{"id":19521,"date":"2026-08-26T11:03:42","date_gmt":"2026-08-26T09:03:42","guid":{"rendered":"https:\/\/meiser-tv.de\/politik\/klimaluege-und-klimadiktatur-teil-6-co2-und-der-treibhauseffekt-von-uwe-froschauer\/"},"modified":"2026-08-26T11:03:42","modified_gmt":"2026-08-26T09:03:42","slug":"klimaluege-und-klimadiktatur-teil-6-co2-und-der-treibhauseffekt-von-uwe-froschauer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/politik\/klimaluege-und-klimadiktatur-teil-6-co2-und-der-treibhauseffekt-von-uwe-froschauer\/","title":{"rendered":"Klimal\u00fcge und Klimadiktatur (Teil 6): CO2 und der Treibhauseffekt | Von Uwe Froschauer"},"content":{"rendered":"<div>\n<p><em>Ein Meinungsbeitrag von <strong>Uwe Froschauer<\/strong>.<\/em><\/p>\n<p><strong>1. Was bedeutet Treibhauseffekt?<\/strong><\/p>\n<p>Bevor man dar\u00fcber streitet, wie stark Kohlendioxid das Klima beeinflusst, sollte zun\u00e4chst gekl\u00e4rt werden, wor\u00fcber \u00fcberhaupt gesprochen wird. Der Begriff \u201eTreibhauseffekt\u201c klingt zun\u00e4chst einfacher, als die dahinterliegenden physikalischen Vorg\u00e4nge tats\u00e4chlich sind.<\/p>\n<p>Die Erde erh\u00e4lt den gr\u00f6\u00dften Teil ihrer Energie von der Sonne. Diese Energie erreicht die Erdatmosph\u00e4re \u00fcberwiegend als kurzwellige Strahlung \u2013 vor allem als sichtbares Licht, daneben als ultraviolette und infrarote Strahlung. Ein Teil wird bereits von Wolken, Luftteilchen, Eis oder hellen Oberfl\u00e4chen zur\u00fcck ins Weltall reflektiert. Ein anderer Teil durchdringt die Atmosph\u00e4re und trifft auf Landfl\u00e4chen und Ozeane.<\/p>\n<p>Dort wird ein Teil der Strahlungsenergie aufgenommen und in W\u00e4rme umgewandelt. Ein einfaches Alltagsbeispiel macht das anschaulich: Ein schwarzes Auto, das im Sommer l\u00e4ngere Zeit in der prallen Sonne steht, heizt sich in der Regel st\u00e4rker auf als ein vergleichbares wei\u00dfes Auto. Dunkle Oberfl\u00e4chen nehmen einen gr\u00f6\u00dferen Anteil der einfallenden Sonnenstrahlung auf, w\u00e4hrend helle Oberfl\u00e4chen mehr davon reflektieren. \u00c4hnliches geschieht an der Erdoberfl\u00e4che: Je nachdem, ob Sonnenstrahlung beispielsweise auf dunklen Boden, Wald, Wasser, hellen Sand, Schnee oder Eis trifft, wird unterschiedlich viel Strahlung aufgenommen beziehungsweise zur\u00fcckgeworfen. Die aufgenommene Energie erw\u00e4rmt die Oberfl\u00e4che. Diese gibt anschlie\u00dfend W\u00e4rme an die dar\u00fcberliegende Luft ab und sendet zugleich Energie als Infrarotstrahlung aus.<\/p>\n<p>Die erw\u00e4rmte Erde beh\u00e4lt diese Energie jedoch nicht. Wie jeder K\u00f6rper mit einer Temperatur oberhalb des absoluten Nullpunkts gibt auch sie Energie als Strahlung ab. Weil die Erde wesentlich k\u00fchler ist als die Sonne, geschieht dies haupts\u00e4chlich in Form langwelliger Infrarotstrahlung. Infrarotstrahlung ist f\u00fcr das menschliche Auge unsichtbar und wird h\u00e4ufig vereinfacht als W\u00e4rmestrahlung bezeichnet.<\/p>\n<p>Nun kommen die sogenannten Treibhausgase ins Spiel. Die wichtigsten infrarotaktiven Bestandteile der Atmosph\u00e4re \u2013 darunter Wasserdampf, Kohlendioxid, Methan und Lachgas \u2013 besitzen die Eigenschaft, bestimmte Wellenl\u00e4ngen dieser von der Erde abgegebenen Infrarotstrahlung aufzunehmen. \u201eBestimmte Wellenl\u00e4ngen\u201c bedeutet vereinfacht: Sie reagieren nicht auf die gesamte W\u00e4rmestrahlung gleicherma\u00dfen. Man kann es sich ein wenig wie verschiedene Radiosender vorstellen: Ein Empf\u00e4nger reagiert nur auf bestimmte Frequenzbereiche. \u00c4hnlich besitzen unterschiedliche Molek\u00fcle bestimmte Bereiche des Infrarotspektrums, in denen sie Strahlungsenergie besonders gut aufnehmen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Ein CO\u2082-Molek\u00fcl ist allerdings kein winziger W\u00e4rmespeicher, der einmal eingefangene Energie f\u00fcr immer festh\u00e4lt. Die aufgenommene Energie kann auf unterschiedliche Weise weitergegeben werden: durch Zusammenst\u00f6\u00dfe mit anderen Luftmolek\u00fclen oder durch erneute Abgabe als Infrarotstrahlung. Diese Abstrahlung besitzt keine bevorzugte Richtung \u2013 sie kann nach oben, zur Seite oder auch nach unten erfolgen, wobei nach unten gerichtete Infrarotstrahlung wiederum von der Erdoberfl\u00e4che aufgenommen werden kann.<\/p>\n<p>Damit wird ein Teil des Energieflusses innerhalb der Atmosph\u00e4re immer wieder aufgenommen, weitergegeben und erneut abgestrahlt. Die Abgabe von Energie ins Weltall erfolgt dadurch anders, als sie es bei einer Atmosph\u00e4re ohne infrarotaktive Gase tun w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Der Begriff <em>Treibhauseffekt<\/em> kann allerdings in die Irre f\u00fchren. Ein echtes Gew\u00e4chshaus wird n\u00e4mlich nicht haupts\u00e4chlich dadurch warm, dass Glas W\u00e4rmestrahlung \u201ezur\u00fcckh\u00e4lt\u201c. Es verhindert vor allem, dass erw\u00e4rmte Luft aufsteigt, sich mit k\u00e4lterer Au\u00dfenluft vermischt und dadurch W\u00e4rme abtransportiert wird. Die Atmosph\u00e4re funktioniert anders. Energie wird nicht einfach \u201eeingesperrt\u201c wie beim Gew\u00e4chshaus. Beim atmosph\u00e4rischen Treibhauseffekt geht es wesentlich um Strahlungs\u00fcbertragung und Energiefl\u00fcsse. Nochmals vereinfacht gesagt: Sonnenenergie gelangt zur Erde, erw\u00e4rmt die Oberfl\u00e4che und wird von dieser wieder als W\u00e4rmestrahlung nach oben abgegeben. Treibhausgase k\u00f6nnen einen Teil dieser Strahlung aufnehmen und anschlie\u00dfend wieder in verschiedene Richtungen abgeben \u2013 nach oben, aber auch zur\u00fcck in Richtung Erdoberfl\u00e4che. Dadurch ver\u00e4ndert sich der Weg, auf dem die aufgenommene Energie schlie\u00dflich wieder ins Weltall gelangt. Der Name \u201eTreibhauseffekt\u201c ist also ein mental anschauliches Bild, aber keine genaue Beschreibung des physikalischen Vorgangs.