{"id":20180,"date":"2026-08-31T11:02:17","date_gmt":"2026-08-31T09:02:17","guid":{"rendered":"https:\/\/meiser-tv.de\/medienkritik\/klimaluge-und-klimadiktatur-teil-7-wie-viel-mensch-steckt-im-klimawandel-von-uwe-froschauer\/"},"modified":"2026-08-31T11:02:17","modified_gmt":"2026-08-31T09:02:17","slug":"klimaluge-und-klimadiktatur-teil-7-wie-viel-mensch-steckt-im-klimawandel-von-uwe-froschauer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/medienkritik\/klimaluge-und-klimadiktatur-teil-7-wie-viel-mensch-steckt-im-klimawandel-von-uwe-froschauer\/","title":{"rendered":"Klimal\u00fcge und Klimadiktatur (Teil 7): Wie viel Mensch steckt im Klimawandel? | Von Uwe Froschauer"},"content":{"rendered":"<div>\n<p><em>Ein Meinungsbeitrag von <strong>Uwe Froschauer<\/strong>.<\/em><\/p>\n<p>Der Mensch beeinflusst das Klima. Nat\u00fcrlich tut er das. Acht Milliarden Menschen bauen St\u00e4dte, roden W\u00e4lder, betreiben Landwirtschaft und Industrie und verbrennen Kohle, \u00d6l und Gas. Das bleibt nicht ohne Folgen. Aber darum geht es in diesem Kapitel nur peripher.<\/p>\n<p>Die ausschlaggebenden Fragen lauten: Wie gro\u00df ist der menschliche Anteil am Klimawandel tats\u00e4chlich? Welche konkreten Folgen ergeben sich daraus? Und welche Ma\u00dfnahmen sind wirksam und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig? Statt vorschnell Katastrophenszenarien an die Wand zu malen und daraus immer weitreichendere Eingriffe abzuleiten, sollte zun\u00e4chst gekl\u00e4rt werden, was wissenschaftlich belastbar ist, was tats\u00e4chlich hilft und ob Kosten, Nutzen und Nebenwirkungen in einem vern\u00fcnftigen Verh\u00e4ltnis zueinander stehen.<\/p>\n<p>Der Weltklimarat IPCC gibt darauf inzwischen eine pr\u00e4zise \u2013 und f\u00fcr mich fragw\u00fcrdige \u2013 Antwort. Die vom Menschen verursachte Erw\u00e4rmung zwischen 1850\u20131900 und 2010\u20132019 beziffert er auf 0,8 bis 1,3 Grad Celsius, als wahrscheinlichsten beziehungsweise zentralen Sch\u00e4tzwert nennt der IPCC 1,07 Grad Celsius. Nat\u00fcrlichen Einfl\u00fcssen schreibt er f\u00fcr diesen Zeitraum lediglich eine Temperaturwirkung zwischen minus 0,1 und plus 0,1 Grad zu. \u00c4u\u00dferst zweifelhaft. Im Synthesebericht von 2023 hei\u00dft es entsprechend, menschliche Aktivit\u00e4ten h\u00e4tten die globale Erw\u00e4rmung \u201eeindeutig\u201c verursacht.[1]<\/p>\n<p>Woher wei\u00df man das? Ein Thermometer kann die Temperatur messen. Es kann aber nicht anzeigen, welcher Anteil davon vom Menschen verursacht wurde. Daneben steht nicht: 14,6 Grad Natur, 0,7 Grad Mensch. Damit sind wir bei einem wichtigen wissenschaftlichen Begriff:<\/p>\n<p><strong>Attribution<\/strong><\/p>\n<p>Attribution bedeutet in diesem Zusammenhang, eine beobachtete Klimaver\u00e4nderung bestimmten Ursachen beziehungsweise Einflussfaktoren zuzuordnen.<br \/>Sie kommen morgens in die K\u00fcche und der Boden ist nass. Das k\u00f6nnen Sie sehen und messen. Aber warum ist er nass? Ist die Sp\u00fclmaschine undicht? Hat jemand Wasser versch\u00fcttet? Ist durch das offene Fenster Regen hereingekommen?<\/p>\n<p>Dieses Beispiel verdeutlicht den Unterschied zwischen Detektion und Attribution. Detektion bedeutet festzustellen, dass sich etwas ver\u00e4ndert hat. Attribution bedeutet, die Ursachen dieser Ver\u00e4nderung zu bestimmen beziehungsweise verschiedenen Einflussfaktoren zuzuordnen.[2]<\/p>\n<p>Wir wissen, dass sich die Erde seit dem 19. Jahrhundert erw\u00e4rmt hat. Aber wir besitzen keine zweite Erde als Kontrollplaneten, auf der seit 1850 alles genauso abgelaufen ist wie auf unserer \u2013 nur ohne Industrialisierung und menschliche CO\u2082-Emissionen. Also arbeitet die Klimaforschung mit Beobachtungen, physikalischen Erkenntnissen, statistischen Verfahren und Klimamodellen. Vereinfacht gesagt wird untersucht, wie sich das Klima unter ausschlie\u00dflich nat\u00fcrlichen Einfl\u00fcssen entwickelt h\u00e4tte und wie es sich unter Einbeziehung menschlicher Einfl\u00fcsse entwickelt. Anschlie\u00dfend werden die Ergebnisse mit der beobachteten Entwicklung verglichen.[3]<\/p>\n<p>Das ist ein wissenschaftliches Verfahren. Aber es ist keine direkte Messung des menschlichen Temperaturanteils. Dieser Unterschied ist wesentlich.<\/p>\n<p><strong>Aus Wahrscheinlichkeit wurde \u201eGewissheit\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Die Sprache des IPCC hat sich ver\u00e4ndert. 1995 legten die vorliegenden Erkenntnisse nach Einsch\u00e4tzung des IPCC einen \u201eerkennbaren menschlichen Einfluss\u201c auf das globale Klima nahe. 2001 sah der IPCC st\u00e4rkere Belege daf\u00fcr, dass der gr\u00f6\u00dfte Teil der Erw\u00e4rmung der vorausgegangenen 50 Jahre menschlichen Aktivit\u00e4ten zuzuschreiben sei. 2007 galt dies als \u201esehr wahrscheinlich\u201c. Heute hei\u00dft es: eindeutig.[4]<\/p>\n<p>Aus einem erkennbaren Einfluss wurde innerhalb weniger Jahre weitgehende Gewissheit. Begr\u00fcndet wird dies mit l\u00e4ngeren Messreihen, Satellitendaten, leistungsf\u00e4higere Computer, weiterentwickelte Modelle und ein besseres Verst\u00e4ndnis des Klimasystems.[5] So weit, so gut. Trotzdem bleibt die interessierende und entscheidende Frage:<\/p>\n<p>Wie belastbar ist die Quantifizierung des menschlichen Anteils?