{"id":4739,"date":"2026-05-24T14:47:56","date_gmt":"2026-05-24T12:47:56","guid":{"rendered":"https:\/\/meiser-tv.de\/medienkritik\/putin-und-xi-triumphieren-von-rainer-rupp\/"},"modified":"2026-05-24T14:47:56","modified_gmt":"2026-05-24T12:47:56","slug":"putin-und-xi-triumphieren-von-rainer-rupp","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/medienkritik\/putin-und-xi-triumphieren-von-rainer-rupp\/","title":{"rendered":"Putin und Xi triumphieren | Von Rainer Rupp"},"content":{"rendered":"<div><!--kg-card-begin: html--><br \/>\n<iframe title=\"Putin und Xi triumphieren | Von Rainer Rupp\" width=\"560\" height=\"418\" src=\"https:\/\/tube4.apolut.net\/videos\/embed\/9N93pRtEf72xMefUi2kYHa\" allow=\"fullscreen\" sandbox=\"allow-same-origin allow-scripts allow-popups allow-forms\" style=\"border-radius: 8px\"><\/iframe><br \/>\n<!--kg-card-end: html--><\/p>\n<div class=\"kg-card kg-audio-card\">\n<div class=\"kg-audio-thumbnail placeholder kg-audio-hide\"><svg width=\"24\" height=\"24\" fill=\"none\"><path fill-rule=\"evenodd\" clip-rule=\"evenodd\" d=\"M7.5 15.33a.75.75 0 1 0 0 1.5.75.75 0 0 0 0-1.5Zm-2.25.75a2.25 2.25 0 1 1 4.5 0 2.25 2.25 0 0 1-4.5 0ZM15 13.83a.75.75 0 1 0 0 1.5.75.75 0 0 0 0-1.5Zm-2.25.75a2.25 2.25 0 1 1 4.5 0 2.25 2.25 0 0 1-4.5 0Z\"><\/path><path fill-rule=\"evenodd\" clip-rule=\"evenodd\" d=\"M14.486 6.81A2.25 2.25 0 0 1 17.25 9v5.579a.75.75 0 0 1-1.5 0v-5.58a.75.75 0 0 0-.932-.727.755.755 0 0 1-.059.013l-4.465.744a.75.75 0 0 0-.544.72v6.33a.75.75 0 0 1-1.5 0v-6.33a2.25 2.25 0 0 1 1.763-2.194l4.473-.746Z\"><\/path><path fill-rule=\"evenodd\" clip-rule=\"evenodd\" d=\"M3 1.5a.75.75 0 0 0-.75.75v19.5a.75.75 0 0 0 .75.75h18a.75.75 0 0 0 .75-.75V5.133a.75.75 0 0 0-.225-.535l-.002-.002-3-2.883A.75.75 0 0 0 18 1.5H3ZM1.409.659A2.25 2.25 0 0 1 3 0h15a2.25 2.25 0 0 1 1.568.637l.003.002 3 2.883a2.25 2.25 0 0 1 .679 1.61V21.75A2.25 2.25 0 0 1 21 24H3a2.25 2.25 0 0 1-2.25-2.25V2.25c0-.597.237-1.169.659-1.591Z\"><\/path><\/svg><\/div>\n<div class=\"kg-audio-player-container\"><audio src=\"https:\/\/apolut.net\/content\/media\/2026\/05\/tagesdosis-20260522-apolut.mp3\" preload=\"metadata\"><\/audio><\/p>\n<div class=\"kg-audio-title\">Tagesdosis 20260522 apolut<\/div>\n<div class=\"kg-audio-player\"><button class=\"kg-audio-play-icon\" aria-label=\"Play audio\"><svg viewbox=\"0 0 24 24\"><path d=\"M23.14 10.608 2.253.164A1.559 1.559 0 0 0 0 1.557v20.887a1.558 1.558 0 0 0 2.253 1.392L23.14 13.393a1.557 1.557 0 0 0 0-2.785Z\"><\/path><\/svg><\/button><button class=\"kg-audio-pause-icon kg-audio-hide\" aria-label=\"Pause audio\"><svg viewbox=\"0 0 24 24\"><rect x=\"3\" y=\"1\" width=\"7\" height=\"22\" rx=\"1.5\" ry=\"1.5\"><\/rect><rect x=\"14\" y=\"1\" width=\"7\" height=\"22\" rx=\"1.5\" ry=\"1.5\"><\/rect><\/svg><\/button><span class=\"kg-audio-current-time\">0:00<\/span><\/p>\n<div class=\"kg-audio-time\">\/<span class=\"kg-audio-duration\">797.472<\/span><\/div>\n<p><input type=\"range\" class=\"kg-audio-seek-slider\" max=\"100\" value=\"0\"><button class=\"kg-audio-playback-rate\" aria-label=\"Adjust playback speed\">1\u00d7<\/button><button class=\"kg-audio-unmute-icon\" aria-label=\"Unmute\"><svg viewbox=\"0 0 24 24\"><path d=\"M15.189 2.021a9.728 9.728 0 0 0-7.924 4.85.249.249 0 0 1-.221.133H5.25a3 3 0 0 0-3 3v2a3 3 0 0 0 3 