<\/p>\n<p>Ohne den nat\u00fcrlichen Treibhauseffekt w\u00e4re Leben in der heutigen Form kaum m\u00f6glich. H\u00e4ufig wird angegeben, dass die globale Mitteltemperatur der Erdoberfl\u00e4che ohne diesen Effekt bei ungef\u00e4hr minus 18 Grad Celsius statt bei rund plus 15 Grad l\u00e4ge. Diese rund 33 Grad sollte man allerdings nicht so verstehen, als k\u00f6nne man sie einem einzelnen Gas zuschreiben. Sie ergeben sich aus dem Zusammenspiel der Atmosph\u00e4re mit Wasserdampf, Wolken, CO\u2082 und anderen Gasen sowie der Erdoberfl\u00e4che.<\/p>\n<p>Bis hierher besteht auch noch wenig Anlass f\u00fcr einen Grundsatzstreit. Dass CO\u2082 bestimmte Bereiche der Infrarotstrahlung absorbiert, ist experimentell nachweisbare Molek\u00fclphysik. Die eigentliche Auseinandersetzung beginnt einen Schritt sp\u00e4ter.<\/p>\n<p>Aus der Feststellung, dass ein CO\u2082-Molek\u00fcl Infrarotstrahlung aufnehmen kann, folgt noch nicht unmittelbar, um wie viele Grad sich die globale Durchschnittstemperatur ver\u00e4ndert, wenn die CO\u2082-Konzentration beispielsweise von 280 auf 420 oder von 420 auf 560 ppm steigt. Daf\u00fcr muss betrachtet werden, wie das gesamte Klimasystem darauf reagiert. Und dort begegnet man wieder Wolken, Ozeanen, Temperaturunterschieden in der Atmosph\u00e4re und vor allem einem Stoff, der in der \u00f6ffentlichen CO\u2082-Diskussion h\u00e4ufig wesentlich weniger Aufmerksamkeit erh\u00e4lt: dem Wasser.<\/p>\n<p>Wasserdampf ist selbst ein stark wirksamer Bestandteil des nat\u00fcrlichen Treibhauseffekts und kommt in der Atmosph\u00e4re \u2013 je nach Ort, H\u00f6he und Wetterlage \u2013 in erheblich gr\u00f6\u00dferen \u2013 und zugleich stark schwankenden \u2013 Konzentrationen vor als CO\u2082.<\/p>\n<p>Damit stellt sich die n\u00e4chste Frage: Welche Rolle spielt Wasserdampf tats\u00e4chlich \u2013 und warum wird er in der etablierten Klimaphysik \u00fcberwiegend als R\u00fcckkopplung behandelt, w\u00e4hrend CO\u2082 als langfristiger Antrieb gilt?<\/p>\n<p><strong>2. Wasserdampf \u2013 Mitspieler oder Hauptakteur<\/strong><\/p>\n<p>Wenn \u00fcber Treibhausgase gesprochen wird, steht fast immer CO\u2082 im Mittelpunkt. Dabei ger\u00e4t leicht aus dem Blick, dass Wasserdampf das h\u00e4ufigste Treibhausgas der Atmosph\u00e4re ist und einen erheblichen Anteil am nat\u00fcrlichen Treibhauseffekt hat. Eine NASA-Auswertung veranschlagt den direkten Beitrag von Wasserdampf zum gegenw\u00e4rtigen nat\u00fcrlichen Treibhauseffekt auf ungef\u00e4hr 50 Prozent, Wolken auf weitere rund 25 Prozent und CO\u2082 auf etwa 20 Prozent. Diese Werte lassen sich wegen \u00fcberlappender Absorptionsbereiche \u2013 dieser Begriff wird sp\u00e4ter erkl\u00e4rt \u2013 nicht exakt benennen, zeigen aber die Gr\u00f6\u00dfenordnung.<\/p>\n<p>Schon die Mengenverh\u00e4ltnisse fallen ins Auge. CO\u2082 liegt heute bei etwas mehr als 420 ppm, also gut 0,04 Prozent der trockenen Luft. Wasserdampf schwankt dagegen sehr stark: \u00dcber trockenen und kalten Regionen ist nur wenig davon vorhanden, in warmer und feuchter Luft kann sein Anteil mehrere Prozent erreichen. Einen einzigen weltweit g\u00fcltigen Wasserdampfwert gibt es deshalb nicht.<\/p>\n<p>Michael Limburg, Diplom-Ingenieur f\u00fcr Mess-, Regelungs- und Elektrotechnik und Vizepr\u00e4sident von EIKE (Europ\u00e4isches Institut f\u00fcr Klima und Energie e. V.) setzt an diesem Mengenunterschied an. In einem Vortrag von 2026 stellt er beispielsweise einem Wasserdampfanteil von 1,5 Volumenprozent einen CO\u2082-Anteil von etwa 0,042 Prozent gegen\u00fcber. Bei diesen Beispielwerten w\u00e4re Wasserdampf mengenm\u00e4\u00dfig rund 36-mal h\u00e4ufiger vorhanden als CO\u2082. Daraus leitet Limburg die Frage ab, ob CO\u2082 tats\u00e4chlich die ihm zugeschriebene herausragende Rolle als Klimatreiber besitzen k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Die Frage ist zun\u00e4chst nachvollziehbar. Die Schlussfolgerung \u201e36-mal mehr Molek\u00fcle bedeuten 36-mal mehr Klimawirkung\u201c w\u00e4re physikalisch allerdings nicht zul\u00e4ssig. Denn bei Treibhausgasen entscheidet nicht allein die Zahl der Molek\u00fcle, sondern auch, welche Bereiche der Infrarotstrahlung sie aufnehmen und wie stark sie dort wirken. Man kann sich diese Bereiche vereinfacht wie unterschiedliche Schl\u00f6sser vorstellen: Nicht jeder Schl\u00fcssel passt in jedes Schloss \u2013 manche Schl\u00fcssel passen aber zu mehreren. \u00c4hnlich absorbieren Wasserdampf und CO\u2082 unterschiedliche, teilweise jedoch auch dieselben Bereiche der Infrarotstrahlung. Hinzu kommt, in welcher H\u00f6he und Verteilung die Gase in der Atmosph\u00e4re vorkommen.<\/p>\n<p><strong>Wasserdampf \u2013 seine Rolle im Treibhauseffekt<\/strong><\/p>\n<p>Wasserdampf ist selbst ein bedeutendes Treibhausgas. Seine Bedeutung ergibt sich also nicht allein aus seiner wesentlich h\u00f6heren und stark schwankenden Konzentration, sondern auch daraus, dass seine Molek\u00fcle W\u00e4rmestrahlung aufnehmen und wieder abgeben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Limburgs Ausgangspunkt ist in meinen Augen deshalb au\u00dferordentlich wichtig: Wasser darf bei der Betrachtung des Treibhauseffekts keinesfalls zur Nebensache werden.