. Jobs\u2019 Mehrheitsbeteiligung an dem neu gegr\u00fcndeten Unternehmen brachte eine unerwartete Technologie mit sich: Pixar hatte mit ESL, einem R\u00fcstungsunternehmen aus dem Silicon Valley, zusammengearbeitet und einen Computer speziell f\u00fcr Geheimdienstanalysten zur Auswertung von Satellitenbildern entwickelt.<\/p>\n<p>Als Jobs schlie\u00dflich Robert Kohler, den Pr\u00e4sidenten von ESL, traf, verstanden sich die beiden auf Anhieb, erinnerte sich Garry Fuller, der damals f\u00fcr ESL arbeitete und sp\u00e4ter zu NeXT wechselte. Kohler, ein ehemaliger hochrangiger CIA-Beamter, sagte Jobs, dass der NeXT-Computer entwickelt worden sei, um <em>\u201ef\u00fcr Studenten, Professoren und Forscher genau das zu tun, was die Geheimdienstgemeinschaft hinter verschlossenen T\u00fcren tut\u201c.<\/em><\/p>\n<p>Romello und Harris bekamen bei ihrem ersten Besuch im NeXT-Hauptquartier kein Treffen mit Jobs. Als Romello Jobs schlie\u00dflich in New York traf, verriet er nicht genau, was die CIA vorhatte.<\/p>\n<p>Jobs wollte es ohnehin nicht h\u00f6ren.<em> \u201eSagen Sie mir nichts, was ich nicht wissen soll, denn ich werde mich nicht daran erinnern, es zu vergessen\u201c<\/em>, sagte Jobs zu Romello. Das war f\u00fcr Romello kein Problem. Er erkl\u00e4rte, was er wollte: NeXT-Workstations f\u00fcr einen nicht genannten Kunden kaufen.<\/p>\n<p><em>\u201eWie viele Einheiten k\u00f6nnen Sie j\u00e4hrlich liefern?\u201c<\/em>, fragte Romello.<\/p>\n<p><em>\u201eDas ist vertraulich\u201c<\/em>, entgegnete Jobs.<\/p>\n<p><em>\u201eSind es mehr als 20.000? Denn ich m\u00f6chte genau 20.000 Einheiten kaufen\u201c<\/em>, sagte Romello. <em>\u201eUnd ich brauche sie noch dieses Jahr, aber mit zwei Modifikationen.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Die von Romello gew\u00fcnschten Modifikationen sollten weder von Jobs noch von NeXT vorgenommen werden. Der Geheimdienstkunde wollte einen schnelleren Chip von Motorola und eine spezielle Grafikkarte von Intel. <\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eWir haben ihm nie gesagt, was wir wirklich wollten\u201c<\/em>, sagte Romello. \u201eWir haben ihm keine Kopie des Chips gegeben. Die Installation erfolgte nachtr\u00e4glich durch uns oder unsere Mittelsm\u00e4nner.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Jobs wusste m\u00f6glicherweise nicht genau, was die CIA mit seinen Computern vorhatte, erhielt aber schlie\u00dflich eine Sicherheitsfreigabe f\u00fcr h\u00f6chste Geheimhaltung, um Zugang zu geheimen Einrichtungen zu erhalten.<\/p>\n<p>Die Wahrheit ist, dass NeXT diese Verk\u00e4ufe verzweifelt brauchte. Das Unternehmen hatte mit Problemen zu k\u00e4mpfen, die gr\u00f6\u00dftenteils auf Jobs\u2019 Perfektionismus zur\u00fcckzuf\u00fchren waren, der, in dem Unternehmen, das er nun besa\u00df und kontrollierte, die gesamte Firma zu ruinieren drohte. NeXT-Workstations waren teuer und f\u00fcr die meisten Privatpersonen unerschwinglich. Die Verk\u00e4ufe an Universit\u00e4ten, die Jobs als wichtigen Kundenstamm erhofft hatte, blieben aus.<\/p>\n<p>Damit blieb vor allem der Vertrag mit der CIA \u00fcbrig, von dessen Existenz fast niemand wusste. \u00d6ffentlich gab NeXT an, im Rahmen einer Partnerschaft mit ESL einen Vertrag mit der Bundesregierung zu haben. Selbst innerhalb der Regierung wurde die Beteiligung der CIA verschleiert. Der offizielle K\u00e4ufer, so Dain Ehring, der mit Romello am NeXT-Vertrag arbeitete, war die National Security Agency.<\/p>\n<p><strong>\u201eNiemand hatte Visitenkarten\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Nur wenige Mitarbeiter von NeXT wussten, was vor sich ging, als mysteri\u00f6se Besucher aus Washington im B\u00fcro auftauchten, und diese Mitarbeiter wussten, dass es besser war, nicht zu viele Fragen zu stellen. Dan\u2019l Lewin, den Jobs von Apple zu NeXT abgeworben hatte, erinnerte sich an ein halbes Dutzend verschiedener Gruppen, die im B\u00fcro erschienen und alle wie \u201eAgenten von der Stange\u201c aussahen.<\/p>\n<p><em>\u201eSie kamen herein, sagten: \u201aHallo, ich hei\u00dfe Sally.\u2018 \u201aIch hei\u00dfe Bill.\u2018 \u201aIch hei\u00dfe Sanjay\u2018, was auch immer\u201c<\/em>, erinnerte sich Lewin. <em>\u201eUnd niemand hatte Visitenkarten. Sie l\u00e4chelten alle und wir machten f\u00fcr die Demonstrationen. Es waren auch Leute von ESL im Raum, da ESL das ganze betreuen sollte. Dann gingen sie alle l\u00e4chelnd und nickend, ohne ein Wort zu sagen.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Die CIA holte ein Team von Sun Microsystems, das bereits mit dem Geheimdienst zusammengearbeitet hatte, um Jobs beim Ausbau der Produktion zu unterst\u00fctzen. Im ersten Produktionsmonat wurden hundert Ger\u00e4te hergestellt. NeXT steigerte die Produktion daraufhin auf 1.500 Ger\u00e4te pro Monat, dann auf 5.000.<\/p>\n<p>Die vom Band gelaufenen Computer wurden fr\u00fchmorgens auf unauff\u00e4llige Lkw verladen, die im Lager von NeXT eintrafen, und zu einer Tarnfirma der CIA transportiert. Dort wurden die modifizierten Chips und Grafikprozessoren eingebaut. Nach der Montage wurden die Ger\u00e4te wieder auf Lkw verladen und nach Moffett Field, einem Milit\u00e4rst\u00fctzpunkt, gebracht. Dort wurden sie in riesige C-5-Transportflugzeuge verladen und zu ihren endg\u00fcltigen \u2013 geheimen \u2013 Bestimmungsorten geflogen.