{"id":5409,"date":"2026-05-26T10:13:42","date_gmt":"2026-05-26T08:13:42","guid":{"rendered":"https:\/\/meiser-tv.de\/politik\/moskau-will-paschinjan-durch-die-blume-zur-vernunft-bringen\/"},"modified":"2026-05-26T10:13:42","modified_gmt":"2026-05-26T08:13:42","slug":"moskau-will-paschinjan-durch-die-blume-zur-vernunft-bringen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/politik\/moskau-will-paschinjan-durch-die-blume-zur-vernunft-bringen\/","title":{"rendered":"Moskau will Paschinjan durch die Blume zur Vernunft bringen"},"content":{"rendered":"<div>\n<p><em>Von\u00a0Anastassija\u00a0Kulikowa<\/em><a><\/a><strong><\/strong><\/p>\n<p>Der russische F\u00f6derale Dienst f\u00fcr Veterin\u00e4r- und Pflanzenschutz\u00fcberwachung (Rosselchosnadsor) hat angek\u00fcndigt, ab dem 22.\u00a0Mai 2026 ein vor\u00fcbergehendes Einfuhrverbot f\u00fcr Blumenprodukte aus Armenien zu verh\u00e4ngen. Die Beh\u00f6rde pr\u00e4zisierte, dass bei der Einfuhr von 96,2\u00a0Millionen Pflanzen 135 Objekte entdeckt wurden, die in der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) unter Quarant\u00e4ne gestellt werden m\u00fcssen. In der Erkl\u00e4rung <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/fsvps.gov.ru\/news\/rosselhoznadzor-ogranichivaet-vvoz-czvetov-iz-armenii\/\">hei\u00dft<\/a> es:<strong><\/strong><\/p>\n<p><em>&#8222;<\/em><em>Dies entspricht 77\u00a0Prozent der Gesamtzahl der Feststellungen f\u00fcr das gesamte Jahr 2025.<\/em><em>&#8222;<\/em><strong><\/strong><\/p>\n<p>Die Beschr\u00e4nkungen gelten bis zum Abschluss der \u00dcberpr\u00fcfung der Gew\u00e4chshausbetriebe der Republik und der Auswertung der Inspektionsergebnisse. Es wird darauf hingewiesen, dass die Entscheidung zum Schutz der pflanzengesundheitlichen Sicherheit und des Exportpotenzials Russlands getroffen wurde. Vor diesem Hintergrund hat der Rosselchosnadsor mit der \u00dcberpr\u00fcfung aller landwirtschaftlichen Erzeugnisse aus Armenien begonnen.<strong><\/strong><\/p>\n<p>Wie die Floristin Tatjana Martschenko berichtete, wurden aus Armenien haupts\u00e4chlich Inkalilien (peruanische Lilien) und Rosen nach Russland importiert. Sie sagte:<strong><\/strong><\/p>\n<p><em>&#8222;<\/em><em>Es gibt auch andere L\u00e4nder, die Fachleute mit diesen Blumen beliefern k\u00f6nnen. Zum Beispiel werden sie aus Ecuador und Kenia geliefert. Der Preis steht dem aus Armenien in nichts nach.<\/em><em>&#8222;<\/em><strong><\/strong><\/p>\n<p>Die Ank\u00fcndigung der Einf\u00fchrung vor\u00fcbergehender Beschr\u00e4nkungen fiel mit einer Sitzung einer speziellen Arbeitsgruppe im russischen Sicherheitsrat zusammen. Das Hauptthema des Treffens waren die Beziehungen zwischen Moskau und Jerewan. Der Sekret\u00e4r des Sicherheitsrates Sergei Schoigu erinnerte in seiner Er\u00f6ffnungsrede daran, dass die armenische F\u00fchrung in letzter Zeit eine Reihe von Schritten unternommen habe, die nicht dem Geist der verb\u00fcndeten Beziehungen zur Russischen F\u00f6deration entspr\u00e4chen. Er <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"http:\/\/www.scrf.gov.ru\/news\/speeches\/4079\/\">merkte an<\/a>:<strong><\/strong><\/p>\n<p><em>&#8222;<\/em><em>Bereits im Fr\u00fchjahr des vergangenen Jahres wurde auf gesetzlicher Ebene der Kurs auf einen Beitritt Armeniens zur Europ\u00e4ischen Union beschlossen. Auf internationaler Ebene schlie\u00dft sich Armenien regelm\u00e4\u00dfig der Position der EU an. Im Rahmen der Ann\u00e4herung an die Europ\u00e4ische Union wird aktiv an der Vereinheitlichung von Standards und technischen Vorschriften sowie an der Angleichung der Zoll- und Handelsregelungen gearbeitet, was m\u00f6glicherweise nicht mit den Verpflichtungen Armeniens im Rahmen der EAWU vereinbar ist.