<\/p>\n<p>Damit dr\u00e4ngt sich eine naheliegende Frage auf: Wenn Wasserdampf selbst ein bedeutendes Treibhausgas ist und in wesentlich h\u00f6heren Konzentrationen vorkommt als CO\u2082, warum steht dann ausgerechnet Kohlendioxid im Mittelpunkt der Klimadebatte?<\/p>\n<p>Die Antwort der etablierten Klimaphysik liegt weniger in der unmittelbaren Treibhauswirkung der beiden Gase als in ihrer unterschiedlichen Rolle bei l\u00e4ngerfristigen Temperaturver\u00e4nderungen. Vereinfacht gesagt wird CO\u2082 dabei eher als <strong>Antrieb<\/strong> betrachtet, Wasserdampf dagegen vor allem als <strong>Verst\u00e4rker<\/strong> einer bereits begonnenen Erw\u00e4rmung. Antrieb bedeutet dabei vereinfacht: Etwas st\u00f6\u00dft eine Ver\u00e4nderung an; ein Verst\u00e4rker setzt erst danach ein und vergr\u00f6\u00dfert diese Ver\u00e4nderung.<\/p>\n<p>Der Grund liegt unter anderem in ihren unterschiedlichen Eigenschaften. Wasser kann unter den Bedingungen der unteren Atmosph\u00e4re kondensieren. Aus Wasserdampf entstehen Wassertr\u00f6pfchen oder Eiskristalle; schlie\u00dflich gelangt Wasser als Regen oder Schnee wieder zur Erdoberfl\u00e4che. Seine Konzentration in der Atmosph\u00e4re kann deshalb innerhalb kurzer Zeit erheblich schwanken. CO\u2082 verh\u00e4lt sich anders: Unter normalen atmosph\u00e4rischen Bedingungen f\u00e4llt es nicht einfach als Niederschlag wieder aus und kann sich deshalb \u00fcber wesentlich l\u00e4ngere Zeitr\u00e4ume in der Atmosph\u00e4re verteilen.<\/p>\n<p>Daraus leitet die etablierte Klimaphysik folgende Erkl\u00e4rung ab: Steigt die Temperatur zun\u00e4chst aus einem anderen Grund \u2013 beispielsweise durch eine Ver\u00e4nderung der Strahlungsbilanz \u2013, kann mehr Wasser verdunsten. Gleichzeitig kann w\u00e4rmere Luft grunds\u00e4tzlich mehr Wasserdampf enthalten. Dieser zus\u00e4tzliche Wasserdampf verst\u00e4rkt wiederum den Treibhauseffekt und damit die bereits begonnene Erw\u00e4rmung. Das bezeichnet man \u2013 wie an anderer Stelle bereits ausgef\u00fchrt \u2013 als positive R\u00fcckkopplung. \u201ePositiv\u201c bedeutet dabei nicht \u201egut\u201c, sondern lediglich verst\u00e4rkend.<\/p>\n<p>Ein Mikrofon vor einem Lautsprecher liefert daf\u00fcr ein anschauliches, wenn auch vereinfachtes Bild: Am Anfang steht ein Ton \u2013 er entspricht in diesem Vergleich dem urspr\u00fcnglichen <strong>Antrieb<\/strong>. Das Mikrofon nimmt diesen Ton auf, das Signal wird verst\u00e4rkt und \u00fcber den Lautsprecher wieder ausgegeben. Gelangt ein Teil dieses verst\u00e4rkten Schalls erneut zum Mikrofon, wird er abermals verst\u00e4rkt. Diese R\u00fcckkopplung entspricht hier dem<strong> Verst\u00e4rker.<\/strong> Wiederholt sich der Vorgang, kann sich das Signal immer weiter aufschaukeln \u2013 bis hin zum schrillen, ohrenbet\u00e4ubenden Pfeifton. \u00c4hnlich ist mit einer positiven R\u00fcckkopplung im Klimasystem gemeint, dass eine urspr\u00fcngliche Ver\u00e4nderung einen weiteren Prozess ausl\u00f6st, der die erste Ver\u00e4nderung zus\u00e4tzlich verst\u00e4rkt.<\/p>\n<p>Der IPCC bewertet die R\u00fcckkopplung durch Wasserdampf als einen wesentlichen Verst\u00e4rkungsmechanismus des Klimasystems. Zusammen mit der Ver\u00e4nderung des Temperaturverlaufs zwischen Erdoberfl\u00e4che und h\u00f6heren Luftschichten liefert sie nach seiner Einsch\u00e4tzung den gr\u00f6\u00dften einzelnen positiven R\u00fcckkopplungsbeitrag. Beobachtungen zeigen zudem, dass die atmosph\u00e4rische Feuchtigkeit bei einer Erw\u00e4rmung grunds\u00e4tzlich zunimmt.<\/p>\n<p>Die etablierte Klimaforschung betrachtet Wasserdampf also keineswegs als unbedeutend. Der eigentliche Streitpunkt ist die Gewichtung: CO\u2082 wird als l\u00e4ngerfristiger Antrieb behandelt, Wasserdampf \u00fcberwiegend als darauf reagierender Verst\u00e4rker. Diese Gewichtung stellt Michael Limburg infrage. Er r\u00fcckt Wasserdampf zusammen mit der Sonneneinstrahlung wesentlich st\u00e4rker in den Vordergrund und bezweifelt, dass dem vergleichsweise seltenen CO\u2082 jene dominante Rolle zukommt, die ihm in der gegenw\u00e4rtigen Klimadebatte zugeschrieben wird. Den Ausf\u00fchrungen von Michael Limburg kann ich wesentlich mehr Wahrheitsgehalt abgewinnen, zumal die Bezeichnung des Wasserdampfs als \u201everst\u00e4rkende\u201c R\u00fcckkopplung noch nicht beantwortet, wie gro\u00df seine tats\u00e4chliche Bedeutung im Zusammenspiel von Temperatur, Wolken, Verdunstung und Niederschlag ist. All diese Prozesse m\u00fcssen ber\u00fccksichtigt werden, wenn die zus\u00e4tzliche Wirkung von CO\u2082 abgesch\u00e4tzt werden soll.<\/p>\n<p>Damit f\u00fchrt die Betrachtung des Wasserdampfs unmittelbar zur n\u00e4chsten Frage: Wenn Wasserdampf bereits gro\u00dfe Bereiche der von der Erde abgegebenen Infrarotstrahlung absorbiert und sich seine Absorptionsbereiche teilweise mit denen des CO\u2082 \u00fcberschneiden, wie viel zus\u00e4tzliche Wirkung bleibt dann \u00fcberhaupt noch f\u00fcr CO\u2082 \u2013 und wie stark kann diese die Erde tats\u00e4chlich erw\u00e4rmen? Gibt es Bereiche, in denen die Wirkung des CO\u2082 bereits weitgehend ausgesch\u00f6pft ist? Oder f\u00fchrt jede weitere Erh\u00f6hung seiner Konzentration zu einer zus\u00e4tzlichen Ver\u00e4nderung der Strahlungsbilanz \u2013 und damit letztlich auch der Temperatur?<\/p>\n<p><strong>3. Ist die CO\u2082-Wirkung irgendwann \u201eges\u00e4ttigt\u201c?