{"id":22406,"date":"2026-09-13T19:03:25","date_gmt":"2026-09-13T17:03:25","guid":{"rendered":"https:\/\/meiser-tv.de\/medienkritik\/hollisters-geopolitik-radar-vom-7-13-september-2026\/"},"modified":"2026-09-13T19:03:25","modified_gmt":"2026-09-13T17:03:25","slug":"hollisters-geopolitik-radar-vom-7-13-september-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/medienkritik\/hollisters-geopolitik-radar-vom-7-13-september-2026\/","title":{"rendered":"Hollisters Geopolitik-Radar vom 7. \u2013 13. September 2026"},"content":{"rendered":"<div>\n<p>Drei Wege, ein Problem: Iran versch\u00e4rft den Tankerkrieg in der Stra\u00dfe von Hormus, Drohnen legen Saudi-Arabiens Ost-West-Pipeline nach Yanbu still und die Huthi erreichen mit Perim den Bab al-Mandab. Gleichzeitig ringt BRICS um eine gemeinsame Linie, Israel verfestigt Sicherheitszonen in Libanon und Syrien, der Internationale Gerichtshof verhandelt Nicaragua gegen Deutschland und Nordkorea baut seine nuklearen F\u00e4higkeiten aus. Hollisters Geopolitik-Radar ordnet die entscheidenden Entwicklungen der Woche ein &#8211; ohne aus Gespr\u00e4chen Vereinbarungen, aus Anschuldigungen Beweise oder aus milit\u00e4rischen Gel\u00e4ndegewinnen bereits eine dauerhafte Ordnung zu machen.<\/p>\n<p><strong>Geopolitik-Radar vom\u00a07. \u2013 13. September 2026<\/strong><\/p>\n<p><em>Ein Meinungsbeitrag von\u00a0<strong>Michael Hollister.<\/strong><\/em><\/p>\n<p>In dieser Woche gerieten nicht nur einzelne Staaten, sondern ganze Ausweichsysteme unter Druck. Iran und die USA weiteten ihre Angriffe auf die Handelsschifffahrt aus. Huthi-Kr\u00e4fte griffen saudische St\u00e4dte und Energieanlagen an, erreichten die Insel Perim am Bab al-Mandab und bedrohten damit den Zugang zum Roten Meer. Gleichzeitig wurde die saudische Ost-West-Pipeline nach Yanbu von Drohnen getroffen und vorsorglich stillgelegt. Saudi-Arabien hatte diese Route ausgebaut, um die blockierte Stra\u00dfe von Hormus zu umgehen. Nun sind der \u00f6stliche Seeweg, die westliche Landverbindung und der s\u00fcdliche Zugang zum Roten Meer gleichzeitig gef\u00e4hrdet.<\/p>\n<p>Daneben trat eine zweite Entwicklung hervor: Internationale Institutionen werden nicht bedeutungslos, aber sie m\u00fcssen ihre Handlungsf\u00e4higkeit unter versch\u00e4rften Gegens\u00e4tzen beweisen. BRICS verabschiedete in Neu-Delhi trotz der Spannungen zwischen Iran und den Vereinigten Arabischen Emiraten eine gemeinsame Erkl\u00e4rung. Vor dem Internationalen Gerichtshof stritten Deutschland und Nicaragua \u00fcber die Zul\u00e4ssigkeit des Verfahrens zur deutschen Unterst\u00fctzung Israels. Die Internationale Atomenergieorganisation schloss eine alte Akte zu Syrien, w\u00e4hrend sie in Nordkorea neue Anreicherungskapazit\u00e4ten erkennt.<\/p>\n<p>Der gemeinsame Nenner ist kein einheitlicher Plan. Sichtbar wird vielmehr, dass geopolitische Macht zunehmend an \u00dcberg\u00e4ngen ausge\u00fcbt wird: an Meerengen, Pipelines, Grenz\u00fcberg\u00e4ngen, R\u00fcstungslieferungen, Rohstoffrechten und institutionellen Zust\u00e4ndigkeiten. Der Radar trennt deshalb weiterhin best\u00e4tigte Vorg\u00e4nge, staatliche Angaben und offene Zuschreibungen. Ein Angriff ist nicht automatisch einem Auftraggeber zuzurechnen, eine Gespr\u00e4chsbereitschaft ist noch keine Verhandlung und eine juristische Anh\u00f6rung noch kein Urteil.<\/p>\n<p><strong>TICKER<\/strong><\/p>\n<p><strong>1. Iran und USA weiten den Tankerkrieg aus &#8211; Angriff auf US-St\u00fctzpunkt in Jordanien (09. September 2026)<\/strong><\/p>\n<p>Iran erkl\u00e4rte, zehn Schiffe in und um die Stra\u00dfe von Hormus angegriffen zu haben, nachdem US-Streitkr\u00e4fte f\u00fcnf iranische \u00d6ltanker versenkt beziehungsweise au\u00dfer Gefecht gesetzt h\u00e4tten. Bei der Angriffswelle starb nach Angaben von Schifffahrtsbeh\u00f6rden mindestens ein Besatzungsmitglied; ein weiteres wurde vermisst. Gleichzeitig feuerte Iran Raketen auf einen von den USA genutzten St\u00fctzpunkt in Jordanien. Jordanien meldete, 18 von 20 Flugk\u00f6rpern abgefangen zu haben; best\u00e4tigte Opfer gab es dort nicht. Teheran k\u00fcndigte au\u00dferdem eine gr\u00f6\u00dfere maritime Sperrzone an, die sich bis in Richtung Chabahar erstrecken soll. Umfang, Trefferwirkung und iranische Zuordnung einzelner Handelsschiffe sind nicht in allen F\u00e4llen unabh\u00e4ngig best\u00e4tigt. Das\u00a0<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.michael-hollister.com\/de\/2026\/09\/06\/update-usa-und-israel-greifen-iran-an-06-september-2026\/?utm_source=apolut&amp;utm_medium=geopolitik-radar&amp;utm_campaign=HGR-kw37\">Iran-Update vom 06. September 2026<\/a>\u00a0beschreibt den \u00dcbergang von der Blockade zum Tankerkrieg.<\/p>\n<p><strong>2. Huthi greifen vier saudische St\u00e4dte an &#8211; Pakistan \u00fcbermittelt die Warnung Riads (08.-10. September 2026)<\/strong><\/p>\n<p>Huthi-Kr\u00e4fte griffen nach saudischen Angaben Ziele in vier St\u00e4dten im S\u00fcden des Landes an. Mindestens 73 Menschen wurden verletzt; getroffen wurden auch Anlagen der Energieversorgung. Saudi-Arabien reagierte mit Luftangriffen im Jemen und lie\u00df Iran \u00fcber Pakistan warnen, weitere Angriffe k\u00f6nnten eine umfassendere Reaktion ausl\u00f6sen. Islamabad erkl\u00e4rte zugleich, der Mekka-Pakt sei defensiv angelegt. \u00dcber einen gemeinsamen milit\u00e4rischen Einsatz als Antwort auf die Huthi-Angriffe sei nicht entschieden worden. Iran bestreitet, die Operationen der Huthi zu steuern. Damit besteht eine politische Verbindung zwischen dem Krieg am Golf, der jemenitischen Front und dem saudisch-pakistanischen Sicherheitsabkommen, ohne dass daraus bereits eine automatische milit\u00e4rische Befehlskette folgt.<\/p>\n<p><strong>3. Drohnen legen saudische Ost-West-Pipeline still &#8211; Riad h\u00e4lt sich gegen\u00fcber Irak zun\u00e4chst zur\u00fcck (10.-13. September 2026)<\/strong><\/p>\n<p>Mehrere Drohnen trafen Anlagen der saudischen Ost-West-Pipeline in den Regionen Riad und Medina. Das saudische Energieministerium meldete Verletzte und eine vorsorgliche Stilllegung. Nach saudischen Angaben kamen die Drohnen aus irakischem Luftraum; wer sie startete und beauftragte, ist \u00f6ffentlich nicht abschlie\u00dfend belegt. Riad erkl\u00e4rte, auf Bitte des irakischen Ministerpr\u00e4sidenten zun\u00e4chst auf einen Gegenschlag zu verzichten, behalte sich aber eine Reaktion vor. Die Pipeline transportiert normalerweise rund vier Millionen Barrel t\u00e4glich aus der Ostprovinz zum Rotmeerhafen Yanbu. Sch\u00e4tzungen zufolge reichen die dortigen Vorr\u00e4te nur f\u00fcr mehrere Tage. Eine l\u00e4nger dauernde Unterbrechung k\u00f6nnte deshalb etwa vier Prozent des weltweiten \u00d6langebots ber\u00fchren.<\/p>\n<p><strong>4. Huthi erreichen Perim und Dhubab am Bab al-Mandab (11.-12. September 2026)<\/strong><\/p>\n<p>Huthi-Kr\u00e4fte r\u00fcckten an der jemenitischen Westk\u00fcste weiter vor und erreichten Dhubab sowie die strategisch gelegene Insel Perim, die im Jemen auch Mayun genannt wird. Die Insel liegt unmittelbar in der Meerenge Bab al-Mandab. Regierungskr\u00e4fte k\u00fcndigten Gegenoperationen an; die genaue Kontrolle einzelner Gel\u00e4ndeabschnitte bleibt in der dynamischen Lage schwer unabh\u00e4ngig zu \u00fcberpr\u00fcfen. Strategisch ist der Vorsto\u00df dennoch erkennbar: Die Huthi k\u00f6nnen den Seeweg nicht allein durch Landbesitz vollst\u00e4ndig sperren, gewinnen aber bessere M\u00f6glichkeiten zur Beobachtung, Bedrohung und Bek\u00e4mpfung der Schifffahrt. Das Dossier\u00a0<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.michael-hollister.com\/de\/2026\/07\/03\/die-huthis\/?utm_source=apolut&amp;utm_medium=geopolitik-radar&amp;utm_campaign=HGR-kw37\">\u201eDie Huthis\u201c<\/a>\u00a0ordnet ihre Entstehung, Interessen und Verbindungen ein.