{"id":5712,"date":"2026-05-27T13:55:13","date_gmt":"2026-05-27T11:55:13","guid":{"rendered":"https:\/\/meiser-tv.de\/medienkritik\/usa-planen-russland-pokert-china-spielt-von-wolfgang-effenberger\/"},"modified":"2026-05-27T13:55:13","modified_gmt":"2026-05-27T11:55:13","slug":"usa-planen-russland-pokert-china-spielt-von-wolfgang-effenberger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/medienkritik\/usa-planen-russland-pokert-china-spielt-von-wolfgang-effenberger\/","title":{"rendered":"USA planen \u2013 Russland pokert \u2013 China spielt | Von Wolfgang Effenberger"},"content":{"rendered":"<div>\n<p><strong>Wie &#8222;Win in a Complex World 2020-2040&#8220; jetzt in Peking sichtbar wurde<\/strong><\/p>\n<p><em>Ein Meinungsbeitrag von <strong>Wolfgang Effenberger<\/strong>.<\/em><\/p>\n<p><strong>Peking zeigt, dass weder Washington noch Moskau an ihm vorbeikommen<\/strong><\/p>\n<p>Auf Einladung des chinesischen Staats- und Parteichefs Xi Jinping war der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin \u2013 in einer Phase, in der Russland wegen des Ukraine-Kriegs und westlicher Sanktionen wirtschaftlich stark von China abh\u00e4ngig ist \u2013 am 19. Mai 2026 nach Peking gereist. Nach einem f\u00fcr alle sichtbaren \u00fcberaus freundschaftlichem Empfang, roter Teppich, milit\u00e4rische Ehren, warmherzige Rhetorik von \u201ealten\u201c und \u201elieben Freunden\u201c, lobte Xi in der Gro\u00dfen Halle des Volkes die &#8222;strategische Kooperation&#8220; zwischen China und Russland, die \u201eimmer weiter vertieft\u201c worden sei, und sprach von einem \u201enoch nie dagewesenen Niveau\u201c der Beziehungen.<\/p>\n<p>Er betonte \u201egegenseitiges politisches Vertrauen\u201c und k\u00fcndigte an, den bestehenden Freundschafts- und Kooperationsvertrag zu verl\u00e4ngern und die \u201eumfassende strategische Zusammenarbeit\u201c weiter zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>Gleichzeitig warnte Xi vor \u201ehegemonialen Str\u00f6mungen, die sich ausbreiten\u201c \u2013 eine kaum verh\u00fcllte Anspielung auf die unipolaren Machtprojektionen der USA. (1) Diese Formulierung spiegelt das chinesische Narrativ wider, dass China und Russland gemeinsam gegen &#8222;Unilateralismus&#8220; und &#8222;hegemoniale Schikanen&#8220; auftreten, ohne den Westen explizit zu nennen. (2)<\/p>\n<p>Gleichzeitig sendet der Empfang mit milit\u00e4rischen Ehren und &#8222;demonstrativer Harmonie&#8220; die klare Botschaft, dass Peking die westliche Isolierung Russlands nicht mittr\u00e4gt.\u00a0<\/p>\n<p><strong>Xis Doppelbotschaft an Russland und den Westen\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Xi demonstrierte in seiner Rede Treue zum &#8222;alten Freund&#8220; und nach au\u00dfen Chinas Image als verantwortungsbewusster Akteur; er sprach von Stabilit\u00e4t, Energiesicherheit und der Notwendigkeit, Konflikte \u2013 etwa im Nahen Osten \u2013 zu beenden, um Lieferketten und Energieversorgung zu sch\u00fctzen. (3) Indem er Kriegsbeendigung und Energiesicherheit hervorhob, sendete er auch ein Signal an Europa und den globalen S\u00fcden, dass Peking sich als Garant verl\u00e4sslicher Lieferketten pr\u00e4sentiert. (4)<\/p>\n<p>Xi verkn\u00fcpft seine Botschaft an Russland mit Kritik am Westen, ohne die USA beim Namen zu nennen. (5) Damit stellt er sich auf eine Seite mit Russland im Konflikt mit den USA, ohne vollst\u00e4ndig auf russische Positionen (etwa im Ukraine-Krieg) einzuschwenken. (6)<\/p>\n<p>Diese Balance erlaubt es China, sich als F\u00fchrungsmacht einer &#8222;multipolaren Weltordnung&#8220; zu pr\u00e4sentieren, die den US-gef\u00fchrten Westen relativieren, aber nicht offen konfrontieren soll. (7)<\/p>\n<p><strong>Wirtschaftliche Dimension: Energie und Handel<\/strong><\/p>\n<p>Ein zentrales Thema des Putin-Besuchs war die Ausweitung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit (von rund 40 Kooperationsdokumenten), insbesondere in Energie, Handel, Industrie, Verkehr und Bauwesen.<\/p>\n<p>Wichtigstes strategisches Projekt scheint die Pipeline &#8222;Sila Sibiri 2&#8220; (&#8222;Kraft Sibiriens 2&#8220;) zu sein, die russisches Gas \u00fcber die Mongolei nach China bringen soll. (8)<\/p>\n<p>Putin betonte, Russland bleibe ein \u201everl\u00e4sslicher Lieferant von Rohstoffen\u201c, w\u00e4hrend China ein \u201everantwortungsvoller Verbraucher\u201c dieser Ressourcen sei. Damit versuchte Putin das Narrativ zu etablieren, dass sich beide als komplement\u00e4re Partner im Energiesystem verstehen. (9)<\/p>\n<p><strong>Machtasymmetrie: Wer braucht wen mehr?<\/strong><\/p>\n<p>Analysen verweisen darauf, dass die bilaterale Beziehung zwar rhetorisch &#8222;gleichberechtigt&#8220; ist, faktisch aber asymmetrisch: China ist wirtschaftlich und technologisch deutlich st\u00e4rker. Russland braucht chinesische Abnahme von Energie, konsumentenorientierten Handel und teilweise auch Technologien, um westliche Sanktionen abzufedern; China kann sich seine Bedingungen aussuchen.<\/p>\n<p>Xis Rede unterstrich diese Asymmetrie indirekt: Er sprach von \u201eVertrauen\u201c und \u201eFreundschaft\u201c, blieb aber vage bei konkreten sicherheitspolitischen Zusagen und hielt sich Spielr\u00e4ume offen, um Spannungen mit den USA und Europa zu begrenzen. (10) Dass bei der Pipeline kein finaler Durchbruch verk\u00fcndet wurde, zeigt, dass Peking keine Eile hat und Moskaus Druck, alternative Absatzm\u00e4rkte f\u00fcr Gas zu finden, ausn\u00fctzt.<\/p>\n<p>Auch wenn der Ukraine-Krieg in \u00f6ffentlichen Statements nicht detailliert behandelt wurde, bildet er den Hintergrund des gesamten Besuchs. China hat sich seit Kriegsbeginn als vermeintlich &#8222;neutral&#8220; pr\u00e4sentiert, liefert Russland aber politisches R\u00fcckendeckungssignale und wirtschaftliche Lebenslinien, w\u00e4hrend es zugleich Sanktionen formal nicht offen bricht. (11)<\/p>\n<p>Xis Betonung, Konflikte zu beenden und Stabilit\u00e4t zu sichern, dient auch dazu, China als potentiellen Vermittler erscheinen zu lassen.<\/p>\n<p><strong>Signalwirkung f\u00fcr den globalen S\u00fcden<\/strong><\/p>\n<p>Xi und Putin stellen ihre Beziehung als stabilen, nicht-westlichen Pol dar, der angeblich mehr Respekt vor Souver\u00e4nit\u00e4t und \u201eNichteinmischung\u201c habe als der Westen. (12)<\/p>\n<p>F\u00fcr viele L\u00e4nder in Asien, Afrika und Lateinamerika ist diese Inszenierung attraktiv, weil sie alternative Finanzierungs- und Handelsstrukturen signalisiert \u2013 etwa im Energie- und Infrastrukturbereich. (13) Xis Rede verkn\u00fcpft daher das bilaterale Verh\u00e4ltnis mit einer gr\u00f6\u00dferen Erz\u00e4hlung \u00fcber eine \u201emultipolare\u201c Welt, in der China, mit Russland an seiner Seite, mehr Einfluss beansprucht. (14)<\/p>\n<p>Xis Rede war sorgf\u00e4ltig kalibriert: Sie verstetigt die strategische Partnerschaft mit Russland, ohne China unaufl\u00f6slich an Moskau zu fesseln. Die Betonung von Freundschaft, Vertrauen und gemeinsamer Front gegen \u201eHegemonie\u201c richtete sich vor allem symbolisch und kommunikativ an innenpolitische und internationale Zielgruppen. (15)<\/p>\n<p>Inhaltlich blieb Xi bei sicherheitspolitischen Fragen bewusst unscharf, legte aber gro\u00dfen Wert auf wirtschaftliche Kooperation, Energie, Handel und Lieferketten (16) und machte damit klar, dass die Achse Peking\u2013Moskau existiert, aber prim\u00e4r zu Pekings Bedingungen gestaltet wird: ein Instrument in Chinas gr\u00f6\u00dferer Strategie zur St\u00e4rkung seiner Position im globalen System, ohne sich in Russlands Kriege hineinziehen zu lassen. (17)\u00a0<\/p>\n<p><strong>Historisches Gipfeltreffen am 14. Mai 2026 der beiden m\u00e4chtigsten M\u00e4nner der Welt<\/strong><\/p>\n<p>Nur wenige Tage zuvor war auch US\u2011Pr\u00e4sident Trump zu einem Staatsbesuch bei Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping in Peking. Xi\u00a0begr\u00fc\u00dfte Trump mit ungew\u00f6hnlich warmen Worten und rief zu einer engeren Zusammenarbeit beider Staaten auf.