<\/p>\n<p><strong>Modelle sind Werkzeuge, keine Wirklichkeit<\/strong><\/p>\n<p>Ein Klimamodell ist eine mathematische Ann\u00e4herung an ein ungeheuer komplexes System. Atmosph\u00e4re, Ozeane, Wolken, Wasserdampf, Eis, Vegetation, Sonnenstrahlung und Aerosole beeinflussen sich gegenseitig, wie ich in vorangegangenen Kapiteln dargelegt habe. Diese Erkenntnisse sind unbestreitbar. Manche Vorg\u00e4nge lassen sich relativ gut physikalisch beschreiben, andere m\u00fcssen vereinfacht oder \u2013 wie die Wissenschaft sagt \u2013 parametrisiert werden.<\/p>\n<p>Parametrisierung bedeutet: Vorg\u00e4nge, die ein Modell nicht detailliert berechnen kann, werden durch vereinfachte mathematische Beziehungen dargestellt. Das macht Klimamodelle deswegen nicht wertlos. Sie sind unverzichtbare wissenschaftliche Werkzeuge. Aber wie jedes Werkzeug haben sie Grenzen.<\/p>\n<p>Ross McKitrick und John Christy verglichen 38 Modelle der CMIP6-Generation \u2013 also Klimamodelle aus der sechsten Phase eines internationalen Forschungsprogramms, in dem die Ergebnisse verschiedener Klimamodelle nach gemeinsamen Vorgaben miteinander verglichen werden \u2013 mit Temperaturdaten aus Satelliten, Wetterballons und sogenannten Reanalysen. F\u00fcr den untersuchten Zeitraum 1979 bis 2014 erw\u00e4rmten sich die unteren und mittleren Schichten der Troposph\u00e4re in s\u00e4mtlichen untersuchten Modellen st\u00e4rker als in den herangezogenen Mess- und Beobachtungsdaten. Die Autoren kommen zu dem Ergebnis, dass eine bessere \u00dcbereinstimmung mit den Beobachtungen niedrigere Werte der angenommenen Klimasensitivit\u00e4t erfordern w\u00fcrde.[6]<\/p>\n<p>Damit stellt sich auch f\u00fcr den Laien eine naheliegende Frage: Wenn s\u00e4mtliche untersuchten Modelle eine st\u00e4rkere Erw\u00e4rmung zeigen als die herangezogenen Mess- und Beobachtungsdaten, wie zuverl\u00e4ssig bilden diese Modelle dann die tats\u00e4chliche Klimaentwicklung ab? Klimamodelle beruhen schlie\u00dflich nicht nur auf Messdaten und physikalischen Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten, sondern auch auf Annahmen und der modellhaften Darstellung komplexer Prozesse. Abweichungen zwischen Modell und Beobachtung sollten deshalb zumindest Anlass sein, die zugrunde liegenden Annahmen und die Aussagekraft der Modelle kritisch zu pr\u00fcfen.<\/p>\n<p>Auch der IPCC diskutiert Abweichungen zwischen Modellen und Beobachtungen. Das beweist zwar nicht, dass Klimamodelle grunds\u00e4tzlich falsch sind. Aber es ist Vorsicht geboten, wenn aus Modellrechnungen politische Gewissheiten werden.<\/p>\n<p><strong>Der untersch\u00e4tzte Einfluss nat\u00fcrlicher Klimaprozesse<\/strong><\/p>\n<p>Das Klima hat sich immer ver\u00e4ndert \u2013 lange bevor der erste Mensch Kohle in eine Dampfmaschine schaufelte. Ozeanstr\u00f6mungen transportieren enorme W\u00e4rmemengen. El Ni\u00f1o und La Ni\u00f1a ver\u00e4ndern Temperatur und Niederschl\u00e4ge auf gro\u00dfen Teilen der Erde. Vulkane k\u00f6nnen die Erde vor\u00fcbergehend abk\u00fchlen. Sonnenaktivit\u00e4t, Wolken und Ver\u00e4nderungen innerhalb des gekoppelten Ozean-Atmosph\u00e4re-Systems wirken ebenfalls auf das Klima \u2013 wie in Kapitel 4 dargelegt.<\/p>\n<p>Auch wenn der IPCC diese Faktoren nicht ignoriert, bleibt dennoch die Frage offen, wie genau ihre Wirkung und ihre Wechselwirkungen bekannt sind. Hier setzt beispielsweise die Klimaforscherin Judith Curry mit ihrer Kritik an. Sie bestreitet weder den Treibhauseffekt noch einen menschlichen Beitrag zur Erw\u00e4rmung. Sie h\u00e4lt jedoch insbesondere die Unsicherheiten bei der <strong>nat\u00fcrlichen<\/strong> Klimavariabilit\u00e4t und der Klimasensitivit\u00e4t f\u00fcr bedeutsamer, als es die \u00f6ffentliche Klimadebatte h\u00e4ufig vermittelt.[7]<\/p>\n<p>Damit bleibt die entscheidende Frage: Wie belastbar ist die Quantifizierung des menschlichen Anteils?<\/p>\n<p><strong>Wie viel Mensch steckt im Klimawandel?<\/strong><\/p>\n<p>Entscheidend ist, wie der IPCC die beobachtete Erw\u00e4rmung den verschiedenen Ursachen zuordnet. Wie zuvor dargelegt, unterscheidet er dabei zwischen menschlichen und nat\u00fcrlichen Einfl\u00fcssen sowie der nat\u00fcrlichen internen Variabilit\u00e4t des Klimasystems.<\/p>\n<p>Zu den menschlichen Einfl\u00fcssen z\u00e4hlen vor allem zus\u00e4tzliche, vom Menschen verursachte Emissionen von Treibhausgasen wie CO\u2082 und Methan sowie Aerosole und Ver\u00e4nderungen der Landnutzung. Zu den nat\u00fcrlichen Einfl\u00fcssen geh\u00f6ren insbesondere Ver\u00e4nderungen der Sonnenaktivit\u00e4t und Vulkanausbr\u00fcche. Hinzu kommt die interne Variabilit\u00e4t \u2013 also nat\u00fcrliche Schwankungen innerhalb des Klimasystems selbst, beispielsweise durch das Zusammenspiel von Atmosph\u00e4re und Ozeanen.<\/p>\n<p>Interessant wird es bei den Zahlen. Nach Einsch\u00e4tzung des IPCC haben die vom Menschen verursachten Treibhausgase die Erde zwischen 1850\u20131900 und 2010\u20132019 f\u00fcr sich genommen um <strong>1,0 bis 2,0 Grad Celsius erw\u00e4rmt<\/strong>. Gleichzeitig schreibt der IPCC anderen menschlichen Einfl\u00fcssen, insbesondere Aerosolen, eine <strong>k\u00fchlende Wirkung zwischen 0 und 0,8 Grad<\/strong> zu. Vereinfacht gesagt: Der Mensch soll nach dieser Berechnung auf der einen Seite kr\u00e4ftig erw\u00e4rmt und auf der anderen Seite einen Teil dieser Erw\u00e4rmung selbst wieder ged\u00e4mpft haben.