<\/p>\n<p><strong>5. Iranisches Frachtschiff bei Qeschm getroffen &#8211; Oman bereitet Hormus-Gespr\u00e4ch vor (12.-13. September 2026)<\/strong><\/p>\n<p>Ein iranisches Handelsschiff wurde nahe der Insel Qeschm von einem Projektil getroffen. Nach iranischen Angaben starb ein Besatzungsmitglied, vier weitere wurden verletzt. Keine Konfliktpartei \u00fcbernahm bis Redaktionsschluss die Verantwortung. Iranische Stellen sprachen von einem feindlichen beziehungsweise terroristischen Angriff, legten aber keine \u00f6ffentlich \u00fcberpr\u00fcfbare Beweiskette vor. Parallel bereitet Oman ein Treffen \u00fcber die k\u00fcnftige Regelung der Stra\u00dfe von Hormus vor. Iran will unter anderem Geb\u00fchren und neue Kontrollrechte durchsetzen; Oman widerspricht einer einseitigen Einschr\u00e4nkung der Durchfahrt. Ein iranischer Vertreter erkl\u00e4rte vorab, bei dem Treffen sei noch kein unterschriftsreifes Abkommen zu erwarten. Bahrain k\u00fcndigte an, nicht teilzunehmen.<\/p>\n<p><strong>6. BRICS verabschiedet gemeinsame Erkl\u00e4rung trotz innerer Gegens\u00e4tze (12.-13. September 2026)<\/strong><\/p>\n<p>Die BRICS-Staaten verabschiedeten auf ihrem Gipfel in Neu-Delhi einstimmig eine gemeinsame Erkl\u00e4rung. Darin \u00e4u\u00dfern sie tiefe Besorgnis \u00fcber die Eskalation im Nahen Osten, rufen zu gr\u00f6\u00dftm\u00f6glicher Zur\u00fcckhaltung auf und setzen auf Dialog und Diplomatie. Einzelne verantwortliche Staaten werden nicht ausdr\u00fccklich benannt. Bemerkenswert ist, dass auch Iran und die Vereinigten Arabischen Emirate zustimmten und am Rande des Gipfels ihr bislang h\u00f6chstrangiges Treffen seit Beginn des Krieges abhielten. Xi Jinping warb f\u00fcr einen gr\u00f6\u00dferen wirtschaftlichen und politischen Gestaltungsanspruch von BRICS, engere Lieferketten und st\u00e4rkere Zusammenarbeit bei k\u00fcnstlicher Intelligenz. Den wirtschaftspolitischen Hintergrund beschreibt\u00a0<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.michael-hollister.com\/de\/2026\/08\/21\/der-gegenzug-chinas-leise-antwort-ohne-einen-schuss\/?utm_source=apolut&amp;utm_medium=geopolitik-radar&amp;utm_campaign=HGR-kw37\">\u201eDer Gegenzug &#8211; Chinas leise Antwort ohne einen Schuss\u201c<\/a>.<\/p>\n<p><strong>7. Trump und Putin telefonieren &#8211; Kyjiw bereitet m\u00f6gliche Dreiergespr\u00e4che im Oktober vor (07.-12. September 2026)<\/strong><\/p>\n<p>Donald Trump und Wladimir Putin sprachen erneut telefonisch \u00fcber den Ukraine-Krieg und die bilateralen Beziehungen. Der Kreml erkl\u00e4rte anschlie\u00dfend, eine Wiederaufnahme trilateraler Gespr\u00e4che mit der Ukraine und den USA sei nicht ausgeschlossen. Ein hochrangiger ukrainischer Vertreter sagte sp\u00e4ter, Kyjiw bereite entsprechende Gespr\u00e4che f\u00fcr Oktober vor. Moskau bezeichnete einen konkreten Termin als verfr\u00fcht. Die zentralen Streitfragen &#8211; Gebiete, Sicherheitsgarantien, milit\u00e4rischer Status und Reihenfolge von Waffenstillstand und politischer Vereinbarung &#8211; bleiben ungel\u00f6st. Das Telefonat best\u00e4tigt damit einen bestehenden Gespr\u00e4chskanal, aber noch keine Ann\u00e4herung. Das\u00a0<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.michael-hollister.com\/de\/2026\/09\/04\/update-russland-ukraine-konflikt-04-september-2026\/?utm_source=apolut&amp;utm_medium=geopolitik-radar&amp;utm_campaign=HGR-kw37\">Ukraine-Update vom 04. September 2026<\/a>\u00a0dokumentiert den milit\u00e4rischen und wirtschaftlichen Ausgangspunkt.<\/p>\n<p><strong>8. Russland greift ukrainische Wirtschafts- und Grenzinfrastruktur an &#8211; Ukraine schl\u00e4gt in Russland zur\u00fcck (08.-13. September 2026)<\/strong><\/p>\n<p>Russland setzte innerhalb einer gro\u00dfen Angriffswelle fast 500 Drohnen ein. Ukrainische Stellen meldeten zehn Tote und zahlreiche Verletzte sowie Sch\u00e4den an Industrie-, Energie- und Verkehrsanlagen. Bei einem weiteren Angriff wurde ein Lastwagen an einem \u00dcbergang zur polnischen Grenze getroffen; Russland erkl\u00e4rte, Infrastruktur f\u00fcr europ\u00e4ische Milit\u00e4rlieferungen angegriffen zu haben. Polen hatte wenige Tage zuvor vor Angriffen auf diese Korridore gewarnt. Die Ukraine traf unterdessen eine Fabrik f\u00fcr synthetischen Kautschuk im russischen Togliatti, der nach ukrainischer Darstellung auch f\u00fcr Raketenkomponenten verwendet wird. Beide Seiten verlagern den Druck damit weiter von der Front auf industrielle, energetische und logistische Systeme. Die behauptete milit\u00e4rische Funktion jedes einzelnen besch\u00e4digten Objekts ist nicht unabh\u00e4ngig belegt.<\/p>\n<p><strong>9. Israel zerst\u00f6rt weiteres Tunnelnetz bei Ali al-Taher und festigt seine Sicherheitszone (10. September 2026)<\/strong><\/p>\n<p>Israel erkl\u00e4rte, ein rund zwei Kilometer langes unterirdisches Hisbollah-System bei Ali al-Taher im S\u00fcdlibanon zerst\u00f6rt zu haben. Bereits in der Vorwoche hatte das israelische Milit\u00e4r operative Kontrolle \u00fcber den strategisch gelegenen H\u00f6henzug gemeldet. Die neue Operation deutet darauf hin, dass es nicht allein um einen vor\u00fcbergehenden Vorsto\u00df, sondern um die systematische R\u00e4umung und milit\u00e4rische Absicherung eines gr\u00f6\u00dferen Gebiets geht. Israel macht einen R\u00fcckzug von der Entwaffnung der\u00a0<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.michael-hollister.com\/de\/2026\/07\/01\/die-hisbollah\/?utm_source=apolut&amp;utm_medium=geopolitik-radar&amp;utm_campaign=HGR-kw37\">Hisbollah<\/a>\u00a0und belastbaren Sicherheitsgarantien abh\u00e4ngig. Die Hisbollah lehnt ihre Entwaffnung ab. Der Waffenstillstand begrenzt die Kampfhandlungen daher weiterhin, beendet aber weder die israelische Pr\u00e4senz noch die bewaffnete Konfrontation.<\/p>\n<p><strong>10. UN-Kommission sieht m\u00f6gliche Kriegsverbrechen in S\u00fcdsyrien &#8211; IAEA schlie\u00dft alte Nuklearakte (08.-09. September 2026)<\/strong><\/p>\n<p>Die unabh\u00e4ngige UN-Untersuchungskommission zu\u00a0<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.michael-hollister.com\/de\/2026\/06\/07\/trumps-stiller-sieg-in-syrien\/?utm_source=apolut&amp;utm_medium=geopolitik-radar&amp;utm_campaign=HGR-kw37\">Syrien<\/a>\u00a0bewertet Israels Operationen im S\u00fcden des Landes als zunehmend dauerhaft und gefestigt. Sie dokumentierte unter anderem die Festnahme von 49 Syrern, darunter zwei Kinder, und erkl\u00e4rte, einzelne Handlungen k\u00f6nnten Kriegsverbrechen darstellen. Israel weist die Vorw\u00fcrfe zur\u00fcck, bezeichnet die Kommission als voreingenommen und erkl\u00e4rt, die besetzte Pufferzone umfasse nur einen kleinen Teil Syriens und diene vor\u00fcbergehend der eigenen Sicherheit. Parallel schloss der Gouverneursrat der Internationalen Atomenergieorganisation die alte Untersuchung zu nicht deklarierten syrischen Nuklearaktivit\u00e4ten im Konsens ab. Rund 73 Tonnen Natururan verbleiben unter Aufsicht. In Syrien wird damit eine historische Akte geschlossen, w\u00e4hrend eine neue territoriale und rechtliche Konfliktlage entsteht.<\/p>\n<p><strong>11. Nicaragua und Deutschland streiten vor dem Internationalen Gerichtshof \u00fcber Israels \u201eunverzichtbare\u201c Rolle (07.