{"id":22140,"date":"2026-09-11T14:03:25","date_gmt":"2026-09-11T12:03:25","guid":{"rendered":"https:\/\/meiser-tv.de\/medienkritik\/zum-25-jahrestag-von-9-11-waren-die-usa-vorgewarnt-von-rainer-rupp\/"},"modified":"2026-09-11T14:03:25","modified_gmt":"2026-09-11T12:03:25","slug":"zum-25-jahrestag-von-9-11-waren-die-usa-vorgewarnt-von-rainer-rupp","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/medienkritik\/zum-25-jahrestag-von-9-11-waren-die-usa-vorgewarnt-von-rainer-rupp\/","title":{"rendered":"Zum 25. Jahrestag von 9\/11 &#8211; Waren die USA vorgewarnt? | Von Rainer Rupp"},"content":{"rendered":"<div><!--kg-card-begin: html--><br \/>\n<iframe title=\"Zum 25. Jahrestag von 9\/11 - Waren die USA vorgewarnt? | Von Rainer Rupp\" width=\"560\" height=\"418\" src=\"https:\/\/tube4.apolut.net\/videos\/embed\/5HTPxL9isPanpMJhuMKKxK\" allow=\"fullscreen\" sandbox=\"allow-same-origin allow-scripts allow-popups allow-forms\" style=\"border-radius: 8px\"><\/iframe><br \/>\n<!--kg-card-end: html--><\/p>\n<div class=\"kg-card kg-audio-card\"><audio src=\"https:\/\/apolut.net\/content\/media\/2026\/09\/tagesdosis-20260911-apolut.mp3\" preload=\"metadata\" controls><\/audio><\/div>\n<p><em>Ein Kommentar von\u00a0<strong>Rainer Rupp.<\/strong><\/em><\/p>\n<p>War es m\u00f6glich, die Terroranschl\u00e4ge vom 11. September 2001 vorherzusehen und Gegenma\u00dfnahmen einzuleiten? Gab es vielleicht konkrete Warnungen, die von den US-Sicherheitsbeh\u00f6rden unbeachtet blieben? In meinem Beitrag im Buch <em>\u201eDas Schweigekartell \u2013 Fragen &amp; Widerspr\u00fcche zum 11 September&#8220;<\/em>, das in zweiter, \u00fcberarbeiteter Auflage im Jahr 2003 ver\u00f6ffentlicht wurde, habe ich mit einer umfangreichen Quellenliste dokumentiert, dass der Anschlag sowohl in Bezug auf den Zeitpunkt und auf die Art der Durchf\u00fchrung gar nicht so \u00fcberraschend kam, wie uns damals die offiziellen US-Regierungsstellen weismachen wollten, wobei sie von der geballten Macht der westlichen Mainstream Medien unterst\u00fctzt wurden.<\/p>\n<p>Bereits vor dem 11. September gab es jede Menge Warnungen und auch schon konkrete Ermittlungsergebnisse einiger Sicherheitsbeh\u00f6rden. Nach 9\/11 waren dann die Geheimdienste eifrig dabei, ein Schreckensbild vom b\u00f6sen islamistischen Terrorismus zu fabrizieren, um vom eigenen Versagen abzulenken. Aber wahrscheinlich war das Versagen nur gespielt und das bewusste Wegsehen der F\u00fchrungselite der US-Geheimdienste von der heraufziehenden Gefahr geh\u00f6rte zum Plan, dass nur ein erfolgreicher, m\u00e4chtiger Terroranschlag auf ein Ziel in den USA die US-Bev\u00f6lkerung hinreichend mobilisieren w\u00fcrde, um die arabischen und islamischen L\u00e4nder im Mittleren Osten zu bekriegen und f\u00fcr Israel zu unterwerfen.<\/p>\n<p>Rechtzeitig vor dem 25. Jahrestag hat der Politikwissenschaftler Kees van der Pijl ein neues Buch angek\u00fcndigt, <em>\u201eIsrael and 9\/11\u201c. <\/em>In dem kommt er auf Grund seiner Recherchen zum Schluss kommt, dass die nach wie vor geltende offizielle 9\/11-Darstellung, dass n\u00e4mlich die Anschl\u00e4ge von al-Qaida unter Osama bin Laden ausgef\u00fchrt wurden, widerlegt seien und <\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eIsraelis und Zionisten in der US-Regierung\u201c <\/em>die wahren T\u00e4ter waren.