<\/strong><\/p>\n<p>Damit bin ich bei einer Frage, die zun\u00e4chst einfach klingt: Wenn Wasserdampf bereits einen erheblichen Teil der von der Erde abgegebenen W\u00e4rmestrahlung aufnimmt und CO\u2082 zus\u00e4tzlich in bestimmten, teilweise gleichen Bereichen wirkt \u2013 wie viel W\u00e4rmestrahlung bleibt dann \u00fcberhaupt noch \u00fcbrig, auf die zus\u00e4tzliches CO\u2082 Einfluss nehmen kann?<\/p>\n<p>Hier f\u00e4llt in der Klimawissenschaft h\u00e4ufig der Begriff S\u00e4ttigung. Stellen Sie sich vor, Sie m\u00f6chten einen Raum abdunkeln und kleben daf\u00fcr eine leicht get\u00f6nte Folie auf das Fenster. Die erste Lage reduziert den Lichteinfall deutlich. Eine zweite verdunkelt den Raum weiter, aber der zus\u00e4tzliche Effekt ist bereits geringer. Bei vielen \u00fcbereinanderliegenden Folien macht eine weitere Lage schlie\u00dflich nur noch einen kleinen Unterschied. \u00dcbertragen auf CO\u2082 lautet die Frage: Gibt es Wellenl\u00e4ngenbereiche, in denen bereits so viel der von der Erde abgegebenen Infrarotstrahlung absorbiert wird, dass zus\u00e4tzliche CO\u2082-Molek\u00fcle dort kaum noch etwas ver\u00e4ndern k\u00f6nnen?<\/p>\n<p>Ja, solche stark ges\u00e4ttigten Bereiche gibt es. CO\u2082 kann nicht jede von der Erde abgegebene W\u00e4rmestrahlung gleicherma\u00dfen aufnehmen, sondern reagiert besonders stark auf bestimmte Wellenl\u00e4ngenbereiche. Einen solchen Bereich bezeichnet man als Absorptionsband.<\/p>\n<p>In einem Teil dieses Absorptionsbandes ist die Wirkung bereits sehr stark: Dort befinden sich auf dem Weg der Strahlung durch die Atmosph\u00e4re gen\u00fcgend CO\u2082-Molek\u00fcle, sodass ein sehr gro\u00dfer Teil der betreffenden W\u00e4rmestrahlung aufgenommen wird. Zus\u00e4tzliches CO\u2082 kann in diesem bereits weitgehend ges\u00e4ttigten Bereich deshalb vergleichsweise wenig ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Die R\u00e4nder eines solchen Absorptionsbandes darf man sich allerdings nicht r\u00e4umlich vorstellen. Gemeint sind also nicht etwa die R\u00e4nder einer CO\u2082-Schicht in der Atmosph\u00e4re, sondern benachbarte Wellenl\u00e4ngen der Infrarotstrahlung. Innerhalb des Absorptionsbandes ist die Aufnahme unterschiedlich stark: Im Zentrum werden bestimmte Wellenl\u00e4ngenbereiche der von der Erde abgegebenen Infrarotstrahlung besonders stark absorbiert, w\u00e4hrend die Absorption an den R\u00e4ndern schw\u00e4cher ist.<\/p>\n<p>Kommt zus\u00e4tzliches CO\u2082 in die Atmosph\u00e4re, ver\u00e4ndert sich deshalb im bereits stark ges\u00e4ttigten Zentrum vergleichsweise wenig. An den weniger ges\u00e4ttigten Randbereichen kann zus\u00e4tzliches CO\u2082 dagegen noch weitere Infrarotstrahlung aufnehmen.<\/p>\n<p>S\u00e4ttigung bedeutet deshalb nicht automatisch, dass zus\u00e4tzliches CO\u2082 \u00fcberhaupt keine weitere Wirkung mehr besitzt. Nach der etablierten Strahlungsphysik nimmt vielmehr der zus\u00e4tzliche Effekt mit steigender CO\u2082-Konzentration ab \u2013 er verschwindet aber nicht einfach.<\/p>\n<p>Das ist der Grund, weshalb die etablierte Klimaphysik nicht von einer linearen, sondern n\u00e4herungsweise von einer logarithmischen CO\u2082-Wirkung ausgeht. Das klingt komplizierter, als es ist: Eine Verdoppelung von beispielsweise 280 auf 560 ppm erzeugt ungef\u00e4hr denselben zus\u00e4tzlichen Strahlungsantrieb wie eine weitere Verdoppelung von 560 auf 1.120 ppm. Dieser zus\u00e4tzliche Strahlungsantrieb f\u00fchrt nach der etablierten Klimaphysik wiederum zu einer zus\u00e4tzlichen Erw\u00e4rmung. F\u00fcr denselben zus\u00e4tzlichen Effekt ben\u00f6tigt man also immer mehr CO\u2082. Der IPCC ber\u00fccksichtigt diesen abnehmenden zus\u00e4tzlichen Effekt.<\/p>\n<p><strong>Limburgs Einwand<\/strong><\/p>\n<p>Michael Limburg und andere Kritiker setzen an diesem S\u00e4ttigungseffekt an, ziehen daraus aber eine wesentlich weitergehende Schlussfolgerung. Auf EIKE wurde die Auffassung vertreten, der CO\u2082-Treibhauseffekt sei bereits bei deutlich niedrigeren Konzentrationen weitgehend \u201eausgereizt\u201c gewesen. Weiteres CO\u2082 k\u00f6nne demnach nur noch wenig zus\u00e4tzliche Erw\u00e4rmung bewirken. Limburg stellt zudem die Bedeutung des Wasserdampfs und der Wolken gegen\u00fcber CO\u2082 st\u00e4rker heraus.<\/p>\n<p>Damit stehen sich zwei Aussagen gegen\u00fcber, die man sauber auseinanderhalten sollte.<\/p>\n<p>Die erste: Teile der CO\u2082-Absorption sind tats\u00e4chlich stark ges\u00e4ttigt. Das ist kein Au\u00dfenseiterargument, sondern wird auch vom IPCC beschrieben.<\/p>\n<p>Die zweite: Daraus folge, dass zus\u00e4tzliches CO\u2082 heute praktisch keine relevante Erw\u00e4rmungswirkung mehr besitzen k\u00f6nne. Diese weitergehende Schlussfolgerung wird von der etablierten Klimaphysik bestritten. Sie verweist auf die weniger ges\u00e4ttigten Randbereiche der Absorptionsbanden und zus\u00e4tzlich auf die H\u00f6he in der Atmosph\u00e4re, aus der W\u00e4rmestrahlung letztlich ins Weltall entweichen kann. Sie begr\u00fcndet die weitere Wirkung zus\u00e4tzlichen CO\u2082 unter anderem damit, dass die Atmosph\u00e4re nach oben d\u00fcnner und k\u00e4lter wird. Mehr CO\u2082 f\u00fchrt nach dieser Erkl\u00e4rung zun\u00e4chst dazu, dass etwas weniger W\u00e4rmestrahlung ins Weltall entweicht. Dadurch nimmt das Klimasystem vor\u00fcbergehend mehr Energie auf, als es abgibt, und erw\u00e4rmt sich. Da ein w\u00e4rmerer K\u00f6rper mehr Energie abstrahlt als ein k\u00e4lterer, steigt mit der Temperatur auch die Abstrahlung ins Weltall \u2013 bis sich Aufnahme und Abgabe von Energie wieder ausgleichen. Das neue Gleichgewicht liegt nach dieser Theorie bei einer h\u00f6heren Temperatur.