-10. September 2026)<\/strong><\/p>\n<p>Der Internationale Gerichtshof h\u00f6rte vier Tage lang die deutschen Vorabeinw\u00e4nde gegen Nicaraguas Klage. Nicaragua wirft Deutschland vor, durch Waffenlieferungen an Israel gegen Pflichten aus der V\u00f6lkermordkonvention und dem humanit\u00e4ren V\u00f6lkerrecht zu versto\u00dfen. Deutschland beantragt, das Verfahren aus Zust\u00e4ndigkeits- und Zul\u00e4ssigkeitsgr\u00fcnden zu beenden. Ein zentraler Einwand lautet, dass der Gerichtshof nicht \u00fcber Deutschlands Verantwortung entscheiden k\u00f6nne, ohne zuvor Israels Verhalten rechtlich zu bewerten, obwohl Israel nicht Partei des Verfahrens ist. Verhandelt wurde damit noch nicht abschlie\u00dfend, ob Israel in Gaza V\u00f6lkermord begeht oder ob Deutschland Beihilfe leistete. Die Konstruktion untersucht\u00a0<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.michael-hollister.com\/de\/2026\/06\/10\/der-unverzichtbare-dritte\/?utm_source=apolut&amp;utm_medium=geopolitik-radar&amp;utm_campaign=HGR-kw37\">\u201eDer unverzichtbare Dritte\u201c<\/a>; die zugrunde liegenden Befunde behandelt\u00a0<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.michael-hollister.com\/de\/2026\/05\/31\/israel-der-befund-voelkermord\/?utm_source=apolut&amp;utm_medium=geopolitik-radar&amp;utm_campaign=HGR-kw37\">\u201eIsrael &#8211; Der Befund: V\u00f6lkermord\u201c<\/a>.<\/p>\n<p><strong>12. Nordkorea verbindet neue Anreicherungskapazit\u00e4ten mit Marineausbau und Raketentests (09.-12. September 2026)<\/strong><\/p>\n<p>Die IAEA erkennt auf Satellitenaufnahmen eine neue Urananreicherungsanlage in Yongbyon mit bis zu 28 m\u00f6glichen Kaskaden. Sie verweist zus\u00e4tzlich auf Erweiterungen am mutma\u00dflichen Standort Kangson. Da die Organisation seit 2009 keine Inspektoren im Land hat, beruhen diese Aussagen auf Fernbeobachtung und technischer Auswertung. Parallel stellte Nordkorea mit der Kang Kon einen zweiten rund 5.000 Tonnen schweren Zerst\u00f6rer in Dienst, der auch nuklearf\u00e4hige Waffen tragen k\u00f6nnte. Kurz darauf feuerte das Land mehrere ballistische Kurzstreckenraketen ab. Die Tests folgten auf die amerikanisch-s\u00fcdkoreanisch-japanische \u00dcbung Freedom Edge. Pj\u00f6ngjang baut damit gleichzeitig an spaltbarem Material, Tr\u00e4gersystemen und maritimer Reichweite.<\/p>\n<p><strong>13. Washington richtet den Blick nach dem venezolanischen \u00d6l auf Gold und weitere Rohstoffe (08. September 2026)<\/strong><\/p>\n<p>Die US-Regierung strebt nach dem Einstieg in venezolanische \u00d6lfelder einen weitergehenden Zugang zu Gold und anderen mineralischen Rohstoffen an. Nach Angaben mehrerer mit den Gespr\u00e4chen vertrauter Personen werden Genehmigungen und m\u00f6gliche Pr\u00e4sidialanordnungen vorbereitet, die amerikanischen Unternehmen neue Transaktionen erm\u00f6glichen k\u00f6nnten. Die venezolanische Regierung versucht, Investitionen anzuziehen, w\u00e4hrend Washington zugleich Chinas Einfluss begrenzen will. Verbindliche Vertr\u00e4ge f\u00fcr die gesamte Rohstoffwirtschaft lagen bei Redaktionsschluss nicht vor. Die Entwicklung ist deshalb noch kein vollzogener Eigentumswechsel. Sie zeigt aber, dass sich der amerikanische Zugriff von einzelnen \u00d6llizenzen zu einer breiteren Rohstoffstrategie ausweiten kann.<\/p>\n<p><strong>14. EU l\u00e4sst geplanten Zoll auf Aluminiumschrott nach indischen Einw\u00e4nden fallen (11. September 2026)<\/strong><\/p>\n<p>Die Europ\u00e4ische Union verfolgt den geplanten Zoll von 15 Prozent auf Aluminiumschrottexporte vorerst nicht weiter. Nach Reuters-Angaben gab die Kommission den Ansatz auf, nachdem Indien im Zusammenhang mit den laufenden Handelsbeziehungen und Verhandlungen Bedenken angemeldet hatte. Stattdessen soll der Export \u00fcber Regeln der europ\u00e4ischen Abfallverbringung begrenzt werden. Damit verschiebt sich das Instrument, nicht zwingend das industriepolitische Ziel: Europas Aluminiumproduzenten sollen weiterhin besseren Zugang zu Recyclingmaterial erhalten. Die Kehrtwende ist zugleich ein praktisches Beispiel daf\u00fcr, wie Rohstoffpolitik, Umweltrecht und Handelspolitik miteinander kollidieren. Die strukturelle Schw\u00e4che europ\u00e4ischer Aluminium-Sanktionen beschreibt\u00a0<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.michael-hollister.com\/de\/2026\/08\/14\/die-alumina-falle-warum-europas-schaerfste-sanktionswaffe-stumpf-bleibt\/?utm_source=apolut&amp;utm_medium=geopolitik-radar&amp;utm_campaign=HGR-kw37\">\u201eDie Alumina-Falle\u201c<\/a>.<\/p>\n<p><strong>ANALYSE<\/strong><\/p>\n<p><strong>1. Drei bedrohte Routen: Saudi-Arabiens Ausweichsystem verliert seine Redundanz<\/strong><\/p>\n<p>Saudi-Arabien steht nicht vor drei voneinander unabh\u00e4ngigen Zwischenf\u00e4llen. Die Ereignisse dieser Woche treffen drei Teile desselben Export- und Sicherheitssystems. Die Stra\u00dfe von Hormus ist der direkte Weg aus dem Persischen Golf. Die Ost-West-Pipeline f\u00fchrt \u00d6l aus der saudischen Ostprovinz quer durch das Land nach Yanbu und soll genau dann einspringen, wenn Hormus nicht zuverl\u00e4ssig nutzbar ist. Der\u00a0<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.michael-hollister.com\/de\/2026\/07\/18\/iran-insight-bodentruppen-und-das-doppelschloss-2\/?utm_source=apolut&amp;utm_medium=geopolitik-radar&amp;utm_campaign=HGR-kw37\">Bab al-Mandab<\/a>\u00a0wiederum ist der s\u00fcdliche Zugang zum Roten Meer und damit entscheidend f\u00fcr Schiffe, die von Yanbu aus in Richtung Suezkanal und Europa fahren.<\/p>\n<p>Jede Route besitzt einzeln Ausweichm\u00f6glichkeiten. Ihre St\u00e4rke beruht aber darauf, dass nicht alle gleichzeitig ausfallen. Genau diese Annahme wird jetzt angegriffen. Iran beschr\u00e4nkt und bedroht die Schifffahrt im Golf. Drohnen treffen die Pipeline nach Yanbu. Huthi-Kr\u00e4fte gewinnen Positionen unmittelbar am Bab al-Mandab. Eine vollst\u00e4ndige physische Blockade aller drei Wege ist damit noch nicht bewiesen. Die Kosten der Unsicherheit entstehen jedoch vorher: Versicherer verlangen h\u00f6here Pr\u00e4mien, Reeder \u00e4ndern Routen, Tanker werden knapper, Lagerbest\u00e4nde werden abgebaut und K\u00e4ufer suchen Ersatzlieferungen.<\/p>\n<p>Die Drohnenangriffe auf die Ost-West-Pipeline sind deshalb strategisch bedeutender als der unmittelbar gemeldete Sachschaden. Die Anlage kann technisch repariert werden. Politisch ist nun aber bekannt, dass auch der wichtigste saudische Umgehungsweg erreichbar ist. Sollte die Pipeline l\u00e4nger stillstehen, reicht das in Yanbu gelagerte \u00d6l nur begrenzte Zeit. Zugleich ist die saudische F\u00f6rderung bereits deutlich niedriger als vor Beginn der gegenw\u00e4rtigen Krise. Der Angriff bedroht daher nicht lediglich eine Leitung, sondern die F\u00e4higkeit Riads, gegen\u00fcber Kunden glaubhaft einen stabilen Exportweg zu garantieren.<\/p>\n<p>Auch der Huthi-Vorsto\u00df muss pr\u00e4zise bewertet werden. Kontrolle \u00fcber Perim bedeutet nicht automatisch Kontrolle \u00fcber jedes Schiff im Bab al-Mandab. F\u00fcr eine dauerhafte Sperrung w\u00e4ren Sensoren, Flugk\u00f6rper, Drohnen, Minen, K\u00fcstenstellungen und die F\u00e4higkeit erforderlich, diese gegen Luft- und Seeangriffe zu sch\u00fctzen. Der Gel\u00e4ndegewinn verbessert jedoch die Ausgangslage f\u00fcr genau solche Operationen. Er zwingt Saudi-Arabien, die international anerkannte jemenitische Regierung und die USA zu einer schwierigen Entscheidung: Gegenoffensive, begrenzte Unterst\u00fctzung oder Akzeptanz eines neuen Huthi-Hebels.