{"id":5714,"date":"2026-05-27T13:55:16","date_gmt":"2026-05-27T11:55:16","guid":{"rendered":"https:\/\/meiser-tv.de\/medienkritik\/bundesregierung-riskiert-atomkrieg-mit-russland-von-tilo-graser\/"},"modified":"2026-05-27T13:55:16","modified_gmt":"2026-05-27T11:55:16","slug":"bundesregierung-riskiert-atomkrieg-mit-russland-von-tilo-graser","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/medienkritik\/bundesregierung-riskiert-atomkrieg-mit-russland-von-tilo-graser\/","title":{"rendered":"\u201eBundesregierung riskiert Atomkrieg mit Russland\u201c | Von Tilo Gr\u00e4ser"},"content":{"rendered":"<div><!--kg-card-begin: html--><br \/>\n<iframe title=\"\u201eBundesregierung riskiert Atomkrieg mit Russland\u201c | Von Tilo Gr\u00e4ser\" width=\"560\" height=\"418\" src=\"https:\/\/tube4.apolut.net\/videos\/embed\/qxU8eWWBUmh1XZEmpauvas\" allow=\"fullscreen\" sandbox=\"allow-same-origin allow-scripts allow-popups allow-forms\" style=\"border-radius: 8px\"><\/iframe><br \/>\n<!--kg-card-end: html--><\/p>\n<div class=\"kg-card kg-audio-card\">\n<div class=\"kg-audio-thumbnail placeholder kg-audio-hide\"><svg width=\"24\" height=\"24\" fill=\"none\"><path fill-rule=\"evenodd\" clip-rule=\"evenodd\" d=\"M7.5 15.33a.75.75 0 1 0 0 1.5.75.75 0 0 0 0-1.5Zm-2.25.75a2.25 2.25 0 1 1 4.5 0 2.25 2.25 0 0 1-4.5 0ZM15 13.83a.75.75 0 1 0 0 1.5.75.75 0 0 0 0-1.5Zm-2.25.75a2.25 2.25 0 1 1 4.5 0 2.25 2.25 0 0 1-4.5 0Z\"><\/path><path fill-rule=\"evenodd\" clip-rule=\"evenodd\" d=\"M14.486 6.81A2.25 2.25 0 0 1 17.25 9v5.579a.75.75 0 0 1-1.5 0v-5.58a.75.75 0 0 0-.932-.727.755.755 0 0 1-.059.013l-4.465.744a.75.75 0 0 0-.544.72v6.33a.75.75 0 0 1-1.5 0v-6.33a2.25 2.25 0 0 1 1.763-2.194l4.473-.746Z\"><\/path><path fill-rule=\"evenodd\" clip-rule=\"evenodd\" d=\"M3 1.5a.75.75 0 0 0-.75.75v19.5a.75.75 0 0 0 .75.75h18a.75.75 0 0 0 .75-.75V5.133a.75.75 0 0 0-.225-.535l-.002-.002-3-2.883A.75.75 0 0 0 18 1.5H3ZM1.409.659A2.25 2.25 0 0 1 3 0h15a2.25 2.25 0 0 1 1.568.637l.003.002 3 2.883a2.25 2.25 0 0 1 .679 1.61V21.75A2.25 2.25 0 0 1 21 24H3a2.25 2.25 0 0 1-2.25-2.25V2.25c0-.597.237-1.169.659-1.591Z\"><\/path><\/svg><\/div>\n<div class=\"kg-audio-player-container\"><audio src=\"https:\/\/apolut.net\/content\/media\/2026\/05\/tagesdosis-202600527-apolut.mp3\" preload=\"metadata\"><\/audio><\/p>\n<div class=\"kg-audio-title\">Tagesdosis 202600527 apolut<\/div>\n<div class=\"kg-audio-player\"><button class=\"kg-audio-play-icon\" aria-label=\"Play audio\"><svg viewbox=\"0 0 24 24\"><path d=\"M23.14 10.608 2.253.164A1.559 1.559 0 0 0 0 1.557v20.887a1.558 1.558 0 0 0 2.253 1.392L23.14 13.393a1.557 1.557 0 0 0 0-2.785Z\"><\/path><\/svg><\/button><button class=\"kg-audio-pause-icon kg-audio-hide\" aria-label=\"Pause audio\"><svg viewbox=\"0 0 24 24\"><rect x=\"3\" y=\"1\" width=\"7\" height=\"22\" rx=\"1.5\" ry=\"1.5\"><\/rect><rect x=\"14\" y=\"1\" width=\"7\" height=\"22\" rx=\"1.5\" ry=\"1.5\"><\/rect><\/svg><\/button><span class=\"kg-audio-current-time\">0:00<\/span><\/p>\n<div class=\"kg-audio-time\">\/<span class=\"kg-audio-duration\">1250.126688<\/span><\/div>\n<p><input type=\"range\" class=\"kg-audio-seek-slider\" max=\"100\" value=\"0\"><button class=\"kg-audio-playback-rate\" aria-label=\"Adjust playback speed\">1\u00d7<\/button><button class=\"kg-audio-unmute-icon\" aria-label=\"Unmute\"><svg viewbox=\"0 0 24 24\"><path d=\"M15.189 2.021a9.728 9.728 0 0 0-7.924 4.85.249.249 0 0 1-.221.133H5.25a3 3 0 0 0-3 3v2a3 3 0 0 0 3 3h1.794a.249.249 0 0 1 .221.133 