{"id":21305,"date":"2026-09-06T23:04:15","date_gmt":"2026-09-06T21:04:15","guid":{"rendered":"https:\/\/meiser-tv.de\/politik\/die-brandmauer-stuerzt-und-dahinter-liegt-nichts-als-leere-von-dirk-ellerbrock\/"},"modified":"2026-09-06T23:04:15","modified_gmt":"2026-09-06T21:04:15","slug":"die-brandmauer-stuerzt-und-dahinter-liegt-nichts-als-leere-von-dirk-ellerbrock","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/politik\/die-brandmauer-stuerzt-und-dahinter-liegt-nichts-als-leere-von-dirk-ellerbrock\/","title":{"rendered":"Die Brandmauer st\u00fcrzt \u2014 und dahinter liegt nichts als Leere | Von Dirk Ellerbrock"},"content":{"rendered":"<div>\n<p><strong>Warum die Wahl in Sachsen-Anhalt mehr ist als ein Sieg der AfD<\/strong><\/p>\n<p><em>Ein Meinungsbeitrag von <strong>Dirk Ellerbrock.<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Es ist der 6. September 2026. Die Wahllokale in Sachsen-Anhalt sind seit Stunden geschlossen. Die Hochrechnungen sind eindeutig: Die AfD bei 44,0 Prozent, die CDU eingebrochen auf 17,7 Prozent \u2014 2021 waren es noch 37,1 Prozent. Die FDP ist komplett aus dem Landtag geflogen. &#8222;Wir haben die CDU halbiert&#8220;, sagt AfD-Chef Tino Chrupalla am Wahlabend \u2014 und untertreibt damit sogar noch. Die Kommentatoren ringen um Fassung. Sie reden von einer &#8222;Z\u00e4sur&#8220;, von einem &#8222;Denkzettel&#8220;, von einer &#8222;Niederlage der Mitte&#8220;. Sie diskutieren \u00fcber die &#8222;Brandmauer&#8220; \u2014 jenes ungeschriebene Gesetz, das eine Zusammenarbeit mit der AfD ausschlie\u00dfen soll \u2014 und ob sie nun f\u00e4llt oder nicht.<\/p>\n<p>Aber das, was da im Fernsehen verhandelt wird, ist nur die Oberfl\u00e4che. Die eigentliche Geschichte handelt nicht von der AfD. Sie handelt von einem System, das seine Legitimit\u00e4t verloren hat \u2014 und von einem Krieg, der sich quer durch Europa frisst, w\u00e4hrend diejenigen, die ihn f\u00fchren, nie ein Schlachtfeld betreten.<\/p>\n<p><strong>I. Die Brandmauer \u2014 ein Herrschaftsinstrument wird sichtbar<\/strong><\/p>\n<p>Die &#8222;Brandmauer&#8220; war nie ein Prinzip der Demokratie. Sie war ein Instrument der Machterhaltung. Ihr Zweck war nicht, die Demokratie vor einem Feind zu sch\u00fctzen. Ihr Zweck war, eine Partei k\u00fcnstlich zu isolieren, deren W\u00e4hler man f\u00fcr verloren hielt, um die eigene Klientel mit einem moralischen Feindbild bei der Stange zu halten.<\/p>\n<p>Drei Jahrzehnte lang haben die etablierten Parteien die soziale Sicherungssysteme demontiert, die \u00f6ffentliche Infrastruktur ausgehungert und die L\u00f6hne gedr\u00fcckt. Gleichzeitig haben sie die R\u00fcstungshaushalte explodieren lassen und Deutschland in einen Stellvertreterkrieg verwickelt, dessen Kosten die Bev\u00f6lkerung t\u00e4glich sp\u00fcrt \u2014 in den Energiepreisen, in der Inflation, in der Unsicherheit. Und wenn die W\u00e4hler fragten, wurde ihnen gesagt: Die AfD ist das Problem. Die Russen sind das Problem. Die Populisten sind das Problem.<\/p>\n<p>Nun hat die Bev\u00f6lkerung geantwortet. Sie hat nicht der AfD die Stimme gegeben, weil sie rechtsextrem w\u00e4re. Sie hat der AfD die Stimme gegeben, weil alle anderen Parteien keine Antwort mehr auf ihre Fragen hatten \u2014 oder weil sie die Fragen erst gar nicht zulie\u00dfen.