{"id":19341,"date":"2026-08-25T07:03:11","date_gmt":"2026-08-25T05:03:11","guid":{"rendered":"https:\/\/meiser-tv.de\/politik\/eu-einmischung-in-schweizer-neutralitaet-schweizer-medien-schweigen-weil-es-ins-narrativ-passt\/"},"modified":"2026-08-25T07:03:11","modified_gmt":"2026-08-25T05:03:11","slug":"eu-einmischung-in-schweizer-neutralitaet-schweizer-medien-schweigen-weil-es-ins-narrativ-passt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/politik\/eu-einmischung-in-schweizer-neutralitaet-schweizer-medien-schweigen-weil-es-ins-narrativ-passt\/","title":{"rendered":"EU-Einmischung in Schweizer Neutralit\u00e4t: Schweizer Medien schweigen, weil es ins Narrativ passt"},"content":{"rendered":"<div>\n<p><em>Von Hans-Ueli L\u00e4ppli<\/em><\/p>\n<p>Die Schweizer Neutralit\u00e4t ist keine Angelegenheit Moskaus, schreiben heutzutage\u00a0fast alle Schweizer Medien. Und wir f\u00fcgen hinzu: Sie ist auch keine Angelegenheit Br\u00fcssels, Berlins, Stockholms oder Washingtons.<\/p>\n<p>Sie ist eine Angelegenheit der Schweizer Stimmb\u00fcrger. Umso bemerkenswerter ist, mit welcher Selbstverst\u00e4ndlichkeit sich nun europ\u00e4ische Politiker in den Abstimmungskampf um die Schweizer Neutralit\u00e4tsinitiative einmischen \u2013 auf Schweizer linken und ultraradikalen Propagandaplattformen wie dem <em data-start=\"571\" data-end=\"587\">Tages-Anzeiger<\/em>.<\/p>\n<figure class=\"RTImage-root\">\n<div class=\"RTImage-image RTImage-original\"><picture class=\"Picture-root Picture-original\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" \nhttps:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/6a8c2eb2b480cc10f546cf1e.png 850w,\n                https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:P7r3.c9e\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/6a8c2eb2b480cc10f546cf1e.png 1960w,            \" srcset=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\"><source data-srcset=\" \nhttps:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/6a8c2eb2b480cc10f546cf1e.png 460w,\n              https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:P7r3.c9e\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/6a8c2eb2b480cc10f546cf1e.png 980w,\n            \" srcset=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\"><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><\/noscript><\/div><figcaption class=\"RTImage-footer\"><span class=\"RTImage-caption\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Carl Bildt und Gazprom: Der schwedische Ex-Au\u00dfenminister sa\u00df einst im Verwaltungsrat einer Investmentfirma mit Milliardeninvestitionen in Gazprom. Dar\u00fcber schreibt der Tages-Anzeiger lieber nicht.<\/span><\/span><span class=\"RTImage-source\"><a class=\"RTImage-captionItem Link-root\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/neutralitaet-schwedens-ex-premier-carl-bildt-ueber-die-schweiz-120793507631\">Printscreen TagesAnzeiger<\/a><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p data-start=\"0\" data-end=\"230\" data-is-last-node=\"\" data-is-only-node=\"\">Einer der prominentesten Gegner der Schweizer Neutralit\u00e4tsinitiative ist der fr\u00fchere schwedische Ministerpr\u00e4sident und Au\u00dfenminister Carl Bildt, ein ausgewiesener Russophober und langj\u00e4hriger Kriegstreiber im Ukraine-Konflikt.<\/p>\n<p data-start=\"0\" data-end=\"725\" data-is-last-node=\"\" data-is-only-node=\"\">In einem Interview bezeichnete Bildt die Schweiz als &#8222;Trittbrettfahrerin&#8220; der NATO. Neutrale Staaten h\u00e4tten im heutigen Europa kaum noch Platz, erkl\u00e4rte er. Die Schweiz solle sich durch eine strengere Neutralit\u00e4t nicht &#8222;die H\u00e4nde binden&#8220; und ihre bisherige Politik gegen\u00fcber der EU und Russland fortsetzen. Bildt verteidigte zudem ausdr\u00fccklich die \u00dcbernahme der EU-Sanktionen gegen Russland und warnte, die Schweiz k\u00f6nne andernfalls in Europa zum Au\u00dfenseiter werden.