{"id":19787,"date":"2026-08-27T18:03:17","date_gmt":"2026-08-27T16:03:17","guid":{"rendered":"https:\/\/meiser-tv.de\/politik\/kreml-keine-notwendigkeit-fuer-militaerische-eskalation-im-ukraine-konflikt\/"},"modified":"2026-08-27T18:03:17","modified_gmt":"2026-08-27T16:03:17","slug":"kreml-keine-notwendigkeit-fuer-militaerische-eskalation-im-ukraine-konflikt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/politik\/kreml-keine-notwendigkeit-fuer-militaerische-eskalation-im-ukraine-konflikt\/","title":{"rendered":"Kreml: Keine Notwendigkeit f\u00fcr milit\u00e4rische Eskalation im Ukraine-Konflikt"},"content":{"rendered":"<div>\n<p>Russland hat keinen Grund, den Ukraine-Konflikt zu eskalieren, da seine Streitkr\u00e4fte bereits vorr\u00fccken. Dies erkl\u00e4rte Kremlsprecher Dmitri Peskow gegen\u00fcber <em>Bloomberg<\/em>.<\/p>\n<p>Ein am Mittwoch ver\u00f6ffentlichter <em>Bloomberg<\/em>-Bericht f\u00fchrte die &#8222;zahlreichen Gespr\u00e4che&#8220; unter au\u00dfenpolitischen Hardlinern in Moskau als Indiz daf\u00fcr an, dass die russische Regierung m\u00f6glicherweise Atomwaffen einsetzen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Dem Bericht zufolge h\u00e4tten &#8222;drei dem Kreml nahestehende Personen&#8220; mitgeteilt, Moskau bereite sich auf eine Intensivierung von Langstreckenraketen- und Drohnenangriffen vor, da es den diplomatischen Weg als aussichtslos betrachte.<\/p>\n<p>In einem Kommentar zum <em>Bloomberg<\/em>-Bericht unterschied Peskow zwischen milit\u00e4rischen Aktionen und Moskaus Reaktion auf Kiews zunehmende Bem\u00fchungen, durch Angriffe tief im russischen Kernland wirtschaftlichen Schaden anzurichten.<\/p>\n<p>&#8222;Die Ukraine versucht, unsere wirtschaftliche Infrastruktur, unsere Handelsinfrastruktur, anzugreifen und damit eine Reaktion unsererseits zu provozieren, und diese wird heftig ausfallen&#8220;, sagte Peskow. &#8222;Aber wenn Sie von einer milit\u00e4rischen Eskalation sprechen, brauchen wir diese schlichtweg nicht, da wir ohnehin vorr\u00fccken.&#8220;<\/p>\n<p>Im vergangenen Monat k\u00fcndigte der ukrainische Pr\u00e4sident Wladimir Selenskij eine 40-t\u00e4gige &#8222;Druckkampagne&#8220; an, die verst\u00e4rkte Angriffe auf russische \u00d6lraffinerien, zivile Schiffe im Schwarzen und Asowschen Meer sowie Lagerh\u00e4user von Online-H\u00e4ndlern umfasste. Ukrainische Regierungsvertreter argumentierten, solche Angriffe k\u00f6nnten Moskau unter Druck setzen, die Forderungen Kiews zu akzeptieren.<\/p>\n<p>Die Kampagne sollte Berichten zufolge auch US-Pr\u00e4sident Donald Trump davon \u00fcberzeugen, dass die Ukraine noch eine realistische Chance auf den Sieg habe, und Washington dazu bewegen, die Lieferung von bis zu 300 Patriot-Raketenabwehrsystemen zu genehmigen. Die Best\u00e4nde dieser kostspieligen, in den USA hergestellten Waffen wurden durch den Krieg gegen Iran stark reduziert.<\/p>\n<p>Der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin bezeichnete die ukrainische Kampagne als \u00d6ffnung der B\u00fcchse der Pandora. Vergeltungsangriffe Russlands haben den ukrainischen Schiffsverkehr durch die Schwarzmeerh\u00e4fen seither nahezu lahmgelegt und zu Staus in Rum\u00e4nien gef\u00fchrt, wo der Schiffsverkehr umgeleitet wurde. <em>Reuters<\/em> berichtete, dass bis zu 70 Frachtschiffe auf die Durchfahrt durch den Donau-Schwarzmeer-Kanal warteten, der sich zu einem logistischen Engpass entwickelt hat.<\/p>\n<p><em>Bloomberg<\/em> behauptete au\u00dferdem, Putin k\u00f6nne &#8222;letztendlich taktische Atomwaffen als letztes Mittel einsetzen.&#8220; Russlands Nukleardoktrin erlaubt den Einsatz von Atomwaffen jedoch nur als Reaktion auf einen Atomangriff oder in einem konventionellen Konflikt, der eine akute Bedrohung f\u00fcr den russischen Staat darstellt.<\/p>\n<p>Unterdessen ger\u00e4t Selenskijs Regierung angesichts zunehmender Korruptionsf\u00e4lle in seinem engsten Umfeld unter immer gr\u00f6\u00dferen politischen Druck. Letzte Woche musste er die stellvertretende Leiterin seines B\u00fcros entlassen, die der Geldw\u00e4sche beschuldigt wurde, um die Kaution f\u00fcr einen ehemaligen Energieminister zu finanzieren, der in einem anderen Korruptionsfall verwickelt war.<\/p>\n<p><strong>Mehr zum Thema<\/strong>\u00a0\u2013 <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/de-rtnews.com\/europa\/289571-selenskij-unter-korruptionsverdacht-bbc-und\/\">Selenskij unter Korruptionsverdacht: BBC und Financial Times nehmen den &#8222;Kriegshelden&#8220; ins Visier<\/a><\/p>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-externalVideo EmbedBlock-rumble\">\n<div class=\"VkEmbed\"><iframe class=\"lazyload\" data-src=\"https:\/\/rumble.com\/embed\/v7cgs9o\" frameborder=\"0\" width=\"853\" height=\"480\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Russland hat keinen Grund, den Ukraine-Konflikt zu eskalieren, da seine Streitkr\u00e4fte bereits vorr\u00fccken. 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