<\/p>\n<p>Er sprach von einer &#8222;historischen&#8220; Begegnung in einer Zeit weltweiter Unsicherheit. Die Weltgemeinschaft beobachte genau, ob China und die\u00a0USA\u00a0einen Konflikt zwischen einer aufstrebenden und einer etablierten Gro\u00dfmacht vermeiden k\u00f6nnten. Damit benannte er die die sogenannte &#8222;Thukydides-Falle&#8220; \u2013 die These, dass Rivalit\u00e4t zwischen Gro\u00dfm\u00e4chten h\u00e4ufig in Krieg m\u00fcndet.<\/p>\n<p>Er f\u00fcgte hinzu: \u201eEs ist eine Ehre, Ihr Freund zu sein.\u201c Die Beziehungen zwischen Peking und\u00a0Washington\u00a0w\u00fcrden \u201ebesser sein als je zuvor\u201c. Die Volksrepublik und die Vereinigten Staaten w\u00fcrden eine \u201efantastische Zukunft gemeinsam\u201c haben. (18)<\/p>\n<p>&#8222;China und die USA haben mehr gemeinsame Interessen als Differenzen&#8220;, sagte Xi. Beide L\u00e4nder sollten Partner statt Rivalen sein. Kooperation bringe Vorteile f\u00fcr beide Seiten, Konfrontation hingegen schade beiden Staaten.<\/p>\n<p>Zugleich gratulierte Xi den Vereinigten Staaten vorab zum 250. Jahrestag ihrer Unabh\u00e4ngigkeit im Jahr 2026. Dieses Jahr k\u00f6nne zu einem \u201ehistorischen Wendepunkt\u201c in den bilateralen Beziehungen werden, sagte er. Trump bedankte sich f\u00fcr den feierlichen Empfang in Peking und lobte Xi als einen &#8222;gro\u00dfartigen Anf\u00fchrer&#8220; unter Verweis auf die Entwicklung Chinas unter dessen F\u00fchrung.<\/p>\n<p>Laut offizieller Version wollte er Gespr\u00e4che zu Handel, Taiwan, Ukraine-Krieg und Indopazifik<s> <\/s>f\u00fchren. Dieser erste China-Besuch eines US\u2011Pr\u00e4sidenten seit neun Jahren<s> <\/s>wurde international genau beobachtet.<\/p>\n<p><strong>Peking als zentrale Drehscheibe der Weltpolitik<\/strong><\/p>\n<p>Die fast aufeinanderfolgenden Besuche der Vertreter der beiden wichtigsten milit\u00e4rischen Atomm\u00e4chte sendeten das Signal, dass sich die Weltordnung zunehmend um das Dreieck USA\u2013China\u2013Russland dreht. Chinesische Staatsmedien hoben die &#8222;ungew\u00f6hnliche Abfolge&#8220; der Besuche hervor und sprachen von einer seltenen Konstellation seit dem Ende des Kalten Krieges. (19) Die Partei-Zeitung Global Times schrieb, Peking entwickele sich immer st\u00e4rker zu einem Zentrum der Weltdiplomatie. Unter Berufung auf Analysten hie\u00df es, es sei in der Zeit nach dem Kalten Krieg \u00e4u\u00dferst selten, dass ein Land die Staatschefs der USA und Russlands innerhalb einer Woche nacheinander empfange. Sowohl die USA als auch Russland h\u00e4tten Peking trotz ihrer Gegens\u00e4tze als ein Ziel bestimmt, das man besuchen m\u00fcsse, zitierte die Zeitung den chinesischen Au\u00dfenpolitikexperten Li Haidong. Dass ein einzelnes Land zugleich zu einem wichtigen Reiseziel f\u00fcr zwei Gro\u00dfm\u00e4chte werde, sei &#8222;ein hochsymbolischer Moment&#8220;. (20)<\/p>\n<p>In dieser Reisediplomatie sehen Analysten eine Abfolge, die auch als Zeichen eines versch\u00e4rften Systemwettbewerbs zwischen einem US\u2011gef\u00fchrten Westen und dem chinesisch-russischen Schulterschluss gesehen werden kann. W\u00e4hrend der Kreml betont, Putins Besuch sei lange im Voraus geplant und stehe nicht in direktem Zusammenhang mit Trumps Reise, unterstreichen gleichzeitig chinesische Medien die Dramaturgie der &#8222;zwei Pr\u00e4sidenten in einer Woche&#8220;, was den symbolischen Kontrast eher verst\u00e4rkt.<\/p>\n<p>Geschickt inszenierte China die zeitliche N\u00e4he der Treffen mit Xi Jinping und unterstrich damit seine Rolle als zentrale Weltmacht und Vermittler. (21) Dagegen nutzten Trump und Putin ihre fast gleichzeitigen Besuche in Peking, um jeweils ihre Beziehungen zu China zu pflegen und zugleich Machtpolitik gegen\u00fcber dem jeweils anderen zu betreiben.<\/p>\n<p>F\u00fcr Trump ist der Auftritt in China auch innenpolitisch wichtig: Er kann sich in den USA als starker Verhandler mit der aufstrebenden Supermacht pr\u00e4sentieren. (22)\u00a0<\/p>\n<p>Putin verstand es, zu zeigen, dass Russland trotz westlicher Sanktionen nicht isoliert ist und in China einen wichtigen Partner hat. Es sollten zahlreiche Vereinbarungen zu Energie, Handel und Infrastruktur unterzeichnet werden, darunter Erkl\u00e4rungen zu einer &#8222;multipolaren Weltordnung&#8220;. (23) W\u00e4hrend Moskau sich vom Westen weiter entkoppelt, setzt es auf China als Absatzmarkt f\u00fcr Energie und als Technologie-, Finanz- und diplomatischen Unterst\u00fctzer. (24)<\/p>\n<p><strong>Die USA planen, China spielt, Russland pokert<\/strong><\/p>\n<p>Wer verstehen will, warum Xi Trump und Putin fast im Stundentakt durch dieselben Hallen f\u00fchrt, muss nicht in Kaffeesatz lesen, sondern nur in dem TRADOC Papier 525\u20113\u20111: Die \u201ekomplexe Welt\u201c ist keine Zukunftsprognose mehr, sie ist l\u00e4ngst zur Spielbank geworden \u2013 und Europa sitzt am Rand, als h\u00e4tte es nur eine Zuschauerrolle gebucht. (25)<\/p>\n<p>Wenn Donald Trump und Wladimir Putin im Abstand weniger Tage bei Xi Jinping antichambrieren, ist das daher weniger diplomatische Folklore als ein praktischer Stresstest f\u00fcr jenes im September 2014 \u2013 ein halbes Jahr nach dem vom Westen orchestrierten Regime-Change auf dem Maidan von Kiew \u2013 vorgestellte Papier &#8222;Win in Complex World 2020-2040&#8220;, in der die USA ihre Streitkr\u00e4fte seit Jahren gedanklich verorten. (26) Mit diesem Papier erhielten die US-Streitkr\u00e4fte den Auftrag, in diesen beiden Dekaden die von Russland, China, Nordkorea und Iran ausgehende Bedrohung &#8222;abzubauen&#8220;.\u00a0<\/p>\n<p><strong>TRADOC: Leitplanken f\u00fcr die &#8222;komplexe Welt&#8220;?\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Das TRADOC\u2011Papier &#8222;Win in a Complex World 2020\u20132040&#8220; definiert die k\u00fcnftige Einsatzumgebung der US\u2011Armee als von &#8222;hybriden&#8220; Bedrohungen, urbanen R\u00e4umen, technologischer Disruption und gleichzeitigen Konflikten mit nahezu ebenb\u00fcrtigen Gegnern gepr\u00e4gt. China wird darin als langfristige, strukturelle Herausforderung beschrieben, Russland als revanchistische St\u00f6rmacht, die regionale Aggression und nukleare Abschreckung kombiniert \u2013 ein Doppelsetting, das sich heute in Europa und im Indo\u2011Pazifik sichtbar materialisiert. (27) Es ist das Szenario eines zentralen Akteurs, der konkurrierende Gro\u00dfm\u00e4chte balanciert.