{"id":20137,"date":"2026-08-31T06:04:12","date_gmt":"2026-08-31T04:04:12","guid":{"rendered":"https:\/\/meiser-tv.de\/politik\/russland-hat-endlich-den-wunden-punkt-des-westens-in-der-ukraine-gefunden\/"},"modified":"2026-08-31T06:04:12","modified_gmt":"2026-08-31T04:04:12","slug":"russland-hat-endlich-den-wunden-punkt-des-westens-in-der-ukraine-gefunden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/politik\/russland-hat-endlich-den-wunden-punkt-des-westens-in-der-ukraine-gefunden\/","title":{"rendered":"Russland hat endlich den wunden Punkt des Westens in der Ukraine gefunden"},"content":{"rendered":"<div>\n<p><em>Von Wiktoria Nikiforowa<\/em><\/p>\n<p>Russlands \u00d6ffentlichkeit forderte vom Milit\u00e4r des Landes wiederholt russische Milit\u00e4rschl\u00e4ge gegen Entscheidungszentren in der Ukraine. Das Problem war, diese Zentren auch <em>dort<\/em> zu finden: Denn sicherlich konnte und kann man doch nicht die Puppenkiste mit westlichen Marionetten in der Bankowaja-Stra\u00dfe in Kiew als ein solches Zentrum betrachten, aus dem man besagte Marionetten nach Bedarf hervorholt und wieder verstaut? Sehen Sie: Eben.<\/p>\n<p>Ebenfalls nicht viel unabh\u00e4ngiger scheint aber auch die politische Elite der Alten Welt zu sein. Bundeskanzler Merz, der eifrig die Interessen des BlackRock-Hedgefonds vertritt \u2013 trifft etwa er \u00fcberhaupt noch eigene Entscheidungen? Die Deutschen jedenfalls glauben es nicht.<\/p>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-externalVideo EmbedBlock-rumble\">\n<div class=\"VkEmbed\"><iframe class=\"lazyload\" data-src=\"https:\/\/rumble.com\/embed\/v7cevoo\" frameborder=\"0\" width=\"853\" height=\"480\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n<\/p><\/div>\n<p>Doch nach und nach gelang es Russlands Milit\u00e4r, wenn nicht das Nervenzentrum des Westens, so doch dessen gr\u00f6\u00dften wunden Punkt ausfindig zu machen, der dabei f\u00fcr Angriffe ungesch\u00fctzt offenliegt. In den j\u00fcngsten Augusttagen hat die russische Armee die grundlegendsten Interessen unserer strategischen Gegner gleichsam (hust) in der T\u00fcr eingeklemmt \u2013 die wirtschaftlichen: Angriffe auf die H\u00e4fen von Odessa, die ukrainische Energie- und Verkehrsinfrastruktur und \u2013 als Kr\u00f6nung \u2013 auf die Metallurgiewerke in Saporoschje und Kriwoi Rog wurden fortgesetzt. Russlands Verteidigungsministerium stellt in seinen Berichten zu Recht fest, dass Saporoschstal und der Standort von ArcelorMittal in Kriwoi Rog metallurgische Produkte an die ukrainischen Streitkr\u00e4fte liefern und daher legitime milit\u00e4rische Ziele darstellen.<\/p>\n<p>Die andauernden Angriffe auf diese Werke im August unterbrechen jedoch nicht nur die Versorgung der ukrainischen Streitkr\u00e4fte mit wichtigen Produkten. Sie zerst\u00f6ren die gesamte ukrainische Stahlindustrie \u2013 und damit auch deren Exportkapazit\u00e4ten. Milliarden Euro aus Steuereinnahmen, die bisher den ukrainischen Staatshaushalt stetig aufgef\u00fcllt haben, verschwinden vor unseren Augen.<\/p>\n<p>Der Ukraine droht dadurch die weitere Zerst\u00f6rung ihrer Wirtschaft \u2013 wobei sie sich ohnehin bereits in einer tiefen Krise befindet. Doch es trifft auch die wahren Eigent\u00fcmer dieser Werke hart, die ihre &#8222;sauer verdienten&#8220; Milliarden dort investiert haben.<\/p>\n<p>Denn unter den Eigent\u00fcmern etwa von ArcelorMittal finden sich so zwielichtige Strippenzieher wie eben BlackRock oder auch Vanguard. Genau diese Leute aber sind es, die das Kommando \u00fcber die westlichen Politiker auf h\u00f6chster Ebene haben (und mittels dieser auch \u00fcber Selenskij). Nun sind die Aktien dieses Unternehmens eingebrochen.<\/p>\n<p>Und die Aktien europ\u00e4ischer Metallurgieunternehmen folgten dieser Tendenz auf den Schritt. Warum, ist klar: Sie waren stark von Eisenerzlieferungen aus der Ukraine abh\u00e4ngig, und diese Lieferungen sind nun versiegt. Dieses Erz zu ersetzen ist unm\u00f6glich, da die technologischen Prozesse speziell auf ukrainische Erze als die billigsten verf\u00fcgbaren ausgelegt wurden \u2013 und im Rahmen der europ\u00e4ischen Energiewende die zur Arbeit auch mit anderen Erzen n\u00f6tige, aber etwas kostspielige beziehungsweise energieintensive Prozessflexibilit\u00e4t aufgegeben wurde.<\/p>\n<p>All dies droht zu Engp\u00e4ssen und steigenden Preisen f\u00fcr Rohstahl und Stahlerzeugnisse wie etwa Moniereisen f\u00fcr Stahlbeton und andere Arten von Stahlarmatur zu f\u00fchren \u2013 und folglich zu einer neuen Wirtschaftskrise in Europa mit Inflation, Konkursen und dem Verlust Hunderttausender Fachkr\u00e4fte.