<\/p>\n<p>Jobs wusste immer noch nicht genau, wohin seine NeXT-Computer gingen oder warum, zumindest laut den Geheimdienstmitarbeitern. Die Wahrheit war, dass selbst die Verantwortlichen f\u00fcr den Kauf \u2013 einschlie\u00dflich Romello selbst \u2013 nicht vollst\u00e4ndig wissen konnten, wie die Computer letztendlich eingesetzt werden w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Die Computer gingen an Analysten des National Reconnaissance Office (NRO), die mit den hochaufl\u00f6senden Bildschirmen und Spezialchips von NeXT Satellitenbilder auswerteten, beispielsweise um festzustellen, ob ein Land seine Streitkr\u00e4fte verlegt oder ein Raketensilo baute. Die Ger\u00e4te erm\u00f6glichten es den Analysten au\u00dferdem, Briefings zu erstellen und zu teilen, sei es f\u00fcr Abgeordnete oder den Pr\u00e4sidenten, inklusive Videokommentaren, Standbildern und Anmerkungen.<\/p>\n<p>Ebenso wichtig war, dass die NeXTcubes, wie sie genannt wurden, den Datenaustausch innerhalb der Netzwerke der Nachrichtendienste erm\u00f6glichten und Milit\u00e4rangeh\u00f6rigen weltweit Zugriff auf frisch erfasste Bilder gew\u00e4hrten, sodass sie sie in Echtzeit analysieren konnten. Das World Wide Web steckte noch in den Kinderschuhen, doch dank NeXT hatte die Nachrichtendienstgemeinschaft im Grunde ein eigenes, funktionierendes Internet.<em> \u201eWir verwendeten damals nicht den Begriff Internet, sondern nannten es einfach \u201awide area network\u2018 oder so \u00e4hnlich\u201c, <\/em>sagte Romello.<\/p>\n<p>Als immer mehr Milit\u00e4rangeh\u00f6rige begannen, die Bilder selbst zu sehen, mussten sie sich nicht mehr allein auf die Analysen der Nachrichtendienste verlassen. NeXT stellte den Kommandeuren auf den St\u00fctzpunkten weltweit Rohdaten zur Verf\u00fcgung, Bilder, die sie <em>\u201enahezu in Echtzeit mit eigenen Augen\u201c<\/em> interpretieren konnten, so Romello.<\/p>\n<p>Das stellte die langj\u00e4hrige Kultur der zentralisierten Nachrichtendienstarbeit der CIA infrage. Laut Romello war das <em>\u201edie gr\u00f6\u00dfte unbeabsichtigte Folge\u201c <\/em>der neuen Computer.<\/p>\n<p>NeXT wurde in die Geheimdienste integriert, gerade als deren Mission dabei war, sich zu ver\u00e4ndern. Die Sowjetunion zerfiel 1991 und die USA stiegen von einer der beiden Superm\u00e4chte zur alleinigen Hegemonialmacht in einer Welt voller neuer Bedrohungen auf: Schurkenstaaten, der Aufstieg Chinas, Terrorismus.<\/p>\n<p>Jobs sollte in dieser neuen \u00c4ra jedoch nicht lange eine Rolle spielen, er hatte andere Dinge im Blick als das Pentagon und die CIA. Harris, der Romello zum NeXT-Hauptsitz begleitet hatte, erinnerte sich an ein Treffen mit Jobs Mitte der 1990er-Jahre, bei dem der Unternehmer ihm sagte: <\/p>\n<blockquote><p>\u201eIch werde die Musikindustrie revolutionieren.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Harris, damals Chef von NRO, hatte zun\u00e4chst keine Ahnung, wovon Jobs sprach, begriff es aber schlie\u00dflich.<\/p>\n<p>1996 k\u00fcndigte Apple die \u00dcbernahme von NeXT an, und Jobs kehrte zu dem Unternehmen zur\u00fcck, das er mitgegr\u00fcndet hatte. Einige Jahre sp\u00e4ter erlangte Jobs die Kontrolle \u00fcber das gesamte Unternehmen zur\u00fcck und ebnete den Weg zur wertvollsten Marke der Welt \u2013 und revolutionierte, wie versprochen, mit dem Aufkommen von iPod und iTunes die Musikindustrie.<\/p>\n<p>Obwohl NeXT in der Popkultur von Apple \u00fcberschattet wurde, war die DNA seines Betriebssystems NEXTSTEP die Grundlage f\u00fcr<strong> <\/strong>Apples<strong> <\/strong>Produkte, von Macs bis iPhones.<\/p>\n<p>Apple wurde nie zu einem bedeutenden R\u00fcstungszulieferer wie NeXT. Nach dem Ende des Kalten Krieges brachen die Verteidigungsausgaben ein und sanken bis Ende der 1990er-Jahre um fast 30 Prozent, genau zu dem Zeitpunkt, als der Markt f\u00fcr PCs explodierte.<\/p>\n<p>Als sich die Interessen des Silicon Valley von denen des Milit\u00e4rs und der Geheimdienste entfernten, verk\u00fcmmerte die Verbindung. Jetzt, da das Pentagon im n\u00e4chsten Jahr mehr als anderthalb Billionen Dollar ausgeben und in neue Technologien wie k\u00fcnstliche Intelligenz investieren will, belebt das Silicon Valley die Beziehung neu.<\/p>\n<p>Die nachhaltigste Auswirkung von Jobs\u2019 kurzer Ber\u00fchrung mit der nationalen Sicherheit war schlichtweg, dass sie dem wohl bekanntesten Unternehmer des Silicon Valley die R\u00fcckkehr zu Apple erm\u00f6glichte.<\/p>\n<p>Die Arbeit mit den Geheimdiensten gab Jobs <em>\u201eweitere f\u00fcnf Jahre Zeit, das Unternehmen zu st\u00e4rken und auszubauen, um sich den Aktion\u00e4ren und dem Markt als legitimer Wirtschaftsf\u00fchrer zu beweisen, nicht nur als ein Gl\u00fcckspilz, der etwas verkaufen konnte\u201c,<\/em> sagte Ehring, der 1990 die Welt der Geheimdienste verlie\u00df, um mit Jobs bei NeXT zusammenzuarbeiten.<\/p>\n<blockquote><p>\u201eOhne die Unterst\u00fctzung des NRO, die Steves Reife erm\u00f6glichte, w\u00e4re er also nicht als Sanierungs-CEO zu Apple zur\u00fcckgekehrt.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p><strong><em>Ende der \u00dcbersetzung<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Nun ver\u00f6ffentliche ich hier erneut einen Artikel, den ich schon am 23. Dezember 2023 aus Anlass der Twitter-Files ver\u00f6ffentlicht habe, der die Verbindungen der CIA zu Facebook und Google zeigt.<\/p>\n<p><strong>Warum die Internetkonzerne Instrumente der US-Geheimdienste sind<\/strong><\/p>\n<p>Die meisten Menschen sind immer noch der Meinung, die US-Internetkonzerne seien Konzerne, die nach wirtschaftlichen Motiven handeln und in erster Linie Geld verdienen wollen. Dass das nicht so ist, war an deren Verhalten schon lange zu sehen. Und auch die Entstehungsgeschichten der US-Internetkonzerne enthalten reichlich Anhaltspunkte daf\u00fcr, dass diese Konzerne im Grunde Tochtergesellschaften der US-Geheimdienste sind.