{"id":5379,"date":"2026-05-26T09:14:52","date_gmt":"2026-05-26T07:14:52","guid":{"rendered":"https:\/\/meiser-tv.de\/politik\/fruehstueck-unter-bomben-klinikum-in-donezk-ueberrascht-patienten\/"},"modified":"2026-05-26T09:14:52","modified_gmt":"2026-05-26T07:14:52","slug":"fruehstueck-unter-bomben-klinikum-in-donezk-ueberrascht-patienten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/politik\/fruehstueck-unter-bomben-klinikum-in-donezk-ueberrascht-patienten\/","title":{"rendered":"&#8222;Fr\u00fchst\u00fcck unter Bomben&#8220;: Klinikum in Donezk \u00fcberrascht Patienten"},"content":{"rendered":"<div>\n<p><em>Von Wassilissa Sacharowa<br \/><\/em><\/p>\n<p>Wer schon einmal mehrere Tage in einem Krankenhaus verbringen musste, wei\u00df: Das Klinikessen geh\u00f6rt nicht zu den Highlights des Aufenthalts. Es ist nicht so, dass die Gerichte dort ungenie\u00dfbar w\u00e4ren, aber als &#8222;lecker&#8220; kann man sie auch nicht bezeichnen. Umso gr\u00f6\u00dfer war meine \u00dcberraschung, als ich im Klinikum von Donezk \u2013 genauer gesagt im Klinikum der Nationalen Medizinischen Universit\u00e4t Donezk \u2013 richtig gutes Essen bekam.<\/p>\n<p>Ich war ausnahmsweise nicht als Patientin dort, sondern besuchte meine Verwandte Tanja, die seit 15 Jahren als Pflegekraft in der Klinik arbeitet. Ich kam fr\u00fcher als vereinbart, weil ich beim Bestellen eines Taxis die Adressen verwechselt hatte und versehentlich die Anschrift ihres Arbeitsplatzes statt des Einkaufszentrums angegeben hatte.<\/p>\n<p>An der Rezeption des Klinikums sagte ich, dass ich meine Verwandte suche. Die Empfangsdame erkl\u00e4rte, es sei gerade Zeit f\u00fcr Mittagsessen, und bot mir an, auf der Couch im Flur zu warten. Kaum hatte ich mich gesetzt, ging die T\u00fcr auf. Es war Tanja. Sie schob einen Essenswagen herein. Prompt erf\u00fcllte ein verf\u00fchrerischer Duft den gesamten Korridor \u2013 so appetitlich, dass mir das Wasser im Mund zusammenlief. Ich wunderte mich \u2012 schlie\u00dflich hatte ich selbst erst vor kurzem gegessen.<\/p>\n<p>&#8222;Was gibt es?&#8220;, fragten die neugierigen Patienten.<\/p>\n<p>&#8222;Heute haben wir Ragout, H\u00fchnersuppe, zwei Sorten Frikadellen, Kohlsalat und zum Nachtisch s\u00fc\u00dfes Geb\u00e4ck&#8220;, erkl\u00e4rte Tanja geduldig.<\/p>\n<p>&#8222;Was ist nur mit mir los?&#8220;, dachte ich. &#8222;Es kann doch nicht wahr sein, dass ich Lust auf Krankenhausessen habe.&#8220;<\/p>\n<figure class=\"RTImage-root\">\n<div class=\"RTImage-image RTImage-original\"><picture class=\"Picture-root Picture-original\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:6aiP.47f\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/nhttps:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/6a145e26b480cc5a26781987.jpg 850w,\n                https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:6aiP.47f\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/6a145e26b480cc5a26781987.jpg 1960w,            \" srcset=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\"><source data-srcset=\" https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:6aiP.47f\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/nhttps:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/6a145e26b480cc5a26781987.jpg 460w,\n              https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:6aiP.47f\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/6a145e26b480cc5a26781987.jpg 980w,\n            \" srcset=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\"><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><\/noscript><\/div><figcaption class=\"RTImage-footer\"><span class=\"RTImage-caption\"><span class=\"RTImage-captionItem\">S\u00fc\u00dfes Geb\u00e4ck zum Nachtisch<\/span><\/span><span class=\"RTImage-source\"><span class=\"RTImage-captionItem\">RT<\/span><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p>Auch die Patienten schienen begeistert. Viele kamen mit ihren Tellern zur\u00fcck und fragten sch\u00fcchtern nach einer zweiten Portion. &#8222;Aber nat\u00fcrlich!&#8220;, antwortete Tanja und f\u00fcllte reichlich nach \u2013 bis die Patienten lachend &#8222;Das reicht, das reicht!