<\/p>\n<p>Damit ist allerdings noch nicht beantwortet, wie gro\u00df diese zus\u00e4tzliche Erw\u00e4rmung tats\u00e4chlich ausf\u00e4llt. Dass zus\u00e4tzliches CO\u2082 trotz teilweise ges\u00e4ttigter Absorptionsbereiche weiterhin eine Wirkung haben kann, ist das eine. Wie viele Zehntel oder ganze Grad daraus entstehen, ist eine andere Frage \u2013 denn dabei spielen wiederum Wasserdampf, Wolken, Ozeane und weitere R\u00fcckkopplungen eine Rolle. Ja, komplex und nicht einfach zu verstehen, ich wei\u00df!<\/p>\n<p>Der IPCC berechnet f\u00fcr eine Verdoppelung der CO\u2082-Konzentration zun\u00e4chst einen zus\u00e4tzlichen Strahlungsantrieb von knapp vier Watt pro Quadratmeter. Vereinfacht ausgedr\u00fcckt beschreibt dieser Wert, wie stark sich dadurch die Energiebilanz der Erde ver\u00e4ndert.<\/p>\n<p><strong>4. Von Watt pro Quadratmeter zu Grad Celsius<\/strong><\/p>\n<p>Wie werden aus knapp vier Watt pro Quadratmeter schlie\u00dflich die h\u00e4ufig genannten rund drei Grad Erw\u00e4rmung? Was davon ergibt sich unmittelbar aus der Strahlungsphysik \u2013 und was erst aus der Reaktion des gesamten Klimasystems?<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst muss man zwei Gr\u00f6\u00dfen auseinanderhalten: Watt pro Quadratmeter beschreibt einen Energiefluss, Grad Celsius eine Temperatur. Das eine l\u00e4sst sich deshalb nicht einfach in das andere umrechnen.<\/p>\n<p>Der IPCC geht davon aus, dass eine Verdoppelung der CO\u2082-Konzentration die Energiebilanz der Erde um knapp vier Watt pro Quadratmeter ver\u00e4ndert. W\u00fcrde man vereinfacht nur die unmittelbare Reaktion auf diese Ver\u00e4nderung betrachten und weitere R\u00fcckkopplungen zun\u00e4chst au\u00dfer Acht lassen, erg\u00e4be sich eine Erw\u00e4rmung von etwas mehr als einem Grad Celsius.<\/p>\n<p><strong>Wie werden daraus die h\u00e4ufig genannten rund drei Grad?<\/strong><\/p>\n<p>Hier kommen die R\u00fcckkopplungen ins Spiel. Erw\u00e4rmt sich die Erde, kann beispielsweise mehr Wasser verdunsten. Der zus\u00e4tzliche Wasserdampf verst\u00e4rkt nach etablierter Klimaphysik die Erw\u00e4rmung. Schmelzen Schnee und Eis, kommen dunklere Fl\u00e4chen zum Vorschein, die mehr Sonnenenergie aufnehmen. Hinzu kommen Ver\u00e4nderungen der Wolken, deren Wirkung komplizierter ist, weil sie je nach Art, H\u00f6he und Situation sowohl k\u00fchlend als auch erw\u00e4rmend wirken k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Der IPCC ber\u00fccksichtigt diese und weitere Prozesse und kommt f\u00fcr eine Verdoppelung der CO\u2082-Konzentration langfristig auf eine Sch\u00e4tzung von etwa drei Grad Erw\u00e4rmung. Dabei handelt es sich ausdr\u00fccklich nicht um einen exakt feststehenden Wert; der IPCC nennt eine wahrscheinliche Bandbreite von 2,5 bis 4 Grad Celsius.<\/p>\n<p>Darin liegt der f\u00fcr mich als Skeptiker interessante Punkt: Die strahlungsphysikalische Wirkung des CO\u2082 ist das eine. Wie stark Wasserdampf, Wolken, Eis und andere Prozesse diese Wirkung anschlie\u00dfend verst\u00e4rken oder abschw\u00e4chen, ist das andere.<\/p>\n<p>Zwischen \u201eCO\u2082 nimmt Infrarotstrahlung auf\u201c und \u201eeine Verdoppelung des CO\u2082 f\u00fchrt zu rund drei Grad Erw\u00e4rmung\u201c liegen also mehrere weitere Schritte. Sie beruhen auf physikalischen Erkenntnissen, Beobachtungen, Rekonstruktionen und Modellrechnungen \u2013 und sind mit Unsicherheiten verbunden.<\/p>\n<p>Eine gewichtige Frage lautet deshalb: Wie zuverl\u00e4ssig lassen sich diese R\u00fcckkopplungen bestimmen? Doch bevor aus Messungen, Berechnungen und Modellen Aussagen \u00fcber Zehntelgrade oder ganze Grade abgeleitet werden, stellt sich noch eine viel grundlegendere Frage: Wie zuverl\u00e4ssig l\u00e4sst sich die globale Temperatur \u00fcberhaupt bestimmen?<\/p>\n<p>Denn eine \u201eTemperatur der Erde\u201c kann man nicht einfach an einem einzigen Thermometer ablesen. Sie entsteht aus unz\u00e4hligen Messungen an Land und auf See, aus unterschiedlichen Messverfahren und aus statistischen Auswertungen.<\/p>\n<p>Damit komme ich zu einem weiteren Punkt, der f\u00fcr die Klimadebatte von erheblicher Bedeutung ist:<\/p>\n<p><strong>5. Wie misst man die Temperatur der Erde?<\/strong><\/p>\n<p>Wenn von einer k\u00fcnftigen globalen Erw\u00e4rmung um 1,2, 1,5 oder vielleicht 2 Grad gesprochen wird, entsteht der Eindruck, die \u201eTemperatur der Erde\u201c sei eine unmittelbar messbare Gr\u00f6\u00dfe. Das ist sie nicht. Es gibt kein Thermometer, das irgendwo in den Boden gesteckt wird und anschlie\u00dfend die globale Mitteltemperatur anzeigt. Die Erde besitzt gleichzeitig v\u00f6llig unterschiedliche Temperaturen: in der Sahara andere als in Gr\u00f6nland, \u00fcber dem Atlantik andere als \u00fcber M\u00fcnchen, nachts andere als am Nachmittag und in zwei Metern H\u00f6he andere als unmittelbar \u00fcber dem Asphalt. Ein Mittelwert ist \u2013 mit Unsicherheiten \u2013 berechenbar, aber nicht messbar. Die globale Mitteltemperatur wird aus einer riesigen Zahl einzelner Messungen berechnet.<\/p>\n<p>An Land werden Lufttemperaturen \u00fcblicherweise in ungef\u00e4hr zwei Metern H\u00f6he gemessen. \u00dcber den Ozeanen \u2013 die immerhin rund 71 Prozent der Erdoberfl\u00e4che bedecken \u2013 stammen die Daten dagegen unter anderem von Schiffen und Bojen. Moderne globale Datens\u00e4tze f\u00fchren diese unterschiedlichen Messungen zusammen. Dabei wird vor allem betrachtet, wie stark die gemessene Temperatur von einem festgelegten langj\u00e4hrigen Vergleichswert abweicht. Diese Abweichung nennt man Temperaturanomalie. Liegt die Temperatur beispielsweise 1 Grad \u00fcber dem Vergleichswert, betr\u00e4gt die Anomalie plus 1 Grad. Aus sehr vielen solcher Werte wird anschlie\u00dfend die globale Temperaturentwicklung berechnet.