{"id":5326,"date":"2026-05-26T02:38:21","date_gmt":"2026-05-26T00:38:21","guid":{"rendered":"https:\/\/meiser-tv.de\/politik\/kriegskanzler-merz-macht-deutschland-zum-industriemuseum-green-deal-auf-ganzer-linie\/"},"modified":"2026-05-26T02:38:21","modified_gmt":"2026-05-26T00:38:21","slug":"kriegskanzler-merz-macht-deutschland-zum-industriemuseum-green-deal-auf-ganzer-linie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/politik\/kriegskanzler-merz-macht-deutschland-zum-industriemuseum-green-deal-auf-ganzer-linie\/","title":{"rendered":"Kriegskanzler Merz macht Deutschland zum Industriemuseum \u2013 Green Deal auf ganzer Linie"},"content":{"rendered":"<div>\n<p data-start=\"227\" data-end=\"685\">Die deutsche Industrie erlebt ihre tiefste Krise seit Jahrzehnten. Steigende Energiepreise, ein unsicheres globales Umfeld und eine immer engere Regulierung aus Berlin und Br\u00fcssel setzen der Wettbewerbsf\u00e4higkeit stark zu. Was einst als verl\u00e4sslicher und g\u00fcnstiger Industriestandort galt, entwickelt sich zunehmend zu einer belasteten Struktur mit sinkender Stabilit\u00e4t. Die Anzeichen des R\u00fcckgangs sind in Produktion und Unternehmenszahlen deutlich erkennbar.<\/p>\n<p data-start=\"687\" data-end=\"943\" data-is-last-node=\"\" data-is-only-node=\"\">Am st\u00e4rksten betroffen sind energieintensive Branchen. Der Abschied von russischem Gas hat die Kosten dauerhaft in die H\u00f6he getrieben. Fr\u00fcher lag der Industriestrompreis oft unter 5 Cent pro Kilowattstunde, heute zahlen viele Betriebe ohne Verg\u00fcnstigungen 16 bis 18 Cent.<\/p>\n<p data-start=\"0\" data-end=\"469\" data-is-last-node=\"\" data-is-only-node=\"\">In der Chemie, beim Stahl oder in der Glasproduktion entscheidet das direkt, ob eine Anlage weiterl\u00e4uft oder stillgelegt wird. Die Politik redet von gr\u00fcner Zukunft mit Wind und Solar, aber in der Realit\u00e4t entsteht ein wackeliges System mit st\u00e4ndigen Schwankungen, teuren Speichern und einem Netzausbau, der nie fertig wird. Wer als Unternehmer auf verl\u00e4ssliche Grundlast angewiesen ist, der schaut sich l\u00e4ngst woanders um.<\/p>\n<p data-start=\"0\" data-end=\"469\" data-is-last-node=\"\" data-is-only-node=\"\">Der geplante subventionierte &#8222;Industriestrompreis&#8220; von 5 Cent ab 2026 ist nur eine befristete Notl\u00f6sung f\u00fcr wenige energieintensive Konzerne \u2013 ein Tropfen auf den hei\u00dfen Stein.<\/p>\n<p data-start=\"0\" data-end=\"469\" data-is-last-node=\"\" data-is-only-node=\"\">Weltweit wird der Druck noch h\u00e4rter. Die USA pumpen mit riesigen Subventionspaketen Geld in die eigene Industrie und holen sich genau die Werke, die in Europa fehlen. China baut seine Fabriken mit staatlicher Macht aus und wird in immer mehr Bereichen zum echten Konkurrenten.<\/p>\n<p data-start=\"0\" data-end=\"469\" data-is-last-node=\"\" data-is-only-node=\"\">Und Deutschland? Steht dazwischen mit einem Modell, das auf Pr\u00e4zision und Export setzte, in einer Welt, in der pl\u00f6tzlich wieder harte Industriepolitik gemacht wird.<\/p>\n<p data-start=\"0\" data-end=\"441\" data-is-last-node=\"\" data-is-only-node=\"\">Die Autoindustrie war einst das Aush\u00e4ngeschild der deutschen Wirtschaft. Heute steht sie unter massivem Druck durch die Elektromobilit\u00e4t. Batterien, Software und digitale Plattformen bestimmen zunehmend den Wert eines Autos, nicht mehr der klassische Verbrennungsmotor. Volkswagen und BMW verlagern Teile der Produktion zunehmend nach China, in die USA und nach Osteuropa, wo die Kosten niedriger und die Genehmigungsprozesse schneller sind.