<\/p>\n<p>Der Mekka-Pakt gewinnt damit fr\u00fcher praktische Bedeutung, als Riad und Islamabad m\u00f6glicherweise erwartet hatten. Pakistan \u00fcbermittelte die saudische Warnung, erkl\u00e4rte aber gleichzeitig, es sei kein milit\u00e4rischer Gegenschlag vereinbart worden. Das ist kein Widerspruch. Ein defensiver Pakt kann Abschreckung signalisieren, ohne bei jedem Angriff automatisch Truppen zu mobilisieren. Entscheidend wird sein, was als \u00e4u\u00dferer Angriff auf Saudi-Arabien gilt: nur ein offener Angriff eines Staates oder auch Operationen einer bewaffneten Organisation, deren politische und materielle Verbindung zu diesem Staat unstrittig, deren konkrete Befehlskette aber nicht belegt ist. Die vertragliche Konstruktion und das Umfeld des B\u00fcndnisses werden in\u00a0<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.michael-hollister.com\/de\/2026\/08\/23\/der-mekka-pakt-was-drei-staaten-wirklich-unterschrieben-haben-teil-1\/?utm_source=apolut&amp;utm_medium=geopolitik-radar&amp;utm_campaign=HGR-kw37\">Teil 1 der Analyse zum Mekka-Pakt<\/a>\u00a0und in\u00a0<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.michael-hollister.com\/de\/2026\/08\/30\/der-mekka-pakt-wer-sich-um-ihn-herum-bewegt-teil-2\/?utm_source=apolut&amp;utm_medium=geopolitik-radar&amp;utm_campaign=HGR-kw37\">Teil 2<\/a>\u00a0untersucht.<\/p>\n<p>Riad hat bisher Zur\u00fcckhaltung gezeigt. Gegen\u00fcber Irak verzichtete es auf Wunsch des Ministerpr\u00e4sidenten zun\u00e4chst auf Vergeltung. Gegen die Huthi flog es dagegen Luftangriffe. Diese Trennung verhindert vorerst, dass aus einem Drohnenstart in irakischem Luftraum automatisch ein saudisch-irakischer Konflikt wird. Sie l\u00f6st das Grundproblem aber nicht: Wer gleichzeitig Energieanlagen, Transportwege und maritime Engstellen sch\u00fctzen muss, kann nicht jede Front dauerhaft mit denselben Mitteln absichern.<\/p>\n<p><strong>Fragen<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Wie lange kann Yanbu Exporte aus Lagerbest\u00e4nden bedienen, wenn die Pipeline stillsteht?<\/li>\n<li>Kann Saudi-Arabien Perim zur\u00fcckgewinnen, ohne erneut in einen langen Jemen-Krieg einzutreten?<\/li>\n<li>Wann w\u00fcrde Pakistan den Mekka-Pakt als Grundlage konkreter milit\u00e4rischer Hilfe betrachten?<\/li>\n<li>Wird Oman eine Hormus-Regelung vermitteln k\u00f6nnen, die Iran Kontrollrechte gibt, ohne die Durchfahrt von seiner Zustimmung abh\u00e4ngig zu machen?<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>2. BRICS in Neu-Delhi: Konsens ohne gemeinsame Kriegsposition<\/strong><\/p>\n<p>Der BRICS-Gipfel ist weniger wegen einer einzelnen Formulierung bedeutsam als wegen der Zusammensetzung des Konsenses. Iran und die Vereinigten Arabischen Emirate stehen im gegenw\u00e4rtigen Nahostkonflikt auf unterschiedlichen Seiten, stimmten aber derselben Erkl\u00e4rung zu. Das gelang, weil der Text keine unmittelbare Schuldzuweisung enth\u00e4lt. Er verlangt Zur\u00fcckhaltung, Dialog und Diplomatie und verschiebt die Verst\u00e4ndigung damit auf Prinzipien, denen kein Mitglied \u00f6ffentlich widersprechen muss.<\/p>\n<p>Das ist noch keine Vermittlungsleistung. BRICS verf\u00fcgt weder \u00fcber eine gemeinsame Milit\u00e4rpolitik noch \u00fcber ein verbindliches Verfahren zur L\u00f6sung innerer Konflikte. Der Gipfel zeigt aber, dass der Block trotz eines Krieges im eigenen Mitgliederkreis arbeitsf\u00e4hig bleibt. Gerade darin liegt sein institutioneller Test. Je breiter BRICS wird, desto h\u00e4ufiger treffen innerhalb des Zusammenschlusses konkurrierende Sicherheitsinteressen aufeinander. Die F\u00e4higkeit, diese Gegens\u00e4tze zumindest diplomatisch zu bearbeiten, entscheidet dar\u00fcber, ob aus einem Koordinierungsforum eine eigenst\u00e4ndige Ordnungsplattform entstehen kann.<\/p>\n<p>Xi Jinpings Forderung nach engeren Lieferketten, integrierten M\u00e4rkten und technologischer Zusammenarbeit weist in dieselbe Richtung. Die politische Erkl\u00e4rung schafft noch keine gemeinsame Infrastruktur. Sie verbindet aber Friedensrhetorik mit dem Versuch, wirtschaftliche Abh\u00e4ngigkeiten innerhalb des Blocks neu zu ordnen. Neu-Delhi wird damit nicht zum Gegenst\u00fcck der Vereinten Nationen. Der Gipfel zeigt vielmehr, dass BRICS beginnt, an Problemen gemessen zu werden, die es nicht dem Westen zuschreiben kann, sondern unter seinen eigenen Mitgliedern bearbeiten muss.<\/p>\n<p><strong>Fragen<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Kann BRICS einen vertraulichen Vermittlungskanal zwischen Iran und den Emiraten aufbauen?<\/li>\n<li>Bleibt die Erkl\u00e4rung bei allgemeinen Formeln oder folgen \u00fcberpr\u00fcfbare diplomatische Schritte?<\/li>\n<li>Werden Indien und China ihre vorsichtige Ann\u00e4herung in gemeinsame Wirtschaftsprojekte \u00fcbersetzen?<\/li>\n<li>Wie belastbar ist Einstimmigkeit, wenn ein k\u00fcnftiger Beschluss konkrete Verantwortlichkeiten benennen m\u00fcsste?<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>3. Israels Sicherheitszonen: Wenn das Vorl\u00e4ufige Infrastruktur bekommt<\/strong><\/p>\n<p>Israels Vorgehen im S\u00fcdlibanon und in S\u00fcdsyrien folgt nicht derselben Rechtslage und richtet sich gegen unterschiedliche Akteure. Dennoch ist eine vergleichbare milit\u00e4rische Logik sichtbar. Israel schafft Abstand zu bewaffneten Gegnern, r\u00e4umt Tunnel und Stellungen, kontrolliert H\u00f6henz\u00fcge und macht einen R\u00fcckzug von Sicherheitsbedingungen abh\u00e4ngig, die es nicht allein herstellen kann. Je l\u00e4nger diese Bedingungen unerf\u00fcllt bleiben, desto l\u00e4nger bleibt auch die als vor\u00fcbergehend erkl\u00e4rte Pr\u00e4senz bestehen.<\/p>\n<p>Im S\u00fcdlibanon ist Ali al-Taher daf\u00fcr ein konkretes Beispiel. Die erneute Zerst\u00f6rung eines gro\u00dfen Tunnelsystems zeigt, dass Israel das Gel\u00e4nde nicht nur passiert, sondern systematisch erschlie\u00dft und ver\u00e4ndert. In S\u00fcdsyrien spricht die UN-Kommission von einer zunehmend gefestigten Pr\u00e4senz und m\u00f6glichen Kriegsverbrechen. Israel bestreitet eine dauerhafte territoriale Absicht. Beide Aussagen m\u00fcssen getrennt wiedergegeben werden. F\u00fcr die strategische Bewertung ist jedoch entscheidend, dass Dauer nicht allein durch eine formelle Annexion entsteht. Stra\u00dfen, Stellungen, \u00dcberwachung, wiederholte Festnahmen und dauerhaft wiederkehrende Operationen k\u00f6nnen auch ohne Grenz\u00e4nderung eine faktische Sicherheitsordnung schaffen.<\/p>\n<p>Parallel wird Israels Handeln auf mehreren juristischen Ebenen gepr\u00fcft. Die Anh\u00f6rungen in Nicaragua gegen Deutschland betrafen in dieser Woche die Vorabeinw\u00e4nde Deutschlands, nicht die endg\u00fcltige Feststellung eines V\u00f6lkermords oder einer deutschen Beihilfe. Gerade der deutsche Einwand vom \u201eunverzichtbaren Dritten\u201c zeigt aber das institutionelle Problem: Kann ein Gericht \u00fcber die m\u00f6gliche Mitverantwortung eines unterst\u00fctzenden Staates entscheiden, ohne zuvor die Handlungen des nicht beteiligten Hauptakteurs zu bewerten?<\/p>\n<p>Regional bleibt die T\u00fcrkei der Staat, der Israels Ausgreifen in Syrien am deutlichsten als eigenes Sicherheitsproblem betrachtet. Die gleichzeitige Vertiefung der milit\u00e4rischen Zusammenarbeit zwischen Griechenland, Zypern und Israel erh\u00f6ht den Druck auf Ankara zus\u00e4tzlich. Den unmittelbaren Zusammenhang zwischen griechischer Aufr\u00fcstung, israelischer Technik und Erdo\u011fans Warnung untersucht\u00a0<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.michael-hollister.com\/de\/2026\/09\/09\/flitzer-was-erdogan-wirklich-beantwortet-hat\/?utm_source=apolut&amp;utm_medium=geopolitik-radar&amp;utm_campaign=HGR-kw37\">\u201eWas Erdo\u011fan wirklich beantwortet hat\u201c<\/a>. Damit verbinden sich die Sicherheitszonen an Israels n\u00f6rdlichen Grenzen mit einer gr\u00f6\u00dferen regionalen Konkurrenz, ohne dass jede einzelne israelische Operation Teil eines einheitlichen Plans gegen die T\u00fcrkei sein muss.