<\/p>\n<p>Die Brandmauer ist nicht gefallen. Sie wurde von den W\u00e4hlern eingerissen. Und wer verstehen will, warum diese Klientelbindung nicht mehr tr\u00e4gt, muss auf das schauen, was diese Politik tats\u00e4chlich kostet \u2014 und wo dieses Geld hinflie\u00dft.<\/p>\n<p><strong>II. Der Krieg, den keiner sieht<\/strong><\/p>\n<p>Um zu verstehen, was in Sachsen-Anhalt passiert ist, muss man verstehen, was in der Ukraine passiert. Nicht das, was in der Tagesschau erz\u00e4hlt wird. Sondern das, was dahinterliegt.<\/p>\n<p>Jeffrey Sachs, einer der bekanntesten US-\u00d6konomen und ehemaliger Berater der UN, hat es vor wenigen Wochen auf den Punkt gebracht: Die USA f\u00fchren in der Ukraine keinen Verteidigungskrieg, sondern einen Stellvertreterkrieg gegen Russland. Das Ziel ist nicht Frieden, sondern Vorherrschaft \u2014 die Kontrolle \u00fcber Eurasien, die Sicherung von Rohstoffen, der Zugriff auf strategische Wege. Die Ukraine ist in dieser Rechnung kein Subjekt, sondern ein Objekt. Ein Instrument. Ein geopolitischer Dreh- und Angelpunkt, wie es Zbigniew Brzezi\u0144ski, der Architekt der US-Geopolitik, schon 1997 nannte.<\/p>\n<p>Und dieses Instrument wird nicht nur milit\u00e4risch genutzt. Es wird \u00f6konomisch genutzt. Wer den Krieg in der Ukraine nur als milit\u00e4rischen Konflikt betrachtet, sieht nur die halbe Wahrheit. Die andere H\u00e4lfte handelt von Derivaten, Rohstoffvertr\u00e4gen und Sicherheiten. Davon, dass der Ukraine-Krieg nicht zuf\u00e4llig dort ausbricht, wo die gr\u00f6\u00dften Lithium- und Gasvorkommen Europas liegen. Davon, dass US-Fonds und Rohstoffspekulanten heute Vertr\u00e4ge unterschreiben, die ihnen die H\u00e4lfte der ukrainischen Rohstoffeinnahmen sichern.<\/p>\n<p>Der Krieg ern\u00e4hrt nicht mehr sich selbst, wie es die alte Feldherrenformel des Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Kriegs besagte. Er ern\u00e4hrt eine Klasse. Eine transnationale Klasse aus R\u00fcstungskonzernen, Finanzakteuren, KI-Entwicklern und Rohstoffspekulanten (Palantir, BlackRock, Rheinmetall u.a.). Sie sitzt nicht an der Front, sie verwaltet nur ein Portfolio.<\/p>\n<p>F\u00fcr diese Klasse ist der Krieg kein Risiko, sondern ein Gesch\u00e4ftsmodell. Er liefert die Rechtfertigung f\u00fcr die Aufr\u00fcstung, die in Friedenszeiten politisch nicht durchsetzbar w\u00e4re. Er liefert die Sicherheiten, die der Derivatehandel braucht, um nicht zu kollabieren. Er liefert das Labor f\u00fcr KI-gesteuerte Kriegsf\u00fchrung, das auf keinem \u00dcbungsplatz der Welt nachgebildet werden kann.<\/p>\n<p><strong>III. Die Kosten \u2014 und wer sie tr\u00e4gt<\/strong><\/p>\n<p>Die Rechnung f\u00fcr diesen Krieg wird nicht in den Bilanzen der R\u00fcstungskonzerne gezahlt. Sie wird in den Haushalten der Menschen in Sachsen-Anhalt gezahlt.<\/p>\n<p>Die Energiepreise sind explodiert. Die Inflation frisst die Renten auf. Die Krankenh\u00e4user sind unterfinanziert, die Schulen marode, die Br\u00fccken br\u00fcchig. Und w\u00e4hrend die Bev\u00f6lkerung spart, werden Sonderverm\u00f6gen f\u00fcr die Bundeswehr beschlossen. Defizite, die f\u00fcr Bildung &#8222;unverantwortlich&#8220; waren, werden f\u00fcr R\u00fcstung \u00fcber Nacht zur Vernunft.<\/p>\n<p>Die W\u00e4hler in Sachsen-Anhalt haben das nicht nur gesp\u00fcrt. Sie haben es verstanden. Und sie haben die Quittung ausgestellt. Sie haben nicht gegen die AfD gestimmt \u2014 sie haben gegen ein System gestimmt, das ihre Lebensgrundlage geopfert hat, um einen Krieg zu finanzieren, der nicht ihr Krieg ist.