<\/p><\/blockquote>\n<p>In der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins Hintergrund (9-10-2026) hat van der Pijl unter dem Titel <em>\u201eDie Anschl\u00e4ge vom 11. September &#8211; 25 Jahre danach\u201c <\/em>einige seiner Rechercheergebnisse pr\u00e4sentiert. Diese werden im Untertitel seines Artikels bereits korrekt reflektiert, n\u00e4mlich: <\/p>\n<blockquote><p>\u201eDie offizielle Verschw\u00f6rungstheorie ist widerlegt. Es geht um die Identifizierung der wahren T\u00e4ter und ihrer Motive\u201c. <\/p><\/blockquote>\n<p>Dabei taucht der Autor zun\u00e4chst tief in die verbrecherische Vorgeschichte der zionistischen Terroristen ein.<\/p>\n<p>Der Plan f\u00fcr den US-Krieg gegen den (arabischen) Terror wurde laut der Recherchen von van der Pijl nicht von George W. Bush 2001 in Washington erfunden, sondern bereits 1979 als Konzept in Israel entwickelt. Van der Pijl schreibt, ab 1979 habe der Likud unter den zionistischen Terroristen Menachem Begin und Yitzhak Shamir offen daf\u00fcr pl\u00e4diert, dass die USA Israels Kriege unter dem Motto eines <em>\u201eKriegs gegen den Terror\u201c <\/em>f\u00fchren sollten.<\/p>\n<p>Bereits 5 Jahre sp\u00e4ter, 1984, habe in Washington eine <em>\u201ehochrangig besetzte US-israelische Konferenz\u201c<\/em> stattgefunden. Dort sei die These vertreten worden, milit\u00e4rische Ma\u00dfnahmen der USA gegen Israels Nachbarn seien gerechtfertigt, <\/p>\n<blockquote><p>\u201esollte es zu einem schweren Terroranschlag kommen \u2013 einem \u203aBig Bang\u2039, der weit \u00fcber eine gew\u00f6hnliche Flugzeugentf\u00fchrung hinausginge\u201c. <\/p><\/blockquote>\n<p>In den Folgejahren h\u00e4tten israelische Amtstr\u00e4ger klargemacht, <em>\u201edass es sich dabei um einen Terroranschlag auf die USA selbst handeln musste\u201c. <\/em>Als Beleg nennt der Autor van der Pijl Text den von Benjamin Netanyahu herausgegebenen Text <em>\u201eTerrorism. How the West Can Win\u201c<\/em> aus dem Jahr 1986.<\/p>\n<p>F\u00fcr Van der Pijl war der 11. September <em>\u201edie Umsetzung von Pl\u00e4nen\u201c <\/em>gewesen, <\/p>\n<blockquote><p>\u201edie bereits Ende der 1970er Jahre geschmiedet wurden, nachdem die israelische F\u00fchrung an ihrer F\u00e4higkeit zu zweifeln begann, auf sich selbst gestellt einen weiteren gro\u00dfen Krieg mit ihren arabischen Nachbarn zu \u00fcberstehen\u201c.<\/p><\/blockquote>\n<p>Vor diesem Hintergrund ist es naheliegend, dass die in den Plan der \u201eBig Bang\u201c- 9\/11 Terrorattacke eingeweihten Top-US-Geheimdienstler gar nicht gl\u00fccklich waren \u00fcber die gute Arbeit ihrer lokalen Sicherheits- und Abwehrdienste, die drohten, alles zu vermasseln.<\/p>\n<p>Aber bevor wir auf die konkreten Warnungen und Erkenntnisse der US-Geheimdienste \u00fcber die geplanten Anschl\u00e4ge eingehen, wollen wir zuvor der Frage nachgehen, ob die US-Regierung und ihre Geheimdienste \u00fcberhaupt mit Anschl\u00e4gen von der Art, wie sie gegen das Pentagon und das World Trade Center (WTC) ver\u00fcbt wurden, h\u00e4tten rechnen m\u00fcssen.<\/p>\n<blockquote><p><em>&#8222;Bereits acht Jahre vor dem 11. September 2001 hatte man sich in der amerikanischen Regierung Sorgen wegen m\u00f6glicher Selbstmordangriffe mit Zivilflugzeugen gegen wichtige US-Objekte gemacht. 