<\/p>\n<p>Das klingt zun\u00e4chst vern\u00fcnftig. Aber hier stellen sich Fragen, auf die Michael Limburg seit Jahren hinweist.<\/p>\n<p><strong>Was misst eine Wetterstation eigentlich?<\/strong><\/p>\n<p>Eine Wetterstation misst zun\u00e4chst nur die Temperatur an ihrem konkreten Standort. Und dieser Standort spielt eine erhebliche Rolle. Eine Messstation auf einer Wiese kann andere Werte liefern als eine Station zwischen Geb\u00e4uden. Asphalt und Beton erw\u00e4rmen sich anders als Gras oder Wald. Eine Stadt speichert W\u00e4rme anders als ihre l\u00e4ndliche Umgebung. Wasserfl\u00e4chen reagieren wiederum anders als Landfl\u00e4chen.<\/p>\n<p>Hinzu kommt, dass sich Messbedingungen im Laufe von Jahrzehnten ver\u00e4ndern k\u00f6nnen. St\u00e4dte wachsen um ehemalige Wetterstationen herum. Stationen werden versetzt. Messger\u00e4te werden ausgetauscht. Beobachtungszeiten \u00e4ndern sich.<br \/>Ein Thermometer misst zwar eine Temperatur. Ob diese Temperatur aber f\u00fcr eine gr\u00f6\u00dfere Fl\u00e4che repr\u00e4sentativ ist, ist bereits eine andere Frage.<\/p>\n<p>Limburg setzt seine Kritik an diesem Punkt an. Er bezweifelt, dass aus historisch gewachsenen, r\u00e4umlich ungleich verteilten und teilweise ver\u00e4nderten Messnetzen eine globale Temperaturentwicklung mit jener Genauigkeit bestimmt werden kann, mit der sie h\u00e4ufig \u00f6ffentlich pr\u00e4sentiert wird. Besonders kritisch sieht er die Bildung einer \u201eglobalen Mitteltemperatur\u201c und die nachtr\u00e4gliche Bearbeitung beziehungsweise Homogenisierung von Messreihen. In einem Beitrag von 2025 bezeichnete er die globale Mitteltemperatur als ungeeignet, daraus ein eindeutiges anthropogenes Signal abzuleiten.<\/p>\n<p><strong>W\u00e4rmeinseln, Stationswechsel und Korrekturen<\/strong><\/p>\n<p>Dass St\u00e4dte sogenannte W\u00e4rmeinseln bilden, wird von der etablierten Klimaforschung nicht bestritten. Ebenso wenig wird bestritten, dass Stationsverlegungen, Ger\u00e4tewechsel und andere Ver\u00e4nderungen Messreihen beeinflussen k\u00f6nnen. Deshalb werden historische Temperaturdaten \u00fcberpr\u00fcft und teilweise statistisch korrigiert beziehungsweise homogenisiert. Das wiederum er\u00f6ffnet einen neuen Streitpunkt: Wann beseitigt eine Korrektur einen Messfehler \u2013 und wann ver\u00e4ndert sie eine Messreihe m\u00f6glicherweise st\u00e4rker, als es gerechtfertigt ist? Dass solche Fragen keineswegs nur theoretischer Natur sind, zeigte die sogenannte Climategate-Aff\u00e4re von 2009. Tausende bekannt gewordene E-Mails von Klimaforschern l\u00f6sten damals eine heftige Debatte \u00fcber den Umgang mit Daten, statistischen Verfahren, Transparenz und wissenschaftlichem Widerspruch aus. Mehrere sp\u00e4tere \u201eUntersuchungen\u201c fanden zwar keinen Beleg f\u00fcr eine vors\u00e4tzliche F\u00e4lschung der Klimadaten. Fragen nach Transparenz und wissenschaftlicher Praxis blieben dennoch offen. Darauf werde ich in einem sp\u00e4teren Kapitel noch ausf\u00fchrlicher zur\u00fcckkommen.<\/p>\n<p>Hier gen\u00fcgt zun\u00e4chst die Feststellung: Wo Messdaten nachtr\u00e4glich korrigiert, homogenisiert und zu globalen Reihen zusammengef\u00fchrt werden, m\u00fcssen die verwendeten Verfahren nachvollziehbar und \u00fcberpr\u00fcfbar sein.<\/p>\n<p><strong>Die Rolle der Ozeane<\/strong><\/p>\n<p>Mehr als zwei Drittel der Erdoberfl\u00e4che bestehen aus Wasser. Eine globale Temperaturbestimmung kann sich deshalb selbstverst\u00e4ndlich nicht allein auf Wetterstationen an Land st\u00fctzen. \u00dcber den Meeren wurden Temperaturen historisch unter anderem von Schiffen gemessen. Heute spielen Bojen und weitere Beobachtungssysteme eine wichtige Rolle. Diese Messungen werden mit den Landdaten zu globalen Datens\u00e4tzen verbunden.<\/p>\n<p>Auch dabei werden unterschiedliche Messgr\u00f6\u00dfen und Messverfahren miteinander verbunden. An Land wird \u00fcberwiegend die Lufttemperatur in etwa zwei Metern H\u00f6he gemessen, \u00fcber den Ozeanen dagegen meist die Temperatur des Wassers nahe der Meeresoberfl\u00e4che. Hinzu kommt, dass sich auch die Messmethoden auf See im Laufe der Zeit ver\u00e4ndert haben \u2013 vom Wassereimer und Schiffsmessungen bis zu modernen Bojen. F\u00fcr eine globale Temperaturreihe m\u00fcssen diese unterschiedlichen Daten deshalb mathematisch aufeinander abgestimmt und zusammengef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>Verschiedene internationale Datens\u00e4tze kommen trotz unterschiedlicher Verfahren zu dem Ergebnis, dass sich die Erde langfristig erw\u00e4rmt hat. Das spricht f\u00fcr einen grunds\u00e4tzlichen Erw\u00e4rmungstrend, beantwortet aber weder die Frage nach seiner exakten Gr\u00f6\u00dfenordnung noch nach seinen Ursachen. Insbesondere ist damit noch nicht gekl\u00e4rt, welcher Anteil dieser Erw\u00e4rmung auf CO\u2082 und welcher auf andere nat\u00fcrliche oder menschliche Einflussfaktoren zur\u00fcckzuf\u00fchren ist.<\/p>\n<p>F\u00fcr mich liegt hier eine entscheidende Grenze: Gemessen werden Temperaturen. Die Ursachen der daraus berechneten Ver\u00e4nderungen werden hingegen wissenschaftlich untersucht und daraus abgeleitet. Wenn aus diesen Ableitungen anschlie\u00dfend politische Gewissheit wird, obwohl \u00fcber Gr\u00f6\u00dfenordnungen, R\u00fcckkopplungen und nat\u00fcrliche Einfl\u00fcsse weiterhin diskutiert werden muss, sollte man genauer hinsehen.