<\/em><em>&#8222;<\/em><strong><\/strong><\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus sei in den Jahren 2025\/26 eine Reihe von Staaten, die Russland nicht freundlich gesinnt sind, zu strategischen Partnern der Republik geworden, fuhr Schoigu fort. Der Sekret\u00e4r des Sicherheitsrates nannte diese nicht namentlich, doch in den letzten zwei Jahren hat Armenien entsprechende Abkommen unter anderem mit den USA, Gro\u00dfbritannien und Litauen unterzeichnet. Er pr\u00e4zisierte:<strong><\/strong><\/p>\n<p><em>&#8222;<\/em><em>Die Abkommen mit ihnen sehen unter anderem eine Vertiefung der Zusammenarbeit im Sicherheitsbereich vor. Es finden gemeinsame Milit\u00e4r\u00fcbungen statt.<\/em><em>&#8222;<\/em><strong><\/strong><\/p>\n<p>Schoigu z\u00e4hlte auch andere Ma\u00dfnahmen Jerewans auf, die Moskau als unfreundlich ansieht. Dazu geh\u00f6ren der Beitritt Armeniens zum Internationalen Strafgerichtshof (IStGH), die Auslieferung russischer Staatsb\u00fcrger an Drittstaaten sowie die &#8222;absichtliche Verschlechterung der Bedingungen f\u00fcr die T\u00e4tigkeit russischer Wirtschaftsakteure&#8220;. Er f\u00fcgte hinzu:<strong><\/strong><\/p>\n<p><em>&#8222;<\/em><em>Und schlie\u00dflich die Bereitstellung einer Trib\u00fcne f\u00fcr das Kiewer Regime auf dem Gipfel der Europ\u00e4ischen Politischen Gemeinschaft in Jerewan, um Drohungen gegen Russland auszusprechen.<\/em><em>&#8222;<\/em><strong><\/strong><\/p>\n<p>Schoigu bezeichnete dies als &#8222;Verh\u00f6hnung des Andenkens an mehr als 1,5\u00a0Millionen Armenier, die gegen den Nationalsozialismus gek\u00e4mpft haben&#8220;. Der Sekret\u00e4r des Sicherheitsrats sagte:<strong><\/strong><\/p>\n<p><em>&#8222;<\/em><em>Ich frage mich: Was w\u00fcrden die ber\u00fchmten Feldherren des Gro\u00dfen Vaterl\u00e4ndischen Krieges dazu sagen? Bagramjan, Babadschanjan, Issakow, Chudjakow?<\/em><em>&#8222;<\/em><strong><\/strong><\/p>\n<p>Schoigu erinnerte daran, dass Armenien dank der Bem\u00fchungen Moskaus in den 1990er-Jahren seine Souver\u00e4nit\u00e4t bewahren und die Energieblockade \u00fcberwinden konnte. Er merkte an:<strong><\/strong><\/p>\n<p><em>&#8222;<\/em><em>Gerade die Vermittlung Russlands erm\u00f6glichte es, die Kampfhandlungen im Jahr 2020 zu beenden und die Situation wieder auf den Weg einer friedlichen Beilegung zu bringen.<\/em><em>&#8222;<\/em><strong><\/strong><\/p>\n<p>Der Sekret\u00e4r des Sicherheitsrats wies zudem darauf hin, dass der Anteil der Russischen F\u00f6deration am gesamten Warenumsatz der Republik 36\u00a0Prozent betr\u00e4gt. Er f\u00fchrte auf:<strong><\/strong><\/p>\n<p><em>&#8222;<\/em><em>Unser Land nimmt sowohl beim Export als auch beim Import den ersten Platz ein. Aus Russland wird Erdgas zu Preisen geliefert, die dreimal unter dem Marktpreis liegen, sowie Mehl, Getreide, D\u00fcngemittel, Dieselkraftstoff und Benzin zu Vorzugskonditionen. Heute entfallen bis zu 98\u00a0Prozent der Exporte armenischer Agrarprodukte auf Russland. Und 78\u00a0Prozent der Exporte von hochprozentigen alkoholischen Getr\u00e4nken.