9.73 9.73 0 0 0 7.924 4.85h.06a1 1 0 0 0 1-1V3.02a1 1 0 0 0-1.06-.998Z\"><\/path><\/svg><\/button><button class=\"kg-audio-mute-icon kg-audio-hide\" aria-label=\"Mute\"><svg viewbox=\"0 0 24 24\"><path d=\"M16.177 4.3a.248.248 0 0 0 .073-.176v-1.1a1 1 0 0 0-1.061-1 9.728 9.728 0 0 0-7.924 4.85.249.249 0 0 1-.221.133H5.25a3 3 0 0 0-3 3v2a3 3 0 0 0 3 3h.114a.251.251 0 0 0 .177-.073ZM23.707 1.706A1 1 0 0 0 22.293.292l-22 22a1 1 0 0 0 0 1.414l.009.009a1 1 0 0 0 1.405-.009l6.63-6.631A.251.251 0 0 1 8.515 17a.245.245 0 0 1 .177.075 10.081 10.081 0 0 0 6.5 2.92 1 1 0 0 0 1.061-1V9.266a.247.247 0 0 1 .073-.176Z\"><\/path><\/svg><\/button><input type=\"range\" class=\"kg-audio-volume-slider\" max=\"100\" value=\"100\"><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><img data-opt-id=1273554212  fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:Kylg.4b9\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/TD_20260527_Nuklear.jpg\" alt=\"\u201eBundesregierung riskiert Atomkrieg mit Russland\u201c | Von Tilo Gr\u00e4ser\"><\/p>\n<p><strong>Politiker und Wissenschaftler haben in Berlin vor der steigenden Gefahr eines Atomkrieges gewarnt<\/strong><\/p>\n<p><em>Ein Kommentar von <strong>Tilo Gr\u00e4ser<\/strong>.<\/em><\/p>\n<p>Die Politik der Europ\u00e4ischen Union (EU) und insbesondere die der deutschen Bundesregierung riskiert einen Krieg mit der Atommacht Russland. Davor und vor den m\u00f6glichen Folgen warnte eine Veranstaltung am Dienstag in Berlin. Michael von der Schulenburg, ehemalige hochrangiger UN-Diplomat und heute f\u00fcr das BSW im EU-Parlament, hatte dazu sachkundige Menschen eingeladen: Die BSW-Au\u00dfenpolitikerin Sevim Dagdelen, die Chemikerin und Abr\u00fcstungsexpertin Ivana Nikolic Hughes sowie den Physiker und ehemaligen Berater des US-Milit\u00e4rs Theodore Postol. \u201eSchlafwandelt die EU in den Atomkrieg?\u201c, war das Thema, auf das Antworten gesucht wurden.<\/p>\n<p>Von der Schulenburg und Postol warnten vor einem Atomkrieg \u201eaus Versehen\u201c, durch einen Fehler oder Unfall. Ersterer sieht dabei die Gefahr eines Krieges mit Atomwaffen als derzeit am gr\u00f6\u00dften seit Ende des Zweiten Weltkrieges vor 81 Jahren. Seit dem Atombombenabwurf der USA auf Hiroshima und Nagasaki habe es zwar keinen Krieg mit diesen zerst\u00f6rerischen Waffen gegeben. Aber durch die Kriege in der Ukraine und gegen den Iran werde wieder verst\u00e4rkt dar\u00fcber geredet. Und die europ\u00e4ischen Politiker w\u00fcrden an der Schwelle dazu \u201est\u00e4ndig dran rumkratzen und immer wieder provozieren, immer weiter gehen und immer mehr uns in diesen Krieg hineindr\u00e4ngen\u201c.<\/p>\n<p>Der Parlamentarier sitzt als Parteiloser f\u00fcr das BSW im EU-Parlament. Er machte auf etwas aufmerksam, was kaum im \u00f6ffentlichen Bewusstsein ist: Deutschland hatte zuletzt 1939 eine Milit\u00e4rstrategie, bevor unl\u00e4ngst Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) wieder eine solche <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/apolut.net\/unheilvolle-ruckkehr-von-tilo-graser\/\"><u>vorstellte<\/u><\/a>. Die Ank\u00fcndigung, die Bundeswehr bis 2039 zu st\u00e4rksten konventionellen Armee in Europa zu machen, sei ein gef\u00e4hrliches Spiel. F\u00fcr die andere Seite \u2013 Russland ist der ausgemachte Feind \u2013 sei das eine Provokation, warnte von der Schulenburg. Damit werde die Gefahr provoziert, gegen die der angebliche Schutz versprochen werde.