&#8220; riefen.<\/p>\n<p>Als alle versorgt waren, rief mir Tanja zu: &#8222;Komm, iss auch was!&#8220; Ich lehnte zun\u00e4chst ab, denn ich hatte ja schon gegessen und es war schlie\u00dflich Krankenhausessen \u2013 das riecht bestimmt blo\u00df gut, es kann gar nicht lecker sein, dachte ich. Doch immer mehr Krankenschwestern kamen zum Essen und Tanja beharrte: &#8222;Komm schon, es ist wirklich lecker!&#8220;<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich gab ich nach und ging mit in das kleine Personalzimmer, in dem sich bereits mindestens sechs Mitarbeiter mit Tellern dr\u00e4ngten. Es war eng, aber niemand schien sich daran zu st\u00f6ren \u2013 irgendwie hat alles gepasst. Ich probierte von allem ein wenig &#8230; und dann noch mal. Und noch mal. Besonders das Ragout und die Frikadellen hatten es mir angetan. Die So\u00dfe war gut gew\u00fcrzt und sch\u00f6n s\u00e4mig, das Fleisch saftig und von hoher Qualit\u00e4t.<\/p>\n<p>Zugegeben: Das habe ich nicht erwartet. Sogar in Restaurants in Berlin bereitet man oft sehr fettiges Fleisch zu, was ich \u00fcberhaupt nicht mag. Und hier in Donezk bin ich in einem Kriegsgebiet. Ich habe damit gerechnet, dass sie eher Zutaten von geringerer Qualit\u00e4t verarbeiten \u2013 doch das Fleisch hier war von der Qualit\u00e4t her besser als in manchen Restaurants der deutschen Hauptstadt und definitiv besser als in einer Moskauer Klinik, wo ich mal als Patientin lag. Doch weder Berlin noch Moskau befinden sich in einem Kriegsgebiet \u2013 im Gegensatz zu Donezk.<\/p>\n<p>&#8222;Das ist wirklich lecker!&#8220;, stelle ich \u00fcberrascht fest.<\/p>\n<p>&#8222;Ja, das ist es. Wir freuen uns auch. Das war n\u00e4mlich nicht immer so&#8220;, antwortet eine neben mir essende Krankenschwester.<\/p>\n<p>Ich bat die Oberkrankenschwester, mich mit den K\u00f6chen in Kontakt zu bringen, weil ich dar\u00fcber berichten wollte.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag wurde ich von Natalia Antipina zur\u00fcckgerufen. Sie ist die Direktorin des Unternehmens &#8222;Konzeption der sozialen Ern\u00e4hrung in der Volksrepublik Donezk&#8220; (kurz: KSE DVR), eines Tochterunternehmens von &#8222;Rospitanije&#8220;. Das Unternehmen betreibt nicht nur die Kantine des Universit\u00e4tsklinikums, sondern auch zahlreiche Kinderg\u00e4rten und Schulen in Donezk. Das Essen wird nicht vor Ort im Klinikum zubereitet, sondern aus einer zentralen Gro\u00dfk\u00fcche angeliefert, die etwa zehn Autominuten entfernt liegt.<\/p>\n<p>Ich erz\u00e4hlte Natalia, dass ich die Gro\u00dfk\u00fcche gern besichtigen und mit der K\u00fcchenchefin sprechen w\u00fcrde. Natalia versprach mir, dies zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Insgeheim erwartete ich, eine K\u00fcche vorzufinden, die den Umst\u00e4nden eines Kriegsgebiets entspricht. &#8222;Egal&#8220;, dachte ich schon im Voraus, &#8222;ich berichte so, wie es ist&#8220;. Die Leser w\u00fcrden bestimmt verstehen, dass es ein Kriegsgebiet ist und sie es nicht allzu streng bewerten d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Natalia war sichtlich erfreut \u00fcber mein Interesse. Ihr Unternehmen \u00fcbernahm die Bewirtschaftung der Kantine im Klinikum der Medizinischen Universit\u00e4t vor zwei Monaten. Engagiert wurde sie von dem Klinikum selbst. Die Kinderg\u00e4rten und Schulen betreut Natalias Unternehmen schon seit einem Jahr. Neun Monate lang hat die &#8222;KSE DVR&#8220; gebraucht, um die K\u00fcche zu reformieren. Sie haben die Arbeitsverh\u00e4ltnisse aus der Schwarzarbeit in legale Besch\u00e4ftigung \u00fcberf\u00fchrt, soziale Leistungen wie Krankenversicherungen und eine Qualit\u00e4tskontrolle eingef\u00fchrt.<\/p>\n<p>&#8222;Es waren sehr schwierige neun Monate f\u00fcr uns&#8220;, gestand mir Natalia Antipina. &#8222;Viele der Mitarbeiter haben uns anfangs nicht vertraut, doch als sie dann ihre Monatsl\u00f6hne regelm\u00e4\u00dfig erhalten haben, wurde es immer besser&#8220;, vertraute sie mir an.