<\/em><em>&#8222;<\/em><strong><\/strong><\/p>\n<p>Schoigu f\u00fcgte hinzu:<strong><\/strong><\/p>\n<p><em>&#8222;<\/em><em>Armenische Staatsb\u00fcrger arbeiten in Russland ohne Quoten, Patente und Arbeitsgenehmigungen und genie\u00dfen gleiche medizinische, renten- und sozialrechtliche Leistungen. Das Volumen der Geld\u00fcberweisungen aus Russland nach Armenien erreichte im vergangenen Jahr fast 3,9\u00a0Milliarden Dollar. Das sind fast zwei Drittel des gesamten \u00dcberweisungsvolumens oder mehr als 13\u00a0Prozent des BIP Armeniens.<\/em><em>&#8222;<\/em><strong><\/strong><\/p>\n<p>Der Sekret\u00e4r des Sicherheitsrats betonte:<strong><\/strong><\/p>\n<p><em>&#8222;<\/em><em>Wir haben volles Verst\u00e4ndnis f\u00fcr den Wunsch der armenischen F\u00fchrung, auch weiterhin wirtschaftlichen Nutzen aus den Beziehungen zu unserem Land zu ziehen. Aber Zusammenarbeit und strategische Partnerschaft sind keine Einbahnstra\u00dfe.<\/em><em>&#8222;<\/em><strong><\/strong><\/p>\n<p>\u00dcber die Ergebnisse der Sitzung berichtete der stellvertretende russische Au\u00dfenminister Michail Galusin. Er merkte an, dass die russischen Beh\u00f6rden die Pl\u00e4ne Jerewans, die Mitgliedschaft in der EAWU beizubehalten und die daraus resultierenden Vorteile bis zum Beitritt Armeniens zur EU zu nutzen, nicht f\u00fcr akzeptabel halten. Der stellvertretende Minister warnte:<strong><\/strong><\/p>\n<p><em>&#8222;<\/em><em>Armenien wird es nicht gelingen, auf zwei Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen.<\/em><em>&#8222;<\/em><em> <\/em><strong><\/strong><\/p>\n<p>Zuvor hatte der stellvertretende Ministerpr\u00e4sident der Russischen F\u00f6deration Alexei Owertschuk\u00a0<em>TASS<\/em>\u00a0<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/tass.ru\/ekonomika\/27458839\">erkl\u00e4rt<\/a>, dass der Status Armeniens in der EAWU Gegenstand der Diskussionen auf dem Gipfeltreffen der Union am 29.\u00a0Mai in Astana sein werde. Der Au\u00dfenminister der kaukasischen Republik Ararat Mirsojan sagte:<strong><\/strong><\/p>\n<p><em>&#8222;<\/em><em>Solange Armenien keine solche Absicht bekundet hat, kann die Frage unseres Austritts nicht diskutiert werden. Und einen solchen Wunsch haben wir nicht ge\u00e4u\u00dfert.<\/em><em>&#8222;<\/em><strong><\/strong><\/p>\n<p>Am 21.\u00a0Mai teilte eine Sprecherin des russischen Au\u00dfenministeriums mit, dass Moskau von Jerewan eine offizielle Mitteilung erhalten habe, wonach der armenische Premierminister Nikol Paschinjan nicht am Treffen der Staats- und Regierungschefs der EAWU teilnehmen werde; die Republik werde durch den stellvertretenden Premierminister Mger Grigorjan vertreten.<strong><\/strong><\/p>\n<p>Der Politologe Pawel Danilin ist der Ansicht, dass Jerewan in die Fu\u00dfstapfen von Chi\u0219in\u0103u und Kiew tritt. Auf seinem Telegram-Kanal <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/t.me\/ctotoznayu\/12646\">stellte<\/a> er die Frage:<strong><\/strong><\/p>\n<p><em>&#8222;<\/em><em>Moldawien und die Ukraine\u00a0\u2013 zwei L\u00e4nder, die die Russophobie zu ihrer offiziellen Politik gemacht haben, und gleichzeitig die beiden \u00e4rmsten L\u00e4nder Europas. Nicht einmal L\u00e4nder, sondern zerfallende Territorien. Will Armenien wirklich denselben Weg einschlagen?