<\/p>\n<p>Der ehemalige hochrangige UN-Diplomat sieht die heutige Atomkriegsgefahr als gr\u00f6\u00dfer an als zur Zeit der \u201eKuba-Krise\u201c 1962. Der Grund aus seiner Sicht: Damals habe es \u201enoch Staatsm\u00e4nner oder Politiker, die in der Lage waren, gegen den Rat ihrer Hardliner, gegen den Rat ihres Milit\u00e4rs Frieden zu schlie\u00dfen\u201c gegeben. Das seien haupts\u00e4chlich drei Menschen gewesen: US-Pr\u00e4sident John F. Kennedy, Nikita Chruschtschow \u2013 \u201emeiner Ansicht, der Kl\u00fcgere von allen\u201c \u2013 und Papst Johannes XXIII.<\/p>\n<p><strong>Fehlende Vernunft<\/strong><\/p>\n<p>Heute werde die Gefahr eines Atomkrieges heruntergespielt, beklagte von der Schulenburg. Den meisten Menschen sei diese nicht bewusst, w\u00e4hrend sie gleichzeitig der Aufr\u00fcstung zustimmen. Selbst die Gr\u00fcnen als einstige Anti-Atom-Partei mache da mit wie auch die Evangelische Kirche. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) habe in den letzten drei Monaten allein 20mal von Atomwaffen gesprochen, die er sich f\u00fcr Deutschland w\u00fcnscht.<\/p>\n<p>Er sehe \u201ekeinen Ansatz der Vernunft\u201c mehr bei den derzeit in Berlin und Br\u00fcssel Regierenden, beklagte der erfahrene Vermittler in Konflikten und Kriegen. Ebenso Unverst\u00e4ndnis hat er f\u00fcr die Weigerung, mit Russland oder mit dem Iran zu reden, um Frieden zu erreichen. Stattdessen habe beispielsweise das EU-Parlament unl\u00e4ngst in einer Resolution den Iran wegen seiner Angriffe auf Nachbarstaaten verurteilt, ohne die Ursache zu nennen. Nur 13 Parlamentarier h\u00e4tten mit ihm dagegen gestimmt, mehr als 600 daf\u00fcr. Die Entwicklung in der EU und in Deutschland gehe in die \u201efalsche Richtung\u201c, stellte von der Schulenburg fest.<\/p>\n<p>Das sieht auch der Physiker Theodore Postol aus den USA so, der ein weiteres Mal auf die zerst\u00f6rerischen Folgen eines Atomwaffeneinsatzes <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/transition-news.org\/warnung-vor-dem-atomaren-wahn-us-physiker-theodore-postol-in-berlin?ref=apolut.net\"><u>aufmerksam<\/u><\/a> machte. Ebenso widersprach er deutlich Vorstellungen, dass sich ein solcher Einsatz begrenzen lie\u00dfe. K\u00e4me es dazu, lasse sich eine Eskalation nicht aufhalten, betonte Postol. Er verwies dabei erneut auf die entsprechenden Erfahrungen aus der Nato-Atomkriegs\u00fcbung \u201eAble Archer War Game\u201c im Jahr 1983. Der heute 81-j\u00e4hrige Physiker war Professor am Massachusetts Institute of Technology und hatte als Berater der US-Marine f\u00fchrend an der Entwicklung der \u201eTrident\u201c-U-Boot-Rakete mitgewirkt sowie f\u00fcr das US-Verteidigungsministerium an Atomkriegsplanungen mitgearbeitet.<\/p>\n<p>Postol warnt seit langem auch vor der f\u00fcr dieses Jahr geplanten Stationierung von neuen mobilen US-Mittelstrecken- und Hyperschall-Waffen. Das wiederholte er auch am Dienstag in Berlin. Die Entscheidung sei inzwischen zwar verschoben worden, aber nicht grunds\u00e4tzlich widerrufen worden. \u201eLeider haben die Gr\u00fcnde f\u00fcr diese Verschiebung nichts mit rationaler Entscheidungsfindung zu tun\u201c, f\u00fcgte er hinzu. Die Stationierung der US-Raketen w\u00fcrde \u201edie Wahrscheinlichkeit eines Unfalls enorm erh\u00f6hen\u201c, warnte der Physiker. Ein solcher k\u00f6nne dazu f\u00fchren, dass Deutschland \u201ein sehr gro\u00dfem Umfang mit Atomwaffen angegriffen wird \u2013 mit einer Anzahl von Atomwaffen, die die Anzahl der stationierten mobilen Raketen bei Weitem \u00fcbersteigen w\u00fcrde\u201c.