<\/p>\n<p>Seit sp\u00e4testens 2014 laufen auf US\u2011Seite systematische Vorbereitungen, die \u2013 bei aller offiziellen &#8222;Abschreckungs&#8220;-Rhetorik \u2013 realistisch auf die Option eines Krieges mit China hinauslaufen, vor allem im Indo\u2011Pazifik und rund um Taiwan. Mit Obamas Politik einer umfassenden diplomatischen, wirtschaftlichen und milit\u00e4rischen Strategie mit dem Ziel, die Vorherrschaft der USA in Asien zu sichern (&#8222;Pivot to Asia&#8220; bzw. &#8222;Asia\u2011Pacific Rebalance&#8220;) verlagerten die USA systematisch den Schwerpunkt ihrer Milit\u00e4rstrategie nach Asien, mit verst\u00e4rkten Basen, Vorw\u00e4rtsstationierungen und neuen Rotationsmodellen (z. B. Marines in Australien, verst\u00e4rkte Pr\u00e4senz in Japan, Philippinen, Guam). (28)<\/p>\n<p>Das TRADOC\u2011Papier \u201eWin in a Complex World\u201c von 2014 ist, bei ehrlicher Lekt\u00fcre, weniger ein neutrales Abschreckungskonzept als ein Fahrplan f\u00fcr k\u00fcnftige Gro\u00dfkonflikte mit klar benannten Gegnern: Russland, China, Nordkorea und Iran. Es markiert die Schwelle, ab der die USA ihre Streitkr\u00e4fte systematisch auf Szenarien vorbereiten, in denen genau diese Staaten als milit\u00e4rische Hauptgegner auftreten.<\/p>\n<p>Die anschlie\u00dfenden Schritte \u2013 Truppenverlagerungen, Ausbau von Basen und Infrastruktur, drastisch erh\u00f6hte Milit\u00e4rbudgets und immer umfangreichere Man\u00f6ver von USA und NATO \u2013 sind deshalb nicht blo\u00df \u201eRoutine\u201c oder reine Verteidigung, sondern de facto Kriegsvorbereitung. Sie schaffen die F\u00e4higkeit, einen gro\u00dfen, hochintensiven Konflikt jederzeit f\u00fchren zu k\u00f6nnen, vor allem im Verh\u00e4ltnis zu China und Russland.<\/p>\n<p>Politisch wird das in eine technokratische Sprache verpackt: \u201eAbschreckung\u201c, \u201eWettbewerb\u201c, \u201eStabilit\u00e4t\u201c, \u201erules\u2011based order\u201c (regelbasierte Ordnung). Inhaltlich l\u00e4uft es aber auf etwas anderes hinaus: die unipolare Vormachtstellung der USA mit allen Mitteln zu verl\u00e4ngern. Diese Strategie ist hochgef\u00e4hrlich, weil sie Eskalationsspiralen verst\u00e4rkt, die Schwelle zum Krieg senkt und die Spielr\u00e4ume f\u00fcr echte Diplomatie immer weiter einengt.\u00a0<\/p>\n<p>Die \u201ePeking\u2011Woche\u201c von Trump und Putin wirkt wie eine reale Auff\u00fchrung dessen, was US\u2011Strategen seit Jahren durchspielen: ein globaler Wettbewerb, in dem China der zentrale Rivale ist und Russland als dauerhafte St\u00f6rmacht agiert. Was im US\u2011Konzept \u201eWin in a Complex World 2020\u20132040\u201c noch theoretisch klang \u2013 parallele Konflikte, zeigt sich nun sichtbar auf der Weltb\u00fchne.<\/p>\n<p>Dabei ist die Rollenverteilung klarer, als es die offizielle Sprache vermuten l\u00e4sst: Die USA planen langfristig und bauen systematisch milit\u00e4rische St\u00e4rke und Allianzen in Asien aus. China agiert geduldig, nutzt wirtschaftliche Abh\u00e4ngigkeiten und versucht, sich als ordnende Kraft zu positionieren. Russland hingegen setzt auf Risiko und Eskalation, um trotz begrenzter Mittel relevant zu bleiben.<\/p>\n<p>Offiziell sprechen die USA von \u201eAbschreckung\u201c und \u201eWettbewerb\u201c. In der Praxis bedeutet das jedoch, Streitkr\u00e4fte, Infrastruktur und Partnerschaften so auszurichten, dass ein m\u00f6glicher Krieg \u2013 vor allem im Indo\u2011Pazifik und um Taiwan \u2013 jederzeit gef\u00fchrt werden k\u00f6nnte. Milit\u00e4r\u00fcbungen und Truppenverlagerungen sind dabei nicht nur Signale, sondern konkrete Vorbereitung.<\/p>\n<p>Gleichzeitig verst\u00e4rkt jede dieser Ma\u00dfnahmen die Gegenseite: Was in Washington als Verteidigung gilt, wird in Peking als Bedrohung gelesen \u2013 und umgekehrt. So entsteht eine Dynamik, in der beide Seiten aufr\u00fcsten, weil sie sich jeweils im Recht sehen. Das erh\u00f6ht das Risiko von Fehlkalkulationen erheblich.<\/p>\n<p>Hinzu kommt ein oft untersch\u00e4tzter Faktor: Moderne Konflikte werden nicht nur milit\u00e4risch entschieden. Technologische Abh\u00e4ngigkeiten, Finanzsysteme und Informationsr\u00e4ume sind l\u00e4ngst Teil des strategischen Wettbewerbs \u2013 und machen die Lage noch un\u00fcbersichtlicher, als klassische Milit\u00e4rkonzepte sie erfassen.<\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund wirkt vieles an der aktuellen Entwicklung weniger \u00fcberraschend. Die eigentliche Spannung liegt woanders: W\u00e4hrend milit\u00e4rische Strategien \u00fcber Jahrzehnte hinweg geplant werden, folgen politische Entscheidungen oft kurzfristigen innenpolitischen Logiken. Genau diese Mischung aus langfristiger Aufr\u00fcstung und kurzfristiger Politik macht die Lage so schwer berechenbar.<\/p>\n<p>Viele Experten warnen, dass die derzeitige Dynamik einer selbsterf\u00fcllenden Prophezeiung \u00e4hnelt: Wer sich auf Krieg vorbereitet, erh\u00f6ht auch die Wahrscheinlichkeit, dass er ihn irgendwann f\u00fchrt \u2013 oder zumindest, dass die Gegenseite das so interpretiert. (29)<\/p>\n<p>Trump stellt sich \u00f6ffentlich als Dealmaker dar, der \u201eKonflikt vermeiden\u201c und Handelsstreitigkeiten entsch\u00e4rfen will \u2013 etwa durch Zollpausen, neue Agrar\u2011 und Flugzeugdeals und einen Handelsrat. (30) Aber weder er noch Xi sprechen von einem R\u00fcckbau der milit\u00e4rischen Pr\u00e4senz, der Man\u00f6vert\u00e4tigkeit oder des R\u00fcstungswettlaufs; die milit\u00e4rische Vorbereitungslinie (\u201eAbschreckung bis hin zum Krieg\u201c) bleibt im Hintergrund unangetastet.(31)<\/p>\n<p><strong>Besuch als Teil des Machtspiels, nicht dessen Aufhebung<\/strong>\u00a0<\/p>\n<p>Aus chinesischer Sicht ist Trumps Besuch eine Gelegenheit, die USA politisch einzubinden, wirtschaftliche Zugest\u00e4ndnisse herauszuholen und zugleich die rote Linie Taiwan zu bekr\u00e4ftigen. (32) Peking inszeniert den Besuch mit Pomp, spricht von \u201eFreundschaft\u201c und \u201efriedlichem Zusammenleben\u201c, macht aber klar, dass bei Taiwan der Punkt erreicht ist, an dem aus einem kalten Konflikt ein hei\u00dfer werden k\u00f6nnte. (33)<\/p>\n<p>Aus US\u2011Sicht ist der Besuch ein Balanceversuch: Einerseits sollen Z\u00f6lle, Exportkontrollen und Sanktionspolitik so angepasst werden, dass die USA wirtschaftlich profitieren und Verb\u00fcndete beruhigt werden, andererseits soll China signalisiert werden, dass Washington trotz all der milit\u00e4rischen Planung noch an einem kontrollierten Wettbewerb interessiert ist und den Krieg nicht \u201ewill\u201c, auch wenn man sich daf\u00fcr r\u00fcstet. (34)<\/p>\n<p>Trump bewegt sich damit in einem Widerspruch: Er repr\u00e4sentiert ein System, das seit 2014 auf einen m\u00f6glichen Krieg mit China hinarbeitet, versucht aber als Pr\u00e4sident, kurzfristig Deals zu schlie\u00dfen, die \u00f6konomische Spannungen d\u00e4mpfen und den USA Zeit verschaffen. (35) Vor diesem Hintergrund wirkt sein Besuch eher wie ein taktischer Waffenstillstand im Wirtschaftskrieg als eine strategische Kehrtwende weg vom Konfrontationskurs. (36)<\/p>\n<p>Trumps Besuch ist also kein Bruch mit der seit 2014 laufenden US\u2011Vorbereitung auf einen m\u00f6glichen Krieg mit China, sondern ein Versuch, diese Vorbereitung politisch einzurahmen, Risiken zu managen und \u00f6konomische Deals zu machen \u2013 w\u00e4hrend die strategische Grundrichtung (Konfliktf\u00e4higkeit mit China) bestehen bleibt.