<\/p>\n<p>Die etablierten Parteien haben darauf nur eine Antwort: das immer gleiche moralische Betriebssystem aus Spaltung, Bewertung, Legitimation und Sanktionierung. Die AfD ist rechtsextrem. Putin ist der Aggressor. Wer das in Frage stellt, ist ein Putinfreund. Diese Reflexe m\u00f6gen im Bundestag funktionieren. In Sachsen-Anhalt haben sie versagt. Weil die Menschen nicht mehr h\u00f6ren wollen, was sie schon tausendmal geh\u00f6rt haben. Sie wollen h\u00f6ren, wie ihr Leben wieder besser wird. Auch SPD-Chef Lars Klingbeil, sichtlich angeschlagen am Wahlabend, sprach nur noch von einem &#8222;Abend, der mich betr\u00fcbt&#8220; \u2014 ein Satz, der Betroffenheit ausdr\u00fcckt, aber keine einzige Antwort enth\u00e4lt.<\/p>\n<p><strong>IV. Die AfD \u2014 Symptom, nicht Ursache<\/strong><\/p>\n<p>Die AfD ist nicht nur Symptom. Sie ist auch Profiteur und Verst\u00e4rker des Zerfalls. Sie nutzt die Kriegs\u00f6konomie nicht, um sie zu \u00fcberwinden, sondern um sich als die einzige Alternative zu inszenieren \u2013 ohne selbst ein tragf\u00e4higes Friedens- oder Sozialprogramm zu haben. Sie ist der Schatten des Systems, nicht sein Gegenteil. Ihre Programme sind im Kern neoliberal: Steuersenkungen f\u00fcr Reiche, Abbau des Sozialstaats, Deregulierung. Sie wird nicht die Mieten senken, nicht die Renten erh\u00f6hen, nicht die Krankenh\u00e4user retten. Sie wird das System, das die Menschen in die Verzweiflung getrieben hat, nur in einer anderen Farbe fortsetzen.<\/p>\n<p>Aber das ist nicht das, was ihre W\u00e4hler h\u00f6ren wollen. Ihre W\u00e4hler h\u00f6ren, dass sie den Krieg beenden will. Dass sie die Sanktionen aufheben will. Dass sie wieder mit Russland handeln will. Das sind keine rechtsextremen Positionen. Das sind Positionen der \u00f6konomischen Vernunft \u2014 nur dass sie von der \u201efalschen\u201c Partei vertreten werden.<\/p>\n<p>Die etablierten Parteien haben es vers\u00e4umt, diese Positionen selbst zu besetzen. Sie haben die Kritik am Krieg den Rechten \u00fcberlassen. Sie haben den Pazifismus den Populisten \u00fcberlassen. Sie haben den Wunsch nach Frieden den Feinden der Demokratie \u00fcberlassen. Und nun wundern sie sich, dass die W\u00e4hler dorthin gehen, wo sie geh\u00f6rt werden.<\/p>\n<p>Dass ausgerechnet Kanzler Merz f\u00fcr dieses Wahlergebnis mitverantwortlich gemacht wird, passt ins Bild: Politikwissenschaftlerin Andrea R\u00f6mmele attestierte ihm am Wahlabend \u00f6ffentlich, den Menschen nicht das Gef\u00fchl zu geben, mit ihren Sorgen ernst genommen zu werden \u2014 weshalb man ihn aus dem Wahlkampf weitgehend herausgehalten habe. Aber das ist kein pers\u00f6nliches Versagen. Merz ist hier nur die Charaktermaske eines Systems, das strukturell keine andere Sprache mehr kennt.<\/p>\n<p><strong>V. Eine andere Politik ist m\u00f6glich \u2014 aber nicht mit diesem Personal<\/strong><\/p>\n<p>Die eigentliche Lehre aus Sachsen-Anhalt ist nicht, dass die Brandmauer f\u00e4llt. Die eigentliche Lehre ist, dass die etablierten Parteien keine Antwort mehr auf die Fragen der Zeit haben.