<\/p>\n<p>Eine solche Eskalation begr\u00fcndete er mit den Erfahrungen von \u201eAble Archer\u201c 1983. Der damals durchgespielte Einsatz von taktischen Atomwaffen in einem Krieg zwischen Nato und den Warschauer Vertrags-Staaten in Europa habe nach f\u00fcnf Tagen zu einem globalen Atomkrieg gef\u00fchrt. Bis dahin seien immer mehr Nuklearwaffen eingesetzt worden, sodass die \u00dcbung vor 43 Jahren abgebrochen wurde, berichtete Postol.<\/p>\n<p><strong>Unaufhaltbare Eskalation<\/strong><\/p>\n<p>Die Entscheider im Milit\u00e4r seien meist rational veranlagt und w\u00fcssten, \u201edass diese Dinge furchtbar zerst\u00f6rerisch sind, aber sobald sie in einer solchen Situation sind, haben sie keine Wahl\u201c, schilderte Postol den Eskalationsprozess:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eDer Gegner hat vielleicht einige Atomwaffen an diesem Ort in Bereitschaft. Ich muss wirklich versuchen, sie zu zerst\u00f6ren, denn sie werden auf uns losgehen, das ist sicher. Und das f\u00fchrt zu einem Eskalationszyklus, der unm\u00f6glich zu kontrollieren ist. Also die Art der Waffen, die Tatsache, dass sie so zerst\u00f6rerisch sind, f\u00fchrt tats\u00e4chlich auch dazu, dass man die Eskalation unm\u00f6glich aufhalten kann, weil die gegen einen gerichtete Zerst\u00f6rungskraft so gro\u00df ist, und man hat, sobald man im Feuer liegt, keine andere Wahl, als zu reagieren.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Das Ergebnis der \u00dcbung sei gewesen, \u201edass es wirklich nichts mehr gab, wof\u00fcr man k\u00e4mpfen konnte\u201c. \u201eAble Archer\u201c h\u00e4tte 1983 beinahe in einen tats\u00e4chlichen Atomkrieg gef\u00fchrt. Die sowjetische F\u00fchrung bef\u00fcrchtete, die Nato bereite damit tats\u00e4chlich einen Angriff vor. Sie konnte schlie\u00dflich auch durch die\u00a0<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.antikriegsforum-heidelberg.de\/nato_no\/able_archer_rupp.html?ref=apolut.net\"><u>Informationen<\/u><\/a>\u00a0von Rainer Rupp, damals Nato-Mitarbeiter und zugleich Agent der Auslandsaufkl\u00e4rung der DDR, \u00fcberzeugt werden, dass es nur eine \u00dcbung war.<\/p>\n<p>Die zerst\u00f6rerischen Auswirkungen von Atomwaffen seien so gro\u00df und weitreichend, \u201edass ein Atomkrieg die Zivilisation praktisch beenden w\u00fcrde\u201c, betonte Postol. Das habe mit den physikalischen Gegebenheiten von Atomwaffen zu tun. Er habe sich intensiv mit Atomwaffen besch\u00e4ftigt, insbesondere mit der Zielerfassung von Atomwaffen. Deshalb mache ihn nichts \u201enerv\u00f6ser, als wenn man mit einem zivilen Politikwissenschaftler spricht, der einem zu erkl\u00e4ren beginnt, wie man einen Atomkrieg f\u00fchren und gewinnen k\u00f6nnte\u201c. F\u00fcr Postol ist klar:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eEs gibt so etwas wie das F\u00fchren und Gewinnen eines Atomkriegs nicht, denn wenn alle tot sind, gibt es keine Definition von \u201aGewinnen\u2018, die noch Sinn ergibt.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Mit Blick auf die verschobene Stationierung der US-Raketen in Deutschland betonte er, dass die russische Seite keine M\u00f6glichkeit habe zu wissen, ob diese mobilen Raketen atomar bewaffnet oder konventionell sind. Zugleich w\u00fcrden sie die Vorwarnzeit f\u00fcr Russland auf nur wenige Minuten verringern, was eine Abwehr unm\u00f6glich mache. Zu den Behauptungen, dass diese Raketen nur konventionelle Sprengk\u00f6pfe tragen w\u00fcrden, sagte Postol: \u201eIch kann Ihnen als Milit\u00e4rplaner sagen: Es ist v\u00f6llig undenkbar, dass man eine so geringe Anzahl mobiler konventioneller Raketen stationieren w\u00fcrde. Sie k\u00f6nnen einfach nicht genug Schaden anrichten.