1993 habe z.B. eine vom Pentagon beauftragte Expertenkommission diskutiert, wie Terroristen ein Flugzeug dazu einsetzen k\u00f6nnten, um nationale Wahrzeichen zu zerst\u00f6ren,&#8220;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>erkl\u00e4rte im Oktober 2002 der US-Luftwaffenoberst a.D. Doug Menarchik, gegen\u00fcber der Washington Post. Ein Entwurf der Studie sei damals im Pentagon, im US-Justizministerium und im Bundesamt f\u00fcr Notfallmanagement in Umlauf gebracht worden. (1)<\/p>\n<p>Ein Jahr sp\u00e4ter gab es dann schon die ersten Versuche, Flugzeuge absichtlich in Geb\u00e4ude zu st\u00fcrzen und zu zerst\u00f6ren. Allein 1994 waren es drei F\u00e4lle. Der erste, im April 1994, betraf einen Flugingenieur des Transportunternehmens Federal Express. Als der Ingenieur entlassen werden sollte, drang er als Passagier ins Cockpit einer DC-IO vor, um das Flugzeug in die Konzernzentrale in Memphis zu steuern. Allerdings wurde er noch rechtzeitig von der Crew \u00fcberw\u00e4ltigt.<\/p>\n<p>Der zweite Fall erfolgte im September, als ein einzelner Pilot eine gestohlene einmotorige Cessna in einen Baum vor dem Wei\u00dfen Haus gesteuert hatte, unmittelbar vor dem Schlafzimmer des US-Pr\u00e4sidenten. Der dritte Fall war die Entf\u00fchrung einer Air-France-Maschine im Dezember in Algier durch die GIA (Groupes islamiques armee). Die Entf\u00fchrer landeten die Maschine in Marseille und ordneten an, sie mit 27 Tonnen Benzin zu f\u00fcllen, dreimal mehr, als f\u00fcr einen Flug nach Paris n\u00f6tig war. Ihr Ziel war es, das Flugzeug in den Eiffelturm zu steuern. Franz\u00f6sische Spezialtruppen st\u00fcrmten die Maschine noch am Boden.<\/p>\n<p>Im Januar 1995 verhaftete die philippinische Polizei Abdul Hakim Mlurad in einer Wohnung in Manila, wo eine Ausr\u00fcstung zur Herstellung von Bomben gefunden wurde, und verh\u00f6rte ihn unter Folter. Er sagte aus, es habe Pl\u00e4ne gegeben, in elf amerikanischen Flugzeugen Zeitbomben zu hinterlegen, damit sie mehr oder weniger gleichzeitig \u00fcber dem Pazifik abst\u00fcrzten. Zugleich sollten sich Selbstmordattent\u00e4ter mit einem Flugzeug in das CIA-Hauptquartier in Langley, Virginia st\u00fcrzen. Die Vorbereitungen waren weit fortgeschritten, sodass Murad die einzelnen Ziele beschreiben konnte. Murad hatte Flugschulen in den Vereinigten Staaten besucht und einen Flugschein f\u00fcr Zivilflugzeuge erworben. Er sagte den Ermittlern, er h\u00e4tte das Flugzeug ins CIA-Hauptquartier steuern sollen. Ein anderer islamischer Fundamentalist sollte ein zweites Flugzeug in das Pentagon fliegen.<\/p>\n<p>Schon im Jahre 1996 hatte das FBI damit begonnen, die T\u00e4tigkeit arabischer Studenten in amerikanischen Flugschulen genauer unter die Lupe zu nehmen. Regierungspolitiker gaben zu, dass das FBI davon ausging, dass etwa ein Dutzend dieser Flugsch\u00fcler in Verbindung zu bin Laden standen. FBI-Agenten suchten 1996 sogar zwei Flugschulen auf, um Informationen \u00fcber verschiedene arabische Piloten zu erhalten, die hier ausgebildet worden waren. Die beiden Schulen waren auch von Abdul Hakim Murad besucht worden, der der philippinischen Polizei und dem FBI die Pl\u00e4ne gestanden hatte, ein entf\u00fchrtes Flugzeug ins CIA-Hauptquartier zu st\u00fcrzen.