<\/p>\n<p>Auffallend und fragw\u00fcrdig gering f\u00e4llt dagegen der vom IPCC angenommene Beitrag der Natur aus. Nat\u00fcrliche \u00e4u\u00dfere Einfl\u00fcsse \u2013 beispielsweise Ver\u00e4nderungen der Sonnenaktivit\u00e4t oder Vulkanausbr\u00fcche \u2013 werden f\u00fcr diesen Zeitraum lediglich mit <strong>minus 0,1 bis plus 0,1 Grad<\/strong> angesetzt. Davon unterscheidet der IPCC die sogenannte, zuvor bereits angesprochene <strong>interne nat\u00fcrliche Variabilit\u00e4t<\/strong>. Gemeint sind Klimaschwankungen, die innerhalb des Klimasystems selbst entstehen, ohne dass daf\u00fcr ein \u00e4u\u00dferer Ansto\u00df wie zum Beispiel eine Ver\u00e4nderung der Sonnenaktivit\u00e4t notwendig w\u00e4re. Ein bekanntes Beispiel sind El Ni\u00f1o und La Ni\u00f1a: Durch Ver\u00e4nderungen der Meeresstr\u00f6mungen und des W\u00e4rmeaustauschs zwischen Ozean und Atmosph\u00e4re kann sich die globale Durchschnittstemperatur zeitweise erh\u00f6hen oder verringern. F\u00fcr diese interne Variabilit\u00e4t setzt der IPCC einen Beitrag zwischen <strong>minus 0,2 und plus 0,2 Grad<\/strong> an.[8]<\/p>\n<p>Das bedeutet freilich nicht, dass nat\u00fcrliche Schwankungen die globale Temperatur kurzfristig nur um h\u00f6chstens 0,2 Grad ver\u00e4ndern k\u00f6nnten. Ein starker El Ni\u00f1o kann die globale Durchschnittstemperatur eines einzelnen Jahres deutlich st\u00e4rker beeinflussen. Die vom IPCC genannten plus\/minus 0,2 Grad beziehen sich vielmehr auf den gesch\u00e4tzten Beitrag der internen Variabilit\u00e4t zur <strong>langfristigen Erw\u00e4rmung zwischen dem Zeitraum 1850\u20131900 und dem Zehnjahresmittel 2010\u20132019<\/strong> \u2013 also auf eine l\u00e4nger angelegte Betrachtungsweise.<\/p>\n<p>Damit ergibt sich ein interessantes Bild: Die durch menschliche Treibhausgase verursachte Erw\u00e4rmung soll nach Einsch\u00e4tzung des IPCC sogar <strong>gr\u00f6\u00dfer als die tats\u00e4chlich beobachtete Erw\u00e4rmung<\/strong> gewesen sein. Dass am Ende weniger davon \u00fcbrig blieb, erkl\u00e4rt der IPCC vor allem mit gegenl\u00e4ufigen, ebenfalls vom Menschen verursachten Einfl\u00fcssen \u2013 insbesondere der k\u00fchlenden Wirkung von Aerosolen. Nun gut.<\/p>\n<p>Wenn ich dieser Erkenntnis auch nicht unbedingt folgen w\u00fcrde, ist die Erkl\u00e4rung vom IPCC physikalisch durchaus m\u00f6glich. Schwefeldioxid aus Verbrennungsprozessen kann beispielsweise zur Bildung von Aerosolen beitragen, die Sonnenstrahlung reflektieren und dadurch k\u00fchlend wirken. Dabei ist deren Wirkung mit erheblich gr\u00f6\u00dferen Unsicherheiten verbunden als etwa der direkte Strahlungsantrieb durch CO\u2082 \u2013 also die Ver\u00e4nderung der Energiebilanz der Erde, die durch eine erh\u00f6hte CO\u2082-Konzentration und deren zus\u00e4tzliche Absorption von W\u00e4rmestrahlung entsteht. Je nachdem, wie stark die k\u00fchlende Wirkung der Aerosole angesetzt wird, ver\u00e4ndert sich zwangsl\u00e4ufig auch der Anteil der Erw\u00e4rmung, der anderen Faktoren zugeschrieben wird.[9]<\/p>\n<p>Hinzu kommt die <strong>Klimasensitivit\u00e4t<\/strong>. Sie beschreibt vereinfacht, wie stark sich die Erde langfristig erw\u00e4rmt, wenn sich die CO\u2082-Konzentration in der Atmosph\u00e4re verdoppelt. Der IPCC nennt f\u00fcr die sogenannte Gleichgewichts-Klimasensitivit\u00e4t einen wahrscheinlichen Bereich von <strong>2,5 bis 4 Grad Celsius<\/strong> und 3 Grad als zentralen Sch\u00e4tzwert.[10]<\/p>\n<p>Diese Spannbreite ist erheblich. Ob eine Verdoppelung des CO\u2082-Gehalts langfristig 2,5 oder 4 Grad Erw\u00e4rmung bewirkt, macht f\u00fcr die Bewertung des menschlichen Einflusses einen betr\u00e4chtlichen Unterschied.<\/p>\n<p>Damit liegt der zu diskutierende Punkt auf dem Tisch: Der IPCC schreibt den gr\u00f6\u00dften Teil der langfristigen Erw\u00e4rmung menschlichen Einfl\u00fcssen zu und nat\u00fcrlichen Faktoren einen vergleichsweise kleinen Anteil. Wie sicher aber sind die Annahmen, auf denen diese Zuordnung und damit die 1,07 Grad menschengemachte Erw\u00e4rmung beruhen?<\/p>\n<p><strong>1,07 Grad<\/strong><\/p>\n<p>Der IPCC formuliert mit gro\u00dfer Gewissheit, dass der Mensch die gegenw\u00e4rtige globale Erw\u00e4rmung verursacht habe. Wesentlich weniger eindeutig l\u00e4sst sich jedoch beziffern, wie gro\u00df dieser menschliche Anteil genau ist. Die h\u00e4ufig genannten 1,07 Grad sind keine exakt gemessene Gr\u00f6\u00dfe, sondern der zentrale Sch\u00e4tzwert innerhalb einer Bandbreite von 0,8 bis 1,3 Grad, die der IPCC als \u201elikely\u201c, also als wahrscheinlich, einstuft.<\/p>\n<p>Diese Unterscheidung ist grundlegend: Hohe Gewissheit \u00fcber einen menschlichen Einfluss ist nicht dasselbe wie hohe Gewissheit \u00fcber dessen genaue Gr\u00f6\u00dfenordnung. Hinter dieser Quantifizierung stehen Unsicherheiten, die f\u00fcr die Bewertung des menschlichen Anteils keineswegs nebens\u00e4chlich sind.<\/p>\n<p>Der IPCC nennt selbst unter anderem Grenzen der Klimamodelle, Unsicherheiten bei der nat\u00fcrlichen internen Variabilit\u00e4t und Unsicherheiten bei einzelnen Strahlungsantrieben. Besonders gro\u00df sind sie bei den Aerosolen. Hier liegt ein grunds\u00e4tzliches Problem der Attribution: Wenn mehrere Einflussgr\u00f6\u00dfen nur innerhalb bestimmter Bandbreiten bekannt sind, kann auch die daraus errechnete Zuordnung nicht genauer sein als ihre wesentlichen Ausgangsgr\u00f6\u00dfen.