\u201c Deshalb w\u00fcrden sie mit atomaren Sprengk\u00f6pfen ausger\u00fcstet. \u201eLassen Sie sich also von niemandem verwirren, der behauptet, dass diese nicht atomar sein werden\u201c, riet er seinen etwa 90 Zuh\u00f6rern. \u201eUnd ich kann Ihnen versichern, dass der milit\u00e4rische Plan so funktioniert, wie ein milit\u00e4rischer Plan funktioniert.\u201c<\/p>\n<p><strong>Riskante Politik<\/strong><\/p>\n<p>Er beschrieb ebenso die physikalischen Wirkungen eines Atomwaffeneinsatzes am Beispiel des Abwurfs einer 800-Kilotonnen-Bombe \u00fcber Berlin. Anhand der Erfahrungen von Hiroshima und Nagasaki sowie der Auswertungen sp\u00e4terer Atombombenversuche machte er das Ausma\u00df der Zerst\u00f6rungen wie auch der Vernichtung jeglichen Lebens deutlich. Daf\u00fcr sorgt nicht nur der direkte Waffeneinsatz, sondern auch der sogenannte Fallout, die radioaktive Wolke. Diese verteilt das lebenszerst\u00f6rerische Material \u00fcber den Abwurfbereich hinaus.<\/p>\n<p>Die Verk\u00fcrzung der Vorwarnzeit f\u00fcr Russland kann einen Krieg verursachen, warnte Postol. Sie mache es wahrscheinlicher, \u201edass ein sehr nerv\u00f6ser Gegner zuerst angreift, weil er glaubt, man w\u00fcrde ihn angreifen, und er nicht genug Zeit hat\u201c. Eine solche Situation w\u00fcrden die US-Raketen hervorrufen, wenn sie stationiert werden. \u201eUnd das darf nicht zugelassen werden\u201c, forderte Postol.<\/p>\n<blockquote><p>\u201eDie Bev\u00f6lkerung muss die politischen Entscheidungstr\u00e4ger aufhalten, wenn diese solche Entscheidungen treffen. Das ist so unklug, wenn sie so schlecht informiert sind, dass sie dem deutschen Volk, den Menschen dieses Landes, einen solchen B\u00e4rendienst erweisen, dass sie euch alle in Gefahr bringen und m\u00f6glicherweise dazu f\u00fchren, dass dieser Ort zum Ausl\u00f6ser einer globalen nuklearen Katastrophe wird.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Wie unklug sich die gegenw\u00e4rtige deutsche Regierungspolitik zeigt, machte auf der Veranstaltung die BSW-Politikerin und fr\u00fchere Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen deutlich. \u201eBerlin riskiert einen Atomkrieg gegen Russland und Europa\u201c, stellte sie klar. Die Bundesregierung betreibe ein \u201eungeheuerliches Vabanque-Spiel\u201c, indem ihre Vertreter und die von Parteien mittlerweile ganz offen \u00fcber deutsche Atomwaffen diskutieren. Selbst die aktuelle Vorsitzende der einstigen Anti-Atomkraft-Partei Die Gr\u00fcnen wolle inzwischen eine europ\u00e4ische atomare \u201eAbschreckung\u201c.<\/p>\n<p>\u201eEs bleibt ja eigentlich nur Frustration und Depression, wenn man sich das anschaut\u201c, gestand Dagdelen ein. W\u00e4hrend die Nato von 16 auf inzwischen 32 Mitglieder erweitert worden sei, seien gleichzeitig die Abr\u00fcstungsvertr\u00e4ge schrittwiese gek\u00fcndigt worden, erinnerte sie. In den USA werde ein Atomkrieg wieder f\u00fcr f\u00fchrbar gehalten. Gleichzeitig werde eine Abwehr von potenziellen Gegenschl\u00e4gen aufgebaut. Die Entscheidung der Raketenstationierung in Deutschland in diesem Jahr sei \u201enur auf Eis gelegt\u201c worden, \u201eaber das ist eben keine echte Entwarnung\u201c. Diese Raketen w\u00fcrden Deutschland zum potenziellen Ziel machen, stimmte sie Postol zu.