<\/p>\n<p><strong>Fragen<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Welche objektiven Kriterien w\u00fcrden das Ende der israelischen Sicherheitszonen ausl\u00f6sen?<\/li>\n<li>Kann eine Pr\u00e4senz ohne formelle Annexion dennoch zu dauerhafter territorialer Kontrolle werden?<\/li>\n<li>Wie entscheidet der Internationale Gerichtshof \u00fcber Deutschlands Einw\u00e4nde, ohne Israels Handlungen vorwegzunehmen?<\/li>\n<li>Wird die T\u00fcrkei ihre Gegnerschaft politisch begrenzen oder milit\u00e4risch in Syrien absichern?<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>4. Drei Atomordnungen: Akten schlie\u00dfen, Kapazit\u00e4ten wachsen, Grenzen verschwimmen<\/strong><\/p>\n<p>Die nuklearen Entwicklungen dieser Woche f\u00fchren in drei entgegengesetzte Richtungen. In Syrien schlie\u00dft die IAEA eine historische Akte, nachdem die neue Regierung kooperierte und verbliebenes Natururan unter Aufsicht gestellt wurde. In Nordkorea beobachtet dieselbe Organisation neue Anreicherungskapazit\u00e4ten, ohne seit 2009 Zugang zum Land zu besitzen. In Europa wiederum entsteht keine neue deutsche Kernwaffe, aber eine engere operative Einbindung Deutschlands in die britisch-franz\u00f6sische Abschreckungsordnung.<\/p>\n<p>Diese F\u00e4lle sind weder technisch noch rechtlich gleich. Gerade der Unterschied ist aufschlussreich. Das klassische Nichtverbreitungssystem funktioniert am besten, wenn ein Staat Zugang gew\u00e4hrt, Material deklariert und internationale \u00dcberwachung akzeptiert. Wo dieser Zugang fehlt, wie in Nordkorea, bleibt der IAEA die Satellitenbeobachtung. Sie kann Baut\u00e4tigkeit und m\u00f6gliche Kaskaden erkennen, aber nicht denselben Verifikationsgrad herstellen wie bei Inspektionen vor Ort.<\/p>\n<p>Nordkoreas neuer Zerst\u00f6rer erweitert das Problem \u00fcber die Produktion spaltbaren Materials hinaus. Noch ist nicht \u00f6ffentlich belegt, welche nuklearf\u00e4higen Systeme einsatzbereit an Bord stationiert werden. Der gleichzeitige Ausbau von Anreicherung, Raketen und Marineplattformen zeigt jedoch die Richtung: Pj\u00f6ngjang arbeitet an einer Streitmacht, deren F\u00e4higkeiten schwerer zu lokalisieren und politisch schwerer zur\u00fcckzudr\u00e4ngen sind.<\/p>\n<p>Europa bewegt sich auf einer anderen Ebene. Deutschland finanziert nach \u00f6ffentlich bekannten Angaben keine franz\u00f6sischen Sprengk\u00f6pfe und besitzt keine eigene Einsatzentscheidung. Gemeinsame Gremien, \u00dcbungen und operative Planungen vertiefen aber die Einbindung in eine europ\u00e4ische Nuklearordnung.\u00a0<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.michael-hollister.com\/de\/2026\/09\/09\/der-atomare-schritt-wie-deutschland-ohne-eigene-bombe-teil-einer-europaeischen-nuklearordnung-wird-teil-12\/?utm_source=apolut&amp;utm_medium=geopolitik-radar&amp;utm_campaign=HGR-kw37\">\u201eDer atomare Schritt\u201c<\/a>\u00a0untersucht genau diese Zwischenstufe: Teilnahme ohne eigene Bombe und Integration ohne nationale Verf\u00fcgungsgewalt.<\/p>\n<p><strong>Fragen<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Welche Verifikation ist in Nordkorea ohne R\u00fcckkehr von IAEA-Inspektoren \u00fcberhaupt m\u00f6glich?<\/li>\n<li>Entwickelt Pj\u00f6ngjang tats\u00e4chlich eine maritime nukleare Zweitschlagf\u00e4higkeit oder zun\u00e4chst nur die Plattform daf\u00fcr?<\/li>\n<li>Welche Rechte und Pflichten erh\u00e4lt Deutschland in einer vertieften europ\u00e4ischen Nuklearplanung?<\/li>\n<li>Bleibt die Einsatzentscheidung vollst\u00e4ndig national, wenn \u00dcbungen, Kommandostrukturen und Zielplanungen multinational werden?<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>+++<\/strong><\/p>\n<p><strong>Michael Hollister\u00a0<\/strong>war sechs Jahre Bundeswehrsoldat (SFOR, KFOR) und blickt hinter die Kulissen milit\u00e4rischer Strategien. Nach 14 Jahren im IT-Security-Bereich analysiert er prim\u00e4rquellenbasiert europ\u00e4ische Militarisierung, westliche Interventionspolitik und geopolitische Machtverschiebungen. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf dem asiatischen Raum, insbesondere S\u00fcdostasien, wo er strategische Abh\u00e4ngigkeiten, Einflusszonen und Sicherheitsarchitekturen untersucht. Hollister verbindet operative Innensicht mit kompromissloser Systemkritik \u2013 jenseits des Meinungsjournalismus. Seine Arbeiten erscheinen zweisprachig auf<u>\u00a0<\/u><a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"http:\/\/www.michael-hollister.com\/?ref=apolut.net\"><u>www.michael-hollister.com<\/u><\/a>\u00a0sowie in kritischen Medien im deutsch- und englischsprachigen Raum.<\/p>\n<p><strong>+++<\/strong><\/p>\n<p>Bildquelle: Michael Hollister<\/p>\n<p><strong>+++<\/strong><\/p>\n<p><strong>QUELLENVERZEICHNIS<\/strong><\/p>\n<p><strong>A) Prim\u00e4rquellen und Fremdquellen<\/strong><\/p>\n<p><strong>Iran, Saudi-Arabien und Jemen<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Reuters: \u201eIran attacks US base in Jordan, ships near Hormuz after tankers sunk\u201c, 09. September 2026<br \/><a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/middle-east\/iran-attacks-us-base-jordan-ships-near-hormuz-after-tankers-sunk-2026-09-09\/?ref=apolut.net\">https:\/\/www.reuters.com\/world\/middle-east\/iran-attacks-us-base-jordan-ships-near-hormuz-after-tankers-sunk-2026-09-09\/<\/a><\/li>\n<li>Reuters: \u201eIran says it will announce new restricted zone in Gulf in coming days\u201c, 07. September 2026<br \/><a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/middle-east\/iran-says-announce-new-restricted-zone-gulf-coming-days-2026-09-07\/?ref=apolut.net\">https:\/\/www.reuters.com\/world\/middle-east\/iran-says-announce-new-restricted-zone-gulf-coming-days-2026-09-07\/<\/a><\/li>\n<li>Reuters: \u201eIran says it plans new Gulf exclusion zone, threatens US with new missiles\u201c, 08. September 2026<br \/><a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/middle-east\/iran-says-it-plans-new-gulf-exclusion-zone-threatens-us-with-new-missiles-2026-09-08\/?ref=apolut.net\">https:\/\/www.reuters.com\/world\/middle-east\/iran-says-it-plans-new-gulf-exclusion-zone-threatens-us-with-new-missiles-2026-09-08\/<\/a><\/li>\n<li>Reuters: \u201ePakistan warns Iran to rein in Houthis as Riyadh strikes back\u201c, 09. September 2026<br \/><a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/asia-pacific\/pakistan-warns-iran-rein-houthis-riyadh-strikes-back-2026-09-09\/?ref=apolut.net\">https:\/\/www.reuters.com\/world\/asia-pacific\/pakistan-warns-iran-rein-houthis-riyadh-strikes-back-2026-09-09\/<\/a><\/li>\n<li>Reuters: \u201ePakistan says no military response discussed under Mecca pact over Houthi attacks\u201c, 10. September 2026<br \/><a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/middle-east\/pakistan-says-no-military-response-discussed-under-mecca-pact-over-houthi-2026-09-10\/?ref=apolut.net\">https:\/\/www.reuters.com\/world\/middle-east\/pakistan-says-no-military-response-discussed-under-mecca-pact-over-houthi-2026-09-10\/<\/a><\/li>\n<li>Saudi Press Agency: Erkl\u00e4rung des saudischen Energieministeriums zu den Drohnenangriffen auf die Ost-West-Pipeline, 11. September 2026<br \/><a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.spa.gov.sa\/en\/N2674017?ref=apolut.net\">https:\/\/www.spa.gov.sa\/en\/N2674017<\/a><\/li>\n<li>Gulf Cooperation Council: Erkl\u00e4rung zu den Angriffen auf die saudische Energieinfrastruktur, 11. September 2026<br \/><a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.gcc-sg.org\/en\/MediaCenter\/News\/Pages\/news-2026-9-11-1.aspx?ref=apolut.net\">https:\/\/www.gcc-sg.org\/en\/MediaCenter\/News\/Pages\/news-2026-9-11-1.aspx<\/a><\/li>\n<li>Reuters: \u201eSaudi Arabia says drones launched from Iraq hit East-West pipeline, holds off response\u201c, 11. September 2026<br \/><a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/middle-east\/saudi-arabia-says-drones-launched-iraq-hit-east-west-pipeline-holds-off-2026-09-11\/?ref=apolut.net\">https:\/\/www.reuters.com\/world\/middle-east\/saudi-arabia-says-drones-launched-iraq-hit-east-west-pipeline-holds-off-2026-09-11\/<\/a><\/li>\n<li>Reuters: \u201eSaudis shut down oil pipeline as Houthis tighten grip on Red Sea shipping\u201c, 12. September 2026<br \/><a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.reuters.com\/business\/energy\/saudis-shut-down-oil-pipeline-houthis-tighten-grip-red-sea-shipping-2026-09-12\/?ref=apolut.net\">https:\/\/www.reuters.com\/business\/energy\/saudis-shut-down-oil-pipeline-houthis-tighten-grip-red-sea-shipping-2026-09-12\/<\/a><\/li>\n<li>Reuters: \u201eSaudi pipeline outage threatens loss of 4% of global oil supply\u201c, 13. September 2026<br \/><a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.reuters.com\/business\/energy\/saudi-pipeline-outage-threatens-loss-4-global-oil-supply-2026-09-13\/?ref=apolut.net\">https:\/\/www.reuters.com\/business\/energy\/saudi-pipeline-outage-threatens-loss-4-global-oil-supply-2026-09-13\/<\/a><\/li>\n<li>Reuters: \u201eYemen&#8217;s Houthis reach strategic island at mouth of vital shipping lane\u201c, 11. September 2026<br \/><a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/middle-east\/yemens-houthis-reach-strategic-island-mouth-vital-shipping-lane-2026-09-11\/?ref=apolut.net\">https:\/\/www.reuters.com\/world\/middle-east\/yemens-houthis-reach-strategic-island-mouth-vital-shipping-lane-2026-09-11\/<\/a><\/li>\n<li>Reuters: \u201eHouthi advance in Yemen puts U.S. in a new bind\u201c, 12. September 2026<br \/><a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/middle-east\/houthi-advance-yemen-puts-us-new-bind-2026-09-12\/?ref=apolut.net\">https:\/\/www.reuters.com\/world\/middle-east\/houthi-advance-yemen-puts-us-new-bind-2026-09-12\/<\/a><\/li>\n<li>Associated Press: Angriff auf iranisches Frachtschiff nahe Qeschm, 13. September 2026<br \/><a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/apnews.com\/article\/aa034da0d8226f5a3b4794b10afb8b3b?ref=apolut.net\">https:\/\/apnews.com\/article\/aa034da0d8226f5a3b4794b10afb8b3b<\/a><\/li>\n<li>Reuters: \u201eNew report of attack in Strait of Hormuz shipping fans fears over oil supplies\u201c, 13. September 2026<br \/><a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.reuters.com\/business\/energy\/new-report-attack-strait-hormuz-shipping-fans-fears-threats-oil-supplies-2026-09-13\/?ref=apolut.net\">https:\/\/www.reuters.com\/business\/energy\/new-report-attack-strait-hormuz-shipping-fans-fears-threats-oil-supplies-2026-09-13\/<\/a><\/li>\n<li>Reuters: \u201eNo signed Hormuz deal expected yet at Oman meeting Monday, Iranian official says\u201c, 12. September 2026<br \/><a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/middle-east\/no-signed-hormuz-deal-expected-yet-oman-meeting-monday-iranian-official-says-2026-09-12\/?ref=apolut.net\">https:\/\/www.reuters.com\/world\/middle-east\/no-signed-hormuz-deal-expected-yet-oman-meeting-monday-iranian-official-says-2026-09-12\/<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>BRICS<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Ministry of External Affairs, India: \u201eBRICS New Delhi Declaration\u201c, 12. September 2026<br \/><a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.mea.gov.in\/bilateral-documents?dtl%2F41776%2FBRICS_New_Delhi_Declaration_Building_for_Resilience_Innovation_Cooperation_and_Sustainability_September_12_2026=&amp;ref=apolut.net\">https:\/\/www.mea.gov.in\/bilateral-documents?dtl%2F41776%2FBRICS_New_Delhi_Declaration_Building_for_Resilience_Innovation_Cooperation_and_Sustainability_September_12_2026=<\/a><\/li>\n<li>Reuters: \u201eBRICS adopts joint declaration, urges maximum restraint in Mideast\u201c, 12. September 2026<br \/><a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/china\/brics-adopts-joint-declaration-urges-maximum-restraint-mideast-2026-09-12\/?ref=apolut.net\">https:\/\/www.reuters.com\/world\/china\/brics-adopts-joint-declaration-urges-maximum-restraint-mideast-2026-09-12\/<\/a><\/li>\n<li>Reuters: \u201eBRICS agrees joint declaration before New Delhi summit\u201c, 12. September 2026<br \/><a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.reuters.com\/business\/aerospace-defense\/brics-agrees-joint-declaration-before-new-delhi-summit-sources-say-2026-09-12\/?ref=apolut.net\">https:\/\/www.reuters.com\/business\/aerospace-defense\/brics-agrees-joint-declaration-before-new-delhi-summit-sources-say-2026-09-12\/<\/a><\/li>\n<li>Reuters: \u201eChina&#8217;s Xi urges BRICS to take peacemaking role in Middle East war\u201c, 12. September 2026<br \/><a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/china\/chinas-xi-urges-brics-take-peacemaking-role-middle-east-war-2026-09-12\/?ref=apolut.net\">https:\/\/www.reuters.com\/world\/china\/chinas-xi-urges-brics-take-peacemaking-role-middle-east-war-2026-09-12\/<\/a><\/li>\n<li>Reuters: \u201eXi pushes greater BRICS economic ties to give bloc larger global role\u201c, 13. September 2026<br \/><a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.reuters.com\/business\/aerospace-defense\/xi-pushes-greater-brics-economic-ties-give-bloc-larger-global-role-2026-09-13\/?ref=apolut.net\">https:\/\/www.reuters.com\/business\/aerospace-defense\/xi-pushes-greater-brics-economic-ties-give-bloc-larger-global-role-2026-09-13\/<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Russland und Ukraine<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Reuters: \u201eKremlin says it does not rule out restart of peace talks with Ukraine, US\u201c, 07. September 2026<br \/><a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/europe\/kremlin-says-it-does-not-rule-out-restart-peace-talks-with-ukraine-us-2026-09-07\/?ref=apolut.net\">https:\/\/www.reuters.com\/world\/europe\/kremlin-says-it-does-not-rule-out-restart-peace-talks-with-ukraine-us-2026-09-07\/<\/a><\/li>\n<li>Reuters: \u201eKyiv preparing for talks to resume in October, senior Ukrainian official says\u201c, 12. September 2026<br \/><a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/kyiv-preparing-talks-resume-october-senior-ukrainian-official-says-2026-09-12\/?ref=apolut.net\">https:\/\/www.reuters.com\/world\/kyiv-preparing-talks-resume-october-senior-ukrainian-official-says-2026-09-12\/<\/a><\/li>\n<li>Reuters: \u201eRussian attacks kill 10, injure dozens in Ukraine; Russia says it hits ships, plants\u201c, 12. September 2026<br \/><a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/europe\/russian-attacks-kill-six-injure-dozens-ukraine-moscow-says-it-hits-ships-plants-2026-09-12\/?ref=apolut.net\">https:\/\/www.reuters.com\/world\/europe\/russian-attacks-kill-six-injure-dozens-ukraine-moscow-says-it-hits-ships-plants-2026-09-12\/<\/a><\/li>\n<li>Reuters: \u201eRussia hits truck near Polish border in latest strike near