<\/p>\n<p>Ein einfaches Beispiel verdeutlicht das Problem: Ein Mensch hat innerhalb eines Jahres f\u00fcnf Kilogramm abgenommen. Diese f\u00fcnf Kilogramm lassen sich exakt feststellen. Gleichzeitig hat er seine Ern\u00e4hrung ver\u00e4ndert, mehr Sport getrieben, weniger Alkohol getrunken und ein Medikament eingenommen. Dass diese Faktoren das K\u00f6rpergewicht beeinflussen k\u00f6nnen, ist bekannt. Wesentlich schwieriger ist jedoch die Frage, welchen Anteil jeder einzelne Faktor an den f\u00fcnf Kilogramm hatte. Sind die jeweiligen Wirkungen nur innerhalb bestimmter Bandbreiten bekannt, l\u00e4sst sich auch ihr Anteil am Gesamtergebnis nicht exakt bestimmen.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich verh\u00e4lt es sich bei der Klimaattribution: Die beobachtete Temperaturver\u00e4nderung ist einigerma\u00dfen messbar. Wie viel davon einzelnen menschlichen und nat\u00fcrlichen Einflussfaktoren zugerechnet werden kann, muss dagegen aus Beobachtungen, physikalischen Zusammenh\u00e4ngen, statistischen Verfahren und Modellen hergeleitet werden.<\/p>\n<p>Auch die bereits erw\u00e4hnte Klimaforscherin Judith Curry setzt hier an. Sie kritisiert die Sicherheit, mit der der menschliche Anteil quantifiziert wird, und verweist insbesondere auf Unsicherheiten bei der nat\u00fcrlichen Variabilit\u00e4t und der Klimasensitivit\u00e4t.[11] Attributionsergebnisse h\u00e4ngen ihrer Auffassung nach wesentlich davon ab, wie zuverl\u00e4ssig Klimamodelle menschliche und nat\u00fcrliche Einflussgr\u00f6\u00dfen voneinander trennen k\u00f6nnen. Wird die nat\u00fcrliche Variabilit\u00e4t untersch\u00e4tzt, kann ein gr\u00f6\u00dferer Teil der beobachteten Erw\u00e4rmung dem Menschen zugerechnet werden; wird sie \u00fcbersch\u00e4tzt, w\u00e4re das Gegenteil der Fall. Ma\u00dfgebend ist deshalb nicht nur, ob Modelle die beobachtete Temperaturentwicklung reproduzieren k\u00f6nnen, sondern ob sie dies <strong>aus den richtigen Gr\u00fcnden<\/strong> tun.<\/p>\n<p>Ein gutes Beispiel f\u00fcr diese Unsicherheiten ist die bereits erw\u00e4hnte <strong>Klimasensitivit\u00e4t<\/strong>. Der IPCC h\u00e4lt bei einer Verdoppelung der CO\u2082-Konzentration langfristig eine Erw\u00e4rmung zwischen 2,5 und 4 Grad f\u00fcr wahrscheinlich. Zwischen beiden Werten liegen 1,5 Grad \u2013 bezogen auf den unteren Wert immerhin ein Unterschied von 60 Prozent.<\/p>\n<p>Auch John Christy und Ross McKitrick setzen an der Belastbarkeit der Modelle an. Ihre bereits erw\u00e4hnten Vergleiche von CMIP6-Modellen mit Beobachtungsdaten zeigen f\u00fcr die untersuchten Troposph\u00e4renschichten eine systematische \u00dcbersch\u00e4tzung der Erw\u00e4rmung durch die Modelle.[6] Daraus folgt nicht, dass der menschliche Einfluss verschwindet. Es folgt aber die berechtigte Frage, ob Modelle, die bestimmte Temperaturentwicklungen zu stark abbilden, zugleich als Grundlage f\u00fcr eine sehr weitgehende Quantifizierung des menschlichen Anteils dienen sollten.<\/p>\n<p>Noch grunds\u00e4tzlicher ist das Problem der nat\u00fcrlichen Variabilit\u00e4t. Der IPCC kommt zu dem Ergebnis, dass nat\u00fcrliche \u00e4u\u00dfere Antriebe zur langfristigen Erw\u00e4rmung seit dem 19. Jahrhundert nur einen sehr kleinen Beitrag geleistet haben. Doch diese Aussage setzt voraus, dass die nat\u00fcrlichen Prozesse ausreichend verstanden und ihre Gr\u00f6\u00dfenordnungen hinreichend erfasst sind.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber besteht keine vollst\u00e4ndige wissenschaftliche Gewissheit. \u00dcber die Gr\u00f6\u00dfenordnung einzelner nat\u00fcrlicher Einfl\u00fcsse, ihre Wechselwirkungen und ihre Bedeutung f\u00fcr die langfristige Klimaentwicklung bestehen weiterhin Unsicherheiten \u2013 und in einzelnen Fragen auch unterschiedliche wissenschaftliche Einsch\u00e4tzungen.<\/p>\n<p>Die 1,07 Grad sind deshalb keine gemessene Naturkonstante. Sie sind ein wissenschaftlich hergeleiteter zentraler Sch\u00e4tzwert, der auf Beobachtungen, physikalischen Erkenntnissen, statistischen Verfahren und Modellannahmen beruht. Das macht ihn nicht wertlos. Aber es macht einen Unterschied, ob eine Zahl gemessen oder unter bestimmten Annahmen hergeleitet wurde. Dieser Unterschied geht in der politischen und medialen Klimadebatte h\u00e4ufig verloren.<\/p>\n<p><strong>Wie sicher l\u00e4sst sich der nat\u00fcrliche Anteil bestimmen?<\/strong><\/p>\n<p>Die nat\u00fcrlichen Einflussfaktoren wurden bereits ausf\u00fchrlich dargestellt. Sie werden an dieser Stelle deshalb nicht erneut aufgez\u00e4hlt. Die zu kl\u00e4rende Frage ist: Wie sicher l\u00e4sst sich ihr Anteil an der beobachteten Erw\u00e4rmung bestimmen?<\/p>\n<p>Der IPCC kommt, wie dargelegt, zu einem relativ eindeutigen Ergebnis. Nat\u00fcrliche \u00e4u\u00dfere Antriebe sollen zur Erw\u00e4rmung zwischen 1850\u20131900 und 2010\u20132019 lediglich zwischen minus 0,1 und plus 0,1 Grad beigetragen haben. F\u00fcr die interne nat\u00fcrliche Variabilit\u00e4t nennt er minus 0,2 bis plus 0,2 Grad.[8] Der langfristige Temperaturanstieg wird damit nahezu vollst\u00e4ndig menschlichen Einfl\u00fcssen zugerechnet.<\/p>\n<p>Diese Gewichtung sollte jedoch n\u00e4her beleuchtet werden. Nat\u00fcrliche Klimaschwankungen sind keine unbekannte Randerscheinung. Die Klimageschichte zeigt erhebliche Temperaturver\u00e4nderungen lange vor der Industrialisierung. Daraus folgt selbstverst\u00e4ndlich nicht, dass auch die heutige Erw\u00e4rmung \u00fcberwiegend nat\u00fcrlich sein muss. Es zeigt aber, dass das Klimasystem aus sich heraus und aufgrund nat\u00fcrlicher \u00e4u\u00dferer Einfl\u00fcsse betr\u00e4chtliche Ver\u00e4nderungen hervorbringen kann.