<\/p>\n<p data-start=\"0\" data-end=\"725\" data-is-last-node=\"\" data-is-only-node=\"\">Wenn das keine Einmischung in den demokratischen Entscheidungsprozess eines souver\u00e4nen Landes ist, was dann? Genau das, was Schweizer Medien Russland heute vorwerfen. Politisch steht der alte Schwede f\u00fcr jene europ\u00e4ische Sicherheitslogik, die Neutralit\u00e4t zunehmend als \u00fcberholtes Modell betrachtet. Heute ist er Vizepr\u00e4sident des <em>European Council on Foreign Relations<\/em>.<\/p>\n<p data-start=\"0\" data-end=\"725\" data-is-last-node=\"\" data-is-only-node=\"\"><strong>Ein alter Schwede, der Russland vor kurzem noch liebte<\/strong><\/p>\n<p>Gerade deshalb lohnt sich ein Blick auf Bildts eigene Vergangenheit. In Schweizer Medien wird heute ausf\u00fchrlich \u00fcber seine Kritik an der Neutralit\u00e4t berichtet. Weniger prominent ist die Geschichte seiner fr\u00fcheren wirtschaftlichen Verbindungen zu Russland.<\/p>\n<p>Carl Bildt sa\u00df von 2002 bis 2006 im Verwaltungsrat von <em>Vostok Nafta<\/em>, einer Investmentgesellschaft, die zu jener Zeit massiv in Gazprom investiert war. Nach Angaben des schwedischen Parlaments machten Gazprom-Aktien rund 90 Prozent der Verm\u00f6genswerte von <em>Vostok Nafta<\/em> aus. Bildt besa\u00df zudem Aktien und Optionen des Unternehmens.<\/p>\n<p>Als Bildt 2006 schwedischer Au\u00dfenminister wurde, gab er seinen Verwaltungsratsposten auf. Seine Optionen verschwanden damit allerdings nicht automatisch. Im Dezember 2006 l\u00f6ste er 15.000 Optionen ein. Das schwedische Parlament besch\u00e4ftigte sich ausf\u00fchrlich mit seinen finanziellen Interessen und der Frage eines offenkundigen Interessenkonflikts.<\/p>\n<p>Mit seiner politischen Einflussnahme konnte der einstige Russland-Fan Bildt den schwedischen Verfassungsausschuss davon \u00fcberzeugen, dass zumindest im rechtlichen Sinne kein Interessenkonflikt vorlag. Es habe sich lediglich um ein Finanzinvestment gehandelt, das zudem erhebliche Gewinne abwarf. Auch die schwedische Staatsanwaltschaft leitete nach ihrer Pr\u00fcfung kein Strafverfahren ein, da es sich letztlich ebenfalls nur um ein Investment gehandelt habe.<\/p>\n<p>Doch genau diese Vorgeschichte macht Bildts heutige politische Rolle\u00a0sehr am\u00fcsant. Derselbe Politiker, der einst \u00fcber eine Investmentgesellschaft erhebliche wirtschaftliche Ber\u00fchrungspunkte mit Gazprom hatte und gesch\u00e4ftlich nach Moskau reiste, tritt heute als einer der sch\u00e4rfsten europ\u00e4ischen Kritiker Russlands auf und mischt sich zugleich vehement in den Abstimmungskampf um die Schweizer Neutralit\u00e4tsinitiative ein.<\/p>\n<p><strong>Was Schweizer Medien daraus machen<\/strong><\/p>\n<p data-start=\"0\" data-end=\"370\">Und hier beginnt das eigentliche Problem. Schweizer Medien berichten ausf\u00fchrlich \u00fcber Bildts Attacken auf die Schweizer Neutralit\u00e4t. Linke, woke Propagandaplattformen griffen seine &#8222;Trittbrettfahrer&#8220;-Aussage bereitwillig auf; auch <em>Tamedia<\/em> pr\u00e4sentierte Bildt prominent als Architekten jenes Weges, der von der B\u00fcndnisfreiheit \u00fcber die EU bis zur NATO f\u00fchrte.<\/p>\n<p data-start=\"372\" data-end=\"519\">Was dabei auff\u00e4llt, ist weniger die Berichterstattung \u00fcber seine Aussagen als vielmehr die Auswahl dessen, was zum relevanten Kontext gemacht wird. Warum wird Bildt als politische Autorit\u00e4t pr\u00e4sentiert, ohne zugleich seine fr\u00fchere Rolle im Umfeld von Gazprom angemessen zu thematisieren?