<\/p>\n<p data-start=\"0\" data-end=\"469\" data-is-last-node=\"\" data-is-only-node=\"\">Chinesische Hersteller bauen nicht nur f\u00fcr ihren Markt, sie exportieren inzwischen massiv nach Europa. Deutsche Hersteller reagieren, aber sie hinken hinterher. Die Chinesen gewinnen Marktanteile, nicht nur zu Hause, sondern auch weltweit. Der Vorsprung bei Kosten und Tempo ist brutal sichtbar.<\/p>\n<figure class=\"RTImage-root\">\n<div class=\"RTImage-image RTImage-original\"><picture class=\"Picture-root Picture-original\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:cBQZ.477\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/nhttps:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/6a1198cb48fbef23cd1c90de.jpg 850w,\n                https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:cBQZ.477\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/6a1198cb48fbef23cd1c90de.jpg 1960w,            \" srcset=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\"><source data-srcset=\" https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:cBQZ.477\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/nhttps:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/6a1198cb48fbef23cd1c90de.jpg 460w,\n              https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:cBQZ.477\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/6a1198cb48fbef23cd1c90de.jpg 980w,\n            \" srcset=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\"><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><\/noscript><\/div><figcaption class=\"RTImage-footer\"><span class=\"RTImage-caption\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Deutschlands Industrie unter Druck: Der Standort kippt langsam.<\/span><\/span><span class=\"RTImage-source\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Igor Zarembo<\/span><span class=\"RTImage-captionItem\"> \/ Sputnik<\/span><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p data-start=\"0\" data-end=\"469\" data-is-last-node=\"\" data-is-only-node=\"\"><strong>Zwischen Reformstau und Weltmarkt: Deutschland w\u00e4chst nur noch dort, wo der Staat direkt eingreift<\/strong><\/p>\n<p data-start=\"0\" data-end=\"469\" data-is-last-node=\"\" data-is-only-node=\"\">Der Maschinenbau h\u00e4lt sich noch. Deutsche Pr\u00e4zision ist immer noch gefragt. Aber selbst hier bei\u00dfen die Kunden pl\u00f6tzlich auf Preis und Lieferzeit. Asiatische Anbieter besetzen Nischen, die fr\u00fcher deutschen Unternehmen geh\u00f6rten.\u00a0Die Chemieindustrie leidet am meisten. BASF investiert Milliarden in ein neues Riesenwerk im chinesischen Zhanjiang, w\u00e4hrend in Ludwigshafen Anlagen stillgelegt und Tausende Stellen gestrichen werden. Gerade energiehungrige und auf enge Lieferketten angewiesene Produktionen\u00a0werden zunehmend gedrosselt oder verlagert, weil sich die hohen Stromkosten in Deutschland kaum noch rechnen.<\/p>\n<p data-start=\"0\" data-end=\"903\" data-is-last-node=\"\" data-is-only-node=\"\">Innerhalb Europas verliert Deutschland an Boden. Frankreich und Spanien wirken in einigen Branchen stabiler, da sie wirtschaftspolitisch weniger stark ideologisch gepr\u00e4gt sind. In Deutschland bestimmen hohe Energiepreise und langwierige Genehmigungsverfahren die Realit\u00e4t. Kapital flie\u00dft in L\u00e4nder, in denen Prozesse schneller, g\u00fcnstiger und besser kalkulierbar sind.