<\/em><em>&#8222;<\/em><strong><\/strong><\/p>\n<p>Seiner Einsch\u00e4tzung nach k\u00f6nnten Energielieferungen zu Preisen, die dreimal niedriger sind als in Europa, sowie die freie Arbeit armenischer B\u00fcrger auf russischem Territorium und der freie Geldtransfer aus Russland nach Armenien bald der Vergangenheit angeh\u00f6ren. Der Experte f\u00fcgte hinzu:<strong><\/strong><\/p>\n<p><em>&#8222;<\/em><em>Die Position Moskaus ist \u00e4u\u00dferst klar formuliert, und nun liegt es an den Armeniern zu entscheiden, ob sie bereit sind, Paschinjans antirussischen Kurs zu unterst\u00fctzen.<\/em><em>&#8222;<\/em><strong><\/strong><\/p>\n<p>Eine \u00e4hnliche Sichtweise vertritt Stanislaw Tkatschenko, Professor am Lehrstuhl f\u00fcr Europastudien der Fakult\u00e4t f\u00fcr Internationale Beziehungen der Staatlichen Universit\u00e4t Sankt Petersburg und Experte des Waldai-Klubs. Seiner Meinung nach ist die Beschr\u00e4nkung der Einfuhr von Blumen aus Armenien ein weiterer Hinweis auf die Brisanz der Situation. Der Experte pr\u00e4zisierte:<strong><\/strong><\/p>\n<p><em>&#8222;<\/em><em>Im Bereich der internationalen Beziehungen gibt es die Methode der diplomatischen Signale. Wir machen der F\u00fchrung der transkaukasischen Republik nach und nach klar, dass wir mit ihrer Strategie und ihren konkreten Handlungen unzufrieden sind.<\/em><em>&#8222;<\/em><strong><\/strong><\/p>\n<p>Der Politologe wies darauf hin, dass die armenische Regierung im aktuellen Wahlkampf v\u00f6llig aus der Bahn geraten sei: Insbesondere w\u00fcrden alle politischen Kr\u00e4fte verfolgt, die sich f\u00fcr den Ausbau der Beziehungen zu Russland aussprechen.<strong><\/strong><\/p>\n<p>Zudem verfolgen die Beh\u00f6rden der Republik das Ziel, Unternehmen aus Armenien zu verdr\u00e4ngen, die in irgendeiner Weise mit Russland in Verbindung stehen und zur Opposition gegen Paschinjan geh\u00f6ren, f\u00fcgte der \u00d6konom Iwan Lisan hinzu. Er erinnerte daran, dass Paschinjan zuvor seine Unzufriedenheit dar\u00fcber zum Ausdruck gebracht hatte, dass das Eisenbahnnetz der Republik von der S\u00fcdkaukasischen Eisenbahn\u00a0\u2013 einer &#8222;Tochtergesellschaft&#8220; der Russischen Eisenbahnen\u00a0\u2013 verwaltet wird. Der Experte merkte an:<strong><\/strong><\/p>\n<p><em>&#8222;<\/em><em>Damals behauptete der armenische Premierminister ohne jegliche Begr\u00fcndung, dass Jerewan aufgrund der russischen Konzession <\/em><em>&#8218;<\/em><em>Wettbewerbsvorteile verliere<\/em><em>&#8218;<\/em><em>.<\/em><em>&#8222;<\/em><strong><\/strong><\/p>\n<p>Somit, so betonte Tkatschenko, habe Moskau mit dem Importverbot f\u00fcr Blumenprodukte eine Botschaft an Jerewan gesendet. Der Politologe f\u00fchrte weiter aus:<strong><\/strong><\/p>\n<p><em>&#8222;<\/em><em>Wenn Armenien vor den Parlamentswahlen keine Erkl\u00e4rung abgibt, die garantiert, dass es nicht dem Beispiel der Ukraine und Moldawiens folgt und ins Lager der offenen Feinde Russlands wechselt, werden wir nicht abwarten, sondern handeln.<\/em><em>&#8222;<\/em><strong><\/strong><\/p>\n<p>Er schloss nicht aus, dass weitere restriktive Ma\u00dfnahmen Cognac, Mineralwasser oder Obst aus der transkaukasischen Republik betreffen k\u00f6nnten.<strong><\/strong><\/p>\n<p>Lisan seinerseits r\u00e4umte ein, dass m\u00f6glicherweise Verg\u00fcnstigungen f\u00fcr Gas, Mehl, Getreide, D\u00fcngemittel und Treibstoff gestrichen werden k\u00f6nnten. Der \u00d6konom merkte an:<strong><\/strong><\/p>\n<p><em>&#8222;<\/em><em>Es ist durchaus m\u00f6glich, dass das BIP der Republik danach um weitere 30\u00a0bis 40\u00a0Prozent einbrechen wird.