<\/p>\n<p><strong>6. Messung, Modell und politische Gewissheit<\/strong><\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend stellt sich f\u00fcr mich in diesem Zusammenhang die Frage, was die Politik aus wissenschaftlichen Erkenntnissen macht. Wissenschaft arbeitet mit Messungen, Wahrscheinlichkeiten, Bandbreiten und Unsicherheiten. In der politischen Kommunikation verschwinden diese Abstufungen jedoch h\u00e4ufig. Aus wissenschaftlichen Einsch\u00e4tzungen werden Gewissheiten \u2013 und aus einem komplexen Klimasystem entsteht ein einfaches politisches Narrativ:<\/p>\n<p><strong>CO\u2082 ist die ma\u00dfgebliche Ursache der Erw\u00e4rmung und muss deshalb reduziert werden.<\/strong><\/p>\n<p>Diese Verk\u00fcrzung halte ich f\u00fcr mehr als nur problematisch.<\/p>\n<p>Dass CO\u2082 Infrarotstrahlung absorbiert, ist Physik. Dass seine Konzentration seit Beginn der Industrialisierung deutlich gestiegen ist, ist gemessen. Verschiedene internationale Temperaturdatens\u00e4tze zeigen zudem einen langfristigen Erw\u00e4rmungstrend.<\/p>\n<p>Doch damit ist die entscheidende Frage nach den Ursachen noch nicht beantwortet. Welcher Anteil der Erw\u00e4rmung ist tats\u00e4chlich auf CO\u2082 beziehungsweise andere menschliche Einfl\u00fcsse zur\u00fcckzuf\u00fchren, welcher auf nat\u00fcrliche Faktoren? Um diese Frage zu beantworten, m\u00fcssen Messdaten ausgewertet und unterschiedliche Einflussgr\u00f6\u00dfen voneinander getrennt werden. Dabei kommen unter anderem Modelle, statistische Verfahren und Annahmen \u00fcber Wasserdampf, Wolken, Ozeane und andere R\u00fcckkopplungen ins Spiel.<\/p>\n<p>Der IPCC kommt auf dieser Grundlage zu einer sehr weitgehenden Aussage: Der menschliche Einfluss habe Atmosph\u00e4re, Ozeane und Land eindeutig erw\u00e4rmt. F\u00fcr eine Verdoppelung der CO\u2082-Konzentration nennt er als beste Sch\u00e4tzung langfristig etwa drei Grad Erw\u00e4rmung, zugleich aber eine wahrscheinliche Bandbreite von 2,5 bis 4 Grad Celsius.<\/p>\n<p>Und das ist in meinen Augen das Problem: Aus einer wissenschaftlichen Aussage mit Bandbreiten und Unsicherheiten wird in der politischen Debatte eine scheinbar unumst\u00f6\u00dfliche Gewissheit.<\/p>\n<p>Mir ist das zu einfach. Wie gro\u00df der zus\u00e4tzliche Erw\u00e4rmungseffekt des CO\u2082 innerhalb des Klimasystems tats\u00e4chlich ist, bleibt deshalb f\u00fcr mich eine zentrale Frage.<\/p>\n<p>Auch Einw\u00e4nde von Michael Limburg und anderen Kritikern sind f\u00fcr mich nicht mit dem Etikett \u201eKlimaleugner\u201c erledigt \u2013 ganz im Gegenteil. Wer wissenschaftliche Gewissheit beansprucht, muss sich auch mit Gegenargumenten auseinandersetzen und erkl\u00e4ren k\u00f6nnen, warum sie falsch sein sollen.<\/p>\n<p>Damit komme ich zum <strong>Fazit<\/strong> dieses Kapitels: CO\u2082 ist ein Treibhausgas. Aber aus dieser physikalischen Tatsache allein wird noch kein \u201eKlimakiller\u201c. Zwischen der nachweisbaren Strahlungswirkung eines CO\u2082-Molek\u00fcls und Aussagen dar\u00fcber, wie sich die globale Temperatur in mehreren Jahrzehnten entwickeln wird, liegen Messungen, Berechnungen, R\u00fcckkopplungen und Modelle.<\/p>\n<p>Wissenschaft sollte die Grenzen ihrer Aussagen sichtbar machen. Politik neigt dazu, daraus Gewissheiten zu formen. Diese Gewissheiten werde ich in den n\u00e4chsten Kapiteln hinterfragen.<\/p>\n<p><strong>+++<\/strong><\/p>\n<h3 id=\"anmerkungen-und-quellen\">Anmerkungen und Quellen\u00a0<\/h3>\n<p>Noch ein privates Anliegen, werte Leserinnen, werte Leser! Das Buch \u201e<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.amazon.de\/dp\/B0HG4SHX89?spcref=PRINT_LISTING&amp;ref=apolut.net\"><u>Corona \u2013 das letzte Kapitel ist noch nicht geschrieben<\/u><\/a>\u201c ist am 20. August 2026 im Online-Handel erschienen. \u00dcber Corona wurde viel geschrieben \u2013 meist \u00fcber einzelne Aspekte. Dieses Buch versucht, die vielen Teile zu einem Gesamtbild zusammenzuf\u00fcgen. In 18 Kapiteln werden die politischen, gesellschaftlichen, medizinischen, medialen und psychologischen Facetten der Corona-Zeit: von Zahlen und Impfkampagne \u00fcber Grundrechtseingriffe, RKI-Protokolle und mediale Meinungslenkung bis hin zu Widerstand und der bis heute unzureichenden Aufarbeitung beleuchtet.<\/p>\n<p>Das Buch richtet sich besonders an Menschen, die angesichts widerspr\u00fcchlicher Darstellungen noch immer fragen: <strong>Was ist damals eigentlich geschehen?<\/strong> Es liefert keine vorgeschriebene Antwort, sondern Zusammenh\u00e4nge, Widerspr\u00fcche und unterschiedliche Perspektiven als Grundlage f\u00fcr das eigene Urteil.<\/p>\n<p>Mein Buch \u201e<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.amazon.de\/dp\/B0H761YF9H\/ref=sr_1_2?__mk_de_DE=&amp;ref=apolut.net\"><u>Eine Reise zum Selbst<\/u><\/a>\u201c wurde am 2. Juli 2026 ver\u00f6ffentlicht. Die Texte dieses Buches laden dazu ein, gewohnte Denk- und Handlungsmuster zu hinterfragen, ohne neue Dogmen zu schaffen. Sie verbinden Erkenntnisse aus Philosophie, Spiritualit\u00e4t, Psychologie und Lebenserfahrung zu einer verst\u00e4ndlichen und lebensnahen Reflexion \u00fcber das Menschsein. Themen wie Selbstreflexion, die Kraft des gegenw\u00e4rtigen Augenblicks, Geben und Empfangen, Dankbarkeit, Liebe, Toleranz, pers\u00f6nliches Wachstum und der Umgang mit den Herausforderungen des Lebens bilden die Wegmarken dieser Reise.