<\/p>\n<p data-start=\"0\" data-end=\"903\" data-is-last-node=\"\" data-is-only-node=\"\">Die USA und Asien ziehen einen Gro\u00dfteil der neuen Investitionen an. In Deutschland bleiben vorhandene Werke bestehen, w\u00e4hrend neue industrielle Kapazit\u00e4ten anderswo entstehen. Es handelt sich dabei nicht um einen pl\u00f6tzlichen Bruch, sondern um ein kontinuierliches, kaum wahrnehmbares Abflie\u00dfen von Substanz. Im Ruhrgebiet und in Ostdeutschland wird diese Entwicklung besonders deutlich. Ehemalige Industriezentren verlieren Arbeitspl\u00e4tze, ganze Regionen stehen vor einem Strukturwandel, der eher von R\u00fcckbau als von Aufbau gepr\u00e4gt ist.<\/p>\n<p>Der alte Erfolgsmix aus billiger Energie, hoch spezialisierter Technik und Exportst\u00e4rke funktioniert nicht mehr. Die Globalisierung ist unberechenbarer geworden, die Energieversorgung hat sich zu einem strategischen Risiko entwickelt. Andere L\u00e4nder sichern sich g\u00fcnstige Energie oder subventionieren massiv. In Deutschland steigen die Kosten, w\u00e4hrend es als Klimaschutz deklariert wird.<\/p>\n<p data-start=\"0\" data-end=\"517\" data-is-last-node=\"\" data-is-only-node=\"\">China hat in zwei Jahrzehnten aus einer Werkbank ein umfassendes industrielles System aufgebaut. Skalierung, staatliche Strategie und kontrollierte Energie bilden ein \u00d6kosystem, das M\u00e4rkte nicht nur bedient, sondern pr\u00e4gt. In der Elektromobilit\u00e4t zeigt sich das besonders deutlich. Die gesamte Batteriewertsch\u00f6pfungskette, der Zugang zu Rohstoffen und die Produktionskapazit\u00e4ten wurden fr\u00fchzeitig gesichert. In Berlin wird noch \u00fcber Pilotprojekte diskutiert, w\u00e4hrend in China l\u00e4ngst in gro\u00dfem Ma\u00dfstab produziert wird.<\/p>\n<p data-start=\"0\" data-end=\"517\" data-is-last-node=\"\" data-is-only-node=\"\">Die USA machen es anders, aber nicht weniger effektiv. Gezielt subventionieren sie Halbleiter, Energie und E-Mobilit\u00e4t. Firmen aus aller Welt verlagern dorthin, weil F\u00f6rderung, Energiepreise und Regeln zusammenpassen.<\/p>\n<blockquote>\n<p><em>Deutschland sitzt dazwischen \u2013 zu stolz f\u00fcr eine billige Kopie, zu z\u00f6gerlich f\u00fcr echten Gegenkurs.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Selbst im Maschinenbau wandert die Produktion n\u00e4her an die Wachstumsm\u00e4rkte. In der Chemie verlagern sich energieintensive Prozesse einfach weg. Der entscheidende Punkt ist die Geschwindigkeit: Woanders werden Projekte in Monaten genehmigt, bei uns dauert es Jahre. Kapital hat kein Herz \u2013 es geht dahin, wo es am schnellsten Rendite sieht.<\/p>\n<p data-start=\"0\" data-end=\"388\" data-is-last-node=\"\" data-is-only-node=\"\">Deutschland war einst der Knotenpunkt, an dem alles zusammenlief. Heute ist diese Selbstverst\u00e4ndlichkeit verloren gegangen. Neue Anlagen, Erweiterungen und Gro\u00dfinvestitionen entstehen \u00fcberwiegend an anderen Standorten. Die USA ziehen Investitionen mit ihren Programmen an, China mit seiner Systematik. In Deutschland wird vor allem das Bestehende optimiert, statt Wachstum zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p data-start=\"0\" data-end=\"272\" data-is-last-node=\"\" data-is-only-node=\"\">Die Autoindustrie b\u00fcndelt all diese Faktoren aus Energie, Technik, globaler Nachfrage und Politik. Die Elektrowende verlagert die Wertsch\u00f6pfung in neue L\u00e4nder. Kapital folgt nicht dem, der seine alten St\u00e4rken verteidigt, sondern dem, der die Zukunft bereits aufgebaut hat.