<\/p>\n<p>Nun haben die Enth\u00fcllungen der Twitter-Files diesen Verdacht best\u00e4tigt: Die US-Geheimdienste lenken die sozialen Netzwerke, geben ihnen vor, welche Meinungen, Meldungen und sogar konkrete Posts und User sie pushen und welche sie zensieren sollen. Auch dir \u00dcbergabe von pers\u00f6nlichen Daten von Usern haben die US-Geheimdienste \u2013 \u00fcbrigens an den gesetzlichen Bestimmungen vorbei \u2013 gefordert. Das ist zumindest im Falle von Twitter jetzt belegt, denn das FBI hat die \u00dcbermittlung dieser Daten von Twitter gefordert.<\/p>\n<p>Den US-Geheimdiensten geht es darum, die \u00f6ffentliche Meinung nicht nur in den USA, sondern weltweit zu lenken, unangenehme Informationen zu zensieren und es geht um die totale Kontrolle der Menschen selbst.<\/p>\n<p>In diesem Artikel werde ich auf diese ganze Geschichte und auch noch einmal auf die Gr\u00fcndung der gro\u00dfen Internetkonzerne eingehen. Dazu m\u00fcssen wir zum Verst\u00e4ndnis weit in die Vergangenheit zur\u00fcckgehen. Aber zum Verst\u00e4ndnis dessen, worum es bei dem Thema geht, ist das leider unerl\u00e4sslich.<\/p>\n<p><strong>Die nicht gewollte Freiheit des Informationszeitalters<\/strong><\/p>\n<p>Als das Internet in den 1990er Jahren geschaffen wurde, war die Euphorie gro\u00df. Vision\u00e4re sahen eine neue Zeit anbrechen, das Informationszeitalter. Wissen und Informationen, so war die Hoffnung, w\u00fcrden im Netz f\u00fcr jeden frei verf\u00fcgbar, die Menschen k\u00f6nnten unbegrenzt kommunizieren und Wissen und Informationen teilen. Es winkte eine neue \u00c4ra der wahren Freiheit und der echten Demokratie, in der jeder Zugang zu allen Informationen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>So viel Freiheit macht den M\u00e4chtigen jedoch Sorgen. Man stelle sich einmal vor, es h\u00e4tte schon 1991 ein freies Internet gegeben, als die USA den Irak angegriffen haben. Damals hat die US-Regierung unter Einschaltung von PR-Agenturen Kriegspropaganda betrieben, um Sadam Hussein als den neuen Hitler zu pr\u00e4sentieren, damit die Menschen im Westen den von den USA gewollten Krieg bef\u00fcrworten. Dazu wurde viel gelogen, zum Beispiel hat man sich die Brutkastenl\u00fcge ausgedacht, die besagte, dass irakische Soldaten in Krankenh\u00e4usern in Kuweit die Fr\u00fchchen aus den Brutk\u00e4sten gerissen und erschlagen h\u00e4tten. Das wurde eindrucksvoll best\u00e4tigt, denn eine 16-j\u00e4hrige Krankenschwester aus Kuweit erz\u00e4hlte die Geschichte unter Tr\u00e4nen vor dem US-Senat. Die Bilder des weinenden M\u00e4dchens im US-Senat gingen um die Welt und das Ergebnis war, dass der Krieg gegen Sadam im Westen und auch weltweit salonf\u00e4hig wurde.<\/p>\n<p>Das Problem ist, dass das alles gelogen war. Die Geschichte war frei erfunden und die \u201eKrankenschwester\u201c war in Wahrheit die Tochter des kuweitischen Botschafters in Washington. Das wusste damals aber niemand, weil es kein Internet gab, in dem man schnell h\u00e4tte sehen k\u00f6nnen, wer das M\u00e4dchen in Wahrheit war. Heute k\u00f6nnte jeder diese Geschichte innerhalb von zehn Minuten widerlegen, indem man im Netz nach Fotos sucht und die Geschichte \u00fcberpr\u00fcft.<\/p>\n<p>Daher machte man sich in der US-Regierung schon Anfang der 90er Jahre Gedanken dar\u00fcber, wie man das Internet kontrollieren und sogar als Waffe im \u201eInformationskrieg\u201c (man sprach von <em>\u201eKonflikten im Informationszeitalter\u201c<\/em>) nutzen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p><strong>Das Highland Forum<\/strong><\/p>\n<p>Das Pentagon hat schon 1994, als normale Menschen noch gar nicht wussten, was das Internet \u00fcberhaupt ist, das Highland Forum gegr\u00fcndet, dessen Aufgabe es war, die Gefahren des anbrechenden Informationszeitalters zu analysieren und nach Wegen zu suchen, wie man das Internet kontrollieren k\u00f6nnte. Seine erste formelle Sitzung fand im Februar 1995 statt. Finanziert wurde das Projekt vom f\u00fcr Geheimdienste und Informationskontrolle verantwortlichen US-Vizeverteidigungsminister. Den gibt es wirklich, seine offizielle Abk\u00fcrzung lautet PDASD(C3I).<\/p>\n<p>Auch die DARPA war von Anfang an mit im Boot. Die DARPA ist eine Beh\u00f6rde des Pentagon, deren Aufgabe es salopp ausgedr\u00fcckt ist, Science Fiction zu erforschen. Die DARPA finanziert Forschungsprojekte, die wie Science Fiction anmuten, die sich aber im Erfolgsfall als Waffen einsetzen lassen. Daher \u00fcberrascht es nicht, dass die DARPA von Anfang an mit dabei war, als es um die Frage ging, wie die US-Regierung in Zukunft das Internet kontrollieren und den Informationsfluss dort beeinflussen oder sogar lenken k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>All das erf\u00e4hrt man nicht auf Wikipedia oder in den \u201eQualit\u00e4tsmedien\u201c, danach muss suchen. Dann findet man zum Beispiel ein Seminarpapier des Highland Forums. Das Seminar mit dem Titel<em> \u201eSeminar \u00fcber Geheimdienst, F\u00fchrung, und Kontrolle\u201c <\/em>(\u201e<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20240224202604\/http:\/\/www.pirp.harvard.edu\/pubs_pdf\/o%27neill\/o%27neill-i01-3.pdf\">Seminar on Intelligence, Command, and Control<\/a>\u201e) fand im Dezember 2001 an der Harvard University statt und in dem Papier findet man einen Infokasten, in dem man all das nachlesen kann. (Foto im Anhang)<\/p>\n<p>Auch die US Geheimdienste NSA und DIA und wahrscheinlich auch die CIA waren von Anfang an in die Arbeit des Highland Forums eingebunden.<\/p>\n<p>Das Highland Forum hatte das Ziel, die Informationsfreiheit des Internetzeitalters zu kontrollieren. Dazu muss man kontrollieren, was die Menschen erfahren, was sie bei Suchen im Netz angezeigt bekommen und so weiter. Diese Aufgabe erf\u00fcllt heute unter anderem Google, das \u00fcber seine Algorithmen entscheidet, was uns bei einer Google-Suche gezeigt wird oder was wir auf YouTube zu sehen bekommen und was bei YouTube entweder per Shadowbaning oder durch L\u00f6schung nicht zu sehen ist.