<\/em><em>&#8222;<\/em><strong><\/strong><\/p>\n<p>Laut Tkatschenko ist eine R\u00fcckkehr zu Marktpreisen jedoch auch aus technischer Sicht schwierig. Der Analyst erkl\u00e4rte:<strong><\/strong><\/p>\n<p><em>&#8222;<\/em><em>Die derzeitigen Verkaufsbedingungen f\u00fcr Produkte sind darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass Armenien weiterhin Mitglied der EAWU ist. Jerewan vertritt den Standpunkt, dass die Republik vorerst vollwertiges Mitglied des Verbandes bleibt und ihr daher der liberale Handelsstatus nicht entzogen werden kann. Aber unsere Diplomaten werden sich etwas einfallen lassen, sollte es dazu kommen.<\/em><em>&#8222;<\/em><strong><\/strong><\/p>\n<p>Allerdings schr\u00e4nkte er ein\u00a0\u2013 dies sei eher eine ferne Perspektive. Tkatschenko fasste zusammen:<strong><\/strong><\/p>\n<p><em>&#8222;<\/em><em>Bislang geht es um diplomatische Signale. Wir versuchen, die armenische F\u00fchrung zur Vernunft zu bringen. Das Ergebnis l\u00e4sst sich recht einfach nachverfolgen: Wenn Paschinjan alles stehen und liegen l\u00e4sst und zu Verhandlungen nach Moskau kommt\u00a0\u2013 dann hat er etwas verstanden. Wenn der Politiker hingegen weiterhin auf M\u00e4rkten heruml\u00e4uft, sich mit seinen B\u00fcrgern streitet und auf die <\/em><em>&#8218;<\/em><em>Gr\u00fc\u00dfe<\/em><em>&#8218;<\/em><em> europ\u00e4ischer Staats- und Regierungschefs reagiert\u00a0\u2013 dann wird unsere Antwort nicht lange auf sich warten lassen.<\/em><em>&#8222;<\/em><strong><\/strong><\/p>\n<p><em>\u00dcbersetzt aus dem\u00a0<\/em><a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/vz.ru\/politics\/2026\/5\/21\/1421097.html\"><em>Russischen<\/em><\/a><em>. Der Artikel ist am 21.\u00a0Mai 2026 zuerst auf der Website der Zeitung <\/em><em>Wsgljad<\/em><em>\u00a0erschienen.<\/em><strong><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Anastassija Kulikowa<\/em><\/strong><em>\u00a0ist eine Journalistin und SMM-Redakteurin der Zeitung <\/em><em>Wsgljad<\/em><em>.<\/em><\/p>\n<p><strong>Mehr zum Thema<\/strong>\u00a0\u2013 <a href=\"https:\/\/de-rtnews.com\/kurzclips\/video\/279145-nicht-willkommen-protest-gegen-selenskijs\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">&#8222;Nicht willkommen: Protest gegen Selenskijs Teilnahme an EPG-Gipfel in Jerewan<\/a><\/p>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-all\">\n<div class=\"AllEmbed\">\n                                                <iframe title=\"Armenien: Selenskij bringt Paschinjan bei, wie man die Beziehungen zu Russland abbricht\" allowtransparency=\"true\" height=\"300\" width=\"100%\" style=\"border: none; min-width: min(100%, 430px);height:300px;\" scrolling=\"no\" data-name=\"pb-iframe-player\" src=\"https:\/\/www.podbean.com\/player-v2\/?from=embed&amp;i=vi9h2-1aba017-pb&amp;square=1&amp;share=1&amp;download=1&amp;fonts=Arial&amp;skin=f6f6f6&amp;font-color=&amp;rtl=0&amp;logo_link=&amp;btn-skin=7&amp;size=300\" loading=\"lazy\" allowfullscreen=\"\"><\/iframe>\n                    <\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von\u00a0Anastassija\u00a0Kulikowa Der russische F\u00f6derale Dienst f\u00fcr Veterin\u00e4r- und Pflanzenschutz\u00fcberwachung (Rosselchosnadsor) hat angek\u00fcndigt, ab dem 22.\u00a0Mai 2026 ein vor\u00fcbergehendes Einfuhrverbot f\u00fcr Blumenprodukte aus Armenien zu verh\u00e4ngen. 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