<\/p>\n<p>Das eigentliche Problem liegt deshalb in der Trennung der Ursachen. Die beobachtete Temperaturentwicklung ist das Ergebnis vieler gleichzeitig wirkender Prozesse. Der anthropogene Einfluss l\u00e4sst sich nicht einfach messen und anschlie\u00dfend vom nat\u00fcrlichen Anteil abziehen. Beide m\u00fcssen anhand ihrer erwarteten r\u00e4umlichen und zeitlichen Muster, physikalischer Zusammenh\u00e4nge, Beobachtungsdaten und Modellrechnungen voneinander unterschieden werden.<\/p>\n<p>Dabei spielt die L\u00e4nge der betrachteten Zeitr\u00e4ume eine erhebliche Rolle. Kurzfristige nat\u00fcrliche Schwankungen wie El Ni\u00f1o und La Ni\u00f1a k\u00f6nnen die globale Mitteltemperatur deutlich beeinflussen, ohne deshalb einen langfristigen Erw\u00e4rmungstrend zu erkl\u00e4ren. Umgekehrt k\u00f6nnen l\u00e4ngerfristige Ver\u00e4nderungen innerhalb der Ozeane und des gekoppelten Ozean-Atmosph\u00e4re-Systems \u00fcber Jahrzehnte wirken. Deren Gr\u00f6\u00dfenordnung und Verlauf sind f\u00fcr die Attribution von Bedeutung.<\/p>\n<p>Auch die Sonne verdeutlicht das Problem. Die direkte Ver\u00e4nderung der Sonneneinstrahlung seit Beginn zuverl\u00e4ssiger Satellitenmessungen ist vergleichsweise klein und reicht nach Einsch\u00e4tzung des IPCC nicht aus, um die j\u00fcngste globale Erw\u00e4rmung zu erkl\u00e4ren.[12] Daraus folgt jedoch zun\u00e4chst nur, dass die gemessene Ver\u00e4nderung der direkten solaren Einstrahlung als Erkl\u00e4rung nicht gen\u00fcgt. Die Frage, wie s\u00e4mtliche nat\u00fcrlichen Prozesse und ihre Wechselwirkungen \u00fcber l\u00e4ngere Zeitr\u00e4ume zusammenspielen, ist damit nicht automatisch beantwortet.<\/p>\n<p>Es w\u00e4re deshalb falsch, die gegenw\u00e4rtige Erw\u00e4rmung vorschnell \u00fcberwiegend nat\u00fcrlichen Ursachen zuzuschreiben. Ebenso falsch w\u00e4re es, nat\u00fcrliche Einfl\u00fcsse aufgrund der starken anthropogenen Attribution des IPCC als weitgehend bedeutungslos abzutun. Wissenschaftlich entscheidend bleibt, wie zuverl\u00e4ssig beide Anteile voneinander getrennt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>An diesem Punkt zeigt sich ein grundlegender Unterschied zwischen wissenschaftlichem Befund und \u00f6ffentlicher Botschaft: Wissenschaft arbeitet mit Bandbreiten, Wahrscheinlichkeiten und Unsicherheiten. In Politik und Medien verschwinden diese Einschr\u00e4nkungen nicht selten hinter \u201eeindeutigen\u201c Aussagen und \u201ealternativlosen\u201c Konsequenzen. In meinen Augen: grober Unfug!<\/p>\n<p><strong>Vom wissenschaftlichen Befund zur politischen Gewissheit<\/strong><\/p>\n<p>Bis hierher ging es um Wissenschaft. Um Messungen, Modelle, Wahrscheinlichkeiten, Bandbreiten und Unsicherheiten. In der politischen und medialen Kommunikation bleibt davon h\u00e4ufig wenig \u00fcbrig. Aus einer komplexen Attributionsfrage wird ein einfacher Satz: <strong>Der Klimawandel ist menschengemacht.<\/strong><\/p>\n<p>So erkl\u00e4rte Bundesumweltminister Carsten Schneider 2025 im Bundestag schlicht: \u201eDieser Klimawandel ist menschengemacht.\u201c Er werde vor allem durch das Verbrennen fossiler Energietr\u00e4ger verursacht.[13] Das Umweltbundesamt bezeichnet den menschengemachten Klimawandel unter Berufung auf den IPCC sogar als \u201edefinitive Tatsache\u201c.[14]<\/p>\n<p>Auch in den Medien wird entsprechend formuliert. Der ARD-\u201eFaktenfinder\u201c erkl\u00e4rte 2025 die Aussage Alice Weidels, ein alleiniger, monokausaler Nachweis des menschengemachten Klimawandels sei nicht erbracht, kurzerhand f\u00fcr \u201efalsch\u201c und verwies auf den IPCC sowie den wissenschaftlichen \u2013 in Wirklichkeit nicht vorhandenen \u2013 Konsens.[15]<\/p>\n<p>Sogenannte Faktenchecker sind f\u00fcr mich ohnedies fast ausschlie\u00dflich narrativ-unterst\u00fctzendende Propagandaorgane, die alles andere als neutrale, objektive Aufkl\u00e4rung betreiben \u2013 sie sind eher Faktenverdreher wie die Corona-Zeit gezeigt hat. Sie unterst\u00fctzen feststehende, nicht evidenzbasierte und wissenschaftlich abgesicherte politische Entscheidungen mit verdrehten \u201eChecks\u201c.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich kann eine politische oder journalistische Darstellung nicht jedes Mal einen hundertseitigen wissenschaftlichen Bericht wiedergeben. Sie muss vereinfachen. Vereinfachung darf aber nicht dazu f\u00fchren, dass aus Wahrscheinlichkeiten Gewissheiten und aus Bandbreiten scheinbar unumst\u00f6\u00dfliche Wahrheiten werden.<\/p>\n<p>Interessant ist in diesem Zusammenhang eine Aussage Angela Merkels aus dem Jahr 2019. Sie formulierte wesentlich vorsichtiger. Man m\u00fcsse entscheiden, ob man das Risiko eingehen wolle zu sagen, der Klimawandel sei gar nicht menschengemacht, oder ob gen\u00fcgend Evidenz f\u00fcr einen menschlichen Einfluss vorliege, um im Interesse zuk\u00fcnftiger Generationen zu handeln.[16]<\/p>\n<p>Das ist etwas anderes als die Behauptung, jede Einzelheit des menschlichen Klimaeinflusses sei abschlie\u00dfend gekl\u00e4rt. Merkel formulierte im Kern ein Vorsorgeargument: Wenn ein erhebliches Risiko besteht, sollte gehandelt werden. \u00dcber das Ausma\u00df und die Verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigkeit dieses Handelns l\u00e4sst sich streiten. Wissenschaftlich sauberer ist eine solche Formulierung allemal.