<\/p>\n<p>Ende M\u00e4rz und Anfang April 2025 wurden meine beiden B\u00fccher<br \/>\u201e<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.amazon.de\/Die-Friedensunt%C3%BCchtigen-Kriegstreiber-Deutschland-Europa\/dp\/B0F3XG6Q8Z\/ref=sr_1_1?__mk_de_&amp;ref=apolut.net\"><u>Die Friedensunt\u00fcchtigen<\/u><\/a>\u201c und \u201e<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.amazon.de\/Taumel-Niedergangs-Demokratischer-wirtschaftlicher-Deutschlands\/dp\/B0F32JS87R\/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=3JJ04002EWR69&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.Oj5YLI-ra13Jo1-hO3-QxpjVbqW4Zp-PgBoc_HkFZ0vRUAWpRhr9t_FAukNDd-Kjcz24yajuJ0MGZH2qtGzmxpn7IHu4XH4zz7p1a1MmegCroLWfM0lg0S7-NKT7bzhndp4CWW4gSeOmVn4mEJkRb4EDuTDPcwlTL9C2uagF3SY.y1TkrGl-reGDcZECS28yDUvz5-L9ZR9OorjTu71NTfk&amp;dib_tag=se&amp;keywords=Im+Taumel+des+Niedergangs&amp;qid=1744634000&amp;s=books&amp;sprefix=im+taumel+des+niedergangs,stripbooks,110&amp;sr=1-1&amp;ref=apolut.net\"><u>Im Taumel des Niedergangs<\/u><\/a>\u201c ver\u00f6ffentlicht. Ende September 2024 erschien das Buch \u201e<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.amazon.de\/Gef%C3%A4hrliche-Nullen-Kriegstreiber-Elitenvertreter-Deutschlands\/dp\/B0DJ374G6K\/ref=sr_1_2?__mk_de_&amp;ref=apolut.net\"><u>Gef\u00e4hrliche Nullen \u2013 Kriegstreiber und Elitenvertreter<\/u><\/a>\u201c.<\/p>\n<p><strong>+++\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Dank an den Autor f\u00fcr das Recht zur Ver\u00f6ffentlichung dieses Beitrags.<\/p>\n<p><strong>+++<\/strong><\/p>\n<p>Bild: Illustration des Treibhauseffekts<br \/>Bildquelle: Pornchai oom \/ shutterstock<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Meinungsbeitrag von Uwe Froschauer. 1. Was bedeutet Treibhauseffekt? Bevor man dar\u00fcber streitet, wie stark Kohlendioxid das Klima beeinflusst, sollte zun\u00e4chst gekl\u00e4rt werden, wor\u00fcber \u00fcberhaupt gesprochen wird. Der Begriff \u201eTreibhauseffekt\u201c klingt zun\u00e4chst einfacher, als die dahinterliegenden physikalischen Vorg\u00e4nge tats\u00e4chlich sind. Die Erde erh\u00e4lt den gr\u00f6\u00dften Teil ihrer Energie von der Sonne. Diese Energie erreicht die [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":19522,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_gspb_post_css":"","_uag_custom_page_level_css":"","fifu_image_url":"","fifu_image_alt":"","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-19521","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-politik"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":7}},"uagb_featured_image_src":{"full":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:uWN0.cae\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Artikel_20260826_Treibhauseffekt_apolut-1-1.jpg",1920,1080,false],"thumbnail":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:uWN0.cae\/w:150\/h:150\/q:mauto\/rt:fill\/g:ce\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Artikel_20260826_Treibhauseffekt_apolut-1-1.jpg",150,150,true],"medium":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:uWN0.cae\/w:300\/h:169\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Artikel_20260826_Treibhauseffekt_apolut-1-1.jpg",300,169,true],"medium_large":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:uWN0.cae\/w:768\/h:432\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Artikel_20260826_Treibhauseffekt_apolut-1-1.jpg",768,432,true],"large":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:uWN0.cae\/w:1024\/h:576\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Artikel_20260826_Treibhauseffekt_apolut-1-1.jpg",1024,576,true],"1536x1536":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:uWN0.cae\/w:1536\/h:864\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Artikel_20260826_Treibhauseffekt_apolut-1-1.jpg",1536,864,true],"2048x2048":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:uWN0.cae\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Artikel_20260826_Treibhauseffekt_apolut-1-1.jpg",1920,1080,false],"trp-custom-language-flag":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:uWN0.cae\/w:18\/h:10\/q:mauto\/f:best\/dpr:2\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Artikel_20260826_Treibhauseffekt_apolut-1-1.jpg",18,10,true]},"uagb_author_info":{"display_name":"admin","author_link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/author\/admin\/"},"uagb_comment_info":0,"uagb_excerpt":"Ein Meinungsbeitrag von Uwe Froschauer. 1. Was bedeutet Treibhauseffekt? Bevor man dar\u00fcber streitet, wie stark Kohlendioxid das Klima beeinflusst, sollte zun\u00e4chst gekl\u00e4rt werden, wor\u00fcber \u00fcberhaupt gesprochen wird. Der Begriff \u201eTreibhauseffekt\u201c klingt zun\u00e4chst einfacher, als die dahinterliegenden physikalischen Vorg\u00e4nge tats\u00e4chlich sind. Die Erde erh\u00e4lt den gr\u00f6\u00dften Teil ihrer Energie von der Sonne. Diese Energie erreicht die&hellip;","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19521","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=19521"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19521\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/19522"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=19521"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=19521"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=19521"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}