<\/p>\n<p>Ein Wiederaufbau der f\u00fcr Europas Schwerindustrie unverzichtbaren ukrainischen Metallindustrie w\u00fcrde enorme Summen erfordern. Doch niemand, der bei Verstand ist, w\u00fcrde auch nur einen Cent in diesen Wiederaufbau investieren \u2013 denn Russlands Luftstreitkr\u00e4fte k\u00f6nnten die soeben wiederaufgebauten Metallurgiewerke jederzeit und absolut problemlos mit lenkbaren Gleitbomben zerst\u00f6ren.<\/p>\n<p>Bereits im Mai warnte Karin Karlsbro, stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses f\u00fcr internationalen Handel des Europ\u00e4ischen Parlaments:<\/p>\n<p><em>&#8222;Ein Zusammenbruch der ukrainischen Stahlindustrie w\u00e4re eine gewaltige Katastrophe \u2013 nicht nur f\u00fcr die Ukraine, sondern f\u00fcr ganz Europa.&#8220; <\/em><\/p>\n<p>Die Zeit ist also gekommen, diese Vorhersage auf ihren Wahrheitsgehalt zu \u00fcberpr\u00fcfen \u2013 und das russische Milit\u00e4r hat sich dessen mit aller gebotenen Verantwortlichkeit angenommen.<\/p>\n<p>In einem geradezu selbstm\u00f6rderischen Eifer lehnte Europa, v\u00f6llig abh\u00e4ngig von Eisenerzimporten, erst Lieferungen aus Russland ab \u2013 und verschwendete anschlie\u00dfend Milliarden f\u00fcr die Unterst\u00fctzung der Ukraine und ihrer Metallindustrie sowie weitere Milliarden mehr f\u00fcr den Ausbau eigener, von ukrainischen Lieferungen abh\u00e4ngiger Unternehmen. Und nun darf es zusehen, wie diese Investitionen in Rauch aufgehen \u2013 im wahrsten Sinne des Wortes.<\/p>\n<p>Es \u00fcberrascht daher nicht, dass in jeder neuen Meinungsumfrage der Anteil der EU-B\u00fcrger, die die Finanzhilfe f\u00fcr die Ukraine k\u00fcrzen wollen, stetig steigt und bereits 50 Prozent \u00fcberschritten hat. Nicht einmal Propaganda in Form der \u00fcbelsten Gehirnw\u00e4sche kann diese Tendenz umkehren \u2013 die Europ\u00e4er erkennen klar, dass das schwarze Loch der Ukraine ihren gesamten fr\u00fcheren Wohlstand verschlungen hat.<\/p>\n<p>Zweifellos werden diese vern\u00fcnftigen Menschen auch passende, vern\u00fcnftige Politiker an die Macht bringen, die den Geldabfluss in die Neubildung der Ukraine stoppen k\u00f6nnen. Und Russlands Milit\u00e4r wird ihnen dabei helfen: Es scheint endlich die Samthandschuhe ausgezogen zu haben \u2013 und beginnt, gnadenlos auf das Wertvollste einzuschlagen, was unsere strategischen Gegner besitzen: auf ihren Geldbeutel.<\/p>\n<p><em>\u00dcbersetzt aus dem\u00a0<\/em><a href=\"https:\/\/ria.ru\/20260828\/nikiforova-2113598811.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><em>Russischen<\/em><\/a><em>.\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Zuerst erschienen am 28. August 2026 bei\u00a0RIA Nowosti.<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Wiktoria<\/em><\/strong><em>\u00a0<\/em><strong><em>Nikiforowa<\/em><\/strong><em>\u00a0ist\u00a0eine russische Buchautorin, Dramaturgin, Drehbuchautorin und Journalistin. Die verfasst regelm\u00e4\u00dfig Kolumnen f\u00fcr\u00a0<\/em>RIA Nowosti<em>.<\/em><\/p>\n<p><strong>Mehr zum Thema<\/strong> \u2013 <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/de-rtnews.com\/meinung\/289093-jetzt-bricht-russland-ganz-sicher\/\">Jetzt bricht Russland ganz sicher zusammen: Europa wei\u00df, wo es den entscheidenden Schlag setzen muss<\/a><\/p>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-all\">\n<div class=\"AllEmbed\">\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-all\">\n<div class=\"AllEmbed\"><iframe title=\"Phantomwirtschaft am westlichen Tropf \u2013 Bilanz nach 35 Jahren Ukraine\" allowtransparency=\"true\" height=\"150\" width=\"100%\" style=\"border: none; min-width: min(100%, 430px);height:150px;\" scrolling=\"no\" data-name=\"pb-iframe-player\" src=\"https:\/\/www.podbean.com\/player-v2\/?i=axfis-1b445e9-pb&amp;from=pb6admin&amp;share=1&amp;download=1&amp;rtl=0&amp;fonts=Arial&amp;skin=f6f6f6&amp;font-color=&amp;logo_link=episode_page&amp;btn-skin=7\" loading=\"lazy\"><\/iframe><\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-externalVideo EmbedBlock-rumble\">\n<div class=\"VkEmbed\"><iframe class=\"lazyload\" data-src=\"https:\/\/rumble.com\/embed\/v7cl2sm\" frameborder=\"0\" width=\"853\" height=\"480\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Wiktoria Nikiforowa Russlands \u00d6ffentlichkeit forderte vom Milit\u00e4r des Landes wiederholt russische Milit\u00e4rschl\u00e4ge gegen Entscheidungszentren in der Ukraine. 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