<\/p>\n<p>Kritisch wird es f\u00fcr mich dort, wo wissenschaftliche Erkenntnis und politische Schlussfolgerung miteinander verschmelzen. Aus \u201eDer Mensch tr\u00e4gt wesentlich zur Erw\u00e4rmung bei\u201c wird dann schnell: Der Mensch verursacht den Klimawandel, also muss Ma\u00dfnahme X umgesetzt werden.<\/p>\n<p>Selbst wenn der menschliche Anteil an der Erw\u00e4rmung exakt bekannt w\u00e4re, blieben politische Fragen offen: Welche Ma\u00dfnahmen sind wirksam? Was kosten sie? Welche Nebenwirkungen haben sie? Wie gro\u00df ist der deutsche Einfluss auf das Weltklima? Welche Rolle spielen Anpassung, technischer Fortschritt oder Kernenergie? Und welches Ma\u00df an Wohlstandsverlust und Einschr\u00e4nkung individueller Freiheit ist f\u00fcr welchen erwarteten Klimaeffekt gerechtfertigt?<\/p>\n<p>Auch jeder B\u00fcrger \u2013 der sich als m\u00fcndig und informiert bezeichnet \u2013 sollte sich diese Fragen stellen, anstatt wie ein denkbetreuter und fremdgesteuerter Tagesschaupapagei die sich immer wiederholenden, einseitigen Narrative der Machthaber nachzuplappern. Durch Wiederholung entsteht Vertrautheit, die oftmals in scheinbare Gewissheit \u00fcbergeht.<\/p>\n<p>Das sind keine naturwissenschaftlichen Fragen, das sind politische Abw\u00e4gungen. Wer politische Entscheidungen mit dem Satz <strong>\u201eDie Wissenschaft sagt \u2026\u201c<\/strong> f\u00fcr alternativlos erkl\u00e4rt, verwischt diese Grenze. Wissenschaft kann Erkenntnisse liefern, Risiken absch\u00e4tzen und Szenarien berechnen. Sie kann der Gesellschaft und deren Vertreter aber nicht die politische Entscheidung abnehmen. Die Corona-Zeit zeigte, wohin das gef\u00fchrt hat. Heute nachweislich falsche Einsch\u00e4tzungen wissenschaftlicher \u201eExperten\u201c wurden als Gewissheiten verkauft und absolut sinnlose Ma\u00dfnahmen wie Lockdowns, Maskenpflicht, 3G, 2G, Einschr\u00e4nkungen der Bewegungs- und Versammlungsfreiheit als alternativlos erkl\u00e4rt und umgesetzt. \u00c4hnliche, weitreichende Fehler werden in meinen Augen in der Klimapolitik begangen.<\/p>\n<p><strong>Mein Fazit: Einfluss ja \u2013 aber Katastrophe?<\/strong><\/p>\n<p>Der Mensch beeinflusst das Klima. Daran habe ich nach allem, was ich bisher ausgewertet habe, keinen ernsthaften Zweifel. Zweifel habe ich dagegen an der Sicherheit, mit der dieser Einfluss quantifiziert wird \u2013 und noch mehr an den politischen Schlussfolgerungen, die daraus gezogen werden.<\/p>\n<p>Denn selbst wenn man die Einsch\u00e4tzung des IPCC \u00fcbernimmt und dem Menschen den gr\u00f6\u00dften Teil der j\u00fcngeren Erw\u00e4rmung zuschreibt, bleibt eine weitere Frage offen: Was bedeutet diese Erw\u00e4rmung konkret f\u00fcr den Menschen?<\/p>\n<p>Eine Ver\u00e4nderung der globalen Durchschnittstemperatur ist zun\u00e4chst eine statistische Gr\u00f6\u00dfe. Menschen leben nicht in einer globalen Durchschnittstemperatur, sondern unter v\u00f6llig unterschiedlichen klimatischen Bedingungen \u2013 in M\u00fcnchen ebenso wie in Singapur, Helsinki oder Dubai. Entscheidend ist deshalb nicht allein, ob sich ein globaler Mittelwert um ein oder zwei Grad ver\u00e4ndert, sondern welche konkreten Folgen daraus regional entstehen und wie gut sich Menschen, Landwirtschaft, St\u00e4dte und Infrastruktur daran anpassen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Das bedeutet keineswegs, Hitze oder andere Klimarisiken kleinreden zu wollen. Extreme Hitze kann Menschen t\u00f6ten \u2013 wobei es laut einer von \u201cThe Lancet Planetary Health\u201c durchgef\u00fchrten Studie neunmal mehr K\u00e4ltetote als Hitzetote zu beklagen gibt. D\u00fcrren k\u00f6nnen Ernten sch\u00e4digen, Starkregen kann enorme Sch\u00e4den verursachen und dergleichen. Ebenso richtig ist aber: Menschen passen sich seit Jahrtausenden an sehr unterschiedliche klimatische Bedingungen an. Wohlstand, Technik, medizinische Versorgung, Bew\u00e4sserung, Hochwasserschutz, Bauweise und funktionierende Infrastruktur entscheiden wesentlich dar\u00fcber, ob klimatische Ver\u00e4nderungen zur Katastrophe werden oder beherrschbar bleiben.<\/p>\n<p>Doch aus einem menschlichen Einfluss auf das Klima folgt weder zwangsl\u00e4ufig eine Katastrophe noch die Notwendigkeit jeder Ma\u00dfnahme, die mit Klimaschutz begr\u00fcndet wird. Entscheidend ist vielmehr, welche konkreten Folgen die Erw\u00e4rmung tats\u00e4chlich hat, welche Ma\u00dfnahmen \u00fcberhaupt wirksam sind und ob deren Kosten, Nebenwirkungen und Eingriffe in einem vern\u00fcnftigen Verh\u00e4ltnis zum erwarteten Nutzen stehen.<\/p>\n<p>\u00dcber diese Fragen m\u00fcsste debattiert werden \u2013 nicht \u00fcber Glaubensbekenntnisse.<\/p>\n<p><strong>+++<\/strong><\/p>\n<h3 id=\"anmerkungen-und-quellen\">Anmerkungen und Quellen<\/h3>\n<p>[1] IPCC: <em>Climate Change 2021: The Physical Science Basis. Contribution of Working Group I to the Sixth Assessment Report<\/em>, Summary for Policymakers, insbesondere A.1.3; sowie IPCC: <em>Climate Change 2023: Synthesis Report<\/em>, Summary for Policymakers. Angaben zur vom Menschen verursachten Erw\u00e4rmung von 0,8 bis 1,3 \u00b0C und zum zentralen Sch\u00e4tzwert von 1,07 \u00b0C.<\/p>\n<p>[2] IPCC: <em>Climate Change 2001: The Scientific Basis. Third Assessment Report<\/em>, Working Group I. Abschnitte zu \u201eDetection and Attribution\u201c und zur Unterscheidung zwischen dem Nachweis einer Klimaver\u00e4nderung und der Zuordnung ihrer Ursachen.