<\/p>\n<p>Natalia hielt ihr Versprechen und schon am n\u00e4chsten Tag nach unserem Telefonat vereinbarten wir einen Drehtermin samt Interview mit der Produktionsleiterin der K\u00fcche, die ebenfalls Natalia hei\u00dft. Um weitere Verwirrung zu vermeiden, werde ich die leitende K\u00f6chin Natascha nennen.<\/p>\n<p>In der K\u00fcche angekommen, war ich positiv \u00fcberrascht \u2013 man kann sie getrost dem westlichen Publikum zeigen. Sie kann mit K\u00fcchen in deutschen sozialen Einrichtungen locker mithalten. Die Ger\u00e4te und Ausr\u00fcstung sind modern und sauber.<\/p>\n<p>Ich erz\u00e4hlte der Produktionsleiterin Natascha, dass\u00a0ich zuf\u00e4llig ihre Gerichte in der Klinik gekostet hatte, in der meine Verwandte arbeitet, und dass ich deshalb dar\u00fcber berichten wollte. Sie erkl\u00e4rte mir, dass die Motivation der Mitarbeiter durch die besseren Arbeitsbedingungen und sozialen Leistungen deutlich gestiegen sei. Vor allem aber spiele das Verantwortungsbewusstsein eine gro\u00dfe Rolle: &#8222;Wenn man sich bewusst macht, dass man f\u00fcr kranke Menschen und Kinder kocht, dann kocht man auch anders.&#8220; Das neue K\u00fcchenkonzept ber\u00fccksichtige sogar Unvertr\u00e4glichkeiten und religi\u00f6s bedingte Pr\u00e4ferenzen der Menschen.<\/p>\n<figure class=\"RTImage-root\">\n<div class=\"RTImage-image RTImage-original\"><picture class=\"Picture-root Picture-original\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:6aiP.47f\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/nhttps:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/6a145b4148fbef679d08a1d0.jpg 850w,\n                https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:6aiP.47f\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/6a145b4148fbef679d08a1d0.jpg 1960w,            \" srcset=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\"><source data-srcset=\" https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:6aiP.47f\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/nhttps:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/6a145b4148fbef679d08a1d0.jpg 460w,\n              https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:6aiP.47f\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/6a145b4148fbef679d08a1d0.jpg 980w,\n            \" srcset=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\"><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><img data-opt-id=791639987  fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" data-sizes=\"auto\" src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\" class=\"Picture-root Picture-original lazyload\" data-src=\"https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:6aiP.47f\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/6a145b4148fbef679d08a1d0.jpg\" alt=\"\"><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><img data-opt-id=726725301  fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:6aiP.47f\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/6a145b4148fbef679d08a1d0.jpg\" alt=\"\"><\/noscript><\/div><figcaption class=\"RTImage-footer\"><span class=\"RTImage-caption\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Mittagessen in einem Donezker Klinikum<\/span><\/span><span class=\"RTImage-source\"><span class=\"RTImage-captionItem\">RT<\/span><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p>Zust\u00e4ndig f\u00fcr die Qualit\u00e4t der\u00a0Speisen ist der junge Manager Alexei, der ebenfalls zum Interview kam, um meine Fragen zur\u00a0Herstellung zu beantworten. Schmeckt ein Gericht nicht oder ist der Buchweizen verkocht, wird es sofort in einem internen Chat vermerkt und korrigiert.<\/p>\n<p>Besonders beeindruckend: Die Lieferkette setzt stark auf regionale Produkte. Fleisch und Milchprodukte kommen aus der Region, die Apfelschorle wird aus lokalen Donezker \u00c4pfeln in der Kantine selbst hergestellt. Die Zutaten werden t\u00e4glich frisch geliefert. Sie m\u00fcssen nicht mehrere hundert Kilometer in einem Lkw fahren, sondern werden in wenigen Stunden von den \u00f6rtlichen Bauern und Agrarkonzernen geliefert \u2013 oft nur wenige Stunden nach der Ernte.<\/p>\n<p>Manchmal kommt es zu kriegsbedingten Stromausf\u00e4llen, berichtet mir Natascha. F\u00fcr solche F\u00e4lle h\u00e4lt die K\u00fcche haltbare Alternativen wie Kekse und Getr\u00e4nke bereit.