<\/p>\n<p>1998 befragten FBI-Agenten die Leiter der Airman Flight School in Norman, Oklahoma, zu einem ihrer Absolventen, der von Zeugen vor Gericht als einer von Osama bin Ladens Piloten identifiziert worden war. Dies war die gleiche Schule, die Zacarias Moussaoui vom 9\/11-Terror-Team sp\u00e4ter besuchen sollte. Ein Artikel der Washington Post kam daher schon am 23. September 2001 zum Schluss:<\/p>\n<p><em>&#8222;Seit 1996 hatte das FBI Beweise, dass internationale Terroristen US-Flugschulen benutzten, um zu lernen, wie man einen Jumbojet fliegt. Ein gescheitertes Vorhaben in Manila, US-Linienflugzeuge in die Luft zu sprengen, und sp\u00e4ter eine Zeugenaussage vor Gericht von einem Verb\u00fcndeten bin Ladens waren nach Expertenberichten Anlass f\u00fcr Untersuchungen des FBI an verschiedenen Schulen\u201c (2)<\/em><\/p>\n<p>Aber niemand in der Bush-Regierung will von der M\u00f6glichkeit des 11. Septembers auch nur etwas geahnt haben.<\/p>\n<p><strong>Konkrete Hinweise<\/strong><\/p>\n<p>Man muss kein Anh\u00e4nger von Verschw\u00f6rungstheorien sein, um zu erkennen, dass die offiziellen US-Sicherheitsbeh\u00f6rden in dieser Frage ihre Glaubw\u00fcrdigkeit verspielten. Der damalige FBI-Direktor Robert Mueller pr\u00e4sentierte den Medien sogar die Version, dass der gesamte amerikanische Sicherheitsapparat keine Spur von einer Ahnung von dem bevorstehenden 9\/11 -Anschlag hatte.<\/p>\n<p>Stattdessen gab es nicht nur Warnungen allgemeiner Art, sondern ausf\u00fchrlich belegte, ganz konkrete Hinweise, sowohl aus dem eigenen Sicherheitsapparat als auch von den Diensten befreundeter L\u00e4nder. Die Regierungen von mindestens vier Staaten (Deutschland, \u00c4gypten, Russland und Israel) haben in den Monaten vor dem 11. September die USA ausdr\u00fccklich vor einem bevorstehenden gro\u00dfen Terrorangriff gewarnt.<\/p>\n<p>Diese Warnungen lieferten, wenn auch nur bruchst\u00fcckhaft, ein Bild \u00fcber das Ausma\u00df des Angriffs und sein wichtigstes Ziel. So wurde z.B. in einer gro\u00dfen deutschen Tageszeitung kurz nach der Zerst\u00f6rung des WTC berichtet, dass der deutsche Geheimdienst BND sowohl dem amerikanischen als auch dem israelischen Geheimdienst im Juni mitgeteilt habe, dass Terroristen aus dem Nahen Osten sich darauf vorbereiteten, ein Passagierflugzeug zu entf\u00fchren und es als Waffe zu benutzen, um wichtige Symbole der amerikanischen und israelischen Kultur anzugreifen.<\/p>\n<p>Laut russischen Presseberichten informierte der russische Geheimdienst die CIA dar\u00fcber, dass im Sommer 2001 etwa 25 terroristische Piloten eigens f\u00fcr Selbstmordeins\u00e4tze in den USA vorbereitet worden seien. In einem Interview vom 15. September mit MSNBC best\u00e4tigte der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin, dass er im August den russischen Geheimdienst beauftragt habe, die US-Regierung <em>\u201eso eindringlich wie m\u00f6glich&#8220; z<\/em>u warnen, <em>&#8222;dass Anschl\u00e4ge auf Flugh\u00e4fen und Regierungsgeb\u00e4ude unmittelbar bevorst\u00fcnden.&#8220; <\/em>\u00c4hnliche Warnungen gab es von der \u00e4gyptischen und israelischen Regierung.