3h1.794a.249.249 0 0 1 .221.133 9.73 9.73 0 0 0 7.924 4.85h.06a1 1 0 0 0 1-1V3.02a1 1 0 0 0-1.06-.998Z\"><\/path><\/svg><\/button><button class=\"kg-audio-mute-icon kg-audio-hide\" aria-label=\"Mute\"><svg viewbox=\"0 0 24 24\"><path d=\"M16.177 4.3a.248.248 0 0 0 .073-.176v-1.1a1 1 0 0 0-1.061-1 9.728 9.728 0 0 0-7.924 4.85.249.249 0 0 1-.221.133H5.25a3 3 0 0 0-3 3v2a3 3 0 0 0 3 3h.114a.251.251 0 0 0 .177-.073ZM23.707 1.706A1 1 0 0 0 22.293.292l-22 22a1 1 0 0 0 0 1.414l.009.009a1 1 0 0 0 1.405-.009l6.63-6.631A.251.251 0 0 1 8.515 17a.245.245 0 0 1 .177.075 10.081 10.081 0 0 0 6.5 2.92 1 1 0 0 0 1.061-1V9.266a.247.247 0 0 1 .073-.176Z\"><\/path><\/svg><\/button><input type=\"range\" class=\"kg-audio-volume-slider\" max=\"100\" value=\"100\"><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><img data-opt-id=1548412074  fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/GHOST_TD-7.jpg\" alt=\"Putin und Xi triumphieren | Von Rainer Rupp\"><\/p>\n<p><strong>Westen verliert hybriden Krieg gegen Russisch-Chinesische Partnerschaft<\/strong><\/p>\n<p><em>Ein Kommentar von<strong>\u00a0Rainer Rupp.<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Ein geh\u00e4ssiger Leitartikel der britischen Financial Times \u00fcber angebliche Schw\u00e4chen und Krisen des verzweifelt auf Hilfe von Peking wartenden Russlands, passt nahtlos in das bekannte Muster westlicher Medien, die zu wichtigen diplomatischen Treffen, wie z.B. zum j\u00fcngsten Besuch Putins in China die richtige Begleitmusik liefern.<\/p>\n<p>Wladimir Putin traf am Dienstag, den 19. Mai zu einem zweit\u00e4gigen Besuch in Peking ein. Der offizielle Anlass war der 25. Jahrestag des sino-russischen <em>\u201eVertrags \u00fcber gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit\u201c<\/em>, der als Grundlage f\u00fcr die guten zwischenstaatlichen Beziehungen der beiden strategischen Partner dient. Der Vertrag wurde allerdings am 16. Juli 2001 unterzeichnet, nicht im Mai. Da der Jahrestag mit Pr\u00e4sident Putins Besuch in China zeitlich nicht zusammenf\u00e4llt, hat das unter internationalen Beobachtern zu allerlei Vermutungen gef\u00fchrt, welche zu dringenderen \u00dcberlegungen zu dem vorgezogenen Besuch der russischen Pr\u00e4sidenten in Peking gef\u00fchrt haben k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Inzwischen ist Putin wieder in Moskau zur\u00fcck und die offiziellen Stellungnahmen der beiden Staatschefs zum Abschluss des Gipfels gaben Anlass zu dem Ger\u00fccht, dass Xi von Putin informiert wurde, dass Moskau nicht nur eine neue, h\u00e4rtere milit\u00e4rische Gangart gegen die Ukraine beschlossen hat. Vielmehr k\u00e4men jetzt auch EU-NATO-Akteure ins Visier russischer Vergeltungsma\u00dfnahmen f\u00fcr ukrainische Angriffe, die nur mit direkter Unterst\u00fctzung von EU-NATO-Milit\u00e4rs mit West-Raketen und Software mit Zielkoordinaten tief in den russischen Raum durchgef\u00fchrt wurden. Dort richten sie zunehmend empfindliche Sch\u00e4den an.