<\/p>\n<p>[3] IPCC: <em>Climate Change 2007: The Physical Science Basis. Fourth Assessment Report<\/em>, Working Group I, Kapitel 9: \u201eUnderstanding and Attributing Climate Change\u201c. Darstellung der Methoden zur Detektion und Attribution von Klimaver\u00e4nderungen.<\/p>\n<p>[4] IPCC: <em>Second Assessment Report<\/em> (1995\/1996), <em>Third Assessment Report<\/em> (2001), <em>Fourth Assessment Report<\/em> (2007) sowie <em>Sixth Assessment Report<\/em> (2021). Aussagen zur Entwicklung der Einsch\u00e4tzung des menschlichen Einflusses auf das Klima \u2013 vom \u201ediscernible human influence\u201c bis zur heutigen Einstufung des menschlichen Einflusses als \u201eunequivocal\u201c.<\/p>\n<p>[5] IPCC: <em>Climate Change 2021: The Physical Science Basis<\/em>, Working Group I, Kapitel 3: \u201eHuman Influence on the Climate System\u201c. Darstellung der Fortschritte und verbleibenden Unsicherheiten bei Detektion und Attribution sowie der Rolle von Beobachtungen und Klimamodellen.<\/p>\n<p>[6] Ross McKitrick \/ John Christy: \u201ePervasive Warming Bias in CMIP6 Tropospheric Layers\u201c, <em>Earth and Space Science<\/em>, Vol. 7, 2020, e2020EA001281, DOI: 10.1029\/2020EA001281. Vergleich von 38 CMIP6-Modellen mit Satelliten-, Wetterballon- und Reanalysedaten f\u00fcr 1979\u20132014.<\/p>\n<p>[7] Judith A. Curry: Ver\u00f6ffentlichungen und Stellungnahmen zur Unsicherheit der Klimaattribution, zur nat\u00fcrlichen Klimavariabilit\u00e4t und zur Klimasensitivit\u00e4t; insbesondere ihre Arbeiten und Analysen zur Unsicherheit bei der Quantifizierung des anthropogenen Anteils an der Erw\u00e4rmung.<\/p>\n<p>[8] IPCC: <em>Climate Change 2021: The Physical Science Basis<\/em>, Working Group I, Summary for Policymakers, A.1.3. Treibhausgase: Erw\u00e4rmungsbeitrag 1,0 bis 2,0 \u00b0C; andere menschliche Einfl\u00fcsse, vor allem Aerosole: Abk\u00fchlung 0 bis 0,8 \u00b0C; nat\u00fcrliche Antriebe: \u22120,1 bis +0,1 \u00b0C; interne Variabilit\u00e4t: \u22120,2 bis +0,2 \u00b0C.<\/p>\n<p>[9] IPCC: <em>Climate Change 2021: The Physical Science Basis<\/em>, Working Group I. Abschnitte zum Strahlungsantrieb anthropogener Aerosole und zu den damit verbundenen Unsicherheiten; siehe insbesondere Summary for Policymakers und Kapitel 7 \u201eThe Earth&#8217;s Energy Budget, Climate Feedbacks, and Climate Sensitivity\u201c.<\/p>\n<p>[10] IPCC: <em>Climate Change 2021: The Physical Science Basis<\/em>, Working Group I, Summary for Policymakers, Abschnitt D.2. Die Gleichgewichts-Klimasensitivit\u00e4t (Equilibrium Climate Sensitivity, ECS) wird mit einem zentralen Sch\u00e4tzwert von 3 \u00b0C und einem wahrscheinlichen Bereich von 2,5 bis 4 \u00b0C angegeben.<\/p>\n<p>[11] Judith A. Curry: Analysen zur Detektion und Attribution des Klimawandels sowie zur Bedeutung nat\u00fcrlicher Variabilit\u00e4t und zur Unsicherheit der Klimasensitivit\u00e4t. Curry kritisiert insbesondere die Sicherheit, mit der der anthropogene Anteil quantifiziert und \u00f6ffentlich kommuniziert wird.<\/p>\n<p>[12] IPCC: <em>Climate Change 2021: The Physical Science Basis<\/em>, Working Group I, insbesondere Kapitel 3 \u201eHuman Influence on the Climate System\u201c und Summary for Policymakers. Bewertung nat\u00fcrlicher Antriebe wie Sonnenaktivit\u00e4t und Vulkanismus sowie der internen Variabilit\u00e4t im Verh\u00e4ltnis zum anthropogenen Einfluss.<\/p>\n<p>[13] Deutscher Bundestag: Plenarprotokoll, Rede von Bundesumweltminister Carsten Schneider, 2025. Aussage: \u201eDieser Klimawandel ist menschengemacht\u201c und Verweis auf die Verbrennung fossiler Energietr\u00e4ger als wesentliche Ursache.<\/p>\n<p>[14] Umweltbundesamt: \u201eBeobachteter Klimawandel\u201c, Darstellung des anthropogenen Klimawandels unter Bezugnahme auf den Sechsten Sachstandsbericht des IPCC; Bezeichnung des menschlichen Einflusses auf das Klimasystem als \u201edefinitive Tatsache\u201c.<\/p>\n<p>[15] ARD\/Tagesschau, Faktenfinder: Faktencheck zum ARD-Sommerinterview mit Alice Weidel, 2025. Bewertung ihrer Aussage zum fehlenden \u201ealleinigen, monokausalen Nachweis\u201c des menschengemachten Klimawandels unter Bezugnahme auf IPCC und wissenschaftliche Attributionsforschung.<\/p>\n<p>[16] Bundesregierung: Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel beim Petersberger Klimadialog 2019 beziehungsweise entsprechende \u00c4u\u00dferungen Merkels zur Evidenz des menschengemachten Klimawandels und zur politischen Abw\u00e4gung des Risikos f\u00fcr zuk\u00fcnftige Generationen.<\/p>\n<p><strong>+++<\/strong><\/p>\n<p>Noch ein privates Anliegen, werte Leserinnen, werte Leser! Das Buch \u201e<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.amazon.de\/dp\/B0HG4SHX89?spcref=PRINT_LISTING&amp;ref=apolut.net\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>Corona \u2013 das letzte Kapitel ist noch nicht geschrieben<\/u><\/a>\u201c ist am 20. August 2026 im Online-Handel erschienen. \u00dcber Corona wurde viel geschrieben \u2013 meist \u00fcber einzelne Aspekte. Dieses Buch versucht, die vielen Teile zu einem Gesamtbild zusammenzuf\u00fcgen. In 18 Kapiteln werden die politischen, gesellschaftlichen, medizinischen, medialen und psychologischen Facetten der Corona-Zeit: von Zahlen und Impfkampagne \u00fcber Grundrechtseingriffe, RKI-Protokolle und mediale Meinungslenkung bis hin zu Widerstand und der bis heute unzureichenden Aufarbeitung beleuchtet.<\/p>\n<p>Das Buch richtet sich besonders an Menschen, die angesichts widerspr\u00fcchlicher Darstellungen noch immer fragen:\u00a0<strong>Was ist damals eigentlich geschehen?