NATO\u201c, 13. September 2026<br \/><a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/china\/russia-hits-truck-near-polish-border-latest-strike-near-nato-2026-09-13\/?ref=apolut.net\">https:\/\/www.reuters.com\/world\/china\/russia-hits-truck-near-polish-border-latest-strike-near-nato-2026-09-13\/<\/a><\/li>\n<li>Reuters: \u201ePoland says it expects Russia will target its border crossings with Ukraine\u201c, 10. September 2026<br \/><a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/poland-says-it-expects-russia-will-target-its-border-crossings-with-ukraine-2026-09-10\/?ref=apolut.net\">https:\/\/www.reuters.com\/world\/poland-says-it-expects-russia-will-target-its-border-crossings-with-ukraine-2026-09-10\/<\/a><\/li>\n<li>Reuters: \u201eUkraine braces for harsh winter as Russian attacks hit economy\u201c, 12. September 2026<br \/><a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/ukraine-braces-harsh-winter-russian-attacks-hit-economy-2026-09-12\/?ref=apolut.net\">https:\/\/www.reuters.com\/world\/ukraine-braces-harsh-winter-russian-attacks-hit-economy-2026-09-12\/<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Israel, Libanon, Syrien und Internationaler Gerichtshof<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Reuters: \u201eIsrael says it destroyed Hezbollah underground complex in Lebanon&#8217;s Ali al-Taher\u201c, 10. September 2026<br \/><a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/middle-east\/israel-says-it-destroyed-hezbollah-underground-complex-lebanons-ali-al-taher-2026-09-10\/?ref=apolut.net\">https:\/\/www.reuters.com\/world\/middle-east\/israel-says-it-destroyed-hezbollah-underground-complex-lebanons-ali-al-taher-2026-09-10\/<\/a><\/li>\n<li>Reuters: \u201eSome Israeli actions in Syria may amount to war crimes, UN probe says\u201c, 08. September 2026<br \/><a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/middle-east\/some-israeli-actions-syria-may-amount-war-crimes-un-probe-says-2026-09-08\/?ref=apolut.net\">https:\/\/www.reuters.com\/world\/middle-east\/some-israeli-actions-syria-may-amount-war-crimes-un-probe-says-2026-09-08\/<\/a><\/li>\n<li>Reuters: \u201eIAEA board draws line under past Syrian nuclear activities\u201c, 09. September 2026<br \/><a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/middle-east\/iaea-board-draws-line-under-past-syrian-nuclear-activities-2026-09-09\/?ref=apolut.net\">https:\/\/www.reuters.com\/world\/middle-east\/iaea-board-draws-line-under-past-syrian-nuclear-activities-2026-09-09\/<\/a><\/li>\n<li>Reuters: \u201eGermany asks UN top court to throw out Israel arms export case\u201c, 07. September 2026<br \/><a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/americas\/germany-asks-un-top-court-throw-out-israel-arms-export-case-2026-09-07\/?ref=apolut.net\">https:\/\/www.reuters.com\/world\/americas\/germany-asks-un-top-court-throw-out-israel-arms-export-case-2026-09-07\/<\/a><\/li>\n<li>Reuters: \u201eNicaragua maintains German arms exports to Israel violate international law\u201c, 08. September 2026<br \/><a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/americas\/nicaragua-maintains-german-arms-exports-israel-violate-international-law-2026-09-08\/?ref=apolut.net\">https:\/\/www.reuters.com\/world\/americas\/nicaragua-maintains-german-arms-exports-israel-violate-international-law-2026-09-08\/<\/a><\/li>\n<li>Associated Press: \u201eNicaragua tells top UN court Germany is violating international law by selling weapons to Israel\u201c, 08. September 2026<br \/><a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/apnews.com\/article\/b7dde110e9349ce3070a852bdbede518?ref=apolut.net\">https:\/\/apnews.com\/article\/b7dde110e9349ce3070a852bdbede518<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Nordkorea<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Reuters: \u201eNorth Korea builds new Yongbyon uranium enrichment facility, IAEA says\u201c, 09. September 2026<br \/><a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/asia-pacific\/north-korea-builds-new-yongbyon-uranium-enrichment-facility-iaea-says-2026-09-09\/?ref=apolut.net\">https:\/\/www.reuters.com\/world\/asia-pacific\/north-korea-builds-new-yongbyon-uranium-enrichment-facility-iaea-says-2026-09-09\/<\/a><\/li>\n<li>Associated Press: Nordkorea stellt zweiten modernen Zerst\u00f6rer in Dienst, September 2026<br \/><a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/apnews.com\/article\/5c3ab31efd058e734ac645991fd22567?ref=apolut.net\">https:\/\/apnews.com\/article\/5c3ab31efd058e734ac645991fd22567<\/a><\/li>\n<li>Associated Press: Nordkorea feuert mehrere ballistische Kurzstreckenraketen ab, September 2026<br \/><a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/apnews.com\/article\/ccf51bb9cd9abfda6c0b0f36c4b639e1?ref=apolut.net\">https:\/\/apnews.com\/article\/ccf51bb9cd9abfda6c0b0f36c4b639e1<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Venezuela und Europ\u00e4ische Union<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Reuters: \u201eUS seeks more access to Venezuela&#8217;s mineral wealth after tapping its oil\u201c, 08. September 2026<br \/><a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/americas\/us-seeks-more-access-venezuelas-mineral-wealth-after-tapping-its-oil-sources-say-2026-09-08\/?ref=apolut.net\">https:\/\/www.reuters.com\/world\/americas\/us-seeks-more-access-venezuelas-mineral-wealth-after-tapping-its-oil-sources-say-2026-09-08\/<\/a><\/li>\n<li>Reuters: \u201eEU dropped aluminium scrap duty plan over India concerns, sources say\u201c, 11. September 2026<br \/><a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/china\/eu-dropped-aluminium-scrap-duty-plan-over-india-concerns-sources-say-2026-09-11\/?ref=apolut.net\">https:\/\/www.reuters.com\/world\/china\/eu-dropped-aluminium-scrap-duty-plan-over-india-concerns-sources-say-2026-09-11\/<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>B) Eigene Analysen und Lageberichte<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>\u201eUpdate &#8211; USA und Israel greifen Iran an\u201c, 06. September 2026<br \/><a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.michael-hollister.com\/de\/2026\/09\/06\/update-usa-und-israel-greifen-iran-an-06-september-2026\/?utm_source=apolut&amp;utm_medium=geopolitik-radar&amp;utm_campaign=HGR-kw37\">https:\/\/www.michael-hollister.com\/de\/2026\/09\/06\/update-usa-und-israel-greifen-iran-an-06-september-2026\/?utm_source=apolut&amp;utm_medium=geopolitik-radar&amp;utm_campaign=HGR-kw37<\/a><\/li>\n<li>\u201eDie Huthis\u201c, 03. Juli 2026<br \/><a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.michael-hollister.com\/de\/2026\/07\/03\/die-huthis\/?utm_source=apolut&amp;utm_medium=geopolitik-radar&amp;utm_campaign=HGR-kw37\">https:\/\/www.michael-hollister.com\/de\/2026\/07\/03\/die-huthis\/?utm_source=apolut&amp;utm_medium=geopolitik-radar&amp;utm_campaign=HGR-kw37<\/a><\/li>\n<li>\u201eDer Mekka-Pakt &#8211; Was drei Staaten wirklich unterschrieben haben &#8211; Teil 1\u201c, 23. August 2026<br \/><a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.michael-hollister.com\/de\/2026\/08\/23\/der-mekka-pakt-was-drei-staaten-wirklich-unterschrieben-haben-teil-1\/?utm_source=apolut&amp;utm_medium=geopolitik-radar&amp;utm_campaign=HGR-kw37\">https:\/\/www.michael-hollister.com\/de\/2026\/08\/23\/der-mekka-pakt-was-drei-staaten-wirklich-unterschrieben-haben-teil-1\/?utm_source=apolut&amp;utm_medium=geopolitik-radar&amp;utm_campaign=HGR-kw37<\/a><\/li>\n<li>\u201eDer Mekka-Pakt &#8211; Wer sich um