<\/p>\n<p>Die zentrale These des Dokuments lautet, dass die USA milit\u00e4risch und politisch in der Lage sein m\u00fcssen, mehrere regionale Konflikte parallel zu managen, w\u00e4hrend sie zugleich Abschreckung, B\u00fcndnissolidarit\u00e4t und technologische \u00dcberlegenheit aufrechterhalten. \u201eWinning\u201c bedeutet dabei weniger den klassischen Sieg auf dem Schlachtfeld als die F\u00e4higkeit, in einem dauerhaften Wettbewerb Informationsr\u00e4ume, Allianzen und wirtschaftliche Abh\u00e4ngigkeiten zu gestalten. (37)<\/p>\n<p><strong>Peking als B\u00fchne des strategischen Wettbewerbs<\/strong><\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund ist die Peking-Choreografie kein Zufall, sondern Ausdruck einer sich verfestigenden Dreiecks\u2011Konstellation: Die USA sehen China als systemischen Rivalen und versuchen, \u00fcber Gespr\u00e4che Spannungen zu managen, ohne den grunds\u00e4tzlichen Wettbewerb zu entsch\u00e4rfen. Russland wiederum nutzt China, um westliche Sanktionen zu umgehen, milit\u00e4rische und technologische Kooperation zu vertiefen und seine internationale Isolation zu mildern. (38)<\/p>\n<p>F\u00fcr China ist die Doppelvisite ein geopolitisches Schaufenster: Peking pr\u00e4sentiert sich als unverzichtbare Macht, die sowohl Washington als auch Moskau empfangen, gegeneinander ausspielen und zugleich in Abh\u00e4ngigkeit halten kann. Genau dieses Setting \u2013 ein zentraler Akteur, der Beziehungen zu rivalisierenden Gro\u00dfm\u00e4chten orchestriert \u2013 taucht in westlichen Konzeptpapieren als Szenario einer multipolaren Ordnung mit umk\u00e4mpften Einflusszonen auf. (39) Die aktuelle Konstellation illustriert drei Kernelemente des TRADOC\u2011Denkens besonders deutlich.<\/p>\n<ol>\n<li>Gro\u00dfmachtkonkurrenz kehrt als langfristiger Zustand zur\u00fcck, nicht als episodische Krise; die Abfolge Trump\u2013Putin in Peking markiert diese Normalisierung des Wettbewerbs.<\/li>\n<li>Diplomatie, \u00d6konomie und Milit\u00e4r verschr\u00e4nken sich \u2013 Energievertr\u00e4ge, R\u00fcstungskooperationen und symbolische Gipfel sind Teil eines umfassenden Machtspiels, das \u00fcber klassische B\u00fcndnislogik hinausgeht. (40)<\/li>\n<li>Verb\u00fcndete und Zwischenm\u00e4chte geraten in eine komplexe Entscheidungsumgebung, in der \u201eNicht\u2011Entscheiden\u201c ebenfalls eine strategische Wirkung entfaltet. Europa etwa sieht sich durch die China\u2011Reisen von USA und Russland zugleich unter Druck, seine eigene China\u2011Politik zu profilieren, ohne endg\u00fcltig zwischen Washington und Peking zu w\u00e4hlen. (41)<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>TRADOC: Leitplanken f\u00fcr die \u201ekomplexe Welt\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Das TRADOC\u2011Papier \u201eWin in a Complex World 2020\u20132040\u201c ist weniger ein milit\u00e4rischer Wunschzettel als eine n\u00fcchterne Beschreibung der Welt, in der sich die USA aus Sicht ihres Heeres k\u00fcnftig bewegen m\u00fcssen. Es definiert den Normalzustand nicht mehr als Ausnahme\u2011Krieg, sondern als dauerhaften Wettbewerb mit mehreren Gegnern, parallel laufenden Krisen und einem st\u00e4ndigen Schwebezustand zwischen konventioneller Abschreckung, hybriden Konflikten und technologischer Disruption. \u201eWinning\u201c bedeutet in diesem Rahmen nicht den klaren Sieg mit Unterschrift auf der Kapitulationsurkunde, sondern die F\u00e4higkeit, in einer un\u00fcbersichtlichen, umk\u00e4mpften Umwelt handlungsf\u00e4hig zu bleiben, Allianzen zu stabilisieren und eigene Normen und Interessen gegen wachsenden Widerstand durchzusetzen.<\/p>\n<p>Zwei Annahmen sind f\u00fcr den aktuellen Moment besonders wichtig.<\/p>\n<p>Erstens: Die USA m\u00fcssen damit rechnen, gleichzeitig mit mindestens einem nahezu ebenb\u00fcrtigen Gegner und mehreren regionalen St\u00f6rern konfrontiert zu sein \u2013 genau das Rollenprofil, das China als struktureller Rivale und Russland als revisionistische St\u00f6rmacht inzwischen faktisch ausf\u00fcllen.<\/p>\n<p>Zweitens: Entscheidende Gefechte werden nicht nur auf klassischen Schlachtfeldern geschlagen, sondern in Lieferketten, Datenstr\u00f6men und Informationsr\u00e4umen, in denen milit\u00e4rische Mittel nur ein Instrument unter vielen sind. Wer die Abfolge der Peking-Besuche von Trump und Putin durch diese Brille betrachtet, sieht daher nicht blo\u00df diplomatische H\u00f6flichkeit, sondern ein fr\u00fches Kapitel jenes \u201ecomplex world\u201c-Szenarios, in dem Planung, Symbolik und Machtprojektion unaufl\u00f6sbar ineinandergreifen.\u00a0<\/p>\n<p><strong>Peking als B\u00fchne \u2013 Xi nutzt das Drehbuch<\/strong><\/p>\n<p>Peking war Mitte Mai mehr als nur ein Schauplatz diplomatischer Routine, es ist die B\u00fchne, auf der China seine gewachsene Rolle im strategischen Dreieck mit den USA und Russland demonstrativ inszeniert. Wenn Donald Trump und Wladimir Putin im Abstand weniger Tage denselben Korridor im Volkskongressgeb\u00e4ude entlanggehen, dann sendet Peking damit eine klare Botschaft: Wer in dieser \u201ecomplex world\u201c etwas werden will, kommt an China nicht vorbei. Die Reihenfolge der Besuche, die Bilder aus den Empfangss\u00e4len und die kontrollierten Leaks \u00fcber Gespr\u00e4chsinhalte sind Teil eines kalkulierten Narrativs, in dem Xi Jinping sich als unverzichtbare Macht pr\u00e4sentiert \u2013 nicht als Juniorpartner einer Supermacht, sondern als Schiedsrichter, Broker und stiller Profiteur zugleich.<\/p>\n<p>Aus Sicht Pekings f\u00fcgt sich die Doppelvisite nahtlos in ein langfristiges Spiel ein, das stark an die Szenarien aus \u201eWin in a Complex World\u201c erinnert \u2013 nur mit umgekehrter Perspektive. W\u00e4hrend die US\u2011Doktrin von einer Welt ausgeht, in der Washington mehrere Konflikte gleichzeitig managen muss, baut China gezielt Abh\u00e4ngigkeiten auf, die genau solche Mehrfrontenbelastungen f\u00fcr die USA verst\u00e4rken: wirtschaftlich durch M\u00e4rkte und Lieferketten, politisch durch diplomatische Optionen, milit\u00e4risch durch technologische und r\u00fcstungsrelevante Kooperationen. Indem Xi sowohl den US\u2011Pr\u00e4sidenten als auch den russischen Pr\u00e4sidenten empf\u00e4ngt, sammelt er nicht nur Informationen und Zusagen, sondern erh\u00f6ht seinen eigenen Handlungsspielraum in beiden Richtungen \u2013 und testet damit, wie belastbar die amerikanischen Planungsannahmen der \u201ecomplex world\u201c tats\u00e4chlich sind.