<\/p>\n<p>Die US-Regierung hat sich in den 1990ern das Ziel gesteckt, das Internet zu kontrollieren, dazu wurde das Highlands Forum gegr\u00fcndet und die US-Geheimdienste haben zus\u00e4tzlich ein Projekt namens\u00a0<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20240224202604\/https:\/\/personal.utdallas.edu\/~bxt043000\/Motivational-Articles\/Big_Data-Have_we_seen_it_before.pdf\">Massive Digital Data Systems<\/a>\u00a0(MDDS) gehabt, das die gleichen Ziele hatte, wie das Highlands Forum. Das sind nur die bekannten Informationen, was im Geheimen abgelaufen ist, k\u00f6nnen wir nur raten.<\/p>\n<p><strong>Die Gr\u00fcndung von Google<\/strong><\/p>\n<p>\u00dcber die Gr\u00fcndung von Google und seine bis heute sehr engen Verbindungen zu den US-Geheimdiensten habe ich einen sehr ausf\u00fchrlichen Artikel geschrieben, den Sie bei Interesse\u00a0<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20240224202604\/https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2021\/wie-die-us-geheimdienste-google-erschaffen-haben\/\">hier<\/a>\u00a0finden. Heute gehe ich darauf nicht so detailliert ein, sondern berichte nur \u00fcber die Vorgeschichte der Gr\u00fcndung von Google.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend 1994 das Highland Forum gegr\u00fcndet wurde, gelang zwei jungen Studenten der Stanford University der Durchbruch bei der sogenannten automatisierten Web-Crawling- und Page-Ranking-Anwendung. Die beiden Studenten waren die sp\u00e4teren Google-Gr\u00fcnder Sergey Brin und Larry Page und was sie da entwickelt hatten, ist das Kernst\u00fcck der Suchmaschine Google.<\/p>\n<p>Unbestritten ist, dass Sergey Brins Forschung von der US-Regierung bezahlt wurde. Er hatte ein Stipendium der National Science Foundation, einer dem Pentagon und den US-Geheimdiensten nahestehende Beh\u00f6rde der US-Regierung. Das Stipendium von Brin und andere Stipendien, die Leute, die sp\u00e4ter in Silicon Valley Karriere gemacht haben, bekommen haben, zeigen, dass die US-Geheimdienste bei der Entstehung der Internetkonzerne von Anfang an im Boot waren und bis heute beste Kontakte ins Silicon Valley pflegen. Das Highland Forum hat mit seinen Ideen den Grundstein daf\u00fcr gelegt.<\/p>\n<p>Sergey Brin war einer von denen, zu dem man die Kontakte sehr intensiv gepflegt hat. Das ist bekannt, denn die Informatik-Professorin Bhavani Thuraisingham hat 2013 in einem Artikel geschrieben, dass sie in den 1990ern f\u00fcr die US-Geheimdienste ein Projekt namens Massive Digital Data Systems (MDDS) geleitet hat. In ihrem\u00a0<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20240224202604\/https:\/\/personal.utdallas.edu\/~bxt043000\/Motivational-Articles\/Big_Data-Have_we_seen_it_before.pdf\">Artikel<\/a>\u00a0schreibt sie:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eTats\u00e4chlich wurde der Google-Gr\u00fcnder, Sergey Brin, teilweise durch dieses Programm finanziert, als er Doktorand in Stanford war. Er entwickelte zusammen mit seinem Berater Prof. Jeffrey Ullman und meinem Kollegen bei MITRE, Dr. Chris Clifton, das Query Flocks System, das L\u00f6sungen f\u00fcr das Mining gro\u00dfer Datenmengen in Datenbanken produzierte. Ich erinnere mich, dass ich Stanford mit Dr. Rick Steinheiser von der Intelligence Community besuchte und Brin auf Rollschuhen hereinst\u00fcrmte, seine Pr\u00e4sentation hielt und wieder hinausrauschte. Tats\u00e4chlich demonstrierte uns Mr. Brin bei unserem letzten Treffen im September 1998 seine Suchmaschine, aus der bald darauf Google wurde.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Am 4. September 1998, also gleichzeitig mit Brins letzter Pr\u00e4sentation vor den CIA-Leuten, wurde Google gegr\u00fcndet.<\/p>\n<p><strong>LifeLog<\/strong><\/p>\n<p>Beim Highlands Forum hat man schnell erkannt, dass die M\u00f6glichkeiten des Internets noch viel weiter gehen. Die DARPA hatte Anfang der 2000er Jahre ein Programm namens LifeLog, dessen Ziel es war, eine massive elektronische Datenbank mit allen Aktivit\u00e4ten und Beziehungen zu erstellen, die ein Mensch hat. Das sollte alle Aspekte des Lebens (Kreditkartenk\u00e4ufe, besuchte Webseiten, Inhalt von Telefonaten, gesendete und empfangenen E-Mails, Scans von Faxen, gesendete und empfangene Postsendungen, gesendete und empfangene Chatnachrichten, B\u00fccher und Zeitschriften, die Auswahl der Fernseh- und Radiosendungen, GPS-Ortung und noch mehr) beinhalten. Das \u00fcbergeordnete Ziel war es, jeden Menschen so genau zu kennen, dass eine Software sogar voraussagen kann, was er in Zukunft tun w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Als das Programm 2003 bekannt wurde, l\u00f6ste es einigen Wirbel und Proteste aus, weshalb die DARPA das Programm 2004 beendet hat.\u00a0<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20240224202604\/https:\/\/www.nytimes.com\/2003\/05\/30\/us\/pentagon-explores-a-new-frontier-in-the-world-of-virtual-intelligence.html\">Die New York Times schrieb 2003<\/a>\u00a0\u00fcber LifeLog:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eDas Ziel von LifeLog ist es, eine durchsuchbar<strong>e <\/strong>Datenbank menschlicher Leben zu erstellen, zun\u00e4chst die der Entwickler, um die k\u00fcnstliche Intelligenz zu f\u00f6rdern, sagte die Beh\u00f6rde. Die Technologie w\u00fcrde eine neue Klasse von Systemen vorantreiben, die in der Lage sind, auf verschiedene Arten zu denken, aus Erfahrungen zu lernen und \u201eauf robuste Weise auf \u00dcberraschungen zu reagieren\u201c, so das Information Processing Technology Office der Beh\u00f6rde.