<\/p>\n<figure class=\"RTImage-root\">\n<div class=\"RTImage-image RTImage-original\"><picture class=\"Picture-root Picture-original\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:cBQZ.477\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/nhttps:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/6a1199f448fbef28325cbca2.jpg 850w,\n                https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:cBQZ.477\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/6a1199f448fbef28325cbca2.jpg 1960w,            \" srcset=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\"><source data-srcset=\" https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:cBQZ.477\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/nhttps:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/6a1199f448fbef28325cbca2.jpg 460w,\n              https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:cBQZ.477\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/6a1199f448fbef28325cbca2.jpg 980w,\n            \" srcset=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\"><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><img data-opt-id=791639987  fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" data-sizes=\"auto\" src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\" class=\"Picture-root Picture-original lazyload\" data-src=\"https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:cBQZ.477\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/6a1199f448fbef28325cbca2.jpg\" alt=\"\"><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><img data-opt-id=483822069  fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:cBQZ.477\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/6a1199f448fbef28325cbca2.jpg\" alt=\"\"><\/noscript><\/div><figcaption class=\"RTImage-footer\"><span class=\"RTImage-caption\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Mitarbeiter der Yanghe-Brennerei arbeiten an einer Produktionslinie in der Stadt Suqian im Norden der chinesischen Provinz Jiangsu.<\/span><\/span><span class=\"RTImage-source\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Ilya Pitalev<\/span><span class=\"RTImage-captionItem\"> \/ Sputnik<\/span><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p data-start=\"0\" data-end=\"272\" data-is-last-node=\"\" data-is-only-node=\"\">Hinzu kommt der Fachkr\u00e4ftemangel. Statt gezielt Ingenieure und Facharbeiter anzuziehen, haben wir jahrelang Massenzuwanderung ohne Qualifikationspr\u00fcfung gef\u00f6rdert. Das treibt Sozialkosten in die H\u00f6he und l\u00f6st das echte Problem nicht \u2013 im Gegenteil, es versch\u00e4rft den Druck auf die Industrie.<\/p>\n<p data-start=\"85\" data-end=\"138\"><strong>Deutschland wird zum industriellen Zombie Europas<\/strong><\/p>\n<p data-start=\"0\" data-end=\"559\" data-is-last-node=\"\" data-is-only-node=\"\">Man kann das nicht einfach als Deindustrialisierung bezeichnen. Es handelt sich vielmehr um einen schleichenden Machtverlust. Deutschland wird zu einem Zombie, bleibt industriell grunds\u00e4tzlich stark, entwickelt sich jedoch zunehmend zu einem hochentwickelten, aber wachstumsschwachen Standort in einer sich neu sortierenden Welt. Der Wandel erfolgt nicht durch einen abrupten Bruch, sondern durch tausend einzelne, jeweils rationale Entscheidungen, die f\u00fcr sich genommen sinnvoll erscheinen, in ihrer Gesamtheit jedoch zu strukturellem Substanzverlust f\u00fchren.