<\/p>\n<p>Die j\u00fcngsten Erfahrungen mit Iran, Russland und China zwingen die USA, die im TRADOC\u2011Rahmen skizzierte \u201ecomplex world\u201c weniger als theoretisches Planspiel und mehr als operative Realit\u00e4t zu behandeln \u2013 mit kurzfristig eher defensiver, risikobegrenzender Politik, statt gro\u00df angelegter Transformationsprojekte. In den n\u00e4chsten Monaten wird es f\u00fcr Washington vor allem darum gehen, Ressourcen zu schonen, Eskalationsrisiken zu managen und die eigene Abschreckung glaubw\u00fcrdig zu halten, ohne sich in einem Mehrfrontenkonflikt zu verzetteln. (42)<\/p>\n<p>Die Ereignisse der letzten Monate haben zentrale Annahmen des TRADOC\u2011Denkens justiert: Der Iran erweist sich trotz massiven Drucks als milit\u00e4risch und politisch widerstandsf\u00e4higer Akteur, der die USA regional binden und ihre Glaubw\u00fcrdigkeit infrage stellen kann. Russland zeigt, dass seine Leistungsf\u00e4higkeit \u2013 insbesondere in R\u00fcstungsproduktion, Anpassung an Sanktionen und Verwundbarkeitstoleranz \u2013 h\u00f6her ist, als viele westliche Analysen nach Kriegsbeginn annahmen, und kann damit l\u00e4nger als erwartet als strategischer Gegenspieler auftreten. (43)<\/p>\n<p>Gleichzeitig haben neue interne TRADOC\u2011Publikationen und Analysen die Volksbefreiungsarmee als deutlich f\u00e4higeren und besser koordinierten Gegner beschrieben, als es \u00e4ltere Konzepte nahelegten. China wird damit in der Pentagon\u2011Logik endg\u00fcltig vom \u201eaufstrebenden Rivalen\u201c zum voll ausformulierten Hauptgegner in einem m\u00f6glichen Gro\u00dfmachtkonflikt.<\/p>\n<p>Politisch d\u00fcrfte das in den n\u00e4chsten Monaten drei Sto\u00dfrichtungen st\u00e4rken.<\/p>\n<ol>\n<li>Fokus auf Abschreckung und Schadensbegrenzung gegen\u00fcber Iran, statt weiterer Eskalationsspr\u00fcnge \u2013 etwa durch begrenzte, zielgerichtete Schl\u00e4ge, verst\u00e4rkte Raketen\u2011 und Luftabwehr in der Region und diplomatische Kan\u00e4le zur Kontrolle des Eskalationsniveaus. Ziel ist es, den Konflikt im Mittleren Osten \u201eeinzuhegen\u201c, um Kr\u00e4fte f\u00fcr Europa und den indopazifischen Raum freizuhalten. (45)<\/li>\n<li>Fortgesetzte, aber st\u00e4rker kostenbewusste Unterst\u00fctzung der Ukraine und zugleich Anpassung an ein \u201elanger Atem\u201c-Szenario gegen\u00fcber Russland. Dazu geh\u00f6ren Aufstockung der R\u00fcstungsproduktion, engere Koordination mit europ\u00e4ischen Verb\u00fcndeten und der Versuch, milit\u00e4rische Lasten zu teilen, um US\u2011Kapazit\u00e4ten nicht dauerhaft zu \u00fcberdehnen. (46)<\/li>\n<li>Schrittweise, aber konsequente Konzentration strategischer Ressourcen auf China \u2013 von der Stationierung im Indopazifik \u00fcber R\u00fcstungsprogramme bis zur Technologiepolitik. Hier tragen neue TRADOC\u2011Analysen zur chinesischen Kriegsf\u00fchrung dazu bei, \u00dcbungen, Doktrin und Beschaffung st\u00e4rker auf Szenarien gegen die Volksbefreiungsarmee auszurichten. (47)<\/li>\n<\/ol>\n<p>Die Erfahrungen mit Iran und Russland machen deutlich, dass die theoretische \u201eMulti\u2011Domain\u201c-\u00dcberlegenheit der USA in der Praxis durch industrielle Kapazit\u00e4ten, gesellschaftliche Belastbarkeit und politische Koh\u00e4renz begrenzt ist. In der Folge ist zu erwarten, dass Washington noch st\u00e4rker auf B\u00fcndniseinbindung und Lastenteilung setzt \u2013 etwa durch Einbindung europ\u00e4ischer und asiatischer Partner in R\u00fcstungsproduktion, Sanktionen und regionale Abschreckungsarchitekturen. (48)<\/p>\n<p>Gleichzeitig d\u00fcrfte die Bereitschaft steigen, begrenzte Kompromisse und Deeskalationsarrangements zu akzeptieren, die noch vor einigen Jahren als \u201eSchw\u00e4che\u201c gegolten h\u00e4tten. In einer Welt, in der Iran, Russland und China jeweils eine so nicht erwartete Durchhaltef\u00e4higkeit und Risikobereitschaft zeigen, wird das Management von Eskalation und \u00dcberdehnung zur zentralen Aufgabe der US\u2011Politik \u2013 im Sinne der TRADOC\u2011Logik geht es also eher darum, \u201eden Wettbewerb auszuhalten\u201c, als einen endg\u00fcltigen Sieg zu erzwingen. (49)<\/p>\n<p>China hat das TRADOC Pamphlet 525\u20113\u20111 (\u201eThe U.S. Army Operating Concept: Win in a Complex World 2020\u20112040\u201c) nicht mit einer einzigen offiziellen, klar formulierten Stellungnahme beantwortet, aber man kann aus chinesischen Milit\u00e4r\u2011 und Strategiedebatten recht klar ablesen, wie das Papier wahrgenommen wurde: als Best\u00e4tigung daf\u00fcr, dass die USA langfristig auf milit\u00e4rische Vorw\u00e4rtspr\u00e4senz, Intervention und technologisch \u00fcberlegene Streitkr\u00e4fte setzen \u2013 und dass China ein zentraler Bezugsrahmen dieser Planung ist. (50)<\/p>\n<p>Das Dokument beschreibt, wie k\u00fcnftige US\u2011Landstreitkr\u00e4fte weltweit, in \u201emulti\u2011domain operations\u201c (Land, Luft, See, Cyber, Weltraum), in komplexen Konfliktumgebungen operieren sollen. Es betont Vorw\u00e4rtsstationierung, schnelle Verlegef\u00e4higkeit, B\u00fcndnisse und die F\u00e4higkeit, Gegner in allen Domains gleichzeitig unter Druck zu setzen \u2013 aus chinesischer Sicht ein klares Signal, dass die USA auch im Indo\u2011Pazifik langfristig milit\u00e4risch dominant bleiben wollen. (51)<\/p>\n<p>Chinesische Strategen und Milit\u00e4rakademien verfolgen US\u2011Doktrinen und Konzepte sehr genau, insbesondere Dokumente des Pentagon, der Joint Staff und von TRADOC.<\/p>\n<p>In chinesischen Fachjournalen (z.\u202fB. Ver\u00f6ffentlichungen von Akademien der PLA) werden regelm\u00e4\u00dfig US\u2011Konzepte wie \u201eAirSea Battle\u201c, \u201eJoint Concept for Access and Maneuver in the Global Commons (JAM\u2011GC)\u201c oder \u201eMulti\u2011Domain Operations\u201c analysiert \u2013 dabei wird auf US\u2011Heereskonzepte wie 525\u20113\u20111 Bezug genommen, aber meist ohne das Pamphlet zum Hauptthema zu machen. (52)<\/p>\n<p><strong>Europas Position zwischen Washington und Peking\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Europa steht 2026 klar politisch n\u00e4her bei den USA, wirtschaftlich aber weiter in einer engen Verflechtung mit China. Die EU definiert China seit 2019 gleichzeitig als Partner, Wettbewerber und \u201esystemischen Rivalen\u201c \u2013 dieser Dreiklang spiegelt genau das Dilemma im Schatten der US\u2011China\u2011Rivalit\u00e4t. (53)<\/p>\n<p>China reduziert systematisch seine Abh\u00e4ngigkeit vom Westen, w\u00e4hrend Europa in einigen Sektoren (z.\u202fB. Elektromobilit\u00e4t, Solartechnik, Vorprodukte) eher abh\u00e4ngiger wird. In einer Welt, in der US\u2011Hebel stumpfer sind, wird es f\u00fcr Peking leichter, Europa selektiv mit wirtschaftlichem Druck zu treffen (Beispiel Litauen\/Taiwan\u2011Repr\u00e4sentanz), ohne dauerhaft mit harten US\u2011Reaktionen rechnen zu m\u00fcssen. (54)<\/p>\n<p>Wenn Washington und Peking ihre Rivalit\u00e4t vor allem geo-\u00f6konomisch austragen, laufen europ\u00e4ische Volkswirtschaften Gefahr, zum Schauplatz von Gegensanktionen, \u00dcberkapazit\u00e4ts-Exporten oder politisch motivierten Investitionswellen zu werden. Ein US\u2011Hebelverlust kann sogar dazu f\u00fchren, dass beide Seiten Europa noch st\u00e4rker zu sich ziehen wollen \u2013 die EU wird zum Objekt von Einflussversuchen, w\u00e4hrend ihre F\u00e4higkeit, selbst Regeln zu setzen, immer mehr verk\u00fcmmert. (55)<\/p>\n<p>Solange die USA planen, China spielt und Russland pokert, bleibt die entscheidende Frage, ob Europa endlich anf\u00e4ngt, eine schonungslose Ist-Analyse zu erstellen und dann die eigenen Interessen zu formulieren. Europa will normative Macht sein, befindet sich aber in einer zunehmend machtlosen UN-Ordnung.