<br \/>Um dies zu erreichen, so das B\u00fcro, muss das System die Details des t\u00e4glichen Lebens indizieren und es erm\u00f6glichen, \u201edie Routinen, Gewohnheiten und Beziehungen des Users zu anderen Menschen, Organisationen, Orten und Objekten zu erkennen und diese Muster zu nutzen, um seine Aufgabe zu erleichtern.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Bei der DARPA gab es gleichzeitig auch das Programm Information Awareness Office (IAO), das gegr\u00fcndet wurde, um innerhalb einer Datenbank alle verf\u00fcgbaren Merkmale der B\u00fcrger zu suchen und diese sp\u00e4ter auf Muster auszuwerten. Der Vorwand daf\u00fcr war die Terrorismusbek\u00e4mpfung. Als das Programm bekannt wurde und ebenfalls Protest aufkam, wurde es 2003 in Terrorist Information Awareness umbenannt, weil das weniger nach der \u00dcberwachung der eigenen Bev\u00f6lkerung klingt. Obwohl es offensichtlich ist, dass LifeLog und IAO die gleichen Ziele hatten, und sie wie Mosaiksteinchen zusammenpassen, hat die US-Regierung bestritten, dass LifeLog ein Unterprogramm von IAO war.<\/p>\n<p>Das Highlands Forum d\u00fcrfte schon in den 1990er Jahren erkannt haben, dass das Internet in Zukunft, wenn Computer tragbar und ein Teil des Alltags werden, und das Internet mobil wird, die \u00dcberwachung der Menschen quasi rund um die Uhr erm\u00f6glicht. Man kann sehen, mit wem sie sich treffen, was sie tun, welche Veranstaltungen sie besuchen, was sie sich in Chats schreiben und so weiter. Die ersten IPhones erschienen erst gut zehn Jahre sp\u00e4ter, aber alles, was bei LifeLog und IAO gemacht wurde, zeigt, dass man die Entwicklung zu solchen Ger\u00e4ten schon zehn Jahre zuvor vorausgesehen und daf\u00fcr vorgeplant hat. Man wusste sicher noch nicht, wie genau die Technik sein w\u00fcrde und dass es Smartphones geben w\u00fcrde, aber dass es tragbare Computer geben w\u00fcrde, die Teil des Alltags eines jeden Menschen werden, das hat man offensichtlich erwartet und sich auf die Nutzung dieser M\u00f6glichkeiten vorbereitet.<\/p>\n<p>Heute sammelt Facebook genau die Daten, die auch LifeLog sammeln sollte: Mit wem wir befreundet sind, mit wem wir Zeit verbringen, auf welche Veranstaltungen wir gehen, welche Interessen wir haben, und so weiter. Zusammen mit den Daten von Google \u00fcber unsere Suchanfragen und welche Videos wir auf YouTube anschauen, ist jeder Mensch heute, ob er will oder nicht, bereits gl\u00e4sern. Google wei\u00df \u00fcber die GPS-Ortung genau, wann Sie wo waren, das kann jeder auf seinem Telefon in den Einstellungen von Google-Maps nachpr\u00fcfen.<\/p>\n<p><strong>Die Anf\u00e4nge von Facebook<\/strong><\/p>\n<p>Auch \u00fcber die Gr\u00fcndung von Facebook und deren Verbindungen zu den US-Geheimdiensten habe ich einen ausf\u00fchrlichen Artikel geschrieben, den Sie\u00a0<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20240224202604\/https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2022\/ist-facebook-ein-kind-der-us-geheimdienste\/\">hier<\/a>\u00a0finden. Wie bei Google beschr\u00e4nke ich mich auch bei Facebook heute auf die wichtigsten Fakten.<\/p>\n<p>Im Februar 2004 wurde gemeldet, dass das LifeLog-Programm eingestellt wurde. Am 13. April 2004 registrierten die Facebook-Gr\u00fcnder in Florida die Firma Thefacebook LLC. Aus steuerlichen Gr\u00fcnden wurde am 29. Juli 2004 in Delaware das Unternehmen TheFacebook Inc registriert, das die urspr\u00fcngliche Firma \u00fcbernahm. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Facebook-Gr\u00fcnder um Marc Zuckerberg bereits den deutschst\u00e4mmigen Internet-Milliard\u00e4r Peter Thiel kennengelernt, der die neue Firma Facebook sofort finanziell unterst\u00fctzte, weil sie unmittelbar nach ihrer Gr\u00fcndung bereits vor der Pleite stand. Seitdem ist Thiel, der \u00fcbrigens auch im Steuerungskomitee der Bilderberger-Konferenz sitzt, bei Facebook im Boot.<\/p>\n<p>Peter Thiel hat beste Verbindungen zur CIA. Er ist einer der Gr\u00fcnder der Firma Palantir. Palantir ist eine IT-Firma, die f\u00fcr Geheimdienste gro\u00dfe Datenmengen (Big Data) analysiert. Palantir wurde im Mai 2003 gegr\u00fcndet, was nur dank Risikokapital m\u00f6glich war, das Palantir von dem Investmentfonds In-Q-Tel bekommen hat. In-Q-Tel ist der Risikokapitalfonds der CIA, der in Technologien investiert, die die CIA aus geheimdienstlicher Sicht als vielversprechend ansieht. In-Q-Tel ist also eine Art Gegenst\u00fcck der CIA zur DARPA des Pentagon, beide sichern sich den Zugriff auf Zukunftstechnologien, die man f\u00fcr Geheimdienste oder f\u00fcr das Milit\u00e4r nutzen kann.<\/p>\n<p>Facebook bekam danach alle Unterst\u00fctzung, um schnell zu wachsen und andere, schon existierende soziale Netzwerke zu \u00fcberholen. Facebook verdr\u00e4ngte seine Konkurrenten konsequent vom Markt. Das w\u00e4re ohne die Unterst\u00fctzung von Peter Thiel, der Facebook vor der Pleite gerettet hat, unm\u00f6glich gewesen. Das Wachstum von Facebook \u00e4hnelt der Geschichte von Google, das nach seiner Gr\u00fcndung schnell die schon existierenden Konkurrenten verdr\u00e4ngt hat.<\/p>\n<p>Facebook und Google hatten von ihrer Gr\u00fcndung an \u00fcber In-Q-Tel und die DARPA sehr enge Kontakte zur CIA und zum Pentagon. Bei Google ist das, wie in dem oben verlinkten Artikel zu sehen ist, wesentlich offensichtlicher, denn die CIA hat die Google-Gr\u00fcnder schon w\u00e4hrend ihres Studiums finanziert. Aber auch bei Facebook ist die Spur erstaunlich dick, wenn man bedenkt, dass LifeLog im Februar 2004 eingestellt wurde und nur zwei Monate sp\u00e4ter Facebook gegr\u00fcndet wurde und gleich darauf der bestens mit In-Q-Tel verbundene Peter Thiel als Teilhaber eingestiegen ist.<\/p>\n<p>Facebook ist, wie wir heute wissen, genau das, was LifeLog sein sollte: Eine Datensammelstelle, die alles \u00fcber die Menschen wei\u00df, die sich dort registriert haben. Das sind derzeit fast drei Milliarden aktive Nutzer weltweit. Und die geben ihre Daten vollkommen freiwillig preis und lassen sich freiwillig \u00fcberwachen. Davon hat man bei LifeLog sicherlich getr\u00e4umt.