<\/p>\n<p>Da dies auf Dauer nicht so weiter gehen k\u00f6nne, habe sich Russland jetzt entschieden die ukrainische Langstrecken-Drohnengefahr direkt an der Quelle zu bek\u00e4mpfen, n\u00e4mlich die EU-NATO-Entscheidungszentren, sowie milit\u00e4risch-industrielle Komplexe in NATO-Europa anzugreifen. Eine derart dramatische Eskalation des Kriegs kam f\u00fcr viele Beobachter nicht unerwartet. Und nach der Reaktion von Pr\u00e4sident Xi vor der internationalen Presse zu urteilen, bekundete Peking nicht nur Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die <em>\u201eBeseitigung der Wurzeln des Ukrainekriegs\u201c<\/em>, sondern er betont auch weiterhin Chinas Unterst\u00fctzung f\u00fcr Russland bei der Verfolgung dieses Ziels. Und daran \u00e4ndert auch die miese hybride Kriegf\u00fchrung westlicher Politiker und Medien \u00e0 la Financial Times nichts.<\/p>\n<p>Teil dieser Art des hybriden Kriegs ist, dass sich vor wichtigen chinesisch-russischen Treffen in den letzten Jahren ein klares Muster westlicher Bem\u00fchungen herausgebildet hat, mit allerlei Ger\u00fcchten und Behauptungen Misstrauen und Zweifel zu s\u00e4hen, um die Achse Peking und Moskau zu spalten. Dies geschieht in der Regel durch Berichte auf Basis anonymer Quellen wie <em>\u201ewestliche Regierungsbeamte\u201c<\/em>, oder <em>\u201eExperten aus den Nachrichtendiensten\u201c<\/em>, die versuchen das Gipfel-Klima zu vergiften.<\/p>\n<p>Die g\u00e4ngige Variante dieser Spaltungs-Versuche, konnte man auch am Tag von Pr\u00e4sident Putins Ankunft in Peking im Heute Journal des Zweiten Deutschen Staatsfernsehens (ZDF) sehen: Dabei ging es um das wirtschaftlich dominante und finanziell starke China, welches das schwache, um Hilfe bettelnde Russland ausbeutet, indem es seine Position als einziger Abnehmer ausnutzt, um die Preise f\u00fcr russisches \u00d6l und Gas und andere Rohstoffe zu dr\u00fccken und dann f\u00fcr viel Geld weiterzuverkaufen. Und Pr\u00e4sident Putin lasse das zu, weil er mit seinem Ukrainekrieg Russland in eine hoffnungslose Lage getrieben habe und f\u00fcr den Chinesischen Koch den Kellner spielen muss.<\/p>\n<p>Bereits am 18. Mai, einen Tag vor dem Heute Journal Beitrag, hatte die Londoner Financial Times einen <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.ft.com\/content\/7cc7357b-446d-4cbe-9438-f505dd457c3d?syn-25a6b1a6=1&amp;ref=apolut.net\">Leitartikel<\/a> (1) unter dem Titel <em>\u201eThe cracks in the Putin edifice\u201c<\/em> (Die Risse im Putin-Geb\u00e4ude) ver\u00f6ffentlicht, von dem der ZDF-Beitrag offensichtlich auch Teile abgekupfert hat. Im Untertitel der FT hie\u00df es: <\/p>\n<blockquote><p>\u201eDie \u00dcberzeugung des russischen F\u00fchrers, dass er den Westen \u00fcberdauern k\u00f6nnte, wird auf die Probe gestellt\u201c. <\/p><\/blockquote>\n<p>Mit dem Untertitel eines Portrait-Foto von Pr\u00e4sident Putin im FT-Artikel setzten die britischen Presstituierten dem medialen L\u00fcgenkonstrukt noch eins drauf; der lautete: <\/p>\n<blockquote><p>\u201ePr\u00e4sident Wladimir Putin verbringt jetzt angeblich mehr Zeit in Bunkern und reduziert auch seine Treffen und Auftritte\u201c.