<\/p>\n<p>Trotz dieser zahlreichen Vorwarnungen gab kein einziger US-Geheimdienst vor dem 11. September irgendeine Warnung vor m\u00f6glichen Angriffen auf ein Ziel auf US-Territorium heraus. Stattdessen konzentrierten sie sich auf m\u00f6gliche Angriffe auf amerikanische Anlagen oder Botschaften im Nahen Osten, in Europa und Asien. Daher kann zurecht gesagt werden, dass die Terroristen ihren m\u00f6rderischen Auftrag nur erf\u00fcllen konnten, weil die amerikanischen Geheimdienste wiederholte Warnungen ignorierten und sich weigerten, die elementarsten Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Die v\u00f6llige Gleichg\u00fcltigkeit, die von f\u00fchrenden Stellen der Sicherheitsbeh\u00f6rden und der US-Regierung gegen\u00fcber den dringlichen Warnungen vor einem bevorstehenden Terrorangriff auf amerikanischem Boden an den Tag gelegt wurde, kann nur mit Absicht oder unglaublichen Inkompetenz erkl\u00e4rt werden. <\/p>\n<p>Ein erschreckendes Beispiel daf\u00fcr war der Umgang des FBI im Fall von Zacarias Moussaoui. Die US-Regierung war &#8211; wie wir inzwischen wissen &#8211; wiederholt davor gewarnt worden, dass wom\u00f6glich verheerende Terrorangriffe mit entf\u00fchrten Zivilflugzeugen drohten. Dennoch entschied das FBI, keine intensiven Ermittlungen gegen einen Mann durchzuf\u00fchren, der nach Angaben des franz\u00f6sischen Geheimdiensts wahrscheinlich mit Osama bin Laden in Verbindung stand und in den USA lernen wollte, wie man eine Boeing 747 steuert, ohne sich f\u00fcr das Starten und Landen zu interessieren.<\/p>\n<p>Aufgrund dieser Verdachtsmomente war Moussaoui von einem regionalen FBI-B\u00fcro festgenommen worden. Aber die FBI-Zentrale in Washington war nicht interessiert an Moussaoui, der statt in Untersuchungshaft sofort der Einwanderungs- und Einb\u00fcrgerungsbeh\u00f6rde \u00fcberstellt wurde. Erst nach dem 11. September begann man sich ernsthaft f\u00fcr ihn zu interessieren, aber da war er bereits tot.<\/p>\n<p>Zacarias Moussaoui war im August 2001 in einer Flugschule in Minnesota verhaftet worden, wo er sich an der Pan Am International Flight Academy in Egan eingeschrieben hatte. Dort hatte er sich wiederholt in Widerspr\u00fcche \u00fcber seine Herkunft verwickelt und durch mangelnde Grundkenntnisse ausgezeichnet. Trotzdem war er bereit, viel Geld f\u00fcr die teuren Stunden auf einem der neuesten Flugsimulatoren f\u00fcr Passagiermaschinen auszugeben. <\/p>\n<p>Nach einem Bericht der New York Times vom 8. Februar 2002 verdichtete sich daher bei den Fluglehrern der Verdacht, es k\u00f6nnte sich bei Moussaoui um einen potentiellen Flugzeugentf\u00fchrer handeln. Direktor John Rosengren erinnerte sich, dass sich Moussaouis Lehrer wunderten, <em>&#8222;warum jemand, der kein Pilot war und \u00fcber so wenig Erfahrung verf\u00fcgte, so viel Flugtraining in k\u00fcrzester Zeit absolvieren wollte.&#8220;<\/em> Au\u00dferdem habe sich Moussaoui in Diskussionen immer wieder daf\u00fcr interessiert, <\/p>\n<blockquote><p><em>&#8222;wie viel Benzin ein Jumbo-Jet getankt hatte und welche Zerst\u00f6rungskraft das Flugzeug h\u00e4tte, wenn es auf etwas abst\u00fcrzte.&#8220;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Am 15. August alarmierte ein Fluglehrer das FBI-B\u00fcro in Minneapolis. <em>&#8222;K\u00f6nnen Sie sich vorstellen, wie ernst das ist?&#8220;<\/em>, warnte er den FBI-Agenten am Telefon. <em>&#8222;Dieser Mann will sich an einer 747 (Jumbo) ausbilden lassen. Eine voll aufgetankte 747 kann als Waffe benutzt werden&#8220;.