ihn herum bewegt &#8211; Teil 2\u201c, 30. August 2026<br \/><a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.michael-hollister.com\/de\/2026\/08\/30\/der-mekka-pakt-wer-sich-um-ihn-herum-bewegt-teil-2\/?utm_source=apolut&amp;utm_medium=geopolitik-radar&amp;utm_campaign=HGR-kw37\">https:\/\/www.michael-hollister.com\/de\/2026\/08\/30\/der-mekka-pakt-wer-sich-um-ihn-herum-bewegt-teil-2\/?utm_source=apolut&amp;utm_medium=geopolitik-radar&amp;utm_campaign=HGR-kw37<\/a><\/li>\n<li>\u201eDer Gegenzug &#8211; Chinas leise Antwort ohne einen Schuss\u201c, 21. August 2026<br \/><a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.michael-hollister.com\/de\/2026\/08\/21\/der-gegenzug-chinas-leise-antwort-ohne-einen-schuss\/?utm_source=apolut&amp;utm_medium=geopolitik-radar&amp;utm_campaign=HGR-kw37\">https:\/\/www.michael-hollister.com\/de\/2026\/08\/21\/der-gegenzug-chinas-leise-antwort-ohne-einen-schuss\/?utm_source=apolut&amp;utm_medium=geopolitik-radar&amp;utm_campaign=HGR-kw37<\/a><\/li>\n<li>\u201eUpdate: Russland-Ukraine-Konflikt\u201c, 04. September 2026<br \/><a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.michael-hollister.com\/de\/2026\/09\/04\/update-russland-ukraine-konflikt-04-september-2026\/?utm_source=apolut&amp;utm_medium=geopolitik-radar&amp;utm_campaign=HGR-kw37\">https:\/\/www.michael-hollister.com\/de\/2026\/09\/04\/update-russland-ukraine-konflikt-04-september-2026\/?utm_source=apolut&amp;utm_medium=geopolitik-radar&amp;utm_campaign=HGR-kw37<\/a><\/li>\n<li>\u201eDer unverzichtbare Dritte\u201c, 10. Juni 2026<br \/><a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.michael-hollister.com\/de\/2026\/06\/10\/der-unverzichtbare-dritte\/?utm_source=apolut&amp;utm_medium=geopolitik-radar&amp;utm_campaign=HGR-kw37\">https:\/\/www.michael-hollister.com\/de\/2026\/06\/10\/der-unverzichtbare-dritte\/?utm_source=apolut&amp;utm_medium=geopolitik-radar&amp;utm_campaign=HGR-kw37<\/a><\/li>\n<li>\u201eIsrael &#8211; Der Befund: V\u00f6lkermord\u201c, 31. Mai 2026<br \/><a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.michael-hollister.com\/de\/2026\/05\/31\/israel-der-befund-voelkermord\/?utm_source=apolut&amp;utm_medium=geopolitik-radar&amp;utm_campaign=HGR-kw37\">https:\/\/www.michael-hollister.com\/de\/2026\/05\/31\/israel-der-befund-voelkermord\/?utm_source=apolut&amp;utm_medium=geopolitik-radar&amp;utm_campaign=HGR-kw37<\/a><\/li>\n<li>\u201eWas Erdo\u011fan wirklich beantwortet hat\u201c, 09. September 2026<br \/><a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.michael-hollister.com\/de\/2026\/09\/09\/flitzer-was-erdogan-wirklich-beantwortet-hat\/?utm_source=apolut&amp;utm_medium=geopolitik-radar&amp;utm_campaign=HGR-kw37\">https:\/\/www.michael-hollister.com\/de\/2026\/09\/09\/flitzer-was-erdogan-wirklich-beantwortet-hat\/?utm_source=apolut&amp;utm_medium=geopolitik-radar&amp;utm_campaign=HGR-kw37<\/a><\/li>\n<li>\u201eDer atomare Schritt &#8211; Wie Deutschland ohne eigene Bombe Teil einer europ\u00e4ischen Nuklearordnung wird &#8211; Teil 12\u201c, 09. September 2026<br \/><a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.michael-hollister.com\/de\/2026\/09\/09\/der-atomare-schritt-wie-deutschland-ohne-eigene-bombe-teil-einer-europaeischen-nuklearordnung-wird-teil-12\/?utm_source=apolut&amp;utm_medium=geopolitik-radar&amp;utm_campaign=HGR-kw37\">https:\/\/www.michael-hollister.com\/de\/2026\/09\/09\/der-atomare-schritt-wie-deutschland-ohne-eigene-bombe-teil-einer-europaeischen-nuklearordnung-wird-teil-12\/?utm_source=apolut&amp;utm_medium=geopolitik-radar&amp;utm_campaign=HGR-kw37<\/a><\/li>\n<li>\u201eDie Alumina-Falle\u201c, 14. August 2026<br \/><a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.michael-hollister.com\/de\/2026\/08\/14\/die-alumina-falle-warum-europas-schaerfste-sanktionswaffe-stumpf-bleibt\/?utm_source=apolut&amp;utm_medium=geopolitik-radar&amp;utm_campaign=HGR-kw37\">https:\/\/www.michael-hollister.com\/de\/2026\/08\/14\/die-alumina-falle-warum-europas-schaerfste-sanktionswaffe-stumpf-bleibt\/?utm_source=apolut&amp;utm_medium=geopolitik-radar&amp;utm_campaign=HGR-kw37<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>\u00a9 Michael Hollister &#8211;\u00a0<\/strong>Alle Rechte vorbehalten. Die Weitergabe, Ver\u00f6ffentlichung oder Nutzung dieses Textes bedarf der ausdr\u00fccklichen schriftlichen Genehmigung des Autors. Bei Interesse an einer Weiterverwendung kontaktieren Sie bitte den Autor \u00fcber\u00a0<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"http:\/\/www.michael-hollister.com\/?ref=apolut.net\">www.michael-hollister.com<\/a>.<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div>Drei Wege, ein Problem: Iran versch\u00e4rft den Tankerkrieg in der Stra\u00dfe von Hormus, Drohnen legen Saudi-Arabiens Ost-West-Pipeline nach Yanbu still und die Huthi erreichen mit Perim den Bab al-Mandab.<\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":22407,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_gspb_post_css":"","_uag_custom_page_level_css":"","fifu_image_url":"","fifu_image_alt":"","footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-22406","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-medienkritik"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":8}},"uagb_featured_image_src":{"full":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:jHtn.dc4\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/hollister.jpg",1920,1080,false],"thumbnail":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:jHtn.dc4\/w:150\/h:150\/q:mauto\/rt:fill\/g:ce\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/hollister.jpg",150,150,true],"medium":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:jHtn.dc4\/w:300\/h:169\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/hollister.jpg",300,169,true],"medium_large":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:jHtn.dc4\/w:768\/h:432\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/hollister.jpg",768,432,true],"large":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:jHtn.dc4\/w:1024\/h:576\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/hollister.jpg",1024,576,true],"1536x1536":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:jHtn.dc4\/w:1536\/h:864\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/hollister.jpg",1536,864,true],"2048x2048":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:jHtn.dc4\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/hollister.jpg",1920,1080,false],"trp-custom-language-flag":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:jHtn.dc4\/w:18\/h:10\/q:mauto\/f:best\/dpr:2\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/hollister.jpg",18,10,true]},"uagb_author_info":{"display_name":"admin","author_link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/author\/admin\/"},"uagb_comment_info":0,"uagb_excerpt":"Drei Wege, ein Problem: Iran versch\u00e4rft den Tankerkrieg in der Stra\u00dfe von Hormus, Drohnen legen Saudi-Arabiens Ost-West-Pipeline nach Yanbu still und die Huthi erreichen mit Perim den Bab al-Mandab.","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22406","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=22406"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22406\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/22407"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=22406"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=22406"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=22406"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}