<\/p>\n<p data-start=\"0\" data-end=\"559\" data-is-last-node=\"\" data-is-only-node=\"\">Und genau hier wird es politisch bitter. Die Ampel-Regierung hat mit ihrer gr\u00fcnen Ideologie den Karren tief in den Dreck gefahren. Aber Friedrich Merz und die CDU sind keine Rettung. Sie reden seit Jahren von Wirtschaftskompetenz und Standortst\u00e4rke, doch sie haben den Atomausstieg mitbeschlossen, den Green Deal mitgetragen und scheuen bis heute den offenen Bruch mit Br\u00fcssel.<\/p>\n<p data-start=\"0\" data-end=\"272\" data-is-last-node=\"\" data-is-only-node=\"\">Merz verspricht &#8222;Wirtschaftswende&#8220;, liefert aber nur kleine Korrekturen und Kompromisse. Die EU-Regeln \u2013 CSRD-Berichtspflichten, Lieferkettengesetz und tausende weitere B\u00fcrokratie-Monster \u2013 erdr\u00fccken den Mittelstand und kosten Jobs, w\u00e4hrend Merz als EU-Freund das nie radikal angeht. BlackRock-N\u00e4he, EU-Loyalit\u00e4t und die Angst vor echten Konflikten \u2013 das ist keine Alternative, das ist nur die etwas konservativere Fortsetzung desselben Irrwegs. Wer wirklich glaubt, Merz werde die Energiewende stoppen und die Industrie wieder zur Chefsache machen, der ignoriert die Geschichte seiner eigenen Partei.<\/p>\n<p data-start=\"0\" data-end=\"272\" data-is-last-node=\"\" data-is-only-node=\"\">Die AfD ist die einzige Kraft, die hier noch Klartext spricht und handeln will. Sie fordert den sofortigen Stopp der ideologischen Energiewende, die R\u00fcckkehr zu Kernkraft und pragmatischen Energietr\u00e4gern, den radikalen Abbau der B\u00fcrokratie und eine nationale Industriepolitik, die deutsche Interessen zuerst stellt.<\/p>\n<p data-start=\"0\" data-end=\"272\" data-is-last-node=\"\" data-is-only-node=\"\">Keine weiteren Subventionen f\u00fcr Windparks, die nie liefern, keine Lieferkettengesetze, die nur Arbeitspl\u00e4tze kosten, und keine offenen Grenzen, die den Fachkr\u00e4ftemangel durch unqualifizierte Zuwanderung versch\u00e4rfen. Die AfD erkennt, dass Deutschland seine Souver\u00e4nit\u00e4t zur\u00fcckholen muss \u2013 gegen\u00fcber Br\u00fcssel, gegen\u00fcber China und gegen\u00fcber einer gr\u00fcnen Ideologie, die unseren Industriestandort kaputtreguliert. Nur mit dieser klaren, unideologischen Linie kann die schleichende Erosion gestoppt und die Industrie wieder zur treibenden Kraft des Landes gemacht werden. Alles andere ist nur Verwalten des Niedergangs.<\/p>\n<p data-start=\"0\" data-end=\"272\" data-is-last-node=\"\" data-is-only-node=\"\">Die industrielle Weltordnung verschiebt sich. Deutschland verliert nicht \u00fcber Nacht die F\u00fchrung \u2013 aber Schritt f\u00fcr Schritt, Projekt f\u00fcr Projekt, Investition f\u00fcr Investition. Wer das nicht sieht oder nicht \u00e4ndern will, der verr\u00e4t genau das, was dieses Land mal gro\u00df gemacht hat.<\/p>\n<p><strong>Mehr zum Thema \u2012<\/strong>\u00a0<a href=\"https:\/\/de-rtnews.com\/inland\/280379-politische-kernschmelze-laut-umfrage-84\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Politische Kernschmelze? 84 Prozent der Deutschen unzufrieden mit GroKo<\/a><\/p>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-externalVideo EmbedBlock-rumble\">\n<div class=\"VkEmbed\"><iframe class=\"lazyload\" data-src=\"https:\/\/rumble.com\/embed\/v7801d6\" frameborder=\"0\" width=\"853\" height=\"480\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die deutsche Industrie erlebt ihre tiefste Krise seit Jahrzehnten. Steigende Energiepreise, ein unsicheres globales Umfeld und eine immer engere Regulierung aus Berlin und Br\u00fcssel setzen der Wettbewerbsf\u00e4higkeit stark zu. 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