<\/p><\/blockquote>\n<p>Der FT-Artikel selbst argumentiert, dass Wladimir Putins zentrale strategische \u00dcberzeugung, dass n\u00e4mlich Russland den Westen durch Ausdauer, Sanktionsresistenz und eine solide Kriegswirtschaft einfach \u00fcberdauern k\u00f6nnte, aktuell durch verst\u00e4rkte Unterst\u00fctzung der Ukraine durch die Europ\u00e4er massiv auf die Probe gestellt wird. Weiter behauptet der Artikel, aufkommende \u201eRisse\u201c im Putin-System zu erkennen, unter anderem:<\/p>\n<ul>\n<li>eine deutliche Herabstufung der Wachstumsprognose f\u00fcr 2026 als Resultat der wirtschaftlichen Belastungen durch die Erfolge der westlichen Sanktionspolitik<\/li>\n<li>die Kriegswirtschaft verliert angeblich an Schwung,<\/li>\n<li>steigende Kosten des Ukraine-Konflikts f\u00fcr Russland<\/li>\n<li>Anzeichen von Erm\u00fcdung in Russlands F\u00e4higkeit, eine langwierige Konfrontation durchzuhalten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die FT portr\u00e4tiert Putin innenpolitisch als zunehmend isoliert in seiner Wette auf die Ersch\u00f6pfung des Westens. Das Redaktionsgremium deutet an, dass interne und externe Druckfaktoren Schwachstellen im autorit\u00e4ren Geb\u00e4ude Putins offenlegten und Zweifel berechtigten, ob Putin seinen bisherigen Kurs auf Dauer halten kann. Der Artikel schlie\u00dft mit der Empfehlung: <\/p>\n<blockquote><p>\u201eKiews europ\u00e4ische Partner sollten Vertrauen in ihre Strategie fassen, auch wenn es ein langer Weg sein wird. Sie sollen die Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ukraine mit Waffen, Geheimdienstinformationen und Geld verdoppeln, und alles tun, was erforderlich ist, um die Strategie bis zum Sieg durchzusetzen\u201c.<\/p><\/blockquote>\n<p>Indem der FT-Artikel Putins <em>\u201e\u00dcberzeugung, den Westen \u00fcberdauern zu k\u00f6nnen\u201c<\/em>, als br\u00fcchig darstellt, transportiert der Text unterschwellig die Botschaft einer unvermeidlichen russischen Schw\u00e4che. Damit soll offenbar die westliche Politik ermutigt werden, in der Ukraine durchzuhalten, w\u00e4hrend den Chinesen damit signalisiert werden soll, dass ihr russischer Partner unter Druck steht und auf Dauer gar nicht das halten kann, was er verspricht. Damit soll auch der Boden, auf dem parallel zum Xi-Putin-Gipfel eine ganze Reihe von hochgradigen Russland-China-Gesch\u00e4ften abgeschlossen werden sollten, mit Misstrauen untergraben werden. Aber es kam ganz anders als von den hybriden Kriegern im Westen geplant.<\/p>\n<p><strong>Was ist wirklich geschehen?<\/strong><\/p>\n<p>Im Rahmen ihrer umfassenden strategischen Partnerschaft haben China und Russland zahlreiche praktische Kooperationsbed\u00fcrfnisse, die jedoch von einzelnen Ministerien und Industrie- und Planungsunternehmen nicht immer im notwendigen Tempo umgesetzt wurden und werden, so dass u.a. unn\u00f6tige Wartezeiten auf der einen oder anderen Seite entstehen. Auch diesmal hatte Putin bei seinem Besuch in Peking eine Reihe bilateraler zwischenstaatlicher, abteilungs\u00fcbergreifender und anderer Abkommen auf seinem Zettel, die laut einer Meldung von Tass beschleunigt werden sollten, was nichts Ungew\u00f6hnliches ist.<\/p>\n<p>Denn w\u00e4hrend der Putin-Xi-Gipfel die allgemeine Richtung vorgibt, wird der Gro\u00dfteil der Zusammenarbeit durch Koordination auf verschiedenen Regierungsebenen und zwischen Unternehmen durchgef\u00fchrt. Dies betrifft laut Stellungnahmen des russischen und chinesischen Pr\u00e4sidenten folgende Schl\u00fcsselbereiche:<\/p>\n<ul>\n<li>eine vertiefte Energiekooperation wie langfristige \u00d6l- und Gasversorgung,<\/li>\n<li>Infrastrukturkoordination und Zusammenarbeit auf arktischen Routen<\/li>\n<li>sowie eurasischer Logistik in Bezug auf Transport, H\u00e4fen und Lieferketten<\/li>\n<li>Hightech- und