<\/p>\n<p>Doch so pr\u00e4zise Strategien entworfen und Machtspiele inszeniert werden, so deutlich zeigen sie auch ihre Grenzen. Planung ersetzt keine Legitimit\u00e4t, Taktik keine langfristige Stabilit\u00e4t. In einer Welt wachsender Verflechtungen wird reine Machtaus\u00fcbung zunehmend zum Risiko \u2013 f\u00fcr alle Beteiligten. Gerade deshalb liegt in der aktuellen Entwicklung auch eine leise, aber entscheidende Chance: Dass Einsicht in die eigene Verwundbarkeit zu mehr Verantwortungsbewusstsein f\u00fchrt. Die Zukunft wird nicht allein von den St\u00e4rksten entschieden, sondern von jenen, die erkennen, dass dauerhafte Ordnung nur dort entsteht, wo Konkurrenz nicht jede Form von Zusammenarbeit verdr\u00e4ngt.<\/p>\n<p>Gerade in einer komplexen, multipolaren Welt entstehen f\u00fcr Kooperation, f\u00fcr kluge Diplomatie und f\u00fcr eine Balance neue Spielr\u00e4ume, die mehr Stabilit\u00e4t als Konfrontation erm\u00f6glichen. Die Entwicklungen in Peking zeigen nicht nur Machtverschiebungen, sondern auch die Chance, dass aus Wettbewerb verantwortungsbewusstes Handeln erwachsen k\u00f6nnte. Denn selbst im Ringen der Systeme gilt: Nachhaltiger Einfluss entsteht dort, wo Weitsicht auf die Bereitschaft trifft, gemeinsame L\u00f6sungen zu suchen.<\/p>\n<p>Europa ist mehr als die EU und sollte sich gemeinsam der Geschichte stellen. Seit Kolumbus ist es eine Geschichte, die viel Unheil \u00fcber die Welt gebracht hat. Es w\u00e4re an der Zeit, dem Globus Heilung zu bringen. Die aktuellen und geplanten Kriege werden keine tragf\u00e4higen L\u00f6sungen bringen, sondern neues Leid und neue Probleme schaffen.<\/p>\n<p>Die multipolare Konkurrenz ist kein Szenario mehr, sondern Alltag. Strategische Klarheit auf dem Papier hat h\u00e4ufig ins Verderben gef\u00fchrt. Ziel sollte eine Menschheitsfamilie sein, die in Frieden und Freiheit lebt \u2013 getragen von politischer Geschlossenheit und einer widerstandsf\u00e4higen Gesellschaft, die zur eigentlichen Grundlage unseres gemeinsamen Fortschritts wird.\u00a0<\/p>\n<p><strong>+++<\/strong>\u00a0<\/p>\n<h3 id=\"anmerkungen-und-quellen\">Anmerkungen und Quellen\u00a0<\/h3>\n<p>Wolfgang Effenberger, Jahrgang 1946, erhielt als Pionierhauptmann bei\u00a0der Bundeswehr tiefere Einblicke in das von den USA vorbereitete\u00a0&#8222;atomare Gefechtsfeld&#8220; in Europa. Nach zw\u00f6lfj\u00e4hriger Dienstzeit\u00a0studierte er in M\u00fcnchen Politikwissenschaft sowie H\u00f6heres Lehramt\u00a0(Bauwesen\/Mathematik) und unterrichtete bis 2000 an der Fachschule f\u00fcr\u00a0Bautechnik. Seitdem publiziert er zur j\u00fcngeren deutschen Geschichte und\u00a0zur US-Geopolitik. Zuletzt erschienen vom ihm: \u201eSchwarzbuch EU &amp; NATO\u201c\u00a0(2020) sowie &#8222;Die untersch\u00e4tzte Macht&#8220; (2022)\u00a0<\/p>\n<p><strong>+++<\/strong><\/p>\n<p>1) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/putin-in-peking-100.html?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/putin-in-peking-100.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>2) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/xi-jinping-zu-gast-bei-putin-herzliche-und-fruchtbare-gespraeche-zr-93722242.html?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.fr.de\/politik\/xi-jinping-zu-gast-bei-putin-herzliche-und-fruchtbare-gespraeche-zr-93722242.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>3) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-05\/china-xi-jinping-wladimir-putin-russland-staatsbesuch?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-05\/china-xi-jinping-wladimir-putin-russland-staatsbesuch<\/u><\/a><\/p>\n<p>4) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/putin-in-peking-100.html?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/putin-in-peking-100.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>5) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/xi-jinping-zu-gast-bei-putin-herzliche-und-fruchtbare-gespraeche-zr-93722242.html?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.fr.de\/politik\/xi-jinping-zu-gast-bei-putin-herzliche-und-fruchtbare-gespraeche-zr-93722242.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>6) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/putin-xi-127.html?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/putin-xi-127.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>7) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.blick.ch\/ausland\/sogar-trump-und-putin-muessen-in-china-zu-kreuze-kriechen-china-herrscher-xi-ist-so-maechtig-wie-nie-und-er-hat-einen-teuflischen-plan-id21964369.html?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.blick.ch\/ausland\/sogar-trump-und-putin-muessen-in-china-zu-kreuze-kriechen-china-herrscher-xi-ist-so-maechtig-wie-nie-und-er-hat-einen-teuflischen-plan-id21964369.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>8) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-05\/china-xi-jinping-wladimir-putin-russland-staatsbesuch?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-05\/china-xi-jinping-wladimir-putin-russland-staatsbesuch<\/u><\/a><\/p>\n<p>9) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/putin-in-peking-100.html?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/putin-in-peking-100.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>10) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/m.focus.de\/politik\/der-china-versteher\/analyse-vom-china-versteher-xx_id_188976317.html?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/m.focus.de\/politik\/der-china-versteher\/analyse-vom-china-versteher-xx_id_188976317.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>11) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/putin-xi-127.html?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/putin-xi-127.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>12) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/china-russland-putin-xi-treffen-100.html?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/china-russland-putin-xi-treffen-100.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>13) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/table.media\/china\/professional-briefing\/putins-besuch-in-peking-chef-von-alibaba-tochter-visable-im-interview?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/table.media\/china\/professional-briefing\/putins-besuch-in-peking-chef-von-alibaba-tochter-visable-im-interview<\/u><\/a><\/p>\n<p>14) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.blick.ch\/ausland\/sogar-trump-und-putin-muessen-in-china-zu-kreuze-kriechen-china-herrscher-xi-ist-so-maechtig-wie-nie-und-er-hat-einen-teuflischen-plan-id21964369.html?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.blick.ch\/ausland\/sogar-trump-und-putin-muessen-in-china-zu-kreuze-kriechen-china-herrscher-xi-ist-so-maechtig-wie-nie-und-er-hat-einen-teuflischen-plan-id21964369.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>15) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/xi-jinping-zu-gast-bei-putin-herzliche-und-fruchtbare-gespraeche-zr-93722242.html?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.fr.de\/politik\/xi-jinping-zu-gast-bei-putin-herzliche-und-fruchtbare-gespraeche-zr-93722242.