<\/p>\n<p><strong>Gef\u00e4hrliche Strategie<\/strong><\/p>\n<p>Die Bundesregierung habe Deutschland in die erste Reihe des NATO-Stellvertreterkrieges gegen Russland in der Ukraine geschoben, kritisierte die BSW-Au\u00dfenpolitikerin au\u00dferdem. Deutschland sei inzwischen der Hauptfinanzier Kiews geworden, nachdem Washington diese Aufgabe der EU \u00fcberlassen hat. \u201eIm Rahmen der NATO-Arbeitsteilung soll Deutschland jetzt Russland binden\u201c, so Dagdelen. Die USA w\u00fcrden sich unterdessen dem Iran widmen, den sie am Montag erneut angriffen. Ebenso sei China im US-Visier. Sie warnte zudem:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eJetzt riskiert die Bundesregierung mit ihrer Politik der bilateralen Kriegs- und R\u00fcstungspartnerschaft mit der Ukraine nichts Geringeres als einen direkten Atomkrieg mit Russland.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Der ehemalige CIA-Analytiker Larry Johnson habe zu Recht davor gewarnt, die Geduld der russischen F\u00fchrung als Schw\u00e4che zu missverstehen. Deutschland helfe Kiew mit dem R\u00fcstungsabkommen nicht nur, russische Zivilisten zu t\u00f6ten, sondern nehme auch gezielt die kritische Infrastruktur in Russland ins Visier. Und wie lange das noch gut gehen soll, ohne als direkter Kriegsakteur gewertet zu werden, sei die \u201egro\u00dfe Frage\u201c eigentlich im Raum. Irgendwann z\u00e4hle nicht mehr, dass die Ukraine nur bei der Verteidigung unterst\u00fctzt werde. Dann \u201ez\u00e4hlt nur noch die nackte Realit\u00e4t f\u00fcr den Gegner\u201c, stellte Dagdelen klar.<\/p>\n<p>Mit Blick auf die deutsche Milit\u00e4rstrategie stellte sie fest, dass Deutschland als konventionelle Macht die Atommacht Russland herausfordern wolle. \u201eWie soll das funktionieren?\u201c, fragte sie und f\u00fcgte hinzu: \u201eFalls das nicht auch ein purer Wahnwitz ist, kann man sich nat\u00fcrlich fragen, was eigentlich hinter diesem Ansinnen von Boris Pistorius, von Lars Klingbeil oder eben auch Friedrich Merz steckt.\u201c Die Aufr\u00fcstungspolitik sei \u201ebrandgef\u00e4hrlich und wahnsinnig teuer\u201c, stellte die BSW-Politikerin klar.<\/p>\n<blockquote><p>\u201eUm diese Kriegsvorbereitungen zu finanzieren, greift die Bundesregierung tief in die Taschen der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger. Alles, was die Arbeiterbewegung in den letzten 150 Jahren erreicht hat, soziale Sicherheit, Rente, aber auch kostenlose Bildung, Gesundheitsversorgung droht diese Bundesregierung aufgrund dieser Ziele, die wahnsinnig sind, einfach zu zerschlagen. Und das ist nichts anderes als ein sozialer Krieg gegen die eigene Bev\u00f6lkerung zum Zweck der Finanzierung dieser Aufr\u00fcstung.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Auch die in Deutschland gef\u00fchrte Debatte um die Beschaffung von Atomwaffen erh\u00f6he die Gefahr eines Atomkrieges. Dabei handele es sich nach der Raketenr\u00fcstung um die letzte Grenze, die nach der Niederlage des deutschen Faschismus 1945 aufgestellt worden sei. Doch schon die Diskussion sei \u201ev\u00f6lkerrechtlich eigentlich schon verboten\u201c, betonte Dagdelen. Der Besitz von Atomwaffen sei f\u00fcr Deutschland im 2 plus 4-Vertrag ausgeschlossen. Aber das werden von den heute in Berlin Regierenden anscheinend als nicht mehr bindend angesehen, stellte sie fest. Zugleich forderte sie wie Postol die Bev\u00f6lkerung auf, sich dieser Politik zu widersetzen.