<\/strong>\u00a0Es liefert keine vorgeschriebene Antwort, sondern Zusammenh\u00e4nge, Widerspr\u00fcche und unterschiedliche Perspektiven als Grundlage f\u00fcr das eigene Urteil.<\/p>\n<p>Mein Buch \u201e<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.amazon.de\/dp\/B0H761YF9H\/ref=sr_1_2?__mk_de_DE=&amp;ref=apolut.net\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>Eine Reise zum Selbst<\/u><\/a>\u201c wurde am 2. Juli 2026 ver\u00f6ffentlicht. Die Texte dieses Buches laden dazu ein, gewohnte Denk- und Handlungsmuster zu hinterfragen, ohne neue Dogmen zu schaffen. Sie verbinden Erkenntnisse aus Philosophie, Spiritualit\u00e4t, Psychologie und Lebenserfahrung zu einer verst\u00e4ndlichen und lebensnahen Reflexion \u00fcber das Menschsein. Themen wie Selbstreflexion, die Kraft des gegenw\u00e4rtigen Augenblicks, Geben und Empfangen, Dankbarkeit, Liebe, Toleranz, pers\u00f6nliches Wachstum und der Umgang mit den Herausforderungen des Lebens bilden die Wegmarken dieser Reise.<\/p>\n<p>Ende M\u00e4rz und Anfang April 2025 wurden meine beiden B\u00fccher<br \/>\u201e<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.amazon.de\/Die-Friedensunt%C3%BCchtigen-Kriegstreiber-Deutschland-Europa\/dp\/B0F3XG6Q8Z\/ref=sr_1_1?__mk_de_&amp;ref=apolut.net\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>Die Friedensunt\u00fcchtigen<\/u><\/a>\u201c und \u201e<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.amazon.de\/Taumel-Niedergangs-Demokratischer-wirtschaftlicher-Deutschlands\/dp\/B0F32JS87R\/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=3JJ04002EWR69&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.Oj5YLI-ra13Jo1-hO3-QxpjVbqW4Zp-PgBoc_HkFZ0vRUAWpRhr9t_FAukNDd-Kjcz24yajuJ0MGZH2qtGzmxpn7IHu4XH4zz7p1a1MmegCroLWfM0lg0S7-NKT7bzhndp4CWW4gSeOmVn4mEJkRb4EDuTDPcwlTL9C2uagF3SY.y1TkrGl-reGDcZECS28yDUvz5-L9ZR9OorjTu71NTfk&amp;dib_tag=se&amp;keywords=Im+Taumel+des+Niedergangs&amp;qid=1744634000&amp;s=books&amp;sprefix=im+taumel+des+niedergangs,stripbooks,110&amp;sr=1-1&amp;ref=apolut.net\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>Im Taumel des Niedergangs<\/u><\/a>\u201c ver\u00f6ffentlicht. Ende September 2024 erschien das Buch \u201e<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.amazon.de\/Gef%C3%A4hrliche-Nullen-Kriegstreiber-Elitenvertreter-Deutschlands\/dp\/B0DJ374G6K\/ref=sr_1_2?__mk_de_&amp;ref=apolut.net\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>Gef\u00e4hrliche Nullen \u2013 Kriegstreiber und Elitenvertreter<\/u><\/a>\u201c.<\/p>\n<p><strong>+++\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Dank an den Autor f\u00fcr das Recht zur Ver\u00f6ffentlichung dieses Beitrags.<\/p>\n<p><strong>+++<\/strong><\/p>\n<p>Bild: Konzept des menschengemachten Klimawandels: Kinder sitzen auf dem Trockenen<\/p>\n<p>Bildquelle: Piyaset \/ shutterstock<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div>\n<p><em>Ein Meinungsbeitrag von <strong>Uwe Froschauer<\/strong>.<\/em><\/p>\n<p>Der Mensch beeinflusst das Klima. Nat\u00fcrlich tut er das. Acht Milliarden Menschen bauen St\u00e4dte, roden W\u00e4lder, betreiben Landwirtschaft und Industrie und verbrennen Kohle, \u00d6l und Gas. Das bleibt nicht ohne Folgen. Aber darum geht es in diesem Kapitel<\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":20181,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_gspb_post_css":"","_uag_custom_page_level_css":"","fifu_image_url":"","fifu_image_alt":"","footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-20180","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-medienkritik"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":7}},"uagb_featured_image_src":{"full":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Artikel_20260831_Klimawandel_apolut.jpg",1920,1080,false],"thumbnail":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:150\/h:150\/q:mauto\/rt:fill\/g:ce\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Artikel_20260831_Klimawandel_apolut.jpg",150,150,true],"medium":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:300\/h:169\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Artikel_20260831_Klimawandel_apolut.jpg",300,169,true],"medium_large":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:768\/h:432\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Artikel_20260831_Klimawandel_apolut.jpg",768,432,true],"large":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:1024\/h:576\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Artikel_20260831_Klimawandel_apolut.jpg",1024,576,true],"1536x1536":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:1536\/h:864\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Artikel_20260831_Klimawandel_apolut.jpg",1536,864,true],"2048x2048":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Artikel_20260831_Klimawandel_apolut.jpg",1920,1080,false],"trp-custom-language-flag":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:18\/h:10\/q:mauto\/f:best\/dpr:2\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Artikel_20260831_Klimawandel_apolut.jpg",18,10,true]},"uagb_author_info":{"display_name":"admin","author_link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/author\/admin\/"},"uagb_comment_info":0,"uagb_excerpt":"Ein Meinungsbeitrag von Uwe Froschauer.Der Mensch beeinflusst das Klima. 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