<\/p>\n<p data-start=\"662\" data-end=\"919\">Wer einem ausl\u00e4ndischen Politiker eine B\u00fchne bietet, um die Schweizer Stimmb\u00fcrger davon zu \u00fcberzeugen, weshalb sie ihre Neutralit\u00e4t aufgeben sollten, sollte auch dessen politische und wirtschaftliche Vergangenheit transparent darstellen. Das ist keine Frage von Russlandfreundlichkeit, sondern eine Frage journalistischer Vollst\u00e4ndigkeit.<\/p>\n<p data-start=\"662\" data-end=\"919\">Bildt propagiert, die Schweiz profitiere von der Sicherheitsordnung der NATO, ohne selbst Mitglied des B\u00fcndnisses zu sein. Deshalb k\u00f6nne sie sich nicht auf ihre Neutralit\u00e4t berufen.<\/p>\n<figure class=\"RTImage-root\">\n<div class=\"RTImage-image RTImage-original\"><picture class=\"Picture-root Picture-original\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" \nhttps:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/6a8c35b148fbef53a63a8259.png 850w,\n                https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/6a8c35b148fbef53a63a8259.png 1960w,            \" srcset=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\"><source data-srcset=\" \nhttps:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/6a8c35b148fbef53a63a8259.png 460w,\n              https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/6a8c35b148fbef53a63a8259.png 980w,\n            \" srcset=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\"><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><img data-opt-id=791639987  fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" data-sizes=\"auto\" src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\" class=\"Picture-root Picture-original lazyload\" data-src=\"https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/6a8c35b148fbef53a63a8259.png\" alt=\"\"><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><img data-opt-id=1878361328  fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/6a8c35b148fbef53a63a8259.png\" alt=\"\"><\/noscript><\/div><figcaption class=\"RTImage-footer\"><span class=\"RTImage-caption\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Radoslaw Sikorski und Nord Stream: Der Mann hinter dem &#8222;Thank you, USA&#8220;<\/span><\/span><span class=\"RTImage-source\"><span class=\"RTImage-captionItem\">RT<\/span><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p data-start=\"0\" data-end=\"407\" data-is-last-node=\"\" data-is-only-node=\"\">Bildt steht dabei nicht allein. Er geh\u00f6rt zu den bekanntesten Russophoben und kriegstreiberischen Stimmen Europas. Man muss heute nur den Fernseher einschalten, und schon begegnet einem aus allen Richtungen dieselbe russophobe Einheitsbotschaft \u2013 von London \u00fcber Prinz Harry bis zum polnischen Au\u00dfenminister und anderen europ\u00e4ischen Politikern, die Einfluss auf Schweizer Abstimmungen nehmen.<\/p>\n<p>Zu diesem europ\u00e4ischen Netzwerk geh\u00f6rt auch Anne Applebaum, eine der bekanntesten und radikalsten Vertreterinnen von Russlandfeindlichkeit im westlichen politischen Establishment und Ehefrau des polnischen Au\u00dfenministers Radoslaw Sikorski.<\/p>\n<p data-start=\"0\" data-end=\"386\">Und hier schlie\u00dft sich der Kreis zu Viktor Giacobbo. Der Schweizer Satiriker ist ein gro\u00dfer Applebaum-Fan und pr\u00e4sentiert sogar die Tweets von Sikorskis Ehefrau zum Ukrainekrieg wie eine stolze Fahne der russophoben Bewegung in Europa. Giacobbo macht damit ausgerechnet jene russophobe Haltung zum politischen Statement, die in der europ\u00e4ischen F\u00fchrungsriege heute zum guten Ton geh\u00f6rt.