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>16) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/putin-besuch-china-100.html?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/putin-besuch-china-100.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>17) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.blick.ch\/ausland\/sogar-trump-und-putin-muessen-in-china-zu-kreuze-kriechen-china-herrscher-xi-ist-so-maechtig-wie-nie-und-er-hat-einen-teuflischen-plan-id21964369.html?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.blick.ch\/ausland\/sogar-trump-und-putin-muessen-in-china-zu-kreuze-kriechen-china-herrscher-xi-ist-so-maechtig-wie-nie-und-er-hat-einen-teuflischen-plan-id21964369.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>18)<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.msn.com\/de-de\/nachrichten\/other\/xi-warnt-trump-vor-einer-falle\/ar-AA238xba?ref=apolut.net\"> <u>https:\/\/www.msn.com\/de-de\/nachrichten\/other\/xi-warnt-trump-vor-einer-falle\/ar-AA238xba<\/u><\/a><\/p>\n<p>19) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/politik\/putin-besucht-china-kurz-trumps-aufenthalt-42285466?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/web.de\/magazine\/politik\/putin-besucht-china-kurz-trumps-aufenthalt-42285466<\/u><\/a><\/p>\n<p>20) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/putin-besuch-china-100.html?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/putin-besuch-china-100.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>21) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/deutschland-welt\/nach-trump-gespraechen-xi-empfaengt-putin-in-china,VJlwhVU?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/deutschland-welt\/nach-trump-gespraechen-xi-empfaengt-putin-in-china,VJlwhVU<\/u><\/a><\/p>\n<p>22) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Putin-besucht-Xi-in-Peking-kurz-nach-Trump-id30834709.html?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Putin-besucht-Xi-in-Peking-kurz-nach-Trump-id30834709.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>23) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/news\/zahlreiche-vereinbarungen--putin-beendet-besuch-bei-xi-in-china-37416390.html?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.stern.de\/news\/zahlreiche-vereinbarungen&#8211;putin-beendet-besuch-bei-xi-in-china-37416390.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>24) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/de.euronews.com\/my-europe\/2026\/05\/19\/putin-peking-russland-bessere-china-reise?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/de.euronews.com\/my-europe\/2026\/05\/19\/putin-peking-russland-bessere-china-reise<\/u><\/a><\/p>\n<p>25) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.iwp.edu\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/20160113_20160127ReadingMaterialsAOC2PageSummary.pdf?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.iwp.edu\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/20160113_20160127ReadingMaterialsAOC2PageSummary.pdf<\/u><\/a><\/p>\n<p>26) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/archive.org\/details\/DTIC_ADA611359\"><u>https:\/\/archive.org\/details\/DTIC_ADA611359<\/u><\/a><\/p>\n<p>27) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.iwp.edu\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/20160113_20160127ReadingMaterialsAOC2PageSummary.pdf?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.iwp.edu\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/20160113_20160127ReadingMaterialsAOC2PageSummary.pdf<\/u><\/a><\/p>\n<p>28) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.sevimdagdelen.de\/pivot-to-asia-schwenk-nach-asien\/?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.sevimdagdelen.de\/pivot-to-asia-schwenk-nach-asien\/<\/u><\/a><\/p>\n<p>29) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.frankfurter-hefte.de\/artikel\/neuer-kalter-krieg-zwischen-china-und-den-usa-und-die-rolle-europas-3171\/?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.frankfurter-hefte.de\/artikel\/neuer-kalter-krieg-zwischen-china-und-den-usa-und-die-rolle-europas-3171\/<\/u><\/a><\/p>\n<p>30) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/de.euronews.com\/2026\/05\/11\/trump-in-china?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/de.euronews.com\/2026\/05\/11\/trump-in-china<\/u><\/a><\/p>\n<p>31) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.swp-berlin.org\/10.18449\/2023S02\/?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.swp-berlin.org\/10.18449\/2023S02\/<\/u><\/a><\/p>\n<p>32) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/china-xi-trump-100.html?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/china-xi-trump-100.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>33) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.heute.at\/s\/konflikt-droht-xi-mit-klarer-ansage-an-trump-120195193?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.heute.at\/s\/konflikt-droht-xi-mit-klarer-ansage-an-trump-120195193<\/u><\/a><\/p>\n<p>34) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.frankfurter-hefte.de\/artikel\/neuer-kalter-krieg-zwischen-china-und-den-usa-und-die-rolle-europas-3171\/?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.frankfurter-hefte.de\/artikel\/neuer-kalter-krieg-zwischen-china-und-den-usa-und-die-rolle-europas-3171\/<\/u><\/a><\/p>\n<p>35) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.swp-berlin.org\/publikation\/us-militaerpolitik-schwerpunktverlagerung-nach-asien?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.swp-berlin.org\/publikation\/us-militaerpolitik-schwerpunktverlagerung-nach-asien<\/u><\/a><\/p>\n<p>36) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/de.euronews.com\/video\/2026\/05\/14\/trump-in-peking-china-und-usa-wollen-belastete-beziehungen-stabilisieren?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/de.euronews.com\/video\/2026\/05\/14\/trump-in-peking-china-und-usa-wollen-belastete-beziehungen-stabilisieren<\/u><\/a><\/p>\n<p>37) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.ausa.org\/sites\/default\/files\/DR-15-1-The-Army-Operating-Concept-2020-2040-Winning-in-a-Complex-World.pdf?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.ausa.org\/sites\/default\/files\/DR-15-1-The-Army-Operating-Concept-2020-2040-Winning-in-a-Complex-World.pdf<\/u><\/a><\/p>\n<p>38) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/china-nach-trump-kommt-putin\/a-77200817?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.dw.com\/de\/china-nach-trump-kommt-putin\/a-77200817<\/u><\/a><\/p>\n<p>39) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/meinung\/kommentare\/kommentar-xi-und-putin-stabilitaet-als-code-fuer-eine-welt-ohne-us-fuehrung\/100225800.html?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.handelsblatt.com\/meinung\/kommentare\/kommentar-xi-und-putin-stabilitaet-als-code-fuer-eine-welt-ohne-us-fuehrung\/100225800.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>40) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/news\/2022-10\/12\/neue-us-sicherheitsstrategie-china-groesste-herausforderung?