<\/em> Das FBI nahm Moussaoui am n\u00e4chsten Tag fest. Nach einem Bericht der lokalen Zeitung Star-Tribune gelang es den FBI-Agenten aus Minneapolis allerdings nicht, das FBI-B\u00fcro in Washington davon zu \u00fcberzeugen, Moussaoui auf m\u00f6gliche terroristische Verbindungen zu \u00fcberpr\u00fcfen. Stattdessen wurde Moussaoui der Einwanderungsbeh\u00f6rde \u00fcberstellt.<\/p>\n<p>Die frustrierten FBI-Agenten aus Minneapolis waren noch dabei, auf eigene Faust Beweise gegen Moussaoui zu sammeln, als die WTC-T\u00fcrme bereits einst\u00fcrzten, notierte die Star-Tribune.<\/p>\n<p>Interessant ist auch die Meldung der New York Times vom 30. Dezember 2001, die sich wunderte, warum am Morgen des 11. September <em>&#8222;zwei Leute, die von den Sicherheitsbeh\u00f6rden des Terrorismus verd\u00e4chtigt wurden, unter ihrem eigenen Namen zwei unterschiedliche Flugzeuge der American Airlines in Boston besteigen konnten.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>F\u00fcr die Bundesbeamten m\u00fcsste auch ein dritter Entf\u00fchrer kein Unbekannter gewesen sein. Es handelte sich angeblich um Hani Hanjour, der w\u00e4hrend seines Flugunterrichts an der Pan Am International Flug-Academy in Phoenix aufgefallen war. Die Fluglehrer in Phoenix hatten insbesondere bem\u00e4ngelt, dass Hanjour so gut wie kein Englisch sprach, das die Sprache der internationalen Luftfahrt ist. Als sie jedoch ihre Bedenken gegen\u00fcber der US-Bundesluftfahrtbeh\u00f6rde (FAA) ausdr\u00fcckten, griff die Beh\u00f6rde sofort ein, &#8211; und kam Hanjour zu Hilfe.<\/p>\n<p>Nach Aussagen von Fluglehrern gegen\u00fcber der bereits zitierten Star-Tribune, fand die Bundesbeh\u00f6rde f\u00fcr Hanjour einen Dolmetscher und setzte sich f\u00fcr ihn ein, so dass er bleiben konnte. Hanjour steuerte daf\u00fcr am 11. September angeblich den American AirIines Flug Nr. 77 in das Pentagon. Nur: Am Rasen vor dem gro\u00dfen runden Loch in der Fassade des Pentagon lagen keine Flugzeugtr\u00fcmmer. <\/p>\n<p>Die offiziellen Fotos von der Absturzstelle, die ich zwei Tage nach dem 11. September auf der offiziellen Webseite des Pentagon heruntergeladen habe, zeigten nur das g\u00e4hnende Loch, das viel zu klein war, um eine Boeing mitsamt ihren Fl\u00fcgeln spurlos zu verschlucken. Nicht einmal der Rasen vor dem Loch war besch\u00e4digt, was man zumindest bei einem Absturz eines Gro\u00dfflugzeuges h\u00e4tte erwarten k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3 id=\"quellen-und-anmerkungen\">Quellen und Anmerkungen<\/h3>\n<\/p>\n<p>(1) <em>\u201eDid we know what was coming\u201d<\/em> The New American, volume 18, March 11, 2002<\/p>\n<p>(2) Washington Post, 23.Sept. 200; <em>\u201cFBI Knew Terrorists were using US-Flight Schools\u201d<\/em><\/p>\n<p>+++<\/p>\n<p>Dank an den Autor f\u00fcr das Recht zur Ver\u00f6ffentlichung dieses Beitrags.<\/p>\n<p><strong>+++<\/strong><\/p>\n<p>Bild: 11. September Angriff Flug 93. 3D-Abbildung. Istanbul T\u00fcrkei 2022<\/p>\n<p>Bildquelle: <u>Whitelion61<\/u>\u00a0\/ Shutterstock.com<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div>War es m\u00f6glich die Terroranschl\u00e4ge vom11. September 2001 vorherzusehen und Gegenma\u00dfnahmen einzuleiten? 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