industrielle Zusammenarbeit in Bereichen wie Luft- und Raumfahrt,<\/li>\n<li>k\u00fcnstliche Intelligenz, digitale Wirtschaft, Chip-Substitution und Fertigung<\/li>\n<li>Agrar- und Getreidehandel sowie<\/li>\n<li>weitere Angleichung zwischen der chinesischen Belt and Road Initiative (Neue Seidenstra\u00dfe) und der Eurasischen Wirtschaftsunion<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das alles seien die wichtigsten Schwerpunkte f\u00fcr die weitere wirtschaftliche Entwicklung. Als Erfolg der bisherigen Entwicklung werteten die beiden Pr\u00e4sidenten, dass der Handelsumsatz zwischen Russland und China weiterw\u00e4chst und bereits 200 Milliarden Dollar\/Jahr \u00fcberschritten hat. Zugleich haben beide L\u00e4nder ihre gegenseitigen Abrechnungen fast vollst\u00e4ndig auf nationale W\u00e4hrungen umgestellt.<\/p>\n<p>Wenn wir uns vor diesem Hintergrund der harten Fakten der erfolgreichen sino-russischen Zusammenarbeit erneut den Artikel der Financial Times und \u00e4hnlicher Beitr\u00e4ge westlicher Schundmedien anh\u00f6ren oder ansehen, dann wird eins klar: Diese Berichte beruhen nicht auf neuen, harten Fakten, sondern auf bekannten Daten, die lediglich im Rahmen eines neuen Blicks durch das imperialistisch-westliche Kaleidoskop neu interpretiert werden.<\/p>\n<p>Das chinesische Au\u00dfenministerium hat denn auch den oben diskutierten Bericht der Financial Times noch am selben Tag entschieden zur\u00fcckgewiesen. Der Sprecher des Au\u00dfenministers, Guo Jiakun, nannte das FT-Konstrukt eine <em>\u201ereine Fiktion&#8220;<\/em> und erkl\u00e4rte, dass die Informationen <\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eden Fakten widersprechen&#8220;<\/em>.<\/p><\/blockquote>\n<p>Nicht zuletzt gibt es in der Russland-China Beziehung auch noch die wichtige geo-politische und geo-strategische Gleichung. Die chinesisch-russischen Beziehungen gehen \u00fcber die traditionelle Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft, Energie und Technologie weit hinaus und entwickeln sich zu einer langfristigen strategischen Verbindung nicht nur auf sozialer und kultureller Ebene, sondern vor allem auch in den Bereichen Politik und Sicherheit.<\/p>\n<p>Auf einer fr\u00fcheren Pressekonferenz Anfang Mai bezeichnete Putin die Zusammenarbeit zwischen Staaten wie China und Russland als <em>&#8222;zweifellos einen Faktor der Abschreckung und Stabilit\u00e4t&#8220;<\/em> in globalen Angelegenheiten. Wen er damit meinte, der abgeschreckt werden muss, \u00fcberlie\u00df er unseren didaktischen F\u00e4higkeiten. Zum Abschluss des Gipfels mit Putin vor wenigen Tagen, wandte sich auch Pr\u00e4sident Xi diesem Thema zu. In der Abschlusspressekonferenz sagte er:<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eBeide Seiten (Russland und China) bleiben fest entschlossen, die internationale Ordnung nach dem Zweiten Weltkrieg und die Autorit\u00e4t des V\u00f6lkerrechts zu verteidigen, sie lehnen alle Formen einseitiger Handlungen und Mobbing ab, die darauf abzielen, den Lauf der Geschichte umzukehren, insbesondere gegen Provokationen, die die Ergebnisse des Zweiten Weltkriegs leugnen und versuchen, Faschismus und Militarismus zu besch\u00f6nigen und wiederzubeleben. (Hier stellt sich die Frage, ob damit auch Deutschland und seine Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Faschisten in der Ukraine gemeint ist?)