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.zeit.de\/news\/2022-10\/12\/neue-us-sicherheitsstrategie-china-groesste-herausforderung<\/u><\/a><\/p>\n<p>41) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.swp-berlin.org\/publikation\/strategische-rivalitaet-zwischen-usa-und-china?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.swp-berlin.org\/publikation\/strategische-rivalitaet-zwischen-usa-und-china<\/u><\/a><\/p>\n<p>42) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/press.armywarcollege.edu\/monographs\/909\/?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/press.armywarcollege.edu\/monographs\/909\/<\/u><\/a><\/p>\n<p>43) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.swp-berlin.org\/publikation\/der-iran-krieg-und-seine-folgen-fuer-den-mittleren-osten-die-grossmaechte-und-die-weltwirtschaft?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.swp-berlin.org\/publikation\/der-iran-krieg-und-seine-folgen-fuer-den-mittleren-osten-die-grossmaechte-und-die-weltwirtschaft<\/u><\/a><\/p>\n<p>45) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/russland-iran-usa-100.html?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/russland-iran-usa-100.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>46) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/osteuropa.lpb-bw.de\/russland-aussenpolitik?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/osteuropa.lpb-bw.de\/russland-aussenpolitik<\/u><\/a><\/p>\n<p>47) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.army.mil\/article\/285293\/new_army_publication_informs_force_about_chinese_threat?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.army.mil\/article\/285293\/new_army_publication_informs_force_about_chinese_threat<\/u><\/a><\/p>\n<p>48) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/militaeraktuell.at\/america-first-us-strategie-europas-sicherheit\/?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/militaeraktuell.at\/america-first-us-strategie-europas-sicherheit\/<\/u><\/a><\/p>\n<p>49) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.bmlv.gv.at\/pdf_pool\/publikationen\/iss_lagebild_3_25_final_v2_webk.pdf?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.bmlv.gv.at\/pdf_pool\/publikationen\/iss_lagebild_3_25_final_v2_webk.pdf<\/u><\/a><\/p>\n<p>50) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/archive.org\/details\/DTIC_ADA611359\"><u>https:\/\/archive.org\/details\/DTIC_ADA611359<\/u><\/a><\/p>\n<p>51) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/api.army.mil\/e2\/c\/downloads\/367967.pdf?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/api.army.mil\/e2\/c\/downloads\/367967.pdf<\/u><\/a><\/p>\n<p>52) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/cgsr.llnl.gov\/sites\/cgsr\/files\/2024-08\/Workshop_Summary_China_Multi_Domain_Strategic_Stability.pdf?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/cgsr.llnl.gov\/sites\/cgsr\/files\/2024-08\/Workshop_Summary_China_Multi_Domain_Strategic_Stability.pdf<\/u><\/a><\/p>\n<p>53) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/austria.representation.ec.europa.eu\/events\/europa-im-gesprach-europa-und-china-zwischen-nahe-und-distanz-2026-01-22_de?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/austria.representation.ec.europa.eu\/events\/europa-im-gesprach-europa-und-china-zwischen-nahe-und-distanz-2026-01-22_de<\/u><\/a><\/p>\n<p>54) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.eca.europa.eu\/lists\/ecadocuments\/rw20_03\/rw_eu_response_to_china_de.pdf?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.eca.europa.eu\/lists\/ecadocuments\/rw20_03\/rw_eu_response_to_china_de.pdf<\/u><\/a><\/p>\n<p>55) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.bpb.de\/themen\/wirtschaft\/freihandel\/geooekonomie\/563805\/wie-sich-die-rivalitaet-zwischen-den-usa-und-china-auf-den-welthandel-auswirkt\/?ref=apolut.net\"><u>https:\/\/www.bpb.de\/themen\/wirtschaft\/freihandel\/geooekonomie\/563805\/wie-sich-die-rivalitaet-zwischen-den-usa-und-china-auf-den-welthandel-auswirkt\/<\/u><\/a><\/p>\n<p><strong>+++<\/strong><\/p>\n<p>Wir danken dem Autor f\u00fcr das Recht zur Ver\u00f6ffentlichung dieses Beitrags.<\/p>\n<p><strong>+++<\/strong><\/p>\n<p>Bild: Fernseher mit den Bilder von US-Pr\u00e4sident Donald Trump, Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin und Chinas Staatschef Xi Jinping<\/p>\n<p>Bildquelle: EQRoy \/ shutterstock<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div>\n<p><strong>Wie &#8222;Win in a Complex World 2020-2040&#8220; jetzt in Peking sichtbar wurde<\/strong><\/p>\n<p><em>Ein Meinungsbeitrag von <strong>Wolfgang Effenberger<\/strong>.<\/em><\/p>\n<p><strong>Peking zeigt, dass weder Washington noch Moskau an ihm vorbeikommen<\/strong><\/p>\n<p>Auf Einladung des chinesischen Staats- und Parteichefs Xi Jinping war der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin \u2013 in einer Phase,<\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":5713,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_gspb_post_css":"","_uag_custom_page_level_css":"","fifu_image_url":"","fifu_image_alt":"","footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-5712","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-medienkritik"],"blocksy_meta":[],"uagb_featured_image_src":{"full":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:Kylg.4b9\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Artikel_20260527_tradoc_apolut.jpg",1920,1080,false],"thumbnail":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:Kylg.4b9\/w:150\/h:150\/q:mauto\/rt:fill\/g:ce\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Artikel_20260527_tradoc_apolut.jpg",150,150,true],"medium":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:Kylg.4b9\/w:300\/h:169\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Artikel_20260527_tradoc_apolut.jpg",300,169,true],"medium_large":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:Kylg.4b9\/w:768\/h:432\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Artikel_20260527_tradoc_apolut.jpg",768,432,true],"large":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:Kylg.4b9\/w:1024\/h:576\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Artikel_20260527_tradoc_apolut.jpg",1024,576,true],"1536x1536":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:Kylg.4b9\/w:1536\/h:864\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Artikel_20260527_tradoc_apolut.jpg",1536,864,true],"2048x2048":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:Kylg.4b9\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Artikel_20260527_tradoc_apolut.jpg",1920,1080,false],"trp-custom-language-flag":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:Kylg.4b9\/w:18\/h:10\/q:mauto\/f:best\/dpr:2\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Artikel_20260527_tradoc_apolut.jpg",18,10,true]},"uagb_author_info":{"display_name":"admin","author_link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/author\/admin\/"},"uagb_comment_info":0,"uagb_excerpt":"Wie 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