<\/p>\n<p><strong>Wichtige Vertr\u00e4ge<\/strong><\/p>\n<p>Die BSW-Politikerin machte Ivana Hughes wenig Hoffnung, dass Deutschland in absehbarer Zeit dem UN-Vertrag \u00fcber das Verbot von Atomwaffen beitritt. Dieser stellt aus Sicht der US-Wissenschaftlerin von der Columbia University den H\u00f6hepunkt einer Entwicklung dar. Diese habe begonnen, als die erste Resolution der UN-Generalversammlung am 24. Januar 1946 forderte, die kurz zuvor erstmals eingesetzten Atomwaffen zu beseitigen.<\/p>\n<p>Hughes ist in der Nuclear Age Peace Foundation t\u00e4tig. Sie beschrieb in Berlin, wie die internationale Nuklearwaffen-Abr\u00fcstungsarchitektur entstand, vom Verbot von Atomtests \u00fcber den Vertrag zur Nichtweiterverbreitung bis zum Atomwaffenverbotsvertrag von 2017, unterzeichnet von 75 Staaten. Die f\u00fchrenden Atomm\u00e4chte verweigern sich dem bisher.<\/p>\n<p>Die Wissenschaftlerin zeigte mit einer <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"http:\/\/www.radicalcartography.net\/index.html?nuclear&amp;ref=apolut.net\"><u>Grafik<\/u><\/a>, dass es seit dem US-Atombombeneinsatz 1945 gegen Japan zwar keinen Atomkrieg, aber mehr als 2000 Nuklearexplosionen durch Tests gab. Jede dieser Explosionen habe globale Folgen gehabt, stellte sie klar und machte auf die Gefahr eines \u201eNuklearen Winters\u201c durch einen Atomkrieg aufmerksam. Sie erinnerte auch daran, dass US-Pr\u00e4sident Ronald Reagan und der sowjetische Parteichef Michail Gorbatschow 1985 gemeinsam erkl\u00e4rten, dass ein Atomkrieg von niemandem gewonnen werden k\u00f6nne.<\/p>\n<p><strong>Klare Mehrheit<\/strong><\/p>\n<p>Doch das scheint inzwischen in Vergessenheit geraten zu sein oder ignoriert zu werden. Stimmen, die einen Atomwaffeneinsatz als m\u00f6glich und zur Abschreckung als notwendig ansehen, gebe es auch in Russland, warnte BSW-Politikerin Dagdelen. Umso wichtiger sei es, den Dialog zu f\u00fchren. Sie rief dazu auf, mit Moskau wieder \u00fcber Frieden zu reden, statt es als \u201eewigen Feind\u201c zu behandeln. Die Diplomatie m\u00fcsse endlich wieder die Konfrontation ersetzen.<\/p>\n<blockquote><p>\u201eKein vern\u00fcnftiger Mensch w\u00fcrde Atomwaffen einsetzen. Ein politischer F\u00fchrer, der angemessen informiert w\u00e4re, w\u00fcrde niemals Atomwaffen gegen einen anderen atomar bewaffneten Staat einsetzen. So einfach ist das, denn das w\u00e4re Selbstmord.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Das erkl\u00e4rte US-Physiker Postol in der Diskussion mit dem Publikum. Die wahre Gefahr von Atomwaffen bestehe darin, \u201edass man etwas falsch interpretiert oder missversteht, was zum Einsatz von Atomwaffen f\u00fchrt, der dann aufgrund der Eskalationskr\u00e4fte, die durch die enorme Macht dieser Atomwaffen entstehen, unaufhaltsam werden k\u00f6nnte\u201c. Es gehe darum \u201eherauszufinden, wie wir zu einer Einigung gelangen k\u00f6nnen, dass kein vern\u00fcnftiger Mensch diese Waffen einsetzen wird, und unsere Systeme so zu gestalten, dass es \u00e4u\u00dferst unwahrscheinlich ist, dass jemand einen Fehler begeht\u201c.<\/p>\n<p>\u201eOhne Krieg weiterzuleben, weil jeder Krieg k\u00f6nnte zu einer totalen Zerst\u00f6rung f\u00fchren\u201c \u2013 dazu rief Ex-UN-Diplomat von der Schulenburg zum Ende der Veranstaltung auf. Er sprach sich daf\u00fcr aus, die UN-Charta mit ihrer Verpflichtung \u201eNie wieder Krieg!