<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Hier einige weitere Zitate von Pr\u00e4sident Xi Jinping und Putin aus der gemeinsamen Pressekonferenz am 20. Mai 2026<\/p>\n<ul>\n<li>a) Zur Ukraine und der Unterst\u00fctzung f\u00fcr Russland sagte Xi, dass beiden Seiten \u201e\u00fcberzeugt\u201c seien, <em>\u201evon der Notwendigkeit, die \u201aroot causes\u2018 (die Ursachen der ukrainischen Krise bis auf die Wurzeln) vollst\u00e4ndig zu beseitigen\u201c<\/em> auf Grundlage der Prinzipien der UN-Charta. Putin erkl\u00e4rte dazu, dass Russland <em>\u201edie objektive und unvoreingenommene Position Chinas zur Situation in der Ukraine positiv bewertet\u201c<\/em> und begr\u00fc\u00dft Chinas Bestreben, <em>\u201eeine konstruktive Rolle bei der L\u00f6sung der ukrainischen Krise durch politische und diplomatische Mittel zu spielen\u201c.<\/em><\/li>\n<li>b) Zu den USA und dem imperialistischen Westen als Aggressoren und Quelle globaler Instabilit\u00e4t. Ohne Namen zu nennen, sage Xi Jinping ebenfalls am 20. Mai 2026: <em>\u201eDie Welt heute ist alles andere als friedlich. Unilateralismus und Hegemonismus stellen ernsthafte Gefahren dar. Die Welt steht vor dem Risiko, zur\u00fcck in das Gesetz des Dschungels (law of the jungle) zu fallen.\u201c <\/em>&#8211; Im gleichen Kontext sagte er: <em>\u201eDie Flut des unilateralen Hegemonismus grassiert\u201c<\/em> in einer <em>\u201ezunehmend chaotischen Welt&#8220;.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p>Vor diesem chaotischen Hintergrund hebt die Chinesische <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.globaltimes.cn\/page\/202605\/1361534.shtml?ref=apolut.net\">Global Times<\/a> (2) in einem Leitartikel hervor, dass die chinesisch-russischen Beziehungen einen neuen H\u00f6hepunkt erreicht haben, der gleichzeitig als Ausgangspunkt zu einer Vertiefung der umfassenden strategischen Koordinierung zwischen China und Russland dient. Dabei gehe es nicht darum,<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eKonfrontation mit Drittl\u00e4ndern zu schaffen, sondern sich der Hegemonie zu widersetzen; nicht um Exklusivit\u00e4t, sondern um die Aufrechterhaltung des Multilateralismus; nicht um Nullsummenrivalit\u00e4t, sondern um die F\u00f6rderung gemeinsamer Sicherheit und gemeinsamer Entwicklung.\u201c<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Die chinesisch-russischen Beziehungen, die in eine neue Phase <em>&#8222;gr\u00f6\u00dferer Erfolge und schnellerer Entwicklung&#8220; <\/em>eingetreten seien, entspr\u00e4chen <\/p>\n<blockquote><p>\u201edem globalen Trend zu Frieden, Entwicklung, Zusammenarbeit und gegenseitigem Nutzen. Davon profitieren beide L\u00e4nder und die ganze Welt\u201c, <\/p><\/blockquote>\n<p>so die chinesische Global Times. Welch ein Unterschied zur Financial Times aus dem Mutterland des \u00fcber Leichen-Berge gehenden, imperialen Kolonialismus.