<\/p>\n<p>Eine andere Politik w\u00e4re m\u00f6glich. Sie w\u00fcrde Frieden statt Stellvertreterkrieg bedeuten: Deutschland m\u00fcsste sich aus der Logik der US-Hegemonie l\u00f6sen und auf Verhandlungen mit Russland dr\u00e4ngen \u2014 nicht aus Sympathie f\u00fcr Putin, sondern aus Eigeninteresse, denn die europ\u00e4ische Wirtschaft blutet, w\u00e4hrend die USA R\u00fcstungsauftr\u00e4ge verbuchen. Sie w\u00fcrde soziale Sicherheit statt R\u00fcstungsexplosion bedeuten: Die Milliarden, die in Waffen flie\u00dfen, fehlen in Krankenh\u00e4usern, Schulen und Renten. Die Umverteilung von unten nach oben muss gestoppt werden \u2014 nicht durch neoliberale Steuersenkungen, sondern durch eine Politik, die den Wohlstand wieder denjenigen zug\u00e4nglich macht, die ihn erarbeiten. Und sie w\u00fcrde Demokratie statt Feindbilder bedeuten: Die Politik muss wieder lernen, Konflikte auszuhalten, statt sie mit Moralkeulen zu erschlagen. Die Kritik an der Regierung, an der NATO, an den USA darf nicht mit dem Verdacht der Landesverr\u00e4terschaft belegt werden. Eine Demokratie, die ihren B\u00fcrgern Angst vor der eigenen Meinung macht, hat ihre Seele verloren.<\/p>\n<p>Das ist kein Programm der AfD. Das ist kein Programm der Linken. Das ist das Programm einer Politik, die sich von den Fesseln der transnationalen Klasse befreit hat.<\/p>\n<p><strong>VI. Was bleibt<\/strong><\/p>\n<p>Die Wahl in Sachsen-Anhalt ist keine Katastrophe. Sie ist eine Offenbarung. Sie zeigt, dass das System, das uns seit drei Jahrzehnten regiert, am Ende ist. Es hat keine Antworten mehr, nur noch Reflexe. Es hat keine Visionen mehr, nur noch \u00c4ngste. Es hat keine Zukunft mehr, nur noch Verwaltung.<\/p>\n<p>Die Brandmauer ist gefallen. Aber das ist nicht das Ende. Es ist der Anfang einer Auseinandersetzung, die noch nicht entschieden ist. Die Frage ist nicht, ob die AfD regieren wird. Die Frage ist, ob die anderen Parteien begreifen, dass sie sich selbst neu erfinden m\u00fcssen \u2013 oder ob sie weiterhin Feindbilder produzieren, bis nichts mehr \u00fcbrig bleibt.<\/p>\n<p>Doch wer erwartet, dass die L\u00f6sung aus denselben Institutionen kommt, die das Problem produziert haben, wird entt\u00e4uscht werden. Die Parteien, die Medien, die Thinktanks \u2013 sie alle sind Teil jenes Netzwerks, das den Krieg als Gesch\u00e4ftsmodell etabliert und die soziale Frage der R\u00fcstung geopfert hat. Sie werden sich nicht selbst abschaffen.<\/p>\n<p>Die Geschichte wird nicht von denen geschrieben, die die Brandmauer verteidigen. Sie wird von denen geschrieben, die sie \u00fcberwinden. Und sie wird nicht im Bundestag geschrieben, sondern auf den Stra\u00dfen, in den Betrieben, in den Nachbarschaften \u2013 \u00fcberall dort, wo Menschen beginnen, sich ihre eigene Antwort auf die Frage zu geben, die ihnen die Politik verweigert: Wie wollen wir leben?<\/p>\n<p>Die Brandmauer ist gefallen. Jetzt muss die Phantasie beginnen.\u2028<\/p>\n<p><strong>+++<\/strong><\/p>\n<p>Bildquelle: <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.shutterstock.com\/de\/g\/Spitzi-Foto?ref=apolut.net\">Spitzi-Foto<\/a> \/ shutterstock<\/p>\n<p><strong>+++<\/strong><\/p>\n<p><strong>Quellen<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Forschungsgruppe Wahlen \/ ZDF, Liveblog &#8222;Wahl in Sachsen-Anhalt live: So f\u00e4llt die Hochrechnung aus&#8220;, 06.09.2026 \u2014 Hochrechnung (AfD 44,0 %, CDU 17,7 %), Chrupalla-Zitat (&#8222;Wir haben die CDU halbiert&#8220;), Klingbeil-Zitat, R\u00f6mmele-Einsch\u00e4tzung zur Mitverantwortung von Merz, FDP-Ausscheiden aus dem Landtag: <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.zdfheute.de\/politik\/deutschland\/landtagswahl-sachsen-anhalt-prognose-hochrechnung-ergebnisse-liveticker-102.html?ref=apolut.net\">https:\/\/www.zdfheute.de\/politik\/deutschland\/landtagswahl-sachsen-anhalt-prognose-hochrechnung-ergebnisse-liveticker-102.html<\/a><\/li>\n<li>Statista, &#8222;Ergebnis der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 2021&#8220; \u2014 Vergleichswert CDU 37,1 % (2021): <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/3145\/umfrage\/endergebnis-der-landtagswahl-in-sachsen-anhalt?ref=apolut.net\">https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/3145\/umfrage\/endergebnis-der-landtagswahl-in-sachsen-anhalt<\/a><\/li>\n<li>Jeffrey Sachs, Position zum Ukraine-Krieg als Stellvertreterkrieg der USA gegen Russland (Kategorisierung als geopolitischer statt Verteidigungskonflikt) \u2014 repr\u00e4sentativ dokumentiert u. a. bei Telepolis, &#8222;Jeffrey Sachs und die &#8218;wahre Geschichte des Ukraine-Krieges'&#8220;, 24.10.2023 (deutsche \u00dcbersetzung von Sachs&#8216; Originaltext f\u00fcr The Kennedy Beacon): <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/upgr.bv-opfer-ns-militaerjustiz.de\/uploads\/Dateien\/PB2023\/Telepolis20231024sachs-ua.pdf?ref=apolut.net\">https:\/\/upgr.bv-opfer-ns-militaerjustiz.de\/uploads\/Dateien\/PB2023\/Telepolis20231024sachs-ua.pdf<\/a> \u2014 sowie im jW-Gespr\u00e4ch &#8222;Wir brauchen eine multipolare Welt&#8220;: <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.jeffsachs.org\/s\/jW-2023-07-01-20-12.pdf?ref=apolut.net\">https:\/\/www.jeffsachs.org\/s\/jW-2023-07-01-20-12.pdf<\/a><\/li>\n<li>Zbigniew Brzezi\u0144ski, &#8222;The Grand Chessboard: American Primacy and Its Geostrategic Imperatives&#8220;, 1997 \u2014 Einordnung der Ukraine als geopolitischer Dreh- und Angelpunkt (&#8222;geopolitical pivot&#8220;).<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>+++<\/strong><\/p>\n<p>Dirk Ellerbrock, Jahrgang 1946, ist Diplom-Sozialwissenschaftler. Nach Studien der Wirtschafts-, Politikwissenschaften und Sozialpsychologie arbeitete er viele Jahre in der Finanzwirtschaft, Unternehmensberatung und als Management-Coach.<\/p>\n<p>Mitte der 1990er wandte er sich mystischen Traditionen zu \u2013 Advaita-Vedanta, Zen-Buddhismus, Taoismus, Tantra und christliche Mystik \u2013, vertieft durch Stephen Wolinskys \u201eQuantenpsychologie&#8220; und die Unterweisungen Ramesh Balsekars in Bombay. Er leitete Meditationsgruppen und ver\u00f6ffentlichte 2010 unter dem Pseudonym Manaschu sein erstes Buch, \u201eDas Geheimnis ewigen Gl\u00fccks \u2013 Texte zur Menschwerdung&#8220;. 2026 entstand sein noch unver\u00f6ffentlichtes zweites Buch, \u201eDie Schlange der Moral \u2013 Gift und Gegengift&#8220;, das moralisches Urteilen als strukturelle Gewaltform durchleuchtet.<\/p>\n<p>Heute schreibt er regelm\u00e4\u00dfig politische und gesellschaftliche Kommentare, u. a. f\u00fcr apolut und auf seinem Substack: <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/substack.com\/@dirkellerbrock?ref=apolut.net\">https:\/\/substack.com\/@dirkellerbrock<\/a><\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Warum die Wahl in Sachsen-Anhalt mehr ist als ein Sieg der AfD Ein Meinungsbeitrag von Dirk Ellerbrock. Es ist der 6. September 2026. Die Wahllokale in Sachsen-Anhalt sind seit Stunden geschlossen. 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