<\/p>\n<p><strong>Die Macht von Facebook und Google<\/strong><\/p>\n<p>Facebook war schnell sehr gut darin, seine Daten auszuwerten und zu nutzen. Es tat sofort das, was LifeLog tun sollte. Ob Facebook dabei von den F\u00e4higkeiten von Palantir profitiert hat, ist mir nicht bekannt. Aber schon 2010 hat Facebook heimlich als Experiment\u00a0<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20240224202604\/https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2019\/anhoerung-im-us-senat-wie-internetkonzerne-ueber-10-millionen-waehlerstimmen-manipulieren-koennen\/\">eine US-Wahl beeinflusst<\/a>. Aus den Daten seiner User wusste Facebook, welche User f\u00fcr welche Partei sind. Also hat Facebook den Anh\u00e4ngern eines der Kandidaten Nachrichten geschickt und sie daran erinnert, zur Wahl zu gehen. Das hat hunderttausende W\u00e4hler dazu gebracht, zur Wahl zu gehen, die ansonsten zu Hause geblieben w\u00e4ren, wie Facebook 2012 berichtet hat.<\/p>\n<p>Es ist bemerkenswert, dass Facebook daf\u00fcr nie bestraft oder auch nur von offizieller Seite kritisiert wurde, wenn man bedenkt, welch einen Wirbel die USA seit einigen Jahren machen, wenn es hei\u00dft, irgendwer mische sich in US-Wahlen ein. Wenn Facebook das tut, um seinen Einfluss auf Wahlen zu testen, st\u00f6rt das in den USA niemanden.<\/p>\n<p>Google kontrolliert faktisch das Internet, denn durch seine Algorithmen kann Google die Suchergebnisse so sortieren, dass die User nur das zu sehen bekommen, was sie sehen sollen. So wurde\u00a0<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20240224202604\/https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2019\/wie-google-politik-macht-und-die-oeffentliche-meinung-beeinflusst\/\">im Zuge des letzten US-Wahlkampfes<\/a>\u00a0beispielsweise bekannt, dass Google die Suchergebnisse zu Trump und Biden so sortieren wollte, dass positive Artikel \u00fcber Biden und negative Artikel \u00fcber Trump bei den Suchergebnissen ganz oben gezeigt werden.<\/p>\n<p>Die Rolle von YouTube, praktischerweise eine Google-Tochter, ist allgemein bekannt und\u00a0<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20240224202604\/https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2020\/politische-zensur-youtube-meldet-stolz-die-sperrung-von-ueber-8-000-kanaelen-aus-politischen-gruenden\/\">YouTube verk\u00fcndet sogar stolz<\/a>, dass es Kan\u00e4le und Videos aus politischen Gr\u00fcnden l\u00f6scht. Und die politischen Gr\u00fcnde decken sich immer exakt mit den W\u00fcnschen und Ansichten der US-Eliten, was ein weiterer Hinweis auf die enge Verflechtung von Google mit den US-Geheimdiensten ist.<\/p>\n<p><strong>Die Twitter-Files<\/strong><\/p>\n<p>\u00dcber die Anf\u00e4nge von Twitter habe ich noch nicht ausf\u00fchrlich recherchiert, aber dank der Twitter-Files ist bewiesen, dass auch Twitter die W\u00fcnsche der US-Geheimdienste und des Pentagon umgesetzt hat. Ob die US-Geheimdienste auch bei Twitter \u2013 wie bei Facebook und Google \u2013 von Anfang an im Boot waren, oder nicht, ist daher nicht entscheidend.<\/p>\n<p>Die Twitter-Files sind ein gr\u00f6\u00dferer Skandal als Watergate, denn sie zeigen, wie das FBI<strong> <\/strong>\u2013 immerhin eine US-Regierungsbeh\u00f6rde \u2013 politische Zensur ausge\u00fcbt und den US-Wahlkampf 2020 zugunsten des Herausforderers und gegen den amtierenden Pr\u00e4sidenten beeinflusst (und wahrscheinlich entschieden) hat, indem es daf\u00fcr gesorgt hat, dass alle kompromittierenden Informationen \u00fcber<strong> <\/strong>Joe Biden zensiert und vor der \u00d6ffentlichkeit geheim gehalten wurden.<\/p>\n<p>Das FBI hat auch direkt eingegriffen und den Twitter-Mitarbeitern Listen von Usern und Tweets geschickt, die zensiert werden sollten. Dabei handelte sich teilweise sogar um nur satirische Tweets. Umfragen haben ergeben, dass etwa 20 Prozent derer, die Biden gew\u00e4hlt haben, das nicht getan h\u00e4tten, wenn sie von den Enth\u00fcllungen \u00fcber den\u00a0<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20240224202604\/https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2022\/wie-hunter-bidens-laptop-biowaffen-in-der-ukraine-und-die-us-wahl-2020-zusammenhaengen\/\">Laptop von Hunter Biden<\/a>\u00a0und von der\u00a0<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20240224202604\/https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2020\/insgesamt-ueber-4-mrd-dollar-die-groessten-korruptionsfaelle-von-joe-biden\/\">Korruption des Biden-Clans<\/a>\u00a0gewusst h\u00e4tten. Da das FBI genau diese Enth\u00fcllungen mindestens bei Facebook und Twitter hat zensieren lassen und so vor der breiten \u00d6ffentlichkeit versteckt hat, d\u00fcrfte die letzte US-Pr\u00e4sidentschaftswahl anders ausgegangen sein, wenn das FBI nicht eingegriffen h\u00e4tte. Eine Zusammenfassung der f\u00fcnf ersten Enth\u00fcllungen der Twitter-Files\u00a0<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20240224202604\/https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2022\/meinungs-diktatur-bei-twitter-die-erkenntnisse-aus-den-twitter-files\/\">finden Sie hier<\/a>\u00a0und die sechste Enth\u00fcllung\u00a0<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20240224202604\/https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2022\/wie-aktiv-und-intensiv-das-fbi-die-zensur-bei-twitter-geleitet-hat\/\">finden Sie hier im Wortlaut<\/a>. Im\u00a0<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20240224202604\/https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2022\/im-wortlaut-twitter-hat-anweisungen-zur-zensur-vom-fbi-bekommen-und-befolgt\/\">siebten Teil<\/a>\u00a0der Enth\u00fcllungen wurde sehr detailliert gezeigt, wie das FBI Twitter beeinflusst hat.