<\/p>\n<h3 id=\"quellen-und-anmerkungen\">Quellen und Anmerkungen<\/h3>\n<\/p>\n<p>(1) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.ft.com\/content\/7cc7357b-446d-4cbe-9438-f505dd457c3d?syn-25a6b1a6=1&amp;ref=apolut.net\">https:\/\/www.ft.com\/content\/7cc7357b-446d-4cbe-9438-f505dd457c3d?syn-25a6b1a6=1<\/a><\/p>\n<p>(2) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.globaltimes.cn\/page\/202605\/1361534.shtml?ref=apolut.net\">https:\/\/www.globaltimes.cn\/page\/202605\/1361534.shtml<\/a><\/p>\n<p><strong>+++<\/strong><\/p>\n<p>Dank an den Autor f\u00fcr das Recht zur Ver\u00f6ffentlichung dieses Beitrags.<\/p>\n<p><strong>+++<\/strong><\/p>\n<p>Bild: Der Premierminister Shri Narendra Modi (nicht im Bild) mit dem Pr\u00e4sidenten der Russischen F\u00f6deration,Herrn Wladimir Putin, und dem Pr\u00e4sidenten der Volksrepublik China, Herrn Xi Jinping, in Goa, Indien, 25. Mai 2019<\/p>\n<p>Bildquelle:\u00a0<u>YashSD<\/u> \/ shutterstock<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div>Ein geh\u00e4ssiger Leitartikel der britische Financial Times \u00fcber angebliche Schw\u00e4chen und Krisen des verzweifelt auf Hilfe von Peking wartenden Russlands, passt nahtlos in das bekannte Muster westlicher Medien, &#8230;<\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":4740,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_gspb_post_css":"","_uag_custom_page_level_css":"","fifu_image_url":"","fifu_image_alt":"","footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-4739","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-medienkritik"],"blocksy_meta":[],"uagb_featured_image_src":{"full":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/tagesdosis-20260522-apolut_thumb.png",300,300,false],"thumbnail":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:150\/h:150\/q:mauto\/rt:fill\/g:ce\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/tagesdosis-20260522-apolut_thumb.png",150,150,true],"medium":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/tagesdosis-20260522-apolut_thumb.png",300,300,false],"medium_large":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/tagesdosis-20260522-apolut_thumb.png",300,300,false],"large":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/tagesdosis-20260522-apolut_thumb.png",300,300,false],"1536x1536":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/tagesdosis-20260522-apolut_thumb.png",300,300,false],"2048x2048":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/tagesdosis-20260522-apolut_thumb.png",300,300,false],"trp-custom-language-flag":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:12\/h:12\/q:mauto\/f:best\/dpr:2\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/tagesdosis-20260522-apolut_thumb.png",12,12,true]},"uagb_author_info":{"display_name":"admin","author_link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/author\/admin\/"},"uagb_comment_info":0,"uagb_excerpt":"Ein geh\u00e4ssiger Leitartikel der britische Financial Times \u00fcber angebliche Schw\u00e4chen und Krisen des verzweifelt auf Hilfe von Peking wartenden Russlands, passt nahtlos in das bekannte Muster westlicher Medien, ...","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4739","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4739"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4739\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4740"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4739"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4739"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4739"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}