<\/p>\n<p>Insgesamt sind in der K\u00fcche rund 80 Mitarbeiter t\u00e4tig. Alle Beteiligten sind sich einig: Die Einstellung kompetenter Fachkr\u00e4fte war einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren. Eine solche Fachkraft ist die leitende K\u00f6chin Natascha.<\/p>\n<p>Diese Entwicklung kann ich als geb\u00fcrtige Donezkerin nur begr\u00fc\u00dfen. Ich erinnere mich noch zu gut an die Zeit, in der Beziehungen wichtiger waren als Kompetenz. Genau das spiegelt sich in der Qualit\u00e4t des Essens wider.<\/p>\n<p>Nachdem ich die K\u00fcche besucht und mit allen gesprochen habe, eile ich zur\u00fcck ins Krankenhaus zu Tanja. Es ist n\u00e4mlich wieder Zeit f\u00fcr das Mittagessen.<\/p>\n<figure class=\"RTImage-root\">\n<div class=\"RTImage-image RTImage-original\"><picture class=\"Picture-root Picture-original\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:6aiP.47f\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/nhttps:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/6a145efd48fbef694f1cfea5.jpg 850w,\n                https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:6aiP.47f\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/6a145efd48fbef694f1cfea5.jpg 1960w,            \" srcset=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\"><source data-srcset=\" https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:6aiP.47f\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/nhttps:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/6a145efd48fbef694f1cfea5.jpg 460w,\n              https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:6aiP.47f\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/6a145efd48fbef694f1cfea5.jpg 980w,\n            \" srcset=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\"><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><img data-opt-id=791639987  decoding=\"async\" data-sizes=\"auto\" src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\" class=\"Picture-root Picture-original lazyload\" data-src=\"https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:6aiP.47f\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/6a145efd48fbef694f1cfea5.jpg\" alt=\"\"><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><img data-opt-id=622062438  decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:6aiP.47f\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/6a145efd48fbef694f1cfea5.jpg\" alt=\"\"><\/noscript><\/div><figcaption class=\"RTImage-footer\"><span class=\"RTImage-caption\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Eingang des Donezker Klinikums<\/span><\/span><span class=\"RTImage-source\"><span class=\"RTImage-captionItem\">RT<\/span><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Das Tagebuch &#8222;Fr\u00fchst\u00fcck unter Bomben&#8220; ist eine Reihe von Berichten aus Donezk. Das Ziel dieser Reihe ist es, der jahrelangen einseitigen\u00a0Darstellung\u00a0in der deutschen \u00d6ffentlichkeit entgegenzuwirken, die die Menschen in Donezk und Lugansk pauschal als &#8222;Separatisten&#8220; abtut. Stattdessen sollen die Bewohner dieser Region als das gezeigt werden, was sie vor allem sind: ganz normale Menschen, die in einem brutalen und langanhaltenden Krieg ihren Alltag zu meistern versuchen.<\/em><\/p>\n<p><strong>Mehr zum Thema<\/strong>\u00a0\u2013\u00a0<a href=\"https:\/\/de-rtnews.com\/meinung\/277976-fruehstueck-unter-bomben-wiederbelebung-kohleindustrie\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">&#8222;Fr\u00fchst\u00fcck unter Bomben&#8220;: Wiederbelebung der Kohleindustrie in Donezk<\/a><\/p>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-externalVideo EmbedBlock-rumble\">\n<div class=\"VkEmbed\"><iframe class=\"lazyload\" data-src=\"https:\/\/rumble.com\/embed\/v76zkt0\" frameborder=\"0\" width=\"853\" height=\"480\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Wassilissa Sacharowa Wer schon einmal mehrere Tage in einem Krankenhaus verbringen musste, wei\u00df: Das Klinikessen geh\u00f6rt nicht zu den Highlights des Aufenthalts. 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