\u201c zu bewahren und zu st\u00e4rken:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eErhaltet die UNO-Charta! Wir haben keine andere Wahl, als die UNO zu erhalten. Und wenn wir das tun, dann werden wir 80 Prozent der Menschheit hinter uns haben. Leider haben wir die meisten Politiker im Westen oder in den NATO-Staaten nicht dahinter. Aber wir d\u00fcrfen nicht vergessen, das sind ja nur zw\u00f6lf Prozent der Weltbev\u00f6lkerung.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>+++<\/strong><\/p>\n<p>Dank an den Autor f\u00fcr das Recht zur Ver\u00f6ffentlichung dieses Beitrags.<\/p>\n<p><strong>+++<\/strong><\/p>\n<p>Bild: Illustration: Atombombe, die im Morgengrauen am Rande einer gro\u00dfen Stadt explodiert<\/p>\n<p>Bildquelle: Steve Allen \/ shutterstock<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div>Politiker und Wissenschaftler haben in Berlin vor der steigenden Gefahr eines Atomkrieges gewarnt<\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":5715,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_gspb_post_css":"","_uag_custom_page_level_css":"","fifu_image_url":"","fifu_image_alt":"","footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-5714","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-medienkritik"],"blocksy_meta":[],"uagb_featured_image_src":{"full":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:Kylg.4b9\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/tagesdosis-202600527-apolut_thumb.png",300,300,false],"thumbnail":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:Kylg.4b9\/w:150\/h:150\/q:mauto\/rt:fill\/g:ce\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/tagesdosis-202600527-apolut_thumb.png",150,150,true],"medium":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:Kylg.4b9\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/tagesdosis-202600527-apolut_thumb.png",300,300,false],"medium_large":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:Kylg.4b9\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/tagesdosis-202600527-apolut_thumb.png",300,300,false],"large":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:Kylg.4b9\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/tagesdosis-202600527-apolut_thumb.png",300,300,false],"1536x1536":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:Kylg.4b9\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/tagesdosis-202600527-apolut_thumb.png",300,300,false],"2048x2048":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:Kylg.4b9\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/tagesdosis-202600527-apolut_thumb.png",300,300,false],"trp-custom-language-flag":["https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:Kylg.4b9\/w:12\/h:12\/q:mauto\/f:best\/dpr:2\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/tagesdosis-202600527-apolut_thumb.png",12,12,true]},"uagb_author_info":{"display_name":"admin","author_link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/author\/admin\/"},"uagb_comment_info":0,"uagb_excerpt":"Politiker und Wissenschaftler haben in Berlin vor der steigenden Gefahr eines Atomkrieges gewarnt","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5714","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5714"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5714\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5715"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5714"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5714"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5714"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}