<\/p>\n<p data-start=\"388\" data-end=\"1021\" data-is-last-node=\"\" data-is-only-node=\"\">Der Satiriker, der sein Brot mit Auftritten im &#8222;Zirkus Knie&#8220; verdienen muss, sorgte in der Vergangenheit mit sexistischen Witzen f\u00fcr Kontroversen und bediente dabei selbst rassistische Klischees. Mit dem Aufkommen des Woke-Zeitgeists \u00e4nderte sich auch seine politische Tonlage pl\u00f6tzlich \u00fcber Nacht. Was fr\u00fcher f\u00fcr ihn noch als lustig galt, erscheint heute in einem g\u00e4nzlich anderen Licht. Google vergisst bekanntlich nichts. Aus dem einstigen Clown ist ein lautstarker Vertreter russophober Rhetorik geworden. Ob Giacobbo Ukrainisch oder Russisch versteht, spielt dabei offenbar keine Rolle \u2013 Hauptsache, die Haltung ist woke.<\/p>\n<figure class=\"RTImage-root\">\n<div class=\"RTImage-image RTImage-original\"><picture class=\"Picture-root Picture-original\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" \nhttps:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/6a8c3942b480cc0d8803ae47.png 850w,\n                https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/6a8c3942b480cc0d8803ae47.png 1960w,            \" srcset=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\"><source data-srcset=\" \nhttps:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/6a8c3942b480cc0d8803ae47.png 460w,\n              https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/6a8c3942b480cc0d8803ae47.png 980w,\n            \" srcset=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\"><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><img data-opt-id=791639987  decoding=\"async\" data-sizes=\"auto\" src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\" class=\"Picture-root Picture-original lazyload\" data-src=\"https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/6a8c3942b480cc0d8803ae47.png\" alt=\"\"><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><img data-opt-id=41787740  decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/6a8c3942b480cc0d8803ae47.png\" alt=\"\"><\/noscript><\/div><figcaption class=\"RTImage-footer\"><span class=\"RTImage-caption\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Russland als Feindbild: Wie Viktor Giacobbo den Zeitgeist bedient<\/span><\/span><span class=\"RTImage-source\"><span class=\"RTImage-captionItem\">RT<\/span><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p>Das eigentliche Problem ist das doppelte Ma\u00df, mit dem Schweizer Medien politische Einmischung bewerten. Von <em>SRF<\/em> bis zum <em data-start=\"121\" data-end=\"137\">Tages-Anzeiger<\/em> wird regelm\u00e4\u00dfig vor Einflussnahme aus dem Kreml gewarnt, w\u00e4hrend Einmischungen aus Br\u00fcssel oder anderen europ\u00e4ischen Hauptst\u00e4dten kaum als solche bezeichnet werden. Entscheidend scheint nicht die Einmischung selbst zu sein, sondern ihre politische Richtung.<\/p>\n<p>Passt sie zum EU- und NATO-freundlichen Narrativ, wird sie als legitime europ\u00e4ische Position pr\u00e4sentiert; kommt sie aus Moskau, ist sofort von Einflussnahme, Propaganda oder Desinformation die Rede. Das erinnert an Orwellsche Sprachlogik, bei der nicht mehr die Handlung selbst z\u00e4hlt, sondern wer sie begeht und ob sie ins gew\u00fcnschte politische Narrativ passt.<\/p>\n<p><strong>Mehr zum Thema<\/strong>\u00a0\u2013\u00a0<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/de-rtnews.com\/schweiz\/288729-schweizer-milliardaer-blocher-finanziert-ja\/\">Schweizer Milliard\u00e4r Blocher finanziert Ja-Kampagne zur Neutralit\u00e4tsinitiative<\/a><\/p>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-externalVideo EmbedBlock-rumble\">\n<div class=\"VkEmbed\"><iframe class=\"lazyload\" data-src=\"https:\/\/rumble.com\/embed\/v5adi1x\" frameborder=\"0\" width=\"853\" height=\"480\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Hans-Ueli L\u00e4ppli Die Schweizer Neutralit\u00e4t ist keine Angelegenheit Moskaus, schreiben heutzutage\u00a0fast alle Schweizer Medien. 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