<\/p>\n<p>Inzwischen wurde bekannt, dass auch das Pentagon in Twitter einen willigen Helfer hatte, denn im\u00a0<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20240224202604\/https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2022\/im-wortlaut-twitter-als-instrument-der-pentagon-kriegspropaganda\/\">achten Teil<\/a>\u00a0der Twitter-Files wurde enth\u00fcllt, dass Twitter nicht nur wissentlich zugelassen hat, dass das Pentagon mit Hilfe von Fake-Accounts seine (Kriegs-)Propaganda bei Twitter weltweit verbreiten durfte, sondern dass Twitter das sogar unterst\u00fctzt hat, w\u00e4hrend Twitter gleichzeitig \u00f6ffentlich erkl\u00e4rt hat, staatliche und verdeckt arbeitende Accounts strikt zu l\u00f6schen. Twitter hat die \u00d6ffentlichkeit jahrelang belogen und das Pentagon und die US-Geheimdienste in Wirklichkeit bei ihrer Propaganda unterst\u00fctzt und auf deren \u201eWunsch\u201c hin sowohl User als als Tweets aus politischen Gr\u00fcnden gel\u00f6scht.<\/p>\n<p><strong>Der Machterhalt der US-Eliten<\/strong><\/p>\n<p>Die Wahl von Donald Trump zum US-Pr\u00e4sidenten war ein \u201eBetriebsunfall\u201c, der die Eliten in den USA geschockt hat. Man muss Trump nicht m\u00f6gen und ich habe ihn aus guten Gr\u00fcnden w\u00e4hrend seiner Pr\u00e4sidentschaft hart kritisiert, aber eines k\u00f6nnen Freund und Feind nicht bestreiten: Trump hat einen eigenen Kopf und l\u00e4sst sich nicht lenken. Genau das d\u00fcrfte der wichtigste Grund daf\u00fcr sein, dass er in den USA von den Eliten so sehr bek\u00e4mpft wurde und wird.<\/p>\n<p>Alle Internetkonzerne \u2013 und wir wissen nun, wer sie lenkt \u2013 haben im US-Wahlkampf 2020 Biden gegen Trump f\u00fcr Joe Biden gearbeitet. Google hat seine Suchergebnisse entsprechend manipuliert, vieles von dem, was Trump gesagt hat, wurde zensiert und den Menschen vorenthalten.<\/p>\n<p>Am wichtigsten ist jedoch, dass alle Internetkonzerne gemeinsam alles zensiert haben, was Mitte Oktober 2020 \u00fcber den Laptop von Hunter Biden bekannt geworden ist. H\u00e4tte es diese Zensur nicht gegeben, h\u00e4tte Joe Biden die Wahl nicht nur krachend verloren, wie die Umfragen zeigen, sondern er und seine Familie h\u00e4tten mit Strafverfahren rechnen m\u00fcssen. Trotzdem wei\u00df die breite \u00d6ffentlichkeit bis heute nichts von all dem, denn nicht nur die Internetkonzerne haben das Thema zensiert, auch die \u201eQualit\u00e4tsmedien\u201c haben dar\u00fcber bis heute nicht berichtet. Der Schaden, den auch die US-Demokraten von einer breiten Ver\u00f6ffentlichung getragen h\u00e4tten, w\u00e4re kaum vorstellbar gewesen.<\/p>\n<p>Die US-Demokraten setzen die von den US-Eliten gew\u00fcnschte Politik um, weshalb die US-Demokraten alle denkbare Unterst\u00fctzung der US-Beh\u00f6rden hatten, wie das koordinierte Eingreifen der US-Geheimdienste in den Wahlkampf Trump gegen Biden zeigt. Das ist es, was man als \u201etiefen Staat\u201c bezeichnet: An den Schaltstellen der Macht sitzen in Beh\u00f6rden Menschen, die notfalls gegen die eigene gew\u00e4hlte Regierung arbeiten, um Ziele von Leuten umzusetzen, die nie gew\u00e4hlt wurden. Das ist Trump passiert, als die US-Geheimdienste gegen ihren eigenen Pr\u00e4sidenten gearbeitet und stattdessen seinen hochgradig korrupten Herausforderer unterst\u00fctzt haben.<\/p>\n<p>Die US-Geheimdienste haben zusammen mit den Internetkonzernen die Wahl entschieden und damit die Macht der US-Eliten gesichert.<\/p>\n<p><strong>Wikipedia und die US-Geheimdienste<\/strong><\/p>\n<p>Dass Wikipedia kein Online-Lexikon, sondern ebenfalls ein Propaganda-Instrument der US-Geheimdienste ist, ist schon l\u00e4nger bekannt. Dazu habe ich schon vor einiger Zeit eine f\u00fcnf-teilige Artikelserie geschrieben, den ersten Teil\u00a0<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20240224202604\/https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2019\/wikipedia-online-lexikon-oder-propagandainstrument\/\">finden Sie hier<\/a>, die folgenden Teile sind in den Artikels jeweils verlinkt.<\/p>\n<p>Dass Wikipedia ein Instrument der US-Geheimdienste ist, zeigt ein interessantes Detail anschaulich auf. W\u00e4hrend ich diese Zeilen am 23. Dezember 2022 schreibe, werden die Twitter-Files in dem\u00a0<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20240224202604\/https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Twitter_Inc.\">deutschen Wikipedia-Artikel<\/a>\u00a0\u00fcber Twitter mit keinem Wort erw\u00e4hnt. Die Menschen in Deutschland sollen nichts davon erfahren, denn f\u00fcr viele, die sich im Netz informieren, ist Wikipedia die Anlaufstelle Nummer eins bei der Suche nach Informationen. Was bei Wikipedia nicht erw\u00e4hnt wird, ist den meisten Menschen daher schlicht nicht bekannt.<\/p>\n<p>Gleiches gilt \u00fcbrigens f\u00fcr die\u00a0<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20240224202604\/https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Twitter,_Inc.\">englische Version des Wikipedia-Artikels<\/a>\u00a0\u00fcber Twitter, auch dort werden die Enth\u00fcllungen der Twitter-Files mit keinem Wort erw\u00e4hnt. Offensichtlich will man der \u00d6ffentlichkeit mit aller Macht verschweigen, was die Twitter-Files ans Licht gebracht haben, n\u00e4mlich dass die Internetkonzerne nichts weiter als Tochtergesellschaften der US-Geheimdienste sind.<\/p>\n<p>Dass sich Wikipedia so verh\u00e4lt und in dem gleichen Chor singt, wie die anderen US-Internetkonzerne, kommt nicht \u00fcberraschend, wie wir nun sehen werden.<\/p>\n<p><strong>Newsguard<\/strong><\/p>\n<p>Die amerikanische Firma NewsGuard<strong> <\/strong>hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Usern schon im Browser durch farbliche Markierungen mitzuteilen, welche Nachrichtenseiten vertrauensw\u00fcrdig sind.\u00a0<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20240224202604\/https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2020\/wenig-ueberraschend-newsguard-warnt-vor-dem-anti-spiegel\/\">NewsGuard beobachtet den Anti-Spiegel schon seit 2019<\/a>\u00a0und h\u00e4lt meine Arbeit nat\u00fcrlich f\u00fcr unseri\u00f6s.<\/p>\n<p>Newsguard ist ein weiteres Tool der US-Geheimdienste, wie man an deren Personal sehen kann.\u00a0<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20240224202604\/https:\/\/www.newsguardtech.com\/our-advisory-board\/\">Als Berater sitzen bei NewsGuard<\/a>\u00a0unter anderem<strong> <\/strong>Tom Ridge, der erste US-Minister f\u00fcr Homeland Security, also eines US-Geheimdienstes, der nach 9\/11 gegr\u00fcndet wurde. Au\u00dferdem sitzt General Michael Hayden, ehemaliger Direktor der CIA und ehemaliger Direktor der NSA, der ber\u00fchmt geworden ist, weil er es war, der \u00f6ffentlich zur Jagd auf Edward Snowden geblasen hat, als Berater bei NewsGuard. Und auch der ehemalige NATO-Generalsekret\u00e4r Anders Fogh Rasmussen, der extra eine eigen Stiftung gegr\u00fcndet hat,\u00a0<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20240224202604\/https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2021\/wenn-die-amerikaner-sich-zurueckziehen-entsteht-ein-vakuum-das-von-den-boesen-gefuellt-wird\/\">um die US-Politik international zu unterst\u00fctzen<\/a>, darf als Berater bei NewsGuard nicht fehlen.<\/p>\n<p>Auch viele ehemalige Mitarbeiter von US-Regierungen sitzen bei NewsGuard: Don Baer war Kommunikationsdirektor im Wei\u00dfen Haus unter Bill Clinton; Arne Duncan war Bildungsminister unter Barrack Obama; Elise Jordan war Redenschreiberin von US-Au\u00dfenministerin Condoleezza Rice.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem sind viele treue Propagandisten der US-Politik Berater bei NewsGuard, denn es sind dort transatlantische Journalisten aus verschiedenen L\u00e4ndern vertreten. F\u00fcr Deutschland sitzt dort Alina Fichter, die f\u00fcr die Zeit und die S\u00fcddeutsche Zeitung gearbeitet hat. F\u00fcr Italien sitzt dort Gianni Riotta, die f\u00fcr die italienische Zeitung La Stampa schreibt, die wie keine andere italienische Zeitung die US-amerikanischen Narrative vertritt und immer wieder mit sehr\u00a0<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20240224202604\/https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2020\/ard-sendung-kontraste-muss-dreist-luegen-um-russland-propaganda-vorzuwerfen\/\">merkw\u00fcrdigen Ver\u00f6ffentlichungen<\/a>\u00a0aufgefallen ist.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus ist auch Richard Stengel Berater bei NewsGuard. Stengel ist Autor des Buches <em>\u201eInformation Wars: How We Lost the Global Battle Against Disinformation and What We Can Do About It\u201c <\/em>(<em>\u201eInformationskriege: Wie wir den globalen Kampf gegen Desinformation verloren haben und was wir dagegen tun k\u00f6nnen\u201c<\/em>), also eines Buches, das US-amerikanischen Informationskriegern erkl\u00e4ren will, wie sie den Informationskrieg gewinnen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>So, wie alle anderen Berater von NewsGuard, ist auch Stengel ein strammer Vertreter der US-Narrative und Newsguard ist eines der unz\u00e4hligen Instrumente der US-Geheimdienste, die die gewollten Narrative (die USA sind toll und demokratisch, US-Kriege bringen Demokratie und Menschenrechte, die NATO ist friedlich, US-Milliard\u00e4re wollen als \u201ePhilanthropen\u201c die Welt retten, etc.) in die K\u00f6pfe der Menschen h\u00e4mmern sollen.<\/p>\n<p>Sie fragen sich, was das alles mit Wikipedia zu tun hat?<\/p>\n<p>Ganz einfach: Jimmy Wales, Mitgr\u00fcnder von Wikipedia, ist ebenfalls Berater von NewsGuard. Daher ist es nicht \u00fcberraschend, dass man bei Wikipedia nichts Kritisches \u00fcber f\u00fcr die USA wichtige Themen findet und dass die Twitter-Files bei Wikipedia nicht einmal erw\u00e4hnt werden.<\/p>\n<p>Die US-Geheimdienste haben ganze Arbeit geleistet, denn das Netz der Firmen und Stiftungen, mit denen sie die weltweite \u00f6ffentliche Meinung lenken, endet nicht mit den Internetkonzernen und den in diesem Artikel genannten Beispielen. Ob es gelingt, diesen Sumpf trockenzulegen, ist f\u00fcr die Zukunft der ganzen Welt wahrscheinlich eine entscheidenden Frage der n\u00e4chsten Jahre.<\/p>\n<h3 id=\"quellen-und-anmerkungen\">Quellen und Anmerkungen<\/h3>\n<\/p>\n<figure class=\"kg-card kg-image-card\"><img data-opt-id=1251596140  fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/highland-forum-1.png\" class=\"kg-image\" alt=\"Kreationen der CIA: Apple &amp; Co | Von Thomas R\u00f6per\" loading=\"lazy\" width=\"525\" height=\"394\"><\/figure>\n<p>+++ <\/p>\n<p>Dank an den Autor f\u00fcr das Recht zur Ver\u00f6ffentlichung des Beitrags. <\/p>\n<p>+++ <\/p>\n<p>Dieser Beitrag erschien zuerst am 21. August 2026\u00a0<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/anti-spiegel.ru\/2026\/ohne-die-cia-wuerde-es-apple-wohl-nicht-geben\/?ref=apolut.net\">bei anti-spiegel.ru<\/a>\u00a0<\/p>\n<p>+++ <\/p>\n<p>Bild: United States of America Central Intelligence Agency Wappen auf Papierkarte der United States of America<\/p>\n<p>Bildquelle:\u00a0<u>Mehaniq<\/u>\u00a0\/ shutterstock<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div>Die gro\u00dfen amerikanischen Internetkonzerne sind allesamt de facto Tochtergesellschaften der CIA, was ich f\u00fcr Facebook und Google bereits aufgezeigt habe. 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